{"id":3187,"date":"2021-02-21T13:52:44","date_gmt":"2021-02-21T13:52:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=3187"},"modified":"2021-02-21T13:52:44","modified_gmt":"2021-02-21T13:52:44","slug":"zisterzienserkloster-otterberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=3187","title":{"rendered":"Zisterzienserkloster Otterberg"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <img decoding=\"async\" alt=\"Abteikirche Otterberg\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/d\/dd\/Abteikirche_Otterberg_%28275005731%29.jpg\"><\/p>\n<p><font size=\"3\">Das Zisterzienserkloster Otterberg wurde 1143 als zweites Tochterkloster des Kloster Eberbach, einer Tochter der Primarabtei Clairvaux gegr\u00fcndet. <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Nach Franz-Xaver Remling Urkundliche Geschichte der ehemaligen Abteien und Kl\u00f6ster im jetzigen Rheinbayern, Neustadt 1836,S. 216, hatte ein Graf Siegfried, Sohn des Babo von Kesselberg<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">1143 dem Kloster Eberbach die Alte Otterburg gestiftet. Nach den Forschungen von Gerhard Kallers ist nur mit seinem Vornamen Siegfried benannte Stifter mit Graf Siegfried (IV.) von Boyneburg-Northeim (reg. 1107\u2013\u20201144) identisch. Er war wohl auf dem Erbweg in den Besitz der Otterburg und des umliegenden Territoriums gelangt. 1143 \u00fcberlie\u00df der Mainzer Erzbischof <\/font>Heinrich I. von Wartburg in Gegenwart zahlreicher Zeugen dem Abt Ruthard des 1135 gegr\u00fcndeten Zisterzienserklosters Eberbach im Rheingau die Kirche in der alten Burg Otterburg (eccl[es]iam in antiquo castro oterburc sita[m]) zur Gr\u00fcndung eines [Tochter-]Klosters.<\/p>\n<p><font size=\"3\">Zum Zeitpunkt der Stiftung regierte in Eberbach noch der erste Abt Ruthard (1136-1157) Er schickte daraufhin Abt Stephan mit 12 M\u00f6nchen als Gr\u00fcndungskonvent nach Otterberg, wie das Zisterzienserkl\u00f6ster bei der Gr\u00fcndung von Tochterkl\u00f6stern immer handhabten.<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Otterberg war nach Kloster Sch\u00f6nau im Odenwald (1142) die 2. Tochtergr\u00fcndung von Kloster Eberbach. Da bestand das Mutterkloster auch erst 10 Jahre<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Der 1. Abt war Stephan. Die Alte Burg war f\u00fcr eine Klosteransiedlung nicht besonders gut geeignet.Die Schwierigkeiten scheinen aber so gro\u00df gewesen zu sein, dass der neue Konvent schon daran gewesen ist, aufzugeben und nach Eberbach zur\u00fcckzukehren.<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Die heilige Hildegard von Bingen, die mit ihrem Kloster auf dem Rupertsberg bei Bingen nicht allzu weit weg vom Mutterkloster Eberbach lebte und wohl auch in gutem Kontakt zum dortigen Abt Ruthard stand, soll von Ruthard wohl auf die Schwierigkeiten in Otterberg<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">hingewiesen, den M\u00f6nchen dort Mut gemacht und sie zum Bleiben ermuntert haben.<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Die Klosteranlage wurde nun ab 1168 am Otterbach<\/font><font size=\"3\"> gebaut und auch mit dem Bau der Klosterkirche begonnen<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Das neue Kloster erhielt rasch viele Schenkungen vom umliegenden Adel. Aber auch \u00c4bte von Kl\u00f6stern in der n\u00e4heren Umgebung bedachten Otterberg mit Schenkungen.<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">So schenkte um 1149 Abt Eggehard (1133-1158) von dem Benediktinerkloster auf dem Michaelsberg bei Sinzheim den Blutzoll auf dem Hanauer Hof bei Dielkirchen. Das ist relativ nah bei Otterberg. Der Blutzehnt ist eine Abgabe, die in Fleisch-oder Tierprodukten besteht.<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Abt Sieghard von Lambrecht (1153-1166) \u00fcbergibt um 1155 Abt Stephan einen Acker auf dem Michaelsberg bei D\u00fcrkheim. Abt Heinrich von St. Alban in Mainz \u00fcberlie\u00df dem Kloster um 1180 einige Leibeigene. (alle Urkunden in <\/font>Urkundenbuch des Klosters Otterberg in der Rheinpfalz<\/p>\n<p>herausgegeben von Michael Frey und Franz-Xaver Remling , Mainz 1845, Seite 1 ff)<\/p>\n<p>Abt Stephan starb 1173. Auf ihn folgte Albero, der aber bald nach seinem Regierungsantritt resignierte, aber noch bis 1209 im Kloster lebte.<\/p>\n<p>Auch sein Nachfolger Wilhelm regierte nicht allzu lange.Franz-Xaver Remling nennt allerdings keinen Wilhelm sondern Gerwin als Nachfolger von Albero. Nach Remling resignierte dieser ebenfalls bald.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger Abt Philipp war unter Gerwin Prior. Vor seinem Eintritt in den Zisterzienserorden war er Kanoniker in K\u00f6ln. Er hatte in Paris studiert.<\/p>\n<p>Im November 1195 war Kaiser Heinrich VI. (1191-1197) in Kaiserslautern. Aus diesem Anlass nahm er Kloster Otterbach in seinen Schutz und best\u00e4tigt seine Besitzungen.<\/p>\n<p>\u201cnimmt wegen der Ergebenheit und Fr\u00f6mmigkeit der Br\u00fcder das Kloster und die Br\u00fcder zu <strong>Otterberg<\/strong> (monasterium et fratres de Otterburg) mit allem Besitz in seinen Schutz und best\u00e4tigt ihnen die Besitzungen zu Ungenbach (Ungenbach), Horterhof (Honwarten), Messersbacherhof (Mazoldersbach), Hanauerhof (Hagenauwen), Heubergerhof (Heydeberg), Bischheim (Byschovesheim), Hessloch (Heseloch), Eich (Eichen), B\u00f6rrstadt (Byirscheit), Hochspeier (Hospiren), St\u00fcterhof (Hulsberg), Schwanden (Swanden), Weiler (Wilre), Erlenbach (Erlebach), Rode (Rode), Messerschwanderhof (Metzelswanden), Kaiserslautern (curiam Lutree) und Worms (curiam Wormatie).\u201d (RI IV,3 n. 485) Die Urkunde wurde am 28. November 1895 in Kaiserslautern ausgestellt.<\/p>\n<p>Bei den Besitzungen von Erlenbach und Metzelschwanden gab es sp\u00e4ter Probleme wegen vogtlicher Rechte in Erlenbach und Metzelschwanden,&nbsp; weil Merbodo von Saulheim und dessen Bruder dort vogteiliche Rechte geltend machen wollten. Erst Kaiser Otto IV. (1208-1212)<\/p>\n<p>beendet im Fr\u00fchjahr 1209 den Streit (RI V,1,1 n.274)und nimmt nach Remling das Kloster und seinen Besitz in seinen Schutz (S. 219)<\/p>\n<p>1208 r\u00fcgt Papst Innozenz III.(1198-1216) die Nichtachtung der p\u00e4pstlichen Freiheiten in einer am 27. Februar 1208 im Lateran ausgestellten Urkunde. (Urkundenbuch S. 6)<\/p>\n<p>Friedrich II. (1220-1250) best\u00e4tigte dem Kloster am 29. Mai 1215 die Schenkung des Patronatsrechts von Santbach, das einst Domprobst Ulrich zu Worms dem Kloster verliehen hatte. Dessen Bruder Werner hatte sich aber derselben gewaltsam bem\u00e4chtigt, sie danach aber \u201creum\u00fctig\u201d dem Kloster zur\u00fcckgegeben. Mit der Urkunde RI V,1,1 n. 800 best\u00e4tigte der Kaiser nun die Schenkung.<\/p>\n<p>Es gab auch zwei weitere Papsturkunden f\u00fcr das Kloster, eine von Papst Innozenz III. um 1215, in der dieser dem Kloster verschiedene Freiheiten und Rechte erteilt (Urkundenbuch des Klosters Otterbach S. 11 ff) und eine von seinem Nachfolger<\/p>\n<p>Papst Honorius (1216-1225) ausgestellt im Lateran am 13. Januar 1218. Mit dieser Urkunde best\u00e4tigt der Papst die Freiheiten die Zehnten des Kloster Otterbach. (Urkundenbuch S. 21) Alle drei Papsturkunden fallen in die Regierungszeit von Abt Philipp.<\/p>\n<p>Eine weitere Best\u00e4tigung erteilt Papst Honorius am 24. April 1220. In dieser Urkunde best\u00e4tigt er den Besitz des Klosters. (Urkundenbuch S. 28).<\/p>\n<p><font size=\"3\">Am 10. Mai 1254&nbsp; wurde die Klosterkirche durch Weihbischof Arnold von Semgallen geweiht. Arnold geh\u00f6rte ebenfalls dem Zisterzienserorden an und hatte schon als Mitkonsekrator an der Weihe von der Kirche in Morimond <\/font><font size=\"3\">1253 mitgewirkt.<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Die Otterberger Kirche ist 79,5 m lang und 20,5 m breit. Sie ist nach dem Speyrer Dom die zweitgr\u00f6\u00dfte Kirche der Pfalz und die gr\u00f6\u00dfte und besterhaltene Klosterkirche der Pfalz.<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Unter Abt Philipp hatte der wirtschaftliche Aufstieg des Klosters begonnen. 2015 besa\u00df Kloster besa\u00df schon 20 H\u00f6fe. Der Schwerpunkt des Besitzes lag um Otterberg. Aber auch am Rhein gab es Besitzungen wie bei Worms und Bockenheim.<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">1925 wurde der Kapitelsaal des Klosters wiederentdeckt und dabei bei Grabungen auch das Grabmal von Abt Philipp. Er wurde dann in die Apsis der Klosterkirche umgebettet.<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Der Abt starb 1225.<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Auf ihn folgte Abt Johannes, der wohl auch nur kurz regierte. Auch sein Nachfolger Herwig war nur ein Jahr im Amt.<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Dieser erhielt von K\u00f6nig Heinrich VII. (1220-1235 vom Vater Friedrich II. 1235 abgesetzt)&nbsp; unter Abt Herwig die Beholzigungs-und Weiderechte des Klosters best\u00e4tigt. RI V,1,2 n.3968 .<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Auf Herwig folgte Abt Gerhard, der von 1230-1236 regierte. K\u00f6nig Heinrich VII. nahm am 25. April 1227 Kloster Otterberg in seinen besonderen Schutz&nbsp; RI V,1,2 n. 4057 . Nach Remling befreite er die Abtei auch<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">vom Zoll in Lautern und Boppard (S. 221)<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">1239 gebot Papst Gregor IX. (1227- 1241) den Pr\u00e4laten der Mainzer Provinz das Kloster Otterbach in seinen Rechten zu sch\u00fctzen. Die Urkunde wurde am 18. Mai 1239 im Lateran ausgestellt. (Urkundenbuch S. 52)<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Dieselbe Urkunde gab Papst Innozenz IV. (1243- 1254) am 27. Februar 1254 an das Kloster.<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Am 5. August inkorporierte der Mainzer&nbsp; Erzbischof Christian II. von Bolanden (1249-1252) Kloster Otterbach die Pfarrei Santbach. Der Inkorporation stimmten kurz danach das Mainzer Domkapitel zu (Urkundenbuch S. 65) und auch <\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Papst Innozenz IV. best\u00e4tigte die Einverleibung am 30. September 1249 (ebda S. 67).<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">Walthelm stand dem Kloster von 1247-1259 vor. Er hatte eine Reihe von Rechtsstreitigkeiten durchzufechten.<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">1252 verzichtete ein Emmerich genannt Mulbaum auf seine Rechte an der M\u00fchle in Santbach und schenkte sie dem Kloster. 1253 wird sie als Eigentum des Klosters genannt.<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">1255 erhielt er von Papst Alexander IV. (1254-1261) eine neue Schutzbulle.<\/font><\/p>\n<p><font size=\"3\">1259 beauftragte der Mainzer Erzbischof Gerhard I. von Daun (1251-1259) Kloster Otterbach das Benediktinerkloster Disibodenberg mit seinen M\u00f6nchen<\/font>&nbsp; zu besiedeln. Es war wegen einer Fehde<\/p>\n<p>zwischen&nbsp; Gerhards Vorg\u00e4nger Siegfried und dem Wildgrafen<strong><font size=\"3\"><\/font><\/strong> Konrad von Kyrburg und dadurch bedingten Kriegsausgaben hoch verschuldet. Das um sich greifende Raubrittertum verschlechterte die Lage des Klosters noch mehr. Die meisten<\/p>\n<p>M\u00f6nche hatten es schon verlassen. Die hohe Zucht der Zisterzienserm\u00f6nche und die vorz\u00fcgliche Verwaltung sorgten daf\u00fcr, dass die Schulden bald gedeckt waren und das Kloster wieder bl\u00fchte.<\/p>\n<p>Nach Remling nahm der deutsche K\u00f6nig Richard von Cornwall (1257- 1272) 1260 Kloster Otterbach in seinen Schutz und berechtigte es au\u00dferdem j\u00e4hrlich 30 Fuder (ein Fuder waren im Mittelalter am Rhein 1200, an der Mosel 1000 Liter)<\/p>\n<p>eigenen Wein rheinabw\u00e4rts zollfrei zu verschiffen. (S. 224).<\/p>\n<p>Abt Walthams Nachfolger wurde Friedrich (1263-1264). Auch er erhielt in seiner kurzen Amtszeit einige Stiftungen.<\/p>\n<p>Papst Alexander IV. gestattete dem Kloster am&nbsp; 7. Juli 1260 Erbschaften entgegenzunehmen. Urkundenbuch S. 102.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger <font size=\"3\"><\/font>Johannes (1267-1271) war zusammen mit dem Sch\u00f6nauer Abt Otto (1263\u20131279 ) im Auftrag des Generalkapitels unterwegs, um zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob das Kloster Patershausen (heute in der Gemarkung Heusenstamm)<\/p>\n<p>als&nbsp; Zisterzienserinnenkloster in den Orden aufgenommen werden kann. Ihr Entscheid fiel positiv aus, Das Kloster wurde 1267 durch Papst Clemens IV. (1265-1268) als Zisterzienserinnenkloster best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Auf Johannes folgte Abt Gottfried (1272-1276) <\/p>\n<p>Abt Gottfried erhielt am 8. Februar 1273 von Papst Gregor X. (1271-1276) die Freiheiten und Abl\u00e4sse f\u00fcr Kloster Otterberg best\u00e4tigt. (Urkundenbuch S. 134)<\/p>\n<p>Am 10. September 1274 stellte K\u00f6nig&nbsp; Rudolf von Habsburg (1273- 1291) in Lautern eine Schutzurkunde aus, nachdem er gerade ein knappes Jahr im Amt war.<\/p>\n<p>\u201cbest\u00e4tigt dem kloster Otterberg (ord. Cist. bei Kaiserslautern) alle privilegien und alle mit seinen nachbarn besonders betreffs der w\u00e4lder Waldmarken und Brand geschlossenen vertrage, befiehlt dem schultheissen von Lautern das kloster allenthalten zu sch\u00fctzen und gew\u00e4hrt demselben allgemeine zollfreiheit, besonders aber in Lautern und Boppard \u201c (Rudolf &#8211; RI VI,1 n. 213) Darin werden auch die Waldmarken erw\u00e4hnt, die immer wieder Anlass zu Streitigkeiten mit den Nachbarn gegeben haben. Au\u00dferdem werden dem Kloster mit dieser Urkunde<\/p>\n<p>Zollfreiheiten in Kaiserslautern und Boppard einger\u00e4umt. In einer weiteren Urkunde(Rudolf &#8211; RI VI,1 n. 216) , die am n\u00e4chsten Tag ausgestellt wurde, befahl K\u00f6nig Rudolf dem Grafen von Leiningen Emich IV (* um 1215 + vor 1279) einen Streit zwischen dem Kloster Otterberg und den Kolben von Wartenberg wegen der vom Kloster beanspruchten Waldrechte zu entscheiden und die n\u00f6tigen Grenzsteine zu setzen. In derselben Angelegenheit stellte Rudolf im Januar 1275 nochmals eine Urkunde aus. (Rudolf &#8211; RI VI,1 n. 320) Dieses Mal beauftragte er Friedrich (1237- 1287) von Leiningen<\/p>\n<p>Kloster Otterberg in seinen Waldrechten zu sch\u00fctzen. Graf Friedrich ist der Bruder von Graf Emich.<\/p>\n<p>Die Wirtschaft Otterbergs basierte praktisch auf drei S\u00e4ulen<\/p>\n<p>Schon mit der Klostergr\u00fcndung wurde das Land um Otterbach urbar gemacht und landwirtschaftlich genutzt um die Versorgung der M\u00f6nche zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>Was im Pfl\u00e4lzer Wald nat\u00fcrlich nahe liegt, ist der Waldbau. Das Kloster hatte rund um Otterberg&nbsp; Waldbaurecht, die sogenannte Waldmark. Wie wichtig das f\u00fcr das Kloster war, zeigen die vielen Urkunden dazu und auch, dass immer wieder<\/p>\n<p>Adlige beauftragt waren, diese Rechte durchzusetzen.<\/p>\n<p>Der 3. Zweig war ausgedehnter Weinbau in der Vorderpfalz um D\u00fcrkheim und im Rheingau bis nach Boppard. F\u00fcr das Kloster auch interessant die Befreiung von Z\u00f6llen (s.o.) So konnte z. B. Wein ohne Zoll auf dem Rhein verschifft werden.<\/p>\n<p>Die Verwaltung der Weinberge wurde von Versorgungsh\u00f6fen aus get\u00e4tigt.<\/p>\n<p>In Kallstadt besa\u00df Kloster Otterberg einen gro\u00dfen Versorgungshof.&nbsp; 1279 freiten die Grafen Ludwig und Philipp den Hof in Kallstadt. Ein Jahr sp\u00e4ter erkl\u00e4rte die Gemeinde Kallstadt, dass der&nbsp; Hof von Lasten gefreit ist.<\/p>\n<p>In Deidesheim ist der Otterberger Hof um 1300 erstmals erw\u00e4hnt. Das Kloster verwaltete von dort aus seinen Weinbesitz um Deidesheim.<\/p>\n<p>In der Mitte des 13. Jahrhunderts, das war seine Bl\u00fctezeit, besa\u00df das Kloster 78 H\u00f6fe und hatte Besitzt\u00fcmer in 170 St\u00e4dten und D\u00f6rfern.In Speyer hatte Otterberg einen Stadthof und ebenfalls in Worms.<\/p>\n<p>Den ersten Besitz in Worms erhielt das Kloster durch eine Schenkung des Ritters Rudewin von Flomberg, die K\u00f6nig Heinrich am 16. M\u00e4rz 1222 best\u00e4tigte (Urkundenbuch S. 32 und Heinrich (VII). &#8211; RI V,1,2 n. 3870).<\/p>\n<p>Viele weitere Schenkungen folgten in den Folgejahren bis 1273, so dass das Kloster n Worms \u00fcber einen umfassenden Besitz verf\u00fcgte.<\/p>\n<p>Abt Gerhard II. regierte von 1292-1301. Er erhielt am 11. September 1293 von K\u00f6nig Adolf von Nassau (1292-1298) eine Schutzurkunde ausgestellt, in der er Abt und Konvent des Klosters mit all seinen Besitzungen in Schutz<\/p>\n<p>nimmt, und alle Freiheiten und Rechtstitel best\u00e4tigt. Besonders erw\u00e4hnt ist das Holzungs-und Weiderecht. (Adolf &#8211; RI VI,2 n. 306) 1295 erneuerte Kurf\u00fcrst Rudolf I. (1294-1317)die Rechte, die sein Vater Ludwig der Strenge fr\u00fcher erteilt hatte.<\/p>\n<p>Unter Gerhards Nachfolger Johannes II. (1303-1324) wurde dem Kloster die Pfarrei Alsenz von Erzbischof Gerhard II. von Eppstein (1288- 1305 ) inkorporiert als ausdr\u00fcckliche Anerkennung der Zucht, Ordnung und Fr\u00f6mmigkeit, die die <\/p>\n<p>Otterberger M\u00f6nche an den Tag legten wie Remling in seiner Urkundlichen Geschichte vermerkt. (S 227)<\/p>\n<p>Um 1380 begann der Abstieg von Kloster Otterberg, der sich allerdings fortsetzte, bis die Reformation das Endes des Klosters bedeutete.<\/p>\n<p>Gegen Ende des 14. Jahrhunderts hatten fast alle Zisterzienserkl\u00f6ster Schwierigkeiten bekommen. Eine wesentliche Ursache daf\u00fcr war die stark r\u00fcckl\u00e4ufige Zahl von Konversen. Das f\u00fchrte dazu, dass die Kl\u00f6ster zunehmend von der Eigenwirtschaft auf Verpachtung \u00fcbergingen, ein Trend,<\/p>\n<p>der&nbsp; sehr sch\u00f6n an der Mutterabtei Eberbach zu ersehen ist. Dort wurde 1242 erstmals ein Weinberg verpachtet. Ab 1290 wurden zeitliche Verpachtungen immer h\u00e4ufiger, also in der Regel auf 12 Jahre Laufzeit. Damit sollte vermieden werden, dass die Weinberge allm\u00e4hlich in das Eigentum des<\/p>\n<p>P\u00e4chters \u00fcbergingen. Ein weiteres Standbein wurden allm\u00e4hlich Finanzdienstleistungen. Gegen \u00dcbertragung von L\u00e4ndereien oder Geld wurde eine Rente auf Lebenszeit versprochen. Es wurden auch Kredite auf Saatgut oder landwirtschaftliche Ger\u00e4te erteilt. P\u00e4chter oder zinspflichtige Bauern mussten dieses Kredite dann abbauen. Auch ins Depositengesch\u00e4ft stieg man ein. Die Stadth\u00f6fe hatten Lagerr\u00e4ume. Dort konnte man Wein und Getreide, aber auch Wertsachen oder Geld gegen Geb\u00fchr aufbewahren. Da die Stadth\u00f6fe ja immer in den St\u00e4dten waren, also gesichert, konnte man die Haftung<\/p>\n<p>\u00fcberblicken- in der Regel ein gutes und sicheres Gesch\u00e4ft f\u00fcr die Kl\u00f6ster. Das setzte aber nat\u00fcrlich eine gesunde Verm\u00f6gensbasis voraus. Ein weiteres Gesch\u00e4ft waren die Inkorporationen von Kirchen, denn die Einnahmen der Kirchen kamen immer dem Eigent\u00fcmer der Kirche zugute, in diesem Fall<\/p>\n<p>dem Kloster zu Gute. <\/p>\n<p>In Otterberg sah man sich aber seit dem Ende des 14. Jahrhunderts immer mehr zu Verk\u00e4ufen gezwungen. Unter Abt Konrad (1405-1444), der wahrscheinlich vorher in Maulbronn&nbsp; M\u00f6nch war, musste einiges verkauft werden. So wurde 1426 der Hilsberger Hof samt G\u00fctern und \u00c4ckern und 80 Pferden mit Genehmigung der \u00c4bte Albrecht (1402-1428) von Maulbronn, Konrad IV. (1423\u20131438) von Sch\u00f6nau und Abt Johann (1394-1426) von Eu\u00dferthal f\u00fcr 1100 Gulden an den Kurf\u00fcrsten Ludwig von der Pfalz (1436-1449) verkauft.( Remling, Urkundliche Geschichte.. S.230). Der Hilsberger Hof war schon sehr fr\u00fch im Klosterbesitz und auch auf der Schutzurkunde von Heinrich VI. (s.o.) best\u00e4tigt. Die Otterberger M\u00f6nche betrieben dort ein Pferdegest\u00fct.<\/p>\n<p>Unter Konrads Nachfolger Peter II. (1451-1467) schien sich die Lage etwas zu stabilisieren. Vor allem das geistliche Leben nahm wieder Fahrt auf. Kurf\u00fcrst Philipp von der Pfalz honorierte dies und&nbsp; best\u00e4tigte dem Kloster alle Freiheiten und Gnadenbriefe, die seine Vorfahren ausgestellt hatten.<\/p>\n<p>Kaller f\u00fchrt in seiner \u00c4bteliste nach Abt Johann noch einen Abt&nbsp; Matth\u00e4us, w\u00e4hren bei Remling gleich Abt Pirmin folgt, wobei er sagt, dass nicht klar ist, ob Johann 1500 noch regierte.<\/p>\n<p>1504\/1505 fand der Landshuter Erbfolgekrieg statt, in den auch die Kurpfalz verwickelt wurde. Es ging um die Erbfolge in Bayern-Landshut. Georg der Reiche von Bayern-Landshut hatte keine m\u00e4nnlichen Erben und setzte in seinem Testament seine Tochter Elisabeth und deren zuk\u00fcnftigen Gemahl<\/p>\n<p>Rupprecht von der Pfalz als Erben ein. Ruprecht war der Sohn von Pfalzgraf Philipp dem Gutm\u00fctigen, dem Schutzvogt von Kloster Otterberg. Georg starb 1503. Das Testament widersprach aber dem Hausvertrag der Wittelsbacher, gem\u00e4\u00df dem bei Aussterben einer m\u00e4nnlichen Linie die Besitzungen an die jeweils andere Linie fallen sollten. Der M\u00fcnchner Herzog Albrecht erkannte das Testament nicht an. Ruprecht hatte aber bereits Schloss Landshut \u00fcbernommen. Mit seinen pf\u00e4lzischen Truppen besetzte er Landshut und Burghausen. Rupprechts Vater Philipp hatte sich auf die Seite seines Sohnes gestellt.<\/p>\n<p>Daraus hatte sich der Landshuter Erbfolgekrieg entwickelt.Kaiser Maximilian erkl\u00e4rte am 5. Mai 1504 die Reichsacht \u00fcber Philipp. Daraufhin griffen ihn fast alle Nachbarn an mit Ermunterung von Maximilian an. Das war Graf Alexander von Pfalz-Zweibr\u00fccken (1489-1514), Emich IX. (+ 1535)<\/p>\n<p>Graf von Leiningen und Landgraf Wilhelm II. (1493-1509)von Hessen. Sie hinterlie\u00dfen in der Kurpfalz und an der Bergstra\u00dfe eine Spur der Verw\u00fcstung. Kloster Limburg wurde von Emich komplett einge\u00e4schert. Kloster Otterberg wurde nicht direkt betroffen. Aber seine Felder, die W\u00e4lder und auch die Herden wurden schwer gesch\u00e4digt. Die drei Grafen legten aber Otterberg schwere Brandschatzungen auf, weil Kurf\u00fcrst Philipp ja der Schirmherr von Otterberg war. Kurf\u00fcrst Philipp und sein Bruder erneuerten zwar 1508 die Freiheiten der Abtei. Aber das minderte den Schaden nicht mehr.<\/p>\n<p>Auf Abt Pirmin folgte Abt Wiegand (1519-1547). 1525 brach der Bauernkrieg aus. Auch das Elsass und die Pfalz waren davon betroffen. Der Kolbenhaufen, ein Bauernhaufen im Elsass, pl\u00fcnderte zun\u00e4chst das Zisterzienserkloster St\u00fcrzelbronn bei Bitsch und dann die Burg Gr\u00e4fenstein des Leininger Grafen<\/p>\n<p>Emich VIII. und Lindelbrunn. Darauf erhoben sich aufst\u00e4ndische Bauern um Kaiserslautern, Landstuhl und Fischbach. Sie leerten die Fischteiche der Abtei und pl\u00fcnderten Keller und Speicher. Was sie nicht fort tragen konnten, zerst\u00f6rten sie. Im Juni 1525 kam es bei Pfedersheim zur Schlacht zwischen den Bauern und dem Heer&nbsp; von Kurf\u00fcrst Ludwig. Die Bauern wurden vernichtend geschlagen. Dabei wurden auch die Anf\u00fchrer der Otterberger Pl\u00fcnderungen gefangen genommen und hingerichtet. Wie schon kurz vorher blieb auch hier das Kloster auf seinen massiven Sch\u00e4den sitzen. Zwar stellte Karl V.&nbsp; (1519-1556)dem Kloster einen Schutzbrief aus (Remling S. 232), aber das ersetzte den Schaden nat\u00fcrlich auch nicht. Abt Wiegand starb 1556. (hier wieder Differenz&nbsp; Remling-Kaller. Bei Kaller endet die Regierungszeit von Abt Wiegand 1547 und danach ist kein unmittelbarer Nachfolger genannt. Abt Wendelin folgt erst 6 Jahre sp\u00e4ter. Bei Remling ist Abt Wiegand bis zu seinem Tod im Amt und Abt Wendelin Merbot folgt unmittelbar auf ihn. <\/p>\n<p>Der Thesenanschlag von Martin Luther am 31. Oktober 1517 in Wittenberg, ob er nun tats\u00e4chlich stattgefunden hat oder ob es eher eine akademische Diskussion vor allem zum Ablasshandel war, er wird meist als Beginn der Reformation gesehen. Die drei reformatorischen Hauptschriften folgten 1520. <\/p>\n<p>Dann wurde Luther gebannt und 1521 fand in Worms der Reichstag statt, bei dem Luther von Karl V. verh\u00f6rt wurde. Nach dem Reichstag wurde er auf der R\u00fcckreise zum Schein \u00fcberfallen und auf die Wartburg verbracht. Als Junker J\u00f6rg \u00fcbersetzte er dort die Bibel. Der reformatorische Prozess kam in Gang. Das Resultat des Reichtages von Speyer war, dass es den Landesf\u00fcrsten \u00fcberlassen blieb, wie sie es mit der Religion hielten. Auf einem weiteren Reichstag in Speyer protestierten sechs F\u00fcrsten und 14 Reichsst\u00e4dte gegen die Verh\u00e4ngung der Reichsacht gegen Luther sowie die \u00c4chtung seiner Schriften und Lehre. Au\u00dferdem forderten sie eine ungehinderte Ausbreitung des evangelischen Glaubens.&nbsp; Die Glaubensspaltung war jetzt nicht mehr aufzuhalten.<\/p>\n<p>In der Pfalz wurde Friedrich II. 1544 Kurf\u00fcrst. Seine Untertanen hatten sich 1545 zum neuen Glauben bekannt. 1546 f\u00fchrte Friedrich die Reformation in der Kurpfalz ein. Sein Nachfolger war Ottheinrich, der 1559 starb. Auf ihn folgte Friedrich III. (1559-1576). Er verlangte nun von Abt Wendelin,<\/p>\n<p>seinen Glauben zu verlassen und seiner bisherigen Lebensweise zu entsagen. Au\u00dferdem sollte er seine Abtei&nbsp; den Predigern der neuen Lehre r\u00e4umen. Das war die Bedingung, falls der Abt und seine Konventualen in der Abtei bleiben wollten und dort Wohnung und Ern\u00e4hrung h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Abt und Konventuale wollten aber&nbsp; ihrer Religion treu bleiben und die Ordensgel\u00fcbde nicht brechen. Sie mussten das Kloster verlassen und gingen zun\u00e4chst nach Worms in die Klosterbesitzungen, wo Abt Wendelin im Oktober 1561 starb. Die Abtei wurde einem weltlichen Pfleger unterstellt.<\/p>\n<p>und die Kirche mit protestantischen Predigern besetzt.<\/p>\n<p>Wallonische Glaubensfl\u00fcchtlinge wurden angesiedelt. Otterberg geh\u00f6rte mittlerweile zum Herzogtum Pfalz-Lautern, dass Ludwig VI. ,der Sohn von Friedrich III., f\u00fcr seinen Sohn Johann Casimir eingerichtet hatte. Dieser erhob Otterberg 1591 zur Stadt.<\/p>\n<p>Die Geschichte der Zisterzienserabtei hatte 1559 geendet.<\/p>\n<p>Die \u00c4bte des Klosters Otterberg (nach Gerhard&nbsp; Kaller, Otterberg, eine Stadtgeschichte, 1976)  <\/p>\n<p>1. <a href=\"https:\/\/www.otterberg24.de\/alt-otterberg\/kloster-otterberg\/abt-stephan\/\">Abt Stephan<\/a> (1145-1173)  <\/p>\n<p>2. Abt Albero (1185)  <\/p>\n<p>3. Abt Wilhelm (-)  <\/p>\n<p>4. <a href=\"https:\/\/www.otterberg24.de\/alt-otterberg\/kloster-otterberg\/abt-philipp\/\">Abt Philipp<\/a> (1195-1225)  <\/p>\n<p>5. Abt Johannes (-)  <\/p>\n<p>6. Abt Herwig (1229)  <\/p>\n<p>7. Abt Gerhard (1230-1236)  <\/p>\n<p>8. Abt Folkart (1240)  <\/p>\n<p>9. Abt Gerhard (1242)  <\/p>\n<p>10. Abt Ulrich (1245)  <\/p>\n<p>11. Abt Walthelm (1247-1259)  <\/p>\n<p>12. Abt Friedrich (1263-1264)  <\/p>\n<p>13. Abt Johannes (1267-1271)  <\/p>\n<p>14. Abt Gottfried (1272-1276)  <\/p>\n<p>15. Abt Gerhard (1275-1277)  <\/p>\n<p>16. Abt Heinrich (1278-1284)  <\/p>\n<p>17. Abt Gerhard (1292-1301)  <\/p>\n<p>18. Abt Johann (1303-1324)  <\/p>\n<p>19. Abt Heinrich (1325-1332)  <\/p>\n<p>20. Abt Peter (1336-1343)  <\/p>\n<p>21. Abt Philipp (1350-)  <\/p>\n<p>22. Abt Johannes (1353-1355)  <\/p>\n<p>23. Abt Nikolaus (1366-1370)  <\/p>\n<p>24. Abt Friedrich (1392-1395)  <\/p>\n<p>25. Abt Konrad (1405-1444)  <\/p>\n<p>26. Abt Peter (1451-1467)  <\/p>\n<p>27. Abt Johann (1469-1486)  <\/p>\n<p>28. Abt Matth\u00e4us (1486-1502)  <\/p>\n<p>29. Abt Pirmin (1503-1519)  <\/p>\n<p>30. Abt Wiegand (1519-1547)  <\/p>\n<p>31. <a href=\"https:\/\/www.otterberg24.de\/alt-otterberg\/kloster-otterberg\/abt-wendelin-merbot\/\">Abt Wendelin Merbot<\/a> (1553-1561)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das Zisterzienserkloster Otterberg wurde 1143 als zweites Tochterkloster des Kloster Eberbach, einer Tochter der Primarabtei Clairvaux gegr\u00fcndet. Nach Franz-Xaver Remling Urkundliche Geschichte der ehemaligen Abteien und Kl\u00f6ster im jetzigen Rheinbayern, Neustadt 1836,S. 216, hatte ein Graf Siegfried, Sohn des Babo von Kesselberg 1143 dem Kloster Eberbach die Alte Otterburg gestiftet. 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