{"id":3398,"date":"2025-12-01T15:12:23","date_gmt":"2025-12-01T15:12:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=3398"},"modified":"2025-12-01T15:12:23","modified_gmt":"2025-12-01T15:12:23","slug":"benediktinerabtei-banz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=3398","title":{"rendered":"Benediktinerabtei Banz"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <img decoding=\"async\" alt=\"Die wohl fr&uuml;heste Darstellung des Kloster Banz vor dem barocken Umbau aus: Monasteriologia des Carolus Stengel von 1638; Stich von Christoph Greuter nach Johann Matthias Kager \" src=\"https:\/\/www.hss.de\/fileadmin\/_processed_\/e\/c\/csm_2-Patr.f.127_2_2_Kloster_Banz_As_retuschiert_und_frei_080b8dde56.jpg\"><\/p>\n<p>&nbsp; <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schon im fr\u00fchen Mittelalter war eine Ringwallanlage auf dem Banzer Berg. Im 10. Jahrhundert errichteten dort die&nbsp; Grafen von Schweinfurt eine Burg.<\/p>\n<p>Die Tochter des Grafen Otto von Schweinfurt (* um 995; \u2020 28. September 1057), Albderada&nbsp; erbte vor 1057 von ihrem Vater G\u00fcter um Banz.Gunther &#8211; RIplus Regg. Bamberg n. 286<\/p>\n<p>Um 1058 errichtete sie das Kloster Banz und besetzte es mit M\u00f6nchen aus Kloster Fulda.<\/p>\n<p>Nach Placidus Sprenger (Diplomatische Geschichte der Benedictinner Abtey Banz, N\u00fcrnberg 1805, S. 72) haben weder Abdera noch der Fuldaer Abt Egbert von M\u00fcnsterschwarzach(1047\u20131058 ), <\/p>\n<p>der kurz auch Abt in Banz war, beim eigentlich zust\u00e4ndigen Di\u00f6zesanbischof Adalbero (1045 \u20131085) aus W\u00fcrzburg die Zustimmung f\u00fcr die Klostergr\u00fcndung eingeholt<\/p>\n<p>Egbert war zun\u00e4chst in Gorze. Egbert wurde 1047 vom W\u00fcrzburger Bischof Adalbero nach M\u00fcnsterschwarzach gerufen, dort zum Abt eingesetzt und reformierte das Kloster.<\/p>\n<p>Er reformierte dann auch das Kloster&nbsp; auf dem Michaelsberg in Bamberg und die Abtei Peter und Paul in W\u00fcrzburg und das gleichnamige Kloster in Merseburg. <\/p>\n<p>Die erste Gr\u00fcndung von Banz kam nicht richtig voran. Um 1070&nbsp; gr\u00fcndete sie mit ihrem Mann, dem Grafen Hermann von Habsberg-Kastl (+ nach 1071) auf der Burgstelle der ehemaligen Burg Banz das Kloster Banz.Die Urkunde ist auch in den Regestae Imperii<\/p>\n<p>abgedruckt. \u201cEs wird kund getan, da\u00df Frau Albraht eine Abtei aus ihren Erbg\u00fctern errichtete, der sie den ganzen &#8218;<em>Panzgowe<\/em>&#8218; und &#8218;<em>Mukeburhc<\/em>&#8218; [Mupperg LK. Sonneberg, Th\u00fcr.] mit seinen Zugeh\u00f6rungen, alles was zwischen &#8218;<em>Itisa<\/em>&#8218; [Itz] und &#8218;<em>Moin<\/em>&#8218; gelegen ist, schenkte und diese Abtei durch die Hand ihres Vormundes (tutoris) und Ehegatten, des Markgrafen Hermann [von Habsberg, Opf.] an den Altar des hl. Petrus im Dom (maioris monasterii) in Bamberg \u00fcbertrug in Anwesenheit, auf Betreiben, mit \u00dcbernahme und Best\u00e4tigung Hermanns, des 6. Bischofs der Bamberger Kirche.<\/p>\n<p>Hermann I. &#8211; RIplus Regg. Bamberg n. 418<\/p>\n<p>Der Banzgau war die Gegend um das Dorf Banz und war das Erbe von Gr\u00e4fin Albderada.<\/p>\n<p>Abt Konrad I. kam wie von Gr\u00e4fin Albderada gew\u00fcnscht aus Kloster Fulda<\/p>\n<p>1114 weihte Bischof Otto von Bamberg (um 1060-1139) die Klosterkirche von Banz.<\/p>\n<p>1121 reorganisierte Otto die Abtei und besetzte sie mit M\u00f6nchen aus Pr\u00fcfening. <\/p>\n<p>Er setzte Balduin aus Kloster Pr\u00fcfening als Abt ein. Dieser baute die neue Kirche.<\/p>\n<p>Er brachte das Kloster vorw\u00e4rts und bei seinem Tod 1128 z\u00e4hlte Banz schon 40 M\u00f6nche.<\/p>\n<p>Johann Baptist Roppelt Stift und Klosteramt Banz, N\u00fcrnberg 1801, S. 184) Dieser gibt 1128 als Todesjahr von Balduin an, w\u00e4hren wikipedia&nbsp; als Daten 1114-1139 angibt.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger Abt Berthold(-1149).Er verschaffte der Abtei viele G\u00fcter. Teils holte er alte zur\u00fcck, teils erwarb er neue.<\/p>\n<p>Er musste sie gegen Anf\u00e4lle der Nachbarn sch\u00fctzen und erhielt von Papst Eugen III. ((1145-1153) am 03.04. 1148 eine Urkunde, in der er Kloster Banz in seinen Schutz nahm.<\/p>\n<p>(M\u00fcnchen, Bayerisches Hauptstaatsarchiv,Hochstift Bamberg F. 166)<\/p>\n<p>Abt Berthold verstarb um das Jahr 1154. Es war die Zeit des Investiturstreits.Die Zeiten waren schlecht. <\/p>\n<p>Wikipedia f\u00fchrt folgende \u00c4bte auf, \u00fcber die aber kaum etwas bekannt ist.<\/p>\n<p>Willcher (1149\u2013) , Marquard ,Wittegowe (zwischen 1182\u20131217) ,Adelbero oder Albert I.,Dittmar (1217\u20131225)<\/p>\n<p>Im Februar 1163 best\u00e4tigte Kaiser Friedrich I. (1152-1190)&nbsp; die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit des Besitzanspruchs von Kloster Banz in Sch\u00f6nbrunn und Friesendorf.<\/p>\n<p>Friedrich I. &#8211; RI IV,2,2 n. D1185<\/p>\n<p>1180 wurden die Herz\u00f6ge von Meranien V\u00f6gte des Kloster Banz.<\/p>\n<p>Abt&nbsp; Hermann (1227\u2013\u20201239) war Abt unter dem W\u00fcrzburger Bischof Bischof Otto von Lobdeburg (1207-1223),das Recht bisch\u00f6fliche Insignien zu tragen.<\/p>\n<p>Da Otto p\u00e4pstlicher Legat des Papstes Innozenz III. (1198-1216) war, war er durchaus berechtigt, solche Privilegien zu verleihen. (Roppelt S. 185)<\/p>\n<p>Abt Hermann erhielt auch den Zehnten um den Banzberg.<\/p>\n<p>Abt Hermann lie\u00df sich 1229 vom p\u00e4pstlichen Legaten auch alle Besitzungen von Kloster Banz, und namentlich die Burg Steglitz best\u00e4tigen<\/p>\n<p>und mit dem Gro\u00dfen Kirchenbann versichern (Placidus Sprenger, Diplomatische Geschichte der Benedictiner Abtey Banz in Franken: von 1050 bis 1251<em>.<\/em> N\u00fcrnberg 1803, S. 164)<\/p>\n<p>(Urkunde abgedruckt in Oesterreicher, Paul: Geschichte der Herrschaft Banz. 2, Enthaltend Urkunden, die Darstellung der Aebte des vormaligen Klosters, Nachtr\u00e4ge und Anmerkungen, S.56)<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Otto I. von Ratzenburg (1240\u2013\u20201252), der von Papst Innozenz IV. (1243-1254) \u201cansehnliche \u201cPrivilegien erhielt (Roppelt),<\/p>\n<p>aber auch Auftr\u00e4ge f\u00fcr ihn durchf\u00fchren musste. So sollte er dem Kloster Michelsberg in Bamberg, diesem Kloster entfremdete G\u00fcter zur\u00fcckf\u00fchren.<\/p>\n<p>Papst Innozenz erteilte Kloster Banz auch Zollfreiheit und die Freiheit, seine Pfr\u00fcnden selbst zu vergeben.( J. S. Ersch undJ. G. Gruber , Allgemeine Enzyklop\u00e4die der Wissenschaften und K\u00fcnste in alphabetischer Folge,<\/p>\n<p>Halle Leipzig 1821,Seite 335)<\/p>\n<p>Abt Otto erhielt f\u00fcr das Kloster auch viele Schenkungen von Herzog Otto von Meranien.<\/p>\n<p>1248 starben die Meranier aus. Damit erlosch auch ihre Vogtei f\u00fcr Kloster Banz.<\/p>\n<p>Neue Landesherrn wurden im Coburger Land wurden die s\u00e4chsischen Wettiner.<\/p>\n<p>Dies versuchten nat\u00fcrlich Einflu\u00df auf das Kloster zu nehmen.<\/p>\n<p>Diese \u00e4u\u00dferen Einfl\u00fcsse wirkten in den Konvent hinein. Es bildeten sich Parteiungen, was die Atmosp\u00e4hre belastete.<\/p>\n<p>Es folgten die \u00c4bte Konrad II. (1253\u2013\u20201272) und Albert II. (1272\u2013\u20201288)<\/p>\n<p>Abt Konrad&nbsp; hatte Finanzprobleme und verkaufte deshalb die Klosterm\u00fchle mit dem Recht aus Wiederkauf. (Johann Looshorn, Die Geschichte des Bistums Bamberg , S. 728)<\/p>\n<p>Abt Heinreich I. von Sternberg (1288\u20131295) Er hat die Entstehungsgeschichte des Klosters geschrieben und die alten Nachrichten \u00fcber das Kloster gesammelt. <\/p>\n<p>\u201cAus Liebe zur Einsamkeit \u201c hat er die Abtsw\u00fcrde niedergelegt, (Roppelt S. 185)<\/p>\n<p>Unter Abt Konrad III. von Redwitz oder Sternberg (\u2013\u20201337) bl\u00fchte das Kloster. Er errichtete viele Klostergeb\u00e4ude neu. Er erwarb den Zehnten von Ebensfeld, Heute Markt Ebensfeld im Kreis Lichtenfels.<\/p>\n<p>Er verschaffte dem Kloster dauerhafte Eink\u00fcnfte<\/p>\n<p>Abt Konrad verstarb 1337.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger war Abt Lambert (1338\u2013\u20201348) \u00dcber ihn ist kaum etwas bekannt.<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Karl von Lichtenstein (1348\u2013\u20201361) Nach Jaeck, Heinrich Joachim: Banz die ehemalige Benediktiner-Abtey und jetzige Herrschaft Sr. K. Hoheit des Herrn Herzogs Wilhelm von Baiern, S. 10)<\/p>\n<p>hatte dieser Abt einen heftigen Streit mit dem Prior als Sprecher des Konvents, der nur durch Schiedsrichter von au\u00dfen gel\u00f6st werden konnte. Allerdings reichten ihre Bestimmungen nicht, das \u00f6konomische Wohl der Abtei zu sichern.<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Eberhard I. (1361\u2013\u20201375). Er weist zwar eine lange Regierungszeit auf, doch ist wenig \u00fcber ihn bekannt.<\/p>\n<p>Das gilt genauso f\u00fcr seine Nachfolger Abt Heinrich II. von Sternberg (1375\u2013\u20201378) <\/p>\n<p>Ulrich von Plinzard (1379\u20131385) war kein guter Wirtschafter. Er verschuldete das Kloster und musste G\u00fcter abtreten.Unter seiner Regierung wurde die Zahl der Konventualen<\/p>\n<p>auf 20 beschr\u00e4nkt. Er musste nach sechs Regierungsjahren zur\u00fccktreten,<\/p>\n<p>Auch sein Nachfolger Konrad IV. von Redwitz (1385\u2013\u20201393) war zur Schuldenaufnahme gezwungen.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten \u00c4bte regierten alle sehr kurz.<\/p>\n<p>Abt Heinrich III. (1397\u2013\u20201398) erneuerte 1397 eine schon bestehende Gebetsbr\u00fcderschaft Gebetsbr\u00fcderschaft mit Kloster Michelfeld.<\/p>\n<p>Es wurde auch vereinbart, dass sich die Konventualen von einem Kloster ins andere versetzen lassen konnte<\/p>\n<p>Johann II. (1398\u2013\u20201403) Eberhard II. von Schaumberg(1403\u2013\u20201404) Johann III. von Wallenfels (1404\u2013\u20201410) Von diesen \u00c4bte ist wieder sehr wenig bekannt.<\/p>\n<p>Unter Abt Johann III. erhob der Heilige Stuhl erstmals Annaten, das war die Geb\u00fchr, die f\u00fcr eine kirchliches Amt zu entrichten war.<\/p>\n<p>In der Regel war das der Jahresertrag (daher \u201cAnnaten\u201d) des zu vergebenden Kirchamtes, der an die Kurie zu entrichten war.<\/p>\n<p>Auf diese drei \u00c4bte folgte Eberhard III. von Schaumberg (1411\u2013\u20201434). Er ist um&nbsp; 1335 geboren. Ab 1336 war er Chorherr von St Burkhard in W\u00fcrzburg.<\/p>\n<p>Der Konvent konnte sich nach&nbsp; \u00d6sterreicher (S. 180) nicht auf einen Nachfolger einigen. Papst Gregor XII. (1406-1415) ernannte daraufhin Eberhard III. zum Abt von Kloster Banz.<\/p>\n<p>Er nahm am Konzil von Konstanz (1414-1418) teil. Dort unterzeichnete er f\u00fcr sich, sein Kloster und alle Benediktiner\u00e4bte des Bistums W\u00fcrzburg.<\/p>\n<p>Nach Oesterreicher genoss&nbsp; er in Konstanz gro\u00dfes Ansehen und man nannte ihn den \u201cehrw\u00fcrdigen und geistvollen F\u00fcrsten des Banzer Kollegiums\u201d(S. 84).<\/p>\n<p>Er und andere Autoren scheiben auch vom Provinzialkapitel der Benediktinerprovinz Mainz-Bamberg&nbsp; und geben an, dass dieses 1418 in Mainz stattgefunden hat.<\/p>\n<p>Ich gehe davon aus, dass es sich um das erste Provinzialkapitel handelt. Dieses fand1417&nbsp; im Kloster Peterhausen&nbsp; in Konstanz statt, angesto\u00dfen durch die kirchlich-konziliare Reformbewegung<\/p>\n<p>und wurde auch von den Konzilsv\u00e4tern einberufen. Dort wurde&nbsp; beschlossen, dass das Provinzialkapitel alle zwei Jahre stattfinden sollte.<\/p>\n<p>Abt Eberhard nahm an diesem Kapitel nicht teil. Er sandte aber seinen Prior Johannes, seinen Kustor Johannes Blessing, seinen Kantor Georg Kammerer und zwei weitere M\u00f6nche auf das<\/p>\n<p>Provinzialkapitel. Neben seinem glanzvollen Auftreten auf dem Konstanzer Konzil hatte er sich aber st\u00e4ndiger Bedr\u00e4ngungen durch Beamte des Landgrafen von Th\u00fcringen und des Markgrafen von Meissen, die ihren <\/p>\n<p>Amtssitz in Coburg hatten, zu wehren. Zwar einigte man sich auf einen Vergleich.&nbsp; Aber die \u00dcbergriffe gingen weiter. Klosteruntertanen wurden verhaftet, verh\u00e4ngte Geldstrafen, raubte ihr<\/p>\n<p>Vieh, auch Schafe des Klosters. Den Befehl des Markgrafen zur R\u00fcckgabe befolgten sie nicht.<\/p>\n<p>Der Abt erbat zwar Hilfe von den Bisch\u00f6fen von W\u00fcrzburg und Bamberg aber wohl vergeblich. Abt Eberhard nahm auch am Konzil von Basel (1431-1449) teil und brachte die Sch\u00e4digung seines Klosters auch vor die Kirchenversammlung <\/p>\n<p>von Basel. Die Entscheidung erlebte er nicht mehr. Er verstarb am 31. M\u00e4rz 1434.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Eberhard IV. von Lichtenstein (1434\u20131473). Vor seiner Wahl war er nach Oesterreicher Prior in Kloster Banz (S. 87).<\/p>\n<p>Er wurde am 2. Mai 1434 zum Abt von Kloster Banz gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Am&nbsp; 25. Mai 1434 wurde er durch Bischof&nbsp; Johann II. von Brunn (1411 \u20131440) von W\u00fcrzburg in Hassfurth best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>1435 erwirkte er eine Bulle vom Konzil von <\/p>\n<p>Basel gegen diejenigen, welche das Kloster angriffen und es sch\u00e4digten. Den \u00c4bten von St. Burkard in W\u00fcrzburg Eberhard Lesch von Hilgartshausen (1425-1436) <\/p>\n<p>und Ortwin K\u00f6rbel (1424\u20131437) von St. Peter in Erfurt sowie dem Nikolaus Henlin, Dekan von St. Jakob in Bamberg, der auch auf dem Konzil von Basel anwesend war und dort Urkunden ausgestellt hat,<\/p>\n<p>z. B. Stift Neum\u00fcnster W\u00fcrzburg Urkunden 1437 September 14, wurde aufgetragen, Kloster Banz zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Nach der Bulle scheint wieder Ruhe und Ordnung eingekehrt zu sein. Mit&nbsp; dem Landgrafen und Markgrafen, die seinem Vorg\u00e4nger gro\u00dfe Schwierigkeiten bereitet haben, hat er sich wohl verglichen.<\/p>\n<p>Nach fast 40-j\u00e4hriger Amtszeit wollte er zur\u00fccktreten. Der W\u00fcrzburger Bischof Rudolf II. von Scherenberg (1466 \u20131495 ) setzte den M\u00f6nch Erhard von Schaumburg vom Kloster Komburg als Abteiverweser ein.<\/p>\n<p>Er erhielt genaue Vorschriften, wie er sein Amt zu verwalten habe. Die beiden bisch\u00f6flichen Abgeordneten, die Domherren Kilian von Bibra (um 1425-1494) und Heinrich von Lichtenstein gaben Erhard noch genauere Anweisungen.<\/p>\n<p>So trugen sie ihm unter anderem auf, einen Siechenhaus zu errichten und einen gemeinsamen K\u00fcchenmeister einzusetzen. Gegen die Ernennung des Abteiverwesers legten einige M\u00f6nche, darunter Prior Johann Wolf und der sp\u00e4tere<\/p>\n<p>Abt Tristram von Zuffras das Rechtsmittel der Berufung am p\u00e4pstlichen Hof ein, weil ein Ordensgeistlicher von einem anderen Kloster zum Abteiverweser bestimmt worden sei. Sie gaben aber bald nach und erkannten die Ernennung des<\/p>\n<p>Bischofs an. Die Querelen hatten aber beide, Abteiverweser und Abt veranlasst, ihr Amt niederzulegen. Erhard von Schaumburg schloss mit dem Kloster einen Vertrag ab, nach dem er j\u00e4hrlich 200 fl., das sind&nbsp; etwa 78.698,00 \u20ac, j\u00e4hrlich<\/p>\n<p>mit 50 fl an den vier Quatembertagen zu zahlen, au\u00dferdem j\u00e4hrlich ein Fuder Wein, das sind etwa 1324 Liter sowie ein Fuder Bier bekomme.<\/p>\n<p>Abt Eberhard trat auch zur\u00fcck. Er lebte nicht mehr lange. Er verstarb am 9. Dezember 1474.<\/p>\n<p>Der neue Abt Tristram von Zuffras (1473\u2013\u20201483) wurde im Juni 1473 gew\u00e4hlt und am 3. Juli 1473 vom W\u00fcrzburger Bischof Rudolf best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Die weltliche Belehnung nahm der Bamberger Bischof Georg I. von Schaumberg (1459\u20131475) am 30. Juni 1474 vor.<\/p>\n<p>Dieser verstarb bald. Der neugew\u00e4hlte Bischof von Bamberg Philipp Graf von Henneberg (1475\u20131487) nahm die weltliche Belehnung am 18. Oktober 1474 wieder vor.<\/p>\n<p>Abt Tristram regierte 10 Jahre.Nach Oestreicher&nbsp; hat er die 10- j\u00e4hrige Verwaltung seines Amtes \u201cruhmw\u00fcrdig\u201d ( S. 195)gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Er verstarb am 18. Ok70mer 1483.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Heinrich IV. Gro\u00df von Trockau (1483\u2013\u20201505). Er stammte aus dem Geschlecht der Gro\u00df von Trockau, das dem fr\u00e4nkischen Uradel angeh\u00f6rte.<\/p>\n<p>Er wurde als Sohn des Rudolph Gro\u00df von Trockau auf Reizendorf und dessen Gemahlin Margaretha von Giech geboren.&nbsp; <\/p>\n<p>Sein Bruder war zu gleicher Zeit als Heinrich III. F\u00fcrstbischof von Bamberg. (1487-1501)<\/p>\n<p>Abt Heinrich wurde einstimmig zum Abt gew\u00e4hlt. Er wollte die alte Klosterzucht wieder herstellen, was allerdings auf Widerstand stie\u00df.<\/p>\n<p>Es gab mehrere Beschwerden gegen den Abt und im Konvent herrschte Unruhe. Man warf ihm vor, dass er die Freiheiten und Privilegien zu untergraben suche.<\/p>\n<p>Der F\u00fcrstbischof von Bamberg sollte als Schiedsrichter die Streitigkeiten zwischen Abt und Konvent schlichten.<\/p>\n<p>Am 3. Oktober 1488 erging sein Spruch. Die Freiheiten des Klosters wurden best\u00e4tigt. Dem Abt wurde das Recht einger\u00e4umt, die Schuldigen (in dieser Auseinandersetzung) zu bestrafen, <\/p>\n<p>selbst wenn der Konvent nicht zustimmte.<\/p>\n<p>Die Unstimmigkeiten waren aber noch nicht ausger\u00e4umt. Es kam zu einem weiteren 2. Spruch am 22. September 1490. Der besagte, dass die M\u00f6nche ihre Nachreden und Schm\u00e4hungen gegen den Abt unterlasen sollten<\/p>\n<p>und falls sie etwas zu beklagen h\u00e4tten,dieses vor dem F\u00fcrstbischof von Bamberg vorbringen sollten, der Schiedsrichter in dieser Sache sei und seinen Entscheid abwarten sollten.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem befahl er, dass die M\u00f6nche die Schenkh\u00e4user nicht aufsuchen sollten wegen Zechen, Spielens und anderer Gesellschaft. <\/p>\n<p>Das wirft ein Bild auf die tats\u00e4chlichen Zust\u00e4nde im Kloster. Den Verfall der Klosterzucht hielt das Eingreifen des Bischofs nicht auf.<\/p>\n<p>Wirtschaftlich war er durchaus erfolgreich. Er brachte G\u00fcter an das Kloster, unter anderem den Zehnten von Redensdorf. 1493 \u00fcbernahm Abt Heinrich den Lohhof bei Kaltenbrunn, heute Landkreis Coburg,<\/p>\n<p>dessen Lehensherr das Kloster schon war, zusammen mit der G\u00fclt, das ist die an den Grundherren zu zahlende Steuer von 100 Simmer Getreide, das sind etwa 20,5 hl.<\/p>\n<p>Abt Heinrich verstarb 1505.<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Johann IV. (Sch\u00fctz von Hagenbach), (1505\u2013\u20201529).<\/p>\n<p>Er wurde 1505 gew\u00e4hlt. Johann Schott, Archidiakon in W\u00fcrzburg und Generalvikar des W\u00fcrzburger Bischofs Lorenz von Bibra (1495-1519), erteilte ihm am 19. Juni 1505 die Best\u00e4tigung im Namen des Bischofs.<br \/>Am 18. M\u00e4rz 1506 erfolgte die Belehnung in temporalibus durch den Bamberger F\u00fcrstbischof Georg III. Schenk von Limpurg (1505-1522 ).<\/p>\n<p>Schon im ersten Jahr seiner Regierungszeit brannte das Kloster, die Klosterkirche und alle Klostergeb\u00e4ude vollst\u00e4ndig ab.<\/p>\n<p>Ein Hausdiener hatte das Feuer nicht gut geh\u00fctet und da die Nacht sehr st\u00fcrmisch war, griff das Feuer schnell auf die D\u00e4cher \u00fcber und innerhalb von zwei Stunden lag alles in Schutt und Asche.<\/p>\n<p>Dabei sind wohl auch Urkunden und Akten vernichtet worden.<\/p>\n<p>Da das Kloster stark verschuldet war, konnten Kirche und Kloster nicht sofort wieder aufgebaut werden.<\/p>\n<p>Die Michaelskapelle, die an die Hauptkirche angebaut war, wurde wieder hergerichtet.<\/p>\n<p>Der Abt war angesichts der misslichen Lage nicht einmal in der Lage, die Geb\u00fchren f\u00fcr die Bamberger Belehnung zu entrichten.<\/p>\n<p>Es mussten neue Schulden gemacht werden. Die Kirche blieb unausgebaut. Die Geb\u00e4ude wurden allm\u00e4hlich wieder errichtet.<\/p>\n<p>Kaum waren die Sch\u00e4den behoben, brach der Bauernkrieg aus, der schnell auch auf Franken \u00fcbergriff.<\/p>\n<p>Am 14.05. begannen die Bauern mit dem Angriff auf die W\u00fcrzburger Burg, der aber abgewiesen wurde.<\/p>\n<p>Der Abt von Kloster Banz hatte Hakenb\u00fcchsen auf die Mauern bringen lassen und sie laden lassen. <\/p>\n<p>Als von \u00fcberall her die Nachricht kam, dass in Franken keine Sicherheit mehr herrsche, lie\u00df er das Kostbarste an Ger\u00e4ten, Schriften und der Bibliothek nach Staffelstein in Sicherheit bringen.<\/p>\n<p>Er selbst fl\u00fcchtete sich mit den Klostergeistlichen nach Forchheim. Er hielt sich bei seinem Schwager Josef Haller auf. Die Klostergeistlichen zogen weltliche Gew\u00e4nder an und<\/p>\n<p>suchten bei ihren Verwandten oder Bekannten Zuflucht.<\/p>\n<p>Das Kloster wurde einigen Adligen anvertraut.<\/p>\n<p>B\u00fcrger von Lichtenfels schickten einen Haufen Bewaffneter unter F\u00fchrung des Stadtschreibers Jakob Burchard, der sonst ein Vertrauter des Abtes war,&nbsp; nach Banz. Sie warfen die Adligen aus dem Kloster,<\/p>\n<p>verjagten die Dienerschaft, raubten Ger\u00e4te, Getreide und Vieh, leerten K\u00fcche und Keller, raubten die Glocken und schleppten alles weg. <\/p>\n<p>Nachdem sie abgezogen waren brannte das Kloster wieder ab und alles, was in den letzten 20 Jahren wieder aufgebaut worden war, wurde aufs Neue zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Danach folgten die Einwohner von Staffelstein und raubten, was nicht verbrannt oder den Lichtenfelsern mitgenommen worden war.<\/p>\n<p>Da ihnen das&nbsp; nicht gen\u00fcgte, zogen sie nach Neuhof weiter, raubten dort die Schafe und verw\u00fcsteten den gr\u00f6\u00dften Teil des Klosterwaldes.<\/p>\n<p>Der Aufstand wurde niedergeschlagen, Schuldige entweder hingerichtet oder mit Gef\u00e4ngnis oder Geld bestraft.<\/p>\n<p>Vor allem der W\u00fcrzburger F\u00fcrstbischof Konrad II. von Th\u00fcngen (1519 \u20131540) hielt ein f\u00fcrchterliches Blutgericht ab, dass er sich wegen seiner H\u00e4rte an Rom wenden musste<\/p>\n<p>und dort um Absolution bitten. (Alfred Wendehorst, Das Bistum W\u00fcrzburg 3: Die Bischofsreihe von 1455 bis 1617 (Germania Sacra N. F. 13), Berlin\/New York 1978. S 86)<\/p>\n<p>Die Bisch\u00f6fe von W\u00fcrzburg Konrad und von Bamberg Weigand von Redwitz (1522 \u20131556) ermunterten Abt Johann das Ruder in Banz wieder zu \u00fcbernehmen und dort f\u00fcr die<\/p>\n<p>Wiedererrichtung der Klostergeb\u00e4ude Sorge zu tragen. An Rat und Beistand solle es nicht mangeln.<\/p>\n<p>Er kehrte nach Banz zur\u00fcck, wo sich auch Prior Wolfgang Gro\u00df und weitere M\u00f6nche einfanden. Es waren insgesamt noch sieben \u00fcbrig. Die anderen waren abtr\u00fcnnig <\/p>\n<p>geworden und hatten sich Martin Luther zugewandt.<\/p>\n<p>Der Abt verlangte, was er nach Staffelstein gefl\u00fcchtet hatte und das Geraubte zur\u00fcck. Die Staffelsteiner waren sofort bereit dazu.<\/p>\n<p>Die Lichtenfelser gaben erst nach, als der Abt beim Gericht des F\u00fcrstbischofs in W\u00fcrzburg Klage erhob. Da dessen H\u00e4rte inzwischen&nbsp; bekannt war, gaben sie das Geraubte zur\u00fcck<\/p>\n<p>oder l\u00f6sten mit Geld ab, was kaputt gegangen war oder verzehrt worden war. Au\u00dferdem erkl\u00e4rten sie sich bereit, einen j\u00e4hrlichen Zins zu zahlen.<\/p>\n<p>1526 begann Abt Johann, das Abteigeb\u00e4ude gr\u00f6\u00dftenteils und die Viehstallungen wieder ganz herstellen. Beides lie\u00df er vorerst mit Schindeln decken, bis sich die Finanzlage des Klosters wieder gebessert hatte.<\/p>\n<p>Nun wollte er auch die Klosterzucht wieder herstellen. Er ging deshalb zum Bischof nach W\u00fcrzburg, um sich dort R\u00fcckendeckung zu holen<\/p>\n<p>Prior Wolfgang Gro\u00df, Albrecht Gro\u00df und Christoph Ulfring, waren daran nicht interessiert. Sie warteten die R\u00fcckkehr des Abtes nicht ab, nahmen die Klosterprivilegien und das Klostersiegel mit<\/p>\n<p>und begaben sich nach Coburg. Der Abt forderte sie auf, zur\u00fcck zu kommen. Sie zeigten kein Interesse mehr am Klosterleben und kehrten nicht zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Das f\u00fchrte dazu, dass die letzten verbliebenen drei M\u00f6nche sich ebenfalls davon machten. Der Abt blieb zun\u00e4chst allein im Kloster.Sie kehrten aber bald wieder zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Der Abt, der sehr viel durchgemacht hatte, wurde krank und verstarb am 24. Juli 1529.<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Alexander von Rottenhan (1529\u2013\u20201554).<\/p>\n<p>Er stammte aus einer Familie des fr\u00e4nkischen Uradels, die ihren Namen von ihrem Stammsitz, der Burg Rottenhan bei Eyrichshof hatten. Sie waren Dienstmannen des Bistums Bamberg.<\/p>\n<p>Er wurde von den beiden verbliebenen M\u00f6nchen in Anwesenheit des Abtes Heinrich II. von Mengersdorf (1532\u20131545) vom Kloster Theres, der die Wahl leitete, zum neuen Abt gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Die Best\u00e4tigung von F\u00fcrstbischof Konrad II. von W\u00fcrzburg erfolgte am 13. August 1529. Auch die weltliche Belehnung durch F\u00fcrstbischof Weigand erfolgte bald.<\/p>\n<p>Er bem\u00fchte sich mit den andren drei M\u00f6nchen, die das Kloster verlassen hatten, ein Abkommen zu treffen. Sie hatten sich der Klosterg\u00fcter vor dem Wald bem\u00e4chtigt und lebten von deren Einkommen.<\/p>\n<p>Es wurde nun vereinbart, dass die drei&nbsp; die Einkommen der G\u00fcter vor dem Wald einziehen sollten. Daf\u00fcr erhielten sie Getreide, K\u00e4se sowie 10 fl. , das sind etwa 3.996,00 \u20ac,an Bargeld.<\/p>\n<p>Das bedeutete&nbsp; praktisch, dass die gesamten Eink\u00fcnfte aus den G\u00fctern vor dem Wald f\u00fcr den Lebensunterhalt der drei ehemaligen M\u00f6nche auf zu wenden waren Au\u00dferdem hegte der Abt die Besorgnis,<\/p>\n<p>dass die Eink\u00fcnfte und G\u00fcter dem s\u00e4chsischen Hause zugespielt w\u00fcrden, das dort Landesherr war.<\/p>\n<p>Gleich nach seinem Amtsantritt liess er Kirche, Turm und die Klostergeb\u00e4ude wieder v\u00f6llig herzustellen, die ja nur notd\u00fcrftig repariert worden waren.<\/p>\n<p>Alles wurde nun mit Schiefer gedeckt. Die Bauten mit Glas versehen. Alt\u00e4re wieder aufgerichtet, eine Orgel eingebaut.<\/p>\n<p>Ob es dem Kloster finanziell so gut ging, oder Abt sein eigenes Verm\u00f6gen vorgestreckt hatte, ist nicht klar.<\/p>\n<p>Abt Alexander scheint verm\u00f6gend gewesen zu sein. Er lieh n\u00e4mlich Kloster Michaelsberg 1000 fl., das sind etwa 399.575,00 \u20ac. <\/p>\n<p>Daf\u00fcr erhielt er s\u00e4mtliche in den Di\u00f6zesen W\u00fcrzburg und Bamberg gelegenen Michaelsberger Klosterg\u00fcter als Pfand. Sollte diese Schuld <\/p>\n<p>nicht innerhalb von drei Jahren abgetragen werden, sollten ihm die G\u00fcter zufallen.<\/p>\n<p>1530 fand die feierliche Weihe des Rohbaus&nbsp; unter Anwesenheit&nbsp; von G\u00e4sten wie z. B. Abt Heinrich von Kloster Theres und Abt Martin (+ 1539)von Kloster Michaelsberg aus Bamberg statt.<\/p>\n<p>1531 wurde die Kirche geweiht.<\/p>\n<p>Er bem\u00fchte sich intensiv um den Wiederaufbau.<\/p>\n<p>1531 herrschte im Banzgau eine gro\u00dfe Hungersnot. Der Abt lie\u00df die Klosterspeicher \u00f6ffnen , um die Not seiner Untergebenen zu lindern.<\/p>\n<p>Er hatte aber auch gegen viel Widrigkeiten von au\u00dfen zu k\u00e4mpfen. <\/p>\n<p>Er bekam den Kurf\u00fcrsten Johann den Best\u00e4ndigen (1525-1532), der die die Pflege Coburg innehatte, zum Feind.<\/p>\n<p>Die drei nach Coburg entwichenen M\u00f6nche wollten sich m\u00f6glicherweise des Klosters Banz bem\u00e4chtigen.<\/p>\n<p>Er lie\u00df mit Genehmigung des Bamberger Bischofs den vorhandenen Turm befestigen.<\/p>\n<p>In das Kloster legte er eine Besatzung.<\/p>\n<p>Am Kloster f\u00fchrte er wieder wissenschaftlichen Unterricht ein. <\/p>\n<p>Begabte Sch\u00fcler schickte er an die Universit\u00e4ten nach Leipzig und Dillingen. Er nahm Sch\u00fcler in den Orden und das Kloster auf.<\/p>\n<p>Er lie\u00df eine Bibliothek errichten.<\/p>\n<p>Er hatte sich&nbsp; gegen Raubgesindel zu wehren.<\/p>\n<p>Kloster Banz hatte auch unter Krieg zu leiden.<\/p>\n<p>1546 brach der Schmalkaldische Krieg aus, den Kaiser Karl V.&nbsp; 1546\/47 gegen den Schmalkaldischen Bund f\u00fchrte. Das ist das 1531 in Schmalkalden geschlossene Verteidigungsb\u00fcndnis <\/p>\n<p>protestantischer F\u00fcrsten unter F\u00fchrung von Kursachsen und Hessen gegen die Religionspolitik von Kaiser Karl.<\/p>\n<p>Der s\u00e4chsische Kurf\u00fcrst Johann Friedrich I (1532-1547) wollte Kloster Banz in seine Gewalt bekommen.<\/p>\n<p>Es war aber von bamberger und w\u00fcrzburger Kriegsleuten besetzt, so dass er unverrichteter Dinge wieder abziehen musste.<\/p>\n<p>Er suchte dann die Grenzen der beiden F\u00fcrstent\u00fcmer heim und forderte viele tausend Gulden Brandschatzung.<\/p>\n<p>Abt Alexander schoss dem F\u00fcrstbischof von Bamberg 2000 fl., das sind etwa 799.150,00 \u20ac, vor und auch dem W\u00fcrzburger F\u00fcrstbischof konnte er mit einer<\/p>\n<p>betr\u00e4chtlichen Summe aushelfen, auch ein Beleg,&nbsp; wie gut Abt Alexander wirtschaftete.<\/p>\n<p>Sehr zu leiden hatte das Kloster unter den kaiserlichen und spanischen Truppen. Diese verlangten zwar keine Brandschatzung, pl\u00fcnderten, mordeten und<\/p>\n<p>brandschatzten aber in kl\u00f6sterlichen Orten.<\/p>\n<p>1547 erhielt Abt Alexander von Kaiser Karl die Best\u00e4tigung der Rechte und Freiheiten von Kloster Banz und einen Verbotsbrief der Beeintr\u00e4chtigung dieser Rechte. (Oesterreicher S.187)<\/p>\n<p>1549 verstarben die drei abtr\u00fcnnigen M\u00f6nche. Nun konnte Abt Alexander die Eink\u00fcnfte aus den G\u00fctern vor dem Wald wieder dem Kloster zukommen lassen.<\/p>\n<p>Vom Reichskammergericht bekam er verschiedene Auftr\u00e4ge darunter einen in Sachen der F\u00fcrstbisch\u00f6fe von Bamberg und W\u00fcrzburg gegeneinander.<\/p>\n<p>Da das seine beiden Obrigkeiten waren, lehnte er das zun\u00e4chst ab, musste aber dann doch die Zeugenvernehmungen vornehmen.<\/p>\n<p>1550 erlaubte der W\u00fcrzburger Bischof Melchior Zobel von Giebelstadt (1544 \u20131558) Abt Alexander Nichtadlige in Kloster Banz aufzunehmen.<\/p>\n<p>Abt Alexander hatte den Bischof darum gebeten, nachdem das Kloster nur noch drei Klostergeistliche hatte. Einer davon entlief dem Kloster zum zweiten Mal.<\/p>\n<p>Bischof Melchior genehmigte die Bitte am 7. Juli 1550.<\/p>\n<p>Abt Alexander machte umgehend davon Gebrauch. In der Folge traten \u00e4u\u00dferst wenige und bald gar keine Adlige mehr ins Kloster ein<\/p>\n<p>Seine letzten Lebensjahre verbrachte Abt Alexander zunehmend krank.<\/p>\n<p>Er verstarb am 5. April 1554.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Georg I. Truchse\u00df von Henneberg (1554\u20131568) <\/p>\n<p>Nach dem Tod von Abt Alexander kehrten einige M\u00f6nche ins Kloster Banz zur\u00fcck, unter ihnen Georg Truchsess von Henneberg .<\/p>\n<p>Dieser wurde nun unter Zustimmung aller zum Abt gew\u00e4hlt. Bischof Melchior best\u00e4tigte ihn 1554. Der Bamberger Bischof Wiegand&nbsp; nahm ebenfalls 1554 die weltliche Belehnung vor.<\/p>\n<p>1566&nbsp; hatte das Hochstift W\u00fcrzburg in einem Vergleich die Oberhoheit des Hochstiftes Bamberg \u00fcber Kloster Banz anerkannt.<\/p>\n<p>die Es kam zu Auseinandersetzungen wegen der Erbschutzgerechtigkeit \u00fcber Kloster Banz.<\/p>\n<p>1568 kaufte sich Kloster Banz mit seinen 27 Ortschaften aus dem Coburger Schutz frei.<\/p>\n<p>Das Kloster war von bambergischen und&nbsp; w\u00fcrzburger Truppen besetzt. <\/p>\n<p>1567 rief F\u00fcrstbischof&nbsp; Friedrich von Wirsberg (1558-1573) den jungen Abt Johannes IV.von M\u00fcnsterschwarzach als Visitator nach Banz.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend dieses Besuches besetzten am 2. M\u00e4rz 1567 protestantische Coburger B\u00fcrger Kloster Banz und verjagten den Visitator und seine Begleiter.<\/p>\n<p>Diese mussten zu Fu\u00df nach M\u00fcnsterschwarzach zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Abt und Konvent verlie\u00dfen das Kloster und traten zum Protestantismus \u00fcber.<\/p>\n<p>Abt Georg begab sich nach Schloss Wildenheid bei Neustadt Coburg. Er heiratete und hatte eine Tochter. Er starb 1598.<\/p>\n<p>Kloster Banz hatte nun weltliche Verwalter und wurde auf Wunsch vom W\u00fcrzburger Bischof Julius Echter von Mespelbrunn (1573 \u20131617) wieder besiedelt.<\/p>\n<p>Er berief Johannes IV. Burckhardt (1575\u2013\u20201598) als Abt nach Kloster Banz.<\/p>\n<p>Dieser ist 1538 in Wettelsheim, heute ein Ortsteil von Treuchtlingen,&nbsp; geboren.<\/p>\n<p>1548 wurde er als Zehnj\u00e4hriger in das Kloster M\u00fcnsterschwarzach gegeben.<\/p>\n<p>1555 wurde er dort zum Priester geweiht.<\/p>\n<p>Am 24. Mai 1563 wurde er dort einstimmig zum Abt gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Im Jahr 1573 war der M\u00fcnsterschwarzacher Abt Johannes IV.als Wahlkommissar bei der Wahl von Bischof Julius Echter t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Der neue Bischof sch\u00e4tzte Abt Johannes sehr und dr\u00e4ngte ihn, die Abtei Banz als Vorsteher und Erneuerer zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Um den Verdacht der \u00c4mterh\u00e4ufung zu vermeiden, sollte er den Titel Abt zu Banz und Administrator zu M\u00fcnsterschwarzach tragen. Da Kloster Banz noch<\/p>\n<p>immer umk\u00e4mpft war, erfolgte die Anreise von Johannes IV. unter milit\u00e4rischem Schutz.<\/p>\n<p>Am 20. Juni 1575 wurde Johannes zum Abt von Banz&nbsp; gew\u00e4hlt. Die weltliche Belehnung durch den Bamberger F\u00fcrstbischof Veit von W\u00fcrtzburg (1561-1577)<\/p>\n<p>erfolgte am 9. Juli 1575.<\/p>\n<p>Die Bestimmung, dass nur Adlige in Kloster Banz aufgenommen wurden, war ja schon 1550 aufgehoben worden. Nun wurde sie praktisch ins Gegenteil verkehrt.<\/p>\n<p>Abt Johannes begann nun mit Der Aufstockung des Konvents.<\/p>\n<p>Am 12. M\u00e4rz 1576 bestellte er mit&nbsp; Dr. Johann Brenzlein, Advokat und Prokurator beim Reichskammergericht, zum Prozessbevollm\u00e4chtigten des Klosters <\/p>\n<p>StABa, Kloster Banz (B 93) 1422<\/p>\n<p>Dann&nbsp; begann er&nbsp; mit der Restaurierung der zerst\u00f6rten Geb\u00e4ude.<\/p>\n<p>1578 legte er den Grundriss der neuen Kirche vor. Sie wurde 1580 fertiggestellt.<\/p>\n<p>Dann nahm er die Konventsgeb\u00e4ude in Angriff.<\/p>\n<p>F\u00fcr die beiden Kl\u00f6ster f\u00fchrte er die Gebr\u00e4uche der Bursfelder Kongregation ein, ohne dieser beizutreten.<\/p>\n<p>1582 bat er Bischof Julius Echter um Resignation in Kloster Banz, da er verst\u00e4rkt gesundheitliche Probleme hatte.<\/p>\n<p>Doch der Bischof gab diesem&nbsp; nicht statt. Er versuchte ihn mehrmals von seiner Abberufung zu \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p>Aber dieser \u00fcbertrug ihm mit St. Stephan in W\u00fcrzburg noch eine weitere Abtei, die er als Administrator leiten sollte.<\/p>\n<p>Er litt inzwischen an Wundrose und hatte ein Lungen\u00f6dem.<\/p>\n<p>Er verstarb am 26. Januar 1598 in Banz und wurde in M\u00fcnsterschwarzach beigesetzt.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Thomas Bach (1598\u2013\u20201624).<\/p>\n<p>Er wurde am 5. M\u00e4rz 1598 gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Vor seiner Wahl war er Prior.<\/p>\n<p>Bischof Julius von W\u00fcrzburg best\u00e4tigte ihn schon am 11. M\u00e4rz 1598.<\/p>\n<p>Die weltliche Belehnung durch den Bamberger F\u00fcrstbischof Johann Philipp von Gebsattel (1599 \u20131609) verz\u00f6gerte sich, da sein Vorg\u00e4nger<\/p>\n<p>Neidhardt von Th\u00fcngen (1591 \u20131598) verstorben war.  <\/p>\n<p>Abt Thomas wurde am 6. April 1599 belehnt.  <\/p>\n<p>Er hatte Rechtsstreitigkeiten mit dem F\u00fcrstbischof von Bamberg&nbsp; wegen der Jagden, zu dem er kein gutes Verh\u00e4ltnis hatte.  <\/p>\n<p>Ebenfalls Streitigkeiten wegen Jagden gab es mit der Familie von Rotenhan von Rentweinsdorf . Diese wurden von Bamberg unterst\u00fctzt .  <\/p>\n<p>Der F\u00fcrstbischof lud den Abt nach Bamberg, belegte ihn mit einer Strafe von 2000 Talern, das sind etwa 793.703,00 \u20ac und gab ihm Stadtarrest.  <\/p>\n<p>Erst als er auf die vorgegebenen Bedingungen einging, wurde das erlassen.  <\/p>\n<p>Er war sehr freigiebig und unterst\u00fctzte Gesch\u00e4digte bei Br\u00e4nden.  <\/p>\n<p>1611 brannte es in Buch und Stetten. Den Einwohnern half er finanziell beim Wiederaufbau ihrer H\u00e4user und Scheunen.  <\/p>\n<p>Als 1616 das St\u00e4dtchen Teuschnitz v\u00f6llig abbrannte, versorgte er die Hungernden mit Mehl und Getreide.  <\/p>\n<p>1621 wurde Bayreuth samt Rathaus zur H\u00e4lfte vernichtet. \u00dcber 270 H\u00e4user brannten ab.  <\/p>\n<p>Markgraf Christian von Bayreuth(1603-1655)&nbsp; bat Abt Thomas um Hilfe. Dieser gab 120 fl., das sind etwa 47.924,00 \u20ac,&nbsp; zum Teil aus seinem eigenen Verm\u00f6gen.  <\/p>\n<p>Er war nicht nur freigiebig. Er baute auch viel.  <\/p>\n<p>Im Kloster errichtete er 1612 die Abteikapelle zu Ehren der Heiligen Apostel Peter und Paul.  <\/p>\n<p>Die Klosterkirche, das Krankenzimmer und die Kapelle des heiligen \u00c4gidius stattete er mit Alt\u00e4ren aus.  <\/p>\n<p>In der Kirche lie\u00df er eine neue Orgel bauen. Den Abteiturm, der bei einem Sturm am 28. Dezember 1613 eingest\u00fcrzt war, lie\u00df er wieder herstellen.  <\/p>\n<p>In den gro\u00dfen Turm lie\u00df er eine Glocke von 72 Zentner h\u00e4ngen.  <\/p>\n<p>Auch au\u00dferhalb lie\u00df er bauen.  <\/p>\n<p>Begabte M\u00f6nche schickte er an die Universit\u00e4ten in Mainz, Bamberg, W\u00fcrzburg und Dillingen.  <\/p>\n<p>Das Kloster erwarb sich einen guten Ruf wegen seiner Gelehrsamkeit aber auch wegen Beachtung der Ordensregeln.  <\/p>\n<p>Banzer M\u00f6nche wurden in andere Kl\u00f6ster berufen, um dort die Klosterzucht wieder herzustellen.  <\/p>\n<p>1618 begann der Drei\u00dfigj\u00e4hrige Krieg. Als Ausl\u00f6ser gilt der Prager Fenstersturz vom 23. Mai 1618. Er begann mit dem Aufstand der protestantischen und b\u00f6hmischen St\u00e4nde in Prag.  <\/p>\n<p>Banz hatte bald unter Truppendurchz\u00fcgen zu leiden.  <\/p>\n<p>Graf Peter Ernst von Mansfeld (1580-1626) zog 1618 zur Unterst\u00fctzung der evangelischen St\u00e4nde nach B\u00f6hmen.  <\/p>\n<p>In Franken hauste er aber schon so \u00fcbel, dass Abt Thomas Wertgegenst\u00e4nde des Klosters nach Coburg in Sicherheit bringen lie\u00df.  <\/p>\n<p>Die Truppen des Herzog Bernhard von Weimar (1604-1639) zogen nach den Mansfeldern nach Prag herrschten besonders grausam.  <\/p>\n<p>Sie pl\u00fcnderten und erpressten mit gezogenen Gewehren von den Einwohnern Geld.  <\/p>\n<p>Dann folgten die Truppen von Kurf\u00fcrst Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632), des \u201cWinterk\u00f6nigs\u201d.  <\/p>\n<p>Diese verhielten sich ruhig.  <\/p>\n<p>1620 hielten die Truppen von General Tilly (1559-1632) im Banzgau Winterquartier.  <\/p>\n<p>Abt Thomas machte sich auch um den Orden verdient. Dieser hatte keine gleichf\u00f6rmigen Gesetze und Gewohnheiten.  <\/p>\n<p>Abt Thomas regte beim Bamberger F\u00fcrstbischof Johann Gottfried I. von Aschhausen (1609 \u20131622), der von 1617-1622 auch Bischof von W\u00fcrzburg war,  <\/p>\n<p>eine Gleichf\u00f6rmigkeit anzustreben.  <\/p>\n<p>Dieser berief 1618 eine Versammlung der \u00c4bte,Prioren und \u00c4lteste der fr\u00e4nkischen Benediktinerkl\u00f6ster ins Kloster St. Stephan in W\u00fcrzburg.  <\/p>\n<p>Dort wurden Satzungen entworfen, von allen gut gehei\u00dfen und vom F\u00fcrstbischof genehmigt.  <\/p>\n<p>Abt Thomas brachte viele alte Weinberge wieder in Stand und lie\u00df neue anlegen.  <\/p>\n<p>Aber w\u00e4hrend des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges blieben viel Weinberge \u00f6d.  <\/p>\n<p>Diese stellte Abt Eucharius Weiner wieder her.  <\/p>\n<p>Abt Thomas erlitt am 19. Januar 1624 einen Schlaganfall.  <\/p>\n<p>Er verstarb am 24. Januar 1624.  <\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Kaspar F\u00f6rkel (1624\u2013\u20201635)  <\/p>\n<p>Er ist in Eltmann geboren.  <\/p>\n<p>vor seiner Wahl war er 20 Jahre Prior.  <\/p>\n<p>Er wurde am 3. Februar 1624 zum Abt gew\u00e4hlt. Er hatte&nbsp; zwei Mitbewerber.  <\/p>\n<p>Die Best\u00e4tigung des W\u00fcrzburger Bischofs Philipp Adolf von Ehrenberg (1623 \u2013163) dauerte, auch weil er versuchte, auch die weltliche Gewalt \u00fcber das Kloster zu erlangen, die Bamberg innehatte.  <\/p>\n<p>Der Bischof von Bamberg Johann Georg II. Fuchs von Dornheim (1623 \u20131633 )erteilte die weltliche Belehnung am 10. April 1624 ohne R\u00fccksicht auf die ausstehende W\u00fcrzburger  <\/p>\n<p>geistliche Best\u00e4tigung.  <\/p>\n<p>Er erneuerte die Vorschriften, die sein Vorg\u00e4nger nach der Versammlung in St. Stephan erlassen&nbsp; hatte.  <\/p>\n<p>1626 lie\u00df er die bauf\u00e4llige Kirche von Neufang und 1628 die von Altenbanz wieder herstellen.  <\/p>\n<p>Er leistete Bischof Philipp Adolf, der einen unerbittlichen Kurs der Rekatholisierung verfolgte, bei der Wiedererlangung der von Protestanten besetzten Pfarreien treuen Beistand.  <\/p>\n<p>Er beschrieb alle Pfarreien mit Angaben ihrer Eink\u00fcnfte.  <\/p>\n<p>Die Ankunft der Schweden in Deutschland und deren Eindringen in Franken stoppte diese Bem\u00fchungen.  <\/p>\n<p>Am 11. Februar 1632 besetzten schwedische Truppen unter General Gustaf Horn ( 1592-1657) Bamberg.  <\/p>\n<p>Nun war auch Banz bedroht.  <\/p>\n<p>Abt Kaspar&nbsp; hatte die kostbareren Sachen des Klosters nach Forchheim in Sicherheit gebracht.  <\/p>\n<p>Er selbst fl\u00fcchtete zu sp\u00e4t. Er wurde verraten und von den Schweden gefangen genommen.  <\/p>\n<p>Er wurde nach K\u00f6nigshofen verschleppt.  <\/p>\n<p>Die Schweden erpressten 4500 fl , das sind etwa 1.797.132,00 \u20ac, L\u00f6segeld.  <\/p>\n<p>Aber obwohl das L\u00f6segeld gezahlt war, wurde der Abt nicht freigelassen.  <\/p>\n<p>Er starb am 12. November 1635 in K\u00f6nigshofen.&nbsp; Er wurde dort von Abt Georg Kihn (1618\u20131639) von Kloster Bildhausen in der Pfarrkirche von K\u00f6nigshofen bestattet.  <\/p>\n<p>Abt Georg hielt sich ebenfalls in K\u00f6nigshofen auf, da Kloster Bildhausen ebenfalls von den Schweden besetzt war.  <\/p>\n<p>Der schwedische Kanzler Axel Oxenstierna (1612-1654), der nach dem Tod von K\u00f6nig Gustav Adolf die Regierungsgesch\u00e4fte f\u00fchrte, schenkte nach Oesterreicher (S. 174) und J\u00e4ck (S.12)  <\/p>\n<p>Kloster Banz&nbsp; dem Markgrafen Georg von Brandenburg. Dieser nahm das Kloster gleich in seinen Besitz.<\/p>\n<p>Der Konvent zerstreute sich . Die Mitglieder gingen in andere Kl\u00f6ster, zum Teil sogar in andere L\u00e4nder. Einige gingen ins Kloster Michaelsberg in Bamberg.<\/p>\n<p>Georg II. Heusler hielt sich in der N\u00e4he des Klosters auf.&nbsp; Nach dem Tod von Abt Kaspar&nbsp; w\u00e4hlten ihn die wenigen M\u00f6nche, die sich in der N\u00e4he von Banz befanden, am 19. Januar 1636&nbsp; zum Abt.<\/p>\n<p>Er konnte aber weder best\u00e4tigt noch belehnt werden, denn er starb zuvor am 14. April 1637.<\/p>\n<p>Das Kloster blieb zwei Jahre ohneAbt.&nbsp; Auf ihn folgte Abt Jodok Weith (1638\u2013\u20201647).<\/p>\n<p>Er war gerade aus dem Exil zur\u00fcckgekehrt <\/p>\n<p>Er stammte aus Markelsheim im Taubertal. Nach dem Schwedeneinfall war er mit einem Teil des Konvents nach Garstel in Ober\u00f6sterreich gefl\u00fcchtet.<\/p>\n<p>Er wurde am 11. Januar 1638 zum Abt gew\u00e4hlt. Am 6. Februar 1638 belehnte ihn der W\u00fcrzburger F\u00fcrstbischof Franz von Hatzfeld (1631 \u20131642) Da er gleichzeitig F\u00fcrstbischof von Bamberg war, nahm er am <\/p>\n<p>19. Juni 1638 auch die weltliche Belehnung vor.<\/p>\n<p>Abt Jodok f\u00fchrte die Abtei durch die Kriegswirren. In Banz hielten sich nur noch zwei Konventuale und ein Novize auf.<\/p>\n<p>Abt Jodok musste sich zeitweilig in den Schutz der Festung Coburg begeben.<\/p>\n<p>Abt Jodok verstarb am 12. Mai 1647 \u201cdurch M\u00fche und Ungemach geschw\u00e4cht\u201d wie Oesterreicher bemerkt (S. 177)<\/p>\n<p>Noch vor Kriegsende wird Michael St\u00fcrzel als Administrator eingesetzt. Er wurde 1648 zum Abt gew\u00e4hlt regierte bis 1664.<\/p>\n<p>Im Auftrag von F\u00fcrstbischof Melchior Otto Voit wurde er vom&nbsp; Ebracher Abt Petrus II. Scherenberger (1646\u20131658 ) geweiht.<\/p>\n<p>Der W\u00fcrzburger F\u00fcrstbischof Johann Philipp I. von Sch\u00f6nborn (1642 \u20131673) best\u00e4tigte ihn am 17. August 1648. <\/p>\n<p>Die weltliche&nbsp; Belehnung erfolgte am 5. September 1649 durch den Bamberger F\u00fcrstbischof Melchior Otto Voit von Salzburg (1642 \u20131653)<\/p>\n<p>Im Herrschaftsgebiet von Kloster Banz lebte nur noch die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Die Einnahmen waren zusammengebrochen. Diese mussten f\u00fcr die notwendigsten Wiederaufbauen und Neueinrichtungen verwendet werden.<\/p>\n<p>Der Abt schaffte aber mit Neuaufnahmen eine Vergr\u00f6\u00dferung des Konvents.<\/p>\n<p>Erst seine Aufbauarbeit erm\u00f6glichte die sp\u00e4tere Bl\u00fcte im Barock von Kloster Banz.<\/p>\n<p>Abt Michael verstarb am 20. Februar 1664.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Otto de la Bourde (1664\u20131677)<\/p>\n<p>Er wurde am 8. Juni 1630 in Coburg&nbsp; als Sohn des Johann Christoph de la Bourde, eines \u00f6sterreichischen Oberleutnants geboren, und der Catharina Barseuterin,<\/p>\n<p>einer Patriziertochter aus Eger , geboren. Er studierte die Sch\u00f6nen Wissenschaften in Bamberg und Philosophie in Prag.<\/p>\n<p>1656 trat er ins&nbsp; Kloster Banz&nbsp;&nbsp; ein.&nbsp; Am 24. M\u00e4rz 1664 wurde er einstimmig zum Abt von Kloster Banz gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Am 29. Mai 1664 best\u00e4tigte ihn der W\u00fcrzburger F\u00fcrstbischof Johann Philipp I. von Sch\u00f6nborn.<\/p>\n<p>Der Bamberger F\u00fcrstbischof Melchior Otto Voit belehnte ihn am 14. Juli 1665 mit den Temporalien.<\/p>\n<p>Er reiste pers\u00f6nlich zu Kaiser Leopold I. (1658-1705) nach Wien, um sich die Freiheiten von Kloster Banz best\u00e4tigen zu lassen.<\/p>\n<p>Er machte besten Eindruck auf den Kaiser, der ihn am 4. April 1672 zum wirklichen Kaiserlichen Rat ernannte. Er trug ihm eine Gesandtschaft an den kurs\u00e4chsischen Hof auf.<\/p>\n<p>Abt Otto war schon als Konventuale in die Reichspolitik eingebunden. So \u00fcbertrug ihm der Regensburger F\u00fcrstbischof und Kardinal von Wartenberg(1649-1661)&nbsp; als Dank f\u00fcr geleistete diplomatische Missionen, noch vor seiner Wahl eine Pfr\u00fcnde in Roding.<\/p>\n<p>Von 1672-1681 ist er kaiserlicher Resident am kurs\u00e4chsischen Hof in Dresden&nbsp; mit Missionen in norddeutsche Residenzst\u00e4dte. <\/p>\n<p>Beim s\u00e4chsischen Kurf\u00fcrste Johann Georg II. (1656-1680) war er ebenfalls wohl gelitten.<\/p>\n<p>Ottos Sekret\u00e4r und Beichtvater war Kilian D\u00fcring, der unter Abt Michael in Kloster Banz eingetreten ist und dort 1659 seine Profess abgelegt hatte.<\/p>\n<p>Er wurde von Abt Otto 1671 mit seiner Vertretung in Banz beauftragt.<\/p>\n<p>1677 kehrte Abt Otto kurz nach Banz zur\u00fcck, um dort als Abt wegen seiner Dauerabwesenheit zu resignieren. Er machte dies<\/p>\n<p>gegen\u00fcber Peter Philipp von Dernbach, der von 1672-1683 F\u00fcrstbischof von Bamberg und von 1675 \u2013 1683 gleichzeitig F\u00fcrstbischof von W\u00fcrzburg war.<\/p>\n<p>Eine geregelte Neuwahl gab es nicht. Der F\u00fcrstbischof postulierte Eucharius Weiner (1677\u2013\u20201701) zum neuen Abt von Kloster Banz.<\/p>\n<p>1679 stellte Kaiser Leopold folgende Urkunde aus: \u201cKaiser Leopold I. zeigt Abt Otto des Klosters Banz (Gde. Weingarten, Lk Staffelstein) an, dass er ihn aus Gnaden mit der Leitung des Bistums Gurk oder eines anderen freiwerdenden Bistums beauftragen wolle. \u201c<\/p>\n<p>Kloster Banz (B 93) 1400 Staatsarchiv Bamberg.<\/p>\n<p>1697 wurde Otto de la Bourde zum F\u00fcrstbischof von Gurk erhoben, was er bis zu seinem Tod am 24. Dezember 1708 war.<\/p>\n<p>Ob Kilian D\u00fcring Otto als Beichtvater folgte und ob er auch in diplomatischen Missionen f\u00fcr ihn t\u00e4tig war, ist nicht klar.<\/p>\n<p>Aber 1687&nbsp; wird Kilian von Abt Eucharius als Prior in Banz eingesetzt.<\/p>\n<p>Eucharius Weiner war von 1677 bis 1701 auch Abt in Banz.<\/p>\n<p>Er ist am 24.2. 1634 in Kissingen geboren. Dort besuchte er das Gymnasium.<\/p>\n<p>1651 studierte er an der Universit\u00e4t W\u00fcrzburg.<\/p>\n<p>1653 trat er in das W\u00fcrzburger Benediktinerstift St. Stephan ein.<\/p>\n<p>1658 wurde er zum Priester geweiht.<\/p>\n<p>Er wurde Novizenmeister in St. Stephan.<\/p>\n<p>1665 war er dort Prior.<\/p>\n<p>1667 wurde er Abt in St. Stephan. StAW\u00fc, Kloster St. Stephan W\u00fcrzburg Urkunden 947<\/p>\n<p>1668, 1674 und 1685 war er auch Rektor der Universit\u00e4t W\u00fcrzburg. So wunderte es nicht, dass ihm auch als Abt die besonderen F\u00f6rderung der Wissenschaften am Herzen lag.<\/p>\n<p>Als Abt von St. Stephan versch\u00f6nerte er Kirche und Kloster St. Stephan.<\/p>\n<p>Er baute auch die Bibliothek aus.<\/p>\n<p>Offenbar fand sich im Konvent von Kloster Banz nach dem R\u00fccktritt von Abt Otto kein dem F\u00fcrstbischof Peter Philipp kein diesem genehmer Nachfolger, so dass er Eucharius zum Abt in Banz postulierte.<\/p>\n<p>Die bisch\u00f6fliche Best\u00e4tigung erfolgte am 2. M\u00e4rz 1677.<\/p>\n<p>Die Belehnung mit den Temporalien am 28. Mai 1678, beides durch F\u00fcrstbischof Peter Philipp, der ja in Bamberg und W\u00fcrzburg Bischof war.<\/p>\n<p>Das war er dann von 1677 bis zu seinem Tod 1701.<\/p>\n<p>1700 setzte ihn der W\u00fcrzburger F\u00fcrstabt Johann Philipp II. von Greiffenclau zu Vollraths (1699 \u20131719) zum Administrator des Schottenklosters in W\u00fcrzburg ein.<\/p>\n<p>In Kloster Banz war er haush\u00e4lterisch. Er stellte die ver\u00f6deten Weinberge wieder her.<\/p>\n<p>Er errichtete eine Bibliothek und baute ein Krankenhaus.<\/p>\n<p>Er beauftragte Baumeister Leonhard Dientzenhofer (1660\u20131707) mit dem Wiederaufbau von Kloster Banz.<\/p>\n<p>Leonhard Dientzenhofer ist Mitglied der Baumeisterfamilie Dientzenhofer. Das waren die f\u00fcnf Br\u00fcder Georg (1643\u20131689), Wolfgang (1648\u20131706),<\/p>\n<p>Christoph (1655\u20131722) und dessen Sohn Kilian Ignaz (1689\u20131751), Leonhard (1660\u20131707) und Johann&nbsp; (1663\u20131726) und dessen Sohn Justus Heinrich (1702\u20131744)<\/p>\n<p>Zusammen sollen sie \u00fcber 250 Bauwerke (Kirchen, Kl\u00f6ster, Schl\u00f6sser, Palais, Treppenanlagen, Br\u00fccken, Brunnen u. a.) erstellt haben.<\/p>\n<p>Johann Dientzenhofer baute die Domkirche in Fulda.<\/p>\n<p>Leonhard arbeite zun\u00e4chst als Palier bei seinem Bruder Georg beim Bau des Klosters Waldassen, dessen Bauleitung Georg innehatte.<\/p>\n<p>Seit 1687 war er in Bamberg ans\u00e4ssig, wo er F\u00fcrstbischof Lothar Franz von Sch\u00f6nborn(1693-1729) Hofbaumeister wurde.<\/p>\n<p>Zu seinen Werken u.a.&nbsp; z\u00e4hlen Kloster Ebrach (ab 1688), Kloster Langheim (Gesamtplan ab 1690), Kloster Banz (Klostergeb\u00e4ude einschlie\u00dflich Hauptstiege 1695\u20131704)<\/p>\n<p>sowie Kloster Sch\u00f6ntal (Klostergeb\u00e4ude und Kirche 1694\u20131707)<\/p>\n<p>Abt Eucharius erlebte nur den Baubeginn. <\/p>\n<p>Er verstarb am 11. April 1701 in Kloster Stephan in W\u00fcrzburg.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Kilian D\u00fcring (1701\u2013\u20201720)<\/p>\n<p>Er wurde am 8. September 1641 als Sohn des f\u00fcrstbisch\u00f6flich-bambergischen Kammerschreibers Alexander D\u00fcring&nbsp; in Bamberg geboren.<\/p>\n<p>Sein Taufname war Cornelius.<\/p>\n<p>1657 begann er sein Studium an der Academia Ottoniana in Bamberg.<\/p>\n<p>1658 trat er als Novize in das Kloster Banz ein.<\/p>\n<p>1665 wurde er zum Priester geweiht.<\/p>\n<p>Als Otto Abt in Banz wurde, wurde er bald dessen Sekret\u00e4r und Beichtvater.<\/p>\n<p>1687 war er Prior unter Abt Eucharius.<\/p>\n<p>Als Abt Eucharius verstarb, wurde Kilian auf Empfehlung von F\u00fcrstbischof&nbsp; Otto von Gurk am 9. Mai 1701 zum Abt von Kloster Banz gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Otto blieb auch weiterhin Kilians F\u00f6rderer und unterst\u00fctzte Kloster Banz finanziell<\/p>\n<p>In seinem Testament vermachte er Kloster Banz 43400 Rheinische Gulden, das sind etwa 17.711.499,00 \u20ac. So konnte die Kirche gr\u00f6\u00dfer und prachtvoller gebaut werden, als urspr\u00fcnglich geplant.<\/p>\n<p>Abt Kilian wurde am 1. Oktober 1701 durch den W\u00fcrzburger F\u00fcrstbischof Johann Philipp best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Die weltliche Belehnung erfolgte am 10. Januar 1702 durch den Bamberger F\u00fcrstbischof&nbsp; Lothar Franz.<\/p>\n<p>Abt Kilian war damals schon 60.<\/p>\n<p>Cellerar war Marian L\u00fctzelberger (1654\u20131723) aus Bamberg. Dieser \u00fcberwachte als Bauherrenvertreter die Baustelle und begleitete sie.<\/p>\n<p>Als Prior setzte Kilian Maurus B\u00fcchner (1670\u20131732) ein. Diesen setzte er 1709 \u201cWegen Missachtung der Klausur ab. Maurus verlie\u00df das Kloster, trat zum Protestantismus \u00fcber, heiratete und war Pastor in Gr\u00e4fenthal.<\/p>\n<p>Kilian setzte dann Joseph Heerdegen (um 1654\u20131725) als Prior ein. Er hatte dieses Amt schon unter Abt Eucharius inne.<\/p>\n<p>Peter Witzel war von 1714-1716 Prior, dann folgte&nbsp; der sp\u00e4tere Abt Benedikt Lurz von 1716-1720.<\/p>\n<p>1707 verstarb Leonhard Dientzenhofer. Dessen j\u00fcngster Bruder Johann \u00fcbernahm die Baustelle.<\/p>\n<p>Dank der Erbschaft von F\u00fcrstbischof Otto konnte Kilian gro\u00dfz\u00fcgiger planen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Stuck-, Fresken- und Bildhauerausstattung konnte er nun mit den besten der zur Verf\u00fcgung stehenden Meistern Vertr\u00e4ge ab schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>1710 wurde der Grundstein zur neuen Kirche gelegt.<\/p>\n<p>Der W\u00fcrzburger Bildhauer Balthasar Esterbauer (1672\u20131728)\u00fcbernahm die Bildhauerarbeiten am Doppelturm<\/p>\n<p>Die Stukkaturen besorgte der Wessobrunner Stukkateur Johann Jakob Vogel (1661-1727).<\/p>\n<p>Die Kirche war 1718 fertiggestellt und wurde am 15. Oktober 1719 eingeweiht.<\/p>\n<p>Unter Abt Kilian gab es 12 Neueintritte.<\/p>\n<p>Bei der Einweihung 1719 werden 21 Konventualen erw\u00e4hnt, darunter 18 Patres. <\/p>\n<p>Abt Kilian verstarb am 6. Februar 1720. Er wurde in der neuen Gruft der Kirche bestattet.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Benedict Lurz (1720\u2013\u20201731)<\/p>\n<p>Er wurde am 16. September in Sesslach im Landkreis Coburg als Johann Jacob Lurz geboren.<\/p>\n<p>Sein Vater Lorenz war Stadtrat in Sesslach.<\/p>\n<p>1690 begann er das Studium der Rhetorik an der Academia Ottaniana in Bamberg. Schon ein Jahr sp\u00e4ter wechselte er an die Universit\u00e4t W\u00fcrzburg.<\/p>\n<p>1694 trat er in das Kloster Banz ein, wo er 1696 seine Profess ablegte und den Klosternamen Benedict annahm. 1700 wurde er zum Priester geweiht.<\/p>\n<p>Unter Abt Kilian wurde er 1707 Novizenmeister. <\/p>\n<p>1716 ernennt ihn Abt Kilian zum Prior. Er war auch Kanzleidirektor.<\/p>\n<p>Nach dem Tod von Abt Kilian wurde Benedict am 12. M\u00e4rz&nbsp; 1720 mit Mehrheit zum neuen Abt von Banz gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Am 17. April 1721 best\u00e4tigte ihn der W\u00fcrzburger F\u00fcrstbischof Johann Philipp Franz von Sch\u00f6nborn (1719 \u2013 1724)<\/p>\n<p>Die Belehnung durch den Bamberger F\u00fcrstbischof Lothar Franz von Sch\u00f6nborn (1693 \u20131729) erfolgte am 19. Februar 1721.<\/p>\n<p>Er zeigte sich durchaus als Barockabt.&nbsp; Er schaffte eine neue Kutsche an und stellte daf\u00fcr f\u00fcnfk\u00f6pfiges Begleitpersonal zu Pferd und Fu\u00df ein.<\/p>\n<p>Er scheint finanziell sehr gewieft gewesen zu sein und ein richtiges Verhandlungstalent.<\/p>\n<p>Die vier Nischenalt\u00e4re f\u00fcr das Langhaus hatte Balthasar Esterbauer f\u00fcr 200 fr\u00e4nkische Gulden, das sind etwa 81.202,00 \u20ac&nbsp; je Altar errichtet.<\/p>\n<p>Die beiden wesentlich gr\u00f6\u00dferen Seitenalt\u00e4re baute Johann Thomas Wagner (1691-1769) f\u00fcr 100 Gulden je Altar, also halb so teuer.<\/p>\n<p>Johann Thomas Wagner hatte als Geselle von Balthasar Esterbauer begonnen.<\/p>\n<p>Abt Benedict stellte das Klostergeviert fertig. Die alte noch stehende Klosterkirche musste abgebaut werden.<\/p>\n<p>Mit Baumeister Simon Weber (1695\u20131735)&nbsp; schloss er einen&nbsp; Akkord \u00fcber den langen talseitigen Konventfl\u00fcgel, der dann aber erst 1732 begonnen wurde.<\/p>\n<p>Den S\u00fcdwestfl\u00fcgel, den sogenannten Bischofsbau konnte er vollenden.<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb von Banz baute er in Buch am Forst lie\u00df er bei dem dortigen kl\u00f6sterlichen Gutshof ein Herrenhaus, das wohl als Sommersitz dienen sollte, errichten<\/p>\n<p>Es hat ein heutiges&nbsp; Aussehen und wird heute Schloss Buch genannt.<\/p>\n<p>In Gnellenroth, heute Ortsteil von Lichtenfels im Landkreis Lichtenfels lie\u00df er an Stelle einer einsamen Hofstatt<\/p>\n<p>ein Herrenhaus \u201cin einer anmuthigen Gegend, eine halbe Stunde vom Kloster, zur Belustigung seiner Geistlichen erbauen\u201d (Roppelt).<\/p>\n<p>Er vergr\u00f6\u00dferte den B\u00fccherbestand der Bibliothek und brachte dies provisorisch im neuen \u201cBischofsbau\u201d unter.<\/p>\n<p>In seiner Regierungszeit von 11 Jahren sind 8 Neueintritte zu verzeichnen.<\/p>\n<p>Am 18. Januar 1731 verstarb er an einem chirurgischen Eingriff in Kloster Banz.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Gregor Stumm (1731\u2013\u20201768)<\/p>\n<p>Er stammte wie sein Vorg\u00e4nger ebenfalls aus Sesslach.<\/p>\n<p>Er wurde dort am 30. M\u00e4rz 1693 als siebtes Kind des K\u00fcfers&nbsp; Johann Stumm und seiner Ehefrau Margaretha Schwerdt geboren. Er wurde auf den Namen Johann Joseph getauft. <\/p>\n<p>Seine Mutter starb im Jahr 1703, da war er zehn Jahre alt.<\/p>\n<p>Ende 1708 schrieb er sich an der Academia Ottoniana in Bamberg ein.<\/p>\n<p>1714 trat er in das Kloster Banz ein. Seine Profess legte er 1715 ab und nahm den Klosternamen Gregor an.<\/p>\n<p>Ende 1719 wurde er zum Priester geweiht.<\/p>\n<p>Er wirkte als Klosterpfarrer.<\/p>\n<p>Unter Abt Benedict war er von 1724-1726 Prior.<\/p>\n<p>Am 27. Januar 1731 wurde er mit knapper Mehrheit zum neuen Abt gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Am 9. M\u00e4rz 1731 best\u00e4tigte ihn der W\u00fcrzburger F\u00fcrstbischof Friedrich Karl von Sch\u00f6nborn-Buchheim( 1729 \u20131746), der auch Bischof von Bamberg war. <\/p>\n<p>Die weltliche Belehnung erfolgte am 12. Oktober 1731.<\/p>\n<p>1738 verst\u00e4ndigte er sich mit&nbsp; F\u00fcrstbischof Friedrich Karl auf dessen Landeshoheit. <\/p>\n<p>1743 nahm er an der Einweihung der Hofkirche in W\u00fcrzburg und der Stiftskirche von M\u00fcnsterschwarzach teil.<\/p>\n<p>Abt Gregor begann mit einer umfassenden internen Reform .<\/p>\n<p>Die s\u00fcddeutschen Benediktinerabteien hatten ihre Konventualen in der Regel nach ihrer Profess auf Universit\u00e4ten geschickt.<\/p>\n<p>Abt Gregor verlangte, dass&nbsp; jeder Neuaufgenommene unabh\u00e4ngig von seinen Vorstudien einen klosterinternen 6 j\u00e4hrigen <\/p>\n<p>Studiengang zu absolvieren hatte.&nbsp; Das waren zwei Jahre Philosophie, zwei Jahre Theologie, sowie zwei Jahre kanonisches und b\u00fcrgerliches Recht. <\/p>\n<p>Damit schaffte er die Grundlage f\u00fcr die geistige Bl\u00fcte, f\u00fcr die Kloster Banz in den Jahren vor der S\u00e4kularisation bekannt wurde. <\/p>\n<p>Diese geistige F\u00f6rderung zog offensichtlich viele Klostereintritte nach sich. In Abt Gregors Regierungszeit sind 33 Neueintritte zu verzeichnen, <\/p>\n<p>so viele wie bei keinem seiner Vorg\u00e4nger.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzt wurde diese Bildungsinitiative durch&nbsp; den Bau der Bibliothek und deren gro\u00dfz\u00fcgige Ausstattung.<\/p>\n<p>Dazu lie\u00df er das von Dientzenhofer geschaffene Dormitorium lie\u00df er 1736-1738 zu einer zweigeschossigen Bibliothek umbauen.<\/p>\n<p>In der Bibliothek wurden gelehrte Zeitungen aus Deutschland und Italien gehalten.<\/p>\n<p>Er f\u00f6rderte gezielt das Studium der neueren Sprachen. Es wurden Pr\u00fcfungen abgehalten, denen er oft selbst beiwohnte.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem gab es eine naturkundliche Sammlung. In seiner Zeit wurden wohl auch die beiden Globen angeschafft, bestehend aus einer Holzkugel von immerhin 1,20 m <\/p>\n<p>Durchmesser.<\/p>\n<p>Er f\u00f6rderte auch die Musikpflege im Kloster. Er schaffte die gro\u00dfe Emporenorgel von 1737 an, da zu zwei weitere im M\u00f6nchschor und im Oratorium \u00fcber der Sakristei. <\/p>\n<p>Anstelle der \u00d6konomiebauten des 16. und 17. Jahrhunderts lie\u00df er einen ehrenhofartigen, dreifl\u00fcgeligen Vorhof nach Vorschlag von Balthasar Neumann, der zu der Zeit <\/p>\n<p>die benachbarte Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen baute, errichten. Dieser wurde erst nach Gregors Tod fertiggestellt.<\/p>\n<p>1745 lie\u00df er in Hausen&nbsp; bei Staffelstein die grosse Klosterm\u00fchle am Main zu einem herrschaftlichen zweigeschossigen Walmdachbau&nbsp; umbauen. Diese Klosterm\u00fchle ist mit zwei Wasserr\u00e4dern und vier Mahlg\u00e4ngen ausgestattet.<\/p>\n<p>Abt Gregor verstarb am 7. Oktober 1768<\/p>\n<p>Er ist in der Klostergruft unter der neuen Stiftskirche begraben.<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Valerius Molitor (1768\u2013\u20201792)<\/p>\n<p>Die Regierungszeit von Abt Gregor war auch der H\u00f6hepunkt der \u201ckatholischen Aufkl\u00e4rung in Kloster Banz\u201d.<\/p>\n<p>Um die Mitte des 18. Jahrhunderts fanden heftige Kontroversen \u00fcber die Aufkl\u00e4rung und Reformen in der katholischen Kirche statt.<\/p>\n<p>Dabei ging es darum. Grunds\u00e4tze der katholischen Religion zu pr\u00fcfen und Neuans\u00e4tze zu schaffen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die katholische Aufkl\u00e4rung in Banz war die Regierungszeit von F\u00fcrstbischof Adam Friedrich von Seinsheim (1755-1779) von W\u00fcrzburg und 1757- 1779 auch von Bamberg wichtig.<\/p>\n<p>1724 studierte er Philosophie an der Universit\u00e4t Salzburg,von 1725-1727 Theologie am Collegium Germanicum in Rom und danach Rechtswissenschaften an den Universit\u00e4ten von<\/p>\n<p>W\u00fcrzburg und Leiden.<\/p>\n<p>Schon kurz nachdem er F\u00fcrstbischof wurde, begann er mit der Reform des Bildungswesen in seinen Bist\u00fcmern.<\/p>\n<p>1762 f\u00fchrte er die allgemeine Schulpflicht ein.<\/p>\n<p>1770 gr\u00fcndete er ein Lehrerseminar in Bamberg.<\/p>\n<p>1773 erhob er die Academia Ottonia in Bamberg zur Universit\u00e4t.<\/p>\n<p>Wegen dieser Reformen im Bildungswesen gilt er als musterhafter Vertreter der katholischen Aufkl\u00e4rung in Deutschland.<\/p>\n<p>In Banz begann die neue geistige Bl\u00fcte schon mit Eucharius und Kilian.<\/p>\n<p>Abt Kilian berief 1707 Johann Valentin Rathgeber (1682\u20131750), der 1704 als Schulmeister und Organist am Juliusspital eingestellt worden war, wegen seiner<\/p>\n<p>musikalischen F\u00e4higkeiten als Kammerdiener nach Kloster Banz. Dort&nbsp; trat er 1707 ins Noviziat ein.<\/p>\n<p>Danach war er als Organist, Chorleiter und Prediger in Kloster Banz t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Zur feierlichen Einweihung der Klosterkirche entstand seine musikalische Komposition.<\/p>\n<p>Seine ersten Kompositionen, acht Messen wurden 1721 unter dem Titel \u201cOctava Musica\u201d in Augsburg publiziert.<\/p>\n<p>Von 1729 bis 1738 war er wohl im Einverst\u00e4ndnis mit Abt Kilian in Deutschland, sowie in Ungarn, \u00d6sterreich , der Slowakei und der Schweiz unterwegs.<\/p>\n<p>Insgesamt ver\u00f6ffentlichte er 468 weltliche&nbsp; und geistliche Kompositionen.<\/p>\n<p>Mit ihm ist der Ruf von Kloster Banz verbunden.<\/p>\n<p>Kloster Banz hatte in dieser Zeit eine Reihe von Theologieprofessoren vorzuweisen, die zun\u00e4chst am Kloster selbst unterrichteten, dann aber auch an&nbsp; Universit\u00e4ten berufen worden sind und dort lehrten.<\/p>\n<p>\u00d6fters wurden Banzer Theologieprofessoren als Mitglieder der Pr\u00fcfungskommissionen auch nach Bamberg zu verschiedenen Disputationen eingeladen.<\/p>\n<p>Dominicus Schramm war einer der bekanntesten Theologen seiner Zeit. Er trat 1742 in das Kloster Banz ein. Seine Profess legte er 1743 ab.<\/p>\n<p>Nach der Priesterweihe 1748 unterrichtete er an der Klosterschule&nbsp; Mathematik, Kirchenrecht, Philosophie und Theologie .<\/p>\n<p>Auf Einladung lehrte er auch an den Universit\u00e4ten Erlangen und Ingolstadt.<\/p>\n<p>Seine wichtigsten Werke sind:<\/p>\n<p>Compendium Theologiae dogmaticae, scholasticae, et moralis Methodo scientifica propositum (3 B\u00e4nde; Augsburg 1768)<\/p>\n<p>Dieses erschien noch 1837 in Turin, 1848 in L\u00fcttich und 1868 in Paris.<\/p>\n<p>Institutiones theologiae mysticae (2 B\u00e4nde; 1771) Epitome canonum ecclesiasticorum ex conciliis Germaniae et aliis fontibus (3 B\u00e4nde; Augsburg 1774) <\/p>\n<p>Analysis Operum S.S.Patrum, et Scriptorum ecclesias<em>ticorum<\/em> (15 B\u00e4nde, Augsburg 1780\u20131792)<\/p>\n<p>Von 1782 bis 1787 war Dominicus Schramm Prior im Kloster Michelsberg in Bamberg und kehrte dann nach Banz zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Nach seinen B\u00fcchern wurde in mehreren Kl\u00f6stern, Gymnasien und an den katholischen Universit\u00e4ten in Deutschland, Italien, Frankreich und Belgien gelegt.<\/p>\n<p>Er legte den Grundstein zur katholischen Aufkl\u00e4rung in Banz.<\/p>\n<p>Ein weiterer Vertreter der katholischen Aufkl\u00e4rung in Banz war Jakob Gregorius Herzog.<\/p>\n<p>Er wurde 1743 in Bamberg geboren. Er trat 1760 in Kloster Banz ein. <\/p>\n<p>Seit 1772 war er Vorsteher der moralischen Disputationen f\u00fcr junge Benediktinerm\u00f6nche.<\/p>\n<p>Er war durch wissenschaftliche Publikationen nicht nur im katholischen Deutschland, sondern auch im protestantischen Norden bekannt.<\/p>\n<p>Zu seinen bekanntesten Schriften z\u00e4hlen<\/p>\n<p>Ueber die wichtigste Pflicht der Aeltern in der Erziehung ihrer Kinder (1778)<\/p>\n<h3><font size=\"3\">Versuche einer charakteristischen Moral oder Sittenlehre aus biblischen Schilderungen f\u00fcr alle St\u00e4nde (1785)<\/font><\/h3>\n<p>Ein weiterer wichtiger Vertreter war Pater Kolumban R\u00f6sser (1736-1780).<\/p>\n<p>Er wurde 1736 geboren.<\/p>\n<p>Er studierte an den Universit\u00e4ten W\u00fcrzburg und Bamberg.<\/p>\n<p>1760&nbsp; trat er&nbsp; in das Kloster Banz ein.<\/p>\n<p>1764 wurde er dort zum Priester geweiht.<\/p>\n<p>Im Kloster lehrte er Philosophie.<\/p>\n<p>1772 kehrte er nah W\u00fcrzburg zur\u00fcck&nbsp; <\/p>\n<p>Dort war er Professor der Logik und Metaphysik. Zudem wurde er zum Doktor der Philosophie promoviert. Die Akademie n\u00fctzlicher Wissenschaften in Erfurt nahm ihn als <\/p>\n<p>korrespondierendes Mitglied auf.<\/p>\n<p>Einige seiner Werke waren<\/p>\n<p>Theses ex institutionibus logicae idealis, Bamberg 1760. <\/p>\n<p>Encyclopaedia positionum philosophicarum ac mathematicarum, Coburg 1772. <\/p>\n<p>Institutiones logicae, Stahel, W\u00fcrzburg 1775. <\/p>\n<p>Lectiones Physicas Avspicatvrvs Pavca De Praeivdicio Antiqvitatis Et Novitatis, W\u00fcrzburg 1775 <\/p>\n<p>Institvtiones Metaphysicae, Stahel, W\u00fcrzburg 1776. <\/p>\n<p>Anthropologiae primae lineae, Stahel, W\u00fcrzburg 1776. <\/p>\n<p>Institvtiones philosophicae de homine et deo: in vsvm avditovm adornatae, Stahel, W\u00fcrzburg 1780.<\/p>\n<p>Placidus Sprenger erh\u00f6hte ebenfalls den Ruf von Banz als Gelehrtenakademie.<\/p>\n<p>Er ist am 27. Oktober 1735 in W\u00fcrzburg geboren.<\/p>\n<p>Er studierte in W\u00fcrzburg Rechtswissenschaften.<\/p>\n<p>Am 15. August 1763 legte er in Banz seine Profess ab.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 1766 wurde er zum Priester geweiht.<\/p>\n<p>In Banz war er Professor f\u00fcr Zivilrecht und auch Theologie.<\/p>\n<p>1778 bis 1788 war er Kanzleidirektor .<\/p>\n<p>Er war dann in St. Stephan in W\u00fcrzburg und dort 1292 Prior.<\/p>\n<p>Nach Banz zur\u00fcckgekehrt war er dort Bibliothekar und Director Clericorum.<\/p>\n<p>1799 war er zum zweiten Mal Prior. In dieser eigenschaft werweiterte er den Klostergarten.<\/p>\n<p>Nach der S\u00e4kularisation ging er nach staffelstein, wo er 1806 verstarb.<\/p>\n<p>In Banz gab er die Zeitschrift&nbsp; Literatur des katholischen Deutschlands heraus, die&nbsp; er 1792 in <\/p>\n<p>\u201cLiterarisches Magazin f\u00fcr Katholiken und der Freunde \u201c umbenannte.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem stammt von ihm der \u201cThesaurus rei patristicae\u201d (3 B\u00e4nde&nbsp; 1784-1792).<\/p>\n<p>Ein weiterer Theologe und Philosoph&nbsp; aus Banz war Ildephons Schwarz (1752-1794)<\/p>\n<p>Er wurde 1752 in Bamberg geboren.<\/p>\n<p>Ab seinem 16. Lebensjahr besuchte er das Gymnasium in Kloster Banz. 1769 trat er dort ins Kloster ein.<\/p>\n<p>Dort studierte er Philosophie und Theologie unter Leitung von Kolumban R\u00f6sser und Placidus Sprenger (1735-1806)<\/p>\n<p>1779 wurde er Professor der Philosophie, Mathematik, sp\u00e4ter der Theologie in Banz und Bibliothekar der Klosterschule. <\/p>\n<p>Sein wichtigstes Werk ist<\/p>\n<p>Handbuch der christlichen Religion<em>.<\/em> Bamberg und W\u00fcrzburg 1793\u20131794, 3 B\u00e4nde.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Katholischen Aufkl\u00e4rung ist auch die rege \u00dcbersetzert\u00e4tigkeit im Kloster Banz zu erw\u00e4hnen.<\/p>\n<p>\u00dcbersetzt wurden philosophische und theologische Schriften aus dem Franz\u00f6sischen, Englischen, Italienischen&nbsp; und Latein.<\/p>\n<p>Zu erw\u00e4hnen sind Joseph Bauer (1745-1803) und Franz Regel (1749-1803)<\/p>\n<p>In Kloster Banz wurden auch Zeitschriften ver\u00f6ffentlicht. Die \u201cFr\u00e4nkischen Zuschauer\u201d erschienen 1772\/73 in 4&nbsp; B\u00e4nden.<\/p>\n<p>Man wollte sich auf Rezensionen sch\u00f6ngeistiger, mathematischer, theologischer und philosophischer Literatur katholischer Verfasser konzentrieren. <\/p>\n<p>Einer der Mitorganisatoren war Kolumban R\u00f6sser.<\/p>\n<p>1775 bis 1798 gab Abt Stumm die Zeitschrift\u201d Die Litteratur des katholischen Deutschlands \u201c<\/p>\n<p>Nach diesem Blick auf die katholische Aufkl\u00e4rung in Kloster Banz zur\u00fcck zu Abt Valerius Molitor.<\/p>\n<p>Er ist am 28. Mai 1728 in Kronach geboren.<\/p>\n<p>Er studierte bei den Jesuiten in Bamberg und W\u00fcrzburg. <\/p>\n<p>Er hatte Philosophie studiert und trat in das Kloster Banz ein, wo er am 1. Januar 1750 die Profess ablegte.<\/p>\n<p>Dort war er Cellerar und dann Prior.<\/p>\n<p>Am 24. Oktober 1768 wurde er zum Abt gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Die weltliche Belehnung erteilte der Bamberger F\u00fcrstbischof Adam Friedrich von Seinsheim (1757 \u20131779) von 1775-79 auch F\u00fcrstbischof von W\u00fcrzburg<\/p>\n<p>am 27. Juni 1769, die geistliche Best\u00e4tigung erfolgte am 5.Dezember 1769.<\/p>\n<p>1772 lie\u00df er den Torbau zwischen dem Gasthausbau und Sammlungsbau nach Pl\u00e4nen von Johann Sebastian Weber (1735\u20131784)&nbsp; errichten.<\/p>\n<p>Damit war der&nbsp; barocke Ausbau von Kloster Banz abgeschlossen.<\/p>\n<p>Er legte zum \u201cVergn\u00fcgen und zum Nutzen\u201d G\u00e4rten an (Oesterreicher S.182).<\/p>\n<p>Er kaufte G\u00fcter und Zehnte. <\/p>\n<p>Er war sehr erfahren in der Diplomatik, das ist die Urkundenlehre. Es geht dabei um den Nachweis er Echtheit von Schriftst\u00fccken.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem war er in der M\u00fcnzkunde sehr bewandert und bereicherte das M\u00fcnzkabinett von Banz.<\/p>\n<p>Er ordnete das Archiv und legte Kataloge an. Er unterst\u00fctzte die Wissenschaften und hielt das Kloster auf dem hohen Stand, den es erreicht hatte.<\/p>\n<p>Er war sehr wohlt\u00e4tig und lie\u00df in den Teuerungsjahren 1770\/71 einen Bau erstellen, der \u201cHungerbau\u201d hie\u00df, um den Notleidenden Brot und Arbeit zu verschaffen.<\/p>\n<p>Er verstarb am 1. Mai 1792 in Kloster Banz.<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Otto Roppelt (1792\u2013\u20201800)<\/p>\n<p>Er wurde am 13. September 1743 in Bamberg geboren. <\/p>\n<p>Er trat in das Kloster Banz ein und legte am 13. November 1765 seine Profess ab.<\/p>\n<p>Am 15. Oktober 1769 wurde er zum Priester geweiht.<\/p>\n<p>Er war Vorsteher der moralischen Disputationen .<\/p>\n<p>Mehrere Jahre war er Kanzleiassessor.<\/p>\n<p>Seit 1785 war er Kanzleidirektor.<\/p>\n<p>Er lehrte als Professor beider Rechte in Banz.<\/p>\n<p>Am 19. Juni 1792 wurde er als Kandidat der \u201cReformer\u201d zum vorletzten Abt von Kloster Banz gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Diese hatten eine neue Verfassung f\u00fcr das Kloster durchgesetzt, die der M\u00f6nchsgemeinschaft in Zukunft ein Mitspracherecht in Personal- und Finanzfragen zubilligte. <\/p>\n<p>Prior unter Abt Otto war Burkard Vollert.<\/p>\n<p>Der W\u00fcrzburger F\u00fcrstbischof Franz Ludwig von Erthal (1779 \u20131795), gleichzeitig F\u00fcrstbischof von Bamberg, best\u00e4tigte ihn am 2. Oktober 1793. Die weltliche Belehnung <\/p>\n<p>war schon am 7. Februar 1793 erfolgt<\/p>\n<p>1795 belehnte ihn der neugew\u00e4hlte Bamberger F\u00fcrstbischof Christoph Franz von Buseck (1795 \u20131805) noch einmal weltlich.<\/p>\n<p>Im 1. Koalitionskrieg (1792-1797) war der franz\u00f6sische General Jean Baptiste Jourdan (1762-1833)1796 in die Oberpfalzeingedrungen, wo er allerdings am 24. August 1796 vor Amberg und am 1.-3. September 1796<\/p>\n<p>bei W\u00fcrzburg durch Erzherzog Karl von \u00d6sterreich (1796 Kommandeur der \u00f6sterreichischen Rheinarmee) Niederlagen erlitt&nbsp; und sich nach D\u00fcsseldorf zur\u00fcckzog.<\/p>\n<p>Vorher aber wurde Abt Otto von Banz nach Bamberg verschleppt. Der Bamberger franz\u00f6sische Stadtkommandant Jean Augustin Hernoulf (1753-1827) entlie\u00df Abt Otto wegen dessen kr\u00e4nklichen Zustandes und auf <\/p>\n<p>Verwendung angesehener Personen gegen ein L\u00f6segeld. Auch waren Kriegskontributionen erpresst worden.<\/p>\n<p>Im Konvent hatte Abt Otto durchaus Schwierigkeiten.<\/p>\n<p>Der W\u00fcrzburger F\u00fcrstbischof Georg Karl von Fechenbach (1795 \u20131808 ) ordnete 1798 eine Visitation an, die eine Restrukturierung der Abtei bewirkte.<\/p>\n<p>Im 2. Koalitionskrieg fielen die Franzosen im Juni 1800 wieder in Bayern ein.<\/p>\n<p>Seine Erfahrungen aus dem 1. Franzoseneinfall hatten Abt Otto aber bewogen, dieses Maln ach Coburg zu fl\u00fcchten.<\/p>\n<p>Dort verstarb er am 17. Dezember 1800 infolge eines Schlaganfalls.<\/p>\n<p>Als letzter Abt folgte Gallus Dennerlein (1801\u20131803).<\/p>\n<p>Abt Gallus Dennerlein wurde am 20. Januar 1742 in Gunzendorf, heute Ortsteil des Marktes Buttenheim, Landkreis Bamberg als Johannes Dennerlein geboren.<\/p>\n<p>Sein Vater war Schullehrer in Buttenheim. Dieser brachte ihm auch Orgelspielen bei.<\/p>\n<p>Er besuchte die Lateinschule in Bamberg.<\/p>\n<p>1760 trat er in das Kloster Banz ein.<\/p>\n<p>Seine Profess legte er am 8. Dezember 1761 ab.<\/p>\n<p>Im Kloster studierte er daraufhin Philosophie und Theologie sowie Rechtswissenschaft und Kirchengeschichte. <\/p>\n<p>1767 wurde er Adjunkt, also Beigeordneter des Bibliothekars und Waldmeisters<\/p>\n<p>1777 wurde Kanzleiassessor, Cellerar und \u00d6konom .<\/p>\n<p>1785 und 1789 war er Administrator der Herrschaft Gleusdorf, das ein Vogteiamt von Kloster Banz war.<\/p>\n<p>1798 wurde er auf Betreiben einer bisch\u00f6flichen Kommission wurde er von dort zur\u00fcckbeordert und \u00fcbernahm wieder die Wirtschaftsverwaltung des Klosters.<\/p>\n<p>Beim Tode von Abt Otto war Kloster Banz von franz\u00f6sischen Truppen besetzt.<\/p>\n<p>Deswegen fand die Wahl zum neuen Abt erst am 4. Mai 1801<\/p>\n<p>Abt Gallus Dennerlein (1801\u20131803) wurde der letzte Abt von Kloster Banz.<\/p>\n<p>Am 9 Juli 1800 erteilte ihm der W\u00fcrzburger F\u00fcrstbischof Georg Karl von Fechenbach die Best\u00e4tigung. Die weltliche Belehnung durch den<\/p>\n<p>Bamberger F\u00fcrstbischof Christoph Franz von Buseck erfolgte am 11. November 1801.<\/p>\n<p>Er konnte die an das F\u00fcrstbistum abgetretene wirtschaftliche Selbstst\u00e4ndigkeit wieder erlangen <\/p>\n<p>Augustin Andres Geyer trat am 11. Juli 1793 in das Kloster Benz ein. <\/p>\n<p>1801 wurde er Sakristeidirektor sowie Kustos und 1802 Kanzleiassessor und Sakristan. <\/p>\n<p>Gemeinsam mit Carl von Theodori, einem bayrischen Verwaltungsjuristen und Pal\u00e4ontologen konzipierte er&nbsp; in Kloster Banz eine<\/p>\n<p>Petrefaktensammlung, das ist eine Fossiliensammlung,&nbsp; einer in der Gegend von Kloster Banz gefunden Fossilien.<\/p>\n<p>Diese wurde 1828 der Familie von Herzog Wilhelm in Bayern (1752-1837) mit der Bestimmung \u00fcbergeben, dass sich die Sammlung ausschlie\u00dflich aus Fossilien der direkten Region um Kloster Banz zusammensetzt und die Sammlung der wissenschaftlichen Forschung zug\u00e4nglich ist. <\/p>\n<p>Abt Gallus hatte den Plan , das Kloster zu einer Schul- und Studienanstalt auszubauen<\/p>\n<p>Die S\u00e4kularisation des Kloster konnte er damit nicht verhindern.<\/p>\n<p>Mit dem Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803 wurde den Territorialherren, die&nbsp; Gebietsverluste durch die Verschiebung der franz\u00f6sischen Ostgrenze erlitten hatte, wurden ihnen als Entsch\u00e4digung <\/p>\n<p>die kirchlichen Reichsst\u00e4nde, das sind die geistlichen F\u00fcrstent\u00fcmer zugesprochen.<\/p>\n<p>1803 \u00fcbernahm das Kurf\u00fcrstentum Bayern die Klosterverwaltung von Banz.<\/p>\n<p>Da Kloster Banz ein schuldenfreies Verm\u00f6gen von mehr als anderthalb Millionen Gulden, das sind&nbsp; etwa 620.042.517,00 \u20ac hatte, bekam Abt Gallus <\/p>\n<p>eine gro\u00dfz\u00fcgige Pension, n\u00e4mlich j\u00e4hrlich 6000 Gulden, das sind etwa 60.000,00 \u20ac.<\/p>\n<p>Die&nbsp; Konventualen bekamen zwischen 400 und 600 Gulden, das sind zwischen 4000 und 6000 \u20ac. Sie erhielten aber neue Stellen als Professoren oder Pfarrer.<\/p>\n<p>83 Bedienstete wurden entlassen und gerieten nicht selten in Not und Armiut.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem konnte er im Schloss Buch am Forst wohnen.<\/p>\n<p>Er gab sein Einkommen \u00fcberwiegen f\u00fcr wohlt\u00e4tige Zwecke aus.<\/p>\n<p>Er hatte mehrere Schlaganf\u00e4lle und verstarb am 22. Oktober 1820.<\/p>\n<p>Die das Kloster kam an das Kurf\u00fcrstentum Bayern.<\/p>\n<p>Die Geb\u00e4ude wurden Sitz eines Landgerichts und Rentamts. Die Pfarrei Banz wurde gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Die Bibliothek, das Naturalienkabinett und die&nbsp; M\u00fcnzsammlung kamen&nbsp; in die staatlichen Sammlungen nach Bamberg und M\u00fcnchen. <\/p>\n<p>Die Fossiliensammlung ist heute im Museum Banz.<\/p>\n<p>1814 erwarb Herzog Wilhelm die ehemalige Klosteranlage.<\/p>\n<p>Sie wurde als Schloss Banz bezeichnet und war Sommerresidenz.<\/p>\n<p>Am 5. Mai 1933 verkaufte Herzog Wilhelm das ehemalige Kloster ohne den Gro\u00dfteil des dazugeh\u00f6rigen Wald- und Grundbesitzes an Bischof Xaver Geyer, den Gr\u00fcnder und Leiter der \u201eGemeinschaft von den Heiligen Engeln\u201c, <\/p>\n<p>ein&nbsp; nicht approbierter Orden zur Betreuung der Auslandsdeutschen.<\/p>\n<p>Von Ende 1940 bis September 1941wurde es als Durchgangslager f\u00fcr ca. 350 Bessarabiendeutsche, die nach Polen (Warthegau) umgesiedelt werden sollen, genutzt. Nach dem Umbau dienten die Geb\u00e4ude ab Juni 1942 der Wehrmacht als Reservelazarett, das bis August 1945, auch nach dem Einmarsch der Amerikaner am 11. April, gef\u00fchrt wurde. Gegen Kriegsende&nbsp; waren&nbsp; Fl\u00fcchtlinge, Evakuierte und Ausgebombte in den Geb\u00e4uden, so dass nicht nur im Lazarett mit 380 Patienten, sondern auch in allen anderen R\u00e4umen inkl. der Klostergastst\u00e4tte drangvolle Enge herrschte.<\/p>\n<p>Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges richtete die Caritas unter der Tr\u00e4gerschaft der Schulschwestern von Unserer Lieben Frau (B\u00f6hmen) in einem gro\u00dfen Teil des Klosters ein Altersheim f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge und Vertriebene ein. 1964 schloss sie das Altenheim.<\/p>\n<p>1978 \u00fcbernahm die Hanns-Seidel-Stiftung die Klosteranlage mit Ausnahme der Klosterkirche und des G\u00e4rtnerhauses.<\/p>\n<p>Die Hans Seidel Stiftung ist eine parteinahe Stiftung der CSU mit dem satzungsgem\u00e4\u00dfen Ziel, die \u201edemokratische und staatsb\u00fcrgerliche Bildung des deutschen Volkes auf christlicher Grundlage\u201c zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/e\/e6\/Kloster_Banz_17RM4496-Pano.jpg\/250px-Kloster_Banz_17RM4496-Pano.jpg\" width=\"250\" height=\"116\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp; Schon im fr\u00fchen Mittelalter war eine Ringwallanlage auf dem Banzer Berg. Im 10. Jahrhundert errichteten dort die&nbsp; Grafen von Schweinfurt eine Burg. Die Tochter des Grafen Otto von Schweinfurt (* um 995; \u2020 28. September 1057), Albderada&nbsp; erbte vor 1057 von ihrem Vater G\u00fcter um Banz.Gunther &#8211; RIplus Regg. 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