{"id":3342,"date":"2025-09-21T13:32:59","date_gmt":"2025-09-21T13:32:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=3342"},"modified":"2025-09-21T13:32:59","modified_gmt":"2025-09-21T13:32:59","slug":"zisterzienserkloster-heisterbach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=3342","title":{"rendered":"Zisterzienserkloster Heisterbach"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <img decoding=\"async\" alt=\"Abteikirche Heisterbach (Stahlstich von 1844)\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/c\/c5\/Portal_Abteikirche_Heisterbach.jpg\"><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein junger M\u00f6nch im Kloster Heisterbach<br \/>Lustwandelt an des Gartens fernstem Ort;<br \/>Der Ewigkeit sinnt still und tief er nach<br \/>Und forscht dabei in Gottes heil\u2019gem Wort.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Er liest, was Petrus, der Apostel, sprach:<br \/>\u201eDem Herren ist ein Tag wie tausend Jahr\u2019,<br \/>Und tausend Jahre sind ihm wie ein Tag,\u201c \u2013<br \/>Doch wie er sinnt, es wird ihm nimmer klar.  <\/p>\n<p>[<b><a href=\"https:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/Seite:Die_Gartenlaube_(1881)_240.jpg\">240<\/a><\/b>]  <\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Und er verliert sich zweifelnd in den Wald;<br \/>Was um ihn vorgeht, h\u00f6rt und sieht er nicht; \u2013<br \/>Erst wie die fromme Vesperglocke schallt,<br \/>Gemahnt es ihn der ernsten Klosterpflicht.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Im Lauf erreichet er den Garten schnell;<br \/>Ein Unbekannter \u00f6ffnet ihm das Thor.<br \/>Er stutzt, \u2013 doch sieh, schon gl\u00e4nzt die Kirche hell,<br \/>Und draus ert\u00f6nt der Br\u00fcder heil\u2019ger Chor.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nach seinem Stuhle eilend, tritt er ein, \u2013<br \/>Doch wunderbar \u2013 ein Andrer sitzet dort;<br \/>Er \u00fcberblickt der M\u00f6nche lange Reih\u2019n \u2013,<br \/>Nur Unbekannte findet er am Ort.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Der Staunende wird angestaunt ringsum;<br \/>Man fragt nach Namen, fragt nach dem Begehr;<br \/>Er sagt\u2019s \u2013 dann murmelt man durch\u2019s Heiligthum:<br \/>Dreihundert Jahre hie\u00df so Niemand mehr.\u201c<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eDer Letzte dieses Namens,\u201c t\u00f6nt es dann,<br \/>\u201eEr war ein Zweifler und verschwand im Wald;<br \/>Man gab den Namen Keinem mehr fortan!\u201c<br \/>Er h\u00f6rt das Wort; es \u00fcberl\u00e4uft ihn kalt.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Er nennet nun den Abt und nennt das Jahr;<br \/>Man nimmt das alte Klosterbuch zur Hand;<br \/>Da wird ein gro\u00dfes Gotteswunder klar:<br \/>Er ist\u2019s, der drei Jahrhunderte verschwand.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ha, welche L\u00f6sung! Pl\u00f6tzlich graut sein Haar;<br \/>Er sinkt dahin und ist dem Tod geweiht,<br \/>Und sterbend mahnt er seiner Br\u00fcder Schaar:<br \/>\u201eGott ist erhaben \u00fcber Ort und Zeit.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Was er verh\u00fcllt, macht nur ein Wunder klar \u2013<br \/>Drum gr\u00fcbelt nicht, denkt meinem Schicksal nach!<br \/>Ich wei\u00df: ihm ist ein Tag wie tausend Jahr,<br \/>Und tausend Jahre sind ihm wie ein Tag.\u201c  <\/p>\n<p>Wolfgang M\u00fcller von K\u00f6nigswinter.  <\/p>\n<p>Das ist wohl das Bekannteste zu Kloster Heisterbach. Kommen wir aber zur Geschichte von Kloster Heisterbach<\/p>\n<p>Der K\u00f6lner Erzbischof Philipp I. von Heinsberg (1167 \u20131191 ) veranlasste den Abt von Kloster Himmerod Hermann I. (1188\u20131196 )einen Gr\u00fcndungskonvent zu entsenden.<\/p>\n<p>&nbsp; Am 22. M\u00e4rz 1189 kamen zw\u00f6lf&nbsp; M\u00f6nche&nbsp; mit ihrem Abt Hermann auf den Petersberg im Siebengebirge. Dort war noch Liegenschaften eines eingegangenen Augustiner-Chorherren-Stiftes.<\/p>\n<p>Erzbischof Philipp hatte diese dem Zisterzienserordens zur Gr\u00fcndung eines Klosters angeboten.<\/p>\n<p>Der erste Abt Hermann von Marienstatt ist 1150 im Rheinland geboren. <\/p>\n<p>Er war Kanoniker am Stift St. Cassius und Florentius in Bonn.<\/p>\n<p>Vermutlich 1175 trat er in die Zisterzienserabtei Himmerod ein.<\/p>\n<p>Am 22. M\u00e4rz 1189 \u00fcbernahmen die Zisterzienserm\u00f6nche aus Himmerod&nbsp; das ehemalige Augustinerchorherrenstift.<\/p>\n<p>Wegen der ung\u00fcnstigen Lage begann der Konvent das Kloster schon 1192 in das Tal unterhalb des Petersberg zu verlegen und gr\u00fcndeten dort das Kloster Heisterbach.<\/p>\n<p>1193 erfolgte schon die erste p\u00e4pstliche Schutzurkunde. Papst Coelstin III. (1191-1198) nahm am 10. Juni 1193 Abt Hermann und den Konvent in p\u00e4pstlichen Schutz und best\u00e4tigte seinen Besitz in Meckenheim und Bonn. C\u00f6lestin III. &#8211; RI IV,4,4,5 n. 844<\/p>\n<p>1202 war der Umzug abgeschlossen.<\/p>\n<p>Schon 1196 kehrte der Gr\u00fcnderabt Hermann in sein Mutterkloster Himmerod zur\u00fcck und wurde dort Abt. Er plante die Gr\u00fcndung der Abtei Marienstatt, die 1212 in Neunkirchen im Westerwald erfolgte. Eine Stiftung des<\/p>\n<p>K\u00f6lner&nbsp; Burggrafen Eberhard von Aremberg&nbsp; und seiner Gemahlin Adelheid von Molsberg machte dies m\u00f6glich.<\/p>\n<p>In Heisterbach \u00fcbernahm Gevard den Abtstuhl. Er war zusammen mit Abt Hermann im Gr\u00fcndungskonvent dabei.<\/p>\n<p>Er war Kanoniker im Stift Mariengraden in K\u00f6ln. In Himmerod trat er in den Zisterzienserorden ein.<\/p>\n<p>In seiner Regierungszeit wurde mit dem Bau der Abteikirche in Heisterbach begonnen.<\/p>\n<p>In kirchlichen Kreisen genoss er hohes Ansehen. Papst Innozenz III. (1198-1216) schaltete ihn&nbsp; 1199 im Streit um die K\u00f6lner Dompropstei als Vermittler ein.<\/p>\n<p>1201 traf er mit dem p\u00e4pstlichen&nbsp; Legaten Guido von Praeneste (+ 1206) zusammen, der die Anerkennung Ottos IV(1198-1218) zum deutschen K\u00f6nig betreiben sollte.<\/p>\n<p>1203 vermittelte er in P\u00e4pstlichen Auftrag zwischen den Grafen von Sayn und denen von Landsberg.<\/p>\n<p>1198 war Gevard mit Caesarius von Heisterbach unterwegs nach K\u00f6ln. Diese Begegnung war ausschlaggebend daf\u00fcr, dass Caesarius in das Kloster Heisterbach eintrat.<\/p>\n<p>1197 gab es eine gro\u00dfe Hungersnot und Gevard tat alles, was in seinen Kr\u00e4ften stand, zu helfen. An einem Tag wurden an der Klosterpforte 1500 Essensrationen ausgegeben<\/p>\n<p>Abt Gevard verstarb am 15. Feb. 1208 .<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Heinrich I. von Heisterbach (1208-1244)<\/p>\n<p>Er ist zwischen 1175 und&nbsp; 1180 in Walberberg, einem Stadtteil von Bornheim am Rhein geboren.<\/p>\n<p>Er stammte aus einem Rittergeschlecht im K\u00f6ln-Bonner&nbsp; Raum.<\/p>\n<p>Seine erst Ausbildung erhielt er in der Schule des Bonner Casiusstiftes. Dort wurde er auch Kanoniker.<\/p>\n<p>Nach Caesarius soll er eine Zeit lang in Paris studiert haben.<\/p>\n<p>Sein Eintritt in das Kloster Heisterbach wurde zun\u00e4chst von seinen Angeh\u00f6rigen verhindert.<\/p>\n<p>Abt Gevard ernannte ihn zum Prior. 1208 wurde er Gevards Nachfolger.<\/p>\n<p>Der Trierer Erzbischof Johann I. (1189 bis 1212 ) weihte ihn zum Abt. Der eigentlich zust\u00e4ndige K\u00f6lner Erzbischof&nbsp; Bruno IV. (1205-1208) war am 26. August 1206 von Philipp von Schwaben (1198-1208)<\/p>\n<p>gefangen genommen und \u00fcber ein Jahr bis 1207 auf dem Trifels und in Alt-Ems in Vorarlberg festgesetzt gewesen. Nach seiner Freilassung war er noch nicht in K\u00f6ln eingetroffen.<\/p>\n<p>Die K\u00f6lner Prioren gaben deshalb das Einverst\u00e4ndnis , dass der Trierer Erzbischof die Weihe vornahm.<\/p>\n<p>Geistig selbst sehr rege und interessiert f\u00f6rderte er das geistige Niveau seines Klosters nach Kr\u00e4ften.Auch Caesarius von Heisterbach, der inzwischen M\u00f6nch in Heisterbach war, wurde&nbsp; von ihm <\/p>\n<p>gef\u00f6rdert.&nbsp; Caesarius hatte ein Talent mit Menschen umzugehen und wurde deshalb von Abt Heinrich zum Novizenmeister ernannt. Au\u00dferdem begleitete er ihn auf vielen Reisen.<\/p>\n<p>Auch sein schriftstellerisches Talent f\u00f6rderte der Abt nach Kr\u00e4ften.<\/p>\n<p>Caesarius ist um 1180 in oder bei K\u00f6ln geboren. Er besuchte die Stiftsschule St. Andreas und der Domschule in K\u00f6ln.<\/p>\n<p>1198 oder 99 trat er in das Kloster Heisterbach ein.<\/p>\n<p>Er schrieb Legenden und Wundergeschichten. Er verfasste zwischen 1226 und 1237 eine Biographie des ermordeten Erzbischofs&nbsp; Engelbert von K\u00f6ln.<\/p>\n<p>Sie gilt wegen der dramatischen aber zuverl\u00e4ssigen Schilderung der Ermordung des K\u00f6lner Erzbischofs&nbsp; als eine der hervorragendsten Biographien des Mittelalters.<\/p>\n<p>1236\/37 entstand die Vita S. Elisabethae, die Biographie der Heiligen Elisabeth, eine Lebensbeschreibung mit eher erbaulichem Charakter.<\/p>\n<p>Sein Hauptwerk<em> <\/em>ist eine f\u00fcr die Novizen bestimmte geistliche&nbsp; Anekdotensammlung. Sie ist&nbsp; eine wertvolle Quelle f\u00fcr die Sitten- und Kulturgeschichte seiner Zeit.<\/p>\n<p>Die Libri VIII miraculorum sind vom Inhalt \u00e4hnlich aber nicht in Dialogform wie der Dialogus miraculorum geschrieben.<\/p>\n<p>In der Klosterhierarche stieg Caesarius zum Prior auf.<\/p>\n<p>Auch ein weiterer M\u00f6nch war in Heisterbach schriftstellerisch t\u00e4tig. Das war Caesarius von Milendonk.<\/p>\n<p>Er war von 1212\u20131216 Abt von Kloster Pr\u00fcm, legte dort seine Abtw\u00fcrde nieder und trat als einfacher M\u00f6nch in das Kloster Heisterbach ein.<\/p>\n<p>Dort verfasste er eine kommentierte Abschrift des Pr\u00fcmer Urbars, also des G\u00fcterverzeichnisses der Abtei Pr\u00fcm aus dem 9. Jahrhundert Er widmete sie seinem Nachfolger Abt Friedrich I. von Fels (1220\u20131245)<\/p>\n<p>Diese Abschrift ist ein guter Beleg f\u00fcr die Schreibkultur in Heisterbach zur Zeit des Abtes Heinrich.<\/p>\n<p>Diese Abschrift befindet sich heute im Landeshauptarchiv Koblenz, das Original ist verschollen. <\/p>\n<p>Abt Heinrich hatte gute Beziehungen zu den P\u00e4psten P\u00e4pste Innozenz III., Honorius III. (1216-1217) und Gregor IX (1227-1241) und Kaiser Friedrich II.(1212-1250)<\/p>\n<p>Eine erster Urkunde stellte Friedrich 1217aus Da benachrichtigte er seine Burgmannen in&nbsp; Werd, heute Kaiserswerth, Stadteil von D\u00fcsseldorf&nbsp; und seit 1174 Zollstelle f\u00fcr den Rheinzoll,<\/p>\n<p>dass er dass \u201cer dem kloster Heisterbach gestattet habe mit seinem schiff belastet mit wein oder andern producten und bed\u00fcrfnissen des klosters zollfrei bei Werd vorbei zu fahren\u201d&nbsp; Friedrich II. &#8211; RI V,1,1 n. 914<\/p>\n<p>Papst Honorius beauftragte Abt Heinrich&nbsp; 1223 an der Wahl des K\u00f6llner Domscholaster Thomas Olivier zum Bischof von Paderborn (1225-1227) mitzuwirken.<\/p>\n<p>1224 erhielt er den Auftrag zusammen mit dem Bonner Domscholasters Gerung&nbsp; als Vorbereitung des Kreuzzuges von Friedrich II. Kreuzzugspredigten zu halten.<\/p>\n<p>1225 hielt er in Limburg eine solche Predigt.<\/p>\n<p>1225 erschien er auf dem Hoftag n Frankfurt, wohin er zusammen mit Abt Gottfried von Altenberg (1225\u20131238 (?)&nbsp; die Leiche des ermordeten K\u00f6lner Erzbischofs Engelbert (+1225) brachte und Anklage gegen die M\u00f6rder erhob.<\/p>\n<p>1234 war er wieder auf dem Hoftag in K\u00f6ln und trat als B\u00fcrge in einem Prozess auf, in dem Graf Heinrich III, von Sayn (1185-1247) der Ketzerei verd\u00e4chtigt wurde.<\/p>\n<p>1236 war Abt Heinrich wieder in Kontakt mit Kaiser Friedrich und bat um eine Schutzurkunde f\u00fcr Kloster Heisterbach.<\/p>\n<p>In Wiesbaden stellte&nbsp; er dem Kloster eine Urkunde aus \u201cnimmt abt und convent des klosters Heisterbach auf deren bitten in seinen besondern schutz.\u201d<\/p>\n<p>Friedrich II. &#8211; RI V,1,1 n. 2165<\/p>\n<p>1212 kam Hermann von Marienstatt, der schon 1189 als Gr\u00fcnungsabt nach Heisterbach gekommen war.<\/p>\n<p>1196 ging er in sein Mutterkloster Himmerod zur\u00fcck und wurde dort&nbsp; bis ca. 1198 Abt.<\/p>\n<p>Der Gr\u00fcndungskonvent f\u00fcr Marienstatt wurde von Abt&nbsp; Heinrich nach Marienstatt geschickt.<\/p>\n<p>Dieses war also ein Tochterkloster von Heisterbach.<\/p>\n<p>Heisterbach waren au\u00dferdem die Frauenkl\u00f6ster&nbsp; Burbach(zu mindestens in der ersten H\u00e4lfte des 13. Jahrhunderts . 1241 wird Abt Heinrich als Visitator genannt)<\/p>\n<p>Burtscheid (vor 1000 als Benediktinerinnenkloster gegr\u00fcndet, 1220 aufgel\u00f6st und dann von Zisterzienserinnen besiedelt, erst Kloster Heisterbach unterstellt, ab dem 14. Jahrhundert Himmerod)<\/p>\n<p>Kloster Marienborn in Z\u00fclpich-Hoven (1188 gegr\u00fcndet erst Heisterbach unterstellt,sp\u00e4ter Altenberg)<\/p>\n<p>Kloster Schweinheim wurde 1238 gegr\u00fcndet und war Heisterbach unterstellt.<\/p>\n<p>Kloster Walberberg wurde 1197 von Kloster Hoven aus gegr\u00fcndet und war Clairvaux unterstellt. Wegen der r\u00e4umlichen Entfernung nahm der Abt von Heisterbach in der Regel die Visitationen vor.<\/p>\n<p>In den Niederlanden hatte das Kloster Yesse einen \u00e4hnlichen Status wie Walberberg. Es wurde 1215 gegr\u00fcndet und war Clairvaux unterstellt. Die Visitationen nahm der Abt von Heisterbach vor.<\/p>\n<p>Das Kloster Nazareth in den Niederlanden wurde ebenfalls von Heisterbach visitiert. Beide Kl\u00f6ster wurden 1215 gegr\u00fcndet und 1580 zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>In Heinrichs Abbatiat wurden Kloster-und Kirchenbau fortgesetzt. Die Klosterkirche wurde 1237 geweiht<\/p>\n<p>Sie war 88 Meter lang und 44 Meter breit und wurde in ihren Ausma\u00dfen nur vom K\u00f6lner Dom \u00fcbertroffen.<\/p>\n<p>Unter Abt Heinrich erlebte Kloster Heisterbach seinem gr\u00f6\u00dfte Bl\u00fcte seiner ganzen Geschichte.<\/p>\n<p>Er verstarb am 11. Nov. 1244 in Heisterbach.<\/p>\n<p>Auch Caesarius von Heisterbach verstarb um 1244.<\/p>\n<p>4. Abt von Heisterbach wurde Gerhard (1244\u20131261 )<\/p>\n<p>In seinem Beisein und dem des Abtes von Marienstatt hatte Graf Heinrich III. von Sayn (+1. Januar 1247) sein Testament aufsetzen lassen.<\/p>\n<p>Seine Witwe Mechthild von Sayn (um 1203-1291&nbsp; beauftragte 1247 gem\u00e4\u00df dem Testament den Kardinallegaten Petrus von St. Georg zum goldenen Vlie\u00df&nbsp;&nbsp; , das von der Gr\u00e4fin von Sayn gestiftete Augustinerinnenkloster Pax Dei dem Zisterzienserorden einzuverleiben.<\/p>\n<p>Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland AA 0568 \/ Zissendorf, Urkunden AA 0568, Nr. 1  <\/p>\n<p>Das Kloster Zissendorf wurde 1247 gegr\u00fcndet.  <\/p>\n<p>1248 nahm der K\u00f6lner Erzbischof Konrad von Hochstaden (1238 \u20131261 ) das Kloster in seinen Schutz.  <\/p>\n<p>Graf Heinrich von Sayn wollte in seinem Testament, dass in Blankenburg&nbsp; ein Hospital zum Unterhalt von 13 Armen errichtet werden sollte.  <\/p>\n<p>Seine Witwe ordnete 1253 an, dass dieses bei dem schon bestehenden&nbsp; Hospital in Heisterbach errichtet wurde.  <\/p>\n<p>Sie schenkte dazu die Kirche in Neustadt, eine M\u00fchle, bei Linz und einen Weingarten in Linz. H. H\u00f6fer, Regesten zur Geschichte der Abtei Heisterbach, S.23)  <\/p>\n<p>Das um 1230 gegr\u00fcndete Zisterzienserinnenkloster Grau-Rheindorf unterstand 1256 Kloster Heisterbach (H. H\u00f6fer S. 24)  <\/p>\n<p>Auf Abt Gerhard folgte Abt Christian I. (1261\u20131266)  <\/p>\n<p>Er tritt erstmals in einer Verkaufsurkunde auf, in der er und der Konvent von Heisterbach dem Deutschen Orden ein Haus in K\u00f6ln verkaufen H. H\u00f6fer S. 24)  <\/p>\n<p>Der Abtei ging es nicht mehr so gut.  <\/p>\n<p>Im Auftrag des Abtes brachte ein M\u00f6nch eine Bibel und mehrere theologische Werke&nbsp; dem Magister Andreas, Scholaster in St.Severin in K\u00f6ln um diese f\u00fcr&nbsp;&nbsp; 27 3\/4 K\u00f6lner Mark, das sind etwa 7.473,00 \u20ac, zu versetzen.  <\/p>\n<p>Sein Bruder&nbsp; Magister&nbsp; Johannes, Kanoniker an St.Gereon in K\u00f6ln als Testamentsvollstrecker&nbsp; gab die B\u00fccher an Heisterbach zur\u00fcck und stiftete au\u00dferdem einen Weinberg bei Honnef, der j\u00e4hrlich 3 Ohm, das sind etwa 430 Liter Ertrag brachte  <\/p>\n<p>Daraus sollte f\u00fcr ihn und seinen Bruder ein Jahresged\u00e4chtnis finanziert werden.  <\/p>\n<p>AA 0308 \/ Heisterbach, Akten AA 0308, Nr. 1 Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland  <\/p>\n<p>Am 5. August 1266 beauftragte der K\u00f6lner Erzbischof Engelbert II., von Falkenburg (1261 \u20131274 ) den Abt von Heisterbach in Kloster Herchen die Seelsorge zu \u00fcbernehmen. <\/p>\n<p>AA 0308 \/ Heisterbach, Akten AA 0308, Nr. 1 Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland  <\/p>\n<p>Auf Abt Christian folgte Abt Heinrich II. von Willich (1267\u20131269 ) Er war m\u00f6glicherweise M\u00f6nch in Himmerod vor er in Heisterbach Abt wurde.  <\/p>\n<p>Ob er sein Amt niederlegte oder ob er abgew\u00e4hlt wurde ist nicht bekannt. Er erscheint sp\u00e4ter wieder in Himmerod und wird dort als ehemaliger Abt von Heisterbach als Zeuge&nbsp; erw\u00e4hnt.  <\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Abt Alexander regiert auch nur ein Jahr. Das l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, dass es dem Kloster nicht mehr gut ging.  <\/p>\n<p>Dann folgte Abt Ekbert I. (1273\u20131278)  <\/p>\n<p>1270 verh\u00e4ngte das Generalkapitel&nbsp; das Interdikt \u00fcber Heisterbach.Abt und Gesch\u00e4ftstr\u00e4ger wurden suspendiert.  <\/p>\n<p>Das Generalkapitel beauftragte die \u00c4bte&nbsp; von Himmerod und von Marienstatt, mit den Gl\u00e4ubigern zu verhandeln. Erst wenn eine L\u00f6sung erreicht sei, sollen Abt und Gesch\u00e4ftstr\u00e4ger wieder eingesetzt werden.  <\/p>\n<p>Der Verfall von Klosterzucht und Ordnung zeigte sich bald auch an den unterstellten Zisterzienserinnenkl\u00f6stern.  <\/p>\n<p>1273 untersagte das Generalkapitel Abt Ekbert, bei seiner Aufsicht unterstellten Nonnen Visitationen vorzunehmen.  <\/p>\n<p>Die Abtei stand nicht mehr in gutem Ruf. In den Niederlanden stand sie in dem Verdacht, sich auf Schmuggel zu verstehen und Zollst\u00e4tten zu umgehen wisse.  <\/p>\n<p>Auf der anderen Seite trugen vor allem die unteren Schichten zum Erhalt der Abtei bei.  <\/p>\n<p>Die Witwe des Burggrafen von Wolkenburg erlie\u00df Kloster Heisterbach die Schuldforderungen.  <\/p>\n<p>Abt Nikolaus II. (1303)&nbsp; hatte mit Zustimmung des Abtes&nbsp; Johannes III. (1290\u20131310 ) die Besitzungen seines Hauses in Sinzig, Haus, Hof und Ackerland f\u00fcr 449 K\u00f6lner Mark, das sind etwa 119.827,00 \u20ac ,  <\/p>\n<p>zur Deckung der angeh\u00e4uften Schulden verkauft. (Dr. Schmitz, die Abtei Heisterbach S. 154 ff)  <\/p>\n<p>Ein weiteres Mittel zur Gesundung war die Wallfahrt verbunden mit Abl\u00e4ssen. Die Heisterbacher Kirmes war war ein Ereignis, das Scharen von Pilgern&nbsp; anzog.  <\/p>\n<p>Der K\u00f6lner Weihbischof&nbsp; Johann von Konstanz (1308-1321) in Vertretung des K\u00f6lner Erzbischofs Heinrich II., von Virneburg (1304 \u20131332) genehmigte aus Bitten des Konvents die Vorverlegung der Kirmes vom  <\/p>\n<p>18. Oktober, das war die Zeit der Weinlese, auf den Sonntag nach Johanni. Wer die Klosterkirche besuchte, erhielt zudem einen Ablass von 50 Tagen.  <\/p>\n<p>Au\u00dferdem war eine alte Kapelle abgerissen worden. 1312 war der Rohbau fertig. Eine Reihe von Bisch\u00f6fen&nbsp;&nbsp; verliehen allen Gl\u00e4ubigen, die dorthin wallfahrteten  <\/p>\n<p>und Geld f\u00fcr Unterhalt , Ausbau, Licht und Schmuck f\u00fcr die Abtei spendeten eine Ablass von 40 Tagen.  <\/p>\n<p>Gerardus, der Sakristan von Citeaux war 1316 als Vertreter des Generalabtes zur Visitation min Heisterbach. Er berichtete von der Wallfahrt ans Generalkapitel und Heisterbach  <\/p>\n<p>erhielt die Erlaubnis, am Kirchweifest auch Frauen n die Kirche zu lassen, wobei die Klausur nat\u00fcrlich eingehalten werden musste.  <\/p>\n<h5>Regest: Der Generalabt Gwilhermus von Citeaux best\u00e4tigt dem Abt und der Abtei Heisterbach im Auftrag des Generalkapitels f\u00fcr immer die fr\u00fcher erteilte Erlaubnis, am Kirchweihfest von Non zu Non Frauen den Eintritt in die Kirche zu gestatten, damit nicht, wie es fr\u00fcher geschehen ist, adelige und m\u00e4chtige Frauen gewaltsam die Kirche betreten; jedoch bleibt das fr\u00fchere Verbot, die Wohnung des Konvents: Schlafsaal, Umgang, Speisesaal und K\u00fcche zu betreten, bestehen. Er gestattet der Abtei, zur gr\u00f6\u00dferen Sicherheit die Best\u00e4tigung dieser Verg\u00fcnstigung beim apostolischen Stuhl nachzusuchen.<\/h5>\n<p>AA 0308 \/ Heisterbach, Akten AA 0308, Nr. 1<\/p>\n<p>Da nun auch keine Mi\u00dfst\u00e4nde mehr gemeldet wurden. erhielt Heisterbach die Erlaubnis, die p\u00e4pstliche Best\u00e4tigung f\u00fcr die Wallfahrt zu erbitten.  <\/p>\n<p>Das Kloster hatte nun 100 Wallfahrtstage im Jahr.  <\/p>\n<p>Aber nicht nur ein Strom von Wallfahrern kam nun ins Kloster. Auch die Zahl der Verm\u00e4chtnisse steigerte sich.  <\/p>\n<p>Abt Anselm (1332\u20131357 ) zahlte 1336 die letzten Schulden des Klosters  <\/p>\n<p>Auch der Reliquienschatz des Klosters mehrte sich wieder.  <\/p>\n<p>1305 schenkte der Schneider Heinrich von Druishayn seine G\u00fcter an Kloster Heisterbach und trat als Konverse in das Kloster ein.  <\/p>\n<p>Abt Johannes I.&nbsp; (1305\u20131316 ) \u00fcbertrug 1305 diesem Konversen den Hof Rott zur Bebauung.AA 0308 \/ Heisterbach, Akten AA 0308, Nr. 1  <\/p>\n<p>1310 lie\u00df der Abt die Zinsen aus einem l\u00e4ngst verkauften Hof Molenberg ab jetzt auf ihren Hof in Walberberg zahlen. AA 0308 \/ Heisterbach, Akten AA 0308, Nr. 1  <\/p>\n<p>Nachdem Kloster Heiserbach sich wieder erholt hatte,  <\/p>\n<p>erbrachte das Kloster auch&nbsp; freiwillige Leistungen.  <\/p>\n<p>Abt Anselm baute dem K\u00f6lner Erzbischof Walram von J\u00fclich (132-1349)  <\/p>\n<p>auf eigene Kosten ein 16 Fu\u00df langes St\u00fcck der Stadtmauer von Rheinbach,  <\/p>\n<p>obwohl Heisterbach in dieser Zeit noch keinerlei G\u00fcter in der Stadt hatte.  <\/p>\n<p>Er stellte dem Kloster daf\u00fcr diese Urkunde aus  <\/p>\n<p>\u201eDer K\u00f6lner Erzbischof Walram von J\u00fclich bekundet, dass Abt und Konvent von Heisterbach zur Befestigung seiner Stadt und Burg Rheinbach freiwillig auf eigene Kosten eine 16 Ruten lange Mauer haben bauen lassen, obwohl sie noch keine G\u00fcter in der Stadt besitzen. F\u00fcr die Zukunft sollen sie deshalb von Schatz und Bede, sowie von allen Leistungen zur Befestigung der Stadt befreit sein. AA 0307 \/ Heisterbach, Urkunden AA 0307, Nr. 79  <\/p>\n<p>Auch der Heilige Stuhl bem\u00fchte sich, das Kloster krisenfest zu machen. <\/p>\n<p>Papst Benedikt XII. (1334-1342) best\u00e4tigte am 28. Januar 1338 Abt und Konvent alle  <\/p>\n<p>Privilegien und Freiheiten, de seine Vorg\u00e4nger der Abtei verliehen hatten  <\/p>\n<p>und ebenso die Privilegien, die ihr von K\u00f6nigen, F\u00fcrsten und anderen Gl\u00e4ubigen verliehen worden sind. AA 0307 \/ Heisterbach, Urkunden AA 0307, Nr. 73  <\/p>\n<p>Das war in der Regierungszeit von Abt Anselm.  <\/p>\n<p>Am 24.November 1389 half Papst Bonifaz IX. (1389-1404) Kloster Heisterbach entfremdete G\u00fcter wieder zu erlangen.  <\/p>\n<p>\u201ePapst Bonifaz IX. beauftragt auf Bitten der Abtei Heisterbach den Dekan von St. Maria ad Gradus in K\u00f6ln die der Abtei widerrechtlich entzogenen G\u00fcter auf gesetzm\u00e4\u00dfigem Wege wieder in deren Besitz zu bringen und die Widersacher, sowie diejenigen, die ihr Zeugnis verweigern, mit kirchlichen Strafen zu belegen. \u201e  <\/p>\n<p>AA 0307 \/ Heisterbach, Urkunden AA 0307, Nr. 113  <\/p>\n<p>Abt war zu der Zeit R\u00fcdiger von Plittersdorf (1377-1411)  <\/p>\n<p>Abt R\u00fcdiger&nbsp; nahm am 3. M\u00e4rz 1402 von Abt Johann von Hanenberg (1382-1420) vom Kloster Altenberg&nbsp; den Hof Kackenest bei K\u00f6nigswinter am Fu\u00dfe des Petersberg f\u00fcr 100 Mark, das sind&nbsp; etwa 26.219,00 \u20ac, j\u00e4hrlichen Zins in Erbpacht. AA 0307 \/ Heisterbach, Urkunden AA 0307, Nr. 125  <\/p>\n<p>Am 7. September 1465&nbsp; gestattete Abt Johannes Schlebusch (1462\u20131467 ) von Kloster Altenberg Kloster Heisterbach unter Abt Heinrich IV. (1459-1475)&nbsp; diesen Zins durch eine Einmalzahlung von 450rheinischen  <\/p>\n<p>Goldgulden, das sind etwa 135.793,00 \u20ac, abzul\u00f6sen. AA 0307 \/ Heisterbach, Urkunden AA 0307, Nr. 186  <\/p>\n<p>Im Jahr 1357 setzte Abt Johannes V. (1356\/57\u20131366\/67 ) von Kloster Himmerod als Vaterabt und Visitator unter Berufung auf die Vorschrift von Papst Benedikt XII. (1334-1342)und legte die Zahl der Geistlichen und Konversen den Mitteln des Klosters entsprechend fest. F\u00fcr Heisterbach durften das nicht mehr als 39 M\u00f6nche und 15 Konversen sein.  <\/p>\n<p>AA 0307 \/ Heisterbach, Urkunden AA 0307, Nr. 100 Urkunde vom 7. November 1357  <\/p>\n<p>Abt war Johannes III. (1357-1364)  <\/p>\n<p>Allerdings folgte Kloster Heisterbach dem Beispiel der benachbarten Benediktinerabtei Siegburg.  <\/p>\n<p>Diese hatte 90 Konventualen. Davon waren aber 40 in anderen Kl\u00f6stern untergebracht.  <\/p>\n<p>Heisterbach brachte seine \u00fcbersch\u00fcssigen Konventualen zwar nicht in anderen Kl\u00f6stern unter  <\/p>\n<p>Seine \u00fcberz\u00e4hligen Konventualen wurden in rheinische vornehmlich K\u00f6lner Pfarrer-und  <\/p>\n<p>Kaplanstellen untergebracht.  <\/p>\n<p>Auch Kloster Kamp und Altenberg handhabten dies so.  <\/p>\n<p>1393 war Abt Konrad von Morimond in Heisterbach. (Er erscheint nicht auf der Liste  <\/p>\n<p>der \u00c4bte von Morimond in der Biographia Cisterciensis. Aber auf einer 1393 in Wien ausgestellten Urkunde,in der Abt Konrad als Vorsitzender genannt wird. S\u00e4chsisches Staatsarchiv 10001 \u00c4ltere Urkunden, Nr. 04840 )  <\/p>\n<p>Er stellte diesen den Ordensregeln widersprechenden Missstand ab und gebot allen \u00c4bten der entsprechenden Kl\u00f6stern, vor allem aber Abt R\u00fcdiger, das sofortige Zur\u00fcckziehen der ausw\u00e4rtigen M\u00f6nche.  <\/p>\n<p>Au\u00dferdem befahl er renitente M\u00f6nche zu ergreifen und einsperren zu lassen.  <\/p>\n<p>Es war wohl auch so, dass M\u00f6nche anderer Orden in Heisterbach lebten. So war Peter vom Deutschen Haus vom Oberkloster in Neuss in Heisterbach.  <\/p>\n<p>Der K\u00f6lner Erzbischof Friedrich III., von Saarwerden (1370 \u20131414 ) hatte Peter, der in Neuss Propst war, die Umgestaltung des reformbed\u00fcrftigen Oberklosters empfohlen.<\/p>\n<p>In Deventer hatte Geert Groote (1340-1384) Eine Bruderschaft gegr\u00fcndet. Die Mitglieder sollten nach der Augustinerregel wie die Augustinerchorherren leben.<\/p>\n<p>Erzbischof Friedrich hatte Peter vom Oberkloster den Anschluss&nbsp; Geert Grotes Br\u00fcder vom Gemeinsamen \u2018Leben empfohlen.<\/p>\n<p>Peter vom Deutschen Haus resigniertem im Oberkloster m1401 und ging nach Heisterbach. Dort starb er 1414.<br \/>Heisterbach wurden neue Kl\u00f6ster unterstellt.Das war Kloster Schweinheim heute ein Stadtteil von Euskirchen und St. J\u00f6ri in Kinzweiler. <\/p>\n<p>In Zeiten des Schismas hielt sich Heisterbach zur\u00fcck. Es war keine \u2018Freundin der P\u00e4pste und der der Politik der Kurie.<\/p>\n<p>Vom Konzile von Basel erhielt es 1437 die gro\u00dfe Schutzurkunde. (Dr. Ferdinand Schmitz, \u2018Die Abtei Heisterbach in Beitr\u00e4ge zur Geschichte des Niederrheins<\/p>\n<h3><font size=\"3\">Jahrbuch des D\u00fcsseldorfer Geschichtsvereins 14-16, S. 167)<\/font><\/h3>\n<p>Die Abtei erlangte weiteren Wohlstand. so konnte sie es sich auch leisten, dem K\u00f6lner Erzbischof Dietrich von M\u00f6rs (1414-1463), der st\u00e4ndig unter Geldnot litt, immer wieder in finanzieller Verlegenheit zu helfen.<\/p>\n<p>Am 23. April 1415 kaufte Abt Christian II. (1412\u20131448) f\u00fcr 1000 Gulden, das sind etwa 301.761,00 \u20ac, den Hof in Flerzheim und den halben Grevenhof in Oberdollendorf. AA 0307 \/ Heisterbach, Urkunden AA 0307, Nr. 133<\/p>\n<p>Am 3. April 1440 befreite sich Abt Christian II.&nbsp; f\u00fcr 605 Gulden, das sind etwa 182.566,00 \u20ac., von allen Diensten, die auf dem Hof zu Plittersdorf zu leisten waren. AA 0307 \/ Heisterbach, Urkunden AA 0307, Nr. 158<\/p>\n<p>Am 16 August 1445 l\u00f6ste Abt Christian II.&nbsp;&nbsp; s\u00e4mtliche Fuhr-und Spanndienste, die die Abtei auf dem Cruffterhof bei Godesberg und auf dem Hof in Oedorf zu leisten hatte f\u00fcr 1700 Rheinische Gulden,<\/p>\n<p>das sind etwa 512.995,00 \u20ac&nbsp; , ab. AA 0307 \/ Heisterbach, Urkunden AA 0307, Nr. 164<\/p>\n<p>Innerhalb von 40 Jahren hatte die Abtei den Klosterbesitz um&nbsp; 8 gro\u00dfe H\u00f6fe vermehrt.<\/p>\n<p>Das Kloster besa\u00df jetzt nahezu 50 H\u00f6fe.<\/p>\n<p>Die Kehrseite war aber, dass am Niederrhein kaum eine Fehde ausbrechen konnte, ohne dass irgendwo ein Abteigut gesch\u00e4digt wurde.<\/p>\n<p>Der \u201cNeusser Krieg\u201d (1474\/75) zog vor allem die auf der rechten Rheinseite gelegenen G\u00fcter der Abtei in Mitleidenschaft.<\/p>\n<p>Der K\u00f6lner Erzbischof Ruprecht von der Pfalz (1463 \u20131478 ), Nachfolger von Dietrich von M\u00f6rs, hatte in seiner Auseinandersetzung mit seinen Landst\u00e4nden <\/p>\n<p>Beim Herzog von Burgund Karl dem K\u00fchnen (1465-1477) Unterst\u00fctzung gesucht.<\/p>\n<p>Karl der k\u00fchne nahm das zum Anlass , seinen Machtbereich zu Lasten des Erzstiftes auszuweiten.Kaiser Friedrich III. (1440-1493) hatte den Reichskrieg ausgerufen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die G\u00fcter der Abtei bedeutete das Schanzarbeiten und Einquartierungen des kaiserlichen Heeres.Das war in der Regierungszeit der \u00c4bte Heinrich IV. (1459\u20131475 ) und Wilhelm II. (1475\u20131511 )<\/p>\n<p>Die Stadt K\u00f6ln hatte nach dem Neusser Krieg von Kaiser Friedrich III. um sie f\u00fcr ihre im Dienste des Reiches gebrachten Opfer zu entsch\u00e4digen, einen Rheinzoll erhalten aber mit der Bestimmung \u201cDer Abt von Heisterbach f\u00e4hrt frei\u201d.<\/p>\n<p>(Schmitz S. 170 f.) Es scheint ohnehin, dass die Abtei wenn irgend m\u00f6glich Zollstellen weitgehend vermieden hat. Obwohl si eine der gr\u00f6\u00dften Weinproduzenten am Mittelrhein war, hat sie kaum Zoll f\u00fcr Wein entrichtet.<\/p>\n<p>Abt Wilhelm II. hat mit dem Rat der Stadt K\u00f6ln einen Vertrag \u00fcber die Lieferung von Hausteinen aus dem Heisterbacher Steinbruch am&nbsp; Stenzelberg geschlossen.<\/p>\n<p>Auch um die Kriegsfolgen f\u00fcr Heisterbach zu mildern inkorporierte Papst Sixtus IV. (1471-1484) Kloster Heisterbach die Pfarrkirche in Flerzheim.<\/p>\n<p>Auf Abt Wilhelm folgte Abt Peter Heidermann von Drolshagen (1511\u20131535 )<\/p>\n<p>1514 f\u00fchrte Abt Peter den Vorsitz bei der Wahl der \u00c4btissin von Kloster Burtscheid Maria van Gulpen-Bernau (1514\u20131540 )<\/p>\n<p>Zwar hatte Martin Luther 1517 mit seinem Thesenanschlag in Wittenberg 1517 die Reformation ausgel\u00f6st.<\/p>\n<p>Kloster Heisterbach blieb davon unber\u00fchrt. Auch als der K\u00f6lner Erzbischof Hermann von Wied (1515-1547) sich an den Stra\u00dfburger Reformator Martin Bucer (1491-1551) ann\u00e4herte und in K\u00f6ln eine Reform durchf\u00fchren wollte,<\/p>\n<p>hatte das in Heisterbach keine Auswirkung. Auch unter Abt Peters Nachfolger Abt Johann von der Leyen (1535\u20131558?\/1560? ) \u00e4ndert sich nichts.<\/p>\n<p>Doch erstmals wird auch Heisterbach von den Wirren der Reformationszeit erfasst.<\/p>\n<p>Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach (1541-1541 befehdete im 2.Markgrafenkrieg (1552-55) die rheinischen Kurf\u00fcrst-Erzbisch\u00f6fe Sebastian von Heusenstamm(1545-1555) von Mainz und Johann V. von Isenburg (1547-1556) von Trier.<\/p>\n<p>Bei seinem Einfall ins Trierische fl\u00fcchteten die M\u00f6nche von Kloster Himmerod mit ihrem Abt Matthias II. Morsch (1542\u20131558 ) nach Heisterbach und fanden dort Aufnahme.<\/p>\n<p>Kurz zuvor hatte sich Kloster Heisterbach von Abt Wilhelm Stoploch von Hittorf (1538\u20131560) von Kloster Altenberg und Subkonservator des Zisterzienserordens seine alte Immunit\u00e4t gegen Exkommunikation best\u00e4tigen lassen.<\/p>\n<p>Von 1560-1566 war Johannes Krechen&nbsp; Abt von Heisterbach. Er hatte aber eine nachl\u00e4ssige Amtsf\u00fchrung ebenso wie sein Cellerar, was dazu f\u00fchrte, dass das Kloster so verschuldet war, dass das Generalkapitel einschritt.<\/p>\n<p>Auf Wunsch des Mutterabtes von Himmerod Johann VIII. von Briedel (1558-1571) wurde 1566 Johannes von St. Vith (Johann Vitensis)(1566\u20131597 ) zum Abt von Heisterbach gew\u00e4hlt. Er war Cellerar in Himmerod.<\/p>\n<p>Nach DR.&nbsp; Schmitz war er erfahren und hochgebildet.(S. 175)<\/p>\n<p>1577 war in K\u00f6ln Georg Truchsess von Waldburg (1577-1583) zum K\u00f6lner Erzbischof gew\u00e4hlt worden. Am 19. Dezember 1582 sagte er sich \u00f6ffentlich von der katholischen Kirche los,wollte aber seinen Titel als Erzbischof behalten.<\/p>\n<p>Am 1. April 1583 exkommunizierte ihn Papst Gregor XIII. (1572-1585)<\/p>\n<p>Das Domkapitel w\u00e4hlte seinen fr\u00fcheren Gegenkandidaten Ernst von Bayern zum Gegen-Erzbischof von K\u00f6ln. Damit sicherte sich das Domkapitel bayrisch-spanische Truppenunterst\u00fctzung. <\/p>\n<p>Georg Truchsess mobilisierte seine Truppen. Es kam zum Truchsessenkrieg. (1583-1588)<\/p>\n<p>Am 11. Juli 1583 drangen Truppen in das Kloster Heisterbach ein. Sie verschleppten zwei M\u00f6nche und&nbsp; Abt Johannes. Was aus den M\u00f6nchen geworden ist, ist unbekannt. Abt Johannes wurde <\/p>\n<p>auf das Schloss Godesberg gebracht und dort monatelang gefangengehalten. Das Kloster wurde gepl\u00fcndert.<\/p>\n<p>Abt Johannes wurde&nbsp; durch Herzog Ferdinand von Bayern (1550-1608), dem Bruder des K\u00f6lner Erzbischofs Ernst von Bayern (1583 \u20131612 ) im Dezember 1583 befreit.<\/p>\n<p>Die Abtei verpf\u00e4ndete ihren ganzen Besitz in der K\u00f6lner Witsch-und Follengasse.<\/p>\n<p>Martin Schenk von Nideggen (um 1540\u20131589), ein Heerf\u00fchrer verdingte sich dort wo er am besten bezahlt wurde.<\/p>\n<p>1585 schloss er mit Truchsess Georg von Waldburg einen Vertrag . Er wurde von dem abgesetzten K\u00f6lner Erzbischof zum kurk\u00f6lnischen&nbsp; Feldmarschall bestellt.<\/p>\n<p>Vom 22. auf 23 . Dezember nahm er Bonn ein und lie\u00df es pl\u00fcndern. Seine Requisitionen in den umliegenden D\u00f6rfern verschonten auch die Klosterh\u00f6fe <\/p>\n<p>in Oberkassel, Plittersdorf, Crucht, Dottendorf, Meckenheim, Walberberg und auch die Herrschaften Flerzheim und Neunkirchen nicht.<\/p>\n<p>Kael von Croy, Herzog von Chimay (1560-1602) stand seit 1584 auf spanischer Seite und diente in ihrem Heer. <\/p>\n<p>1588 wurde er dem Kurf\u00fcrsten von K\u00f6ln Ernst von Bayern zu Hilfe gesandt. Er entsetzte Bonn.<\/p>\n<p>Am 22. Mai 1588 kam eine Schar von Chimays S\u00f6ldnern vor Kloster Heisterbach an.<\/p>\n<p>Der Abt hatte Karl von Croy zwar Wein und Hafer geschickt.<\/p>\n<p>Die zuchtlosen Soldaten pl\u00fcnderten und schleppten weg, was fortzubringen war. Von Kirche,, Abtei, Konventshaus und Refektorium wurden die D\u00e4cher herabgerissen und dann das Kloster in Brand gesteckt.<\/p>\n<p>Der Schaden wurde auf 100.000 Taler gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Die Sch\u00e4den konnten erst unter Abt Johann Buschmann (1597\u20131628) <\/p>\n<p>beseitigt werden. Die&nbsp; Instandsetzung der Kirche zog sich bis 1659 hin.<\/p>\n<p>Der Zisterzienserm\u00f6nch und Historiker Caspar Jongelinus (\u2020 1669) schreibt in seinem Werk Notitiae abbatiarum Ordinis Cisterciensis per orbem universum \u00fcber die Zerst\u00f6rung von Kloster Heisterbach.<\/p>\n<p>Abt Johannes starb am 24. August 1597 <\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Johann Buschmann (1597-1628)<\/p>\n<p>Er stammte aus D\u00fcren . Er wurde 1597 zum Abt von Kloster Heisterbach gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Bei seiner Wahl waren Kommissare des Herzog Johann Wilhelm von J\u00fclich-Kleve-Berg anwesend<\/p>\n<p>Er hatte die Geb\u00e4ude als Ruine \u00fcbernommen und stellte sie wieder her. <\/p>\n<p>Abt Claude I. Masson (1591\u20131620 ) von Kloster Morimond&nbsp; besuchte als General der deutschen Ordensprovinz der Zisterzienser das zerst\u00f6rte Kloster Heisterbach.<\/p>\n<p>Die Wiederherstellung der zerst\u00f6rten Abtei hatte wahrscheinlich schon begonnen.<\/p>\n<p>1602&nbsp; wandelte er in Dottendorf die Kurmut, das war eine Abgabe, die mit Pferden oder Rindern zu bezahlen war, in feste Gelds\u00e4tze um.<\/p>\n<p>AA 0147 \/ Bonn, St. Cassius, Urkunden AA 0147, Nr. 605 Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland  <\/p>\n<p>Abt Johannes unterzeichnete auch das Protokoll des Altenberger Abtes Bartholom\u00e4us Anstel (1591\u20131614), der den Vorsitz bei der Ahl des Abtes&nbsp; Carolus Reineri (1612\u20131622)  <\/p>\n<p>Auch die Wahl des&nbsp; Abtes von Kamp Laurentius Bever (1622-1636) anstelle des resignierten Abtes&nbsp; Carolous Reineri, die Abt Peter Rodenkirchen (1614-16267) von Kloster Altenberg leitete , nahm er teil.  <\/p>\n<p>Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland&nbsp; AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 994  <\/p>\n<p>Er tilgte die dr\u00fcckende Schuldenlast. Auch stellte er die Klosterzucht wieder her.<\/p>\n<p>1618 brach der Drei\u00dfigj\u00e4hrige Krieg aus. Zun\u00e4chst hatte er keine Auswirkungen auf Kloster Heisterbach<\/p>\n<p>Abt Johannes starb am&nbsp; 4. Mai 1628 im Kloster Burbach, wo er auch begraben wurde.Die Auf ihn folgte Abt Franz Schaeffer (1628\u20131661 )<\/p>\n<p>Er ist 1582 in Kessenich bei Bonn geboren.<\/p>\n<p>Er legte&nbsp; 1606 seine Profess in Heisterbach ab.<\/p>\n<p>1609 wurde er zum Priester geweiht.<\/p>\n<p>Im Mai 1628 wurde er zum 35. Abt von Heisterbach gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Er hatte w\u00e4hrend des 30-j\u00e4hrigen Krieges die umliegenden Pfarrstellen immer mit Heisterbacher M\u00f6nchen besetzt.<\/p>\n<p>Wolf Heinrich von Baudissin (1579-1646) war 1528 in schwedische Dienste getreten. Unter Gustav Adolf (1549-1632) befehligte4<\/p>\n<p>er die schwedische Kavallerie. Nach Gustav Adolfs Tod f\u00fchrte er eine Armee von 8000 Fu\u00dfsoldaten und 2800 Reitern von Frankfurt \u00fcber den Westerwald ins Rheinland.<\/p>\n<p>Er sollte die neutralen rheinischen F\u00fcrstent\u00fcmer vom Kriegseintritt auf katholischer Seite abschrecken. Dar\u00fcber hinaus bot das bis dahin vom Krieg verschonte Rheinland gute Aussichten f\u00fcr die Erhebung von Kontributionen, <\/p>\n<p>die f\u00fcr die Finanzierung der S\u00f6ldnertruppen ben\u00f6tigt wurden.<\/p>\n<p>Die schwedischen Truppen pl\u00fcnderten&nbsp; Andernach, Linz, Remagen, Apollinarisberg r Oberwinter, Nonnenwert, Vilich und Schwarz-Rheindorf r besetzten alles Land bis hinter Sieg.<\/p>\n<p>Nachdem sie Bis M\u00fclheim gekommen waren, kehrten sie zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Das Rheingebiet hatte nun Kontributionen zu zahlen und st\u00e4ndige Einquartierungen zu erdulden.<\/p>\n<p>Die Heisterbacher Drittelsbauern in Linz hie\u00dfen so, weil sie ein Drittel des Wachstums&nbsp; als Pachtzins zu zahlen hatten. Sie wandten sich an den Abt, um Ersatz f\u00fcr die Zahlungen&nbsp; erhalten<\/p>\n<p>und als sie dort abgewiesen wurden an den K\u00f6lner Kurf\u00fcrst Ferdinand von Bayern (1612 \u20131650 ). Dieser entschied, dass die Bauern welche Weinberge in Erbpacht anbauten, die Kontributionen zu zahlen<\/p>\n<p>hatten, da sie ja die Landessteuern auf diese Weinberge entrichteten Au\u00dferdem wurde entschieden, dass sie die R\u00fcckst\u00e4nde bis 1635 zahlen mussten.<\/p>\n<p>1647 verkaufte Abt Franz dem K\u00f6lner Generalvikar Dr. Dr. Laurentius Pellionis&nbsp; Obligation von 25 Reichstalern j\u00e4hrlich und erhielt daf\u00fcr 300 Reichstaler, das sind etwa 733.204,00 \u20ac.<\/p>\n<p>Mit dem erhaltenen Kapital sollten \u201callerhand Kriegstributionen und Lasten\u201d (Dr Schmitz S.183) gedeckt werden.<\/p>\n<p>Am 24. Oktober 1648 wurde in M\u00fcnster und Osnabr\u00fcck der Westf\u00e4lische Friede geschlossen.<\/p>\n<p>F\u00fcr den kirchlichen Bereich wurde das Jahr 1624 zum Normaljahr erkl\u00e4rt. <\/p>\n<p>Der evangelische und katholische Besitzstand so bleiben oder wiederhergestellt werden sollte, wie er am 1. Januar 1624 gewesen war. <\/p>\n<p>Der Friede trat aber nicht augenblicklich ein. Die Umsetzung der Friedensbestimmungen dauerte fast 2 Jahre.<\/p>\n<p>Der Abt von Heisterbach war aus seiner Verbannung zur\u00fcckgekehrt.<\/p>\n<p>1649 pl\u00fcnderten weimarische und lothringische Truppen Kloster Himmerod.<\/p>\n<p>Abt Friedrich Brandt (1647\u20131654 ) und seine Konventualen mussten&nbsp; auf einige Zeit nach Heisterbach und andere Kl\u00f6ster.  <\/p>\n<p>In Th\u00fcringen fiel 1650 das Kloster Georgstal, das schon vorher zerst\u00f6rt worden war, an die Protestanten.  <\/p>\n<p>Generalabt Claude Vaussin (1645-1670) von Citeaux Kloster Georgental mit Kloster Heisterbach und \u00fcbertrug alle Rechte und Privilegien auf das Kloster Heisterbach.  <\/p>\n<p>Di \u00c4bte von Kloster Heisterbach hatten ab jetzt die Pontifikalien.  <\/p>\n<p>1655 legten die M\u00f6nche von Himmerod und Heisterbach ihre schwarze Cuculle ab und trugen ab jetzt wei\u00dfe Ordenskleidung-  <\/p>\n<p>In Himmerod und Heisterbach wurden Lehrst\u00fchle f\u00fcr Philosophie und Theologie eingerichtet.  <\/p>\n<p>Auch der Weltklerus unterst\u00fctzte die junge Bl\u00fcte der Wissenschaft in Kl\u00f6stern.  <\/p>\n<p>Der Kanoniker Bartholom\u00e4us Wasserfass in K\u00f6ln&nbsp; sowie Johannes Frauenburg, Pfarrer in Niederdollendorf&nbsp; vermachten ihr Bibliothek dem Kloster Heisterbach, Pfarrer Frauenberg auch seine M\u00f6bel  <\/p>\n<p>und 600 Reichstaler, das sind etwa 1.466.409,00 \u20ac,, an Bargeld.  <\/p>\n<p>Abt Franz resignierte am 2. September 1661. Er verstarb am 4. Dezember 1666 mit 84 Jahren.  <\/p>\n<p>1654 hatte Kloster Heisterbach 42 M\u00f6nche. Ihre Zahl wuchs bis 1672 auf 52.  <\/p>\n<p>Auf Abt Franz folgte Abt Gottfried Broichhausen (1661\u20131688 )  <\/p>\n<p>Er ist am 17. Februar 1650 in Grevenbroichn geboren.  <\/p>\n<p>1667 legte er in Heisterbach seine Profess ab.  <\/p>\n<p>Seine Priesterweihe war 1641.  <\/p>\n<p>Er wurde&nbsp; am 2. September 1661 zum 36. Abt des Klosters Heisterbach gew\u00e4hlt.  <\/p>\n<p>Vor seiner Wahl war er Pfarrer in Flerzheim.  <\/p>\n<p>1664 assistierte er bei der Wahl des Abtes Johannes VII Hoen&nbsp; (1664\u20131672) von Kloster Kamp,  <\/p>\n<p>die unter Vorsitz des Abtes Gottfried Gammersbach (1662-1679) von Kloster Altenberg stattfand.  <\/p>\n<p>Kloster Heisterbach war seit&nbsp; 1246 in Bonn vom Rheinzoll befreit. Das Kloster hatte den Zollbeamten j\u00e4hrlich ein Essen gegeben und dazu den Z\u00f6llnern noch einen Goldgulden, das sind etwa 306,00 \u20ac.  <\/p>\n<p>Im Januar 1666 loste Abt Gottfried das Essen durch die Zahlung eines Goldguldens ab. Die Z\u00f6llner erhielten jetzt also 2 Goldgulden, die am Feste Mariae Reinigung (2.Februar ) ausbezahlt wurden.  <\/p>\n<p>Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland AA 0307 \/ Heisterbach, Urkunden AA 0307, Nr. 298  <\/p>\n<p>Der Friede w\u00e4hrte nicht lange. 1672 erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische K\u00f6nig Ludwig XIV. (1643-1715) Holland den Krieg und der Holl\u00e4ndische Krieg (1672-1678) begann.  <\/p>\n<p>1672 wurde Wilhelm III. von Oranien (1650-1702) Statthalter der Niederlande. Dieser verb\u00fcndete sich sofort mit Spanien und dem deutschen&nbsp; Kaiser Leopold I.&nbsp; (1658-1705)  <\/p>\n<p>1673 erkl\u00e4rten Spanien und Deutschland Frankreich den Krieg.  <\/p>\n<p>Da der K\u00f6lner Kurf\u00fcrst Maximilian Heinrich von Bayern (1650 \u20131688 ) mit Ludwig XIV. verb\u00fcndet war wurde das Rheinland&nbsp; vom&nbsp; Krieg betroffen.<\/p>\n<p>1688 starb Kurf\u00fcrst Maximilian. Wilhelm Egon von F\u00fcrstenberg (1688) wurde&nbsp; erw\u00e4hlter Koadjutor.<\/p>\n<p>Auch Joseph Clemens von Bayern (1688 \u20131723) wollte K\u00f6lner Erzbischof werden. Es kam zum K\u00f6lner Bistumsstreit.<\/p>\n<p>Ludwig XIV. unterst\u00fctzte Wilhelm Egon von F\u00fcrstenberg.<\/p>\n<p>Schon 1689 hatte Karl von Lothringen als kaiserlicher Feldherr Mainz zur\u00fcck erobert. Er zog weiter nach Bonn und eroberte dieses auch 1689, was den bayrischen Konkurrenten um den <\/p>\n<p>K\u00f6lner Bischofsitz nat\u00fcrlich st\u00e4rkte.<\/p>\n<p>1672 zog der Marschall von Frankreich Turenne (1611-1675) von Essen kommend rheinaufw\u00e4ts. Er nahm sein Quartier in Erpel, heute Landkreis Neuwied.<\/p>\n<p>In K\u00f6nigswinter, Honnef, Unkel und Erpel wurde den Bauern das Vieh aus den Scheunen getrieben, die Weinberge zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die Truppen leerten ihre Weinkeller und zerst\u00f6rten die F\u00e4sser.<\/p>\n<p>Die kaiserlichen Truppen bezogen ihr Winterquartier in der N\u00e4he von Bonn. Der kaiserliche Generalstab war in Godesberg. Hohe Milit\u00e4rs hatten ihr Quartier in der Umgebung. Auch in Heisterbach waren Milit\u00e4rs einquartiert.<\/p>\n<p>In der ganzen Eifel waren die D\u00f6rfer mit Truppen gef\u00fcllt.&nbsp; Die Bev\u00f6lkerung musste die Truppen ern\u00e4hren und f\u00fcr das Pferdefutter sorgen.<\/p>\n<p>Die Drittelbauern&nbsp; von  Heisterbach bedankten sich bei der Abtei, dass sie freiwillig ein Viertel der f\u00e4lligen Kontributionen \u00fcbernommen hatte. <\/p>\n<p>Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland AA 0307 \/ Heisterbach, Urkunden AA 0307, Nr. 305  <\/p>\n<p>1679 wurde der Friede von Nijmwegen geschlossen der den Holl\u00e4ndischen Krieg beendete.  <\/p>\n<p>Heisterbach hatte der Stadt einen einmaligen Zuschuss von 80 Reichstalern, das sind etwa 195.521,00 \u20ac geschenkt. Daf\u00fcr bedankte sich der&nbsp; K\u00f6lner Kommissar Bernhard Sch\u00fclgen.  <\/p>\n<p>As dieser Zeit schuldete Kloster Heisterbach noch einige Hundert Reichstaler an Kontributionen.  <\/p>\n<p>Kloster Heisterbach musste sich erheblich verschulden.  <\/p>\n<p>Abt Gottfried resignierte 1688 und starb am 17. Februar 1694, im Alter von 78 Jahren  <\/p>\n<p>In seiner Amtszeit legten nur drei M\u00f6nche ihre Profess ab.  <\/p>\n<p>Nachfolger Gottfrieds wurde Abt Robert K\u00fcpper (1688\u20131692 )  <\/p>\n<p>Er stammte aus Bonn und wurde 1678, 1685 und 1688 urkundlich als Pfarrer in Flerzheim erw\u00e4hnt.  <\/p>\n<p>Am 29. Juli 1688 wurde er zum Abt von Heisterbach gew\u00e4hlt.  <\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Pf\u00e4lzer Erbfolgekriegs&nbsp; gingen einige D\u00f6rfer in der N\u00e4he von Heisterbach in Flammen auf und mit ihnen viel Klostergut.  <\/p>\n<p>1689 wurden die Archivalien von Heisterbach nach Bonn gebracht. Bei der Beschie\u00dfung der Stadt erlitten diese aber gro\u00dfe Verluste.  <\/p>\n<p>1692 wurde er zum Kanonikus gew\u00e4hlt&nbsp; Er trat am 25. August 1692 als Abt zur\u00fcck.  <\/p>\n<p>Er war als Lektor in Himmerod t\u00e4tig.  <\/p>\n<p>Er starb am&nbsp; 21. Januar 1701 und starb infolge Asthmas. Er wurde in Himmerod begraben.  <\/p>\n<p>Nach dem R\u00fccktritt von Abt Robert wurde Nivard Wirotte (1692\u20131704 ) zum 38. Abt von Heisterbach gew\u00e4hlt.  <\/p>\n<p>Er ist 1647 in K\u00f6ln geboren.  <\/p>\n<p>Er trat 1666 in das Kloster Heisterbach ein. Unter Abt Broichhausen legte er seine Profess ab und wurde 1672 zum Priester geweiht.  <\/p>\n<p>Er war Beichtvater im Kloster Gnadental.  <\/p>\n<p>Noch am Tag des R\u00fccktritts seines Vorg\u00e4ngers wurde er am 25. August 1692 zum neuen Abt gew\u00e4hlt.  <\/p>\n<p>Am 3. Juni 1695 assistierte er Abt Johann Jakob Lohe (1686\u20131707) Abt von Altenberg bei der Wahl des Abtes von Kamp Edmund a Richterich (1695\u20131705)  <\/p>\n<p>Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 1011  <\/p>\n<p>1701 hatte Kurf\u00fcrst Joseph Clemens von Bayern (1688 \u20131723) mit dem Wiederaufbau der Stadt begonnen.  <\/p>\n<p>Abt Nivard trat dazu&nbsp; ein Grundst\u00fcck zur Anlegung der Neugasse ab. Der Kurf\u00fcrst zahlte daf\u00fcr 800 Reichstaler, das sind 1.955.212,00 \u20ac.  <\/p>\n<p>Au\u00dferdem wurde die Freiheit&nbsp; von b\u00fcrgerlichen Lasten f\u00fcr den \u00fcbrigen Teil der abteilichen G\u00fctern gew\u00e4hrt, soweit sie von Konventualen bewohnt waren.  <\/p>\n<p>(Dr.Schmitz S. 189)  <\/p>\n<p>1703 wurde Bonn noch einmal belagert und beschossen. Dabei wurde auch die Abtei Heisterbach gepl\u00fcndert.<\/p>\n<p>Abt Nivard&nbsp; begann noch mit einer Reform des Klosters. Er konnte sie aber nicht mehr abschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Er verstarb am 29. August 1704, nachdem er einen Schlaganfall erlitten hatte.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Ferdinand Hartmann (1704\u20131728 )<\/p>\n<p align=\"left\">Er wurde 1654 in Mehlem, heute ein&nbsp; von Bonn, geboren.<\/p>\n<p align=\"left\">1674 legte er in Heisterbach unter Abt Broichhausen seine Profess ab. <\/p>\n<p align=\"left\">1677 wurde er zum Priester geweiht.<\/p>\n<p align=\"left\">Er war dann nacheinander Sakristan, Novizenmeister, K\u00fcchenmeister, Prior und Kellermeister.<\/p>\n<p align=\"left\">Am 10. September 1704 wurde er zum 39. Abt gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p align=\"left\">Unter Assistenz des Marienstatter Abtes Benedikt Bach (1688-1720) wurde er benediziert.<\/p>\n<p align=\"left\">Mit der Verwirklichung der \u2018Reform, die sein Vorg\u00e4nger begonnen hatte, z\u00f6gerter lange.<\/p>\n<p align=\"left\">Auch der Generalabt Nicolas III. Larcher (1692\u2013 1712 ) von Citeaux, der dem Vorhaben g\u00fcnstig gesinnt war, riet ihm zu klugem Vorgehen.<\/p>\n<p align=\"left\">1708 erlebte er bei der Einf\u00fchrung des Abtes Jean-Chrysostome Mintard (1708-1734) in D\u00fcsseltal die Regel des Benedikt in ihrer urspr\u00fcnglichen Form.<\/p>\n<p align=\"left\">Alle F\u00e4den des kl\u00f6sterlichen Betriebes liefen in der Hand des Abtes zusammen.<\/p>\n<p align=\"left\">Sie umfasste strenge Regeln f\u00fcr den Verkehr der M\u00f6nche mit der Au\u00dfenwelt, die Erziehung und das Studium der Novizen, die Krankenf\u00fcrsorge u.a.<\/p>\n<p align=\"left\">Die Heisterbacher M\u00f6nche wehrten sich, verlangten beim Generalkapitel und beim Heiligen Stuhl die Absetzung von Abt Ferdinand.<\/p>\n<p align=\"left\">1710 befasste sich die Kongregation f\u00fcr die Bisch\u00f6fe und Ordensleute mit der Angelegenheit.<\/p>\n<p align=\"left\">Der Apostolische Legat Giovanni Battista Bussi (1706-1712) best\u00e4tigte die neue Observanz , die f\u00fcr alle M\u00f6nche f\u00fcr verbindlich erkl\u00e4rt wurde au\u00dfer f\u00fcr die,<\/p>\n<p align=\"left\">die nicht ausdr\u00fccklich ihre Profess auf die alte Observanz abgelegt hatten.<\/p>\n<p align=\"left\">Die Auseinandersetzung um die Reform hatte sechs Jahre gedauert. Aber der Abt hatte sich durchgesetzt.<\/p>\n<p align=\"left\">Das wirkte sich sehr segensreich aus.<\/p>\n<p align=\"left\">Die Abtei erholte sich auch wirtschaftlich. Es wurden nicht nur die Sch\u00e4den&nbsp; der letzten Kriege behoben, die Schulden getilgt. <\/p>\n<p align=\"left\">Abt&nbsp; Ferdinand machte Neuerwerbungen und&nbsp; was zun\u00e4chst nur notd\u00fcrftig repariert worden war, wurde jetzt von Grund auf erneuert.<\/p>\n<p align=\"left\">Die \u00d6komiegeb\u00e4ude des K\u00fcchenhofes wurden 1723&nbsp; gebaut.<\/p>\n<p align=\"left\">1717 kaufte Abt Ferdinand&nbsp; die H\u00e4lfte der Burg Leubsdorf von&nbsp; Wolfgang Wilhelm Freiherrn von Bolandt&nbsp; f\u00fcr 1300 Reichsthaler, das sind etwa 3.204.609,00 \u20ac. <\/p>\n<p>Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland AA 0307 \/ Heisterbach, Urkunden AA 0307, Nr. 338  <\/p>\n<p>5 Jahre sp\u00e4ter erwarb er die andere H\u00e4lfte der Burg von den Erben des Freiherren von Cortenbach f\u00fcr 1400 Reichstaler, das sind etwa 3.451.117,00 \u20ac.  <\/p>\n<p>Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland AA 0307 \/ Heisterbach, Urkunden AA 0307, Nr. 344  <\/p>\n<p>1726 kaufte er den Hof zu Widdig von&nbsp;&nbsp; Graf Maximilian Heinrich zu Velbr\u00fcck f\u00fcr&nbsp; 6000 Reichstaler, das sind etwa 14.790.501,00 \u20ac,.  <\/p>\n<p>Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland AA 0307 \/ Heisterbach, Urkunden AA 0307, Nr. 348  <\/p>\n<p>Zu Jahresbeginn 1728 wurde Abt Ferdinand zum Kanoniker gew\u00e4hlt. Er trat von seinem Amt als Abt zur\u00fcck.  <\/p>\n<p>Er starb am 18. Mai 1731 und wurde in Heisterbach bestattet.  <\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Adam Pangh (1728 )  <\/p>\n<p>Er ist&nbsp; 1679 in Aachen geboren.  <\/p>\n<p>Seine Profess legte er 1699 in Heisterbach ab.  <\/p>\n<p>1704 wurde er zum Priester geweiht.  <\/p>\n<p>Von 1708 bis 1728 war er Pfarrer in Neustadt Wied.  <\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 1728 wurde er zum Abt gew\u00e4hlt, verstarb aber vor seiner Benediktion.  <\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Engelbert Schmitz (1728\u20131747 )  <\/p>\n<p>Er ist 1682 in Oberdrees Rheinbach geboren.  <\/p>\n<p>Seine Profess legte er 1706 in Heisterbach ab. 1710 wurde er zum Priester geweiht.  <\/p>\n<p>Im April 1728 wurde er zum 41. Abt von Heisterbach gew\u00e4hlt.  <\/p>\n<p>Seine Weihe nahm der K\u00f6lner Weihbischof Franz Kaspar von Franken-Siersdorf (1724-1752)&nbsp; unter Assistenz des Abtes Michael R\u00fctgers (170-1738) aus Deutz  <\/p>\n<p>und Abt Alberich Bergh (1720\u20131735 ) von Kloster Marienstatt am 4. Juli 1728 vor.  <\/p>\n<p>1731 wurde er Generalvikar der s\u00e4chsischen, westf\u00e4lischen und rheinischen Ordensprovinz.  <\/p>\n<p>Er baute 1733 die Kapelle auf dem Petersberg, die 1764 eingeweiht wurde.  <\/p>\n<p>1743 kaufte er den Hof Frankenforst bei Stieldorf von Freiherrn von Martial f\u00fcr 4000 Reichstaler, das sind etwa 9.860.334,00 \u20ac.<\/p>\n<p>Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland AA 0307 \/ Heisterbach, anstelle eines \u00e4lteren Vorg\u00e4ngerbaus auf dem Petersberg die heutige barocke Wallfahrtskapelle  <\/p>\n<p>Er starb am 27. Dezember 1747.  <\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Augustin Mengelberg (1748\u20131763 )  <\/p>\n<p>Er ist am 10. November1710&nbsp; in Linz am Rhein geboren.<\/p>\n<p>Er trat in das Kloster Heisterbach ein und legte dort 1730 seine Profess ab.<\/p>\n<p>1734 wurde er zum Priester geweiht.<\/p>\n<p>Er war Lektor der Theologie am Kloster Heisterbach.<\/p>\n<p>Am 8. Januar 1748 wurde er und von Weibischof zum Abt gew\u00e4hlt und vom K\u00f6lner Weihbischof Franz Kaspar von Franken-Siersdorf am 25. M\u00e4rz 1748 benediziert.<\/p>\n<p>Es assistierten der Abt von Altenberg Johannes Hoerdt (1739\u20131779 ) und dem Abt von Marienstatt Petrus Emons (1735\u20131751)<\/p>\n<p>1750 lie\u00df er 1750 das barocke Torhaus des Klosters errichten. Darin befand sich auch di9e Wohnung des Pf\u00f6rtners.<\/p>\n<p>Es ist das einzige noch erhaltene Klostergeb\u00e4ude Heisterbachs. Wahrscheinlich lie\u00df er auch das Klosterbebiet ummauern.<\/p>\n<p>Am 12. M\u00e4rz 1751 f\u00fchrte er den Vorsitz bei der&nbsp; Wahl des Marienstatter Abtes Bernhard II. Colonia (1751-1777)<\/p>\n<p>1751 lie\u00df er den Lettner zwischen M\u00f6nchschor und Laienraum erneuern Das reichverzierte schmiedeiserne Gitter befindet sich&nbsp; heute im Museum Schn\u00fctgen in K\u00f6ln.<\/p>\n<p>Am 7. Oktober 1755 lie\u00df&nbsp; Abt Augustin vom Kloster Marienstatt 3000 Reichstaler, das sind etwa 7.268.836,00 \u20ac. und stellte dar\u00fcber einen Schuldschein aus.<\/p>\n<p>Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland AA 0307 \/ Heisterbach, Urkunden AA 0307, Nr. 352  <\/p>\n<p>Nicht nur die Erwerbungen, die get\u00e4tigt worden waren und&nbsp; die Bauten im Kloster, auch das Luxusleben einzelner \u00c4bte, auch die Pracht mit denen sie sich umgaben,  <\/p>\n<p>hatte die Klosterfinanzen geschw\u00e4cht.  <\/p>\n<p>Am 23. Juni 1764 schlug Ferdinand von Braunschweig \u2013 Wolfenb\u00fcttel (1721\u20141792)&nbsp; die Franzosen bei Krefeld im Sieben j\u00e4hrigen Krieg (1756-176e)  <\/p>\n<p>Die nachfolgenden hannoverschen Truppen pl\u00fcnderten Heisterbach und nahmen&nbsp; Prior Weber als Geisel mit und wollten eine Kontribution  <\/p>\n<p>von 20.000 Reichstalern, das sind etwa 47.616.143,00 \u20ac, erpressen. Der Prior kam erst nach dem Friedenssclu\u00df 1763 wieder frei.  <\/p>\n<p>1760 \u00fcbernahm die Abte das Haus \u201cZur Totenlade\u201d in der Brudergasse in Bonn des verstorbenen&nbsp; Johann Otten und schloss einen Vertrag mit der Witwe zur Auszahlung der  <\/p>\n<p>lebenslangen Nutzung und verpflichtete sich zur Zahlung eines Reichstalers, das sind etwa 2.423,00 \u20ac w\u00f6chentlich sowie eines Malters Korn  <\/p>\n<p>Landesarchiv NRW Abteilung RheinlandAA 0307 \/ Heisterbach, Urkunden AA 0307, Nr. 353  <\/p>\n<p>1763 lie\u00df er auf dem Petersberg anstelle eines \u00e4lteren Vorg\u00e4ngerbaus die heutige barocke Wallfahrtskapelle bauen<\/p>\n<p>Abt Augustin starb am 8. September 1763.<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Hermann Kneusgen (1763\u20131767 )<\/p>\n<p>Er ist am 26.6.1712(Datum nach homepage Uedorf) geboren. Er stammte aus Hersel, heute ein Teilort von Bornheim<\/p>\n<p>Sein Vater Thomas Kneusgen war dort P\u00e4chter.<\/p>\n<p>1754 wird Hermann als Pfarrer in Neukirchen an der S\u00fcrst erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Am 26. September 1763&nbsp; wurde er zum 43. Heisterbacher Abt gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Er wurde von Vaterabt Robert Hentges (1752-1782) von Kloster Himmerod best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Unter Assistenz der \u00c4bte Martin Fabritius (1757\u20131773 ) von Kloster Kamp und Johannes Hoerdt von Kloster Altenberg wurde er<\/p>\n<p>am 4. Dezember 1763 durch Weibischof Franz Kaspar von Franken-Siersdorf benediziert.<\/p>\n<p>Zwischen 1763 und 1763 lie\u00df er in K\u00f6nigswinter den Heisterbacher Hof errichten.<\/p>\n<p>Er war das G\u00e4stehaus der Abtei und auch die \u00c4bte wohnten zeitweilig darin.<\/p>\n<p>Am 21. April 1764 weihte er die Wallfahrtskapelle auf dem Petersberg.<\/p>\n<p>Abt Hermann reiste einmal zu,m Generalkapitel nach Citeaux,<\/p>\n<p>Ein Zeitgenosse schildert Abt Hermann&nbsp; als gro\u00dfen, starken Mann, der aber durch seine Leidenschaften, durch J\u00e4hzorn und Trunksucht seinen Tod beschleunigt habe (Urkundenbuch 32).  <\/p>\n<p>Er starb nach drei Monaten Krankheit am 22. Dezember 1767.  <\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Andreas Kruchen (1768\u20131796 )  <\/p>\n<p>Er ist am 27. M\u00e4rz 1731 in Giesenkirchen&nbsp; im Herzogtum J\u00fclich geboren.  <\/p>\n<p>Am 26. Mai 1754 die Profess ab und wurde im selben Monat zum Priester geweiht.  <\/p>\n<p>Vor seiner Wahl zum Abt war er Pfarrer und Prior des Zisterzienserinnenklosters Graurheindorf.  <\/p>\n<p>Am 25. Januar 1768 wurde er um vorletzten&nbsp; Heisterbcher Abt gew\u00e4hlt.  <\/p>\n<p>Der K\u00f6lner Weihbischof Franz Kaspar von Franken-Siersdorf benedizierte ihn in K\u00f6ln unter Assistenz der \u00c4bte Johannes Hoerdt von Altenberg und Bernhard Colonia (1751\u20131770 ) von Marienstatt  <\/p>\n<p>Am 14. Juli 1470 war er bei der Wahl von Edmund Leser (1770-1768) in Marienstatt zum Coadjutor von Abt Bernhard Colonia mit&nbsp; dem Recht zur Nachfolge anwesend.  <\/p>\n<p>1770 herrschte best\u00e4ndig Unwetter. Ein furchtbarer Hagelschlag vernichte die ganze Ernte, was zu einer gro\u00dfen Hungersnot f\u00fchrte.&nbsp; Viel Menschen starben.  <\/p>\n<p>Abt Andreas lie\u00df an der Klosterpforte Brot verteilen. Bis zu 5000 Hungernde sollen t\u00e4glich gespeist worden sein.  <\/p>\n<p>Am 5. September 1773 assistierte er mit Abt Johannes Hoerdt im Kloster Kamp bei der Benediktion des Abtes Dionysius Genger (1773\u20131778)  <\/p>\n<p>1766 grassierte eine Rinderpest, die auch den kl\u00f6sterlichen Viehbestand dezimierte.  <\/p>\n<p>Am 21. April 1776 besuchte der K\u00f6lner&nbsp; Kurf\u00fcrst Maximilian Friedrich(1761 \u20131784 ) von K\u00f6nigsegg-Rotenfels mit seinem Hofstaat Kloster Heisterbach.  <\/p>\n<p>1782 leitete er in Kloster Himmerod die Wahl des Abtes Anselm von Pidoll (1782-1802.)  <\/p>\n<p>Mit dem Sturm auf die Bastille begann am 14.Juli 1789 die franz\u00f6sische Revolution aus.  <\/p>\n<p>1792 begann der erste Koalitionskrieg 1792-1797, der schnell auch auf Deutschland Auswirkungen hatte.  <\/p>\n<p>1790 wurde in Frankreich eine Zivilverfassung des Klerus erlassen. Der kirchliche Besitz wurde verstaatlicht.1791wurde Kloster Citeaux aufgel\u00f6st enteignet und an Spekulanten verkauft.  <\/p>\n<p>Der letzte Abt von Citeaux und damit Generalbt des Ordens Francois Trouv\u00e9 begab sich zu Verwandten nach vosne in der N\u00e4he von Dijon, wo er am 25. April 1797 starb.  <\/p>\n<p>und an Spekulanten verkauft. Auch die Klostergeschichte von Morimond endete 1791  <\/p>\n<p>Der letzte Abt von Kloster Morimond Antoine Remy Chautan de Vercly (1778-1790) begab sich 1791 ins Exil nach Deutschland.  <\/p>\n<p>Er war erst im Kloster Marienfeld und dann im Kloster Reifenstein im Landkreis Eichsfeld in Th\u00fcringen.  <\/p>\n<p>Nach 8 Jahren im Exil kehrte er 1799mnjach Frankreich zur\u00fcck.  <\/p>\n<p>Er starb am 16. Januar 1823 in Borny  <\/p>\n<p>Ende 1793 kontrollierte die franz\u00f6sische Rhein-Moselarmee die linksrheinische pf\u00e4lzische Rheinseite bis auf die Festung Mainz.  <\/p>\n<p>Damit verlor Kloster Heisterbach seine linksrheinischen Besitzungen.  <\/p>\n<p>1794 r\u00fcckten die franz\u00f6sischen Truppen \u00fcber den Rhein ins Trierische ein. Die M\u00f6nche von Himmerod fl\u00fcchteten und fanden Aufnahme in Heisterbach.  <\/p>\n<p>Der \u00f6sterreichischer Generalfeldmarschall Karl von Clerfayt k\u00e4mpfte im Bergischen.  <\/p>\n<p>1795 pl\u00fcnderten die Franzosen Kloster Heisterbach.  <\/p>\n<p>Abt Andreas starb 1796. Sein genaues Todesdatum ist nicht \u00fcberliefert.  <\/p>\n<p>Auf ihn folgte als letzter Abt Edmund Verhoven (1796\u20131803 ).  <\/p>\n<p>Er ist am 26. April 1740&nbsp;&nbsp; in Perl an der Mosel geboren.  <\/p>\n<p>1759 trat er in das Kloster Heisterbach ein.  <\/p>\n<p>1766 war er Sakristan.  <\/p>\n<p>1696 wurde er zum Abt des hochverschuldeten Kloster Heisterbach gew\u00e4hlt.  <\/p>\n<p>Infuliert wurde er am 25. M\u00e4rz 1800 in der K\u00f6lner Hauskapelle durch Weihbischof Clemens August von Merle (1797 \u20131810 )  <\/p>\n<p>Es assistierten der Abt von Gro\u00df St. Martin Melchior Syberti OSB (1794-1802 u8nd Abt Josef Greef (1796-1803)von Altenberg infuliert.  <\/p>\n<p>Am 9. Februar 1801 wurde der Friede von Lun\u00e9ville geschlossen.&nbsp; Er regelte die rechtliche Eingliederung der 1794 besetzten linksrheinischen Gebiete in das franz\u00f6sische Staatsgebiet. 63.000 km<sup>2<\/sup> Land. <\/p>\n<p>Den F\u00fcrstent\u00fcmern wurde eine Entsch\u00e4digung durch die S\u00e4kularisation geistlicher Territorien zugesagt. <\/p>\n<p>Der Reichsdeputationshauptschluss, der am 29. Februar 1803 in Regensburg gefasst wurde, setzte fest, dass die weltlichen F\u00fcrsten f\u00fcr ihre linksrheinischen Gebietsverluste an Frankreich abgefunden werden sollten. Die Abfindungen sollten geschehen durch die S\u00e4kularisation kirchlicher Herrschaftsgebiete.&nbsp; Das hatte zur folge, dass insgesamt 2 Kurf\u00fcrstent\u00fcmer, 9 Hochstifte,&nbsp; 44 Reichsabteien und 45 Reichsst\u00e4dte aufgel\u00f6st wurden. <\/p>\n<p>Die Regierung von Berg verbot allen Kl\u00f6stern ihres Landes die Aufnahme von Novizen. <\/p>\n<p>Abt Edmund hatte die Verhandlungen von Kloster Heisterbach zu f\u00fchren. Er musste auf Anforderung des Richters des Amtes L\u00f6wenburg ein genaues Verzeichnis der in der Abtei befindlichen Personen, deren Unterhaltsmittel und T\u00e4tigkeit aufstellen. <\/p>\n<p>Brustkreuz und Ring durfte er behalten. Der Wert wurde ihm aber von der Pension abgezogen. <\/p>\n<p>Bei der Bestandsaufnahme von Einnahmen und Ausgaben ergab sich f\u00fcr Kloster Heisterbach, dass dieses nur noch&nbsp; \u00fcber 2012 Reichstaler, das sind etwa 5.002.139,00 \u20ac, an j\u00e4hrlichen Einnahmen verf\u00fcgte. <\/p>\n<p>Zwei Landesdirektoren waren mit der Klosterreform betraut. Nach ihrem Vorschlag vom 29. M\u00e4rz 1803 sollten die 4 Bergischen Abteien Siegburg, Altenberg, Heisterbach und D\u00fcsselthal aufgehoben werden. <\/p>\n<p>Die 4 \u00c4bte und die M\u00f6nche sollten in den Pensionstand versetzt werden. S\u00e4mtliche Konventualen sollten min die Abtei Altenberg gebracht werden. <\/p>\n<p>Man w\u00e4hlte Altenberg, weil sich dort die Gr\u00e4ber der ehemaligen Landesherren befanden. <\/p>\n<p>Der bisherige Abt von Kloster D\u00fcsselthal Joseph Protsch (1777-1803) als Oberhaupt vorgesetzt.Joseph Protzsch deshalb&nbsp; \u201eweil er streng sei und geeignet, Ausschweifungen zu verhuten&#8220;. (Dr. Schmitz S. 19) <\/p>\n<p>F\u00fcr Abt Edmund wurde eine Pensio0n von 450 Reichstaler, das sind 1.118.769,00 \u20ac, ausgesetzt, f\u00fcr die&nbsp; beiden Senioren Ludwig Haag und Aegidius Weimer&nbsp; je 150, das sind etwa 372.923,00 \u20ac. f\u00fcr die \u00fcbrigen M\u00f6nche 140 <\/p>\n<p>Reichstaler,&nbsp; das sind etwa 348.061,00&nbsp; \u20ac. <\/p>\n<p>Es sollte den M\u00f6nchen aber frei gestellt sein, ob sie nach Altenberg gingen. Falls sie aber au\u00dferhalb von Altwnberg leben wollten, wurde ihnen von der Pension 40 Reichstaler, das sind etwa 99.446,00 \u20ac, abgezogen. <\/p>\n<p>Am 12. September 1803 wurde Kloster Heisterbach durch kurf\u00fcrstliche Verordnung aufgehoben. Im November verlie\u00dfen die letzten 13 M\u00f6nche und ihr Abt das Kloster. <\/p>\n<p>Die Alte Abtei wurde 1805 an Adam K\u00e4ufer aus Niederollenbach verkauft, die Klosterkirche am 30. Januar 1809 an den Unternehmer Piautaz auf Abbruch&nbsp; f\u00fcr 3870 Reichstaler, das sind 9.621.411,00 \u20ac. <\/p>\n<p>Das Material sollte f\u00fcr den Bau des Nordkanals verwendet werden. <\/p>\n<p>Am 4. Dezember 1810 ersteigerten&nbsp; die K\u00f6lner Baumeister Sylvester Hockeshoven und Joseph Reiner Baudevin die restlichen Klostergeb\u00e4ude. <\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 1810 begann der Abbruch der Kirche durch Sprengung. <\/p>\n<p>Die Niederlage Napoleons und sein Ende beendete auch das Kanalbauprojekt. Es kam nicht zustande. <\/p>\n<p>Von der Kirche steht nur noch der Chor und vom Kloster ist nur das Torgeb\u00e4ude erhalten. <\/p>\n<p><em><\/em> <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/img.fotocommunity.com\/kloster-heisterbach-d31c084e-1441-4da1-9527-e50c18ffaa3e.jpg?width=1000\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; Ein junger M\u00f6nch im Kloster HeisterbachLustwandelt an des Gartens fernstem Ort;Der Ewigkeit sinnt still und tief er nachUnd forscht dabei in Gottes heil\u2019gem Wort.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Er liest, was Petrus, der Apostel, sprach:\u201eDem Herren ist ein Tag wie tausend Jahr\u2019,Und tausend Jahre sind ihm wie ein Tag,\u201c \u2013Doch wie er sinnt, es wird ihm [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-3342","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kloester-in-nrw"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3342","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3342"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3342\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3343,"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3342\/revisions\/3343"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3342"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3342"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3342"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}