{"id":3203,"date":"2021-04-24T18:18:22","date_gmt":"2021-04-24T18:18:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=3203"},"modified":"2021-04-24T18:18:22","modified_gmt":"2021-04-24T18:18:22","slug":"kloster-rottenmnster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=3203","title":{"rendered":"Kloster Rottenm&uuml;nster"},"content":{"rendered":"<p>Kloster Rottenm\u00fcnster<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.rottweil.net\/images\/1\/1f\/Ansichten_Rottenmuenster_Rottenmuenster_23.09.2001_01.jpg\" width=\"691\" height=\"460\"><\/p>\n<h4>&nbsp;<\/h4>\n<h4>Kurz nach 1200 l\u00e4sst sich ein der Muttergottes geweihtes Kloster in Hochmauren belegen, das ist in der Altstadt von Rottweil gelegen. Dort lebte eine Schwesterngemeinschaft unter ihrer Meisterin Williburgis.<\/h4>\n<p>Davon spaltete sich eine kleine Frauengruppe ab, die hoffte, in den Zisterzienserorden aufgenommen zu werden. 1211 konnten sie ein kleines Gut s\u00fcdlich von Rottweil erwerben.<\/p>\n<p>\u201cHeinrich und Berthold, Herren von Lupfen, lassen die Vogtei \u00fcber das Gut Holbeinesbach, welche sie von dem Bischof von Konstanz, und Dieterich von Bodenwag von ihnen zu Lehen getragen, nachdem dieser ihnen gegen eine von den Schwestern in Rottweil erhaltene Abfindungssumme das Lehen aufgesagt, ihrerseits an den Bischof auf.\u201d&nbsp; WUB Band III., Nr. 650, Seite 126-127 und die n\u00e4chste Urkunde&nbsp; <\/p>\n<p><em>\u201c<\/em>Bischof Konrad von Konstanz \u00fcbertr\u00e4gt das ihm zust\u00e4ndige Vogtrecht \u00fcber das Gut Holbeinesbach, womit fr\u00fcher die Herrn von Lupfen belehnt gewesen, dem die Erbauung eines Klosters (Rottenm\u00fcnster) auf demselben beabsichtigenden Abt von Salem.\u201d  <\/p>\n<p>WUB&nbsp; Band III., Nr. 651, Seite 127 gibt praktisch die Erwerbsgeschichte f\u00fcr den Grund von Kloster Rottenm\u00fcnster wieder. Das Gut hatte urspr\u00fcnglich den Chorherren von Konstanz geh\u00f6rt. Die Schwestern gaben das Gut nun an den Salemer Abt Eberhard von Rohrdorf (1191\u20131240) weiter.  <\/p>\n<p>Dieser hatte neben der Gr\u00fcndung der beiden Tochterkl\u00f6ster Tennenbach (seit 1180\/90) und Wettingen (1220\/27) sich vor allem f\u00fcr Frauenkloster stark gemacht. Um 1200 waren eine Reihe von Frauenkl\u00f6stern irregul\u00e4r gegr\u00fcndet worden. Er machte sich um die Anerkennung der Zisterzienserinnen  <\/p>\n<p>verdient. Der Orden tat sich mit der Anerkennung von Frauenkl\u00f6stern zun\u00e4chst schwer. Eberhard musste einigen Widerstand \u00fcberwinden, schaffte dann aber in kurzer Zeit die Aufnahme in den Zisterzienserorden von Kloster Wald (1217), Rottenm\u00fcnster (1221), Heiligkreuzthal, 1227, Baindt (gegr\u00fcndet 1227, aufgenommen 1240), Heggbach (um 1233) und Gutenzell (1238). Die Kl\u00f6ster wurden nicht dem Generalkapitel direkt unterstellt sondern blieben unter der Aufsicht der \u00c4bte von Salem.  <\/p>\n<p>Seinen Sinn f\u00fcr Gleichberechtigung stellte er auch damit unter Beweis, dass er Mathilde von Adelsreute, die Tochter und letzte Nachfahrin des Stifters Guntram von Adelsreute 1192 in der Klosterkirche von Salem bestatten lie\u00df. F\u00fcr Laien oder Frauen war das gem\u00e4\u00df der Ordensregel nicht zul\u00e4ssig.  <\/p>\n<p>F\u00fcr die nicht genehmigte Bestattung wurde Abt Eberhard dann auch&nbsp; vom Generalkapitel mit sechst\u00e4gigem Fasten bestraft.  <\/p>\n<p>Papst Honorius (1216- 1227) nahm Kloster Rottenm\u00fcnster am 9. Mai 1224 in seinen Schutz. \u201c&nbsp; Papst Honorius III. nimmt das Zisterzienser-Nonnenkloster Rottenm\u00fcnster mit dessen Besitz in seinen Schutz und verleiht ihm n\u00e4her angegebener Beg\u00fcnstigungen<em>.\u201d WUB <\/em>Band III., Nr. 676, Seite 152-154  <\/p>\n<p>Bei den Beg\u00fcnstigungen wurde aufgef\u00fchrt, dass die \u00c4btissin sollte stets unter der Leitung des Abts von Salem oder seines Stellvertreters gew\u00e4hlt, best\u00e4tigt und benediziert, wie auch jeder Klosterbeamte nur mit Wissen und Willen desselben angestellt und beeidigt werden, das Kloster sollte frei  <\/p>\n<p>von Zehnten&nbsp; sein, das Recht haben, neue Mitglieder aufzunehmen, Exemtion von&nbsp; geistlicher und weltlicher Gerichtsbarkeit, von eventuellen Exkommunikationen und Interdikten in der Nachbarschaft genie\u00dfen, Abl\u00e4sse auf bestimmte kirchliche Zeiten und f\u00fcr au\u00dferordentliche Besuche der Klosterkirche, f\u00fcr Schenkungen und Wohltaten verleihen d\u00fcrfen. Diese Rechte wurden dem Kloster von den p\u00e4pstlichen Nachfolgern noch wiederholt, meistens in ganz gleichlautender Form best\u00e4tigt, so z. B. von Papst Sixtus IV. (1471-1484) im Jahre 1482 und Julius II. (1503-1513) im Jahre 1506.  <\/p>\n<p>Die erste \u00c4btissin war Williburgis (nach leo bw- Wikipedia nennt eine \u00c4btissin Ida). Der erste Vaterabt war Abt Eberhard von Salem.  <\/p>\n<p>Im Juli 1237 nahm Kaiser Friedrich II. (1220-1250) Kloster Rottenm\u00fcnster in seinen Schutz. Er beauftragte, die nahe gelegene Reichsstadt Rottweil, diesen Schutz in seinem Namen auszu\u00fcben. WUB Band III., Nr. 897, Seite 400-401.  <\/p>\n<p>Adlige G\u00f6nner wie die Herren von Lupfen oder die Grafen von Sulz sorgten f\u00fcr einen guten wirtschaftlichen Start der Abtei.  <\/p>\n<p>Als Konradin (1254-1268) in Rottweil war, best\u00e4tigte er am 2. August 1262 genehmigte und best\u00e4tigte er der \u00c4btissin und Kloster Rottenm\u00fcnster alle von seinen Vorfahren erhaltene Rechte. RI Conradin &#8211; RI V,1,2 n. 4779  <\/p>\n<p>K\u00f6nig Rudolf (1273-1291) von Habsburg stellte am 7. Mai 1274 folgende Urkunde f\u00fcr Kloster Rottenm\u00fcnster aus: \u201cnimmt das Cistercienser-nonnenkloster Rotenm\u00fcnster mit allen besitzungen in seinen schutz, verspricht die vogtei \u00fcber dasselbe stets beim reiche zu behalten und befiehlt den amtleuten (ministris) in Rotweil das kloster gegen alle angriffe zu sch\u00fctzen und demselben bei vorfallenden beschwerden..\u201d RI&nbsp; Rudolf &#8211; RI VI,1 n. 157  <\/p>\n<p>Nur eine Woche sp\u00e4ter befahl Rudolf dem Amann und den B\u00fcrgern von Rottweil Kloster Rottenm\u00fcnster, das er in seinen Schutz genommen hat, zu wahren und zu verteidigen und wen einer zum Schutz des Klosters aufgefordert wird, solle er das \u201cunverweilt\u201d tun.  <\/p>\n<p>RI Rudolf &#8211; RI VI,1 n. 165  <\/p>\n<p>Von Heinrich VII. (1308-1313) bekam Kloster Rottenm\u00fcnster zwei Best\u00e4tigungen. Eine wurde am 2. Juni 1309 in Konstanz ausgestellt. Sie best\u00e4tigte das Recht der P\u00fcrsch und vor allem \u201cund die Freiheit von Steuern und Ab&shy;ga&shy;ben auf Personen, G\u00fcter oder ihnen zugeh\u00f6rige Sachen, wie sie jene bisher genossen ha&shy;ben. ) RI&nbsp; Heinrich VII. &#8211; RI VI,4,1 n. 169. Mit der am&nbsp; 6. November in Colmar ausgestellten Urkunde nahm Heinrich VII. das Kloster in seinen besonderen Schutz RI Heinrich VII. &#8211; RI VI,4,2 n. 327 er best\u00e4tigte die G\u00fcter des Klosters und \u201c und verbietet allen Reichsgetreuen und besonders Schulthei\u00df, Ratsherren und B\u00fcrgern von Rottweil, das Kloster irgendwie zu bel\u00e4stigen\u201d. Laut Kommentar zu der Urkunde ist daraus eine Ermahnung an Rottweil zu sehen, der darauf hindeute, dass schon 1309 der von der Stadt Rottweil ausge\u00fcbte Schutz sich in sein Gegenteil verkehrte.  <\/p>\n<p>Am 31. M\u00e4rz 1330 best\u00e4tigte Ludwig der Bayer (1328-1347) dem Kloster die Diplome Kaiser Friedrichs II. und Heinrichs VII. RI&nbsp; Ludwig &#8211; [RI VII] H. 1 n. 78  <\/p>\n<p>Am 14. M\u00e4rz 1408 stellte K\u00f6nig Ruprecht von der Pfalz (1400-1410)Kloster Rottenm\u00fcnster in Konstanz folgende Urkunde aus : \u201cNimmt das frauenkloster Rotenm\u00fcnster in seinen und des reiches schirm und best\u00e4tigt dessen privilegien (rechte, friheite und herkomen, privilegia, hantfesten und briefe von r\u00f6mischen kaisern und k\u00f6nigen und anderen f\u00fcrsten und herrn)\u201d. RI Pfalzgraf Ruprecht III. &#8211; [Regg. Pfalzgrafen 2] n. 5207 Mit der ebenfalls am 14.03. auch in Konstanz ausgestellten Urkunde (n. 5208) best\u00e4tigt Ruprecht die von Friedrich II.&nbsp; 1237 ausgestellte Urkunde.  <\/p>\n<p>Am 21. Januar 1415 best\u00e4tigte K\u00f6nig Sigmund (1411-1433, ab 1433-1447 Kaiser) die Privilegien von Kloster Rottenm\u00fcnster. RI Sigmund &#8211; RI XI,1 n. 1395 Am 12. M\u00e4rz 1418 \u00fcbertrug er den Schutz des Reiches f\u00fcr Kloster Rottenm\u00fcnster auf die Stadt Rottweil. RI Sigmund &#8211; RI XI,1 n. 3046.  <\/p>\n<p>Die letzte Urkunde, die Sigmund f\u00fcr Kloster Rottenm\u00fcnster ausstellte, stammt vom 13. April 1434 in Basel. Sigmund \u201c best\u00e4tigt dem Frauenkloster Rottenm\u00fcnster (Konstanzer Di\u00f6z.) alle Privilegien u. s. w., besonders den Spruch d. Mkgr. Friedrich v. Brandenburg zwischen dem <br \/>Kl.und der St. Rottweil\u201d RI Sigmund &#8211; RI XI,2 n. 10258. Am 15. Mai 1417 entschied Markgraf Friedrich von Brandenburg (1415-1440), dass Kloster Rottenm\u00fcnster an Rottweil im Allgemeinen keine Steuern, desgleichen f\u00fcr eigene, sowie f\u00fcr Zins- und G\u00fcltfr\u00fcchte keinen Zoll zu bezahlen, auch die Bu\u00dfen und Besserungen in dem Kloster allein zu beziehen habe, sowie da\u00df die Frohndienste der Klosterleute in der Stadt aufgehoben sein sollen.  <\/p>\n<p>Am 26.11. 1442 in Konstanz und am 22.11. 1473 in Trier erteilte Kaiser Friedrich III.(1440-1473) Kloster Rottenm\u00fcnster eine Privilegienbest\u00e4tigung. Am 21.03. 1483 befahl er in Wien der Stadt Rottweil das Kloster zu sch\u00fctzen.Noch eine Reihe von Kaisern stellte Schutzerkl\u00e4rungen f\u00fcr Kloster Rottenm\u00fcnster aus. Die letzte erfolgte 1794 durch Kaiser Franz II. (1792-1806).  <\/p>\n<p>Nun zur chronologischen Geschichte von Kloster Rottenm\u00fcnster.  <\/p>\n<p>Die Meisterin Williburgis scheint die treibende Kraft bei der Entstehung des Klosters gewesen zu sein. Der Bau des Klosters und der Kirche d\u00fcrfte von 1221-1224 gedauert haben. Die n\u00e4chste uns bekannte \u00c4btissin ist Ida, die schon in der kaiserlichen Best\u00e4tigung von 1237 genannt ist.  <\/p>\n<p>Das Kloster hatte auch bedeutende Schenkungen und Mitgiften eingetretener Nonnen aus dem niederen Adel erhalten. Seit dem 14. Jahrhundert kamen Schenkungen des gehobenen B\u00fcrgertums der Reichsstadt Rottweil dazu.  <\/p>\n<p>Seit 1359 regierte \u00c4btissin Anna Boller. Sie stammte aus einer angesehenen Rottweiler Familie. In ihrer Regierungszeit wurde ein personeller H\u00f6chststand mit \u00fcber 100 Schwestern erreicht.  <\/p>\n<p>Mit Clemens V. (1305-1314 siedelte der Papst 1309 nach Avignon \u00fcber. Der Zeitraum von 1309-1376\/7 wurde dann auch \u201cbabylonische Gefangenschaft der Kirche\u201d genannt.&nbsp; Gregor XI,&nbsp; (1370-1378) wurde 1370 zum Papst gew\u00e4hlt. 1376 kehrte der Papst auch unter dem Einfluss der Heiligen Katharina von Siena (1347-1380) wieder nach Rom zur\u00fcck. Allerdings kam es 1378 zum \u201cAbendl\u00e4ndischen Schisma\u201d von 1378-1417 mit konkurrierenden Papstanspr\u00fcchen In Avignon und Rom.  <\/p>\n<p>Bis um 1430 hatte Kloster Rottenm\u00fcnster einen sehr guten Ruf in Schwaben, wie K.J. Glatz in Das ehemalige Reichstift Rotenm\u00fcnster in Schwaben, Freiburger Di\u00f6zesanarchiv, Bd. 6, Freiburg 1871, S. 38, anmerkt. Aber seit dem Exil der P\u00e4pste in Avignon hatte die kl\u00f6sterliche Disziplin nachgelassen.&nbsp;&nbsp; <\/p>\n<p>Auch in Rottenm\u00fcnster gab es eine Spaltung des Konvents. Etwa 20 Schwestern stellten sich gegen die \u00c4btissin. Auch der Stadt Rottweil kam die Zwietracht im Kloster nicht ungelegen, im Gegenteil, sie mischte munter mit (Glatz S. 39)  <\/p>\n<p>1475 schlichtete Graf Johann von Sulz( 1431\u20131483 ) zwischen Kloster und Stadt Rottenburg. Die innerkl\u00f6sterliche Auseinandersetzung ging aber weiter. Die Schwestern k\u00fcndigten der \u00c4btissin&nbsp; Beatrix von Enzberg&nbsp; (bis 1475) den Gehorsam auf. Diese wendete sich an den Vaterabt von Salem  <\/p>\n<p>Johannes I. Stantenat (1471\u20131494 ) und verlangte eine Untersuchung&nbsp; der Klosterh\u00e4ndel und Bestrafung der ungehorsamen Schwestern. Das erreichte sie zwar, trat aber im selben Jahr trotzdem zur\u00fcck.&nbsp; Ihren Nachfolgerin Agnes von Wehingen bewilligte der resignierten \u00c4btissin alle einer \u00c4btissin geb\u00fchrend Rechte, Wohnung im Kloster und Pension. Unter ihren Nachfolgerinnen Clara und Engla scheint wieder Ruhe eingekehrt zu sein. Die Streitigkeiten zwischen der Stadt Rottweil und Kloster Rottenm\u00fcnster brachen bald wieder aus. 1498 traf die vorder\u00f6sterreichische Regierung einen Entscheid, dem sich die 1498 regierende \u00c4btissin Adelheid von Rotenstein(bis 1502) unterwarf, nicht aber die Stadt Rottweil. Diese machte zur Bedingung, dass die \u00c4btissin sich in das B\u00fcrgerrecht von Rottweil aufnehmen lie\u00df. Auch diesem stimmte Adelheid zu, obwohl es ihr keine realen Vorteile brachte,<\/p>\n<p>aber ihrer Unabh\u00e4ngigkeit schaden k\u00f6nnte. Nach dem Tod von \u00c4btissin Adelheid wurde Anna von Rotenstein unter Vorsitz von Abt Johann von Fridingen (1493\u20131534 ) von Bebenhausen gew\u00e4hlt. Er leitete die Wahl im Auftrag des Salemer Abtes Johannes II. Scharpfer (1494\u20131510 ).<\/p>\n<p>Auf den Thesenanschlag Luthers in Wittenberg am 31. Oktober 1517 folgte in Deutschland die Reformation. In der Stadt Rottweil fand diese kaum Widerhall. Der Reformationseifer der Rottweiler wurde vielleicht auch etwas ged\u00e4mpft durch die Drohung Kaiser Karls V. (1519-1556)<\/p>\n<p>das Reichskammergericht aus Rottweil zu verlegen, falls sich an den religi\u00f6sen Verh\u00e4ltnissen der Stadt etwas \u00e4ndere. Da Rottweil katholisch blieb, kam auch Kloster Rottenm\u00fcnster unbeschadet durch die Reformation.<\/p>\n<p>1521 erschien Kloster Rottenm\u00fcnster in den Reichsmatrikeln. Es war mit neun Fu\u00dfsoldaten und einem Betrag von 20-30 Gulden veranschlagt. F\u00fcr das Reichskammergericht musste das Kloster 30-50 Reichstaler bezahlen.<\/p>\n<p>Als Mitglied des Schw\u00e4bischen&nbsp; Kreises nahm es die 50. Stelle ein.<\/p>\n<p>Als Herzog Ulrich von W\u00fcrttemberg im Zuge des Bauernkrieges versuchte, sein Land wieder zu erobern, \u00fcbernachtete er am 14. M\u00e4rz 1525 im Kloster. Er musste aber in der Nacht noch fliehe, da Schweizer Soldaten, die in Rottweil lagen, ihn in Gewahrsam zu nehmen.<\/p>\n<p>Unter \u00c4btissin Dorothea Schnezer musste das Kloster 12 Jauchert (das entspricht 12 Ar) Felder an die Stadt Rottweil verkaufen, da das Kloster in Not geraten war.<br \/>Die \u00c4btissin Barbara Volmar aus Rottweil regierte von 1565-1595. Sie war fromm, klug und eine energische Haush\u00e4lterin. Sie hob die geistige Ausrichtung des Klosters. Sie erneuerte die Kirche und versah sie mit neuen <br \/>Alt\u00e4ren. Der Konstanzer Weihbischof Balthasar Wurer (1574-1606) weihte 1590 den Altar f\u00fcr die heilige Ottilie,Katharina und&nbsp; Barbara.<\/p>\n<p>Auf \u00c4btissin Barbara folgte 1595 Anna Hettinger. Sie war eine w\u00fcrdige Nachfolgerin und war 16 Jahre im Amt. Auf sie folgte Kunegunde Fehr aus Luzern, auch sie eine umsichtige \u00c4btissin und gute Wirtschafterin.&nbsp; Aber sie hatte bald die Kriegswirren des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges<\/p>\n<p>zu ertragen. <\/p>\n<p>Da es Anfang des 17. Jahrhunderts immer wieder Schwierigkeiten mit der Reichsstadt Rottweil gab, legte \u00c4btissin Kunigunde bei Kaiser Matthias II.(1612-1619) Beschwerde ein. Dieser erkl\u00e4rte am 12. Februar 1619, dass Kloster Rottenm\u00fcnster unter seinem und des Reiches Schutz stehe<\/p>\n<p>und ernannte Erzherzog Leopold (+1632 )Regent von Tirol und Vorder\u00f6sterreich zum Konservator und Exekutor von Kloster Rottenm\u00fcnster. Als Kaiser Matthias kurz danach verstarb, unternahm die Stadt einen groben Vorsto\u00df ins Kloster unter dem Vorwand, da ihr die Gerichtsbarkeit<\/p>\n<p>zustehe, m\u00fcsse sie unter den&nbsp; Armen, an die gerade Almosen verteilt wurden, einige Verd\u00e4chtige festnehmen. Die Klausur wurde verletzt und auch Klosterknechte niedergeschlagen. Das Kloster verwahrte sich beim Bischof von Konstanz Jakob Fugger (1604- 1626) <\/p>\n<p> und bei Kaiser Ferdinand II. (1619-1637). Der Bischof exkommunizierte die Stadt Rottweil. Die Stadt anerkannte die Entscheidungsbefugnis von Kaiser Ferdinand nicht an. Dieser entzog der Stadt daraufhin das Recht auf freie Pirsch. Dem Kloster erteilte er am 5. August 1623 die hohe Gerichtsbarkeit.<\/p>\n<p>1624 tauchten erstmals Truppen in der N\u00e4he des Klosters auf. Der Generalfeldzeugmeister und kaiserlicher Feldmarschall (+ 1634) Hannibal von Schauenburg war in die nahegelegene Herrschaft Hohenberg einger\u00fcckt, zog aber bald weiter. Die \u00c4btissin benachrichtigte sofort den Prior des <\/p>\n<p>Benediktinerinnenklosters Amtenhausen Georg Gaisser, der von 1627-1655 Abt in Villingen war. Er besuchte Kloster Rottenm\u00fcnster am 11. Juni 1625 und gab den Nonnen Verhaltensregeln. Anfangs der 30-iger Jahre verlagerte sich das Kriegsgeschehen mehr und mehr nach S\u00fcddeutschland.<\/p>\n<p>In Rottweil besa\u00df das Kloster ein Geb\u00e4ude, die Schaffnerei. Dorthin zog sich die \u00c4btissin mit dem Konvent zur\u00fcck. Am 12. Oktober 1632 wurde Kloster Rottenm\u00fcnster von w\u00fcrttembergischen Truppen v\u00f6llig ausgepl\u00fcndert. \u00c4btissin Kunegunde starb 1633. Auf sie folgte die aus Rottweil stammende<\/p>\n<p>Anna Spreter. Sie verstarb aber schon ein Vierteljahr sp\u00e4ter. Ihr Nachfolgerin wurde Margaretha Mayl, ebenfalls aus Rottweil. Als die Gegend wieder von Soldaten frei war, kehrten die Schwestern wieder ins Kloster zur\u00fcck. Die Lebensmittel mussten aus Rottweil bezogen werden.<\/p>\n<p>Die Schlacht von N\u00f6rdlingen am 27. August 1634 hatte zwar einen Sieg \u00fcber die Schweden gebracht. Die Lage von Rottweil und damit auch von Rottenm\u00fcnster aber hatte sich nicht gebessert. Rottweil war von Truppen und Fremden so \u00fcberf\u00fcllt, dass wer als Fl\u00fcchtling dort unterkommen wollte, ungeheures Schutzgeld bezahlen musste. Im Januar 1638 trafen sich&nbsp; die \u00c4bte von Salem Thomas Wunn (1615\u20131647) und Alpirsbach&nbsp; Alphons Kleinhans (1638-1648 aufgrund des Restitutionsedikt)&nbsp; in Kloster Rottenm\u00fcnster, um sich von dem kl\u00e4glichen <br \/>Zustand des Klosters zu \u00fcberzeugen und den Schwestern einen Rat zu erteilen. Sie verf\u00fcgten eine vorl\u00e4ufige Aufl\u00f6sung des Konvents. Diese Verf\u00fcgung teilten sie auch Georg Gaisser in Villingen mit. Ein gro\u00dfer Teil der Schwestern wurde entlassen, bis der Friede wieder hergestellt sei.Viele gingen in die Schweiz. Auch der Beichtvater des Klosters, der Konventuale Scheideck aus Salem ging wieder zur\u00fcck nach Salem. Die Verbliebenen und die \u00c4btissin mussten wieder in Rottweil unterkommen.<\/p>\n<p>1643 belagerte der Schwedische General Rosen die Stadt Rottweil. Kaum war er abgezogen, r\u00fcckte der franz\u00f6sische Marschall Jean Baptiste Budes von Gu\u00e9briant ebenfalls auf Rottweil vor, um es einzunehmen, da Kardinal Mazarin die Devise ausgegeben hatte:\u201eRottweil ist das Tor zu Schwaben\u201c.<\/p>\n<p>Gu\u00e9briant hatte sein Hauptquartier im Kloster Rottenm\u00fcnster. Im Juli belagerte er Rottweil zun\u00e4chst erfolglos. Bei der 2. Belagerung zerschmetterte ihm eine Kugel den Ellenbogen. Er lie\u00df sich von Rottenm\u00fcnster aus ins Dominikanerkloster Rottweil bringen, wo er an Wundbrand starb.<\/p>\n<p>Da die Bayern, die Rottweil \u00fcbergeben hatten, wieder nachr\u00fcckten, zogen die Franzosen wieder ab. Damit die <br \/>Bayern im Kloster Rottenm\u00fcnster keinen sicheren Aufenthalt finden konnten, z\u00fcndeten die Franzosen beim Abzug das Kloster an allen vier Ecken ab und machten es zum Schutthaufen. Das war das 2. Mal seit der Gr\u00fcndung des Klosters, dass Rottenm\u00fcnster brannte.<\/p>\n<p>\u00c4btissin Margaretha machte einen bescheidenen Neubau und beschr\u00e4nkte sich auf&nbsp; die notwendigsten Geb\u00e4ude.<\/p>\n<p>Das Klosterleben von Rottenm\u00fcnster hatte w\u00e4hrend des Drei\u00dfij\u00e4hrigen Krieges sehr gelitten. Nach K.J. Glatz, Pfarrer und Historiker von Kloster Rottenm\u00fcnster, ist daf\u00fcr vor allem \u00c4btissin Margaretha verantwortlich. Sie kommt in seiner Beurteilung sehr schlecht weg. Sie war \u201ceine herrische, hochfahrende eigensinnige Frau\u201d (S. 47). Auch unterhielt sie \u201canst\u00f6\u00dfigen Umgang\u201d (S. 48) mit dem Junker von Graneck, den ihr der Abt von Salem zwar untersagt hatte. Aber sie kehrte sich nicht daran.&nbsp; Sie dankte freiwillig ab, wurde aber 11. Januar 1650 \u201cex delicta infamiae\u201d, also Ehrlosigkeit abgesetzt, wie aus dem Salemer \u00c4btissinnenverzeichnis hervorgeht ( S. 48 Anmerkung 2).<\/p>\n<p>Sie hatte aber immer noch eine starke Anh\u00e4ngerschaft im Konvent, was dazu f\u00fchrte, dass ihre Nachfolgerin Bernharda Kuen aus Rottweil bald resignierte. Auf sie folgte Susanna von Pflummern. Sie war die Tochter des Biberacher B\u00fcrgermeisters Heinrich von Pflummern (1542-1622).<\/p>\n<p>Sie regierte auch nicht allzu lange und gab ihr Amt 1658 schon wieder ab. Ihre Nachfolgerin war Ursula Scherler, Tochter des Hofgerichtsassessors Dr. Scherler aus Rottweil. Sie hatte nach Glatz \u201cunersch\u00fctterliches Gottvertrauen und bewunderswerthe Ausdauer\u201d (S. 49)<\/p>\n<p>Nach dem Brand von 1643 stellte sie&nbsp; das Kloster wieder her. In drei Jahren wurde die Kirche wieder aufgebaut. Am 27. Juli 1664 weihte sie der Konstanzer Bischof Franz Johann Vogt von Altensumerau und Prasberg (1645-1689).<\/p>\n<p>Die Kirche wurde von den Vorarlberger&nbsp; Baumeistern Michael Beer, Michael Thumb und Peter Willi erbaut.<\/p>\n<p>Am 13. April 1665 wurde der Grundstein zum neuen Kloster gelegt und konnte am 20. Januar 1669 nach vierj\u00e4hriger Bauzeit bezogen werden. Sie sorgte aber auch f\u00fcr eine solide \u00f6konomische Grundlage. Der kl\u00f6sterliche Geist, die Disziplin und die Fr\u00f6mmigkeit kehrte ebenfalls wieder zur\u00fcck.<\/p>\n<p>\u00c4btissin Ursula starb am 14. April 1687.<\/p>\n<p>Am 23. April 1687 wurde Maria Williburg einstimmig zu ihrer Nachfolgerin gew\u00e4hlt. 1671 war Liselotte von der Pfalz, die Tochter des Kurf\u00fcrsten&nbsp; Karl I. Ludwig von der Pfalz (der Sohn des \u201eWinterk\u00f6nigs\u201d)mit Philipp von Orl\u00e9ans, dem Bruder Ludwigs XIV. verheiratet worden. Den Erbanspruchs <\/p>\n<p>Liselottes, der im Heiratsvertrag nur unzureichend umschrieben war,nahm Ludwig XIV. zum Anlass in die linksrheinischen Gebiete und die Pfalz einzumarschieren. Es geh\u00f6rte zur Taktik, s\u00fcddeutschen Reichsst\u00e4nden \u00fcberm\u00e4\u00dfig hohe Kontributionsforderungen zu und&nbsp; bei Zahlungsverweigerung mit Einmarsch, Brandschatzung und Geiselnahme zu drohen. Ab dem 23. Oktober 1688 stie\u00dfen franz\u00f6sische Truppen ins Gebiet von Villingen und Rottweil vor. In Rottweil hatten sie Kontributionen erhoben und marschierten dann ab. In der Nacht vom 26. November 1688 kehrten sie nochmals f\u00fcr eine Nacht zur\u00fcck und nahmen ihr Nachtquartier in Rottweil und Rottenm\u00fcnster. 1688 hatte sich der Konvent wegen der Kriegsgefahr nach Rottweil begeben.Dann blieb das Kloster bis zum Spanischen Erbfolgekrieg von 1701-1714 verschont. Da traf es S\u00fcddeutschland ab 1702 wieder. 1704, 1707 und 1713<\/p>\n<p>mussten die Nonnen wieder ihr Kloster verlassen. Der Friede von Rastatt 1714 bannte dann die Kriegsgefahr bis zu den Revolutionskriegen, die ab 1792 einsetzten.<\/p>\n<p>1722 wurde der Kapitelsaal mit einer Decke aus F\u00f6hrenholz gebaut.<\/p>\n<p>Unter \u00c4btissin Maria 18 Konventfrauen und vier Schwestern im Kloster. Sie starb im Jahr 1725.<\/p>\n<p>1771 schloss \u00c4btissin Magdalena mit der Stadt Rottweil einen Vertrag,der den \u00fcber Jahrhunderte hinweg immer wieder aufgetreten Schwierigkeiten ein Ende machte und bis zur aufhebung des klosters Ruhe brachte.<\/p>\n<p>1796 wurden Rottweil und Kloster Rottenm\u00fcnster Kriegsschauplatz. Der franz\u00f6sische Generalmajor Vandamme (1770-1830) schlug am 18. Oktober 1796 die \u00d6sterreicher in der N\u00e4he des Klosters. Im Fr\u00fchjahr 1799 waren die Franzosen wieder da, dieses Mal mit ihren Generalen Soult und St. Cyr.<\/p>\n<p>3 Monate sp\u00e4ter wurden sie wieder von den \u00d6sterreichern verdr\u00e4ngt. Im Sommer 1800 wurde zwischen dem franz\u00f6sischen General Moreau und dem \u00f6sterreichischen Feldzeugmeister Kray ein Waffenstillstand geschlossen. Der Schw\u00e4bische Kreis musste eine<\/p>\n<p>Kriegskontribution von 6 Millionen Livres (= Pfund, das war eine franz\u00f6sische Einheit der Silberw\u00e4hrung. 24 Livres entsprachen einem Louis d\u2019Or und dieser wurde&nbsp; zur Zeit des Rheinbundes mit 9 Gulden bewertet. )Auf Kloster Rottenm\u00fcnster entfielen 3.000 Gulden (um 1700 hatte ein Gulden eine Kaufkraft, die etwa 50 \u20ac entsprach, das w\u00e4ren also etwa 1,5 Millionen \u20ac gewesen).<\/p>\n<p>Der Frieden von Lun\u00e9ville am 9. Februar 1801 regelte die rechtliche Eingliederung der seit 1794 besetzten linksrheinischen Gebiete in das franz\u00f6sischen Staatsgebiet.Den F\u00fcrstent\u00fcmern des Heiligen r\u00f6mischen Reiches wurde Entsch\u00e4digung zugesagt. Diese erfolgte durch die S\u00e4kularisation<\/p>\n<p>geistlicher Herrschaften. Das wurde durch den Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803 umgesetzt. F\u00fcr Rottenm\u00fcnster bedeutete das, dass das Kloster Ende November 1802 aufgehoben wurde. Am 23. November 1802 nahmen 50 w\u00fcrttembergische Soldaten das Kloster in Besitz.<\/p>\n<p>Zwei Drittel des Inventars wurden weggenommen. Silber f\u00fcr mehr als 6.000 Gulden, meist liturgische Ger\u00e4te kamen in die staatliche M\u00fcnze nach Ludwigsburg.&nbsp; Bei der Aufl\u00f6sung bestand&nbsp; der Konvent aus 25 Chorfrauen, vier Novizinnen und 14 Laienschwestern. sie erhielten die Erlaubnis, das <\/p>\n<p>Kloster zu verlassen und ihre Heimat zur\u00fcckzukehren. Aber bis auf eine Chorfrau blieben alle zusammen. Sie bem\u00fchten sich vor Ort Klausur und ihr kl\u00f6sterliches Leben aufrecht zu erhalten. Die letzte \u00c4btissin Juliana Mayer, die am 16. September 1796 zur \u00c4btissin gew\u00e4hlt worden war, starb<\/p>\n<p>1826. Die letzte noch lebende Schwester verlie\u00df das Kloster 1850.<\/p>\n<p>Die Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Untermarchtal erwarben 1895 vom w\u00fcrttembergischen Staat das ehemalige s\u00e4kularisierte Zisterzienserinnenkloster Rottenm\u00fcnster. Sie bauten es um und erg\u00e4nzten es durch Neubauten.<\/p>\n<p>Heute hat das Haus mehr als 1200 Mitarbeiter und betreibt mit 476 Betten eine Einrichtung f\u00fcr Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, Abh\u00e4ngigkeitserkrankungen, Gerontopsychiatrie und Neurologie <\/p>\n<p>&nbsp; <\/p>\n<p>&nbsp; <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/4\/48\/Aebtissin-juliana-maier_klein.jpg\" width=\"164\" height=\"216\"> <\/p>\n<h5><\/h5>\n<p>&nbsp; <\/p>\n<h4>Liste der \u00c4btissinnen<\/h4>\n<ul>\n<li>1237 Ida\n<li>1290 Adelheid von Grieningen\n<li>1328 Katharina von Triberg\n<li>1343 Adelheid Diepolt\n<li>1351 Anna Boller\n<li>1388 Katharina Gieringer\n<li>1419 Brigitta Kopp<\/li>\n<\/ul>\n<p>seit 1442 Reichs\u00e4btissinen  <\/p>\n<ul>\n<li>1436 Elisabeth (Bletz) von Rothenstein\n<li>bis 1475 Beatrix von Enzberg\n<li>1650\u20131658 Susanna von Pflummern\n<li>1658\u20131687 Ursula Scherlin\n<li>1687\u20131725 Maria Williburg Frey\n<li>1725\u20131733 Magdalena Schneider\n<li>1733\u20131748 Barbara von Pflummern\n<li>1748\u20131762 Thesselina Eberle\n<li>1762\u20131777 Magdalena Mayr\n<li>1777\u20131796 Maria Barbara Barxel\n<li>1796\u20131802 Maria Juliana Maier<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kloster Rottenm\u00fcnster &nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; Kurz nach 1200 l\u00e4sst sich ein der Muttergottes geweihtes Kloster in Hochmauren belegen, das ist in der Altstadt von Rottweil gelegen. Dort lebte eine Schwesterngemeinschaft unter ihrer Meisterin Williburgis. Davon spaltete sich eine kleine Frauengruppe ab, die hoffte, in den Zisterzienserorden aufgenommen zu werden. 1211 konnten sie ein kleines Gut [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[],"class_list":["post-3203","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kloster-in-baden-wurttemberg"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3203","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3203"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3203\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3204,"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3203\/revisions\/3204"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3203"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3203"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3203"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}