{"id":3340,"date":"2025-08-31T14:17:23","date_gmt":"2025-08-31T14:17:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=3340"},"modified":"2025-08-31T14:17:23","modified_gmt":"2025-08-31T14:17:23","slug":"zisterzienserkloster-altenberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=3340","title":{"rendered":"Zisterzienserkloster Altenberg"},"content":{"rendered":"<p>t<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Thumb\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/0\/0f\/Altenberger_Dom_2013_retouched.JPG\/640px-Altenberger_Dom_2013_retouched.JPG\" width=\"640\" height=\"463\"><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Graf Adolf II. von Berg (* in den Jahren nach 1090,urkundlich 1115\u20131160.+ zwischen 1160-1170) war der Bauherr von Schloss Burg an der Wupper. Die alte Stammburg der Grafen von Berg, die Burg Berge<\/p>\n<p>beim heutigen Odenthal-Altenberg, schenkte er dem Orden der Zisterzienser. Er hatte zwei Br\u00fcder, Everhard (* sp\u00e4testens um 1100- \u2020 zwischen 1145 und 1152) und&nbsp; Bruno II. von Berg (*um 1100-1137),<\/p>\n<p>der von 1131-1137 Erzbischof von K\u00f6ln war.<\/p>\n<p>Everhard war 1129 M\u00f6nch im Kloster Morimond in Burgund.&nbsp; Er war 1143 Abt im Kloster Georgenthal bei Gotha. Er hatte wohl einen gro\u00dfen Einfluss auf seinen Bruder bei der Schenkung von Burg Berge an die Zisterzienser.<\/p>\n<p>Am 25. August 1133 kam der Gr\u00fcndungskonvent&nbsp; mit 12 M\u00f6nchen angef\u00fchrt von Berno, dem ersten Abt aus Kloster Morimond. Es wurde nur 10 Jahre nach der Gr\u00fcndung von Kloster Kamp, das ebenfalls von Morimond aus gegr\u00fcndet wurde&nbsp; Zu Kloster Kamp hatte Altenberg zeit seines Bestehens immer beste Beziehungen.Die \u00c4bte vertraten sich im Bedarfsfall gegenseitig. In Notlagen und Konflikten halfen sich die Abteien gegenseitig.<\/p>\n<p>Nach Vincenz Jacob von Zuccalmaglio, Das Kloster Altenberg im Dh\u00fcnthale, Elberfeld 1851,S.9 stammte aus einem ber\u00fchmten franz\u00f6sischen Adelsgeschlecht und war, wie einige behaupten mit Bernard von Clairvaux verwandt, auf jeden Fall von diesem hochgesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Die eigentliche Stiftungsurkunde von 1133 ist verloren gegangen. Aegidius M\u00fcller&nbsp; hat die Beitr\u00e4ge zur Geschichte der Cisterzienserabtei Altenberg, Bensberg 1882 nach den Urkunden verfasst. Im Anhang ab Seite 65. sind eine Reihe von Urkunden abgedruckt.<\/p>\n<p>Die erste Urkunde von Altenberg stammt aus dem Jahre 1139 (M\u00fcller S. 9.) Darauf gibt es eine Notiz, die auf die Stiftungsurkunde verweist.<\/p>\n<p>Das neue Kloster wurde bald von der Burg ins Tal&nbsp; direkt an die Dh\u00fcn verlegt. Das war damals nicht ungew\u00f6hnlich. Es bot einfach bessere Bedingungen f\u00fcr die zisterziensische Lebensweise. Au\u00dferdem lie\u00df sich am neuen Ort der Klosterbau einfacher nach dem zisterziensischen <\/p>\n<p>Idealplan errichten.<\/p>\n<p>Sie begannen mit dem neuen Bau, legten Fischteiche an. Fische waren wichtig f\u00fcr die Ern\u00e4hrung, da gesunden M\u00f6nchen Fleischgenuss verboten war. Es wurden \u00c4cker errichtet, eine Kornm\u00fchle gebaut.<\/p>\n<p>Das Kloster war nun autark und konnte sich selbst versorgen.<\/p>\n<p>Kloster Altenberg florierte, was man auch an der Zahl der Tochtergr\u00fcndungen sehen kann. F\u00fcnf Kl\u00f6ster wurden von Altenberg aus errichtet.<\/p>\n<p>Die erste Tochter war Mariental bei Helmstedt. Das Kloster wurde 1138, also nur 5 Jahre nach der eigenen Gr\u00fcndung durch durch Pfalzgraf Friedrich II. von Sommerschenburg (um 1100-1162) gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Der Gr\u00fcndungsabt Bodo kam aus Kloster Amelungsborn im Landkreis Holzminden, das eine Gr\u00fcndung von Kloster Kamp war. Wahrscheinlich kam Abt Bodo von Kamp nach Amelungsborn.<\/p>\n<p>Der Gr\u00fcndungskonvent kam aus Altenberg. Um ein Tochterkloster gr\u00fcnden zu k\u00f6nnen,musste das Mutterkloster ja \u00fcber 12 M\u00f6nche verf\u00fcgen, die es in die neue Gr\u00fcndung schicken konnte.<\/p>\n<p>Eine dreischiffige romanische&nbsp; Pfeilerbasilika wurde schon 1145 erbaut.<\/p>\n<p>Die Abtei muss also schon gut ausgestattet gewesen sein.<\/p>\n<p>Erzbischof Arnold I. von K\u00f6ln (1137-1151)best\u00e4tigte, dass sein Vorg\u00e4nger Bruno II.dem Kloster einen Weinberg bei Bacharach und einen Hof in Buchheim, heute ein Ortsteil von K\u00f6ln geschenkt habe.<\/p>\n<p>Er selbst habe einen Weinberg bei Rhens genannt Petersberg geschenkt, sowie L\u00e4ndereien bei Blatzheim, heute ein Stadtteil von Kerpen .&nbsp; Auch einen Hof in Westfalen schenkte er. Papst Innozenz II. <\/p>\n<p>die Schenkung Arnolds am 26. Februar 1139. Er best\u00e4tigte in dieser Urkunde au\u00dferdem einen Weinberg bei W\u00fcrzburg und einen in Dransdorf, heute ein Stadtteil von Bonn.<\/p>\n<p>Auf der R\u00fcckseite dieser Urkunde ist noch vermerkt, dass Erzbischof Arnold die Kirche von Altenberg am 7. November 1145 weihte.<\/p>\n<p>Urkundlich ist auch belegt, dass Berno zwei H\u00e4user in K\u00f6ln erwarb.<\/p>\n<p>Noch zu Lebzeiten von Abt Berno wurde 1143 die zweite Tochter gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>In Lekno in Polen in der Landgemeinde W\u0105growiec gr\u00fcndete der polnische Edle Zbilut das Kloster.<\/p>\n<p>Es war ein sogenanntes k\u00f6lnisches Kloster, d.h. es wurden nur K\u00f6lner in den Konvent aufgenommen.<\/p>\n<p>Abt Berno verstarb am 12. April 1151.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Dudelin (1151-1155). Dudelin war ebenfalls mit dem Er\u00f6ffnungskonvent von Kloster Morimond gekommen.&nbsp; Er war ein Cousin von Abt Berno.<\/p>\n<p>Vor seiner Wahl zum Abt war er Prior von Kloster Altenberg.<\/p>\n<p>Er sorgte daf\u00fcr, dass die Besitzungen und Rechte des Klosters rechtlich abgesichert waren.<\/p>\n<p>Er erwirkte eine Best\u00e4tigungsurkunde von Papst Eugen III. (1145-1153) mit Datum 1. Oktober 1151. Die Besitzungen wurden einzeln aufgef\u00fchrt. Die G\u00fcter des Klosters urden als gesch\u00fctzt bezeichnet . Niemand d\u00fcrfe diese wegnehmen, zur\u00fcckhalten oder mindern.<\/p>\n<p>Der Abt d\u00fcrfe nur bei gro\u00dfer und offenbarer Notwendigkeit vor Gericht geladen werden. M\u00fcller S. 65 ff.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Hermann.(1155-1162) 1158 nahm der K\u00f6lner Erzbischof Friedrich II. von Berg (1156 \u20131158 ) Kloster Altenberg in seinen Schutz und best\u00e4tigte dessen Besitzungen.M\u00fcller S.61.<\/p>\n<p>Am 26. Februar 1139 nimmt Papst Innozenz II. (1130-1143 Kloster Altenberg in seinen Schutz und best\u00e4tigte seine Besitzungen. (D.J. Becker, Das Kloster Altenberg und der St. Petersackerhof bei Niederheimbach in<\/p>\n<p>Annalen des Historischen Vereins f\u00fcr den Niederrhein, K\u00f6ln 1910,S.141) Best\u00e4tigt wurde auch das Weinberg bei Bacharach, das den Grundstock es Altenberger Hofes in Niederheimbach darstellte.<\/p>\n<p>1160 teilte Graf Adolf II seine Grafschaft und \u00fcbergab sie seinen S\u00f6hnen Everhard (* um 1130-1180) und Engelbert I. (* unbekannt + 1189). Er selbst trat als Konverse in das von ihm gestiftete Kloster ein.<\/p>\n<p>Er verstarb&nbsp; wahrscheinlich am 12. Oktober 1170 <\/p>\n<p>Auf Abt Hermann folgte Abt Rixo (1162-1173),der urkundlich nicht belegt ist.<\/p>\n<p>Vincenz Jacob von Zuccalmaglio sagt von ihm, dass Adolf II von Berg als M\u00f6nch in Altenberg starb und dass dieser neben seiner Gemahlin Adelheid in Altenberg bestattet wurde.<\/p>\n<p>1171 wurde mit Zinna das vierte Tochterkloster gegr\u00fcndet. Kloster Altenberg hatte in dieser Zeit einen enormen Zustrom an Novizen und war auch deshalb in der Lage in einem kurzen Zeitraum so viele T\u00f6chterkl\u00f6ster zu gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Damit ein Kloster eine Tochter gr\u00fcnden durfte, musste es mindestens 60 M\u00f6nche haben.<\/p>\n<p>Gr\u00fcnder war Bischof Wichmann von Seeburg-Querfurt (* vor&nbsp;&nbsp; 1116-1192). Er war von 1149-1154 Bischof von Naumburg und von 1154-1192 Erzbischof von Magdeburg .<\/p>\n<p>Der erste Abt von Zinna hie\u00df Ritzo. Er ist wohl identisch mit dem obigen Abt Rixo.&nbsp; Er wurde von Altenberg ausgesandt und kam wohl beim Wendeneinfall 1179 ums Leben.<\/p>\n<p>Bischof Wichmann hatte mit Absicht \u2018Zisterzienserm\u00f6nche f\u00fcr seine Gr\u00fcndung gerufen, da diese einen hervorragenden Ruf als Kolonisatoren hatten.<\/p>\n<p>Das Kloster entwickelte sich zun\u00e4chst nicht so wie gew\u00fcnscht.<\/p>\n<p>Hinter der Klostergr\u00fcndung steckte wohl die politische Absicht Bischof Wichmanns die&nbsp; S\u00fcdausdehnung der Herrschaft der Askanier einen Riegel vorzuschieben.<\/p>\n<p>Auf ihn folgte&nbsp; Abt Benno 1173 (Wikipedia nennt einen Abt Bodo) Vincenz Jacob vermerkt, dass in seiner Regierungszeit das Kloster durch den \u201craublustigen Adel\u201d (S.11) gesch\u00e4digt wurde.<\/p>\n<p>Vor allem die Grafen von Arnsberg sollen immer wieder Meierh\u00f6fe des Klosters verheert worden sein.&nbsp; Aber durch reiche Schenkungen anderer G\u00f6nner hielt sich der Schaden in Grenzen.<\/p>\n<p>1175 gr\u00fcndete Herzog&nbsp; Miezko III. (1173\u20131177) das Kloster Lad. Das war das dritte Tochterkloster von Altenberg und wie Kloster Lekno ein \u201ck\u00f6lnisches\u201d Kloster<\/p>\n<p>Schon 1140 gr\u00fcndete&nbsp; Graf Poppo I. von Reichenbach (+ 1156) auf der Aulesburg im Kellerwald beim \u2018Dorf&nbsp; L\u00f6hlbach ein Benediktinerkloster.. Er und sein Schwiegersohn&nbsp; Volkwin II. von Schwalenberg (1125-1177\/78)<\/p>\n<p>\u00fcbergaben das Kloster 1150 an die Zisterzienserabtei Kamp. Aber drei Konvente von Kamp versuchten vergeblich, das&nbsp; Kloster an dieser Stelle auf eine tragf\u00e4hige Basis zu stellen.<\/p>\n<p>Nach Kl\u00e4rung aller rechtlichen&nbsp; Fragen gr\u00fcndete Kloster Altenburg das Kloster 1188 als vierte Tochter neu.<\/p>\n<p>Im Jahr 1201 erwarb der Konvent durch Kauf- und Tauschvertr\u00e4ge den gesamten Haus- und Grundbesitz des Dorfs Haina <\/p>\n<p>. Das Dorf wurde aufgel\u00f6st und von den M\u00f6nchen in ein bewirtschaftetes Klostergut umgewandelt.1215 wurde das Kloster Aulesburg nach Haina verlegt.<\/p>\n<p>Der erste Abt war Gottschalk (1196\u20131201) Er kam aus Kloster Altenberg.<\/p>\n<p>Nachfolger von Abt Benno wurde Abt Goswin (1179-1202)s<\/p>\n<p>Die erste Urkunde, die Abt Goswin erhielt, ist von dem W\u00fcrzburger Bischof Reginhard von Abenberg (1171 \u20131186 ) ausgestellt und betrifft das Gut L\u00fctzelnfeld im Bistum W\u00fcrzburg.<\/p>\n<p>Der W\u00fcrzburger Dompropst&nbsp; Gottfried II. (1192 \u20131196) behauptete, dass das Gut ihm zehntpflichtig sei. Reginhard beurkundete nun, dass Abt Goswin den Propst abgefunden habe, um allen zuk\u00fcnftigen Streitigkeiten aus dem Weg zu gehen.<\/p>\n<p>1183 zog Graf Poppo I. von Wertheim (1147-1212) ins Gelobte Land und kam in Altenberg vorbei. Bei dieser Gelegenheit gew\u00e4hrte er der Abtei Zollfreiheit in seiner Grafschaft.(M\u00fcller S. 6)<\/p>\n<p>Papst Lucius III. (1181-1185) best\u00e4tigte die Schenkung eines Hofes Isenkroidt heute im Kreis J\u00fclich. Lucius III. &#8211; RI IV,4,4,2 n. 1881<\/p>\n<p>Graf Otto I. von Geldern (*um 1150-1207) und seine Gemahlin Richardis waren 1188 in eine geistliche Verbr\u00fcderung der Abtei aufgenommen worden und verliehen der Abtei Zollfreiheit auf ihrem Gebiet.<\/p>\n<p>Am 26.Juli 1192 nahm Kaiser Heinrich VI. (1191-1197) wie schon sein Vater Friedrich Barbarossa das Kloster mit all seinem Besitz in seinen Schutz und bestimmt, dass es au\u00dfer ihm keinen Vogt haben&nbsp; soll.<\/p>\n<p>Heinrich VI. &#8211; RI IV,3 n. 236 Die Urkunde Friedrichs ist allerdings verloren.<\/p>\n<p>Am 18.Oktober 1195 befreite Kaiser Heinrich VI. Kloster Altenberg von allen Z\u00f6llen f\u00fcr ihre Erzeugnisse zu Lande und zu Wasser. <strong>Heinrich <\/strong>VI. &#8211; RI IV,3 n. 475<\/p>\n<p>Der Mainzer Erzbischof Konrad I. von Wittelsbach (1183- 1200 ) erteilte dem Kloster ebenfalls Zollfreiheit f\u00fcr sein Gebiet(M\u00fcller S.&nbsp; 6 f.)  <\/p>\n<p>Abt Goswin erwarb auch bedeutende Reliquien von Gef\u00e4hrtinnen der Heiligen Ursula von K\u00f6ln. (4. Jahrhundert n.C.)  <\/p>\n<p>Abt Goswin soll am 28. November&nbsp; 1202 gestorben sein.  <\/p>\n<p>Seine Nachfolger waren&nbsp; Arnold (1202\u20131203) und&nbsp; Richolf \/ Richolt (1203\u20131216 ) M\u00f6glicherweise wurde er zwischen 205 und 1207 vom Generalkapitel abgesetzt. <\/p>\n<p>Sein Todesdatum ist nicht bekannt.<\/p>\n<p>Am 17. Okober1202&nbsp; nahm K\u00f6nig Philipp (1198+1208) den Abt von Altenberg und all seine M\u00f6nche und Konversen mit allen G\u00fctern in seinen Schutz .<\/p>\n<p>Au\u00dferdem gew\u00e4hrte er Zollfreiheit f\u00fcr die Zufuhr von Lebensmitteln auf dem Rhein. Philipp &#8211; RI V,1,1 n. 71  <\/p>\n<p>1203 best\u00e4tigte der Mainzer Erzbischof Siegfried II. von Eppstein <i>(<\/i>1200-1230) der Abtei Zollfreiheit auf dem Rhein und den besondere Schutz f\u00fcr all ihre jetzigen und zuk\u00fcnftigen G\u00fcter auf dem Gebiet seiner Di\u00f6zese.<\/p>\n<p>Zu Altenberg hatte Erzbischof Siegfried ein besonderes Verh\u00e4ltnis. Am Anfang seiner Regierung gab es ein Schisma und Siegfried musste nach K\u00f6ln fliehen , weil er von Philipp von Schwaben vertrieben worden war.<\/p>\n<p>In Kloster Altenberg fand er Zuflucht und musste dann nach Rom weiter. W\u00e4hrend seiner Zeit in Rom nahm ihn der Altenberger Abt beim Papst w\u00e4rmstens in Schutz. Nach dem K\u00f6nig Philipp in Bamberg ermordet worden war, konnte <\/p>\n<p>Erzbischof wieder auf seinen Mainzer Stuhl zur\u00fcckkehren. (M\u00fcller S. 9) Kloster Altenberg hatte sich im Thronstreit zwischen Philipp und Otto eindeutig auf die Seite Ottos gestellt.<\/p>\n<p>Auf Abt Richolt folgte Abt Hermann (1216\u20131225 (?)&nbsp; Er muss allerdings schon fr\u00fcher im Amt gewesen sein, denn<\/p>\n<p>&nbsp; am 29. M\u00e4rz 1207 best\u00e4tigte Papst Innozent III. (1198-1216) Zehntfreiheit f\u00fcr alle G\u00fcter, die die M\u00f6nche selbst bebauten. (M\u00fcller S. 8). Diese Bulle erwirkte aber Abt Hermann.<\/p>\n<p>Bei Graf Adolf III. von Berg (* sp\u00e4testens 1175-1218)&nbsp; erlangte er die Steuerfreiheit f\u00fcr die Abtei Altenberg.<\/p>\n<p>Am 9. M\u00e4rz 1213 best\u00e4tigte Kaiser Otto IV. (1208-1211 K\u00f6nig und bis 1218 Kaiser) in Kaiserswerth alle Privilegien der Abtei sowie die Zollfreiheit, (M\u00fcller S.10)<\/p>\n<p>Am&nbsp; 2. August 1215 nahm K\u00f6nig Friedrich II. (1212-1220 K\u00f6nig, dann Kaiser bis 1250)in Neuss&nbsp; die Abtei Altenberg in seinen besonderen Schutz und verlieh ihr \u201cihr wegen der ehrbarkeit zucht und strenge durch welche sie sich auszeichnet, zollfreiheit f\u00fcr alle g\u00fcter welche deren m\u00f6nche auf Rhein und Main verf\u00fchren\u201d<strong> <\/strong>Friedrich II. &#8211; RI V,1,1 n. 823<\/p>\n<p>Abt Hermann soll am 7. November 1226 gestorben sein.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Gottfried (1225\u20131238 (?) <\/p>\n<p>Er war vorher Prior in Altenberg.Von ihm ist zu vermerken, dass er die Leiche des&nbsp; 1225 auf der R\u00fcckreise von Soest ermordeten K\u00f6lner Erzbischof Engelbert I. (1218-1225) aus dem Hause Berg <\/p>\n<p>Zusammen mit dem Abt von Heisterbach Heinrich I. (1208\u20131244) \u00fcber Altenberg nach K\u00f6ln begleitete. Der Leichnam wurde in Kloster Altenberg auf die Bestattung vorbereitet und dann nach K\u00f6ln gebracht. Das Herz Engelhards aber wurde im Altenberger Dom bestattet.<\/p>\n<p>Im September 1235 best\u00e4tigte Kaiser Friedrich II. die Zollfreiheit von Kloster Altenberg, die schon K\u00f6nig Heinrich VI. gew\u00e4hrt hatte. (s.o.) Friedrich II. &#8211; RI V,1,1 n. 2115<\/p>\n<p>Am 30. Januar 1237 best\u00e4tigte Papst Gregor IX. (1227-1241) Kloster Altenberg seinen Besitz,wobei alle Besitzungen im Einzelnen aufgez\u00e4hlt wurden.<\/p>\n<p>Am 8. November 1237 forderte er den Erzbischof von Trier Balduin von Luxemburg (1307 bis 1354 )die Besitzungen der Abtei Altenberg in seiner Di\u00f6zese zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Am 20. November 1237 forderte er alle Bisch\u00f6fe und Erzbisch\u00f6fe auf, in deren Di\u00f6zesen die Abtei Altenberg Besitzungen hatte, diese dort gelegenen Besitzungen zu sch\u00fctzen. (M\u00fcller S. 12)<\/p>\n<p>Der Todestag Abt Gottfrieds ist nach M\u00fcller der 25. Dezember 1238.<\/p>\n<p>Nachfolger war nach wikipedia Abt Philipp, der in der \u00c4bteliste nicht aufgef\u00fchrt ist, aber&nbsp; posthum in einer Urkunde von Abt Bruno erw\u00e4hnt ist.<\/p>\n<p>Die Biographia Cisterciensis f\u00fchrt nach Abt Gottfried Abt Bruno-1250.<\/p>\n<p>Am 25. August 1245 forderte Papst Innozenz IV. (1243-1254) die Erzbisch\u00f6fe von K\u00f6ln Konrad I., von Hochstaden (1238 \u20131261) und Trier Balduin auf, die M\u00f6nche von Altenberg und ihre Besitzungen zu sch\u00fctzen. (M\u00fcller S.17)<\/p>\n<p>Auch im Jahr 1245, am 30. November 1245 best\u00e4tigte K\u00f6nig Konrad IV. (1237-1254)Abt Bruno und dem Konvent von Altenberg die fr\u00fcheren Zollprivilegien. Conrad IV. &#8211; RI V,1,2 n. 4502<\/p>\n<p>Die \u00c4btelisten von wikipedia und der Biographia Cisterciensis weichen nun voneinander ab.<\/p>\n<p>Bei wikipedia folgt auf Bruno ein Abt&nbsp; Everhard ? (1242\u20131250 (?), der urkundlich nicht nachzuweisen ist und dessen Existenz bezweifelt wird.<\/p>\n<p>M\u00fcller f\u00fchrt Abt Eberhard auch auf (S.18) In der Biographia erscheint Eberhard gar nicht.<\/p>\n<p>Von 1250-1264 regierte Abt Giselher. Er war vorher Cellerar in Kloster Hardehausen. In seine Regierungszeit f\u00e4llt die Grundsteinlegung vom Altenberger Dom.<\/p>\n<p>Am 21 November 1252 best\u00e4tigte K\u00f6nig Wilhelm von Holland (1248-1254 r\u00f6misch deutscher Gegenk\u00f6nig und von 154-1256 K\u00f6nig) die Privilegien von Kloster Altenberg. (M\u00fcller S. 18)<\/p>\n<p>Am 3. Mai 1259 (oder 1255) legten&nbsp; Graf Adolf IV. von Berg&nbsp; (1220-1259) und Sein Bruder&nbsp; Walram von Limburg (1247-1279) den Grundstein zum Dom&nbsp; in Anwesenheit<\/p>\n<p>des K\u00f6lner Erzbischofs Konrad I., von Hochstaden (1238 \u20131261 ). Dieser legte auch den Grundstein zum K\u00f6lner Dom am 15. August 1248.<\/p>\n<p>Ende des 12. Jahrhunderts z\u00e4hlte die Abtei&nbsp; 107&nbsp; Priesterm\u00f6nche und 138 Laienbr\u00fcder.<\/p>\n<p>Zwar war 1149 die erste Kirche gebaut worden. Aber eine gr\u00f6\u00dfere Kirche war wohl erforderlich geworden.<\/p>\n<p>1287 wurde der Chor geweiht. es dauerte allerdings bis 1347, bis die Gesamtweihe stattfinden konnte.<\/p>\n<p>Auch Richard von Cornwall hatte sich nach dem Tod Wilhelms von Holland1258&nbsp; zum deutschen K\u00f6nig w\u00e4hlen lassen. Er konnte sich aber nicht durchsetzen.<\/p>\n<p>Nach einem zweiten Zug nach Deutschland 1260 kehrte er wieder nach England zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Am 8. Januar 1260 best\u00e4tigte er die Zollprivilegien von Kloster Altenberg. (M\u00fcller S. 20)<\/p>\n<p>Nachfolger von Abt Giselher wurde Abt&nbsp; Dietrich (1265\u20131276) Sein Todesdatum ist nicht bekannt. M\u00f6glicherweise hatte er resigniert.<\/p>\n<p>Er versuchte vor allem, die im Bau befindliche Klosterkirche zu vollenden.<\/p>\n<p>Er erwirkte am 21. November 1267 vom K\u00f6lner Domkapitel eine Aufforderung an alle Klostervorst\u00e4nde&nbsp; und Pfarrgeistliche der Erzdi\u00f6zese eine Aufforderung zum Einsammeln von Geld f\u00fcr die Altenberger Kirche (M\u00fcller S.21)<\/p>\n<p>Kloster Altenberg betrieb auch eine Rheinf\u00e4hre bei M\u00fclheim . Das belegt eine Urkunde vom Dezember 1268, die Graf Adolf V. von Berg (1262-1296) ausstellte und in der er die F\u00e4hre von allen Lasten und Steuern befreite.<\/p>\n<p>In dieser Zeit erhielt das Kloster auch eine Zollfreiheit best\u00e4tigt. Graf Eberhard I. von Katzenellbogen (+ 1311) verlieh der Abtei die Rheinzollfreiheit f\u00fcr alle G\u00fcter, die die Abtei beim Schloss Rheinfels flussauf-oder abw\u00e4rts transportierte, (M\u00fcller S. 22)<\/p>\n<p>Schon kurz nach seiner Wahl nahm&nbsp; K\u00f6nig Rudolf von Habsburg (1273-1291)am 2. November 1273 in K\u00f6ln&nbsp; die Abtei Altenberg in seinen Schutz, best\u00e4tigte alle von Kaiser Friedrich und dessen Vorg\u00e4ngern gemachte Verleihungen&nbsp; und<\/p>\n<p>gew\u00e4hrte ihr Zollfreiheit zu Boppard, Kaiserswerth und sonst auf dem Rhein. Rudolf &#8211; RI VI,1 n. 27<\/p>\n<p>Auf Abt Dietrich folgte Abt Otto von H\u00f6ningen (1276\u20131280) Vor seiner Wahl war er Prior und Cellerar.<\/p>\n<p>Am 9. April 1277 genehmigte der K\u00f6lner Erzbischof Siegfried von Westerburg (1275 \u20131297 )die Umwandlung von Kloster Mechtern im heutigen K\u00f6ln-Ehrenfeld in ein Zisterzienserinnenkloster.<\/p>\n<p>Das Kloster&nbsp; wurde wegen \u201cZuchtlosigkeit und Verschwendung\u201c&nbsp; aufgel\u00f6st und in ein Zisterienserinnenkloster&nbsp; umgewandelt. Die geistliche Leitung wurde dem jeweiligen Abt von Kloster Altenberg \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Am&nbsp; April 1277 zogen dreizehn Zisterzienserinnen und eine \u00c4btissin aus&nbsp; Kloster Benden, das eine unmittelbare Tochter von Kloster Altenberg war und 1266 Kloster Altenberg inkorporiert wurde.<\/p>\n<p>In Altenberg regierte zu dieser Zeit Abt Otto.Abt Otto verstarb 1280.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Marsilius (1280\u20131289 )<\/p>\n<p>Am&nbsp; 1. M\u00e4rz 1280 best\u00e4tigte Papst Nikolaus III. (1277-1280) die Privilegien der Abtei und nahm Altenberg unter seinen besonderen Schutz. (M\u00fcller S. 24.f. M\u00fcller schreibt zwar Nikolaus IV,, dieser regierte aber von1288 1291<\/p>\n<p>Ich unterstelle einfach einen Schreibfehler, denn Nikolauss III. regierte bis 1280)<\/p>\n<p>Unter Abt Marsilius&nbsp; wurde der Chorbau der neuen Kirche vollendet und 1287 durch Bischof Hermann von Samland (1275-1276) geweiht.<\/p>\n<p>Abt Masilius soll 1289 gestorben sein.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Heinrich (de Libra?) (1289\u20131302)<\/p>\n<p>Am 23. August 1292 best\u00e4tigte K\u00f6nig Adolf von Nassau (1292-1298) Abt und Konvent von Kloster Altenberg die Urkunde K\u00f6nig Rudolfs vom 2. November 1273 und best\u00e4tigte damit die Privilegien Altenbergs sowie die Zollfreiheit auf dem Rhein.<\/p>\n<p>Adolf &#8211; RI VI,2 n. 66<br \/>Der Bau der Kirche war ja noch nicht beendet. Das Kloster erhielt aber viele Ablassverleihungen und Abl\u00e4sse waren ja immer mit Spenden verbunden, eine gute Einnahmequelle also. <\/p>\n<p>Am 13. Mai 1281 erlie\u00dfen die Bisch\u00f6fe von Minden Wittekind II. (1369 \u20131383 ), M\u00fcnster Everhard von Diest (1275-1301) und Hildesheim Siegfried II. von Querfurt (1279 \u20131310 ) Ablassbriefe f\u00fcr diejenigen, die die Kirche besuchten und ein Almosen zur Vollendung der Kirche hinterlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Auch Bischof Heinrich von Samland hatte bei der \u2018Weihe Ablassbriefe ausgestellt.<\/p>\n<p>Abt Heinrich erlangte in Rom Ablassverleihungen von 45 Bisch\u00f6fen&nbsp; zum Bau der Kirche.<\/p>\n<p>Am 26. August 1298 best\u00e4tigte K\u00f6nig Albrecht I. (1298-1308) die Privilegien von Kloster Altenberg. (M\u00fcller S. 27)<\/p>\n<p>Abt Heinrich soll am 27. August 1303 gestorben sein.<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Jakob I. (1303\u20131312 ). Er versuchte, wie alle seine Vorg\u00e4nger, die&nbsp; Verh\u00e4ltnisse der Abtei zu verbessern. Von Graf Wilhelm I von Berg&nbsp; und seiner Gemahlin Irmgard von Kleve (+ 1319) erreichte er die Befreiung von der Herbstbede. Das war eine Steuer, die im <\/p>\n<p>Herbstmonat an den Grundherrn zu entrichten war. (M\u00fcller S. 28)<\/p>\n<p>Am 31. Dezember 1309 best\u00e4tigte K\u00f6nig Heinrich VII. (1308-1313, ab Juli1312 Kaiser) die Urkunde K\u00f6nig Adolfs von Nassau, die wiederum eine Best\u00e4tigung der Urkunde K\u00f6nig Rudolfs vom 2. November 1273 war.<\/p>\n<p>Heinrich VII. &#8211; RI VI,4,2 n. 359<\/p>\n<p>Am 9. August befreite der K\u00f6lner Erzbischof Heinrich II., von Virneburg (1304 \u20131332&nbsp; )die Abtei von allen Z\u00f6llen in Bonn und Andernach f\u00fcr alle Materialien um Bau des&nbsp; Kloster. (M\u00fcller S. 28)<\/p>\n<p>Abt Jakob verstarb 1312.<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Johannes, der aber nur zwei Jahre regierte und m\u00f6glicherweise vorzeitig resignierte.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger Abt Dietrich regierte von 1314.1320.<\/p>\n<p>Graf Adolf VI. von Berg (1308-1348) wiederholte am 7.November 1316 die Befreiung von der Herbstbede durch seinen Vorg\u00e4nger Graf Wilhelm. )M\u00fcller S. 29)<\/p>\n<p>In der Regierungszeit des Grafen Adolf gab es viele \u00dcberschwemmungen, Missernten und auch Pestepidemien.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem litt die Bev\u00f6lkerung und auch das Land&nbsp; durch die Auseinandersetzungen zwischen dem Habsburger Friedrich dem Sch\u00f6nen (1314-1322) und dem Wittelsbacher Ludwig dem Bayern (1314-1341)<\/p>\n<p>nach der Doppelwahl im Jahre 1314. Die Auseinandersetzungen wurden erst nach der Schlacht bei M\u00fchldorf von 1322 beendet, in der Ludwig besiegte und Friedrich gefangennahm. Graf Adolf war ein <\/p>\n<p>Parteig\u00e4nger Ludwigs.<\/p>\n<p>Nach M\u00fcller soll Abt Dietrich 1328 gestorben sein.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger Abt&nbsp; Reinhard (von H\u00f6ningen?) (1320\u20131330 ) regierte aber wohl schon seit 1320.<\/p>\n<p>Am 23. Mai 1324 war ein heftiges Unwetter, in dessen Folge das Dh\u00fcnntal \u00fcberschwemmt wurde. Auch die Kirche und das Kloster standen unter Wasser. Zehn Klosterinsassen kamen ums Leben.<\/p>\n<p>Abt Reinhard verstarb am&nbsp; 30. April 1325.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Philipp vom Spiegel (1330\u20131335 )An Palmsonntag 1326 wurde der Dreik\u00f6nigsaltar in Kloster Altenberg sowie zwei Glocken geweiht.<\/p>\n<p>Die Weihe vollzog Kuno., Bischof von Megara. Er 1324 Weihbischof von Hildesheim, 1326 von K\u00f6ln, 1329 wieder in Hildesheim und 1337 in L\u00fcttich. <\/p>\n<p>Am 6. Juni 1339 widmete er Kloster Altenberg. Seinen Lebensabend verbrachte er dort und verstarb&nbsp; in Altenberg, wo er auch bestattet ist.<\/p>\n<p>1334 erwarb Abt Philipp zwei H\u00e4user in K\u00f6ln in der Goldgasse. Da Altenberg in unmittelbarer N\u00e4he in der Johannisstra\u00dfe Besitztum hatte, wurde dieser zusammengelegt.<\/p>\n<p>(M\u00fcller S. 30, wikipedia schreibt den Erwerb allerdings Abt Johann von Schrenberg zu)<\/p>\n<p>So entstand der Altenberger Hof in K\u00f6ln.<\/p>\n<p>Schon 1268 hatte Kloster Altenberg das Recht erhalten, zwischen M\u00fclheim und der kurk\u00f6lnischen Uferseite eine F\u00e4hrverbindung zu betreiben.<\/p>\n<p>Graf Adolf von Berg V. befreite die F\u00e4hre im Dezember 1268 von allen Lasten und Steuern (M\u00fcller S.22)<\/p>\n<p>Die M\u00f6nche konnten mit der F\u00e4hre ihren Hof in K\u00f6ln einfacher erreichen und das Kloster hatte eine zus\u00e4tzliche Einnahmequelle.<\/p>\n<p>Der Altenberger Hof wurde als Handelsniederlassung und Organisationsmittelpunkt der wichtigste Stadthof f\u00fcr Kloster Altenberg.<\/p>\n<p>Bis zum 15. Jahrhundert diente er auch dem Hause Berg als Residenz und Verhandlungsort.<\/p>\n<p>Der Hof hatte&nbsp; im Laufe der Zeit hochherrschaftliches Format.<\/p>\n<p>So fand hier die Eheschlie\u00dfung von Herzog Wilhelm III. von Berg (1475-1511) und seiner zweiten Gemahlin Sybille von Brandenburg (+ 1524) statt.Die Trauung vollzog Abt <\/p>\n<p>Arnold von Monnickendam (1467\u20131490 )  <\/p>\n<p>Altenberg besa\u00df H\u00e4user in 17 St\u00e4dten.Stadth\u00f6fe hatte es neben dem gr\u00f6\u00dften in K\u00f6ln, in Bonn, Poppelsdorf, Koblenz, Boppart, Kaiserswerth und Neuss  <\/p>\n<p>1210 betrieb es 12 Grangien in L\u00fctzelfeld,Bacharach, Rhens, Horchheim, S\u00fcrth, Forsterhof, Bochheim, Sch\u00f6nrath, Isenkroidt, Widdauen, Br\u00fcck<br \/>und Mickel. Diese hatten eine durchschnittliche Gr\u00f6\u00dfe von 150 Hektar, was f\u00fcr damalige Verh\u00e4ltnisse au\u00dferordentlich gro\u00df war.  <\/p>\n<p>Die Grangien in Bacharach, Rhens, Horchheim waren Weing\u00fcter.  <\/p>\n<p>Abt Philipp verstarb im Fr\u00fchjahr 1339.  <\/p>\n<p>Abt Hermann von Horchheim (1338\u20131346)wird von wikipedia und M\u00fcller gef\u00fchrt.  <\/p>\n<p>Am 25. September 1345 befreite Graf Eberhard IV. von Katzenellenbogen (+1354) die Abtei Altenberg vom Zoll zu Boppard. Die M\u00f6nche schlossen ihn daf\u00fcr in ihr Gebet ein.  <\/p>\n<p>Graf Adolf VI. von Berg (1308-1348) die Abgaben f\u00fcr die Fischerei im Rhein.  <\/p>\n<p>Abt Hermann verstarb am 13. Dezember 1346.  <\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Ludwig (von Esch?) (1346\u20131362) und dann  <\/p>\n<p>Abt&nbsp; Pilgrim von Syberg (1362\u20131367) . Er stammte aus der K\u00f6lner Patrizierfamilie von Syberg.  <\/p>\n<p>Er kaufte 1363 den Solinger Fronhof. Dazu geh\u00f6rten das Haupthaus, eine Backstube, eine Scheune, ein Schuppen und ein Malzhaus sowie insgesamt 61 Morgen Land.  <\/p>\n<p>Der Fronhof gilt als fr\u00fcheste Form eines \u00f6rtlichen Verwaltungs- und Machtzentrums in der Stadt Solingen.  <\/p>\n<p>Am 10. August 1349 best\u00e4tigte Karl IV. (1346-1355 K\u00f6nig dann Kaiser.1378) der Abtei die Zollfreiheiten auf dem Rhein bei Boppard und Kaiserswerth. Karl IV. &#8211; [RIplus] Regg. Karl IV. (Diplome) [n. 1355<strong>] <\/strong> <\/p>\n<p>1342 erwarb die Abtei ein Haus in Neuss.  <\/p>\n<p>Am 3. Januar 1354 best\u00e4tigte der Mainzer Erzbischof Gerlach von Nassau (1346-1353 (1346\u20131353 )&nbsp; die Befreiung der Abtei von Z\u00f6llen in seinem Gebiet und am 19. Juli 1354 befreite der Trierer Erzbischof  <\/p>\n<p>Boemund II. von Saarbr\u00fccken (1354 bis 1362) die Weine von Altenberg von Z\u00f6llen in Boppard und Koblenz. 1364 verstarb in Kloster Altenberg Daniel von Wichtrich.. Er wurde&nbsp; 1342 von Papst Benedikt XII (1334-1342) zum Bischof von Verden ernannt-  <\/p>\n<p>Er wurde in Kloster Altenberg bestattet.  <\/p>\n<p>Auf Abt&nbsp; Pilgrim&nbsp; folgte Abt Wilhelm (1366\u20131370 ) Er ist urkundlich nicht nachzuweisen.  <\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Johann von Schalverenberg (1370\u20131380). Er erwarb drei H\u00f6fe in der N\u00e4he von Altenberg.  <\/p>\n<p>In seiner Regierungszeit hielt sich Bischof Wikbold von Kulm im Altenberger Hof in K\u00f6ln auf. Von 1363-1381 war er Bischof von Kulm.  <\/p>\n<p>1375 wurde er von dem kulmischen Ritter Hans von Kruschin in Kulmsee \u00fcberfallen und nach Dobrin entf\u00fchrt. Vermutlich deshalb  <\/p>\n<p>die Verwaltung seiner Di\u00f6zese dem Domkapitel und begab sich nach K\u00f6ln.&nbsp; Er hielt sich im Altenberger Hof auf. Durch seine Stiftungen erm\u00f6glichte er die Fertigstellung des Altenberger Domes.<\/p>\n<p>Er stiftete 4070 Rheinische Dukaten, das sind etwa 1.337.350,00 \u20ac.&nbsp; Im Auftrag des K\u00f6lner Erzbischofs Friedrich III., von Saarwerden (1370 \u20131414 ) weihte er den Altenberger Dom. <\/p>\n<p>Bischof Wikbold verstarb am 21. Juli 1398 oder 1400 und wurde im Altenberger Dom beigesetzt.<\/p>\n<p>Nachfolger von Abt Johannes wurde Abt Andreas von Monheim (1380\u20131382 (?) Er&nbsp; stammte aus K\u00f6ln<\/p>\n<p>Am 25. M\u00e4rz 1381 best\u00e4tigte der Mainzer Erzbischof Adolf I. von Nassau (1381 \u20131390) die Zollprivilegien von Altenberg.<\/p>\n<p>Unter Abt Andreas wurde auch das Westfenster des Domes vollendet das Bischof Wikbold mit 400 Rheinischen Gulden, das sind etwa 131.435,00 \u20ac,&nbsp; finanziert hatte.<\/p>\n<p>Nach M\u00fcller verstarb Abt Andreas am 5. Dezember 1382 (S. 37)<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Johann von Hanenberg&nbsp; (1382\u20131420) Er vertauschte&nbsp; mehrfach G\u00fcter, die nicht so g\u00fcnstig lagen bzw. weiter entfernt gegen nahe der Abtei gelegene G\u00fcter.<\/p>\n<p>Unter ihm wurde auch die p\u00e4pstlich gebotene Gottestracht eingef\u00fchrt. Das ist eine Prozession, \u00e4hnlich der Fronleichnamsprozession, in der das Allerheiligste unter einem Baldachin&nbsp; getragen wird.<\/p>\n<p>Unter ihm scheint es Probleme mit der Verwaltung der Klosterg\u00fcter gegeben zu haben. Papst Innozenz VII. (1404-1406) beauftragte am 3. Dezember 1404 den K\u00f6lner Dompropst Johann von Straubing-Holland (1389 -1418? )<\/p>\n<p>die Abtei Altenberg, die wegen Nichtzahlung von Schulden ins Interdikt geraten war, zu absolvieren und die Verm\u00f6gensverh\u00e4ltnisse der Abtei zu ordnen.<\/p>\n<p>Angeblich waren an den Schwierigkeiten st\u00e4ndige Fehden und auch die hohen Steuern, die&nbsp; der junge Herzog Adolf von Berg (1408-1437) in der Auseinandersetzung mit seinem Vater Wilhelm von Berg (1380-1408) von der Abtei erhob.<\/p>\n<p>1407 verpf\u00e4ndete sie einen teil ihres Hofes in K\u00f6ln an Herzog Adolf.<\/p>\n<p>Abt Johann verstarb 1420. Dass das Kloster sich wieder hocharbeiten konnte, hatte es vor allem seinem Bursar und sp\u00e4teren Abt&nbsp; Johannes Rente (1430\u20131440) zu verdanken.<\/p>\n<p>Er zeichnete sich durch kluge Wirtschaftsf\u00fchrung aus, setzte aber auch&nbsp; sein erhebliches Privatverm\u00f6gen f\u00fcr die Belange der Abtei ein.<\/p>\n<p>Er soll 8000 Gulden , das sind immerhin etwa 2.649.072,00 \u20ac.&nbsp; aufgewendet haben.<\/p>\n<p>Auf Abt Johann folgte folgte Abt Heinrich von (Kaisers-)Wert (1420\u20131430 ). Abt Johann verstarb im Jahre 1420.<\/p>\n<p>Abt Heinrich verstarb am 24. August 1430. (M\u00fcller S.42)<\/p>\n<p>Als Abt folgte nun Johannes Rente. Die \u00c4btechronik lobt ihn wegen seiner \u201eVorsorge und ausgezeichnete Erfahrung im Bereich der weltlichen G\u00fcter\u201c.<\/p>\n<p>Er lie\u00df eine Steinbr\u00fccke \u00fcber die Dh\u00fcnn und einen Schutzdeich bauen. <\/p>\n<p>Er lie\u00df die Friedhofsmauer bis zur Kalkpforte errichten.<\/p>\n<p>Im Brauhaus lie\u00df er eine Bierpfanne anlegen.<\/p>\n<p>Die Kirche stattete er mit einer Orgel aus und lie\u00df dort eine Uhr anbringen.<\/p>\n<p>Abt Johannes war der letzte der \u00c4bte, denen noch eine Erweiterung des kl\u00f6sterlichen Grundbesitzes in gr\u00f6\u00dferem Umfang gelang.<\/p>\n<p>1432 kaufte er G\u00fcter in Mauenheim, heute der kleinste Stadtteil von K\u00f6ln im K\u00f6lner Stadtbezirk Nippes.<\/p>\n<p>1433 kaufte er das Gut Kalenberg in Mechenich im Kreis Euskirchen.<\/p>\n<p>Am 10.August 1434&nbsp; best\u00e4tigte der Mainzer Erzbischof Dietrich Schenk von Erbach (1434 \u20131459)&nbsp; die Zollbefreiung Altenbergs in seinem Gebiet.<\/p>\n<p>1437 erwarb er die Herrlichkeit Riehl, heute ein Stadtteil von K\u00f6ln.&nbsp; Die Altenberger \u00c4bte nannten sich nun Herren von Riehl.<\/p>\n<p>Diese Bezeichnung nahmen sie auch in ihr Siegel auf,<\/p>\n<p>Abt Johannes Rente resignierte 1440.<\/p>\n<p>Auch als Altabt war er noch gelegentlich f\u00fcr das Kloster t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Er verstarb am 5. Januar 1447.<\/p>\n<p>Nachfolger von Abt Johannes wurde&nbsp; Johann von K\u00fcdinghoven (1440\u20131462 )Urkundlich ist er nur vom 02 Mai 1440 bis 7. September 1458 bezeugt.<\/p>\n<p>Er war sehr gelehrt. Seine sorge galt der Bibliothek. Er schickte 5 Altenberger M\u00f6nche an die Universit\u00e4t Heidelberg.<\/p>\n<p>Er lie\u00df das bronzene Evangelienpult gie\u00dfen. Dieses z\u00e4hlt zu wertvollsten Kunstsch\u00e4tzen der Klosterkirche.<\/p>\n<p>Zu mindestens w\u00e4hrend seiner letzten Abtsjahre&nbsp; leitete der Bursar Wilhelm von K\u00f6rrenzig f\u00fcr Abt Johannes die Gesch\u00e4fte der Abtei<\/p>\n<p>Unter seiner Wirtschaftsf\u00fchrung geriet Altenberg in gro\u00dfe Schwierigkeiten.<\/p>\n<p>!458 legte er aber ein sehr sorgf\u00e4ltiges Heberegister der Abteig\u00fcter an.<\/p>\n<p>Auf Abt Johann von K\u00fcdinghofen folgte Abt Johannes Schlebusch (1462\u20131467 )<\/p>\n<p>Er studierte in Heidelberg.. Sein Lehrer dort war Dr. theol Arnold von Monnickendam, sein Nachfolger in Altenberg.<\/p>\n<p>Die&nbsp; Wahl von Abt Johannes erfolgte unter dem Vorsitz von Vaterabt Thomas de Luxembourg (1462\u20131466 ) von Kloster Morimond.<\/p>\n<p>Sie wurde erst 1463 urkundlich best\u00e4tigt, dem neuen Brauch zufolge vom Generalkapitel.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit seinem Prior Peter de Haga beteiligte er sich am vom Generalkapitel ausdr\u00fccklich verbotenen Reliquienhandel nach den Niederlanden.<\/p>\n<p>1466 brachte er solche seines eigenen Klosters in die Abtei Egmond, dem \u00e4ltesten Kloster der Niederlande.<\/p>\n<p>Abt Johannes stand v\u00f6llig unter dem Einfluss seines Bursars Wilhelm von K\u00f6rrenzig.Sein Heidelberger Lehrer, jetzt Abt von Kloster Lehnin&nbsp; (etwa t1456-1467)<\/p>\n<p>machte ihm deshalb schwerste Vorw\u00fcrfe.<\/p>\n<p>Wegen seiner Wirtschaftsf\u00fchrung leitete Vaterabt Guillaume II. de M\u00e8ge(1466\u20131471 ) 1467 ein Amtsenthebungsverfahren gegen Johannes ein. Das geschah sicher nicht ohne Zutun <\/p>\n<p>des Herzogs von J\u00fclich-Berg&nbsp; Gerhard (1437-1475). Abt Guillaume zog auch die \u00c4bte von Kloster Kamp&nbsp; Heinrich IV. (1452\u20131483), von Kloster Marienfeld Arnold von Bevern (1452\u20131483) und von Kloster Eberbach <\/p>\n<p>Abt Richwin, von Lorch (1456-1471). Abt Johannes wurde abgesetzt. Er prozessierte zwei Jahre dagegen, aber erfolglos. Er erhielt eine Jahrespension von 50 Gulden, das sind etwa 16.597,00 \u20ac.  <\/p>\n<p>Er wurde Beichtvater im Kloster Fr\u00f6ndenberg, dessen \u00c4btissin ihm vom gemeinsamen Reliquienhandel verbunden war.  <\/p>\n<p>Auch Bursar Wilhelm verlor seine Stellung.Um 1470 erscheint er als Domherr zu Werden (Kaiserswerth. Er war wohl aus dem Zisterzienserorden ausgetreten.  <\/p>\n<p>Zur Reform der gesunkenen Klosterzucht wurden zwei M\u00f6nche aus Kamp f\u00fcr einige Zeit nach Altenberg geschickt.  <\/p>\n<p>Nachfolger von Abt Johannes Schlebusch wurde Abt Arnold von Monnickendam (1467\u20131490)  <\/p>\n<p>Er ist nicht vor 1401 geboren.  <\/p>\n<p>Er trat in das Kloster Neuenkamp in der heutigen Stadt Franzburg in Mecklenburg-Vorpommern ein und legte dort auch seine Profess ab.  <\/p>\n<p>1434 wurde er in Rostock immatrikuliert&nbsp; Dort wurde er Baccalaureus an der Artistenfakult\u00e4t.  <\/p>\n<p>Zwei Jahre sp\u00e4ter ging er an die Universit\u00e4t K\u00f6ln und machte dort seinen Magister. Sp\u00e4ter als Angeh\u00f6riger der Abtei Heisterbach machte er in K\u00f6ln den Dr. theol.  <\/p>\n<p>1454 kam er als Professor der Theologie an das Ordensseminar St. Jakob in Heidelberg. Er war auch als Dozent an der Universit\u00e4t Heidelberg t\u00e4tig.  <\/p>\n<p>Er geriet in den Streit zwischen den damals Heidelberg beherrschenden Nominalisten und den Realisten. Die Universit\u00e4tsversammlung wollte ihn sogar von allen Handlungen  <\/p>\n<p>als Mitglied des Lehrk\u00f6rpers suspendieren und nur der Vermittlung hochgestellter Pers\u00f6nlichkeiten verdankte er die Rehabitilierung.  <\/p>\n<p>1454 beauftragt ihn das Zentralkomitee zusammen mit dem \u00c4bten von Kloster Himmerod Peter II. Hund (1449\u20131468 ) und Kloster Heisterbach Dietrich III. (1448\u20131457 ) mit  <\/p>\n<p>der Vorbereitung eines Ordenskolleg an der Universit\u00e4t K\u00f6ln. Dies kam aber nicht zustande.  <\/p>\n<p>1456 wurde er Abt in Kloster Lehnin und war das bis 1467. Wegen seiner Wirtschaftsf\u00fchrung geriet er in Streit mit seinem Konvent und f\u00fchrte diesen so leidenschaftlich, dass sich auch die \u00c4bte  <\/p>\n<p>der benachbarten Kl\u00f6ster Zinna , Chorin und Himmelspforte Moritz II. (1452 \u20131468), Tobias (1454-1464) (\u00c4bte von Himmelspforte habe ich online nicht gefunden)  <\/p>\n<p>Auch Kurf\u00fcrst Friedrich II. von Brandenburg (1440-1470) schaltete sich ein und wandte sich an die \u00c4bte von Heilsbronn Ulrich K\u00f6tzler (1433\u20131462 ) und Ebrach Burkard II. Scheel (1455\u20131474) als Kommissare f\u00fcr Deutschland.  <\/p>\n<p>Das Generalkapitel gab daraufhin den \u00c4bten von Altzelle Anton Schr\u00f6ter(1448-1471) und Walkenried  <\/p>\n<p>den Auftrag, die Angelegenheit, zu untersuchen und zu entscheiden.Abt Arnold verlie\u00df Kloster Lehnin, vielleicht weil seine Lage dort unhaltbar geworden war, vielleicht auch weil&nbsp; Gr\u00e4fin Sophia von J\u00fclich-Berg (1456-1473),  <\/p>\n<p>die f\u00fcr ihren erkrankten Gemahl Herzog Gerhard VIII. von J\u00fclich-Berg , der um 1456 in geistige Umnachtung fiel, die Regierungsgesch\u00e4fte f\u00fcr ihren erstgeborenen Sohn Wilhelm VIII. (+1511) f\u00fchrte, in Erw\u00e4gung f\u00fcr den Abtstuhl von Altenberg  <\/p>\n<p>zu ziehen. Er war ihr von ihrer Schw\u00e4gerin Dorothea, einer Schw\u00e4gerin des Kurf\u00fcrsten Friedrich II von Brandenburg, empfohlen worden.  <\/p>\n<p>Er wurde am&nbsp; 6. August 1467 unter Vorsitz des Vaterabtes Guillaume zum Abt von Altenberg gew\u00e4hlt.  <\/p>\n<p>EAs dauerte allerdings bis 1479, bis er vom Generalkapitel best\u00e4tigt wurde, da sein abgesetzter Vorg\u00e4nger Abt Johannes gegen seine Absetzung gerichtlich vorgegangen war.  <\/p>\n<p>Anders als in Lehnin fand&nbsp; er in Altenberg gleich Gehorsam. Seine Ma\u00dfnahmen kamen dem aber auch entgegen.  <\/p>\n<p>Er baute das Winterrefektorium aus, das beheizbar war.  <\/p>\n<p>Unter ihm h\u00f6rte die Selbstbewirtschaftung der Klosterh\u00f6fe auf. Die M\u00f6nche sollten sich jetzt verst\u00e4rkt um die Wissenschaft k\u00fcmmern. Deshalb wurde auch die Bibliothek ausgebaut.  <\/p>\n<p>Im Orden sch\u00e4tzte man seine Aktivit\u00e4t und seien Gelehrsamkeit sehr schnell. Schon 1471 erhielt er als principalis executor den Auftrag,die in K\u00f6ln sich ohne Erlaubnis ihrer Oberen herumtreibende M\u00f6nche,  <\/p>\n<p>n\u00f6tigenfalls unter Zuhilfenahme der weltlichen Obrigkeit festzunehmen und in ihre Kl\u00f6ster zur\u00fcckzuschaffen.  <\/p>\n<p>Von 1473 bis 1475war er als Vertreter der deutschen Zisterzienserkl\u00f6ster in Rom bei Papst Sixtus IV. (1471-1484) wo die Ordensgesandtschaft \u00fcber die Aufrechterhaltung der Ordensfreiheiten verhandelte.<\/p>\n<p>Seine Abhandlung \u00fcber das Unwesen der Kommende, die auch im Druck erschienen ist, \u00fcberreichte er dem Papst pers\u00f6nlich.<\/p>\n<p>\u00dcber viele Jahre hinweg war er Kommissar des Ordens f\u00fcr ganz Deutschland und visitierte viele Kl\u00f6ster.<\/p>\n<p>Am 31. Mai 1478 visitierte er Kloster Kamp. Dabei untersagte er jegliche Ver\u00e4u\u00dferung von Reliquien.+1524)<\/p>\n<p>Ein sehr gutes Verh\u00e4ltnis hatte zum herzoglichen Hof in D\u00fcsseldorf. Er nahm die&nbsp; Trauung von&nbsp; Wilhelm&nbsp; III. von J\u00fclich-Berg (1475-1511) mit Sybilla von Brandenburg (+ 1524), der Nichte seines fr\u00fcheren Landesherren Kurf\u00fcrst Friedrich II. vor<\/p>\n<p>Die Hochzeit fand in K\u00f6ln statt. Es war ein gro\u00dfes gesellschaftliches Ereignis. Geladen waren zahlreiche Erzbisch\u00f6fe, Bisch\u00f6fe und Pr\u00e4laten, der Erzherzog von \u00d6sterreich, der Herzog von Burgund, der Kurf\u00fcrst von Brandenburg, der Markgraf von Baden, mehr als 50 Grafen und zahllose Edelleute. <\/p>\n<p>Er baute das Sakramentenh\u00e4uschen an der linken Seite des Hochaltars. Au\u00dferdem lie\u00df er das Refektorium erbauen.<\/p>\n<p>Er verstarb am 7. M\u00e4rz 1490 und wurde als erster Abt im Altenberger Dom beigesetzt.<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Bartholom\u00e4us Frinck&nbsp; (1490\u20131496) Er wurde unter Vorsitz des Abtes Heinrich V. (1483\u20131499) von Kloster Kamp gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Vor seiner Wahl war er Bursar. Unter seiner Wirtschaftsf\u00fchrung ging die finanzielle Gesundung des Klosters weiter. Das zeigt sich auch, dass er in seiner kurzen Regierungszeit&nbsp; eine beachtliche<\/p>\n<p>Baut\u00e4tigkeit zeigte.Er baute ein neues Krankenhaus neben dem Dormitorium mit Badestube f\u00fcr Kranke.<\/p>\n<p>Am 31 August best\u00e4tigte Landgraf Wilhelm I. von Hessen (1471-1493 die Zollfreiheit der Abtei bei Boppard und St. Goar.<\/p>\n<p>Der hessische Landgraf bat ihn auch im Altenberger Tochterkloster Hayna , die Reform durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Abt und Konvent beschwerten sich bei Papst Alexander VI. (1492-1503), dass die Stadt K\u00f6ln ihren Hof in Riehl zerst\u00f6rt und dort alle ihre vernichtet h\u00e4tte. Der Papst beauftragte die Dekane der Domkirche<\/p>\n<p>und der Marienkirche in Utrecht, sowie den Dekan der Florinskirche in Koblenz f\u00fcr de Wiedererstattung zu sorgen.<\/p>\n<p>Abt Frinck verstarb im Jahr 1496.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Heinrich Rouffer (1496\u20131517)<\/p>\n<p>Er trat sein Amt 1496 an. \u00dcber seine Wahl ist nichts bekannt. <\/p>\n<p>1472 war er Kaplan des Abtes Arnold.<\/p>\n<p>1480 war er Verwalter auf dem Petersackerhof<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter war er Siechenmeister im Kloster und sp\u00e4ter Pfarrer in Solingen und zwar der erste aus dem Zisterzienserorden.<\/p>\n<p>Von den Mainzer Erzbisch\u00f6fen bekam er 1506 und 1509 die Zollfreiheit Altenbergs best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Wegen seines Reformeifers war er bei Herzog Wilhelm von J\u00fclich-Berg sehr gut angeschrieben. Was f\u00fcr das Kloster wichtig war, er fasste alle von ihm und seinen Vorg\u00e4ngern verliehenen Verg\u00fcnstigungen <\/p>\n<p>in einem Sammelprivileg zusammen und best\u00e4tigte sie erneut. (M\u00fcller s. 47, hier sind die Privilegien auch im einzelnen aufgelistet)<\/p>\n<p>Das geschah am 4. Mai 1511. Der Herzog verstarb am 6. September 1511.<\/p>\n<p>Herzogin Sybilla \u00fcbergab der Abteinach dem Tod Herzog Wilhelms 1100 Mark, das sind ungef\u00e4hr 803.435,00 \u20ac., f\u00fcr eine t\u00e4gliche Seelenmesse.<\/p>\n<p>Abt Heinrichs wichtigste Leistung war die Schuldentilgung.<\/p>\n<p>Er vollendete den Umbau des Kreuzgangs, schm\u00fcckte die Kirche aus und sorgte f\u00fcr eine angemessene Aufbewahrung der Reliquien des Klosters.<\/p>\n<p>1514 ernannte ihn Generalabt Jacques III. (1501-1516) von Citeaux zum Generalkommissar des Ordens f\u00fcr Niederdeutschland.<br \/>Abt&nbsp; Heinrich verstarb am 26. August 1517.<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Gerhard von Nuwenburg&nbsp; (1517\u20131524)<\/p>\n<p>Er wurde 1517 unter Vorsitz des Abtes von Kloster Kamp Johannes IV Middels (1504\u20131524)zum neuen Altenburger Abt gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Seine Kandidatur war von Herzog Johann von J\u00fclich-Kleve-Berg (1511-1539) empfohlen worden.<\/p>\n<p>1493 war er Prior in Haina  <\/p>\n<p>Gerhard wurde 1497 an der theologischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4\u00f6t K\u00f6ln immatrikuliert.Dort schloss er mit dem Doktor theol. ab.  <\/p>\n<p>Sei 1501 war er Prior in Altenberg und dort seit 1512 Bursar  <\/p>\n<p>Am15. September 1520 ernannte ihn Generalabt Guillaume V. du Boissey (1517-1521  <\/p>\n<p>zum Generalkommissar des Orden f\u00fcr Niederdeutschland.  <\/p>\n<p>1521 wurde er Dekan seiner Fakult\u00e4t  <\/p>\n<p>Abt Gebhard starb am 2.April 1524  <\/p>\n<p>Martin Luther hat mit seinem Thesenanschlag 1517 die Reformation ausgel\u00f6st.  <\/p>\n<p>Kloster Altenberg blieb katholisch und wurde ein St\u00fctzte des alten Glaubens  <\/p>\n<p>Allerdings wurden drei Tochterkl\u00f6ster protestantisch.  <\/p>\n<p>In Hessen setzte Landgraf Philipp (15181567) begann 1526 mit der Einf\u00fchrung der  <\/p>\n<p>Reformation in Hessen. 1533 l\u00f6ste er die Abtei auf. Er stiftete dort eines der vier Hohen  <\/p>\n<p>Hospit\u00e4ler f\u00fcr die arme Landbev\u00f6lkerung. Haina war eines der beiden M\u00e4nnerhospit\u00e4ler  <\/p>\n<p>Das Tochterkloster Zinna, das 1170 gegr\u00fcndet worden war, lag nur etwa 45 Kilometer von Wittenberg entfernt. Durch die N\u00e4he zu Wittenberg&nbsp; wirkte sich die Reformation nat\u00fcrlich sehr fr\u00fch auf Kloster  <\/p>\n<p>Zinna aus. Die vorletzten beiden \u00c4bte Heinrich Greve&nbsp; (1539 \u20131540 ) und Mattheus Kagel (1540 \u20131548 ) wurden wegen ihrer N\u00e4he zur Lutherschen Lehre abgesetzt.  <\/p>\n<p>Mit dem letzten Abt Valerian (1548 \u20131553 ) endete das m\u00f6nchische Leben in Zinna. Die Besitzungen des Klosters fielen als&nbsp; Amt R\u00fcdersdorf an das Kurf\u00fcrstentum Brandenburg.  <\/p>\n<p>Das Kloster Mariental, das 1138 bei Helmstedt gegr\u00fcndet worden war, beendete seine zisterziensische Klostergeschichte 1569. Schon&nbsp; seit 1542 war dort bis 1773  <\/p>\n<p>eine evangelische Klosterschule und ein Lehrerseminar. Beides wurde 1775 nach Helmstedt verlegt.  <\/p>\n<p>Probleme hatte Altenberg auch in Solingen. Dort hatte das Kloster die Seelsorge inne.  <\/p>\n<p>1560 gestattete Herzog&nbsp; Wilhelm V.(1539\u20131592)in der Solinger Pfarrkirche das Abendmahl in beiderlei Gestalt zu reichen Abt Wilhelm Stoploch protestierte zwar dagegen. Aber Solingen war evangelisch geworden.  <\/p>\n<p>Nachfolger von Abt Gebhard wurde Abt Andreas Boelgen (1524-1536)  <\/p>\n<p>Seine Wahl fand vor dem 23. April 1534 statt. Vor seiner Wahl war er Bursar und Hofmeister des Petersackerhofes. Dann war er 27 Jahre lang Pfarrer in Solingen.  <\/p>\n<p>1529 f\u00fchrte er den Vorsitz&nbsp; bei der Wahl des Abtes Johannes V. (1529\u20131563) in Kloster Kamp. Im selben Jahr ernannte ihn Generalabt Guillaume VI. Le Fauconnier (1521-1540) zum Generalvikar.  <\/p>\n<p>Von Abt Andreas stammt auch die zweite Fassung des&nbsp;&nbsp; Altenberger Reliquienverzeichnis.  <\/p>\n<p>Er war ein gro\u00dfer Marienverehrer.Er lie\u00df die bauf\u00e4llige Marienkapelle weitgehend aus eigen Mittel restaurieren. Er stiftete den Marienleuchter im Chor, die Madonna von Altenberg.  <\/p>\n<p>Er verstarb am 4. April 1536.  <\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Matthias Gleen&nbsp; (1536\u20131538).  <\/p>\n<p>Er wurde bei seiner Wahl von den anwesenden \u00c4bten gezwungen die Wahl anzunehmen. Vor seiner Wahl war er Cellerar. Er regierte nur kurz und verstarb am 11. Juni 1538.  <\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Wilhelm Stoploch von Hittorf (1538\u20131560 )  <\/p>\n<p>Seine Wahl fand am 18.Juni 1538 statt.Er wurde als erster und nach ihm alle \u00c4bte nur noch vom Vaterabt und nicht mehr vom Generalkapitel best\u00e4tigt.  <\/p>\n<p>Vor seiner Wahl war er Hofverwalter in Horchheim,dann K\u00fcchenmeister und zuletzt Prior.  <\/p>\n<p>Er sorgte sich um die wissenschaftliche Hebung seines Konventes. So schickte er vier M\u00f6nche zum Studium nach K\u00f6ln.  <\/p>\n<p>Er war ein umsichtiger Verwalter.  <\/p>\n<p>1543 griff Kaiser Karl V. die Vereinigten Herzogt\u00fcmer J\u00fclich-Kleve-Berg&nbsp; im Dritten Geldrischen Erbfolgekrieg an. Ein Hintergrund war das Interesse aus den Niederlanden am Herzogtum Geldern das durch Erbe an Wilhelm von J\u00fclich-Kleve-Berg gefallen war.  <\/p>\n<p>Eine Heeresabteilung des Kaisers lag im Kloster Altenberg im Quartier und nahm beim Abzug 20 Pferde,mehrere Rinder und Schafe und raubte eine Menge Wein und Fr\u00fcchte.  <\/p>\n<p>Die folgenden Jahre waren Hungerjahre und das Land wurde von R\u00e4uberbanden \u00fcberschwemmt. Die M\u00f6nche mussten sich bewaffnen und gegen die R\u00e4uber vorgehen  <\/p>\n<p>1548 erhielt er gemeinsam mit dem Abt von Kamp Johannes V. den Auftrag&nbsp; durch Verhandlungen mit Kaiser Karl V. (1520-1555),&nbsp; bestimmte Kl\u00f6ster des Ordens den Lutheranern wieder zu entrei\u00dfen.  <\/p>\n<p>1551 wurde er zum Subkonservator des Ordens bestellt.  <\/p>\n<p>Er war bem\u00fcht, die alte Ordnung wieder herzustellen, wie er auch in Solingen (s.o.) bewies.  <\/p>\n<p>Er verstarb am 1. Juni 1560.  <\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Winand Dutzmann (1560\u20131568)  <\/p>\n<p>Er stammte aus&nbsp; Rommerskirchen, Kreis Grevenbroich.  <\/p>\n<p>Er trat in das Kloster Haina ein und legte dort seine Profess ab.Nach der Aufhebung Hainas wurde er 1538 in Altenberg \u00fcbernommen und war hier Kantor.  <\/p>\n<p>1542 wurde er als Priesterm\u00f6nch an der Universit\u00e4t K\u00f6ln immatrikuliert.  <\/p>\n<p>1558\/59 war er Pr\u00e4fekt und Pastor im Nonnenkloster Hoven, Ortsteil von Z\u00fclpich.  <\/p>\n<p>1565 bestellte ihn das Generalkapitel zum Syndikus f\u00fcr alle Prozesse ihn Germanien. Au\u00dferdem wurde er zusammen mit dem Abt von Himmerod Johann von Briedei(1558\u20131571 ) mit der Visitation der Kl\u00f6ster&nbsp; im Rheingebiet.<\/p>\n<p>Einen Konflikt mit seinem Konvent wegen der Rechnungslegung entschied das Generalkapitel 1567 zu seinen Gunsten.<\/p>\n<p>Er geh\u00f6rte zu den besonders ausgew\u00e4hlten Vertretern der Geistlichkeit, mit den Herzog Wilhelm am 26. Oktober 1566 \u00fcber seine Steuerforderungen verhandeln wollte.<\/p>\n<p>Abt Winand starb Anfang 1568.<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Gottfried (Schnavel) von Sundorf (1568\u20131581 ) <\/p>\n<p>Seine Eltern waren die K\u00f6lner Eheleute J\u00fcrgen Schnavel und Agnes zum Falken.  <\/p>\n<p>Er war bereits 1553 im Konvent.  <\/p>\n<p>Vor seiner Wahl war er Beichtvater im Nonnenkloster Kentorp in Hamm.  <\/p>\n<p>Wahrscheinlich war er als Abt von Herzog Wilhelm V. empfohlen worden, bei dem er auch sp\u00e4ter in hohem Ansehen stand. Viele Adlige, die beim Herzog in Ungnade gefallen waren, baten den Abt um seine Vermittlung.  <\/p>\n<p>Seine Wahl fand am 22. Februar 1568 statt. Er wurde ausnahmsweise von Generalabt J\u00e9r\u00f4me de la Souchi\u00e8re (1564\u2013 1571 ) von Citeaux&nbsp; am 17. Juli 1568 best\u00e4tigt, da dieser anl\u00e4sslich einer Visitation in Altenberg war.  <\/p>\n<p>In zahlreichen F\u00e4llen erfreute er sich landesherrlicher Unterst\u00fctzung.  <\/p>\n<p>1576 verb\u00fcrgten sich 27 Herren aus den vier herzoglichen L\u00e4ndern bei der Postulation des M\u00fcnsteraner Bischofs Johann Wilhelm von J\u00fclich-Kleve (1574 \u20131585) f\u00fcr die Einhaltung der Wahlkapitulation.  <\/p>\n<p>Abt Gottfrid erscheint an zweiter Stelle hinter dem Werdener Abt Heinrich Duden (1573\u20131601 )  <\/p>\n<p>In Koblenz stie\u00df er den Altenberger Besitz und seine dortigen linksrheinischen&nbsp; G\u00fcter aus n\u00fcchternen Erw\u00e4gungen ab.  <\/p>\n<p>1577 w\u00fctete in K\u00f6ln die Pest. Kloster Altenberg beherbergte in dieser Zeit den p\u00e4pstlichen Nunius in K\u00f6ln Bartolomeo Portia ( 1576 &#8211; 1578 ).&nbsp; Dieser zeigte seien Dankbarkeit f\u00fcr die gew\u00e4hrte Gastfreundschaft.  <\/p>\n<p>Im August 1577 war Herzog Wilhelm samt seinem Hoflager zu Gast in Kloster Altenberg  <\/p>\n<p>Abt Gotfried verstarb am 8. Juli 1581.  <\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Peter Neuenar (Neuwenhar) (1581\u20131591 )  <\/p>\n<p>Er war der Sohn des verm\u00f6genden Weinh\u00e4ndlers Peter Neuenar, Sein Vater war im Kirchspiel St. Jakob Zugleich mit Hermann Weinsberg Kirchmeister .  <\/p>\n<p>Dieser war ein K\u00f6lner Ratsherr und Chronist, Dieser berichtet auch von der Wahl Peter Neuenars (Hans Moser, Die Zisterzienserabtei Altenberg, Berlin 1965, S. 168) Demnach hatte er seine Wahl haupts\u00e4chlich der Empfehlung des Herzogs zu verdanken,  <\/p>\n<p>denn nach Weinsberg hatte Peter Neuenar weniger Stimmen erhalten als sein Gegenkandidat Gerlach Kattenbach. Abt Peter wurde jung ins Kloster Altenberg gegeben. Er war dort 1577 Kaplan des Abts., danach Cellerar.  <\/p>\n<p>Nach seiner Wahl nahm er im Kloster selbstherrlich Ver\u00e4nderungen vor. Wegen seiner Strenge bei der Handhabung der Klosterzucht lebte er mit seinem Konvent in Unfrieden und hielt sich die meiste Zeit am  <\/p>\n<p>Altenberger Hof in K\u00f6ln auf.  <\/p>\n<p>Auf die Bibliothek verwandte er viel Sorgfalt. Er soll dort den gro\u00dfen Christopherus sowie die h\u00f6lzernen Apostel anfertigen lassen haben.  <\/p>\n<p>1585 erhielt er&nbsp; von Generalabt Edmond I. de la Croix (1584\u20131604 ) zusammen mit dem Prior von&nbsp; Bottenbroich Wilhelm Paggius (1561\u20131598,), #das hochverschuldete  <\/p>\n<p>Kloster Sion&nbsp; in K\u00f6ln \u2013Altstadt-S\u00fcd zu sanieren.  <\/p>\n<p>1577 wurde in K\u00f6ln Georg Truchsess von Waldburg \u2013Trauchburg&nbsp; zum Nachfolger&nbsp; von Salentin von Isenburg .  <\/p>\n<p>Am 19, Dezember 1582 sagte er sich \u00f6ffentlich von der katholischen Kirche los und trat zu reformierten Kirche \u00fcber. Kurz danach heiratete er. Er wollte aber Erzbischof bleiben.  <\/p>\n<p>Das l\u00f6ste den Truchsessenkrieg (oder K\u00f6lner Krieg ) 1583-1588 aus, der auch Kloster Altenberg schwer traf.  <\/p>\n<p>S\u00f6ldner des Pfalzgrafen Kasimir (1583-1592)pl\u00fcnderten im&nbsp; Kloster. Sie griffen sich junge M\u00f6nche und gaben sie nur gegen hohes&nbsp; L\u00f6segeld frei.  <\/p>\n<p>Die G\u00fcter der Abtei wurden von Freund und Feind in gleicher Weise heimgesucht. Die Abtei&nbsp; musste zur Beseitigung der Sch\u00e4den Darlehen aufnehmen, die die Abtei noch lange Zeit belasteten.  <\/p>\n<p>Dort verstarb er am 23. April 1591.  <\/p>\n<p>Er starb wohl im Unfrieden, denn nach seinem Tod soll man&nbsp; nicht ein mal ein Vaterunser&nbsp; f\u00fcr ihn&nbsp; auf der&nbsp; Kanzel f\u00fcr ihn&nbsp; beten lassen haben.  <\/p>\n<p>Sein Nachfolger lie\u00df ihn aber mit gro\u00dfem Gepr\u00e4nge nach Altenberg \u00fcberf\u00fchren.  <\/p>\n<p>Er hinterlie\u00df dem Kloster Weinberge in Niederkassel. Er stiftete sein Jahresged\u00e4chtnis, das im Kloster abgehalten werden sollte.  <\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Bartholom\u00e4us (von) Anstel (1591\u20131614).  <\/p>\n<p>Er b\u00e4uerlicher Herkunft und stammte aus dem Dorf Anstel im Kreis Grevenbroich.  <\/p>\n<p>1579 war er Subdiakon und dann Kaplan in Solingen und K\u00fcchenmeister.  <\/p>\n<p>!589 war er Pater in Kentrup  <\/p>\n<p>Vor seiner Wahl war er Prior.  <\/p>\n<p>Bei seiner Wahl am&nbsp; 8. Mai 1591 waren landesherrliche Kommissare anwesend.  <\/p>\n<p>Seine Best\u00e4tigung erfolgte am 30. Oktober 1581 durch den apostolischen Nuntius Ottavio Mirto Frangipani (1587-1596) in K\u00f6ln.  <\/p>\n<p>Da die Gefahren auf der Landstra\u00dfe eine Reise zum Generalkapitel nach Citeaux unm\u00f6glich machte, nahm der Nuntius die Best\u00e4tigung vor.  <\/p>\n<p>Er hatte immer noch mit den Belastungen aus dem K\u00f6llner Krieg zu k\u00e4mpfen und war mehrfach&nbsp; gezwungen, Darlehen aufzunehmen.  <\/p>\n<p>Gegen\u00fcber den Reformierten in Solingen war er sehr nachgiebig und machte ihnen in der Handhabung des Gottesdienstes erhebliche Zugest\u00e4ndnisse.  <\/p>\n<p>Zwei mal \u00fcbertrug er auf Druck des D\u00fcsseldorfer Hofes die Solinger Pfarrkirche nichtkatholischen Predigern.  <\/p>\n<p>Um das Kloster vor r\u00e4uberischen Rotten zu sch\u00fctzen lie\u00df er sich 1599 von Herzog Johann Wilhelm&nbsp; von J\u00fclich-Berg (1592-1609) eine Salvaguardia, das ist ein Schutzbrief,  <\/p>\n<p>ausstellen. Aus Dankbarkeit stiftete er zu dessen zweiter Hochzeit am 20. Juni 1599 mit&nbsp; Herzogin Antonie von Lothringen (1568-1610) ein Fuder, das sind etwa 890 Liter, Wein  <\/p>\n<p>vom Petersacker.  <\/p>\n<p>Als Herzog Johann Wilhelm am 25. M\u00e4rz 1609 ohne m\u00e4nnliche Nachkommen starb, kam es zum Erbfolgestreit.  <\/p>\n<p>Abt Bartholom\u00e4us versuchte zwischen den Parteien zu lavieren,konnte es aber keiner der beiden Parteien recht machen.  <\/p>\n<p>In Solingen brach sogar ein Aufstand gegen ihn aus. Das Generalkapitel erteilte ihm eine R\u00fcge.  <\/p>\n<p>1613 schloss er einen Vergleich mit der Gemeinde, der f\u00fcr ihn aber eine Niederlage war.  <\/p>\n<p>Vom Vaterabt von Morimond und vom Generalabt von Citeaux erhielt er mehrfach Auftr\u00e4ge, die die Sanierung der Frauenkl\u00f6ster betrafen.  <\/p>\n<p>Besonders k\u00fcmmerte er sich um Sion und&nbsp; Als Verwalter war er umsichtig und ordnungsliebend.  <\/p>\n<p>In seiner Amtszeit erhielt das Kloster erhebliche Geldstiftungen.  <\/p>\n<p>Er lie\u00df ein neues Siechenhaus bauen. Die bauf\u00e4llig gewordenen Zellen des Dormitoriums lie\u00df er mit festem Mauerwerk wieder herstellen. Dazu steuerte er erhebliche Eigenmittel auf.  <\/p>\n<p>Mit seinem Konvent lebte er in gutem Einvernehmen<strong>.<\/strong>  <\/p>\n<p>Er verstarb am 26. April 1614.  <\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Peter Rodenkirchen (1614\u20131627 )  <\/p>\n<p>Er stammte aus K\u00f6ln. 1598 war er Pfarrer in Solingen.  <\/p>\n<p>Von 1600-1614 war er Prior in Altenberg.  <\/p>\n<p>Am 3. Mai 1614 wurde er einstimmig zum Abt von Altenberg gew\u00e4hlt. Es war die letzte Wahl, bei der landesherrliche Kommissare anwesend waren.  <\/p>\n<p>Ger\u00fchmt wird seine Klugheit und auch seine Leutseligkeit. An seiner Gesellschaft fanden geistliche und weltliche Vornehme Gefallen. Er genoss sogar  <\/p>\n<p>\u201c bei H\u00e4retikern Verehrung\u201d (Moser S.171). Er war sehr wohlt\u00e4tig und verteilte zwei mal in der Woche eigenh\u00e4ndig Almosen an Arme.  <\/p>\n<p>In kirchlicher H9insicht war er weit entschiedener als sein Vorg\u00e4nger. Ein bisschen einfacher war es f\u00fcr ihn, denn der Landesherr&nbsp; Wolfgang Wilhelm von Pfalz \u2013Neuburg (1614-1653)  <\/p>\n<p>war 1613 zum Katholizismus \u00fcbergetreten..  <\/p>\n<p>Er stellte sich aber auch gut mit Adam Graf von Schwarzenberg, dem Statthalter der brandenburgischen Herrschaft und damit der anderen Partei im Erbstreit.  <\/p>\n<p>Von ihm erwirkte er sich gleich zu Beginn seiner Regierungszeit einen Schutzbrief f\u00fcr \u2018Kloster Altenberg.  <\/p>\n<p>1618 erteilte das Generalkapitel ihm und dem Abt von Heisterbach Johann Buschmann (1597\u20131628) den Auftrag, die wirtschaftlichen Verh\u00e4ltnisse von Kloster Kamp zu \u00fcberpr\u00fcfen und dem Kloster, falls n\u00f6tig zu gestatten.  <\/p>\n<p>G\u00fcter zu ver\u00e4u\u00dfern.  <\/p>\n<p>Das nach dem Tod des Kamper Altabtes Gotfrids II Draek (1584\u20131612) Angebot Abt in Kamp zu werden, lehnte er hartn\u00e4ckig ab.  <\/p>\n<p>1618 war der 30-j\u00e4hrige Krieg ausgebrochen. Das Kloster selbst blieb weitgehend verschont.  <\/p>\n<p>Einige Besitzungen hatten allerdings zu leiden. Auch wurden mehrere M\u00f6nche gefangen genommen.  <\/p>\n<p>Beeintr\u00e4chtigungen erlitt das Kloster erst in der Regierungszeit des n\u00e4chsten Abtes.  <\/p>\n<p>Abt Peter verstarb am 10. Juni 1627.  <\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Melchior von Mondorf (1627\u20131643)  <\/p>\n<p>Er war ein Neffe seines Vorg\u00e4ngers.  <\/p>\n<p>Am 27. Oktober 1594 wurde er an der Universit\u00e4t K\u00f6ln immatrikuliert.  <\/p>\n<p>Seine Profess legte er erst 1603 in Kloster Altenberg ab.  <\/p>\n<p>In Altenberg war er Lektor und K\u00fcchenmeister.  <\/p>\n<p>Dann war er Beichtvater bei den Nonnen in Kentrup und Hoven (hier elf Jahre lang. Dort stellte ihm die \u00c4btissin zum Abschied 1621 1in sehr lobendes Zeugnis aus.  <\/p>\n<p>Vor seiner Wahl war er dann Cellerar und K\u00fcchenmeister.  <\/p>\n<p>Am 12. Juli&nbsp; 1627 fand die Neuwahl des Abtes in gr\u00f6\u00dfter Hast statt, um die Teilnahme eines landesherrlichen Kommissars zu vermeiden.  <\/p>\n<p>Am 12. Juli 1627 wurde er best\u00e4tigt und am 12. Oktober 1627&nbsp; von&nbsp; Antonio Albergati, der von 1610-1621 Apostolischer Nuntius in K\u00f6ln war,geweiht.  <\/p>\n<p>1628 nahm er am Generalkapitel teil  <\/p>\n<p>1629 wurde die Abtei von einem holl\u00e4ndischen Streifkorps gepl\u00fcndert.  <\/p>\n<p>Sie drohten das Kloster in Brand zu stecken, falls nicht 1170 Reichstaler, das sind etwa 1.305.231 \u20ac. bezahlt w\u00fcrden.  <\/p>\n<p>Abt Melchior hatte schon vorher die wertvollsten Sachen nach K\u00f6ln bringen lassen.  <\/p>\n<p>Die Kriegsfolgen zeigten sich. Gutsh\u00f6fe gingen in Flammen auf.  <\/p>\n<p>Um Geld zu beschaffen,musste das Kloster zahlreiche H\u00e4user in K\u00f6ln verkaufen. Darlehen mussten aufgenommen werden.  <\/p>\n<p>Aus Angst vor einem \u00dcberfall der Schweden fand ihm Jahre 1634&nbsp; die Visitation des Klosters im Klosterhof in K\u00f6ln stat.  <\/p>\n<p>1636 bestellte ihn der p\u00e4pstliche Nuntius in K\u00f6ln Martino Alfieri&nbsp; (1634-1639) zum Visitator aller Zisterzienserkl\u00f6ster in Niederdeutschland.  <\/p>\n<p>1637 erhielt Abt Melchior von Papst Urban VIII. (1628-1644) f\u00fcr sich pers\u00f6nlich die Pontifikalien verliehen.  <\/p>\n<p>1638 \u00fcbertrug ihm Abt&nbsp; Claude Largentier vom Kloster Clairvaux seine Befugnisse \u00fcber die Kl\u00f6ster seiner Filiationskette in Niederdeutschland.  <\/p>\n<p>1639&nbsp; machte Abt Claude II. Briffault (1620\u20131662 ) von Kloster Morimond f\u00fcr die Kl\u00f6ster seiner Filiationskette dasselbe.<\/p>\n<p>Da Abt Melchior bereits hinf\u00e4llig war, beauftragten beide, Johannes Blanckenberg, der als Abt von Kloster Amelungsborn postuliert war, <\/p>\n<p>Abt Melchior zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>1637 lebte auch Gaspar Jongelinus in Kloster Altenberg. Dort war er zu Studien. Durch das Restitutionsedikt von 1629 wurden einige Abteien wieder hergestellt. Gaspar war zun\u00e4chst1640&nbsp; Abt des restituierten Kloster Disibodenberg <\/p>\n<p>und dann von Kloster Eu\u00dferthal unterhalb vom Trifels in Rheinland-Pfalz. Wichtig war er aber als Historiker des Zisterzienserordens. Er schrieb&nbsp; das zehnb\u00e4ndige Werk<\/p>\n<p>Notitiae abbatiarum Ordinis Cisterciensis per orbem universum, das 1640 in K\u00f6ln verlegt wurde. In diesem Werk werden Ursprung und Entwicklung einiger Zisterzienserkl\u00f6ster dargestellt.<\/p>\n<p>Abt Melchior starb am 20. April 1643 in K\u00f6ln im Altenberger Hof angeblich im Alter von 93 Jahren.<\/p>\n<p>Bei seinem Tod war die Klosterkasse leer, das Kloster vor allem&nbsp; wegen der Kriegsfolgen mit Schulden belastet.<\/p>\n<p>Nachfolger Abt Melchiors wurde Abt Johannes Blanckenberg (1643\u20131662)<\/p>\n<p>Er ist 1605 in K\u00f6ln als Sohn des&nbsp; Dr.jur.Walram Blankenburg, der erster Sch\u00f6ffe am Kurf\u00fcrstliches Hofgericht.<\/p>\n<p>Johann trat in das Kloster Altenberg ein und legte dort 1628 seine Profess ab. Mit dem sp\u00e4teren Generalabt Jean XII. Petit (1670-1692\u2019)<\/p>\n<p>Sein Hauptstudienplatz aber war K\u00f6ln. Dort promovierte er am 8. Februar 1639 zum Dr. theol..<\/p>\n<p>1641 wurde er vom Orden zum Abt von Kloster Amelungsborn im Landkreis Holzminden postuliert und im gleichen Jahr geweiht.<\/p>\n<p>Er erhielt auch pers\u00f6nlich die Pontifikalien. die dann seit 1648 als Kloster Haina dem Kloster Altenberg einverleibt wurde, den Altenberger \u00c4bten grunds\u00e4tzlich zustanden.<\/p>\n<p>Schon 1642 vertrat er Abt Melchior in dessen Funktion als Generalvikar.<\/p>\n<p>Nach dem Tod Abt Melchiors wurde Johannes am 23. April 1643 unter Vorsitz des Heisterbacher Abtes&nbsp; Franz Schaeffer (1628\u20131661 ) zum Abt von Altenberg gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Vaterabt Claude II. Briffaultvon Kloster Morimond best\u00e4tigte ihn am 23. Juni 1643.<\/p>\n<p>Die ersten Regierungsjahre von Johannes waren noch \u00fcberschattet durch den Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg.<\/p>\n<p>Er legte 1643 unter dem Titel \u201cNotatenbuch\u201d Aufzeichnungen an,&nbsp; die \u00fcber Begebenheiten und das Leben in der Abtei berichten.<\/p>\n<p>Diese pers\u00f6nlichen Notizen des Abtes zeigten, wie es den M\u00f6nchen ging, welche Kosten auf das Kloster zukamen.<\/p>\n<p>1647 lie\u00df er die gro\u00dfe Orgel aus dem Sp\u00e4tmittelalter auf eigene Kosten reparieren. Sie erhielt sicher auch einen mbarocken Prospekt.<\/p>\n<p>Auch kurz nach dem Frieden war die Lage sehr unsicher und er wagte es 1651 noch nicht, zum Generalkapitel zu reisen.<\/p>\n<p>Gleich zu Beginn seiner Regierungszeit lie\u00df er im Chor Umbauten vornehmen, bei denen&nbsp; l\u00e4ngst verschollene Reliquien zu Tage traten.<\/p>\n<p>Viele verschenkte er, um seinem Kloster Freunde zu erhalten oder zu gewinnen.<\/p>\n<p>Eine pers\u00f6nliche Freundschaft verband ihn mit dem Apostolischen Nuntius in K\u00f6ln. Fabius Chigi (1639-1651, der auch Vertreter des Papstes bei den Friedensverhandlungen<\/p>\n<p>in M\u00fcnster war.Von 1655-1667 war er als Alexander VII. Papst.<\/p>\n<p>1654 und 1656 war er Rektor der Universit\u00e4t K\u00f6ln.<\/p>\n<p>Er war bis zu seinem Tod Generalvikar in Niederdeutschland.<\/p>\n<p>In dieser Eigenschaften verlieh er 1651 den \u00c4bten von Bredelar Absalon Heuck (1640-1669), Marienfeld Jodocus Caesem (1646-1661) und von Hardehausen Johannes X. Scherenbeck (1635-1657)<\/p>\n<p>das Recht, die Mitra zu tragen.<\/p>\n<p>Er konsolidierte die finanzielle Lage des Klosters, weil es ihm gelang,viele G\u00fcter und Gerechtsame des Klosters wieder zu erhalten.<\/p>\n<p>Sein wichtigster Erfolg war , dass er den Orden&nbsp; in Niedersachsen und Mitteldeutschland wieder zum Leben erwecken konnte, wo viele Gebietge an die Lutheraner verloren gegangen waren.<\/p>\n<p>Auf vielen Reisen&nbsp; kn\u00fcpfte er wieder F\u00e4den, wo die Kl\u00f6ster dort die Verbindung zum Orden verloren hatten.<\/p>\n<p>Auf einer dritten Visitationsreise starb er in Derneburg am 8. Juli 1662.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Gottfried Gummersbach (1662\u20131679)<\/p>\n<p>Er ist um 1600 in K\u00f6ln geboren.<\/p>\n<p>1626 war er Vicecustos, 1633 war er Cellererar.<\/p>\n<p>In dieser Eigenschaft wurde er 1650 von einer niederl\u00e4ndischen Streifschar von der Klosterpforte weg nach Orsoy am Niederrhein verschleppt.<\/p>\n<p>Am 27. Juni 1662 wurde er unter Vorsitz des Heisterbacher Abtes Gottfried Broichhausen (1661\u20131688) mit Stimmenmehrheit zukm neuen Abt gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>An der Wahl nahmen 32 oder 34 M\u00f6nche teil. vier Novizen und vier Konversen. Bei der Wahl von Abt Johannes waren es 28 oder 29 M\u00f6nche und&nbsp; zwei Konversen.<\/p>\n<p>Das zeigt, dass Kloser sich wieder etwas erholt hatte. 1626 waren 26 M\u00f6nche,&nbsp; 7Novizen und 3 Konversen gemeldet.<\/p>\n<p>Abt Gottfried wurde am 10. September 1662 best\u00e4tigt und am&nbsp; 29. Oktober 1662 geweiht.<\/p>\n<p>Bis zu seinem Tod war er Progeneral des Ordens f\u00fcr Niederdeutschland.<\/p>\n<p>Die friedlichen Zeiten waren 1672 f\u00fcr das Kloster schon wieder zu Ende.<\/p>\n<p>Der franz\u00f6sischen K\u00f6nig Ludwig XIV. (1643-1715) lie\u00df mit&nbsp; 120.000 Mann&nbsp; die Grenzen zu den Vereinigten Niederlanden \u00fcberschreiten.<\/p>\n<p>Henri de Turenne, Marschall von Frankreich, (1611-1679) befehligte die franz\u00f6sische Armee  <\/p>\n<p>gegen die kaiserlichen und die Brandenburger am Niederrhein  <\/p>\n<p>Zwar kaufte sich die Abtei von vielen l\u00e4stigen Einquartierungen los.  <\/p>\n<p>Die Soldaten pl\u00fcnderten und misshandelten nicht nur auf den Maierh\u00f6fen, sondern auch in der Abtei.  <\/p>\n<p>Die Durchm\u00e4rsche dauerten bis 1679.  <\/p>\n<p>1674 und 1675 musste sich Altenberg auch an den von den \u00d6sterreichern ausgeschriebenen Kontributionen beteiligen.  <\/p>\n<p>1666 und 1667 w\u00fctete am Niederrhein eine Infektionskrankheit, der viele Menschen zum Opfer fielen.  <\/p>\n<p>Sein Bericht \u00fcber den Stand der Ordenskl\u00f6ster in Niederdeutschland wird 1672 beim Generalkapitel verlesen, da er wie alle \u00c4bte dieses Gebietes wegen des Krieges nicht nach Citeaux reisen konnte.  <\/p>\n<p>In den Zisterzienserinnenkl\u00f6stern Hoven und Benninghausen musste er als Progeneral einschreiten, da es dort mit der Klosterzucht nicht zum besten stand. Allerdings verschweigt er das in seinen Aufzeichnungen, die er, wie sein Vorg\u00e4nger auch f\u00fchrte.  <\/p>\n<p>In der Verwaltung von Kloster Altenberg war er gl\u00fccklich und umsichtig.  <\/p>\n<p>Abt Gottfried verstarb am 30. Oktober 1679 im Altenberger Hof in K\u00f6ln.  <\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Aegidius Siepen (1679-1686)  <\/p>\n<p>Er war K\u00f6lner und trat 1655 in das Kloster Altenberg ein.  <\/p>\n<p>Am 16. Mai 1653 wurde er an der Universit\u00e4t K\u00f6ln immatrikuliert.  <\/p>\n<p>Dort erwarb er den Grad eines Licentiatenj der Theologie.  <\/p>\n<p>Im Kloster war er Lektor und zuletzt Prior.  <\/p>\n<p>Am 4. November 1679 wurde er zum neuen Abt gew\u00e4hlt. Die Best\u00e4tigung erfolgte am 1. Dezember.  <\/p>\n<p>Am 28. Januar 1680 weihte ihn der Apostolische Nuntius in K\u00f6ln Fabio Guinigi (1676 &#8211; 1680)  <\/p>\n<p>1683 und wieder 1686 wurde ihm das Generalvikariat f\u00fcr Niederdeutschland \u00fcbertragen.  <\/p>\n<p>Darin sah er wohl seine Hauptaufgabe.  <\/p>\n<p>Auf dem Generalkapitel von 1683 war er ein besonders aktiver Teilnehmer.  <\/p>\n<p>Er geh\u00f6rte auch zu den aus der Linie Morimond genommenen Definitoren.  <\/p>\n<p>Er berichtete pers\u00f6nlich \u00fcber den Stand der Ordensh\u00e4user in seiner Provinz.  <\/p>\n<p>Er beantragte, darin ein Kloster mit der besonderen Vorbereitung von Novizen und Professen zu beauftragen. Das Generalkapitel wies ihn an, selbst ein solches zu bestimmen.  <\/p>\n<p>Auf dem Generalkapitel trat er f\u00fcr eine straffe Gesch\u00e4ftsordnung ein, um zeitraubende Streitigkeiten und Proteste zu vermeiden  <\/p>\n<p>Er bekam den Auftrag, wegen Verletzung der Ordensfreiheit bei den Kl\u00f6stern Eberbach und Sch\u00f6nthal durch den Erzbischof von Mainz&nbsp; Anselm Franz von Ingelheim (1679 \u20131695 )  <\/p>\n<p>mit diesem zu verhandeln.  <\/p>\n<p>In dem v\u00f6llig zerr\u00fctteten Zisterzienserinnenkloster F\u00fcrstenberg in Xanten sollte er f\u00fcr Ordnung sorgen.  <\/p>\n<p>Auf seine Veranlassung intervenierte der P\u00e4pstliche Nsconti (1680-1687) beim Erzbischof von Bamberg Marquard Sebastian Schenk von Stauffenberg (1683-1693), damit dieser <\/p>\n<p>Kloster Langheim nicht mit Steuern bel\u00e4stige.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit dem Abt des belgischen Zisterzienserkloster Aulne Emmanuel de Noville (1682-1708) erhielt er den Auftrag, alle zisterziensischen Ordensh\u00e4user der Di\u00f6zese <br \/>L\u00fcttich und der L\u00e4nder zwischen Rhein und Maas zu visitieren und in den Nonnenkl\u00f6stern auf eine strengere Beachtung der Klausur zu dr\u00e4ngen.<\/p>\n<p>1685 war er bei Kardinal d\u2019Estrees (!671-1714), um den Zwist zwischen Generalabt Jean XII. Petit und den \u00c4bten der vier Primarabteien&nbsp; Morimond, Abt Beno\u00eet-Henri Duchesne (1683\u20131703 ),<\/p>\n<p>La Fert\u00e9 Abt Claude III Petit&nbsp; (1677-1710), Pontigny Abt Jacques Le Bourgeois de La Varende (1671\u20131687) und Clairvaux Abt Pierre IV. Bouchu (1676-1718)&nbsp; beizulegen.<\/p>\n<p>1686 gab ihm das Generalkapitel zusammen mit dem Abt von Kloster Himmerod Robert Bootz (1685\u20131730 en Aiuftrag, das in seinemm geistlichen und weltlichen Stand in Unordnung geratene Kloster <\/p>\n<p>Heisterbach und seine T\u00f6chterkl\u00f6ster binnen Monatsfrist zu visitieren und zu reformieren.<\/p>\n<p>Abt Aegidius verstarb am 17. Dezember 1686 im Alter von nur 50 Jahren.<\/p>\n<p>Die Abtei hinterlie\u00df er schuldenfrei.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Johann Jakob Lohe (1686\u20131707)<\/p>\n<p>Er stammte aus M\u00fclheim. Sein Vater war Zollerheber.<\/p>\n<p>Unter den Altenberger M\u00f6nchen waren zwei seiner Verwandten. Anton Lobe starb 1669 als Abt von Kloster Marienrode und Heinrich Lobe, der 1691 verstarb.<\/p>\n<p>Am 26. Mai 1653 wurde er an der Universit\u00e4t K\u00f6ln immatrikuliert und 1653 in das Kloster Altenberg aufgenommen.<\/p>\n<p>1683 war er Weinmeister<\/p>\n<p>1684 war er Kaplan im Kloster Kentrup<\/p>\n<p>Er wurde am&nbsp; 23. Dezember 1686 zum Abt gew\u00e4hlt und am 15. Januar 1687 best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Schon 1683 hatte Johann Jakob beim amtierenden Abt Aegidius beantragt, die baulichen Alters-und Kriegssch\u00e4den an der Klosterkirche reparieren zu lassen.<\/p>\n<p>Er entfaltete eine reiche Baut\u00e4tigkeit. Er setzte die Klostergeb\u00e4udewieder in Stand und&nbsp; besonders eine neue Pr\u00e4latur im Barockstil errichten und setzte ebenso die Gutsh\u00f6fe wieder in Stand.<\/p>\n<p>Sein Vorg\u00e4nger konzentrierte sich auf den gesamten Orden und das Generalkapitel. Abt Johann Jakob konzentrierte sich auf Kloster Altenberg und dessen Tochterkl\u00f6ster.<\/p>\n<p>16 89 beauftragte Abt Johann Jakob&nbsp; den Konventualen Johannes Henning, seinen sp\u00e4teren Nachfolger, mit der Ordnung des Alltenberger Archivs.<\/p>\n<p>Er sollte im Zuge seiner Arbeit&nbsp; nicht nur eine neue Systematik einf\u00fchren, sondern auch mehrere Kopiate anlegen. <\/p>\n<p>1693 lie\u00df er aus Angst vor einer Gefangennahme durch die Franzosen, die im Kloster Hoven n\u00f6tige Wahl der \u00c4btissin im Altenberger Hof in <br \/>K\u00f6ln durchf\u00fchren. Die vorgesehen Visitation im Folgejahr nahm ein Stellvertreter vor.<\/p>\n<p>1699 kaufte er den kurk\u00f6lnischen Rittersitzes Dirmerzheim, heute ein Stadtteil von Erftstadt. So konnte er den Titel eines Herrn zu Dirmerzheim f\u00fchren. Au\u00dferdem erwarb er <\/p>\n<p>Sitz und Stimme beim K\u00f6lner Landtag.<\/p>\n<p>Am Generalkapitel von 1699 nahm er nicht pers\u00f6nlich teil. Er wollte dort die Paternit\u00e4t \u00fcber die Kl\u00f6ster Derneburg und Marienrode.<\/p>\n<p>Das wurde aber abgelehnt.<\/p>\n<p>Im gleichen Jahr entzog ihm Generalabt Nicolas III. Larcher (1692-1712) die Jurisdiktion \u00fcber W\u00f6lingerode und St. Agnes, teilte dies aber dem Abt gar nicht mit.<\/p>\n<p>Abt Johann Jakob verstarb am 25. M\u00e4rz 1707 im Altenberger Hof in K\u00f6ln.<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Johannes Henning (1707\u20131729)<\/p>\n<p>Er&nbsp; stammte aus K\u00f6ln und war noch unter Abt Gottfried in das Kloster Altenberg eingetreten.<\/p>\n<p>Am 5. Mai 1673 lie\u00df er sich in K\u00f6ln immatrikulieren und erwarb dort den Baccalaureus der Theologie.<\/p>\n<p>Dann war er l\u00e4ngere Zeit Beichtvater im Kloster Benden, im heutigen Ortsteil Heide&nbsp; von Br\u00fchl.<\/p>\n<p>Abt Johann Jakob machte ihn zum Archivar der Abtei.&nbsp; Er gab ihm in jahrelanger Arbeit die Form, die das Archiv bei der S\u00e4kularisation hatte.<\/p>\n<p>Von 1699 ab war er bis zu seiner Wahl Prior in Altenberg.<\/p>\n<p>Am 31. M\u00e4rz 1707 wurde er zum Abt von Altenberg gew\u00e4hlt und am&nbsp; 29. April 1707 von <\/p>\n<p>Vaterabt Nicolas III. Aubertot de Mauveignan (1703\u20131729 ) von Kloster Morimond best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Die Weihe erfolgte durch den K\u00f6lner Weihbischof Johann Werner von Veyder (1703 \u20131723 ).<\/p>\n<p>Um seine Wahl entstand ein Konflikt mit Kurf\u00fcrst Johann Wilhelm (Jan Wellem)(1690-1716)<\/p>\n<p>Aber trotz der vom Kurf\u00fcrsten angeordneten Zwangsma\u00dfnahmen lie\u00df er sich nicht zur Preisgabe der Ordensfreiheiten bewegen.<\/p>\n<p>Auch gegen\u00fcber Generalabt Nicolas III. Larcher blieb er hart und verfocht erfolgreich das Recht seines Klosters auf die Paternit\u00e4t von&nbsp; Woltingerode.<\/p>\n<p>Er erhielt pers\u00f6nlich die Befugnise des Vaterabts f\u00fcr Kloster&nbsp; Graurheindorf, das ist ein Ortsteil von Bonn Altenbergs f\u00fcr Wein in Boppard und Engers und f\u00fcr Schiefer auf der Mosel.<\/p>\n<p>Am 23. November&nbsp; 1718 best\u00e4tigte dies der Trier Erzbischof Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg (1716 bis 1729 ) wieder.Abt Johannes war ein guter Wirtschafter.<\/p>\n<p>So konnte er seinem Landesvater ein Darlehen von&nbsp; 4000 Reichstalern, das sind 10.019.523,00 \u20ac geben und konnte si9ch damit die Dienstfreiheit&nbsp; des<\/p>\n<p>Hofes&nbsp; Isenkroidt auf 30 Jahre erkaufen.<\/p>\n<p>Abt Johannes verstarb 18. August 1720 in Altenberg .<\/p>\n<p>Sein Nachfolger war Abt Paul Eiskirchen (1720\u20131723)<\/p>\n<p>Er stammte aus K\u00f6ln<\/p>\n<p>Am 22.April 1679 wurde er an der Universit\u00e4t K\u00f6ln immatrikuliert.<\/p>\n<p>Am 30. Mai 1680 trat er in das Kloster Altenberg ein. Dort legte er am&nbsp; 15. Juni 1681 seine Profess ab.<\/p>\n<p>Er war Pfarrer in Hoven, Beichtvater in St.Apern und K\u00fcchenmeister in Altenberg.<\/p>\n<p>Am 27. August 1720 wurde er zum Abt gew\u00e4hlt und am 30. Oktober 1720 von Vaterabt Nicolas III. Aubertot de Mauveignan best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Am 3. November 1720 wurde er in der Jesuitenkirche in K\u00f6ln vom Apostolischen Nuntius Girolamo Archinto (1712-1720) geweiht.<\/p>\n<p>Er war schon alt, als er die Abtsw\u00fcrde annahm. Gelobt wurde seine Fr\u00f6mmigkeit.<\/p>\n<p>Er regierte nur kurz und war w\u00e4hrend seiner ganzen Amtszeit leidend.<\/p>\n<p>Er verstarb 5. M\u00e4rz 1723 im Altenberger Hof .<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Johann Gottfried Engels (1723\u20131739)<\/p>\n<p>Er stammte aus einer K\u00f6lner Patrizierfamilie&nbsp; war der Sohn des Dr. med. Nicolaus Engels.<\/p>\n<p>Am 13. Mai 1589 wurde er an der Universit\u00e4t K\u00f6ln immatrikuliert<\/p>\n<p>1691 trat er in das Kloster Altenberg ein und erhielt am 5. Juni 1691 von Abt Johann Jakob die vier niederen Weihen.<\/p>\n<p>1702 wurde er als Nachfolger des verstorbenen Priors Quentell nach Kentrup geschickt. Dort war er bis mindestens 1704.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter war er Pr\u00e4fekt des Altenberger Hofes in K\u00f6ln und dann 15 Jahre lang Cellerar.<\/p>\n<p>Das bereitete in bestens auf die Verwaltung des Klosters vor.<\/p>\n<p>Er wurde am 11. M\u00e4rz 1723 einstimmig zum Altenberger Abt gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Am 23 M\u00e4rz 1723 best\u00e4tigte ihn Vaterabt Nicolas III. Aubertot de Mauveignan von Kloster Morimond.<\/p>\n<p>Der K\u00f6lner Weihbischof Johann Werner von Veyder&nbsp; weihte ihn in seiner Hauskapelle.<\/p>\n<p>Die Regierungszeit von&nbsp;&nbsp;&nbsp; Abt Johann Gottfried war gl\u00fccklich und von keinen Kriegsereignissen getr\u00fcbt.<\/p>\n<p>Dem Kloster ging es wirtschaftlich sehr gut&nbsp; Das Kloster erzielte stattliche Eink\u00fcnfte In Naturalien und dar\u00fcber hinaus <\/p>\n<p>einen finanziellen Gewinn von 150.000 Goldmark, das sind <\/p>\n<p>Abt Johann Gottfried konnte interessante Immobilien erwerben, so Rittersitz Stamshof bei Glensch .<\/p>\n<p>Die Altenberger \u00c4bte nannten sich nun Herren in Riehl, Dirzheim und Glesch.Die Weinberge in Oberkassel stie\u00df er ab.<\/p>\n<p>Das Kloster war jetzt so reich, dass es Kapital an andere Kl\u00f6ster verleihen konnte, so allein an die Abtei Siegburg 25.000 Reichstaler.<\/p>\n<p>Es erzielte stattliche Eink\u00fcnfte an Naturalien. Au\u00dferdem erzielte es einen finanziellen Gewinn von 150.000 Goldmark, das sind etwa 3.295.907.979,00 \u20ac.<\/p>\n<p>Grundbesitz zu erweitern war seit dem 16. Jahrhundert durch landesherrliche Verf\u00fcgung untersagt.<\/p>\n<p>Kurf\u00fcrst&nbsp; Clemens August I. (1723-1761) f\u00fchrte das 1728\/29 f\u00fcr K\u00f6ln ein. Das Geld musste also gut angelegt werden.<\/p>\n<p>Man kaufte daher Wertpapiere oder Schuldverschreibungen oder vergab Kredite.<\/p>\n<p>Unter den \u00c4bten Johannes Henning und Hoerdt liehen sich die Landesherren oder der Kurf\u00fcrst Geld in Altenberg.<\/p>\n<p>Abt Johann Gottfried verstarb am 9. September 1739&nbsp;&nbsp; im Alter von 68 Jahren.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt&nbsp; Johannes Hoerdt (1739\u20131779 )<\/p>\n<p>Er ist am&nbsp; 20. September 1704 mit dem Taufnamen Johann Matthias H\u00fcrt in K\u00f6ln geboren.<\/p>\n<p>Seine Eltern waren Eberhard H\u00fcrt und&nbsp; Margaretha Rangelrath . Seine Schwester Agnes war (\u2020 29. Nov. 1769) <\/p>\n<p>\u00c4btissin im Altenberger Tochterkloster Benden.<\/p>\n<p>Er trat in Kloster Altenberg ein und legte dort am 16. Juli 1722 seine Profess ab. <\/p>\n<p>Am 27. Dezember 1722 erhielt er die niederen Weihen.<\/p>\n<p>9 Jahre war er Lektor in Altenberg.<\/p>\n<p>Am 14. Juni 1730&nbsp; wurde er zur Approbation als Beichtvater angemeldet.<\/p>\n<p>Dann war er einige Monate Kaplan in Kentrup.<\/p>\n<p>Nach dem pl\u00f6tzlichen Tod des Abtes Johann Gottfried wurde er mit seinem Prior nach Altenberg berufen.<\/p>\n<p>Am 14. September 1739 wurde er mit m35 Jahren zum Abt gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Es nahmen wohl 38 M\u00f6nche an der Wahl teil.<\/p>\n<p>Beim der Wahl hatte er eine Wahlkapitulation zu unterzeichnen.<\/p>\n<p>So musste er sich verpflichten, f\u00fcr ein hinreichende Ausstattung der M\u00f6nche zu sorgen, eine angemessene Versorgung der Kranken gew\u00e4hrleisten,<\/p>\n<p>zusichern, das Abtsiegel unter Verschluss zu halten&nbsp; und drei Schl\u00fcssel dem Konvent zu \u00fcberlassen,&nbsp; damit der Abt das Siegel nicht ohne Zustimmung des Konvents gebrauchen konnte.<\/p>\n<p>Am 22. September 1739 wurde der neue Abt best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Am 25 Oktober 1739 weihte ihn der K\u00f6lner Weihbischof Franz Kaspar von Franken-Siersdorf (1723-1770) in der Altenberger Klosterkirche.<\/p>\n<p>Er sehr jung zum Abt gew\u00e4hlt worden. Seine Amtsf\u00fchrung bewies aber, dass das in ihn gesetzte Vertrauen berechtigt war.<\/p>\n<p>Zwar fand von 1756 bis 1763 der Siebenj\u00e4hrige Krieg statt. Aber Kloster Altenberg wurde wenig in Mitleidenschaft gezogen.<\/p>\n<p>Nur 1760, da fand in der N\u00e4he die Schlacht von Kamp statt, wurde Abt Johannes von Truppen der Alliierten aus dem Kloster geholt und nach Hagen gebracht.<\/p>\n<p>Er sollte wohl mit seiner Person f\u00fcr Kontributionszahlungen b\u00fcrgen.<\/p>\n<p>Das Kloster erlebte eine gl\u00fcckliche Zeit.<\/p>\n<p>Abt Johannes im Kloster und auf den abteilichen H\u00f6fen wurde sehr viel gebaut.<\/p>\n<p>S\u00fcd\u00f6stlich des Dormitoriums wurde ein gr\u00f6\u00dferes Geb\u00e4ude errichtet, das das&nbsp; Priorat und das Krankenhaus aufnehmen sollte.<\/p>\n<p>Beauftragt wurden der Maurermeister Simon Sprenger und der Zimmermeister Johann L\u00fcdgen,<\/p>\n<p>die den Bau zwischen 1775 und 1777 ausf\u00fchrten.<\/p>\n<p>Finanziell ging es dem Kloster gut. Es konnte anderen \u2018Kl\u00f6stern erhebliche Darlehen geben.<\/p>\n<p>Aus seinem Privatverm\u00f6gen machte er eine Stiftung<\/p>\n<p>Er hatte ein sehr gutes Verh\u00e4ltnis zu Generalabt Fran\u00e7ois Trouv\u00e9 (1748-1797), der ihn sch\u00e4tzte und viel auf seine Meinung gab.<\/p>\n<p>Gro\u00dfes Ansehen genoss er auch beim Apostolischen Nuntius Carlo Antonio Giuseppe Bellisomi (1775-1785)<\/p>\n<p>Abt Johannes verstarb 6. Februar 1779 im Altenberger Hof in K\u00f6ln.<\/p>\n<p><sup>&nbsp;<\/sup>Auf ihn folgte Abt Franz Cramer (1779\u20131796)<\/p>\n<p>Er stammte aus Burg an der Wupper.. Sein Onkel Christian Cremer verstarb 1788 als M\u00f6nch im Kloster Altenberg<\/p>\n<p>Er hatte wohl f\u00fcr seine Aufnahme in das Kloster Altenberg gesorgt.<\/p>\n<p>Am 7. Juli 1754 lebte Franz in Kloster Altenberg seine Profess ab.<\/p>\n<p>1758 wurde er zum Subdiakonat und 159 zum Diakonat angemeldet.<\/p>\n<p>Am 18. Dezember 1759 rurde er zum Priester geweiht, 10 Monate vorher als er das legitime Alter erreicht hatte.<\/p>\n<p>Am 1. Juni 1780 ernannte ihn der K\u00f6lner Erzbischof Maximilian Friedrich von K\u00f6nigsegg-Rothenfels (16761-1784) zum Wirklichen Geheimrat.<\/p>\n<p>Er war zehn Jahre Priester am adligen Frauenstift Hoven. Dort herrschte kein vorbildliches Klosterleben. Immer wieder wurde in den Visitationsberichten die Klosterzucht angemahnt.<\/p>\n<p>1793 wurde die \u00c4btissin Gertrudis von Brackel wegen Verfehlungen gegen die Klosterzucht f\u00fcr 12 Jahre von ihrem Amt suspendiert.<\/p>\n<p>Franz wurde am 13. Februar 1779&nbsp; zum Abt gew\u00e4hlt,&nbsp; am 27. Februar 1779 von Vaterabt Antoine Chautan (1778\u20131791 ) von Morimond&nbsp;&nbsp; und am 11. M\u00e4rz nochmals von Generalabt Fran\u00e7ois Trouv\u00e9.<\/p>\n<p>Am 11. April 1179 weihte ihn der K\u00f6lner Weihbischof Karl Aloys von K\u00f6nigsegg-Aulendorf (1770 \u20131796 ) zum Abt.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber dem Landesherren und dem Generalabt wahrt er die Freiheit seines Klosters. <\/p>\n<p>Im Innern lockerte er die Klosterzucht . Beim Generalabt erreichte er die Dispens vom Fleischverzicht im Advent.<\/p>\n<p>Beim \u2018Nuntius erreichte er Erleichterungen in der Fastenzeit.<\/p>\n<p>Er neigte zu pers\u00f6nlicher Prachtentfaltung. Er hielt sich meist am Altenberger Hof in K\u00f6ln&nbsp; auf.<\/p>\n<p>Dort standen 17 Pferde und sieben Kutschen f\u00fcr ihn bereit. Er hielt sich 8 Lakaien.<\/p>\n<p>Er&nbsp; hatte eine Tabatierensammlung, das sind Schnupftabakdosen aus Porzellan, die sehr teuer war.<\/p>\n<p>Seine M\u00f6nche beklagten sich, dass er ihnen nicht das N\u00f6tigste zukommen lasse. Er sorge nicht f\u00fcr die Kranken<\/p>\n<p>und k\u00fcmmere sich nicht um die Studien der J\u00fcngeren. F\u00fcr die Bibliothek habe er keinerlei Aufwendungen gemacht<\/p>\n<p>und niemals&nbsp; eine ordnungsgem\u00e4\u00dfe Rechnung abgelegt.<\/p>\n<p>Es kam zu regelrechtem Aufstand gegen ihn.<\/p>\n<p>Der Konvent&nbsp; wandte sich an den Nuntius.<\/p>\n<p>Papst Pius VI. (1775-1799) dispensierte ihn mit Breve vom 28. August 1795 von seinen Aufgaben als Abt.<\/p>\n<p>Er erreichte aber, dass ihm die Abtsw\u00fcrde und die Pontifikalien erlassen wurden. Au\u00dferdem wurden ihm 2000 Reichstaler Jahrespension <\/p>\n<p>gew\u00e4hrt.&nbsp; Der Konvent war mit dieser Regelung nicht einverstanden. Abt Franz wagte aber nicht&nbsp; auf dieser Regelung zu bestehen.<\/p>\n<p>Er dankte am 30. M\u00e4rz 1796 ab. Er begn\u00fcgte sich mit einer Pension von 1500 Reichstalern und erhielt eine Wohnung in einem abteilichen _Haus in K\u00f6ln zugewiesen.<\/p>\n<p>Als dieses im Zuge der Beschlagnahme geistlichen Verm\u00f6gens in K\u00f6ln durch die franz\u00f6sische Verwaltung eingezogen wurde,<\/p>\n<p>Siedelte er in das Haus Feldbr\u00fccken bei Neuss \u00fcber.<\/p>\n<p>Dort verstarb er&nbsp; am 1. Juli 1799<\/p>\n<p>Sein Nachfolger und letzter Abt von Altenberg wurde&nbsp; Joseph Greef (1796\u20131803)<\/p>\n<p>Er ist am 30. November 1744 in K\u00f6ln geboren. Mit 10 Jahren war er schon verwaist und kam in die Obhut seines Onkels.<\/p>\n<p>Er besuchte das Jesuitengymnasium in K\u00f6ln.<\/p>\n<p>1762 trat er in das Kloster Altenberg ein. Am 29.&nbsp; September 1763 legte er dort seine Profess ab.<\/p>\n<p>Am 1. M\u00e4rz 1766 wurde er zum Subdiakonat angemeldet, am&nbsp; 31.M\u00e4rz 1767 zum Diakonat und am&nbsp; 14. Dezember 1767 zur Priesterweihe angemeldet.<\/p>\n<p>Im Jahr 1767 erfolgte seine Approbation zum Beichtvater.<\/p>\n<p>Er war dann Pfarrer in Hoven und Kentrup.<\/p>\n<p>1780 wurde er als Prior zu den Schwestern nach Apern versetzt.<\/p>\n<p>Seine Wahl zum Abt fand am 16. April 1796 statt. Die Zisterzienser\u00e4bte von D\u00fcsseltal&nbsp; Josef Portsch, (1777\u20131803 ), Kamp Bernardus Wiegels&nbsp; (1785\u20131802) und<\/p>\n<p>Heisterbach Edmund Verhoven (1796\u20131803 )hatten wegen der Kriegswirren die Reise zur Wahl nach Altenberg abgelehnt.<\/p>\n<p>Abt Abt Gottfried Schwingeler (1786-1804) vom Kloster Deutz in K\u00f6ln leitete die Wahl schlie\u00dflich. Im 2. Wahlgang wurde&nbsp; Joseph zum letzten Abt von Altenberg gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Best\u00e4tigt wurde er von Freiherr Robertz als Kommiss\u00e4r des p\u00e4pstlichen Nuntius schon am 18. April 1796.<\/p>\n<p>Der Osnabr\u00fccker Weihbischof Karl Klemens von Gruben (1795 \u20131824 )&nbsp; weihte in in aller Stille in der Klosterkirche von Apern.<\/p>\n<p>Abt Joseph war auf \u00e4u\u00dferste Sparsamkeit bedacht. Er beseitigte sofort den Dienertross seines Vorg\u00e4ngers, genauso die Kuchen und die Pferde.Er behielt nur eine Chaise f\u00fcr sich.<\/p>\n<p>Er speiste an der Konventstafel<\/p>\n<p>Er hatte auch eine Wahlkapitulation unterschrieben, die aber mit den Ordensstatuten und den Abtsrechten nicht vereinbar waren.<\/p>\n<p>Es kam zum Streit und der K\u00f6lner Erzbischof und der p\u00e4pstliche Nuntius erkl\u00e4rten die Kapitulation f\u00fcr nichtig.In den weiteren Verhandlungen setzte<\/p>\n<p> sich der Konvent aber weitgehend durch.<\/p>\n<p>Der Schwere seiner Aufgabe war er nicht gewachsen. Er war viel zu nachgiebig.<\/p>\n<p>Auch gegen handgreifliche Ungerechtigkeit setzte er sich nicht zur Wehr.<\/p>\n<p>Als die Franzosen dem Herzogtum eine Kontribution auferlegte,<\/p>\n<p>Die Regierung legte diese auf alle St\u00e4nde um. Durch die Anwendung eines falschen Schl\u00fcssels musste Altenberg mehr als ein Drittel der Summe zahlen, die eigentlich der gesamte Klerus von Berg zu tragen hatte.<\/p>\n<p>Abt Joseph nahm das hin.<\/p>\n<p>Das ging so bis zur Aufhebung der Abtei. Die Beamten, die mit der Aufhebung der Abtei besch\u00e4ftigt waren, hatten in ihm einen willf\u00e4hrigen und entgegenkommenden Verhandlungspartner.<\/p>\n<p>1803 wurde die Abtei&nbsp; infolge des Reichsdeputationshauptschlusses vom 25.02.1803 aufgehoben.<\/p>\n<p>Die verbliebenen 22 M\u00f6nch e verlie\u00dfen das Kloster am 30. November 1803. Abt Joseph folgte am 01.12.<\/p>\n<p>Die M\u00f6nche erhielten eine Pension. 13 der M\u00f6nche gingen in die Pfarrseelsorge.<\/p>\n<p>Abt Joseph erhielt eine Pension von 650 Reichstalern, das sind&nbsp; etwa 14.365 \u20ac<\/p>\n<p>Er ging zun\u00e4chst nach D\u00fcsseldorf, dann nach M\u00fclheim, kehrte aber bald in seine Heimatstadt K\u00f6ln zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Dort verstarb er am 26. M\u00e4rz 1814 und wurde auf dem Friedhof Moraten bestattet.<\/p>\n<p>Kirche und Klosteranlage fielen zun\u00e4chst an den bayrischen K\u00f6nig Maximilian Joseph I (1806- 1825)<\/p>\n<p>Dieser verkaufte sie an an den K\u00f6lner Weinh\u00e4ndler Johann Heinrich Pleunissen f\u00fcr 26.415 Reichstaler. <\/p>\n<p>Die Chemiker Johann Gottfried W\u00f6llner und Friedrich Mannes pachteten das Gel\u00e4nde und richteten dort eine Chemiefabrik ein.<\/p>\n<p>Es kam dort zu einer Explosion und anschlie\u00dfendem Brand. Klosterkirche und Klostergeb\u00e4ude wurden schwer besch\u00e4digt und verfielen schlie\u00dflich.<\/p>\n<p>1834 wurden erste Sicherungsma\u00dfnahmen ergriffen.<\/p>\n<p>Durch eine Schenkung ging die Kirchenruine an den preussischen Staat \u00fcber. <\/p>\n<p>Der preu\u00dfische K\u00f6nig Friedrich Wilhelm III.(1796-1840) unterst\u00fctzte die Restaurierung ma\u00dfgeblich mit der Auflage, dass die Kirche als Simultankirche genutzt wird.<\/p>\n<p>Ab 1922 wurde das Gel\u00e4nde der fr\u00fcheren Abtei vom Katholischen Jungm\u00e4nnerverband gepachtet und mit dem Dom zum Zentrum f\u00fcr kirchliche Jugendarbeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Thumb\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/a\/ab\/Radierung-Eduard-Gerhardt-1834.jpg\/640px-Radierung-Eduard-Gerhardt-1834.jpg\" width=\"640\" height=\"384\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>t &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp; Graf Adolf II. von Berg (* in den Jahren nach 1090,urkundlich 1115\u20131160.+ zwischen 1160-1170) war der Bauherr von Schloss Burg an der Wupper. 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