{"id":3283,"date":"2023-04-16T17:35:20","date_gmt":"2023-04-16T17:35:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=3283"},"modified":"2023-04-16T17:35:20","modified_gmt":"2023-04-16T17:35:20","slug":"kloster-frstenzell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=3283","title":{"rendered":"Kloster F&uuml;rstenzell"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp; <\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <img decoding=\"async\" alt=\"undefined\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/5\/52\/Michael_Wening_Kloster_F%C3%BCrstenzell.jpg\"><\/p>\n<p>In Zell im M\u00fcndungsdreieck zwischen Donau und Inn erwarb Magister Hartwig von Ruprechting vom Passauer Augustinerchorherrenstift Sankt Nikola 1272 einen Hof.&nbsp; Er stammte aus Ruprechting bei Aschach in Ober\u00f6sterreich,das damals zur&nbsp; Di\u00f6zese Passau geh\u00f6rte.<\/p>\n<p>Hartwig war ein Passauer Domherr, Leiter der Domschule und Kaplan von Herzog Otto II. von Bayern (1231-1253) und dessen Sohn Heinrich XIII (ab 1253 Herzog von Bayern und ab 1255 \u20131290 als Heinrich I. Herzog von Niederbayern und Gr\u00fcnder der<\/p>\n<p>Hauslinie Wittelsbach-Niederbayern<\/p>\n<p>Hartwig war ein Mann, der sich durch Gelehrsamkeit und Fr\u00f6mmigkeit auszeichnete. Er war Verfasser einer Grammatik und zweier Abhandlungen \u00fcber Jugenderziehung. In Zell gab er mit seinem Hof die Grundausstattung f\u00fcr ein Zisterzienserkloster.<\/p>\n<p>Er verstarb am am 19. April 1284. Er ist in der Klosterkirche von F\u00fcrstenzell bestattet. Sein Grabstein ist noch vorhanden. Darauf wird er \u201cGr\u00fcnder dieses Klosters\u201d genannt.<\/p>\n<p>Der Passauer Domherr Heinrich von Preming, der am 13. Mai 1301 verstorben ist, erg\u00e4nzten die ungen\u00fcgende Dotation. Er ist in der Allerheiligenkapelle von Kloster F\u00fcrstenzell bestattet.<\/p>\n<p>Magister Hartwig kam mit seinem Klosterprojekt bald an seine finanziellen Grenzen, fand aber in Herzog Heinrich XIII. einen gro\u00dfz\u00fcgigen Unterst\u00fctzer, der das neue Kloster gro\u00dfz\u00fcgig mit Grundst\u00fccken und auch Privilegien bedachte,<\/p>\n<p>was ihn zum eigentlichen Klosterstifter machte, was sich ja auch im Namen \u201cCella principis\u201d, also F\u00fcrstenzell widerspiegelt.<\/p>\n<p>Am 26. Februar 1272 stiftete Alram von Rottau seinen Besitz in D\u00fcrhaim an das mit Abt und Konvent&nbsp; von Aldersbach und Magister Hartwig neu gegr\u00fcndete Kloster. \u201c Alram von Rottau stiftet mit Zustimmung seiner Kinder Richger und Elisabeth<br \/>seinen Besitz in D\u00fcrham (Duricheim), dem vom Domscholaster Mag. Hertwiggemeinsam mit Abt und Konvent zu Aldersbach neu gegr\u00fcndeten Kloster\u201d Alle Urkunden aus Fond: Kloster F\u00fcrstenzell Urkunden (Zisterzienser 1246-1786)<\/p>\n<p>Archivbest\u00e4nde &gt; DE-BayHStA &gt; KUFuerstenzell Urkunde 11  <\/p>\n<p>Die Urkunde wurde in Aldersbach ausgestellt. Man kann also davon ausgehen, dass er die Unterst\u00fctzung von Kloster Aldersbach hatte. <\/p>\n<p>Bischof Diepold von Berg (1172-1190) verlieh den Herren von Rottach 1175 ein heraldisches Wappen. Das ist ihre erste urkundliche Erw\u00e4hnung. Die Herren von Rottach z\u00e4hlten zu den gr\u00f6\u00dften Wohlt\u00e4tern von Kloster F\u00fcrstenzell.<\/p>\n<p>Weitere F\u00f6rderer von F\u00fcrstenzell waren die Grafen von Ortenburg und die Poppenberger.<\/p>\n<p>Bischof Petrus von Passau (1265-1280) gestattete am 8. April 1274 ein Zisterzienserkloster zu gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>\u201cPeter, Bf. von Passau, gestattet dem Domscholaster Hertwig, in der vonLeopold, Propst des Stiftes St. Nikola, erworbenen curia nebst Kapelle in Zell<br \/>ein Zisterzienserkloster zu errichten. Der Platz des Klosters wird von allen Rechten der Pfarrkiche in Irsham eximiert. Das Kloster soll alle Rechte und Freiheiten des Zisterzienserordens genie\u00dfen.\u201d Urkunde 13<\/p>\n<p>Eine eigentliche Stiftungsurkunde ist im Fond:Kloster F\u00fcrstenzell nicht vorhanden.<\/p>\n<p>Das Kloster wurde aus Kloster Aldersbach besiedelt und war damit in der Filiation Aldersbach-Ebrach-Morimond.<\/p>\n<p>Ein Gr\u00fcnderkonvent wie meist bei den Zisterziensern wurde wohl nicht von Aldersbach nach F\u00fcrstenzell geschickt. <\/p>\n<p>Im Mai 1275 wurde der M\u00f6nch Walther, der aus Kloster Wilhering stammte, zum ersten Abt von F\u00fcrstenzell gew\u00e4hlt. Wilhering ist 1185 von Ebrach aus neu besiedelt worden<\/p>\n<p>Abt Walther lie\u00df eine Portenkirche zu Ehren der Heiligen Margarete errichten. Die Portenkirche ist ein typischer Bestandteil mittelalterlicher Klosteranlagen. Dort wurde f\u00fcr Frauen, f\u00fcr weltliche Bedienstete<\/p>\n<p>und f\u00fcr Menschen aus der Umgebung, die die Klausur und die Abteikirche nicht&nbsp; betreten durften, die Messe gefeiert. Auch das Mutterkloster Aldersbach besa\u00df eine solche Portenkirche.<\/p>\n<p>Walther hatte seine Profess in Aldersbach abgelegt. Er resignierte schon nach zwei Jahren. Er starb 1284<\/p>\n<p>Am 13. Juni 1276 gew\u00e4hrte Herzog Heinrich dem Kloster weitgehende Freiheiten.<\/p>\n<p>\u201cHeinrich Pgf. bei Rhein und Hz. in Bayern, gew\u00e4hrt dem Kloster F\u00fcrstenzell,das er [mit-] begr\u00fcndet hat, Immunit\u00e4t und Befreiung von allen Real- und<br \/>Personallasten, ungest\u00f6rten Genu\u00df der Rechte und Freiheiten ihres Ordens gem\u00e4\u00df p\u00e4pstlichen und kaiserlichen Privilegien sowie Vogtfreiheit..\u201d Urkunde 23  <\/p>\n<p>Die Vogtfreiheit war eine wesentliche Forderung, die alle Zisterzienserkl\u00f6ster f\u00fcr sich beanspruchten. Diese Urkunde enthielt auch eine beschr\u00e4nkte Gerichtsbarkeit \u00fcber die Leute und G\u00fcter des Klosters.  <\/p>\n<p>Die volle Gerichtsbarkeit gew\u00e4hrte Herzog Heinrich 1280.  <\/p>\n<p>1277 gew\u00e4hrte Bischof Dietrich II. von Gurk (1253\u20131278) einen Ablass von 40 Tagen f\u00fcr alle, die am Marienfest das neugegr\u00fcndete Kloster F\u00fcrstenzell aufsuchten. (Urkunde 25)  <\/p>\n<p>Auch in den Folgejahren gew\u00e4hrten Bisch\u00f6fe immer wieder Abl\u00e4sse, so der Passauer Bischof Wichard von Pohlheim(1280-1282) in Urkunde 35.  <\/p>\n<p>Wichard machte sich als F\u00f6rderer der Zisterzienserkl\u00f6ster Heiligenkreuz im Wienerwald und F\u00fcrstenzell einen Namen. (Abl\u00e4sse in&nbsp; Urkunde 32,35, 42)  <\/p>\n<p>Das zog nat\u00fcrlich Besucher an und verschaffte dem Kloster Einnahmen  <\/p>\n<p>1279&nbsp; schenkte Heinrich dem Kloster das Patronat der Kapelle in Haunersdorf (Urkunde 26)  <\/p>\n<p>Am 19. August 1279 bekam das Kloster vom Passauer Bischof Petrus den Weinzehnten in Rehberg geschenkt. (Urkunde 27)  <\/p>\n<p>K\u00f6nig Rudolf I. von Habsburg befreite Kloster F\u00fcrstenzell wie andere Kl\u00f6ster in Bayern und \u00d6sterreich von Maut und anderen Z\u00f6llen auf Lebensmittel. (Urkunde&nbsp; 31)  <\/p>\n<p>Das war die erste Urkunde eines deutschen K\u00f6nigs f\u00fcr Kloster F\u00fcrstenzell.  <\/p>\n<p>Zollfreiheit gew\u00e4hrten auch die Br\u00fcder Wernhard und Heinrich von Schaunberg f\u00fcr Wein und Lebensmittel aus \u00d6sterreich. Urkunde 38.  <\/p>\n<p>Die erste Papsturkunde f\u00fcr Kloster F\u00fcrstenzell stellte Papst Martin IV. (1281-1285) am 1. September 1282 aus. Urkunde 40 \u201cPapst Martin IV. stellt Abt und Konvent des Klosters F\u00fcrstenzell mit all ihren<br \/>Besitzungen unter apostolischen Schutz.\u201d  <\/p>\n<p>Am 4. November 1282 wandelte Graf Diepold von Ortenburg ( +1285) die M\u00fchle von Aspertsham, die Lehen des Rugger von Poppenberge in Eigen um. Dieser schenkte die M\u00fchle dann an Kloster F\u00fcrstenzell. (Urkunde 41)  <\/p>\n<p>1283 best\u00e4tigte Bischof Gottfried von Passau (1282-1285) \u201c gleich seinen Vorg\u00e4ngern Abt und Konventdes Klosters F\u00fcrstenzell Maut-, Zoll- und Abgabenfreiheit f\u00fcr Lebensmittel und andere Bedarfsartikel\u201d. (Urkunde 45)<\/p>\n<p>Abt Hugo Haug stammte aus Straubing. Er war von 1276-1280 Abt in&nbsp; Wilhering. 1285-1295 war er Abt in F\u00fcrstenzell.&nbsp; Dann wechselte er nach Kloster Aldersbach und war dort Abt vom 8.11.1292-1298. Auf der R\u00fcckreise vom Generalkapielt in<\/p>\n<p>Citeaux verstarb&nbsp; er am 16.10.1308 in Heilsbronn, wo er auch bestattet ist. Er tritt in einigen&nbsp; Urkunden auf. In der Urkunde vom 1. M\u00e4rz 1290&nbsp; Es geht um einen Gebietstausch durch Abt Wernher II.(1271-1293)vom Kloster Reichenbach am Regen.<br \/>Die \u00c4bte Hermann II. von Kloster Ebrach (1290-1306) und Hugo von F\u00fcrstenzell&nbsp; nahmen am 27.01.1295 das vom Passauer Bischof Bernhard von Prambach (1285-1313) gestiftete Kloster Engelszell .<\/p>\n<p>namens des Zisterzienserordens die neue Niederlassung in feierlicher Form in Besitz und f\u00fchrten den neuen Abt Berthold in sein Amt ein.  <\/p>\n<p>1294 \u00fcbertrug das Domkapitel von Passau Kloster F\u00fcrstenzell die Verwaltung der Kirche in H\u00f6henstadt, das heute zur Gemeinde F\u00fcrstenzell geh\u00f6rt. Urkunde 78  <\/p>\n<p>Im Juli 1297 regierte Abt Timo. Er tritt in der Urkunde 84 vom 24. Juni 1297 auf.  <\/p>\n<p>Die besondere Aufmerksamkeit des Passauer Bischofs&nbsp; Bernhard galt dem Zisterzienserorden. Das zeigte sich nicht nur in der oben erw\u00e4hnten Stiftung des Klosters Engelszell.  <\/p>\n<p>Am 13. Mai 1300 gew\u00e4hrte er Kloster F\u00fcrstenzell eine Almosensammlung. Urkunde 89 \u201cBernhard Bischof von Passau, gew\u00e4hrt dem Kloster F\u00fcrstenzell Almosensammlung<br \/>an sechs Sonntagen in der gesamten Di\u00f6zese und andere Verg\u00fcnstigungen,verleiht den Besuchern 40 Tage Abla\u00df und best\u00e4tigt die bestehenden Abl\u00e4ssevon vier Erzbisch\u00f6fen und 25 Bisch\u00f6fen.\u201d  <\/p>\n<p>Papst Bonifaz VIII. (1294-1303) am 13.11. 1300 eine weitere Papsturkunde f\u00fcr F\u00fcrstenzell aus.Urkunde&nbsp; 91 \u201cPapst Bonifaz VIII. weist den Domdekan zu Passau an, Abt und Konvent des<br \/>Klosters F\u00fcrstenzell mit ihren Besitzungen gem\u00e4\u00df p\u00e4pstlichen Privilegien zu sch\u00fctzen.\u201d<\/p>\n<p>Im November 1301 war Konrad Abt von Kloster F\u00fcrstenzell, wie aus einer Quittung hervorgeht. Urkunde 94<\/p>\n<p>Am 25. Juli 1305 best\u00e4tigt Abt Alber eine Stiftung des Purchart von Neuburg. Urkunde 101. Im Sulzbacher Kalender f\u00fcr katholische Christen auf das Jahr 1875 wird Abt Albert (nicht Alber)<\/p>\n<p>mit dem Todesjahr 1309 genannt. Das Kloster hatte bei der Belagerung der Burg Neuburg schwer zu leiden. Dies Burg wurde im bayrisch-\u00f6sterreichischen Konflikt 1310 zerst\u00f6rt. Abt Albrecht&nbsp; f\u00fchrte nach der Fehde bei Herzog Otto Klage wegen der erlittenen Verluste, worauf das Kloster eine Entsch\u00e4digung erhielt. (S. 53)&nbsp; Schon 1294 gew\u00e4hrte&nbsp; Otto im Einverst\u00e4ndnis mit seinen Br\u00fcdern&nbsp; Ludwig und Stephan \u201cangesichts der Belastungen w\u00e4hrend der Belagerung von Neuburg (Nevnburch), k\u00fcnftig<br \/>j\u00e4hrlich zwei gro\u00dfe und acht kleine Talente Salz zoll- und mautfrei durch Burghausen und Sch\u00e4rding zu bef\u00f6rdern.\u201d Urkunde 75 vom 25.1.1294.<\/p>\n<p>Schon 1308 erkl\u00e4rten die Grafen Albert und Alram von Hals erkl\u00e4rten namens des Herzogs&nbsp; von Bayern Pfleger und Schirmer des Besitzes des Klosters F\u00fcrstenzell in Hausbach, Pokch, Altham (Alram), Habernagel (Haberzagel) und Aichberg in der Pflege Vilshofen zu sein und das Klostergut wie ihr eigenes Gut vor allen zu sch\u00fctzen. Urkunde 113 vom 14.02.1308. Die Grafen von Hals erhielten 1319 von den niederbayrischen Herz\u00f6gen Heinrich XIV. Otto IV. und Heinrich XV. f\u00fcr ihre treuen Dienste Teile der ehemaligen Grafschaft Leonsberg \u00fcberlassen.<\/p>\n<p>Auch Papst Clemens V. (1305-1314) vergab einen&nbsp; Auftrag Kloster F\u00fcrstenzell zu sch\u00fctzen. Abt Wernhard (1289-1317) von Kloster Niederaltaich in Nierbayern sollte \u201cAbt und Konvent des Klosters F\u00fcrstenzell im Besitz ihrer G\u00fcter zu sch\u00fctzen, bei Verletzung Kirchenstrafen auszusprechen und Zeugen zu verh\u00f6ren.\u201d Urkunde 126 vom 7. 3. 1312.<\/p>\n<p>1313 wird in einer Schenkungsurkunde Konrad als Abt von Kloster F\u00fcrstenzhell genannt.Urkunde 135 vom 10.08.1313<\/p>\n<p>Abt Berthold erscheint in einer Urkunde vom 21.3.1316, in der dieser die Fleischbank des Klosters in Passau am Fischmarkt an Wernhardt den Fleischhacker&nbsp; verleiht. Urkunde 142. Die Urkunde belegt zwei Fakten, 1. dass 1316 Abt Berthold regiert hat und 2. dass<\/p>\n<p>Kloster F\u00fcrstenzell in Passau eine Fleischbank hatte.<\/p>\n<p>Auf Abt Berthold muss wohl Petrus von Harbeck gefolgt sein. Er regierte von 1317-1327.<\/p>\n<p>Die erste Urkunde in der auftritt, datiert vom 25.5. 1317, in der es um die Verleihung eines Gutes geht. Urkunde 150 <\/p>\n<p>Unter Abt Peter kaufte Kloster F\u00fcrstenzell ein Haus in Krems. Der Stadtrat von Krems legte am 15.10.1320 fest, dass auch Kloster F\u00fcrstenzell f\u00fcr das Haus in Krems <\/p>\n<p>die \u00fcbliche Steuer zu zahlen hatte.Urkunde 164<\/p>\n<p>Auch in Passau besa\u00df Kloster F\u00fcrstenzell ein Haus, wie aus der Urkunde 185 hervorgeht.<\/p>\n<p>Ludwig IV., besser bekannt als Ludwig der Bayer, war von 1314 bis 1328 deutscher K\u00f6nig und danach bis zu seinem Tod 1347 Kaiser.<\/p>\n<p>Er stellte f\u00fcr alle bayrischen Kl\u00f6ster viele Urkunden aus. F\u00fcrstenzell erhielt die erste K\u00f6nigsurkunde von Ludwig am 29.12. 1322. Urkunde Nr. 183. Darin \u201cbest\u00e4tigte (er) dem Kloster F\u00fcrstenzell alle Freiheiten, Rechte, Gnaden, Zugest\u00e4ndnisse und Privilegien, die es von P\u00e4psten, Kaisern und K\u00f6nigen, anderen weltlichen oder geistlichen F\u00fcrsten und sonstigen Personen erhalten hat, nimmt es mit Leuten, G\u00fctern, Besitzungen und Rechten in seinen und des Reiches Schutz und untersagt, es darin zu beeintr\u00e4chtigen.<\/p>\n<p>1327 erscheint in den Urkunden von Kloster F\u00fcrstenzell Abt Heinrich.<\/p>\n<p>Die Klosterkirche von F\u00fcrstenzell wurde zwar erst 1344 fertiggestellt, aber schon im Juli 1327 weihte der Passauer Weibischof Dietrich, Titularbischof von Dionysias, der auch dem Zisterzienserorden angeh\u00f6rte,<\/p>\n<p>zwei Alt\u00e4re in F\u00fcrstenzell, den einen St. Michael und dem Apostel Jacobus maior, den anderen dem M\u00e4rtyrer St. Achatius und dessen Gef\u00e4hrten sowie St. Maria Magdalena. Aus diesem Anlass verlieh er<\/p>\n<p>einen Ablass von 40 Tag. Urkunde 208<\/p>\n<p>1332 urkundet Konrad als Abt von F\u00fcrstenzell.<\/p>\n<p>Am 10.07.1334 weiht Weihbischof Dietrich von Passau mit Erlaubnis des Bischofs von Passau Albert II. von Sachsen-Wittenberg (1320-1342) von neuem, wie es in der Urkunde 230 hei\u00dft.  <\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich wurde wieder ein Ablass von 40 Tagen gew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Ab 1336 erscheint Abt Hartmann in den F\u00fcrstenzeller Urkunden (Urkunde 238) Danach wird Rueger als Abt genannt. (1337, Urkunde 237). Er wird bis 1340 genannt.<\/p>\n<p>Am 6.6. 1342 visitierte der Mutterabt Herold von Kloster Aldersbach (1340-1343) das Kloster F\u00fcrstenzell und verzeichnete \u201c die bei Visitation seines Tochterklosters F\u00fcrstenzell festgestellten Gelder und Schulden des ehem. Abtes Ruger sowie den Bestand an Wein, Getreide und Tieren.\u201d<\/p>\n<p>Urkunde 252<\/p>\n<p>Am 17.2. 1343 erteilte dem Kloster F\u00fcrstenzell Steuerfreiheit f\u00fcr alle kaiserlichen Untertanen, die auf dem Gebiet des Klosters sich aufhalten. Urkunde 1065. Am selben Tag stellte er zwei weitere Urkunden f\u00fcr das Kloster aus.<\/p>\n<p>Mit der Urkunde 1066 best\u00e4tigte er die Privilegien des Klosters. In der Urkunde 256 erweiterte er die mautfreie Einfuhr von Salz und Getreide, die die Herz\u00f6ge Otto,Stephan und Ludwig 1294f\u00fcr die bei der Belagerung der Burg Neuburg<\/p>\n<p>entstanden Sch\u00e4den erlitten hatten.<\/p>\n<p>Ab 1345 erscheint Abt Heinrich in den F\u00fcrstenzeller Urkunden ( 259 und folgende)<\/p>\n<p>Die Urkunde 268 vom 26.12. 1347 stellt Abt Andre aus.<\/p>\n<p>Ab 1350 urkundet Abt Hugo (Urkunde 277 vom 7.3. 1350 und folgende)<\/p>\n<p>Am 13.6. 1356 (Urkunde 288)schlie\u00dft Abt Ulreich einen Vergleich.<\/p>\n<p>22.5. 1378 weist Papst Urban VI. (1378-1389) den Domdekan von Passau an, Kloster F\u00fcrstenzell vor&nbsp; dem Ritter Zacharias genannt der Hadrer zu sch\u00fctzen.Er hatte 1369 die Burg Irsham erworben, von wo aus er die Umgebung drangsalierte. Urkunde 355<\/p>\n<p>Abt Jakob I. Westendorffer (1380-1397) war nach dem Sulzbacher Kalender f\u00fcr katholische Christen auf das Jahr 1875, dort Kloster F\u00fcrstenzell S. 52&nbsp;&nbsp;&nbsp; ein \u201ctrefflicher&nbsp; Mann\u201d. Er er\u00f6ffnete im nahen Dorf Aspersham ein Bad und eine Taverne.<\/p>\n<p>Die Erlaubnis hatte Herzog Friedrich (1375-1392 und 1392 bis zu seinem Tod 1393 Herzog von Bayern-Landshut) gegeben. Urkunde&nbsp;&nbsp; 372<\/p>\n<p>Am 24. VI. 1384 kaufte er von Ritter Zacharia (s.o.) den Burgstall in Hirschstein und die G\u00fcter um Irsham. Urkunde 385. Die Burg lie\u00df er schleifen und das Baumaterial zum weiteren Klosterbau verwenden.<\/p>\n<p>Abt Jakob t\u00e4tigte eine Reihe weiterer K\u00e4ufe. Er verstarb 1397.<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Jaob II. aus Wels (1397-1409)In seiner Amtszeit gab es verschiedene Streitigkeiten, die aber meist auf dem Vergleichsweg beendet wurden.<\/p>\n<p>Ihm hatte auch Herzog Heinrich XVI. (1393-1450) alle Rechte und Freiheiten best\u00e4tigt. Urkunde 455 vom 11. 03.1404.<\/p>\n<p>Von 1414 bis 1418 fand in Konstanz das Konzil statt. Neben 33 Kardin\u00e4len, 346 Patriarchen, Erzbisch\u00f6fen und Bisch\u00f6fen,&nbsp; waren auch&nbsp; 546 Vorsteher und Glieder der M\u00f6nchsorden in Konstanz vertreten<\/p>\n<p>F\u00fcr Kloster F\u00fcrstenzell war Abt Thomas(1414-1440) anwesend. Abt Thomas erhielt von Abt Christian II. Hochgemut (1415-1429) eine Urkunde pr\u00e4sentiert, in der er<\/p>\n<p>aufgefordert wird, die Vorg\u00e4nge in F\u00fcrstenzell zu untersuchen, aus der Zeit, als das Kloster vakant war und der Bruder Andreas Zullinger, der sich die Amtsgewalt des Abtes angeeignet hatte, eingekerkert werden sollte. Urkunde 486<\/p>\n<p>Aus den online zug\u00e4nglichen Unterlagen und Quellen l\u00e4sst sich der Sachverhalt leider nicht kl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Am 3.4.1416 gibt es auch ein Mandat f\u00fcr den Abt von Kloster Formbach des Konzils, er solle die dem Kloster F\u00fcrstenzell entfremdeten G\u00fcter zur\u00fcckgeben. Urkunde 488<\/p>\n<p>Am 21.4. 1420 bekam Abt Thomas und der Konvent des Klosters F\u00fcrstenzell die geistliche und weltliche Verwaltung der Pfarrkirche in H\u00f6henstadt samt der Filiale in Irsham und der Kapelle in Essenbach mit der Bedingung, dass allj\u00e4hrlich im Kloster ein Jahrtag f\u00fcr das Domkapitel am 21. April begangen wurde. Urkunde 499<\/p>\n<p>Vermutlich unter Abt Thomas wurde eine Gedenkplatte f\u00fcr den Klosterstifter Hartwig geschaffen.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Achatius Sandhaaas<\/p>\n<p>Am 1.11. 1447 inkorporierte&nbsp; der Passauer Bischof Leonhard von Laiming (1423 \u20131451) Kloster F\u00fcrstenzell zum Dank f\u00fcr die oftmals erwiesene Gastfreundschaft die St. Georgs Pfarrkirche zu Beutelsbach mit allen Eink\u00fcnften und G\u00fctern und der Verpflichtung den vom Bischof jeweils eingesetzten Priester aus den Eink\u00fcnften zu erhalten. Urkunde 598<\/p>\n<p>Von Graf Heinrich V. Graf zu Ortenburg (+1449) kaufte Abt Achatius mehrere G\u00fcter. Urkunde607<\/p>\n<p>Am 20.5. 1450 visitierte Abt Johannes III. Pluer (1448-1463)von Kloster Aldersbach Kloster F\u00fcrstenzell. Aus diesem Anlass machte er auch Inventur. Er&nbsp; listete die Eink\u00fcnfte des Klosters sowie die Ausgaben auf, zusammen mit dem jeweiligen Verwendungszweck, abschlie\u00dfend w\u00fcrde der Viehbestand des Klosters angegeben. Urkunde 611<\/p>\n<p>1453 hatte Kloster F\u00fcrstenzell 6 Gulden Kontribution an Kloster Citeaux zu zahlen, das sind etwa 1.256,00 \u20ac, wie aus der Urkunde 622 hervorgeht.<\/p>\n<p>Unter Abt Achatius erhielt die Klosterkirche ein Gew\u00f6lbe.<\/p>\n<p>Abt Achatius starb am 2. Februar 1457 \u201csub Cura medicorum\u201d ,also in \u00e4rztlicher Behandlung. (Sulzbacher Kalender S. 54)<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Kilian, der aber bereits 1459 verstarb.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Johannes I. Schletterer (1459-1496) Die Wahl leitete Abt Johannes von Kloster Aldersbach im Beisein von Abt Erasmus (1456-1465) von Engelzell und Abt Stephan (-1469?) von Kloster Gotteszell.<\/p>\n<p>Die Wahl fand am 7.1.1460 statt. Urkunde 641 Den Wahltermin hatte Abt Johannes auch zur Visitation und Inventur von Kloster F\u00fcrstenzell genutzt. Urkunde 642<\/p>\n<p>Zwischen Kloster Imbach und Kloster F\u00fcrstenzell gab es einen Rechtsstreit wegen des Weinzehnten von Rehberg, der sich \u00fcber mehrere Jahre hinzog, und der erst am 11.5. 1472 durch Papst Sixtus IV. (1472-1484) entschieden wurde.<\/p>\n<p>Urkunde 674<\/p>\n<p>Schon am 31.3. 1472 hatten Abt Johannes und Prior Stephan Thoman Bursarnus Generalvollmacht erteilt, das Kloster in allen Rechtsgesch\u00e4ften zu vertreten.&nbsp; Urkunde 673<\/p>\n<p>1473 wurde das Kloster zur Abtei erhoben (Ortschronik F\u00fcrstenzell)<\/p>\n<p>1476 erhielt Abt Johannes von Papst Sixtus die Pontifikalien verliehen.<\/p>\n<p>In der Regierungszeit von Abt Johannes wurde die Wallfahrtskirche von H\u00f6henstadt, heute ein Ortsteil von F\u00fcrstenzell erbaut. Aus dieser Zeit stammt auch das Gnadenbild, eine sp\u00e4tgotische Madonna,genannt Sch\u00f6ne Maria im Turm.<\/p>\n<p>Heute ist es im Rokokoaltar, der sich in der Seitenkapelle befindet. <\/p>\n<p>Am 9. September 1477 visitierte der Aldersbacher&nbsp; Abt&nbsp; Georg von Osterhofen (1466-1486) Kloster F\u00fcrstenzell.<\/p>\n<p>Abt Johannes lie\u00df um 1490 den Chor der Portenkirche im gotischen Stil neu erbauen. <\/p>\n<p>Abt Johannes verstarb 1496. Sein Nachfolger wurde Abt Pangratius Reicher (1496-1512). Der Aldersbacher Abt Simon&nbsp; von Kasten (1486-1501) best\u00e4tigte die Wahl am&nbsp; 29.5.1496. Urkunde 779.<\/p>\n<p>Abt Pangratius war wohl vorher Prior. In Urkunde 777 vom 24.4.1496 best\u00e4tigt Prior Pangratz die Richtigkeit der Aufstellung \u00fcber die Einnahmen und Ausgaben des Klosters, die Abt Johannes angefertigt hat.<\/p>\n<p>Am 23.06.1496 best\u00e4tigte der deutsche K\u00f6nig Maximilian I. (1486-1508, ab 1508 Kaiser bis&nbsp; 1519) Kloster F\u00fcrstenzell alle Privilegien. Urkunde 780<\/p>\n<p>Einen Monat sp\u00e4ter, am07.07. 1496 best\u00e4tigte Abt Jacob II. (1495-1503) von Kloster Morimond die Wahl von Pangratius zum neuen Abt.<\/p>\n<p>Weihbischof Bernhard Meurl (1496-1526) aus Passau weihte im Mai 1497 den Neubau der Kapelle St. Blasius in Wendelkirchen und die Pfarrkirche zu H\u00f6henstadt mit drei Alt\u00e4ren. Aus diesem Anlass verlieh er einen Ablass.<\/p>\n<p>Raimund Peraudi, 1500-1504 p\u00e4pstlicher Legat in Deutschland, erteilte Abt Pangratius von F\u00fcrstenzell die Vollmacht, im Jubeljahr Abl\u00e4\u00dfe zu vergeben, au\u00dfer bei Bigamie, Simonie, Mord u.\u00e4. Urkunde 805 vom9.12.1502<\/p>\n<p>Jubeljahre oder Heilige Jahre&nbsp; wurden ab 1475 alle 25 Jahre begangen. Papst Paul VI. (1464-1471) hatte 1470&nbsp; unab\u00e4nderlich festgesetzt, dass Jubeljahre alle 25 Jahre zu begehen seien. Den Gl\u00e4ubigen wurde bei Erf\u00fcllung bestimmter Bedingungen einen vollst\u00e4ndigen Ablass (\u201eJubil\u00e4umsablass\u201c) gew\u00e4hrt. <\/p>\n<p>Auf Abt Pangratius folgte Gregorius Nadler (1512-1521). Er stammte aus Sch\u00e4rding in Ober\u00f6sterreich. Er studierte in Wien. Am 01.02. 1498 machte er dort den Baccalaureus artium. Vor er Abt wurde bekleidete er das Abt des Priors in F\u00fcrstenzell.<\/p>\n<p>In der Urkunde 816 vom 17.&nbsp; Mai 1510 best\u00e4tigte er die Richtigkeit der Aufstellung \u00fcber die Einnahmen und Ausgaben des Klosters, die Abt Pangratius angefertigt hat.<\/p>\n<p>Unter Abt Gregor fing 1517 die Reformation an. Aber Reformationsereignissen ist nichts bekannt. <\/p>\n<p>1521 verstarb er. Zum neuen Abt des Klosters F\u00fcrstenzell wurde am 29.8. 1521 Johannes II. Viztumb, Subpleban an der Kirche zu Hohenstat, gew\u00e4hlt.Abt Wolfgang Marius (1514-1544) best\u00e4tigte&nbsp; die Wahl in Urkunde 824<\/p>\n<p>Nach dem Sulzbacher Kalender war er, wie auch sein Nachfolger Laurentius II. (1555-1561) schlechte Wirtschafter (S. 54) Ereignisse aus dem Bauernkrieg, der ja 1525 stattfand, sind unter Abt Johannes II. nicht bekannt.<\/p>\n<p>Die Wahl von Abt Johannes II. wurde am 19.7.1422 (Urkunde 827) <strong>von <\/strong>Bruder Anthonius de Monte, Commissarius des Zisterzienserordens f\u00fcr ganz Deutschland, best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Abt Johannes II regierte&nbsp; bis 1540. Abt Wolfgang vom Mutterkloster Aldersbach best\u00e4tigte mit der Urkunde&nbsp; 859 vom 16. 2. 1540 die Wahl des Kellermeisters Laurentius zum neuen Abt des Klosters F\u00fcrstenzell.<\/p>\n<p>Er stammte&nbsp; aus Lofelden in Ober\u00f6sterreich. Die \u00c4bteliste ist wohl nicht ganz klar. Die Biographia Cisterciensis f\u00fchrt Abt Laurentius Perger als Abt von 1555-1561. In den Urkunden wird aber Abt Laurentius bereits 1540 als<\/p>\n<p>Abt best\u00e4tigt. In Urkunde 878 vom 16.1.1555 best\u00e4tigt aber Abt Bartholom\u00e4us Madauer (1552-1577) von Kloster Aldersbach die Wahl des Kellerers Laurentius zum neuen Abt des Klosters F\u00fcrstenzell.<\/p>\n<p>Der von Abt Wolfgang in Urkunde 859 wird ebenfalls Kellerer Laurentius genannt . Alexander Erhard nennt in Geschichte und Topographie der Umgebung von Passau, Passau 1903, auf Seite&nbsp; 119 Abt Laurentius I.<\/p>\n<p>Berger von Lofelden in Ober\u00f6sterreich als 36. Abt von F\u00fcrstenfeld und Laurentius II. Kalsinger (Kalschinger) aus Krumau als 37. Abt mit der Regierungszeit 1554-1559.<\/p>\n<p>Kloster F\u00fcrstenzell scheint Probleme gehabt zu haben, seinen finanziellen Pflichten nachzukommen. Am 16.9. 1545 bewilligte Herzog Wilhelm IV. von Bayern (1508-1550) den Verkauf von G\u00fctern,<\/p>\n<p>\u201cum die den Kl\u00f6stern und Stiften von der Landschaft des F\u00fcrstentums Bayern auferlegte Steuer bezahlen zu k\u00f6nnen.\u201d Urkunde 868<\/p>\n<p>Unter Abt Laurentius II. fand nach dem Sulzbacher Kalender 1588 eine Visitation des Klosters durch eine herzogliche Kommission statt. Diese hatte eine Abdankung des Abtes zur Folge.<\/p>\n<p>Das Kloster wurde unter Verwaltung von Kloster Aldersbach gestellt.<\/p>\n<p>Graf Joachim von Ortenburg (1551-1600) war&nbsp; ein gro\u00dfer Bef\u00fcrworter von Martin Luther. Seine Eltern hatten sich schon 1538 zu Luther bekannt. Graf Joachim f\u00fchrte in der Reichsgrafschaft Ortenburg die Reformation ein.<\/p>\n<p>Die Reichsgrafschaft lag in unmittelbarer Nachbarschaft zu Kloster F\u00fcrstenzell. Die Einf\u00fchrung der Reformation in der Reichsgrafschaft hatte auch gro\u00dfe Auswirkungen auf Kloster F\u00fcrstenzell. Es&nbsp; verlor viele Mitglieder des Konvents, die zum protestantischen Glauben \u00fcbergetreten waren. <\/p>\n<p>Unter dem letzten Verwalter lebten gerade noch drei Konventuale im Kloster.<\/p>\n<p>Am 14. 11. 1566 wurde der bisherige Verwalter Sebastian [Peer] zum neuen Abt des Klosters gew\u00e4hlt. Abt Bartholom\u00e4us&nbsp; best\u00e4tigte die Wahl in der Urkunde 891.<\/p>\n<p>Abt Sebastian stammte aus Frontenhausen, Lkr. Dingolfing-Landau.&nbsp; Urspr\u00fcnglich war er ein Konventuale in Gotteszell. Von 1562 bis zu seiner Wahl war er Administrator in F\u00fcrstenzell. Er starb im Dezember 1570.<\/p>\n<p>Danach war nochmals ein Administrator in F\u00fcrstenzell t\u00e4tig und zwar der Aldersbacher Cellerar Stephan Metzger (Lanio)<\/p>\n<p>Am 9.9. 1573 visitierte Generalabt&nbsp; Nicolas I. Boucherat (1571\u20131583 ) Kloster F\u00fcrstenzell. Urkunde 895<\/p>\n<p>Abt Stephan bat seinen Vaterabt Bartholom\u00e4us um R\u00fcckzahlung von 1000 fl, das sind etwa 208.400,00 \u20ac., die Aldersbach wohl geliehen bekommen hatte.<\/p>\n<p>Am 22.8. 1580 wurde Willibald (Schissler], Profess zu Aldersbach, zum neuen Abt des Klosters F\u00fcrstenzell gew\u00e4hlt.Abt Andreas II Haydecker, der in Aldersbach von 1578-1586 als Administrator t\u00e4tig war,<\/p>\n<p>best\u00e4tigte die Wahl mit der Urkunde 897&nbsp; vom 22.8. 1580 . Die Bet\u00e4tigung durch den Orden erfolgte am 25.9. 1581 durch Edmund Acruce, Abt des Klosters Castellione. Urkunde 899.<\/p>\n<p>Am 9.8. 1583 best\u00e4tigte Kaiser Rudolf II. (1576\u20131612) alle Privilegien des Klosters F\u00fcrstenzell. Urkunde 900.<\/p>\n<p>Im Dezember 1587 visitierte Abt Johannes IV. Dietmair (1587-1612) von Kloster Aldersbach F\u00fcrstenzell Urkunde 905<\/p>\n<p>Eine zweite&nbsp; Visitation durch den Generalabt Edmond I. de la Croix (1584\u2013 1604 ) Urkunde 907 vom&nbsp; 14.7.1595.<\/p>\n<p>in Urkunde 911 best\u00e4tigt Generalabt Edmund die Wahl von Stephan Metzger 1598&nbsp; die Wahl zum neuen Abt von Kloster F\u00fcrstenzell. Auch hier wieder die Unklarheit zum Administrator Stephan Metzger s.o.<\/p>\n<p>Am 3.3. 1605 wird Johannes Deyser (1605-1609) zum Abt von F\u00fcrstenzell gew\u00e4hlt. Vaterabt Johannes IV. best\u00e4tigte die Wahl in Urkunde 913. Er stammte aus Ober\u00f6sterreich.<\/p>\n<p>Kloster F\u00fcrstenzell wurde am 5.2. 1680 durch&nbsp; Abt Martin&nbsp; von Kloster Clairlieu (Clariloci) und Generalkommissar des Zisterzienserordens, visitiert. Urkunde 916<\/p>\n<p>Abt Johannes regierte nur bis 1609. Sein Nachfolger wurde <\/p>\n<p>Jakob III. Brucker (Pontanus)(1609-1634) aus Weilheim. Abt Johannes Dietmair best\u00e4tigte die Wahl am 10.09 1609 (Urkunde 918)<\/p>\n<p>1612 erhielt Kloster F\u00fcrstenzell die Brauereigerechtigkeit. Ebenfalls 1612 schlug ein Blitz in die Kirche ein und verursachte einen Dachstuhlbrand. Der Turm und die Kirche und auch die Orgel wurden zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Angeblich blieb nur ein h\u00f6lzernes&nbsp; Kruzifix mitten in den Flammen unversehrt.<\/p>\n<p>Schon im September 1595 hatten sich auf Einladung des Generalabtes Edmond de la Croix 17 \u00c4bte aus dem oberdeutschen Raum in Kloster F\u00fcrstenfeld getroffen. Diese beschlossen mit den F\u00fcrstenfelder Statuten die Grundlagen einer gemeinsamen Reform und konstituierten ein gemeinsames oberdeutsches Generalvikariat. Es dauerte aber bis sich die ins Auge gefasste Kongregation bildete. Seit der Visitation des Generalabtes Nikolaus II. Boucherat&nbsp; 1615\/16 in Deutschland, B\u00f6hmen und \u00d6sterreich stand dann die Ordensspitze wieder hinter dem Projekt einer Kongregationsbildung.<\/p>\n<p>Am 13. 5. 1616 visitierte&nbsp; Nikolaus Boucherat im Rahmen der gro\u00dfen Visitation auch Kloster F\u00fcrstenfeld Urkunde 925.<\/p>\n<p>Bei einem \u00c4btetreffen 1618 wurden erarbeitete Statuten revidiert&nbsp; und vom Vertreter des Generalabtes approbiert. Am 22. Januar 1619 wurden sie vom Abt von C\u00eeteaux best\u00e4tigt. Die Kongregation wurde am 17. Oktober 1624 vom Papst anerkannt. <\/p>\n<p>Auch Kloster F\u00fcrstenzell trat der Kongregation bei.<\/p>\n<p>Mit dem Prager Fenstersturz vom 23. Mai 1618 begann der Aufstand der protestantischen b\u00f6hmischen St\u00e4nde. Daraus entwickelte sich der Drei\u00dfigj\u00e4hrige Krieg. Zun\u00e4chst war es der b\u00f6hmisch-pf\u00e4lzische Krieg von 1618-1623, der sich in B\u00f6hmen und der Kurpfalz abspielte.<\/p>\n<p>Bayern und damit die bayrischen Kl\u00f6ster waren noch nicht betroffen. Das \u00e4nderte sich erst mit dem \u201cSchwedischen Krieg\u201d 1630-1635. Der schwedische K\u00f6nig Gustav Adolf (1611-1632) landete am 6. Juli 1630 auf Usedom und die Schweden blieben dann rund <\/p>\n<p>20 Jahre in Deutschland, also deutlich l\u00e4nger als die Bezeichnung vermuten l\u00e4sst. Sie drangen \u00fcber Magdeburg, Leipzig bald bis nach Franken ein.<\/p>\n<p>Nun war der Krieg auch in Bayern angekommen. 1632 waren die Schweden auch in F\u00fcrstenzell. Zu Pl\u00fcnderungen oder Kontributionen gibt es aber keine Quellen.<\/p>\n<p>Auch die Pest w\u00fctete rund um F\u00fcrstenzell In Irsham musste wie vielerorts ein Pestfriedhof angelegt werden. Im Gefolge der Pest gab es auch eine gro\u00dfe Hungersnot.<\/p>\n<p>Auch Abt Jakob fiel der Seuche wohl zum Opfer. Er verstarb im Herbst 1634.<\/p>\n<p>Wolfgang Gattermaier (1635-1666) wurde am 15.4. 1635 durch Abt Michael (1612-1635) von Aldersbach als neuer Abt von F\u00fcrstenzell best\u00e4tigt. Urkunde 949. Mit der Folgeurkunde 950 vom 29.9.1635 erkannte der Salemer Abt und<\/p>\n<p>Generalvikar des Zisterzienserordens in Deutschland Thomas I. Wunn (1615\u20131647 ) ,&nbsp; die Wahl des Wolfgang Gattermaier an. Vor seiner Wahl war er Prior in Kloster F\u00fcrstenzell.<\/p>\n<p>Er stammte aus Obernberg in Ober\u00f6sterreich. Er war Licentiat der Theologie und nach dem Sulzbacher Kalender \u201cein sehr gelehrter Mann\u201d.<\/p>\n<p>1647 kamen die Schweden nochmals bis vor F\u00fcrstenzell, jedoch blieben Kloster und Kirche von der Pl\u00fcnderung verschont.<\/p>\n<p>Abt Wolfgang war Beisitzer bei der Wahl von Abt Gerhard H\u00f6rger am 8. Januar 1651 zum Abt von Kloster Gotteszell. Am 19. M\u00e4rz 1651 wurde er zum Abt von Kloster Aldersbach postuliert, lehnte dies aber zun\u00e4chst ab, weil er<\/p>\n<p>Gotteszell nicht aufgeben wollte. Mit Dispens des Generalabtes Claude Vaussin (1643-1670) leitete er dann beide Abteien.<\/p>\n<p>Abt Wolfgang resignierte 1666 und verstarb 1667.<\/p>\n<p>Zu seinem Nachfolger wurde unter Vorsitz von Abt Gerhard (1651-1669) von Kloster Aldersbach Melchior Korn (1666-1684)&nbsp; am 12.09. 1666 gew\u00e4hlt. Urkunde 978<\/p>\n<p>Generalabt Claude&nbsp; Vaussin&nbsp; best\u00e4tigte am 12.5. 1667 Melchior Korn als neuen Abt zu F\u00fcrstenzell. Urkunde 981<\/p>\n<p>Melchior wurde 1621 in Bughausen geboren. Er besuchte das Jesuitengymnasium in Burghausen und studierte ab 1644 in Ingolstadt. Seine Profess legte er wohl 1646 ab.<\/p>\n<p>Unter Abt Melchior begann 1674 der Neubau der Klosteranlagen Baumeister waren wohl Handwerker aus Roveredo im Misox. Ab 1677 wird Carlo Antonio Carlone (1635\u20131708) aus Scaria genannt.<\/p>\n<p>Abt Melchior starb am 1.11. 1684<\/p>\n<p>Am11.1684 best\u00e4tige Abt Engelbert Vischer von Kloster Aldersbach (1683-1705) die Wahl von&nbsp;&nbsp; Alfons Gattermaier (1684-1691) zum neuen Abt des Klosters F\u00fcrstenzell. Urkunde 1000<\/p>\n<p>Er war ein Bruder des Abts Wolfgang Gattermaier. Generalabt Jean XII. Petit (1670\u2013 1692 ) best\u00e4tigte die Wahl von Abt Alfons am 26.4.1684. Urkunde 1001.<\/p>\n<p>Am selben Tag stellte er eine Urkunde aus, in der er ihm die weltliche und geistliche Gewalt \u00fcber das Kloster F\u00fcrstenzell verlieh. Urkinde 1002<\/p>\n<p>Abt Alfons vollendete den Neubau der Klosteranlagen,&nbsp; den Abt Melchior 1674 begonnen hatte.<\/p>\n<p>Abt Alfons verstarb 1691. Sein Nachfolger wurde Josef Schmittner, aus Braunau (1691\u20131694) Mit Urkunde 1010 vom&nbsp; 20.5.1691 gab Abt Englbert Vischer (1683-1705) Die Wahl von Josef Schmitner als neuen<\/p>\n<p>Abt von Kloster F\u00fcrstenzell bekannt. Am 20. 7. 169e best\u00e4tigte Generalabt Jean XII. Petit&nbsp; die Wahl. Urkunde 1011<\/p>\n<p>Schon 1694 folgte mit Benedikt Arb (1694\u20131700) der n\u00e4chste Abt. Abt Engelbert von Kloster Aldersbach best\u00e4tigte am 13.10. 1694 die Wahl.<\/p>\n<p>Generalabt Nicolas III. Larcher (1692-1712 ) best\u00e4tigte die Wahl am 17.1.1695. Urkunde 1014<\/p>\n<p>Abt Benedikt war vor seiner Wahl Vikar in Beutelsbach. Er resignierte 1700.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abundus I. Arleth (1700-1707)<\/p>\n<p>Er stammte aus Ingolstadt und war Sohn eines Kantors. Er war Professor der Philosophie. Als er am 26. April 1700 zum Abt gew\u00e4hlt wurde, war er Prior im Kloster F\u00fcrstenzell.<\/p>\n<p>Er wurde im Herbst 1701 zusammen mit Emanuel I. Scholz (1700\u20131733) Abt von Raitenhaslach vom Generalvikar der Oberdeutschen Kongregation Stephan I. Jung (1698\u20131725) und Abt von Kloster Salem benediziert.<\/p>\n<p>Abunhdus war kaum Abt, als der Spanische Erbfolgekrieg 1701-1714 begann. Der Krieg war ein dynastischer Erbfolgekrieg, der zwischen den Herrscherh\u00e4usern Habsburg und Bourbon um die Nachfolge Karls II. (1665-1700), des letzten Habsburgers auf dem spanischen Thron<\/p>\n<p>Au\u00dferdem ging es um das M\u00e4chtegleichgewicht in Europa.&nbsp; Der bayrische Kurf\u00fcrst Max Emmanuel (1679-1704) Ab 1691 war er Generalstatthalter der spanischen Niederlande. 1701 wechselte er die Fronten und stellte sich auf die franz\u00f6sische Seite.<\/p>\n<p>Der Krieg war nun in Bayern angekommen. 1703 besetzte Max Emanuel Schloss Neuburg am Inn, das in unmittelbarer Nachbarschaft zu F\u00fcrstenzell war. Nach seiner Niederlage in der zweiten Schlacht von H\u00f6chst\u00e4dt ging er ins Exil in die Niederlande. Er kehrte erst 1715 nach Bayern zur\u00fcck und<\/p>\n<p>regierte dann wieder bis zu seinem Tod 1726.<\/p>\n<p>Abt Abundus floh nach Kloster Raitenhaslach, da F\u00fcrstenzell besetzt wurde.<\/p>\n<p>Auch hatte das Kloster unter Kriegssteuern und Kontributionen schwer zu leiden. Der Sulzbacher Kalender schreibt sogar, dass das Kloster durch Kriegssteuern so mitgenommen gewesen sei, \u201c was dem guten Herrn das Herz brach\u201d. (S.54)<\/p>\n<p>Abt Abundus verstarb 1707.<\/p>\n<p>Zu seinem Nachfolger wurde Abt Abundus II. Pugnetti (1707-1727) am 13. November 1707 gew\u00e4hlt. Zu diesem Zeitpunkt lebten 15 M\u00f6nche und 3 Konversen im Kloster.<\/p>\n<p>Er wurde 1672 oder 1673 als Sohn&nbsp; eines geadelten kaiserlichen Artillerieobersten geboren. Abt Abundus war der einzige F\u00fcrstenzeller Abt, der dem Adelsstand angeh\u00f6rte.<\/p>\n<p>Bayern war zu der Zeit von kaiserlichen Truppen besetzt. Seine Abkunft k\u00f6nnte bei seiner Wahl eine Rolle gespielt haben. Auch die gro\u00dfen \u00f6sterreichischen Besitzungen<\/p>\n<p>des Klosters haben m\u00f6glicherweise daf\u00fcr gesorgt, dass F\u00fcrstenzell w\u00e4hrend seiner Regierungszeit geschont wurde.<\/p>\n<p>Trotz der krisenhaften Zeiten lie\u00df er die gro\u00dfe Schwaig erbauen, einen Maierhof nordwestlich des Klosters. Auch dass er dazu Gelder in M\u00fcnchen aufnehmen musste, hielt ihn nicht vom Bau ab.<\/p>\n<p>Es war eine Vierfl\u00fcgelanlage von 51 x 51 Meter. Er wurde von Antonio Rizzi aus Misox in Graub\u00fcnden von 1717-1719. Rizzi arbeitete Anfang des 18. Jahrhunderts in Niederbayern.<\/p>\n<p>Auch in H\u00f6henstadt, heute ein Teilort von F\u00fcrstenzell und Kurbad lie\u00df er bauen. Dort gab es eine Schwefelquelle auf Klostergrund. Er lie\u00df ein h\u00f6lzernes Badhaus mit Wasserleitung&nbsp; errichten, was f\u00fcr langsam wachsenden Zulauf von Heilungssuchenden sorgte.<\/p>\n<p>1724 war er Wunschkandidat von Kurf\u00fcrst Max Emanuel als Pr\u00e4latensteuerer f\u00fcr die Landschaft. Das war schon sein zweiter Anlauf. Die Verordneten w\u00e4hlten daf\u00fcr Abt Corbinian (1707-1739) von Kloster Asbach.<\/p>\n<p>Diese Wahl erregte beim Kurf\u00fcrsten berechtigtes Missfallen,zumal gegen Abt Corbinian viele Klagen wegen schlechter Wirtschaftsf\u00fchrung und au\u00dferdem unkl\u00f6sterlichem Verhalten vorlagen. Um Abt Corbinian nicht weiter zu demontieren, wurde die Wahl zwar nicht<\/p>\n<p>wiederholt. die Landschaft sagte aber zu, Abt Abundus bei der n\u00e4chsten Wahl zu ber\u00fccksichtigen. Dies geschah auch bei der Wahl am 31. M\u00e4rz 1727. Allerdings verstarb Abt Abundus ein Vierteljahr nach der Wahl im 56. Lebensjahr.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Stephan III. Mayr (1727-1761) Am 15.3.1728 best\u00e4tigte Generalabt Andoche Pernot des Crots (1727\u2013 1748&nbsp; die Wahl von&nbsp; Abt Stephan zum neuen Abt des Klosters F\u00fcrstenzell. Urkunde 1032.<\/p>\n<p>Er wurde als Sohn des b\u00fcrgerlichen Wundarztes am \u00aboberen Bad\u00bbgeboren.<\/p>\n<p>1709 legte er in F\u00fcrstenzell unter dem Namen Stephan ab. 1714 feierte er seine Primiz. 1718 war er Vikar in H\u00f6henstadt.<\/p>\n<p>\u00dcber das Leben und wirken&nbsp; von Abt Stephan ist wenig bekannt. Aber auf seinem Epitaph&nbsp; wird er unter dem Namen \u00abMagnus&nbsp; Stephanus\u00bb mit \u00abFundator Alter\u00bb und \u00abRestaurator munificus\u00bb (zweiter Gr\u00fcnder und freigiebiger Erneuerer) bezeichnet. <\/p>\n<p>Auch seine Regierung wird durch Krieg \u00fcberschattet. Der \u00d6sterreichische Erbfolgekrieg von 1740-1748 erfasste auch Niederbayern. Auch Kloster F\u00fcrstenzell musste wieder Kriegssteuern entrichten.<\/p>\n<p>Trotzdem unternahm er den Neubau der Klosterkirche und vollendete ihn.<\/p>\n<p>1739 beauftragt Abt Stephan den den Passauer Bildhauer Joseph Matthias G\u00f6tz ( (1696\u20131760) als Baumeister f\u00fcr den Kirchenneubau. Abt und Baumeister \u00fcberwerfen sich aber.<\/p>\n<p>Er trifft den Baumeister Johann Michael Fischer (1692\u20131766), der sich mit seinen Kirchen in Ingolstadt und Berg am Laim einen Namen gemacht hat. Dieser legt ihm 1740 einen neuen Riss vor und erh\u00e4lt den Bauauftrag.<\/p>\n<p>Er delegiert seinen Palier Martin W\u00f6ger (1700\u20131761) nach F\u00fcrstenzell. Dieser erstellt das Chorgew\u00f6lbe noch im selben Jahr. 1741 erstellt er das Hauptgew\u00f6lbe. 1742 ruhen die Bauarbeiten wegen des Krieges zwischen <\/p>\n<p>\u00d6sterreich und Bayern.<\/p>\n<p>Die Stuckaturen \u00fcbernimmt Johann Baptist Modler (1697\u20131774) auch schon 1741. Es ist sein erster Auftrag als Stuckateur.<\/p>\n<p>Auch mit Baumeister Fischer \u00fcberwirft sich der Abt. Dieser zieht&nbsp; seinen Palier und 6 Maurer ab und l\u00e4sst die Kirche im Westen unvollendet zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Der Passauer Orgelbauer Philipp Jakob Schmid stellt 1748 die Orgel auf der Westempore fertig.<\/p>\n<p>Abt Stephan war wohl auch ein ausgezeichneter Musiker und wird vom Klosterchronisten als virtuoser Geiger beschrieben.<\/p>\n<p>Am 27. Oktober 1748 weihte der Passauer Bischof Kardinal Joseph Dominikus Graf von Lamberg (1723-1761) die Klosterkirche.<\/p>\n<p>Abt Stephan stirbt 1761.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Abt Otto (1761-1792) als 48. Abt von Kloster F\u00fcrstenzell.<\/p>\n<p>Er ist am 12. Juli 1709 Polling als Sohn Sohn des Klosterschneiders bei den Augustinerchorherren von Polling bei Weilheim geboren.<\/p>\n<p>Sein Bruder Clemens war von 1740\u20131770 Propst des Augustinerchorherrenstift Rottenbuch<\/p>\n<p>Er legte am 1. November 1730 die Profess im Kloster F\u00fcrstenzell ab und wurde 1733 zum Priester geweiht. 1758 war er Vikar in H\u00f6henstadt.<\/p>\n<p>Am 11. August 1761 wurde Otto zum Abt gew\u00e4hlt. Generalabt Fran\u00e7ois Trouv\u00e9 (1748\u20131797) best\u00e4tigte die Wahl des Otto Prasser zum neuen Abt des Klosters F\u00fcrstenzell.Urkunde 1053 vom 1.9. 1761<\/p>\n<p>Sein Vorg\u00e4nger Stephan hatte trotz Kirchenneubau und Kriegszeiten das Kloster schuldenfrei&nbsp; und eine geordnete Finanzlage hinterlassen.<\/p>\n<p>Otto lie\u00df den S\u00fcd-und Westtrakt des Klosters neu bauen. Die Planung der \u2013Architektur, sowie der Doppelturmfassade wird Vinzenz Fischer (1729\u20131810)Professor an der Architekturschule der Wiener Akademie zugeschrieben.<\/p>\n<p>Neben den Neubauten von Pr\u00e4latur- und Refektoriumsfl\u00fcgel lie\u00df er die Bibliothek und die Portenkirche umbauen.<\/p>\n<p>Die Einrichtung des Bibliotheksaals besorgte der Bildhauer Joseph Deutschmann (1717\u20131787) aus Imst. F\u00fcr die Deckenfresken waren die&nbsp; Matth\u00e4us G\u00fcnther(1705\u20131788) und Johann Jakob Zeiler (1708\u20131783) verantwortlich.<\/p>\n<p>Otto&nbsp; baute auch den eingefriedeten Pr\u00e4latengarten westlich des Klosterhofs mit dem \u00abSalettl\u00bb genannten Pavillon als Abschluss.<\/p>\n<p>Im Festsaal malt 1773 Bartolomeo Altomonte (1694\u20131783) aus Warschau die Deckenfresken.<\/p>\n<p>Die Kircht\u00fcrme werden mit Kupferkuppeln versehen und die Kirche erh\u00e4lt ein neues Gel\u00e4ut. Die Glocken wurden von Peter Anton Jacomini ( \u2020 1789) aus&nbsp; Passau gegossen.<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb des Klosters lie\u00df er in H\u00f6henstadt ein festes Geb\u00e4ude anstelle des h\u00f6lzernen Badhauses, das Abt Abundus gebaut hatte, errichten. Dieses bekam sch\u00f6ne Zimmer und einen Speisesaal.<\/p>\n<p>Im Kremstal besa\u00df Kloster F\u00fcrstenzell umfangreiche Weing\u00fcter. In Imbach in der N\u00e4he von Krems lie\u00df er den F\u00fcrstenzellerhof, heute ein Gasthaus errichten.<\/p>\n<p>Auch der Anbau einer Brauerei am Pr\u00e4laturfl\u00fcgel wird Abt Otto zugeschrieben.<\/p>\n<p>1775 beging Kloster F\u00fcrstenzell mit einem gro\u00dfen Fest sein 500-j\u00e4hriges Bestehen. Der Festsaal war gerade rechtzeitig zum Fest fertig geworden.<\/p>\n<p>15 \u00c4bte und viel Prominenz waren anwesend. Aber auch das \u201cgemeine Volk\u201d nahm am Fest teil.<\/p>\n<p>Ein weiteres Fest beging Abt Otto mit einem pers\u00f6nlichen Feiertag. 1783 beging er sein 50-j\u00e4hriges Priesterjubil\u00e4um.<\/p>\n<p>Er legte nach 31 Jahren Regierungszeit sein Amt 1792 nieder, lebte aber noch 6 Jahre und verstarb am 3. September 1798.<\/p>\n<p>Sein Nachfolgere wurde Edmund Bachmayr (1792\u20131803) als letzter Abt von Kloster F\u00fcrstenzell.<\/p>\n<p>Er wurde am 3. Oktober 1758 als Sohn eines Revierf\u00f6rsters in Au\u00dfernzell geboren. Er legte 1777 die Profess ab in Kloster F\u00fcrstenzell ab und wurde am 29. September 1783 zum Priester geweiht. Von 1791 bis 1792 studierte er Rechte in Ingolstadt und war anschlie\u00dfend Seelsorger in Irsham.<\/p>\n<p>Er wurde am 28. November 1792 zum Abt gew\u00e4hlt und 1793 zum Abt geweiht und infuliert.<\/p>\n<p>Abt Edmund f\u00f6rderte wie seine Vorg\u00e4nger Wissenschaften und Kirchenmusik. Daf\u00fcr lie\u00df er mehrere Instrumente anschaffen.<\/p>\n<p>Er war auch ein Schulmann. Er baute ein gr\u00f6\u00dferes Schulhaus zur Hebung der Volksschule, die von Kindern aus der n\u00e4heren und weiteren Umgebung sehr gut besucht war.<\/p>\n<p>1800 begr\u00fcndete eine moderne Industrieschule f\u00fcr Arbeiterinnen mit handwerklicher Ausrichtung. <\/p>\n<p>Auch er war f\u00fcr die Landschaft t\u00e4tig und&nbsp; wurde 1795 zum Deputierten des Pr\u00e4latenstandes bei der Regierung bestellt.<\/p>\n<p>Seit 1797 geh\u00f6rte er als Nachfolger des Aldersbacher Abtes Otto Doringer (1779-1797) dem Generalstudiendirektorium der Pr\u00e4laten an.<\/p>\n<p>1803 wurde Kloster F\u00fcrstenzell im Zuge der S\u00e4kularisation aufgehoben.<\/p>\n<p>Die Familie Wieninger erwarb die Kloster- und \u00d6konomiegeb\u00e4ude.<\/p>\n<p>Als Schulfachmann ist Ex-Abt Edmund auch weiterhin im Schulbereich t\u00e4tig. 1804 wurde er zum Oberinspektor der Landschulen im Landgerichtsbezirk Griesbach bestellt. <\/p>\n<p>Danach war er 1807 bis 1814 war er Pfarrprovisor in Haardorf bei Osterhofen. Als solcher bewirkte er, dass in der nahegelegenen Wallfahrtskirche Kreuzberg das Allerheiligste aufbewahrt werden durfte. 1814 zog er als Kommorant nach Deggendorf, wo er am 15. Dezember 1817 starb<\/p>\n<p>Ein Kommorant war ein Geistlicher, der an einem Ort ans\u00e4ssig war, ohne seelsorgerisch t\u00e4tig zu sein. <\/p>\n<p>1930 \u00fcbernahm die Deutsche Provinz der Gesellschaft Mariens das ehemalige Kloster F\u00fcrstenzell. Die Maristenpatres nahmen 1931 den Lehrbetrieb an der ordenseigenen philosophisch-theologischen Hochschule und 1948 am Gymnasium auf. Ein weiteres Aufgabenfeld der Patres war die Seelsorget\u00e4tigkeit in der Pfarrei F\u00fcrstenzell und den Nachbarpfarreien. Am 15. August 2009, am Tag des Patroziniums, verabschiedeten sich die Maristen altersbedingt aus der Seelsorge in der Pfarrgemeinde F\u00fcrstenzell.<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.niederbayern-wiki.de\/images\/thumb\/7\/75\/Maristen.jpg\/300px-Maristen.jpg\" width=\"300\" height=\"172\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; In Zell im M\u00fcndungsdreieck zwischen Donau und Inn erwarb Magister Hartwig von Ruprechting vom Passauer Augustinerchorherrenstift Sankt Nikola 1272 einen Hof.&nbsp; Er stammte aus Ruprechting bei Aschach in Ober\u00f6sterreich,das damals zur&nbsp; Di\u00f6zese Passau geh\u00f6rte. 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