{"id":3197,"date":"2021-03-27T14:52:49","date_gmt":"2021-03-27T14:52:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=3197"},"modified":"2021-03-27T14:52:49","modified_gmt":"2021-03-27T14:52:49","slug":"zisterzienserkloster-pairis-elsass","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=3197","title":{"rendered":"Zisterzienserkloster Pairis\/Elsass"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"ehemaliges Kloster Pairis\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/4\/46\/Pairis-Orbey.jpg\/250px-Pairis-Orbey.jpg\" width=\"250\" height=\"188\"><\/p>\n<p>&nbsp; <\/p>\n<p>Kloster Pairis wurde 1138 von Graf Ulrich, dem Enkel von Gerhard von Lothringen und letztem Graf von Egisheim gegr\u00fcndet. Es wurde als Tochter von Kloster L\u00fctzel besiedelt. Zw\u00f6lf M\u00f6nche unter Abt Degenhard kamen nach Pairis.  <\/p>\n<p>Der Graf stattete seine neue Gr\u00fcndung mit umfangreichen G\u00fctern, die zwischen dem Lac Blanc und dem Lac Noir lagen, aus. Die M\u00f6nche bet\u00e4tigten sich von Beginn an sehr stark landwirtschaftlich.  <\/p>\n<p>Ebenso bedeutend war das Skriptorium. Dem Nekrolog kann man entnehmen, dass es in Pairis schon im 13. Jahrhundert eine Schule der Kalligraphie gab. Das belegen auch noch vorhandene handschriftliche Pergamentcodices.  <\/p>\n<p>Eine dieser Handschriften aus Pairis enth\u00e4lt&nbsp; einen Kommentar \u00fcber das Hohelied,&nbsp; \u00fcber das Buch von den Hierarchien der Engel des Pseudo-Dionysius Areopagita, der&nbsp; aus dem Ende des 12. Jahrhunderts oder Beginn des 13. Jahrhunderts stammt, <\/p>\n<p>Dann gibt es eine Abschrift des Martyrologium Usuardi, ein Evangeliar aus dem 12. Jahrhundert und und ein Missale ordinis sancti Benedicti aus dem 13. Jahrhundert. In der Stadtbibliothek von Colmar befinden sich&nbsp; ein Psalter aus dem 12. Jahrhunderts mit Neumen, <\/p>\n<p>ein Antiphonar aus dem 13. Jahrhundert mit einer Signatur des Buchmalers Ruccinus und ein Graduale um 1230. <\/p>\n<p>1160 stellte Papst Alexander III. (1159-1181) Kloster Pairis eine Urkunde aus, in der er das Kloster unter seinen Schutz nahm. Die Urkunde befindet sich heute in den Archiven des Departments Haut Rhin in Colmar.  <\/p>\n<p>Auch von Kaiser Friedrich Barbarossa (1152-1190) liegt eine Urkunde vor, die die Gr\u00fcndung best\u00e4tigt und sie von weltlicher Obrigkeit befreit. Die Schutzvogtei beh\u00e4lt der Kaiser. \u201c&nbsp; Friedrich best\u00e4tigt die Gr\u00fcndung des von seinem Vetter, Graf Ulrich von Egisheim, gestifteten Klosters Pairis, nimmt es in seinen Schutz, befreit es von aller weltlichen Obrigkeit und beh\u00e4lt die Vogtei sich und dem Reiche vor.\u201d RI IV,2,2 n. 1537a.&nbsp; Einige Forscher sehen diese Urkunde allerdings als ein F\u00e4lschung von Abt Bernardin Buchinger an.  <\/p>\n<p>Papst Lucius (1181-1185)stellte&nbsp; am 12. M\u00e4rz 1185&nbsp; eine Schutzurkunde aus. Er nahm das Kloster unter Abt Weselon in p\u00e4pstlichen Schutz, best\u00e4tigte seinen Besitz und befreite es vom Zehnten bei Eigenbau und f\u00fcr Tierfutter. RI IV,4,4,2 n. 1525.  <\/p>\n<p>Es verf\u00fcgte jetzt&nbsp; an 17 Orten im Oberelsass \u00fcber Besitz und Einkommen. Es hatte schon einen Wohlstand erreicht, der den alten Abteien Munster (gegr\u00fcndet um 670) und Murbach (von Pirmin 725 gegr\u00fcndet) gleichkam.  <\/p>\n<p>Seit 1168 hatte es die Grangie Buxhof in Mittelwihrvon Ulrich von Eschenbach erhalten, die von Konversen betrieben wurde und wo man sich auf Weinbau spezialisiert hatte.  <\/p>\n<p>Der Weiler Chincandal in Katzenthal wurde dem Kloster 1185 von den Grafen von Egisheim geschenkt.  <\/p>\n<p>Papst Innozenz III. (1198-1216) rief kurz nach seinem Regierungsantritt zum 4. Kreuzzug auf. Er beauftragte den Abt von Pairis Martin Litz (1200-1207) als Kreuzzugsprediger im Elsass. Er scheint das durchaus mit Erfolg gemacht zu haben. Kreuzzugsteilnehmer waren unter anderem Egenolf von Rappoltstein  <\/p>\n<p>(1193-1221) und der Basler Bischof L\u00fctold von Arburg (1191-1213) Abt Martin nahm ebenso am Kreuzzug teil wie einige M\u00f6nche aus Pairis, unter ihnen Gunther von Pairis ( + um 1220). Dieser&nbsp; verfasste die \u201cHistoria Constantinopolitana\u201d nach dem Bericht des Abtes Martin  <\/p>\n<p>der am Zug teilgenommen hatte. Im Mittelpunkt stehen demgem\u00e4\u00df die Erlebnisse des Berichterstatters und die von ihm in Konstantinopel erworbenen Reliquien. Das Werk hat damit eher den Charakter eines Reiseberichts. Es ist eine der Geschichtsquellen des Mittelalters.  <\/p>\n<p>Zwar war Jerusalem das offizielle Ziel des Kreuzzuges. Nachdem die Kreuzfahre die dalmatinische Stadt&nbsp; Zara erobert hatten, um ihre Schulden bei Venedig zu zahlen, das 200 Schiffe zur \u00dcberfahrt&nbsp; bereitgestellt hatte, wendeten sich die Kreuzfahrer nach Konstantinopel,  <\/p>\n<p>das 1203 Belagert und 1204 erobert wurde. Es begann eine&nbsp; dreit\u00e4tige Pl\u00fcnderungswelle. Jahrhundertealte Kunstsch\u00e4tze wurden geraubt, wertvolle Ikonen und Mosaike zerst\u00f6rt sowie dutzende Reliquien aller Art entwendet und infolgedessen \u00fcber ganz Europa verstreut.  <\/p>\n<p>Viele Einwohner wurden misshandelt, vergewaltigt oder get\u00f6tet. Das brutale Vorgehen der Kreuzfahrer hat das Verh\u00e4ltnis zwischen orthodoxen und katholischen Christen nachhaltig zerr\u00fcttet.  <\/p>\n<p>Auch Abt Martin hatte viele Reliquien an sich gebracht, darunter eine Spur vom Blut Christi, ein St\u00fcck des Wahren Kreuzes, einen bedeutenden Teil der Gebeine des Hl. Johannes, einen Arm des Hl. Jakobus, einen Fu\u00df des Hl. Kosmas, einen Zahn des Hl. Laurentius sowie Reliquien von weiteren 28 m\u00e4nnlichen und 8 weiblichen Heiligen. Er war am 28. Mai von Venedig abgereist und kam nach einem gefahrvollen Weg \u00fcber Oberitalien am 24. Juni 1204 im Kloster Pairis an. Unterwegs gab es viele bewaffnete Banden, die nur darauf aus waren, die Reisenden zu berauben.  <\/p>\n<p>Als Abt Martin so lange abwesend war, hatten die M\u00f6nche mit Werner einen anderen Abt gew\u00e4hlt, vielleicht weil sie so lange nichts von Martin geh\u00f6rt hatten oder vermutet hatten, dass er tot sei.  <\/p>\n<p>Am 8. Februar 1205 nahm K\u00f6nig Philipp von Schwaben (1198-1208) Abt Werner und das Kloster Pairis unter seinen besonderen Schutz. RI V,1,1 n. 98  <\/p>\n<p>Die vielen von Martin mitgebrachten Reliquien steigerten nat\u00fcrlich den Ruf und das Prestige der Abtei.  <\/p>\n<p>&nbsp; K\u00f6nig Otto IV. (1208-1211 deutscher K\u00f6nig, dann bis 1218 Kaiser) nahm 1208 Abt und Kloster Pairis auch in seinen Schutz.RI V,1,1 n. 250. Abt war jetzt Hezelon (1207-1222)  <\/p>\n<p>1214 nahm Kaiser Friedrich(1212-1220 K\u00f6nig, dann bis 1250 Kaiser)&nbsp;&nbsp; Kloster Pairis in seinen Schutz und best\u00e4tigte ihm den Besitz, den es von Colmarer B\u00fcrger gekauft hatte, unter anderem eine M\u00fchle. RI V,1,1 n. 767  <\/p>\n<p>In Breisach hatte Kloster Pairis ein Stadthaus <\/p>\n<p>Am 29. November 1214 gestattete Kaiser Friedrich II. Kloster Pairis einmal j\u00e4hrlich&nbsp; mit einem Schiff den Rhein zollfrei hinab und hinauf zu fahren. RI V,1,1 n. 768  <\/p>\n<p>Pairis betrieb ja sehr viel Weinbau und eine kostenfreie Transportm\u00f6glichkeit war da nat\u00fcrlich von enormem Vorteil.  <\/p>\n<p>Von 1301- 1306 war Philipp von Ratsamhausen Abt von Pairis . Er stammte aus einem els\u00e4ssischen Geschlecht, das sich nach der Burg Ratsamshausen bei Schlettstadt nannte. Er ist zwischen 1240 und 1245 geboren.  <\/p>\n<p>Er trat in den Zisterzienserorden ein. Das genaue Datum ist unbekannt. Der Orden schickte ihn dann nach Paris zum Studium. Dort unterhielten die Zisterzienser ein eigenes Studienhaus, das Collegium S. Bernardi.  <\/p>\n<p>Er promovierte in Pairs zum Magister der Theologie. Das genaue Datum ist unbekannt, ebenso wann er wieder nach Pairis zur\u00fcckkehrte. 1301 wurde er dort zum Abt gew\u00e4hlt. W\u00e4hrend seiner Regierungszeit wurde in Pairis  <\/p>\n<p>eine Chorkapelle an die Klosterkirche angebaut und in Colmar eine Antoniuskapelle errichtet. Philipp war schon zu seinen Zeiten als Abt ein einflussreicher Berater von K\u00f6nig Albrecht I. (1298-1308). In seinem Auftrag reiste er  <\/p>\n<p>zusammen mit Bischof Bischof Johann I.&nbsp; in diplomatischer Mission zu Papst Clemens V. (1305-1319) nach Lyon. Bischof Johann I. war der Kanzler von Albrecht und von 1305-1306 F\u00fcrstbischof von Eichst\u00e4tt und 1306 bis 1328 Bischof von Stra\u00dfburg.  <\/p>\n<p>Papst Clemens V. providierte am 18.02.1306 Abt Philipp ohne Mitwirkung des Domkapitels als Bischof nach Eichst\u00e4tt und lie\u00df ihm die Bischofsweihe erteilen. Philipp war nicht nur Abt und Bischof. Er war auch ein geistlicher Schriftsteller.  <\/p>\n<p>Schon in seiner Studienzeit hatte er einen Kommentar zum Magnificat verfa\u00dft. In seiner Eichst\u00e4tter Zeit stellte Philipp f\u00fcr&nbsp; die Viten der Eichst\u00e4tter Bistumsheiligen Willibald und Walburgis s\u00e4mtliche Quellen zusammen mit dem Ziel, die Verehrung beider Patrone neu zu beleben. Die Walburgis-Vita widmete er der verwitweten K\u00f6ngin Agnes von Ungarn (1280\u20131364), der Tochter K\u00f6nig Albrechts. Au\u00dferdem verfasste er eine eine Homilie \u00fcber Lukas 10.38-42 (Jesus mit Martha u. Maria v. Bethanien), ein Kommentar zum 4. Psalm, ein aus zw\u00f6lf Homilien bestehender Gebetstraktat sowie eine Vaterunser-Auslegung. Vollst\u00e4ndig erhalten sind diese Schriften nur in der Bibliothek des Zisterzienserklosters Heilsbronn (heute: Univ.-Bibl. Erlangen).  <\/p>\n<p>Nach dem Abt Philipp Bischof in Eichst\u00e4tt wurde wurde in Pairis Heinrich (1306-1338 zu seinem Nachfolger gew\u00e4hlt.  <\/p>\n<p>In seiner Amtszeit wurde die Weinbaudom\u00e4ne&nbsp; \u201cZem Kefersberg\u201d in Ammerschwihr erworben, die noch heute&nbsp; unter dem Namen \u201cKafferkopf\u201d bekannt ist. Die erste schriftliche Erw\u00e4hnung ist in einem Urbar des Kloster Pairis von Mittelwihr aus dem Jahr 1328.  <\/p>\n<p>Von 1339-1331 war Johannes von Hattstatt Abt in Pairis.&nbsp; Er war auch Berater von Kaiser Karl IV. (1355-1378) Am 17. Mai 1354 erhob der Kaiser Abt Johannes zu seinem Kaplan (siehe untere Urkunde).  <\/p>\n<p>\u201cKarl IV. erhebt Johann, Abt des Klosters Pairis in der Di\u00f6zese Basel, zu seinem Rat, Kaplan u.a.m\u201d (&nbsp; Karl IV. &#8211; [RIplus] Regg. Karl IV. (Diplome) [n. 2609] )  <\/p>\n<p>Das erkl\u00e4rt auch, dass Kaiser Karl relativ viele Urkunden f\u00fcr Pairis ausstellte, so zwei Privilegienbest\u00e4tigungen vom 6. Mai 1354 Karl IV. &#8211; [RIplus] Regg. Karl IV. (Diplome) [n. 2580] und vom 18. Februar 1370 Karl IV. &#8211; [RIplus] Regg. Karl IV. (Diplome) [n. 9124]  <\/p>\n<p>Am 5. August 1354 stellte er in N\u00fcrnberg eine Urkunde aus , in der er den Bisch\u00f6fen von Stra\u00dfburg, das war Johann II. von Lichtenberg (1353-1365), und von Basel, das war Johann II. Senn von M\u00fcnsingen (1335-1365) sowie dem Vogt von Kaysersberg und dem Rat von Colmar  <\/p>\n<p>befahl, das Kloster Pairis zu sch\u00fctzen. (Karl IV. &#8211; [RIplus] Regg. Karl IV. (Diplome) [n. 2690] )  <\/p>\n<p>Noch unter Abt Johannes wurde das Kloster 1356 im Hundertj\u00e4hrigen Krieg von den Engl\u00e4nder gepl\u00fcndert. Schlimmer war es aber im Jahr 1444, als die Armagnaken das Elsass durchstreiften. Das war eine S\u00f6ldnertruppe der Herz\u00f6ge von Orleans.  <\/p>\n<p>Dabei wurde Kloster Pairis unter Abt Nicolas von Schweighausen zerst\u00f6rt. Das Mutterkloster L\u00fctzel konnte nicht helfend eingreifen, da es selbst in Schwierigkeiten war. Es verzichtete deshalb zugunsten von Kloster Maulbronn auf sein Prioratsrecht.  <\/p>\n<p>Generalabt Jean IX. Vion de Gevrey (1440-1458) und das Generalkapitel best\u00e4tigten diesen Verzicht am 12. September 1452 unter der Bedingung, dass die Abtei zu einem Priorat umgewandelt wurde. Papst Pius II. (1458-1462) best\u00e4tigte die Umwandlung sowie die Einverleibung in  <\/p>\n<p>Kloster Maulbronn.Diese sollte in weltlicher und geistiger Beziehung Hilfe leisten. Der Maulbronnern Abt Berthold III. (1445-1462) schickte einige Maulbronner M\u00f6nche nach Pairis, setzte dort einen Prior ein. Erlie\u00df die Geb\u00e4ude wieder herstellen und \u00fcbernahm die Schulden von Pairis.  <\/p>\n<p>Kloster Maulbronn wandte f\u00fcr die Gesundung von Pairis etwa 20.000 Gulden auf( nach Karl Klunzinger Urkundliche Geschichte der vormaligen Cisterzienser-Abtei Maulbronn Stuttgart&nbsp; 1854, S.131), das entspricht knapp 1,5 Millionen \u20ac. Kaufkraftm\u00e4\u00dfig w\u00e4ren es aber knapp drei Millionen.  <\/p>\n<p>Wenn man aber die weitere Geschichte der w\u00fcrttembergischen Kl\u00f6ster betrachtet, war das eine sehr gute Investition, denn nach der Reformation in W\u00fcrttemberg, die Herzog Ulrich nach 1534 einf\u00fchrte, wurde Kloster Maulbronn nach Pairis verlegt. Nach dem Versuch die w\u00fcrttembergischen  <\/p>\n<p>Kl\u00f6ster gem\u00e4\u00df dem Restitutionsedikt von 1629 wieder einzurichten, kamen nach dem Westf\u00e4lischen Frieden die letzten M\u00f6nche von Bebenhausen in Kloster Pairis unter.  <\/p>\n<p>1525 war das Jahr des Bauernkrieges. Im Elsass kam mit 30.000 Bauern die gr\u00f6\u00dfte Zahl der Aufst\u00e4ndischen zusammen. Ihr F\u00fchrer war Erasmus Gerber aus Molsheim. Am 23. April 1525 sammelte sich ein Bauernhaufen bei Beblenheim. Man beschloss, die Grangie Buxhof in Mittelwihr ,  <\/p>\n<p>im Besitz der Abtei Pairis,einzunehmen. Man hatte verabredet, sich in&nbsp; Saint-Die-des-Vosges wieder zu treffen. Auf dem Weg zum Col du bonhomme kamen sie am Kloster Pairis vorbei, \u00fcberfielen es und pl\u00fcnderten es.  <\/p>\n<p>Das Kloster erholte sich nur sehr m\u00fchsam von den Folgen.  <\/p>\n<p>Kloster Pairis war ab 1570 eine Kommende. Kardinal Andreas von \u00d6sterreich (Kardinal von 1576-1600) Markgraf von Burgau, und katholischer \u201cMultifunktion\u00e4r\u201d hatte von Papst Pius V. (1566-1572)Kloster Maulbronn \u00fcbertragen bekommen. Er baute gegen Ende des 16. Jahrhunderts das im Bauernkrieg  <\/p>\n<p>zerst\u00f6rte Kloster Pairis wieder auf.  <\/p>\n<p>Im Dreissigj\u00e4hrigen Krieg hatte im Herbst 1632 General Horn das Elsass besetzt. Dieser vergab Kloster Pairis als Lehen an&nbsp; die Familie des schwedischen Obristen Georg Wetzel von Marsilien. Diese verjagte die Geistlichen. Als die Schweden abzogen, hinterlie\u00dfen sie die Abtei als Ruine.  <\/p>\n<p>Dann fiel das Recht das Gut zu verleihen an den franz\u00f6sischen K\u00f6nig Ludwig XIII. (1610-1643) zur\u00fcck. Dieser gab es dem Zisterzienserorden wieder. Der Maulbronner Abt Bernardin Buchinger, der nach der Restitution des Klosters 1629 1642 in Maulbronn Abt wurde, kehrte nach dem Westf\u00e4lischen Frieden 1648 in das Priorat Pairis zur\u00fcck. Der Wiederaufbau der Abtei hatte schon ab 1646 begonnen. 1654 wurde Pairis wieder zur Abtei erhoben.&nbsp; <\/p>\n<p>Zu&nbsp; Bernardin Buchinger siehe auch ausf\u00fchrlich in\u201d Mei B\u00fcchle Zisterzienserabtei L\u00fctzel\u201d. Er wurde&nbsp;&nbsp; am 16. November 1654 unter dem Vorsitz des Abtes von St. Urban Edmund Schnyder ( 1640\u20131677) zum Abt des im Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg zerst\u00f6rten und verlassenen Klosters L\u00fctzel gew\u00e4hlt und war nun Abt dreier Abteien. Eine davon, Maulbronn, bestand nur noch auf dem Papier, die zweite war Pairis. Abt Bernardin begann mit dem Wiederaufbau von Pairis. Mit dem Westf\u00e4lischen Frieden war das Elsass an Frankreich gekommen. K\u00f6nig Ludwig XIV.(1643-1715) griff als absolutistischer Herrscher durchaus auch in kirchliche Belange ein. So setzte er am 4. Januar 1656 Olivier de Foulongne in Pairis (1656\u20131691 ) als Abt ein.Olivier stammte aus der Normandie und war vorher der Sekret\u00e4r und Kapitelnotar des Generalabts der Zisterzienser&nbsp;&nbsp; Claude Vaussin (1643\u20131670 ). Da es noch keinen Kapitelsaal gab, wurde Abt Olivier in der Abteikirche kanonisch gew\u00e4hlt.Abt Bernardin vor vollendete Tatsachen gestellt legte sein Amt in Pairis nieder und beschr\u00e4nkte sich auf L\u00fctzel. Als Abt Olivier sein Amt antrat, waren die Zeitumst\u00e4nde g\u00fcnstig. Ex begann die Zeit der \u201cPax gallica\u201d, ein Begriff angelehnt an die Pax romana. Das ist eine Zeit des Inneren Friedens.  <\/p>\n<p>Es herrschte Stabilit\u00e4t, Sicherheit und es begann eine Zeit des Wohlstandes. Die Abtei erholte sich von den Zerst\u00f6rungen des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges und erholte sich auch wirtschaftlich.&nbsp; Abt Olivier war so&nbsp; in der Lage, die Geb\u00e4ude und die Abteikirche renovieren&nbsp; zu lassen. Er konnte auch  <\/p>\n<p>Grundbesitz und Herrschaften einkaufen. Von der Stadt Colmar erwarb er 1688 das Herrschaftsrecht&nbsp; \u00fcber den Ort Lapoutroie. Das war verbunden mit dem Patronatsrecht der Pfarreien Lapoutroie, Corbey und Bon-Homme.  <\/p>\n<p>Da er schon sehr betagt war, bekam er 1686 mit dem ebenfalls aus der Normandie stammenden Claude de Beauquemare einen Koadjutor. Abt Olivier resignierte 1691 und starb im Folgejahr.  <\/p>\n<p>Claude de Beauquemare (1692\u20131726 ) war vor er Koadjutor wurde Prior der Primarabtei La Fert\u00e9 und Doktor der Theologie an der Sorbonne.&nbsp; Nach der Demission seines Vorg\u00e4ngers und dessen Tod am 17. April 1692 wurde er Abt von Pairis.<\/p>\n<p>In seiner Zeit begann die Bl\u00fctezeit nach dem 30-J\u00e4hrigen Krieg. Die Abtei verf\u00fcgte wieder \u00fcber gro\u00dfen Grundbesitz, hatte allerdings auch hohe Personallasten zu tragen. Am 3. November 1700 kaufte er dem Abt von Murbach<\/p>\n<p>Philipp Eberhard von L\u00f6wenstein-Wertheim-Rochefort 1686\u20131720 die Stelle eines Kirchenrats im Conseil souverain des Elsasses in Colmar ab. Der Kauf wurde am 15. Januar 1701 best\u00e4tigt und blieb von da an mit dem Abtstuhl von Pairis verbunden. <\/p>\n<p>Abt Claude starb am 25. M\u00e4rz 1726.<\/p>\n<p>Zu seinem Nachfolger wurde Jacques Triboulet (1726\u20131736 ) am 24. April 1726 gew\u00e4hlt. Wie sein Vorg\u00e4nger war auch er Doktor der Theologie an der Sorbonne. Vor er zum Abt in Pairis gew\u00e4hlt wurde, war er Prior Abtei Beaupr\u00e9 bei Lun\u00e9ville in Lothringen.<\/p>\n<p>1729 wurde er Visitator und Vikar der Ordensprovinz Burgund. Er lie\u00df die die Abteigeb\u00e4ude neu errichten. Im Jahr 1735 wurde der Neubau der Abteikirche beschlossen. In diesem Jahr wurde Pairis von Abt Lazare Languet (1729\u20131736) von Kloster Morimond, der auch<\/p>\n<p>Generalprokurator war, visitiert. Er best\u00e4tigte den&nbsp; guten Zustand von Kloster und Konvent in seinem Visitationsrezess. Den Neubau der Kirche erlebte Abt Jacques nicht mehr. Er starb am 27. April 1736. Zu seinem Nachfolger wurde Mathieu Tribout (1736\u20131759) gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Er stammte aus St.Louis bei Breisach. Er war Bakkalaureus der Theologie der Universit\u00e4t Toulouse. Benediziert wurde er am 2. Dezember 1736 von Abt Jacques Gacier d\u2019Auvilliers (1715-1759) aus Neubourg. Neubourg war das Mutterkloster von Maulbronn und damit auch von Pairis.<\/p>\n<p>Er besorgte den Neubau der Abteikirche von Pairis sowie deren Innenausstattung. Sie wurde 1741 fertiggestellt, brannte 12 Jahre sp\u00e4ter beim gro\u00dfen Brand von Pairis vom 30. Januar 1753 v\u00f6llig ab. Auch Teile der Konventsgeb\u00e4ude wurden zerst\u00f6rte. Sie wurden mit der Kirche sofort <\/p>\n<p>wieder aufgebaut. Daf\u00fcr mussten aber hohe Kredite aufgenommen werden. Dank der guten Wirtschaftslage-und F\u00fchrung von Pairis war dies aber ohne Probleme m\u00f6glich. Die Kredite konnten bald wieder getilgt werden.<\/p>\n<p>Als Abt Matthieu am 16. Januar 1759 starb, z\u00e4hlte der Konvent 13 Religiose. Davon stammten 8 aus Colmar.<\/p>\n<p>Zu seinem&nbsp; Nachfolger wurde Fran\u00e7ois Xavier Bourste (1759\u20131788) gew\u00e4hlt.&nbsp; Seine Familie geh\u00f6rte dem els\u00e4ssischen Landadel an. Sein Vater Fran\u00e7ois Joseph Bourste war Advokat beim Souver\u00e4nen Rat des Elsass, Bailli von Heiteren und Wihr-au-Val. Sein Bruder Fran\u00e7ois Joseph<\/p>\n<p>wurde ebenfalls Advokat beim Souver\u00e4nen Rat des Elsass. Er hatte 1747 seine Profess in Pairis abgelegt.Seine erste Amtszeit war noch stark gepr\u00e4gt von den wirtschaftlichen Folgen des Brandes. Er war nicht einmal imstande, die Wahltaxen zu bezahlen.<\/p>\n<p>Aber zusammen mit mit dem Prokurator Jean Jacques Richart konnte er die wirtschaftliche Lage der Abtei bald konsolidieren. Am 15. Juni 1760 konnte der Basler Bischof Josef Wilhelm Rinck von Baldenstein (1744 \u20131762) die wiederaufgebaute Kirche wieder .<\/p>\n<p>weihen. 1775 kaufte Kloster Pairis von Jean-Jacques Reiss, Vogt von Ensisheim und von Sainte-Croix-en-Plaine, sein Eigentum ab, das H\u00f4tel de Pairis. Der Verwalter des Klosters Braconnot&nbsp;&nbsp; lie\u00df von <\/p>\n<p>1778 bis 1782 das Geb\u00e4ude&nbsp; durch Ritter de Guebwiller in neo-klassizistischem Stil rekonstruieren. In der franz\u00f6sischen Revolution wurde es beschlagnahmt, war dann zun\u00e4chst Sitz der Verwaltung des Departements, dann von 1810 bis 1866 Sitz der Pr\u00e4fektur, bis es von der Stadt Colmar zur\u00fcckgekauft wurde, um es als Rathaus zu nutzen.<\/p>\n<p>1787 wurde Abt Fran\u00e7ois Xavier&nbsp; als Abgeordneter des Klerus in die&nbsp; Notabelnversammlung gew\u00e4hlt. Nach schwerer Erkrankung verstarb er am 19. November 1788 in Colmar.<\/p>\n<p>Die Abtei hatte hohe Pensionslasten zu tragen und man erwog deshalb nach dem Tod von Abt&nbsp; Fran\u00e7ois Xavier&nbsp; keinen Abt mehr zu w\u00e4hlen und die Abtei in das Kapitel von Colmar zu inkorporieren.&nbsp; Am 17. Februar 1789 wurde Paul Jules Antoine Delort einstimmig zum Abt gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Vor seiner Wahl war er Cellerar. Kurz nach seiner Wahl reiste er nach Paris, um eine Senkung der enormen Steuerlast zu erreichen, allerdings erfolglos.<\/p>\n<p>Nach der franz\u00f6sischen Revolution von 1789 wurde die Abtei und ihre G\u00fcter 1791 als Nationalgut verstaatlicht und das Mobiliar verkauft. Die Geb\u00e4ude wurden 1804 auf Abbruch verkauft. Die letzten zehn M\u00f6nche mussten das <br \/>Kloster verlassen. Antoine erhielt 1792 einen Reisepass f\u00fcr die Schweiz. Von dort ging er nach nach Worms und Mannheim. 1802 kehrte er nach Frankreich zur\u00fcck, legte den Treueid auf die Verfassung ab und wurde bisch\u00f6flicher Kommissar und Ehrendomherr in Stra\u00dfburg, wo er am 6. August 1805 starb. <\/p>\n<p> 1849 kaufte das Krankenhaus von Orbey die verbliebenen&nbsp; Geb\u00e4ude und wandelte sie in ein l\u00e4ndliches Hospital um. <\/p>\n<p>&nbsp; Liste bekannter \u00c4bte nach Wikipedia fr <\/p>\n<ul>\n<li>Tegenhard (Degenhardus) 1138-1183\n<li>Wezelon 1175-1187\n<li>Werner 1187\n<li>Martin (Litz) 1200-1207\n<li>Hezelon 1207-1222\n<li>Konrad 1232-1239\n<li>Johannes 1240\n<li>Arnold 1252-1260\n<li>Johannes II 1262-1275\n<li>Berthold (de Rapolzwihr) 1279-1280\n<li>Ulrich von Turckheim 1280-1283\n<li>Dietrich 1288-1294\n<li>Philippe von Rathsamhausen 1301-1306 (wurde Erzbischof von Eichst\u00e4tt von 1306-1322)\n<li>Heinrich 1306-1330\n<li>Hartman 1331\n<li>Ludwig 1332-1333\n<li>Johannes von Hattstatt 1339-1361\n<li>Johannes Uszholtz 1362\n<li>Ludwig II 1368-1374 <\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Konrad II 1376-1379 <\/p>\n<ul>\n<li>Tielman 1381-1388\n<li>Berthold Halder 1389-1411\n<li>Nicolas d&#8217;Ingwiller 1411-1430\n<li>Nicolas von&nbsp; Schweighausen 1430-1447\n<li>Bernardin Buchinger 1649\u20131656 (wurde Abt von L\u00fctzel 1654\u20131673)\n<li>Olivier von Foulongne 1656\u20131691\n<li>Claude von Beauquemare 1692-1726\n<li>Jacques Triboulet 1726-1736\n<li>Mathieu Tribout 1736-1759\n<li>Fran\u00e7ois Xavier Bourste 1759-1788\n<li>Antoine Delort 1789\u20131791<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/b\/b8\/Abbaye_de_Pairis_Rothmuller.jpg\/220px-Abbaye_de_Pairis_Rothmuller.jpg\" width=\"220\" height=\"169\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; Kloster Pairis wurde 1138 von Graf Ulrich, dem Enkel von Gerhard von Lothringen und letztem Graf von Egisheim gegr\u00fcndet. Es wurde als Tochter von Kloster L\u00fctzel besiedelt. Zw\u00f6lf M\u00f6nche unter Abt Degenhard kamen nach Pairis. 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