{"id":3326,"date":"2025-02-06T16:01:32","date_gmt":"2025-02-06T16:01:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=3326"},"modified":"2025-02-06T16:01:32","modified_gmt":"2025-02-06T16:01:32","slug":"zisterzienserkloster-kamp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=3326","title":{"rendered":"Zisterzienserkloster Kamp"},"content":{"rendered":"<h6 align=\"center\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Blick auf den Terrassengarten und die Abteikirche\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/9\/9e\/Kamp-Lintfort_-_Kloster_Kamp_-_2015.jpg\/1280px-Kamp-Lintfort_-_Kloster_Kamp_-_2015.jpg\" width=\"1250\" height=\"833\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/h6>\n<h6><font size=\"3\">Friedrich I. von Schwarzenbreg (1100-1131), Erzbischof von K\u00f6ln, stiftete 1122 das Zisterzienserkloster Kamp bei Rheinberg.<\/font><\/h6>\n<p>Die Stiftungsurkunde wurde am 23. Januar 11123 ausgestellt. <\/p>\n<h5>\u201cF(ridericus), Erzbischof von K\u00f6ln, siedelt eine Kolonie von Zisterzienser-M\u00f6nchen, welche Abt Arnulf von Morimund ihm auf seine Bitte aus seiner Kongregation \u00fcberlassen hat, an einem einsamen Orte namens Camp (in loco solitario, qui Campus vulgo dicitur) an, befreit diesen ihnen verliehenen Ort samt Zubeh\u00f6r von der Abh\u00e4ngigkeit von seiner Hofstatt in Rheinberg (curia in Berke) und deren Einwohnern, \u00fcberl\u00e4sst ihnen auch die Benutzung des umliegenden bisch\u00f6flichen Waldes zur Schweinetrift und Herstellung ihrer Wirtschaftsgeb\u00e4ude (ad instaurationem officinarum suarum). Desgleichen nimmt er die k\u00fcnftig ihnen etwa zuflie\u00dfenden Schenkungen unter seinen Schutz, und befreit sie nicht allein von der Obergewalt des Dechanten und Archidiakonus, sondern auch von aller weltlichen Untert\u00e4nigkeit und weiteren bisch\u00f6flichen Anspr\u00fcchen.\u201d Die Urkunde ist im&nbsp;&nbsp; Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland unter AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 1 abgedruckt<\/h5>\n<p>Es war das erste Zisterzienserkloster in Deutschland.<\/p>\n<p>Friedrich hatte zwei Br\u00fcder, Arnold&nbsp; und Heinrich<\/p>\n<p>Arnold (1115-11216 War der 1.. Abt von Kloster Morimond, Heinrich dort einfacher M\u00f6nch.<\/p>\n<p>Friedrich bat seinen&nbsp; Bruder , M\u00f6nche in seine Gr\u00fcndung zu schicken. Dieser sandte einen Gr\u00fcndungskonvent von 12 M\u00f6nchen,<\/p>\n<p>das war bei den Zisterziensern \u00fcblich und einem Abt, Das war sein Bruder Heinrich.<\/p>\n<p>Die M\u00f6nche brachten Reliquien mit unter anderem die Sch\u00e4deldecke der Heiligen Agatha, die noch heute in der Klosterkirche aufbewahrt wird.<\/p>\n<p>Heinrich war Abt von&nbsp; 1122-1137.<\/p>\n<p>Das Land musste gerodet, die S\u00fcmpfe trocken gelegt werden. Da die niederrheinische Sumpflandschaft nicht besonders geeignet war f\u00fcr ein en Klosterbau. So legte wohl schon Abt Heinrich <\/p>\n<p>wegen der Hitze und der M\u00fccken die Geb\u00e4ude auf den S\u00fcdhang des Kamper Berges.<\/p>\n<p>Das Kloster erhielt schon von Beginn an viele Stiftungen und hatte einen solchen Zulauf, dass bereits 1129 das erste Tochterkloster in Walkenried im Westharz gegr\u00fcndet werden konnte.<\/p>\n<p>Stifterin war Adelheid von Klettenberg, (+ um 1135), Gemahlin des Grafen Volkmar von Klettenberg Der erste Abt war Heinrich I, Auch Kloster Walkenried entwickelte sich sehr gut und gr\u00fcndete&nbsp; schon<\/p>\n<p>1132 das erste Tochterkloster Pforta bei Naumburg. 1141 folgte Kloster Sittichenbach bei Eisleben.<\/p>\n<p>1132 gr\u00fcndete Kloster Kamp seine zweite Tochter, n\u00e4mlich Kloster Volkenroda in Th\u00fcringen. Gestiftet wurde das Kloster von Helin von Lohra (, (* um 1080; \u2020 nach 1133) Sie war die Schwester des Grafen Berengar I von Lohra. <\/p>\n<p>Volkenroda war von Beginn an sehr gut ausgestattet und gr\u00fcndete&nbsp; die Tochterkl\u00f6ster&nbsp; Waldsassen&nbsp; (1133),&nbsp; Reifenstein (1162), Kloster Loccum (1163) und das in der Niederlausitz gelegene Kloster Dobrilugk (1165). <\/p>\n<p>Schon 1135 wurde&nbsp; das dritte Tochterkloster Kamps gegr\u00fcndet, n\u00e4mlich Amelungsborn am Solling.. Auch Amelungsborn&nbsp; gr\u00fcndete sehr schnell Tochterkl\u00f6ster. Schon drei&nbsp; Jahre nach der eigenen Gr\u00fcndung wurde Abt Bodo<\/p>\n<p>nach Mariental bei Helmstedt geschickt. Der Gr\u00fcndungskonvent kam allerdings aus Kloster Altenberg<\/p>\n<p>Weitere T\u00f6chter waren Ridagshausen bei Braunschweig und Doberan bei Rostock.<\/p>\n<p>Auf Abt Heinrich folgte Abt Theodoricus I.(1137\u20131177)<\/p>\n<p>Unter ihm entstanden die ersten Grangien in &#8211; in G\u00f6tterswick bei Voerde, H\u00f6nnepel bei Kalkar, sowie Auenheim und Gommershoven bei Bedburg.<\/p>\n<p>Zu den ersten wichtigen G\u00f6nnern z\u00e4hlt der K\u00f6lner Erzbischof und&nbsp; die Familien der Grafen von Geldern und Kleve.<\/p>\n<p>Erzbischof Arnold I. von K\u00f6ln (1137-1151) best\u00e4tigte auf Bitten Abts Theoderichs die Stiftung des Hofes in G\u00f6tterswick. AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, (1177 &#8211; 1184)Nr. 3 AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 3<\/p>\n<p>1139 erhielt Abt Theodericus auf seine Bitte&nbsp;&nbsp; von Papst Innozenz II. (1130-43) folgende Urkunde ausgestellt.<\/p>\n<p>\u201cPapst Innozenz II. best\u00e4tigt, auf Bitten des Abtes Teodoricus von Kamp, diesem Kloster alle seine Besitzungen und G\u00fcter, insbesondere den Hof Gommershoven (Gumbreteseym), H\u00f6nnepel (Honepoul) und G\u00f6tterswick (Goterswigk) mit ihrem Zubeh\u00f6r. Ferner best\u00e4tigt der Papst ihre Zisterzienser-Regel sowie die Freiheit ihres Orts von aller weltlichen Dienstbarkeit und Leistung und die Wald-, Weide- und Wassergerechtigkeit, welche weiland Erzbischof Friederich I. (Fredericus) ihnen gew\u00e4hrt hat. Auch soll der Bischof die \u00c4btei nur zu Synoden bescheiden d\u00fcrfen und ein allgemeines Interdikt \u00fcber die Parochie den Gottesdienst im Kloster nicht hindern. Endlich soll keiner der Br\u00fcder nach einmal am Orte getaner Profess das Kloster verlassen, und von dem unbebauten Lande und den Viehmasten desselben durch niemanden ein Zehnten erhoben werden. \u201c<\/p>\n<p>AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr.5Landesarchiv NRW. Die Urkunde wurde am 16. April 1139 ausgestellt. Sie enthielt alles, was den Zisterziensern wichtig war,, also die Best\u00e4tigung der Zisterzienser-Regel f\u00fcr das Kloster, die Best\u00e4tigung der Freiheiten des Klosters sowie den Besitz.<\/p>\n<p>Abt Theoderich verkehrte wie kaum einer seiner Nachfolger am erzbisch\u00f6flichen Hof. Er begleitet auch Bernhard von Clairvaux im Januar 11347 auf seiner Reise von K\u00f6ln nach Aachen.Er war auch bei ,<\/p>\n<p>den&nbsp; Abgesandten dabei, die K\u00f6lner&nbsp; Kirche 1151 nach Rom schickte. Diese Gelegenheit benutzte er, um sich einen Freibrief f\u00fcr Kloster Kamp zu verschaffen.<\/p>\n<p>(Ludwig van Laak,Kloster Kamp seine Entwicklung bis zum Anfang des XIV. Jahrhunderts, Rheinberg 1904, S. 20 f.)<\/p>\n<p>1140 wurde Kloster Hardehausen in Warburg\/Westfalen gegr\u00fcndet.Gr\u00fcndungsabt war Daniel. Hardehausen gr\u00fcndete drei Tochterkl\u00f6ster, n\u00e4mlich 1185 das Kloster Marienfel im M\u00fcnsterland, 1196 das Kloster Bredelar bei Marsberg und 1243 das Kloster Scharnebeck in Marienfliess <\/p>\n<p>1146 wurde das Kloster Michaelstein in Blankenburg im Harz gegr\u00fcndet. Der erste Abt war Roger (1146\u20131167)<\/p>\n<p>Das Kloster Neuzelle s\u00fcdlich von Frankfurt\/Oder wurde 1268 gegr\u00fcndet.Dieses hatte vor allem f\u00fcr den Osten gro\u00dfe Bedeutung<\/p>\n<p>Kloster Kamp hatte 15 Direktgr\u00fcndungen.Auf dem H\u00f6hepunkt seiner Entwicklung standen in der Filiation Kamp 60 M\u00e4nnerkl\u00f6ster und 24 Nonnenkl\u00f6ster unter der Aufsicht des Abtes von Kloster Kamp.<\/p>\n<p>Abt Gierard&nbsp; (1184\u20131204) begann&nbsp; wohl mit dem Bau der Klosteranlage&nbsp; auf dem Kamper Berg. Zwar bevorzugten die Zisterzienser T\u00e4ler f\u00fcr ihre Kl\u00f6ster.Aber da der erste Standort eine Sumpflandschaft war, war der Bau auf den Kamper&nbsp; Berg verlegt worden.<\/p>\n<p>Somit wurde Kamp das einzige Zisterzienserkloster, das auf einer Anh\u00f6he&nbsp; errichtet worden ist.<\/p>\n<p>Am 2. Mai 1215 verlieh Kaiser Friedrich II. (1212-1250) dem Kloster Zollfreiheit zu Kaiserswerth. (Landesarchiv NRW AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 25)<\/p>\n<p>1243 kauften die \u00c4bte von Kamp Arnold (1223\u20131235)(Wobei sich hier die Lebensadten aus der Biographia citerciensis und der Urkunde nicht decken) und Bruno von Altenberg (?\u20131250 ) ein Haus in Morimond.<\/p>\n<p>Entsprechend des Kaufpreises hielt Kamp die H\u00e4lfte des Hauses, Altenberg ein Drittel. Landesarchiv NRW AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 88<\/p>\n<p>1183 \u00fcberlie\u00df Abt J.von Citeaux (laut Urkunde) f\u00fcr eine Geldsumme seinem Mitabt in Kamp \u201ceinen Stall mit dabei gelegener Kammer bei dem Turm, wo die Pferde geschwemmt werden\u201d<\/p>\n<p>(Landesarchiv NRW AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 213) Somit hatte der Abt ein Absteigequartier, wenn er nach Morimond oder Citeaux musste, und war nicht gezwungen, im Kloster Wohnung zu nehmen .<\/p>\n<p>K\u00f6nig Adolf von Nassau (1292-1298) erteilte Kloster Kamp am 17. August 1292 ebenfalls Zollfreiheit in Kaiserswerth. AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 240<\/p>\n<p>Im 13. und Anfang 14. Jahrhunderts erhielt Kloster Kamp p\u00e4pstliche Schutzurkunden.&nbsp; <\/p>\n<p>Papst Gregor X. (1271-1276) best\u00e4tigte Kloster Kamp am 1. Mai 1274&nbsp;&nbsp; alle Freiheiten, die es von seinen Vorg\u00e4ngern und Kaisern und K\u00f6nigen erhalten Hatte. Landesarchiv NRW AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 183<\/p>\n<p>Eine fast gleichlautende Urkunde stellte Papst Martin (1281-1285) am 20. April 1282&nbsp; aus.Landesarchiv NRW AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 207<\/p>\n<p>Papst Clemens V. (1305-1314) weist den Scholaster von Xanten an, Kloster Kamp G\u00fcter, die es durch&nbsp; betr\u00fcgerische Akte verloren hat, wieder zu verschaffen.Landesarchiv NRW AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 299<\/p>\n<p>Papst Johannes XXII. (1316-1334) befiehlt am 27. April 1320 dem Dechanten von Rees, das ist eine Stadt am Niederrhein, die G\u00fcter der Abtei Kamp entfremdet worden sind , wieder an diese zur\u00fcckzubringen.<\/p>\n<p>Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 358  <\/p>\n<p>Papst Johannes XXII. nimmt am 26. Juni 1320 Personen und G\u00fcter der Abtei in seinen Schutz und best\u00e4tigt gleichzeitig ihren Besitz. Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 359<\/p>\n<p>1352 sollten die Pfarrkirche von Lore,Nederassel und Harendem Kloster Kamp inkorporiert werden. Deswegen befahl der K\u00f6lner&nbsp; Erzbischof Wilhelm von Gennep (1349-1362 ) zwei Klerikern die Eink\u00fcnfte der betreffenden <\/p>\n<p>Kirchen zu \u00dcberpr\u00fcfen. Landesarchiv NRW AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 503. Inkorporationen wurden eine immer wichtigere Einnahmequlle f\u00fcr Kl\u00f6ster, da die Einnahmen der Kirchen dem Kloster zu gute kamen.<\/p>\n<p>Schon am 4. November 1350 hatte Erzbischof Wilhelm&nbsp; die Inkorporierung dieser und anderer Kirchen best\u00e4tigt (Urkunde 495) In dieser&nbsp; Urkunde wird auch klar gesagt,\u201dum dem durch Krieg, Brand seiner H\u00f6fe, Pl\u00fcnderung usw. heruntergekommenen Kloster Kamp wieder aufzuhelfen \u201c<\/p>\n<p>Laut Satzung musste jedes Zisterzienserkloster einen Weinberg besitzen. Kamp hatte ein Weingut in Moselweiss bei Koblenz. Als das Kloster in finanzielle Schwierigkeiten geriet, musste es diesen 1335 verkaufen.<\/p>\n<p>Eine Transsumtion der&nbsp; Verkaufsurkunde ist am 20. Dezember 1355 ausgestellt. Transsumiert wurde die Urkunde vom 17. September 1354, die von Generalabt&nbsp; Jean IV. de Chaudenay (1337\u20131359 ) gesiegelt war.<\/p>\n<p>Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 522  <\/p>\n<p>Kloster Kamp bekam daf\u00fcr 3.200 Goldschilde, das entspricht Goldgulden, das sind etwa 829.735,00 \u20ac.Verk\u00e4ufer war Abt Wilhelm.<\/p>\n<p>Kloster Kamp hatte das Gut schon 1204 in Besitz, denn am 10.Juli 1204 befreite Erzbischof Johann I. (1189 bis 1212) von Trier auf Bitten von Abt Theodoricus den Hof in Moselweiss von allen Abgaben.Landesarchiv NRW AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 17<\/p>\n<p>Nicht verkauft&nbsp; wurde das \u201cbesessene Haus, belegen innerhalb der Mauern der Stadt Koblenz in vico wiszegasse,\u201d<\/p>\n<p>Die M\u00f6nche legten dann ihren Weinberg in Kamp im S\u00fcden der Kamper Kirche an. Allerdings geno\u00df er keinen guten Ruf.<\/p>\n<p>Unter Abt Giselbert (1271 \u2013 1298),das war der 14. Abt von&nbsp; Kamp,hatte das Kloster seine gr\u00f6\u00dfte Ausdehnung erreicht.<\/p>\n<p>Stadth\u00f6fe hatte das Kloster in K\u00f6ln,Koblenz, Neuss, Uerdingen, Rheinberg.<\/p>\n<p>Der Kamper Hof in K\u00f6ln&nbsp; diente auch als Unterkunft f\u00fcr M\u00f6nche aus Kamp,die in K\u00f6ln Theologie studierten,als Unterkunft. Landesarchiv NRW AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 220<\/p>\n<p>Im \u00fcbrigen wurden von hier aus die um K\u00f6ln herum gelegenen Klosterg\u00fcter verwaltet.. Au\u00dferdem war es wie der Kamper Hof in Neuss ein Lagerraum f\u00fcr Wein, der auf den K\u00f6lner Markt gebracht wurde.<\/p>\n<p>Den Kamper Hof in Neuss besa\u00df das Kloster schon seit 1128. Der Kamper Hof in Rheinberg am Niederrhein ist urkundlich 1295 erw\u00e4hnt. Der Kamper Hof in Uerdingen war von allen Lasten und Angaben befreit.<\/p>\n<p>An der Spitze der H\u00f6fe standen M\u00f6nche oder Laienbr\u00fcder als Grangiarii<\/p>\n<p>Die Urkunde f\u00fcr Rheinberg ist vom K\u00f6lner Erzbischof Siegfried von Westerburg (1275 \u20131297 ) ausgestellt.Auf Bitten der Einwohner von Rheinberg erlaubte er Abt und Konvent <\/p>\n<p>n Kamp in ihrem Haus und Hospiz eine Kapelle zu bauen und darin Gottesdienste zu halten<\/p>\n<p>wie in den H\u00e4usern in K\u00f6ln und Neuss. Landesarchiv NRW AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 251.<\/p>\n<p>Im Jahre 1256 verkaufte die Deutzer Abtei das Hofgut Strommoers mit allen Appertinentien (Liegenschaften) und H\u00f6rigen gegen eine j\u00e4hrliche Rente von 9 Mark und 6 Schilling k\u00f6lnisch an das Zisterzienser-Kloster Kamp. Der Verkauf wurde <\/p>\n<p>vom Erzbischof von K\u00f6ln Konrad von Hochstaden (1238-1261) best\u00e4tigt. In einem besonderen Geb\u00e4ude, von dem noch Reste \u00fcbrig sind, war die Abtswohnung, in der die Kmper \u00c4bte \u00fcbernachteten<\/p>\n<p>1382 verstarb dort Abt Adam aus L\u00f6wenich (1379\u20131382)<\/p>\n<p>Der Klosterbesitz erstreckte sich in einer Kette von von Koblenz nach Bedburg &#8211; Neuss &#8211; Willich &#8211; Uerdingen &#8211; Moers &#8211; Eversael &#8211; Rheinberg &#8211; Kamp &#8211; Alpen &#8211; Xanten bis nach Utrecht in Holland. Hinzu kamen Besitzungen in Aachen, Duisburg, Roermond und Nimwegen.<\/p>\n<p>Nicht nur Besitz hatte das Kloster. Es verf\u00fcgte sogar \u00fcber eigene Schiffe,, wie z.B. eine Urkunde des Utrechter Bischofs&nbsp; Otto III. von Holland ( 1233\u20131249 ) belegt.<\/p>\n<p>In dieser Urkunde Landesarchiv NRW AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 70 verst\u00e4ndigt der Bischof seine Zollbeamten dass \u201cdie Schiffe des Klosters doch unbehindert den Rhein hinauf- und hinunterpassieren d\u00fcrfen und ihnen kein Zoll, Brot, Wein oder sonst etwas abgefordert werden. \u201c<\/p>\n<p>Nicht nur eigene Schiffe hatte das Kloster. Es hatte auch viele Zollbefreiungen, die ihm den Handel erweiterten.<\/p>\n<p>1298 hatte Kloster Kamp 72 M\u00f6nche und 72 Konversen. Das Kloster hatte bis dahin ja schon eine Reihe Neugr\u00fcndungen&nbsp; gemacht, bei denen ja immer ein Gr\u00fcndungskonvent mit Abt und zw\u00f6lf M\u00f6nchen gestellt wurde.<\/p>\n<p>Insgesamt gingen von Kloster Kamp 15 Neugr\u00fcndungen direkt aus. Auf dem H\u00f6hepunkt seiner Entwicklung standen 60 M\u00e4nner-und 24 Nonnenkl\u00f6ster unter der Aufsicht der Kamper \u00c4bte.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich wirkte sich die Zeit wirtschaftlicher Bl\u00fcte auch auf die Kunst im Kloster aus. Kamp hatte seit der 2. H\u00e4lfte des 12. Jahrhunderets ein eigenes Skriptorium. Es erreichte um 1200 seinen k\u00fcnstlerischen H\u00f6hepunkt.<\/p>\n<p>Aus dieser Zeit stammt das sogenannte Kamper Graduale sowie eine Evangelistar , der katholischen Pfarrei Kamp, das heute im Ordensmuseum in Kamp-Lintfort aufbewahrt wird.<\/p>\n<p>Das ist die Kamper Bibel, heute im Besitz der Stiftung Preu\u00dfischer Kulturbesitz in Berlin auch online einsehbar unter <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/resolver.staatsbibliothek-berlin.de\/SBB0000663900000000\">http:\/\/resolver.staatsbibliothek-berlin.de\/SBB0000663900000000<\/a>  <\/p>\n<p>Der Schreiber war Rutger von Berka. Er hat den 1. Band signiert und mit 1312 datiert, Er war Konventsmitglied von Kloster Kamp.  <\/p>\n<p>Die folgenden Jahrhunderte wurden f\u00fcr Kloster Kamp sehr schwierig.Die Lebensverh\u00e4ltnisse waren Anfang des 14. Jahrhunderts problematisch.&nbsp; Die Wirtschaft war instabil.  <\/p>\n<p>Es gab Unruhen in der n\u00e4heren Umgebung. Auch richteten Naturkatastrophen betr\u00e4chtliche Sch\u00e4den an Die Wirren Anfang des 14. Jahrhunderts dauerten \u00fcber sieben Jahre,  <\/p>\n<p>Das Kloster versuchte vergeblich, sich mit gro\u00dfen Geldzahlungen vor den raubenden und sengenden Horden zu sch\u00fctzen. 22 Geb\u00e4ude mit \u00fcber&nbsp; 100 Baulichkeiten wurden niedergebrannt,  <\/p>\n<p>Vieh im Wert von 15.000 Gulden, das sind etwa 4.515.511,00 \u20ac&nbsp; wurde geraubt., noch nicht haubare W\u00e4lder wurden abgeholzt. Der Gesamtschaden betrug etwa 40.000 Gulden, das sind etwa 12.041.363,00 \u20ac.  <\/p>\n<p>Das wirkte sich nat\u00fcrlich auf den Konvent aus von 72 M\u00f6nchen und Konversen blieben nur 28 M\u00f6nche und&nbsp; wenige Konversen zur\u00fcck. Die M\u00f6nche fanden zum Teil in anderen Kl\u00f6stern Unterkunft.  <\/p>\n<p>Der Konvent musste sich verschulden und nahm ein Darlehen von&nbsp; 2400 Goldgulden, das sind etwa 626.349,00 \u20ac auf.&nbsp; (Van Laak, Kloster Kamp\u2026 S.37 ff,)  <\/p>\n<p>Eine wichtige Finanzquelle f\u00fcr das Kloster wurden nkorporationewn. Zum einen linderten die Inkorporationen des Klosters die Finanznot etwas. Auch schrieben bisch\u00f6fliche G\u00f6nner immer wieder Abl\u00e4sse aus. Das sorgte f\u00fcr Besucher und damit Einnahmen. Auch griff der Papst immer wieder ein und befahl  <\/p>\n<p>Dechanten z. B. von Rees oder Xanten, Kloster Kamp behilflich zu sein, verlorenen oder veruntreuten Klosterbesitz wieder zu erlangen .  <\/p>\n<p>Zwischen 1447 und 1431 entstanden eine Gebetsverbr\u00fcderung mit Kamp sowie eine Laienbruderschaft St.Servaas, denen Personen aller St\u00e4nde angeh\u00f6rten. <\/p>\n<p>Anfang des1 5. Jahrhunderts hatte sich das Kloster wieder soweit erholt, dass s viele Geb\u00e4ude renovieren konnte oder auch neu errichten.<\/p>\n<pre><font size=\"3\" face=\"Calibri\">Unter Abt Johannes II aus Bottenbroich (1402\u20131423)erfolgte von 1410 bis 1415 ein Neubau der Kirche unter Wiederverwendung des Vorg\u00e4ngerbaus.<\/font><\/pre>\n<pre><font size=\"3\" face=\"Calibri\">Abt Johannes III aus Goch (1423\u20131438) lie\u00df 1430  den Keller unter dem Refektorium in Stand setzen  und auf der gesamten L\u00e4nge vertiefen.<\/font><\/pre>\n<pre><font size=\"3\" face=\"Calibri\">Er diente als Lagerraum f\u00fcr Wein und andere Getr\u00e4nke.<\/font><\/pre>\n<p>Nach Abschluss der Bauarbeiten an der Kirche wurden ab 1438 unter Abt Heinrich III. von Niephausen (1438-1452) eine neue Sakristei sowie mehrere Kapellen auf der Nordseite des Langhauses angef\u00fcgt, die 1440 geweiht werden konnten. Im Jahr 1440 begannen die Umbauarbeiten an der Klausur. Im Kreuzgang nahe dem Eingang zur Kirche wurde eine Bibliothek eingerichtet und mit zus\u00e4tzlich angeschafften B\u00fcchern best\u00fcckt<\/p>\n<p>\u00dcber dem Brunnen wurde ein neues Brunnenhaus errichtet. Weitere in ruin\u00f6sem Zustand befindliche Geb\u00e4ude, darunter die Schusterwerkstatt, wurden erneuert. Im Dormitorium wurden Zellen eingebaut und die Gew\u00f6lbe in Klausur und Infirmatarium mit Gem\u00e4lden ausgeschm\u00fcckt. 1451 wurde ein neues M\u00f6nchsinfirmarium,also ein Krankenhaus , gebaut. Au\u00dferdem wurde das Kelterhaus, das am Eingang zum Weinberg lag, neu errichtet. <\/p>\n<p>Gef\u00e4hrlich wurde es auch wieder f\u00fcr Kloster Kamp als die K\u00f6lner Stiftsfehde ausbrach. Das war&nbsp; die 1473 beginnende Auseinandersetzung zwischen Erzbischof Ruprecht von der Pfalz (1463-1480) und den Landst\u00e4nden des Erzstifts&nbsp; und der Burgunderkriege(1474-1477) unter dem <\/p>\n<p>burgundischen Herrscher Karl dem K\u00fchnen (1433-1477), die Krieg in der N\u00e4he des Klosters brachte. 1474-1475 belagerte Karl der K\u00fchne die Stadt Neuss, also fast vor der Haust\u00fcre von Kloster Kamp.<\/p>\n<p>Mit dem Thesenanschlag von Martin Luther am 31.10. 1517 an die Schlosskirche in Wittenberg begann die Reformation.<\/p>\n<p>In Kamp war zu der Zeit Johannes IV Middels aus H\u00fcls (15404-1525) Abt. Es scheint so, dass die Reformation in Kamp keine Anh\u00e4nger fand.<\/p>\n<p>Ver\u00e4nderungen gab es aber mit der Zeit bei den K\u00f6lner Erzbisch\u00f6fen. Hermann V., von Wied (1515 \u20131547 ) war zu Beginn der Reformation Erzbischof in K\u00f6ln.&nbsp; 1521 stimmte er auf dem Reichstag von Speyer<\/p>\n<p>f\u00fcr die \u00c4chtung Luthers. 1536 rief er ein Provinzialkonzil f\u00fcr die Kirchenprovinz K\u00f6ln ein.<\/p>\n<p>Mit Hilfe des des strengkatholischen Johannes Gropper (1503-1569), Kanoniker zu St. Gereon in K\u00f6ln , startete er ein Reformvorhaben in K\u00f6ln, das aber keinen Erfolg hatte.<\/p>\n<p>1540\/41 fanden Religionsgespr\u00e4che in Hagenau, Worms und Regensburg statt, auf die Hermann gro\u00dfe Hoffnungen setzte, die aber auch keinen Fortschritt erzielten,<\/p>\n<p>Dabei lernte er den Stra\u00dfburger Reformator Martin Bucer (1491-1551) kennen und sch\u00e4tzen.Auch Philipp Melanchthon(1497-1560) sollte&nbsp; bei der Neuordnung der K\u00f6lner Verh\u00e4ltnisse helfen. <\/p>\n<p>Die Landst\u00e4nde des K\u00f6lner Erzstiftes unterst\u00fctzen das Reformvorhaben. Diese war aber im Einvernehmen mit dem K\u00f6lner Domkapitel nicht durchzusetzen.<\/p>\n<p>Am 2. Januar 1546 wurde Hermann durch den p\u00e4pstlichen Legaten Erzbischof Girolamo Verallo (1497\u20131555) das suspendiert und am 16. April 1546 durch Papst Paul III.(1534-1549) exkommuniziert und <\/p>\n<p>am 3. Juli schlie\u00dflich f\u00fcr abgesetzt erkl\u00e4rt. <\/p>\n<p>Salentin von Isenburg&nbsp; war von 1567-1577 Erzbischof und Kurf\u00fcrst von K\u00f6ln. In Kamp regierten in dieser Zeit die \u00c4bte Johannes V&nbsp; aus H\u00fcls (1529\u20131564) Richardus aus Xanten (1563\u20131572)Johannes VI Langenrai aus Wachtendonk (1572\u20131584)<\/p>\n<p>Abt Johannes wurde&nbsp; am 24.9 1529 unter Vorsitz des Abtes Andreas (1524\u20131536 ) von Altenberg&nbsp; und unter Assistenz der Prioren&nbsp; Wilhelm von Kloster Bottenbroich und Heinrich von Kloster Burlo gew\u00e4hlt AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 952 <\/p>\n<p>Vor seiner Wahl war er Bursar.<\/p>\n<p>Abt Johannes erhielt am 15. September 1545 von Kaiser Karl V. (1519-1555) aller Rechte und Privilegien f\u00fcr Kloster Kamp. Landesarchiv NRW AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 961 <\/p>\n<p>Am 23. Dezember 1567 wurde Salentin vom Domkapitel zum Erzbischof und Kurf\u00fcrsten von K\u00f6ln gew\u00e4hlt. Er war Nachfolger von Erzbischof Friedrich IV. von Wied (1562-1567).Dieser hatte es abgelehnt,den vom Konzil von Trient gegorderten<\/p>\n<p>Eid auf die erneuerte katholische Kirche, die sogenannte \u201c Professio fidei Tridentinae\u201d zu leisten und hatte deshalb keine p\u00e4pstliche Best\u00e4tigung seiner Wahl erhalten.<\/p>\n<p>Er trat am 7. August 1567 als Erzbischof zur\u00fcck.Sein Nachfolger wurde Salentin von Isenburg am23. Dezember 1567 .Er empfing keine priesterlichen Weihen und betonte schon bei seiner Wahl, dass er zu gegebener Zeit ins weltliche Leben zur Fortf\u00fchrung seines Hauses zur\u00fcckkehren werde. <\/p>\n<p>Das Domkapitel und Kaiser Maximilian II.(1562-1576) nahmen seine Bedingung an, nicht aber Papst Pius IV.(1559-1565) Papst Gregor XIII. ( 1572-1585) best\u00e4tigte ihn dann, als er versprochen hatte,<\/p>\n<p>die geistlichen Verpflichtungen an einen Weihbischof zu \u00fcbertragen. Er resignierte&nbsp; 1577 und heiratete Antonia Wilhelma (um 1532-1610) de Ligne und von&nbsp; Arenberg. Mit ihr<\/p>\n<p>hatte er zwei S\u00f6hne.In seiner Zeit als Erzbischof hatte er es geschafft,die Schulden weitgehend zu tilgen. Er nutzte aber auch konsequent die&nbsp; Vorteile, die ihm das Amt als Erzbischof bot,&nbsp; f\u00fcr seine eigene Grafschaft Isenburg-Grenzau.<\/p>\n<p>Abt von Kamp war in dieser Zeit Johannes VI Langenrai aus Wachtendonk (1572\u20131584)<\/p>\n<p>Im Juli 1574 wurde Kloster Kamp von Generalabt Nicolas I. Boucherat ( 1571\u20131583 ) visitiert.AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 979<\/p>\n<h5><font size=\"4\">Im Auftrag des Zisterziensergeneral-Kapitels s\u00e4mtliche, von den fr\u00fcheren \u00c4bten und Konventen des Klosters geschlossenen Verkaufs-Erbpachts und Pachtvertr\u00e4ge gek\u00fcndigt, um so dem Kloster die ver\u00e4u\u00dferten Gerechtsamen, Privilegien und so weiter zur\u00fcckzugewinnen<\/font><\/h5>\n<h5><font size=\"4\">Nachfolger von Salentin&nbsp; als K\u00f6lner Erzbischof wurde&nbsp; <\/font><font size=\"3\">Gebhard I., von Waldburg (1577 \u20131582 ) Salentin wusste von engen Kontakten, die Gebhard zu einflussreichen Protestanten hatte und begegnete ihm deshalb mit sehr gr<\/font><font size=\"3\">o\u00dfer Skepsis.<\/font><\/h5>\n<p>Gebhards Vater war Wilhelm der J\u00fcngere von Waldburg zu Friedberg, Scheer und Trauchburg. Er war kaiserlicher Rat und Gesandte.<\/p>\n<p>Am 5. Dezember 1577 wurde er knapp mit 12\/10 zum Nachfolger von Salentin gew\u00e4hlt. Sein unterlegener Gegenkandidat war Ernst von Bayern (1554-1612) Gebhard tendierte zum Protestantismus, zumal es durchaus Vorbilder gab.<\/p>\n<p>So&nbsp; hatte sich der Magdeburger Erzbischof Sigismund von Brandenburg (1552-1566)&nbsp; 1561&nbsp; zur Reformation bekannt, ohne sein Amt zu verlieren<\/p>\n<p>1566 war der Protestant Heinrich von Sachsen-Lauenburg&nbsp; zum Erzbischof von&nbsp; Bremen gew\u00e4hlt worden <\/p>\n<p>Gebhard verliebte sich in die protestantischen Gr\u00e4fin Agnes von Mansfeld (1551-1637) Sie war Stiftsdame im Stift zu Gerresheim. Sein Freund Adolf von Neuenahr (1545-1589) stellte ihm sein Schloss in Moers zur Verf\u00fcgung, wo sich die<\/p>\n<p>beiden treffen konnten. Das Haus Mansfeld, dem Adolf angeh\u00f6rte wollte nicht, dass Agnes eine blo\u00dfe M\u00e4tresse w\u00e4re. <\/p>\n<p>1582 sagte sich Gebhard offiziell von der katholischen Kirche los und bekannte sich zur reformierten Religion, die von Zwingli<\/p>\n<p>und Calvin bestimmt waren. Seinen Untertanen stellte er die Konfessionswahl frei. Die Mehrheit es Domkapitels bekannte sich weiter zum Katholizismus. <\/p>\n<p>1580 musste dein Teil des Konvents von Kamp und Abt <font face=\"Calibri\">Johannes VI Langenrai aus Wachtendonk (1572\u20131584) das Kloster verlassen und sich in den Kamper Hof in Neuss zur\u00fcckziehen.<\/font><\/p>\n<p>Gebhard heiratete Agnes&nbsp; am 2. Februar 1583 in Bonn.<\/p>\n<p>Gebhard wollte nicht auf das Kurf\u00fcrstentum verzichten, was in vielfacher Hinsicht gegen geltendes Recht verstie\u00df. Er beachtete nicht den\u201dGeistlichen Vorbehalt\u201d, eine Klausel aus dem Augsburger Religionsfrieden von 1555,<\/p>\n<p>nach der ein katholischer, geistlicher Territorialherr, also zum Beispiel ein F\u00fcrstbischof oder Erzbischof,beim Konfessionswechsel auch gleichzeitig seine weltliche Herrschaft abgeben musste&nbsp; und ein neuer katholischer Territorialherr einzusetzen war.<\/p>\n<p><font size=\"3\"><\/font>Die Goldene Bulle legte fest, dass der K\u00f6lner Erzbischof den K\u00f6nig zu kr\u00f6nen hatte <\/p>\n<p>Im Erblandesvertrag wurde&nbsp; 1550 erneuert und legte unteranderem fest,&nbsp; dass der Landesherr ohne Zustimmung der St\u00e4nde keine Ver\u00e4nderung in Religionsdingen vornehmen darf., was ja mit dem Konfessionswechsel geschehen war.<\/p>\n<p>Der&nbsp; tridentische Eid, den er auch geleistet hatte , bedeutete, das im Konzil von Trient festgelegte Glaubensbekenntnis anzuerkennen.<\/p>\n<p>Die politischen Folgen w\u00e4ren auch nicht abzusehen gewesen.&nbsp; Eine S\u00e4kularisation Kurk\u00f6lns h\u00e4tte eine massive Schw\u00e4chung des Katholizismus und m\u00f6glicherweise dessen Zusammenbruch in ganz Nordwestdeutschland bedeutet. Es drohte eine Verschiebung des Kr\u00e4ftegewichts im Kurf\u00fcrstenkollegium zu Gunsten der Protestanten. <\/p>\n<p>Am 1. April 1583 exkommunizierte Papst Gregor XIII. den K\u00f6lner Erzbischof. Am 23. Mai 1583 w\u00e4hlte das Domkapitel den fr\u00fcheren Gegenkandidaten Gebhards Ernst von Bayern zum Gegen-Erzbischof von K\u00f6ln.<\/p>\n<p>Damit sicherte sich das Domkapitel bayerisch-spanische Truppenunterst\u00fctzung sowie die katholische Mehrheit im Kurf\u00fcrstenkollegium. <\/p>\n<p>Es kam nun zum K\u00f6lnischen&nbsp; oder Truchsessenkrieg 1583-1588.<\/p>\n<p>Nach dem Ausbruch des Truchsessenkriegs 1583 sah sich der Rest des Konvents von Kamp gezwungen, in den Kamper Hof in Rheinberg zu fliehen.<\/p>\n<p>Zum Nachfolger von Abt Johannes VI. wurde am 06. April 1584 unter Vorsitz des Abtes Peter Neuenar (Neuwenhar) (1581\u20131591) von Kloster Altenberg&nbsp; in K\u00f6ln \u2013 \u201cwegen der k\u00e4mpferischen Unruhen\u201d nicht in Kamp, wie in der Urkunde ausdr\u00fccklich erw\u00e4hnt wird,<\/p>\n<p>der M\u00f6nch Gottfried Dr\u00e4ck (1584-1612) zum neuen Abt von Kamp gew\u00e4hlt. Landesarchiv NRW AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 984<\/p>\n<p>Gebhards wichtigster Unterst\u00fctzer Graf Adolf von Moers und Neuenahr (1545-1589) eroberte Rheinsberg, \u00fcberfiel und pl\u00fcnderte 1585 Kloster Kamp.<\/p>\n<p>1586 zerst\u00f6rte Graf Adolf die Geb\u00e4ude auf dem Kamper Berg.Die Kirche lie\u00df er abbrechen. Das Dachblei und die Glocken lie\u00df er einschmelzen.<\/p>\n<p>Fast 70 Jahre lebten dann keine M\u00f6nche mehr in Kamp.<\/p>\n<p>Am 3. Oktober 1593 fand ein Provinzialkapitel der Zisterzienserkl\u00f6ster von Niederdeutschland statt, zu dem Generalabt Edmond I. de la Croix (1584\u2013 1604 ) eingeladen hatte.<\/p>\n<p>Abt Gottfried wurde am 22. Oktober 1593 von Generalabt Edmund zum Schiedsrichter in einer Streitsache&nbsp; zwischen den Zisterzienserinnenkl\u00f6ster&nbsp; Roermond und Maastricht bestellt AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 986<\/p>\n<p>Von Abt Claude I. Masson (1591\u20131620 ) wurde Abt Gottfried am&nbsp; 5. Dezember 1602 als Visitator des Zisterzienserinnenklosters Dalheim bestimmt.AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 987<\/p>\n<p>Die beiden Urkunden zeigen, dass Kloster Kamp gut im Orden integriert war, obwohl das Kloster ja zerst\u00f6rt war und die M\u00f6nche in Rheinsberg lebten.<\/p>\n<p>Abt Gottfried resignierte 1612. Zu seinem Nachfolger wurde der bisherige Kellner Carolus Horstanus lt. Urkunde,( in der Biographia Cisterciensis Reineri) (1612-1622) gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Den Vorsitz f\u00fchrte Abt Bartholom\u00e4us (von) Anstel (1591\u20131614 ) von Kloster Altenberg AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 989<\/p>\n<p>1618 brach der 30-j\u00e4hrige Krieg aus. Der K\u00f6lner Raum blieb aber verschont. Das lag auch daran, dass K\u00f6ln sich standhaft weigerte, der Katholischen Liga beizutreten.<\/p>\n<p>Ein starres Festhalten am katholischen Glauben half K\u00f6ln ebenso. W\u00e4hrend des 3\u00df-j\u00e4hrigen Kriegs war&nbsp; K\u00f6ln eine <strong>&#8222;<\/strong>neutrale&#8220; Insel f\u00fcr die Waffenproduktion f\u00fcr alle Seiten.<\/p>\n<p>Seit dem Mittelalter war K\u00f6ln f\u00fcr sein Metallgewerbe bekannt. Die Waffenherstellung hatte entscheidenden Anteil am erfolgreichen Exportgewerbe. Im 17. Jahrhundert erreichte der europaweite Handel mit Waffen und die Produktion von Waffen und R\u00fcstungen ihren H\u00f6hepunkt. Das neutrale K\u00f6ln wurde von allen Kriegsparteien als Nachschubbasis genutzt. Die K\u00f6lner verdienten sich eine \u201cgoldene Nase\u201d-<\/p>\n<p>Zwischen 1618 und 1648&nbsp; wurde K\u00f6ln das katholische Druckereizentrum f\u00fcr Mitteleuropa<\/p>\n<p>ein zentraler Ort der Nachrichtenkommunikation, des katholischen Buchdrucks und des Zeitungswesens. Es war ein zentraler Ort der Nachrichtenkommunikation, des katholischen Buchdrucks und des Zeitungswesens. <\/p>\n<p>Kloster Kamp war betroffen durch den Bau der \u201cFossa Eugenia\u201d, ein Kanalprojekt zwischen Rhein und Maas. Der Kanal war dazu gedacht, die damals zu Spanien geh\u00f6rigen, aber abtr\u00fcnnigen niederl\u00e4ndischen Provinzen vom gewinnbringenden Handel auf dem Rhein abzuschneiden. Es sollte kein weiteres Geld in deren Kriegskassen gebracht werden. <\/p>\n<p>Er wurde in Kamp am S\u00fcdhang des Kamper Berges vorangetrieben. Dabei kam es zu Pl\u00fcnderungen und auch zu Zerst\u00f6rungen bei den K\u00e4mpfen spanischer und niederl\u00e4ndischer Verb\u00e4nde w\u00e4hrend des Baus der Fossa Eugeniana 1626 <\/p>\n<p>Der Kanalbau&nbsp; bescherte dem Kloster angeblich einen Schaden von 100.000&nbsp; Rheischen Talern das sind twa 247.082,00 \u20ac.&nbsp; verursacht.( Die Heimat, Wochenblatt f\u00fcr Kunde der niederrheinischen Geschichte, Nr. 52 vom 30. Dezember 1877, <\/p>\n<p>darin auch Angaben zu den \u00c4bten Crollus,&nbsp; Peter, Johannes VI) <\/p>\n<p>Die Gegend um Kamp&nbsp; blieb zwar vom 30-j\u00e4hrigen&nbsp; Krieg verschont, nicht aber von Seuchen und Epidemien. 1635 kam es zu einer gro\u00dfen Pestwelle, Ganze D\u00f6rfer waren anschlie\u00dfend ausgestorben. <\/p>\n<p>Crollus Reineri war bis 1622 Abt von Kamp. Er resignierte und unter Leitung der \u00c4bte Petrus Rodenkirchen (1614\u20131627 ) von Kloster Altenberg und&nbsp; Johann Buschmann&nbsp; (1597-1628) von Kloster Heisterbach <\/p>\n<p>wurde Laurentius&nbsp; Bever aus Kleve (1622\u20131636) in Rheinberg zum Kamper Abt gew\u00e4hlt. AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 994 <\/p>\n<p>Kurz nach seiner Wahl beschloss er die \u00dcbersiedlung von Kloster Kamp nach Neuss. Man nahm einen Bauplatz in Aussicht. Der Bau scheiterte aber Forderungen der Grundst\u00fcckseigent\u00fcmer, die die Preise in gerade.zu unversch\u00e4mte H\u00f6hen getrieben&nbsp; <\/p>\n<p>hatten.Au\u00dferdem zogen hessische Truppen in die Stadt ein und erhoben hohe Kriegsabgaben, was auf lange Sicht harte Bedr\u00fcckungen erwarten lie\u00df. <\/p>\n<p>1624 verkaufte Kloster Kamp einige G\u00fcter zwischen Maas und Waal, was Generalabt Pierre Nivel (1625-1635) zur \u201cHebung des durch Krieg und Misswachs zerr\u00fctteten Verm\u00f6gensverh\u00e4ltnisse des Klosters\u201d genehmigte. AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 998 <\/p>\n<p>Er f\u00fchrte den Vorsitz bei der Wahl des&nbsp; Matthias Glabus am 12. Juni 1231 in Kloster Himmerod. AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 999 \u2013 a Er machte dies in seiner Eigenschaft als Vikar des Zisterzienserordens in Niederdeutschland. <\/p>\n<p>Unter Vorsitz von Abt&nbsp; Melchior von Mondorf (1627\u20131643 ) von Kloster Altenberg und der Assistenz des Abtes Franz Schaeffer (1628\u20131661 ) von Kloster Heisterbach wurde am 8. Juni 1636 Petrus Polenius aus Wachtendonk (1636\u20131664)<\/p>\n<p>zum Abt von Kloster Kamp gew\u00e4hlt. Abt Melchior best\u00e4tigte Peter im Auftrag von Vaterabt Claude II. Briffault (1620\u20131662 ) von Kloster Morimond am 25. August 1636.&nbsp; AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 1003<\/p>\n<p>Er war der Sohn des B\u00fcrgermeisters Gerhard Polonius von Wachtendonk<\/p>\n<p>Er nahm drei Mal zehn Novizen auf.<\/p>\n<p>Kurz nach seiner Wahl gestattete ihm Papst Urban VIII. (1623-1644) den Gebrauch des bisch\u00f6flichen Stabes. AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 1002<\/p>\n<p>Abt Peter hatte die Umsiedlung von Kloster Kamp nach Neuss nicht fortgef\u00fchrt. Ein Teil der M\u00f6nche kehrte nun nach Kamp zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Der Versuch mit dem Wiederaufbau ab 1640 zu beginnen,&nbsp; musste aber abgebrochen werde<\/p>\n<p>Abt Peter resignierte aus Altersgr\u00fcnden 1664 und starb 1667 in K\u00f6ln.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger Johannes VII Hoen aus Neu\u00df (1664\u20131672) wurde unter Vorsitz von Gottfried Gammersbach ( 1662\u20131679), Abt von Kloster&nbsp; Altenberg und unter Assistenz des Abtes von Heisterbach<\/p>\n<p>Gottfried Broichhausen (1661\u20131688).AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 1004<\/p>\n<p>Generalabt Claude Vaussin ( 1643-1670) von Citeaux best\u00e4tigte Abt Johannes anstelle des Mutterabtes von Morimond, der daf\u00fcr eigentlich zust\u00e4ndig war. Aber die Abtsstelle von Morimond war zu der Zeit vakant. AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 1005<\/p>\n<p>Abt&nbsp; Johannes VI. war seit 1633 im Zisterzienserorden und 24 Jahre lang Pfarrer in Aldekerk .Als Priester war er dort hoch angesehen.<\/p>\n<p>Dann wurde er Abt in Kamp.<\/p>\n<p>Er schaffte es mit Hilfe&nbsp; des K\u00f6lner Erzbischofs Maximilian Heinrich von Bayern(1650 \u20131688) Kloster Kamp&nbsp; von der Verpflichtung zu befreien, dem protestantischen Prediger von Rheinsberg j\u00e4hrlich 200 Reichtaler, das sind etwa 5.115,00 \u20ac. zu zahlen,<\/p>\n<p>sowie ebenfalls j\u00e4hrlich 60 Karren Holz zu liefern.<\/p>\n<p>Er verstarb 1672 an einem Steinleiden.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt&nbsp; Andreas Holtmann aus Geldern (1672\u20131695) Vor seiner Wahl war er K\u00fcchenmeister und Subprior.<\/p>\n<p>Abt wurde er mit 30.<\/p>\n<p>Kurz nach seiner Wahl hatte der Franz\u00f6sisch-Holl\u00e4ndische Krieg begonnen. Ludwig XIV.(1643-1715) stand gegen die Tripel-Allianz, das war ein B\u00fcndnis zwischen den \u2013Niederlanden, England und Schweden.<\/p>\n<p>Vor er einen Krieg gegen die Biederlande beginnen konnte, musste er dieses B\u00fcndnis sprengen und auch sonst diplomatisch aktiv werden. Neben England konnte er auch das Erzbistum K\u00f6ln und das Bistum M\u00fcnster f\u00fcr seine anti-niederl\u00e4ndische Allianz gewinnen. <\/p>\n<p>Am 22. Mai 1672 \u00fcberschritten die franz\u00f6sischen Truppen die Maas und am 12. Juni 1672 den Rhein. <\/p>\n<p>Abt Andreas war gezwungen, mit seinem Konvent Kloster Kamp zu verlassen.<\/p>\n<p>Zur\u00fcckgekehrt begann er mit dem Wiederaufbau von Kloster Kamp. 1883 legte er den Grundstein.. Zu den wichtigsten Bauteilen geh\u00f6rt die in nachgotischen Formen erneuerte Klosterkirche, die allerdings Form und Dimension des Vorg\u00e4ngerbaus aufnahm. <\/p>\n<p>Fertigstellen konnte er den Baum&nbsp; nicht. Er verstarb am 17. Juni 1695 im&nbsp; 53. Lebensjahr.<\/p>\n<p>Zu seinem Nachfolger wurde Edmundus von Richterich aus J\u00fclich (1695\u20131705) unter Vorsitz des Abtes Aegidius Siepen (1679\u20131686 ) von Kloster Altenberg und Assistent von Abt Gottfried Broichhausen von Kloster Heisterbach gew\u00e4hlt. AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 1011<\/p>\n<p>Er setzte&nbsp; den von Abt Andreas begonnenen Klosterneubau soweit, fort,&nbsp; dass ihn der Konvent am 17. November 1700 feierlich beziehen konnte.<\/p>\n<p>Er beendete den teuren Streit zwischen dem Grafen Grafen von Salm-Reifferscheid durch einen Vergleich mit Grafen Franz Wilhelm von Salm Reifferscheid (1672\u20131734) AA 0345 \/ Kamp, Urkunden AA 0345, Nr. 1012<\/p>\n<p>Abt Edmund resignierte am 14. Januar 1705. Er starb am 22. August 1727 in K\u00f6ln, wo er auch bestattet ist.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger Abt Wilhelmus Norf aus Rheinberg ( 1705\u20131726) am&nbsp; 15. Januar 1705 gew\u00e4hlt. Er war Priester und vor seiner Wahl Beichtvater in Sterkrath.<\/p>\n<p>In Bedburg und Strom\u00f6rs erbaute er Landh\u00e4user. Im Kloster <\/p>\n<p>baute die frei stehende Sakristei&nbsp; und die Klostermauer.. Die Kirche erhielt eine neue Orgel. Auch lie\u00df er eine neue Uhr mit Schlagwerk anbringen. F\u00fcr den Kirchenschmuck lie\u00df er eine Monstranz anfertigen.<\/p>\n<p>Auch die sechseckige Marienkapelle im Norden der Kirche wurde zu dieser Zeit errichtet, In der Kapelle befinden sich Gem\u00e4lde, die alle aus der Mitte des 16. Jahrhunderts stammen. Sie werden der Schule des Bartholom\u00e4us de Bruyn (*1493 in Wesel \/ +1555 in K\u00f6ln) zugesprochen:<br \/>Die Geburt Christi (1547), Maria mit Kind, Die Beweinung Christi (1540) und Die Auferstehung Jesu.<\/p>\n<p>Er tilgte die Schulden und kaufte neue G\u00fcter. so den Fuickershof bei Kempen,einen Hof in Hellmich und in Horst, einen bei Rheinberg und mehrere andere.<\/p>\n<p>Am 15.Juli 1714 besuchte Friedrich Wilhelm I. von Preu\u00dfen (1688-1740)&nbsp; die Abtei. Er war auch Herzog von Kleve. Auf Bitten des Priors erlie\u00df er dem Kloster die&nbsp; Akzisen, das sind indirekte Steuern&nbsp; und auch Binnenz\u00f6lle.<\/p>\n<p>Abt Wilhelm verstarb am 18. Juli 1726 an einem Schlaganfall.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Stephanus Broichhausen aus dem Bergischen (1726\u20131733)<\/p>\n<p>Vor seiner Wahl war er 22 Jahre Pfarrer in Rheinberg,<\/p>\n<p>In Rheinberg errichtete er 1729&nbsp; das katholische Pfarrhaus, einen 2-geschossigen klassizistischen Backsteinbau mit Walmdach .<\/p>\n<p>Auf Stephanus folgte Abt Franciscus Daniels aus Grevenbroich (1733\u20131749)<\/p>\n<p>Vor seiner Wahl war er sieben Jahre Pfarrer in Rheinberg.<\/p>\n<p>Er wurde am am 22. M\u00e4rz 1733 unter Vorsitz des Abtes Johann Gottfried Engels (1723\u20131739 ) von Kloster Altenberg und unter Assistenz des Kamper Priors Antonius Welcker zum Abt gew\u00e4hlt<\/p>\n<p>Er wurde am 3. Mai 1733 durch den K\u00f6lner&nbsp; Weihbischof Franz Kaspar von Franken-Siersdorf (1723 \u20131770 ) benediziert.<\/p>\n<p>Bei seiner Wahl hatte er eine Kapitulation unterschrieben, die ihn aber in seinen Rechten sehr einschr\u00e4nkte. Er wandte sich daher an Generalabt Andoche Pernot des Crots (1727\u20131748 ),<\/p>\n<p>der die Differenzen von Abt und Konvent schlichtete.<\/p>\n<p>Abt Stephanus zeichnete sich durch Tatkraft und Energie aus. Er hatte eine gro\u00dfe Rednergabe.<\/p>\n<p>Er war auch ein Freund von Pomp und Prachtentfaltung. Diesem Hang verdankt Kloster Kamp die Terrasseng\u00e4rten in italienischem Stil.<\/p>\n<p>1740 lie\u00df Abt Franciscus das Kloster durch den Anbau der Pr\u00e4latur, die als Abtswohnung genutzt wurde, erweitern,. Er beauftragte den M\u00f6nch&nbsp; Benedictus B\u00fccken einen&nbsp; Terrassengarten anzulegen.Der M\u00f6nch war sowohl in Mathematik als auch Baukunst bewandert.<\/p>\n<p>Der Platz wurde vorher als Weinberg genutzt.<\/p>\n<p>Er wurde gem\u00e4\u00df der Ideen des Barocks den Terrassengarten neu&nbsp; gestaltet. <\/p>\n<p>Ein geplanter Wechsel von Standort und Licht waren die wichtigsten Gestaltungsgrundlagen. Architektur, Treppen, Beete, Wege, Figuren und Wasserspiele sollten ein Gesamtkunstwerk bilden<\/p>\n<p>Sie sollen Friedrich den Gro\u00dfen (1740-17686) zu seinen G\u00e4rten im Schloss Sanssouci in Potsdam inspiriert haben. <\/p>\n<p>Es muss eine Wasserleitung von mehreren&nbsp; Kilometern gegeben haben, um den Barockgarten mit seinen Font\u00e4nen und Brunnen mit Wasser zu versorgen.<\/p>\n<p>Als Kloster Kamp nach der S\u00e4kularisation enteignet wurden, verfielen die Terrassen zusehends. Der Garten wurde als Viehweide genutzt<\/p>\n<p>1986 begann die Stadt Kamp-Lintfort &#8211; nach dem Vorbild des Kupferstichs von 1747 von A. Querfurth und E.L. Ceite &#8211; den Terrassengarten neu aufzubauen. Nach fast 5-j\u00e4hriger Bauzeit wurde der neue Terrassengarten 1990 mit einem Festakt in der Kamper Abteikirche er\u00f6ffnet und zieht seitdem viele Besucher an.<\/p>\n<p>Schon 1739 kaufte er von Kurf\u00fcrst Clemens August (1723 1761 )von K\u00f6ln die hohe Gerichtsbarkeit in Zivil- und Kriminalf\u00e4llen. Au\u00dfer Reputation brachte das aber dem Kloster vor allem Kosten, denn es musste ein neuer Gerichtshof au\u00dferhalb des Kloster erbaut <\/p>\n<p>und ein Schulthei\u00df unterhalten werden.<\/p>\n<p>Vom preussischen K\u00f6nig erhielt er am 5. September 1747 auf Lebenszeit Sitz und Stimme auf dem Landtag in Moers. <\/p>\n<p>Am 14. September 1739 leitete er die Wahl von Abt Johannes Hoerdt (1739\u20131779) <\/p>\n<p>Generalabt Francois Trouv\u00e9 (1749-1790)\u00fcbertrug ihm anstelle des wegen seines hohen Alters dazu nicht mehr f\u00e4higen Abtes Hermann Hungrichhausen( 1737\u20131750 )von Eberbach die Vollmacht zur Visitation der niederdeutschen Zisterzen <\/p>\n<p>Abt Franciscus starb drei Monate sp\u00e4ter am 17. November 1749, im Alter von 57 Jahren.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt&nbsp; Friedrich Brandt (1749\u20131756)<\/p>\n<p>Er ist 1698 in Bonn geboren. Vor seinem Eintritt in Kloster Kamp war er Lehrer am Collegium Thom\u00e4um in Kempen, einer Schule, die dort seit 1659 bestand.<\/p>\n<p>1733 wurde er Beichtvater im Kloster Schledenhort, einem&nbsp; Zisterzienserinnenkloster bei Haldern, heute auf dem Gebiet der Stadt Rees.<\/p>\n<p>Nach 1749 war er Prior in Kamp. Am 4. Dezember 1749 zum Abt gew\u00e4hlt, wurde er am 26. April 1750 von Weihbischof Franz Kaspar von Franken-Siersdorf unter Assistenz der \u00c4bte C\u00f6lestin Hansen (1736-1758) OSB von Kloster&nbsp; Deutz und Johannes Hoerdt von Altenberg in der Abteikirche benediziert. <\/p>\n<p>F\u00fcr die wissenschaftliche Fortbildung seiner M\u00f6nche lie\u00df Abt Friedrich den Pr\u00e4monstratenserchorherren Ignatius Groven aus Kloster Steinfeld in der Eifelkommen, der 9 Jahre in Kamp lehrte und wissenschaftliche Vorlesungen hielt.<\/p>\n<p>1753 erwarb er den Weidekomplex Pottdeckel f\u00fcr das Kloster Kamp. K\u00f6nig Friedrich hatte den Ankauf erlaubt.<\/p>\n<p>Abt Friedrich Brandt starb am 19. Dezember 1756 im Alter von 58 Jahren<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Martin Fabritius (1757\u20131773 ) Er stammte aus einer angesehenen Familie in Uerdingen. Dort wurde er 1713 geboren.<\/p>\n<p>Er trat 1734 mit 21 Jahren in das Kloster Kamp ein. Dort war er seit 1749 Kellner. <\/p>\n<p>Nach dem Tod von Abt Friedrich wurde er am 18. Januar 1757 unter dem Vorsitz des Abtes Johannes Hoerdt von Altenberg zum Nachfolger gew\u00e4hlt. <\/p>\n<p>1758 war der Siebenj\u00e4hrige Krieg (bis 1763) ausgebrochen.<\/p>\n<p>\u00d6sterreichs Kriegsziel war die Zerschlagung Preussens, w\u00e4hrend es Preussen um Expansion nach Norden, S\u00fcden und Osten ging.<\/p>\n<p>1763 kam es zu einem Friedensabschluss.<\/p>\n<p>Kloster Kamp litt in diesem Krieg. Es gab Einquartierungen und Sch\u00e4den durch in der Umgebung kampierende und umherziehende Soldaten. Am 15. Oktober 1760 wurde in der N\u00e4he zwischen franz\u00f6sischen und britisch-alliierten Truppen (Preu\u00dfen und Hannoveraner) die blutige Schlacht bei Kloster Kamp geschlagen.&nbsp; Das war eigentlich eher ein Gefecht. Es&nbsp; war ein taktischer Sieg der franz\u00f6sischen \u00fcber britisch-alliierte Truppen . Die Alliierten erlitten zwar nur relativ geringe Verluste, mussten aber ihre Angriffspl\u00e4ne aufgeben und sich wieder \u00fcber den Rhein zur\u00fcckziehen.<\/p>\n<p>Am 4. Dezember 1763 assistierte Abt Maretin&nbsp; in K\u00f6ln bei der Benediktion des Abtes Hermann Kneusgen (1763\u20131767 )von Kloster Heisterbach. <\/p>\n<p>Martin Fabritius starb 1773. Sein Nachfolger wurde Dionysius Genger. <\/p>\n<p>Er wurde 1710 in K\u00f6nigswinter geboren. <\/p>\n<p>1729 trat er in das Kloster Kamp ein. 1733 wurde er Sakristan. <\/p>\n<p>1735 wurde er zum Priester geweiht. Vor seiner Wahl zum Abt war er Rentmeister&nbsp; in K\u00f6ln. Damit war er Leiter der kl\u00f6sterlichen Finanzverwaltung und haupts\u00e4chlich f\u00fcr die Eink\u00fcnfte aus Dom\u00e4nen zust\u00e4ndig. <\/p>\n<p>Am 21. Juni 1773 unter dem Vorsitz des Abtes Johannes Hoerdt von Kloster&nbsp; Altenberg zum Abt gew\u00e4hlt und durch den Vaterabt Pierre Thirion&nbsp; (1753\u20131778 )von Morimond und den Generalabt Fran\u00e7ois Trouv\u00e9 von C\u00eeteaux best\u00e4tigt<sup>.<\/sup> <\/p>\n<p>Am 5. September 1773 wurde er&nbsp; von Weihbischof Karl Alois von K\u00f6nigsegg-Aulendorf (1770 \u20131796 ) in der Abteikirche benediziert. <\/p>\n<p>Assistenten waren die \u00c4bte Johannes Hoerdt und Andreas Kruchen (1768\u20131796) von Kloster Heisterbach. <\/p>\n<p>Schon in jungen Jahren hatte er eine \u00dcbersetzung der<em> <\/em>Nachfolge Christi des Thomas von Kempen (1379\u20131471) mit einem Anhang von Gebeten verfasst und herausgegeben. Er widmete sie Kurf\u00fcrst Clemens August gewidmet. <\/p>\n<p>Abt Dionysius war umfassend und vielseitig gebildet. Er war ein gro\u00dfer Freund der sch\u00f6nen K\u00fcnste, was sich auch darin zeigte, dass er eine Gem\u00e4ldegalerie anlegen lie\u00df und damit die S\u00e4le der Pr\u00e4latur schm\u00fcckte.ini <\/p>\n<p>Den Rokokosaal lie\u00df er zum Musikzimmer herrichten und ausschm\u00fccken.F\u00fcr den musikalischen Unterricht seine M\u00f6nche lie\u00df er Instrumente und Noten anschaffen. <\/p>\n<p>Kloster Kamp entwickelte sich zu einem musikalischen Zentrum, in dem die Ordensbr\u00fcder selbst aber auch ausw\u00e4rtige K\u00fcnstler Konzerte gaben.<br \/>Im Interesse eines anderes Klosters hatte er eine Reise nach Rom unternommen. Auf dieser Reise besuchte er mehrere bedeutende St\u00e4dte Italiens und lernte dabei ihre Kunstwerke kennen. <\/p>\n<p>Mit bisch\u00f6flicher Vollmacht weihte er am&nbsp; 26. Juli 1774 den Neubau&nbsp; der im spanisch-niederl\u00e4ndischen Krieg zerst\u00f6rten St.-Anna-Kapelle in Rheinberg. <\/p>\n<p>Mit Genehmigung von Generalabt Fran\u00e7ois Trouv\u00e9 und von Kurf\u00fcrst Clemens August verkaufte er das in Verfall geratene Priorat Bottenbroich bei Kerpen mit seinen Wirtschaftsh\u00f6fen und dem Patronatsrecht \u00fcber die Pfarrkirche Kierdorf (Erftstadt) an die Abtei Marienstatt im Westerwald, deren Abt Edmund Leser( 1770\u20131784 ) die Paternit\u00e4t \u00fcbernahm. <\/p>\n<p>Abt Dionysius verstarb am 17. Mai 1778 im Alter von 68 Jahren. Er hatte f\u00fcnf Jahre regiert.Seinem Nachfolger&nbsp; Eugenius Reinartz hinterlie\u00df er aber ein verschuldetes Kloster. <\/p>\n<p>Eugenius Reinartz aus Heerdt (1778\u20131785) stammte vom Heerdter Hof, heute ein Stadtteil von D\u00fcsseldorf. <\/p>\n<p>Nach seiner Priesterweihe wurde er Kurat und Pfarrer in Kamp- <\/p>\n<p>1777 wurde er Prior und Beichtvater der Zisterzienserinnen in Burbach. <\/p>\n<p>Am 2. Juni 1778 unter dem Vorsitz des Altenberger Abtes Johannes Hoerdt zum Abt gew\u00e4hlt und vom Vaterabt Pierre Thirion von Kloster Morimond best\u00e4tigt. <\/p>\n<p>Er wurde er am 20. September 1778 von Weihbischof Karl Aloys von K\u00f6nigsegg-Aulendorf unter Assistenz der \u00c4bte Johannes Hoerdt und Andreas Kruchen in der Marienkapelle in K\u00f6ln benediziert. <\/p>\n<p>Am 28. Januar 1779&nbsp; konsekrierte er als Vaterabt den Altar in der Klosterkirche von Gnadental bei Goch. <\/p>\n<p>Abt Eugenius lie\u00df in der Klosterkirche Renovierungsarbeiten vornehmen, wahrscheinlich am Gew\u00f6lbe. Auch vollendete er den von seinem Vorg\u00e4nger beendeten Rokokosaal. <\/p>\n<p>2022 wurde der Saal wieder farblich de originalen Zustands der Rokoko-Zeit angepasst, nachdem Handwerker 4 Jahre zuvor im Saal den Originalton wieder gefunden hatten. <\/p>\n<p>1782 visitierte Abt Eugenius im Auftrag von Kaiser Joseph II- (1765-1790) zusammen mit Kurf\u00fcrsten Max Friedrich von K\u00f6ln (1761 \u20131784 )und Abt Edmund Leser (vom Kloster Marienstatt die Reichsabtei Burtscheid. <\/p>\n<p>1783 verpflichtete die preussische Regierung Kloster Kamp, j\u00e4hrlich 30 Rheintaler , das sind etwa 21.069,00 \u20ac., in den Schulfond einzuzahlen. <\/p>\n<p>Im Februar 1784 gab es&nbsp; am Rhein das bis dahin schlimmste verzeichnete Hochwasser. Es gab Dammbr\u00fcche und mehrere Abteig\u00fcter wurden&nbsp; in Mitleidenschaft gezogen. <\/p>\n<p>Abt Eugenius starb am 15. M\u00e4rz 1785, nach siebenj\u00e4hriger Amtszeit, <\/p>\n<p align=\"justify\">Sein Nachfolger wurde Abt Bernhard Wiegels (1785\u20131802 ) als letzter Abt von Kloster Kamp. <\/p>\n<p align=\"justify\">Er wurde am 16. Juli 1738 in Uerdingen geboren. <\/p>\n<p align=\"justify\">1760 trat er in das Kloster Kamp ein&nbsp; und legte&nbsp; am 3. Mai 1761 die Profess ab.&nbsp;&nbsp; Er wurde 1763 zum Priester geweiht. 1773 wurde er Pfarrer in Kamp und 1778 Prior und Beichtvater im Zisterzienserinnenkloster Burbach. <\/p>\n<p align=\"justify\">Am 18. April 1785 wurde er unter dem Vorsitz Abtes Franz Cramer (1779\u20131796 ) von Kloster Altenberg als Kommissar des Vaterabtes Antoine Chautan de Vercly&nbsp; von Kloster&nbsp; Morimond zum Abt gew\u00e4hlt.Die nach den Ordensregeln vollzogene Wahl f\u00fchrte zu heftigen Differenzen mit dem K\u00f6lner Kurf\u00fcrsten Maximilian Franz (1784 \u20131801),der \u2013 wie schon bei der Wahl des verstorbenen Abtes Eugenius Reinartz\u2013 versucht hatte, einen kurf\u00fcrstlichen Kommissar zur Wahlhandlung zu schicken. <\/p>\n<p align=\"justify\">.Die Benediktion erteilte Weihbischof Karl Alois von K\u00f6nigsegg-Aulendorf, in Gegenwart des hierzu vom Erzbischof bestellten Kommissars de Frantz, am 28. August 1785 in der Abteikirche. Assistenten waren <\/p>\n<p align=\"justify\">die \u00c4bte Anselm Aldenhoven (1778\u20131802)von Kloster Brauweiler (OSB) und Franz Cramer von Altenberg. <\/p>\n<p align=\"justify\">Abt Bernhard vertraute M\u00e4nnern au seiner engsten Umgebung, so dem sogenannten K\u00fcchenmeister Johann Josef Kreitz und Syndikus der Abtei, der gelehrte Jurist Andreas St\u00fcndeck(*um 1750-\u00b4+1810) <\/p>\n<p align=\"justify\">St\u00fcndeck hatte in Bonn und G\u00f6ttingen studiert. Als Syndikus der Abtei&nbsp; unterrichtete&nbsp; er M\u00f6nche der Abtei in&nbsp; Grundlagen der Rechtswissenschaften , bevor sie zum weiteren Studium nach Bonn geschickt wurden. <\/p>\n<p align=\"justify\">Zur Vorbereitung der M\u00f6nche aufs Studium stellte er auch im Kloster einen Professor f\u00fcr Philosophie und Mathematik an. <\/p>\n<p align=\"justify\">Das Archiv wurde neu geordnet und die Bibliothek zu wissenschaftlichen Studien mit den neuesten Werken ausgestattet, 1789 die naturwissenschaftliche und medizinische Bibliothek des Bonner Arztes Dejean und dessen Sammlung von physikalischen, optischen und mechanischen Instrumenten gekauft, deren Handhabung Dejean den M\u00f6nchen pers\u00f6nlich demonstrierte. <\/p>\n<p align=\"justify\">17899 begann mit dem Sturm auf die Bastille die Franz\u00f6sische Revolution. <\/p>\n<p align=\"justify\">1790 wurden die Kl\u00f6ster aufgehoben und s\u00e4kularisiert. <\/p>\n<p align=\"justify\">Kloster Citeaux h\u00f6rte ebenso auf zu existieren wie die Mutterabtei von Kamp Kloster Morimond. <\/p>\n<p align=\"justify\">1794 besetzte die franz\u00f6sische Revolutionsarmee den linken Niederrhein <\/p>\n<p align=\"justify\">Am 4. Oktober 1794, nachdem der Sieg in der Schlacht bei Fleurus am 26. Juni 1794 den Franzosen den Weg an den linken Niederrhein er\u00f6ffnet hatte, fl\u00fcchtete Abt Wiegels mit den meisten Konventualen \u2013 f\u00fcnf blieben in Kamp zur\u00fcck \u2013 an das rechte Rheinufer, wo man in Wesel Paramente und Kirchensilber verkaufte. Das ebenfalls in Sicherheit gebrachte physikalische Kabinett und die Gem\u00e4ldegalerie wurden sp\u00e4ter zu einem Drittel ihres Wertes in Amsterdam verkauft, die Bibliothek in Duisburg versteigert. <\/p>\n<p align=\"justify\">Abt Bernhard floh mit einigen M\u00f6nchen&nbsp; \u00fcber das Zisterzienserkloster Mariagarden Gro\u00df-Burlo bei Borken auf, andere wiederum auf dem dortigen Schlo\u00df Gemen, das man im Verein mit den vertriebenen Chorherren aus dem Stift Averbode in Brabant angemietet hatte. Wie einem 19. Juni 1795 datierten Dokument zu entnehmen ist, war Bernhard scheinbar ziellos weiter nach M\u00fcnster und Paderborn, zum Kloster Hardehausen im Kreis Warburg sowie nach Kassel und von dort nach dem Kloster Marienfeld bei Harsewinkel gereist. Nach Kamp kehrte Bernhard nie mehr zur\u00fcck. Bereits am 10. November 1797 war daher der K\u00fcchenmeister Nivardus Classen zum Plenipotenti\u00e4r und Administrator der abteilichen G\u00fcter gew\u00e4hlt worden. <\/p>\n<p>Bernhard erhielt keine staatliche Pension. Seinen Lebensunterhalt zumindest w\u00e4hrend der ersten Zeit seiner Flucht wird er auch von dem Erl\u00f6s aus dem Verkauf von Kamper Kircheninventar bestritten haben. Schon bald zog er in das Zisterzienserinnenkloster Welver bei Soest ein, wo man ihm bis September 1799 gratis Kost und Logis gew\u00e4hrte. Wegen der in den Folgejahren entstandenen Beherbergungskosten jedoch lie\u00df die \u00c4btissin schlie\u00dflich seine pers\u00f6nliche Habe in Beschlag nehmen. Wiegels mu\u00dfte ausziehen und ging zu seinem Bruder nach Uerdingen. Dort lebte &#8222;in stiller Zur\u00fcckgezogenheit&#8220;, klagte gelegentlich \u00fcber &#8222;Mangel an Subsistenzmitteln&#8220; und verstarb schlie\u00dflich 75j\u00e4hrig als &#8222;Exreligieux&#8220; am 21. Juli 1812 &#8222;sanft an den Folgen einer w\u00e4hrend f\u00fcnf Monate mit musterhafter Geduld \u00fcberstandenen Abnehmungs-Krankheit&#8220;. <\/p>\n<p>Am 6. August 1802 wurde von den Kommissaren L\u00e9pine und Thibault die S\u00e4kularisation des Klosters verk\u00fcndet, alle beweglichen und unbeweglichen G\u00fcter wurden konfisziert. Allein die Kirche und die f\u00fcr den Gottesdienst ben\u00f6tigten Gegenst\u00e4nde waren davon ausgenommen. Die letzten 27 M\u00f6nche verlie\u00dfen mit Abt Bernhard Wiegels das Kloster bereits am 10. August 1802.<sup><\/sup> 1807 wurde das Kloster nach einer Versteigerung in Aachen&nbsp; von sechs Kaufleuten erworben. Die Geb\u00e4ude wurden abgerissen oder umgebaut, das Land des Ordens ging durch die Abschaffung der Feudalrechte durch Frankreich an die Bauern \u00fcber, die es bisher nur erblich nutzen durften. <\/p>\n<p>Auf dem Wiener Kongress von 1814 wurde Kamp Teil der preu\u00dfischen Provinz Rheinland. Zwischen 1802 und 1954 wurde die ehemalige Klosterkirche von der Gemeinde als Pfarrkirche genutzt. Am 27. Mai 1954 zog ein Konvent der <a href=\"https:\/\/www.wikiwand.com\/de\/articles\/Karmeliter\">Karmeliter<\/a> in das Kloster ein; diese waren als Seelsorger und Lehrer an den Schulen der Stadt t\u00e4tig. 2002 wurde aber auch dieser Konvent aufgel\u00f6st und die Ordensleute zogen bis auf einen in die Niederlande zur\u00fcck. <\/p>\n<p>2003 wurde in Kamp ein Geistliches und Kulturelles Zentrum eingerichtet. <\/p>\n<p>WEs finden kulturelle Veranstaltungen, Lesungen und Konzerte statt. <\/p>\n<p>Es gibt ein Caf\u00e9 und ein Museum zur Geschichte von Kloster Kamp <\/p>\n<h4>\u00c4bteliste Kloster Kamp (Biographia Cisterciensis)<\/h4>\n<pre>01 Henricus I 1122\u20131137\n02 Theodoricus I 1137\u20131177\n03 Eberhardus 1177\u20131184\n04 Gerhardus I 1184\u20131204\n05 Theodorus 1204\u20131206\n06 Gerlatus 1206\u20131218\n07 Johannes I 1218\u20131223\n08 Arnoldus I 1223\u20131235\n09 Haclevus 1235\u20131245\n10 Henricus II 1245\u20131247\n11 Hermannus I 1247\u20131252\n12 Gerhardus II 1252\u20131265\n13 Albertus 1265\u20131274\n14 Giselbertus 274\u20131298\n15 Arnoldus II aus Sittard 1298\u20131320\n16 Hermannus II aus Wachtendonk 1320\u20131326\n17 Godefridus I aus Neu\u00df 1326\u20131341\n18 Arnoldus III Beyert aus Rheinberg 1341\u20131349\n19 Guilhelmus aus Zwalm 1349\n20 Vellingus aus Rees 1360\u20131379\n21 Adamus aus L\u00f6wenich 1379\u20131382\n22 Gmlhelmus II aus K\u00f6ln 1382\u20131462\n23 Johannes II aus Bottenbroich 1402\u20131423\n24 Johannes III aus Goch 1423\u20131438\n25 Henricus III vom Niephuser Hof, Gemeinde Repelen 1438\u20131452\n26 Henricus IV de Ray 1452\u20131483\n27 Henricus V aus Kalkar 1483\u20131499\n28 Theodoricus II Venucken aus Wesel 1499\u20131503\n29 Engelbertus Bischop aus K\u00f6ln 1503 1504 \n30 Antonius Bemmel aus Nymwegen 1504\u20131504\n31 Johannes IV Middels aus H\u00fcls 1504\u20131524\n32 Henricus VI aus Orsoi 1524\u20131529\n33 Johannes V in gen rai aus H\u00fcls 1529\u20131563\n34 Richardus aus Xanten 1563\u20131572\n35 Johannes VI Langenrai aus Wachtendonk 1572\u20131584\n36 Godefridus II Draek aus Lobberich 1584\u20131612\n37 Carlus Rein\u00e9ri 1612\u20131622\n38 Laurentius \u00e2 Bever aus Kleve 1622\u20131636\n39 <a href=\"http:\/\/www.zisterzienserlexikon.de\/w\/index.php?title=Polenius,_Petrus&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Petrus Polenius<\/a> aus Wachtendonk 1636\u20131664\n40 Johannes VII Hoen aus Neu\u00df 1664\u20131672\n41 Andreas Holtmann aus Geldern 1672\u20131695\n42 Edmundus \u00e2 Richterich aus J\u00fclich 1695\u20131705\n43 Wilhelmus Norf aus Rheinberg 1705\u20131726\n44 Stephanus Broichhausen aus dem Bergischen 1726\u20131733\n45 Franciscus Daniel aus Grevenbroich 1733\u20131749\n46 Brandt, Friedrich 1749\u20131756\n47 Martinus Fabricis aus \u00dcrdingen 1757\u20131773\n48 Dionysius Genger aus K\u00f6nigswinter 1773\u20131773\n49 Eugenius Reinartz aus Heerdt 1778\u20131785\n50 Bernardus Wiegels aus \u00dcrdingen 1785\u20131802\n<\/pre>\n<p>&nbsp; <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/tse1.mm.bing.net\/th?id=OIP.EHstjM47FuLVI1_Czhvm3wHaHa&amp;pid=Api&amp;P=0&amp;h=180\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Friedrich I. von Schwarzenbreg (1100-1131), Erzbischof von K\u00f6ln, stiftete 1122 das Zisterzienserkloster Kamp bei Rheinberg. Die Stiftungsurkunde wurde am 23. Januar 11123 ausgestellt. \u201cF(ridericus), Erzbischof von K\u00f6ln, siedelt eine Kolonie von Zisterzienser-M\u00f6nchen, welche Abt Arnulf von Morimund ihm auf seine Bitte aus seiner Kongregation \u00fcberlassen hat, an einem einsamen Orte namens Camp (in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-3326","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kloester-in-nrw"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3326","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3326"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3326\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3327,"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3326\/revisions\/3327"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3326"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3326"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3326"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}