{"id":3174,"date":"2021-01-26T17:05:43","date_gmt":"2021-01-26T17:05:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=3174"},"modified":"2021-01-26T17:05:43","modified_gmt":"2021-01-26T17:05:43","slug":"kloster-bronnbach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=3174","title":{"rendered":"Kloster Bronnbach"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <font size=\"4\">&nbsp; Kloster Bronnbach<\/font><\/p>\n<p><font size=\"4\"><\/font>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/c\/cd\/Kloster_Bronnbach_1518.jpg\/220px-Kloster_Bronnbach_1518.jpg\" width=\"220\" height=\"280\"><\/p>\n<p>Im Jahre 1151 stifteten 4 Edelfreie aus Franken und dem Taubergebiet das castrum Brunnebach oberhalb des heutigen Klosters wohl nach einer Predigt Bernhard von Clairvaux in W\u00fcrzburg. Die Adligen waren Billung von Lindenfels,<\/p>\n<p>Sigebot von Zimmern, Erlebold von Krenzheim und Beringer von Gamburg. Die vier waren miteinander verwandt, wobei nicht klar ist wie sie verwandt oder verschw\u00e4gert waren. Billung von Lindenfels stammte aus der Familie von Lindenfels, die sich nach der fr\u00fchest erw\u00e4hnten Burg<\/p>\n<p>im inneren Odenwald benannte. Er war Hauptvasall von Pfalzgraf Konrad von Staufen (um 1134-1195), dem Halbbruder von Friedrich Barbarossa. Billung ist auch im Schutzbrief Friedrichs I. f\u00fcr Bronnbach als Zeuge aufgef\u00fchrt, allerdings als Letzter in einer langen <br \/>Zeugenreihe,&nbsp; obwohl er der Hauptgr\u00fcnder war. \u00dcber Sigebot und Erlebod gibt es in den mir zug\u00e4nglichen Quellen keine Informationen. Beringer von Gamburg war Lehensmann von&nbsp; Arnold von Seelenhofen (1153 bis 1160), dem Erzbischof von Mainz. Er erhielt das castrum Camburg als<\/p>\n<p>Lehen von Erzbischof Arnold und \u00fcberlie\u00df diesem im Tausch daf\u00fcr die \u201cvillula Brunnenbach\u201d, das ist der heutige Schafhof bei Bronnbach. Diesen vermachte Erzbischof Arnold den Zisterziensern. Dort entstand dann das Kloster Bronnbach, das zur Ansiedlung eines Klosters besser geeignet war<\/p>\n<p>als die von den Gr\u00fcndern gestiftete Burganlage von Bronnbach. Es sollte eigentlich als Tochterkloster von Maulbronn gegr\u00fcndet werden. Das hatte aber auch wenige Jahre vorher eine r\u00e4umliche Verlagerung vorgenommen und sah sich nicht in der Lage, die zw\u00f6lf M\u00f6nche, die als Gr\u00fcndungskonvent notwendig waren, nach Bronnbach zu entsenden. <\/p>\n<p>Nur zwei Jahre nach der Gr\u00fcndung nahm Papst Eugen III. (1145 bis 1153) das Kloster in seinen Schutz<\/p>\n<p>R-US 1153 Januar 11 in 1153-1447&nbsp; \u201cPapst Eugen III. nimmt das Kloster Bronnbach (Brunnebach) und alle seine Besitzungen und Eink\u00fcnfte in seinen Schutz. \u201c (Landesarchiv Baden-W\u00fcrttemberg, Staatsarchiv Wertheim Findbuch R-US)<\/p>\n<p>Die Schenkung des Weilers Brunnenbach an Erzbischof Arnold erm\u00f6glichte die Verlegung des Klosters ins Tal der Tauber. Dort sollte nach dem Willen Arnolds auch seine Grablege sein. Er wurde aber am 14. Juni 1160 nach langen Konflikten mit Ministerialen der Stadt Mainz<\/p>\n<p>in der Klosterkirche von St. Jakob ermordet. Erzbischof Arnold wurde nicht in Bronnbach sondern in Mainz bestattet.<\/p>\n<p>Die Umsiedlung wurde 1157 vollzogen. Der Grundstein f\u00fcr die Bronnbacher Kirche wurde gelegt.<\/p>\n<p>Unter Wahrung der Maulbronner Rechte schickte Abt Dieter von Maulbronn den Waldsassener Professen Reinhard von Frauenberg, der sich laut Karl Klunzinger (Urkundliche Geschichte der vormaligen Cisterzienser-Abtei Maulbronn, Stuttgart 1854, S. 129) zu dieser Zeit in Maulbronn aufhielt, mit 12 M\u00f6nchen nach Bronnbach. Imselben Jahr wurde auch mit dem Bau der Klosterkirche begonnen. Nach dem Waldsassener Vorbild wurde die Kirche mit einem Staffelchor errichtet. Der Chor wird hierbei von kleiner werdenden Nebench\u00f6ren flankiert. Die Kirche ist im sp\u00e4tromanischen und fr\u00fchgotischen Stil erbaut.<\/p>\n<p>Reibungen zwischen den Bist\u00fcmern Mainz und W\u00fcrzburg, in deren Grenzgebiet das neue Kloster lag, vor allem aber der Streit zwischen Papst Alexander und dem von Friedrich I. eingesetzten Gegenpapst Victor und der kaiserlichen Partei, in die auch Abt Reinhard hineingezogen wurde, sorgten daf\u00fcr, dass Abt Reinhard den vom Maulbronner Mutterabt vorgeschlagenen Ausweg der Abdankung annahm.<\/p>\n<p>Abt Dieter schickte nun eine zweite Gruppe unter Wigand Belleri nach Bronnbach.<\/p>\n<p>Am 14. Juni 1165 nimmt FriedrichI.&nbsp; Kloster Bronnbach in seinen Schutz, best\u00e4tigt seine Besitzungen, die aufgef\u00fchrt werden und gew\u00e4hrt ihm Steuerfreiheit.<\/p>\n<p><p>In Landesarchiv Baden-W\u00fcrttemberg, Staatsarchiv Wertheim Findbuch R-US die Urkunde R-US 1165 Juni 14 (Landesarchiv Baden-W\u00fcrttemberg, Staatsarchiv Wertheim Findbuch R-US)  <\/p>\n<p>Von Anfang an wurde Bronnbach vom niederen Adel, vor allem aber von den Grafen von Wertheim unterst\u00fctzt. Es konnte seinen Klosterbesitz arrondieren.  <\/p>\n<p>Seinen ersten Stadthof im Bereich Karmelitenstra\u00dfe\/Bronnbacher Gasse&nbsp; hatte Kloster Bronnbach schon 170 in W\u00fcrzburg.  <\/p>\n<p>Kaiser Heinrich VI. (von 1169 ab r\u00f6misch-deutscher K\u00f6nig, Kaiser von 1191-1197)nahm 1193 nicht nur das Kloster in seinen Schutz. Er befreite den Bronnbacher Hof  <\/p>\n<p>in W\u00fcrzburg auch davon, kaiserliche Beamte dort beherbergen zu m\u00fcssen.  <\/p>\n<p>1297 erteilte Bischof Mangold von W\u00fcrzburg (1287 \u20131303) den Zisterzienserkl\u00f6stern Ebrach, Heilsbronn, Bronnbach, Langheim und Bildhausen das Privileg, ihre Waren in die Stadt W\u00fcrzburg frei einf\u00fchren und damit handeln zu d\u00fcrfen.  <\/p>\n<p>Urkunde R-US 1297 Oktober 8 im Findbuch R-US des Staatsarchiv Wertheim.  <\/p>\n<p>Urkunde R-US 1193 Mai 25&nbsp; Gelnhausen, 1193 Mai 25 &#8222;Datum apud Geilenhusen VIII. Kalendas Junii  <\/p>\n<p>Kaiser Heinrich VI. nimmt das Kloster Bronnbach (Burnebach) in seinen Schutz und befreit des Klosters Hof zu W\u00fcrzburg (Wirceburc) von der Verpflichtung, kaiserliche Beamte zu beherbergen.\u201d  <\/p>\n<p>Eine weitere kaiserliche Schutzurkunde wurde schon ein halbes Jahr sp\u00e4ter ausgestellt<\/p>\n<p>R-US 1194 Februar 18 M\u00fcnnerstadt, 1194 Februar 18&nbsp; <\/p>\n<p>\u201cKaiser Heinrich VI. nimmt das Kloster Bronnbach, dessen Insassen und Besitzungen, gegenw\u00e4rtige und zuk\u00fcnftige, in seinen unmittelbaren Schutz. \u201c  <\/p>\n<p>Stadth\u00f6fe hatte Bronnbach auch in Miltenberg ( vor 1237), Aschaffenburg (um 1237 ?),Frankfurt (1237) und&nbsp; Wertheim (1244). Der Stadthof von Aschaffenburg wurde aber schon Mitte des 14. Jahrhunderts  <\/p>\n<p>wieder aufgegeben. Um die Wende des 15. Jahrhunderts folgten Miltenberg und Frankfurt. Nur W\u00fcrzburg und Wertheim blieben bis zuletzt erhalten.  <\/p>\n<p>Innerhalb des Zisterzienserordens hatte Kloster Bronnbach eine besondere Beziehung mit dem Papsttum. Das zeigt sich auch an den vielen Schutzurkunden, die P\u00e4pste  <\/p>\n<p>f\u00fcr das Kloster Bronnbach ausstellten, deutlich mehr als z. B. f\u00fcr das Mutterkloster Maulbronn. Bronnbacher \u00c4bte waren auch immer wieder in p\u00e4pstlichem Auftrag t\u00e4tig.  <\/p>\n<p>Einige Urkunden dazu wieder aus dem Findbuch R-US des Staatsarchivs Wertheim  <\/p>\n<p>R-US 1197 Januar 6&nbsp; Lateran zu Rom, 1197 Januar 6&nbsp; <\/p>\n<p>\u201cPapst C\u00f6lestin III. nimmt das Kloster Bronnbach in des heil. Petrus und des apostolischen Stuhles besondere Schutz und Schirm (Privilegium maius). \u201c (Privilegium maius war die feierliche p\u00e4pstliche Urkunde, sp\u00e4ter  <\/p>\n<p>als Bulle bezeichnet. Es waren wichtige Urkunden, die Rechtsakte des Papstes beurkunden)  <\/p>\n<p>R-US 1197 Januar 13 Lateran zu Rom, 1197 Januar 13&nbsp; <\/p>\n<p>\u201cPapst C\u00f6lestin III. nimmt das Kloster Bronnbach in des heil. Petrus und des apostolischen Stuhles Schutz und gew\u00e4hrt ihm besonders auf G\u00fctertausch bez\u00fcgliche Freiheiten (Privileqium minus)\u201d  <\/p>\n<p>(Privilegium minus, das sp\u00e4tere Breve, also eine Beweisurkunde) Mit diesen beiden Urkunden kann Kloster Bronnbach als exemt angesehen werden.  <\/p>\n<p>1222 wurde die Kirche geweiht. Neben Maria, er im Zisterzienserorden \u00fcblichen Patronin, wurde der Tagesheilige am Tag der Kirchweihe als Patron verehrt. Der Kirchweihtag ist der 28. April und der Tagesheilige ist der<\/p>\n<p>heilige Vitalis. Der W\u00fcrzburger Weihbischof Wilhelm von Havelsberg (1239-1244), der von 1240-1244 auch Bischof von Havelsberg war, weihte die Kirche.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/c\/ca\/Wertheim_-_Kloster_Bronnbach_-_Klosterkirche_-_Innenansicht_nach_Osten.jpg\/220px-Wertheim_-_Kloster_Bronnbach_-_Klosterkirche_-_Innenansicht_nach_Osten.jpg\" width=\"220\" height=\"168\"><\/p>\n<p>1233 befreite K\u00f6nig Heinrich VII. (1235 von seinem Vater Friedrich II. abgesetzt) Kloster Bronnbach von allen Zollabgaben \u201cbei Verf\u00fchrung ihrer eigen Sachen auf Rhein und Main\u201d (Landesarchiv Baden-W\u00fcrttemberg, Staatsarchiv Wertheim Findbuch R-US R-US 1233 Januar 9) <\/p>\n<p>1237 vermittelte Abt Sigfried von Maulbronn in einer Streitsache zwischen den Grafen von Wertheim und Kloster Bronnbach. <\/p>\n<p>\u201cS(igfried), Abt von Maulbronn, vermittelt in einem zwischen der Abtei Bronnbach einer- und den Grafen von Wertheim und den Bauern von Reicholzheim andererseits schwebenden Streite in Betreff der Waldung &#8222;Balkenstein&#8220;, &#8222;Sumerliten&#8220; und &#8222;Riethelden&#8220; und errichtet eine Waldordnung f\u00fcr dieselben\u201d (<strong>&nbsp;<\/strong>R-US 1237 Findbuch R-US Staatsarchiv Wertheim. Dass der Maulbronner Abt in einer Streitsache des Klosters Bronnbach vermittelt, zeigt dass das Mutterkloster sich um seine Tochtergr\u00fcndung k\u00fcmmerte.  <\/p>\n<p>Zwei Jahre sp\u00e4ter gew\u00e4hrte der Mainzer Erzbischof Siegfried III. von Eppstein (1230- 1249 ) Kloster Bronnbach Zollfreiheit.(Findbuch R-US, Staatsarchiv Wertheim R-US 1237 Juli 2 in 1414 Mai 28).  <\/p>\n<p>Eine weitreichende Schutzerkl\u00e4rung erteilt Papst Innozenz IV. (1243 bis 1254) in einer am 27. Juni 1245 in Lyon ausgestellten Urkunde. Findbuch R-US Staatsarchiv Wertheim R-US 1245 Juni 27. Neben der Best\u00e4tigung des Besitzes werden auch die Privilegien wie Zehntfreiheit und freie Abtswahl  <\/p>\n<p>best\u00e4tigt und die Stellung der Abtei zum Di\u00f6zesanbischof gekl\u00e4rt. Das war zum Zeitpunkt der Urkunde Heinrich III. von Vinneburg (1328-1343) <\/p>\n<p>Um 1339 war Kloster Bronnbach in finanziellen Schwierigkeiten. Der Bronnbacher Abt Siegfried Du\u00df klagte beim Maulbronner Abt Konrad III. von Talheim (1330-1353) \u00fcber den Notstand seines Klosters.  <\/p>\n<p>Wirtschaftliche Schwierigkeiten sind aber schon Mitte des 13. Jahrhunderts aufgetreten. Um 1274 war der Bronnbacher Konvent aufgeteilt und auf andere Konvente aufgeteilt worden. Ein durchaus \u00fcbliches Krisenbew\u00e4ltigungsmittel im Zisterzienserorden.  <\/p>\n<p>Der Mainzer Erzbischof Gerlach von Nassau (1346-1371) war an Pfingsten 1360 in K\u00fclsheim und Bischofsheim und konnte veranlasst werden, Kloster Bronnbach zu besuchen. Danach veranlasste er ein Treffen der \u00c4bte Johann von Maulbronn (1360\u20131376) und Abt Reinhold von Sch\u00f6ntal (1321\u20131365)  <\/p>\n<p>in Aschaffenburg, der Zweitresidenz der Mainzer Erzbisch\u00f6fe. Auch der resignierte Maulbronner Abt Berthold, der von 1358 bis 1359 Abt in Maulbronn war und sich in seiner knapp zweij\u00e4hrigen Regierungszeit in der Verwaltung bew\u00e4hrt hatte, war anwesend. Auf Dr\u00e4ngen erkl\u00e4rte er sich bereit,  <\/p>\n<p>sich um das darniederliegende Tochterkloster zu k\u00fcmmern, wenn ihn Maulbronn finanziell und mit Mitarbeitern unterst\u00fctze.Der Bitte wurde stattgegeben. Er erhielt 2000 Gulden und bekam drei Maulbronner M\u00f6nche zur Seite gestellt. Er ist urkundlich zuerst am 28. M\u00e4rz 1363 in Bronnbach belegt.  <\/p>\n<p>Er schaffte es, Bronnbach innerhalb von 13 Jahren wieder herzustellen. In Bronnbach resignierte er im Juni 1373. Er kehrte mit zwei der Maulbronner M\u00f6nche nach Maulbronn zur\u00fcck und starb dort im April 1374.  <\/p>\n<p>Erzbischof Gerlach unterst\u00fctzte Kloster Bronnbach auch z.B. durch die Gew\u00e4hrung von Zollfreiheit auf dem Main am 6. November 1361 (Urkunde R-US 1361 November 6)  <\/p>\n<p>Die Krise war durch mehrere Gr\u00fcnde verursacht worden. Zum einen war auch Kloster Bronnbach wie im gesamten Zisterzienserorden&nbsp; der Niedergang der kl\u00f6sterlichen Eigenwirtschaft sp\u00fcrbar geworden, der wohl mit der abnehmenden Zahl der Konversen zusammenh\u00e4ngt.  <\/p>\n<p>Das hatte schon zur Aufl\u00f6sung der zwei Grangien in D\u00f6rlesberg 1238 und 1251 in Reicholzheim gef\u00fchrt. Zum andern wurde Kloster Bronnbach&nbsp; in die Auseinandersetzung Kaiser Ludwigs des Baiern (1314-47) mit Papst Benedikt XII. (1334-42) hin eingezogen. Auch Naturkatastrophen haben eine Rolle gespielt.1339 wurde die Klosterbr\u00fccke bei Bronnbach zerst\u00f6rt, was sich auch in&nbsp; Ablassbriefen belegen l\u00e4sst.  <\/p>\n<p>R-US 1339 August 22 in 1339 Juni 14  <\/p>\n<p>W\u00fcrzburg, 1339 August 22 (&#8222;Datum Herbipoli anno domini millesimo CC\u00f8XXXIX\u00f8 XI\u00f8 kalendas Septembris, pontificatus nostri anno sexto.&#8220;)&nbsp; <\/p>\n<p>\u201cOtto, Bischof von W\u00fcrzburg, erteilt zur Gew\u00e4hrung eines Ablasses von 40 Tagen f\u00fcr die zum Bau der Tauberbr\u00fccke in Bronnbach Beisteuernden durch 9 Erzbisch\u00f6fe und Bisch\u00f6fe, StAWt-R US 1339 Mai 21, Avignon, seine Zustimmung.\u201d  <\/p>\n<p>Noch verheerender war das \u201cMagdalenenhochwasser von 1342, was z. B. in W\u00fcrzburg zum Einsturz der Mainbr\u00fccke f\u00fchrte. Auch die Auswirkungen des Erbebens von 1356 machten sich m\u00f6glicherweise bemerkbar.  <\/p>\n<p>In einer Urkunde vom 1.Mai 1354, die von Erzbischof Gerlach aus Mainz ausgestellt ist,geht es zwar um einen Rechtsstreit in einer Pfandsache. Interessant an dieser Urkunde ist aber, dass Graf Eberhard von Wertheim dem Abt von Bronnbach die Zustimmung erteilt haben, 3000 Mark Silber an den  <\/p>\n<p>Mainzer Erzbischof zu \u00fcbergeben. In dieser Urkunde wird erstmals ein Wertheimer Graf als \u201cSchirmer\u201d des Klosters Bronnbach genannt. Urkunde R-US 1354 Mai 1 (Landesarchiv Baden-W\u00fcrttemberg, Staatsarchiv Wertheim Findbuch R-US) Graf Eberhard wird in dieser Urkunde als Schirmer, nicht als Vogt  <\/p>\n<p>bezeichnet, was wohl auch damit zusammenh\u00e4ngt, dass Kloster Bronnbach die Freiheit von V\u00f6gten zugestanden worden war, wie auch in untenstehender Urkunde belegt ist. Graf Eberhard regierte schon in den letzten Lebensjahren seines Vaters mit. Nach seinem Tod 1355 regierte er allein bis zu seinem Tod 1373.&nbsp; Der Aufstieg der Wertheimer Grafen war immer&nbsp; mit einem besonderen Verh\u00e4ltnis zur jeweiligen Herrschaftsfamilie verbunden. Graf Eberhard nahm Stadt und Schloss Wertheim als Lehen von Kaiser Karl IV. Er wurde Mitte des 14. Jahrhunderts&nbsp; von Kaiser Karl IV.mit dem Schutz von Kloster Bronnbach betraut. Kloster Bronnbach war die Grablege der Wertheimer Grafenfamilie. sowohl Eberhards Vater Rudolf als auch Eberhard sind in Bronnbach bestattet.  <\/p>\n<p>Mit der Urkunde R-US 1367 Januar 21 best\u00e4tigte Kaiser Karl IV.(1346-1378) \u201cKarl IV., r\u00f6mischer Kaiser, best\u00e4tigt dem Abt und Konvent zu Bronnbach die Privilegien seiner Vorfahren und trifft Bestimmungen \u00fcber Gerichtsbarkeit, Freiheit von V\u00f6gten sowie von Abgaben vom eigenem Wachstum an kaiserliche Zollst\u00e4tten.\u201d  <\/p>\n<p>Abt war in dieser Zeit Abt Berthold, der in seiner Regierungszeit die Grundlage f\u00fcr eine neue Bl\u00fctezeit des Klosters legte.  <\/p>\n<p>1378 inkorporierte Papst Urban VI. (1378-1389) dem Kloster die Pfarrkirche in Wertheim, die Graf Johann und seine&nbsp; Gemahlin Margarethe am 21. Januar 1379 dem Kloster zusammen mit dem Kirchensatz \u00fcbergaben. Urkunden R-US 1378 November 19 und R-US 1379 Januar 21  <\/p>\n<p>beide im Findbuch R-US im Staatsarchiv Wertheim. Der Kirchensatz r\u00e4umte dem Kirchherrn, in dem Falle dem Grafen von Wertheim die Pfr\u00fcnde der Kirche sowie das Mitwirkungsrecht bei der Besetzung der Pfarrstelle ein.<\/p>\n<p>Die wirtschaftliche Genesung des Klosters zeigte sich im Bau der steinernen&nbsp; Tauberbr\u00fccke von 1408 sowie der sp\u00e4tgotischen Umgestaltung der Klosteranlage. Das Brunnenhaus wurde erbaut und 1411 die Bibliothek. Br\u00fccke, Brunnenhaus und Bibliothek wurden unter Johann III. Hildebrand (1404-1416) errichtet. Die Spannweiten ihrer beiden weitgew\u00f6lbten B\u00f6gen (21,70 m bzw. 22,60 m) weisen nach der Karlsbr\u00fccke in Prag die gr\u00f6\u00dfte<\/p>\n<p>Spannweite gotischer Br\u00fccken in Mitteleuropa auf. Ihr Bau kostete angeblich 40.000 Gulden. Auf der Br\u00fccke war die Zollstation des Klosters. Sie hat als einzige Br\u00fccke des mittleren und unteren Taubertals allen bisherigen Hochwassern standgehalten.<\/p>\n<p>1415 stellte&nbsp; Kaiser Sigismund (1411-1437) eine Schutzurkunde f\u00fcr Kloster Bronnbach aus.\u201dKaiser Sigismund nimmt das Kloster Bronnbach (Brunpach) in seinen und des Reiches Schutz, befreit es von V\u00f6gten und fremden Gerichten und gew\u00e4hrt ihm Abgabenfreiheit von eigenem Erwachs an den kaiserlichen Zollst\u00e4tten.\u201d ( R-US 1415 M\u00e4rz 22 Staatsarchiv Wertheim Findbuch R-US )<\/p>\n<p>Auch der auf dem Konstanzer Konzil&nbsp; 1417 gew\u00e4hlte Papst Martin V. nahm das Kloster unter seinen Schutz und best\u00e4tigte seine Freiheiten. (R-US 1418 Februar 23 Staatsarchiv Wertheim Findbuch R-US )<\/p>\n<p>Im 15. Jahrhundert \u00f6ffnete sich der Zisterzienserorden f\u00fcr Studium und Wissenschaften. so befahl zum Beispiel der Generalabt von Citeaux&nbsp; Jacques III. Theuley de Pontailler-sur-Sa\u00f4ne (1501\u2013 1516)am 24. Mai 1503 den \u00c4bten von Sch\u00f6nthal und Maulbronn 30 M\u00f6nche nach Heidelberg zum Studium<\/p>\n<p>zu schicken (siehe \u201cMei B\u00fcchle, Kloster Maulbronn) Der Bronnbacher Abt Johann Altzheim (1452-1459) ist ein gutes Beispiel f\u00fcr diese Entwicklung. Er hatte von 1415 bis 1433 in Heidelberg studiert und gelehrt. 1434 schrieb er sich an der Wiener Universit\u00e4t ein. Dort lehrte er als Doktor der Theologie.<\/p>\n<p>Von 1437-1439 war er Dekan der Theologischen Fakult\u00e4t. Das Stift Heiligkreuz im Wienerwald unterhielt ein Studienhaus in Wien, das Nikolauskolleg. Neben seiner Lehrt\u00e4tigkeit Johann Altzheim dort als Provisor t\u00e4tig. Bischof Enea Silvio Piccolomini, der sp\u00e4tere Papst Pius II. (1458\u20131464) bezeichnete&nbsp; ihn als\u201d theologus perspicax\u201d (scharfsinniger Theologe) Johann Altzheim&nbsp; wurde 1447 Abt in Heiligkreuz und bekleidete dieses Amt bis 1451. Dann kehrte er zu seiner Mutterabtei nach Bronnbach zur\u00fcck und war dort von 1451-1459 Abt. Johann Altzheim sich bei der Bek\u00e4mpfung der hussitischen Lehre einen Namen gemacht.Er starb 1459 und ist im Kapitelsaal von Bronnbach bestattet.<\/p>\n<p>Die 1411 errichtete Bibliothek belegt ebenfalls das Gewicht, das die Bildung der M\u00f6nche jetzt hatte. In einem Schreiben von 1510 an seinen Stiefbruder Johannes Butzbach hebt der Novize und sp\u00e4ter M\u00f6nch Philipp Trunck die Bronnbacher Bibliothek hervor.<\/p>\n<p>\u201eUnser Kloster liegt am Ufer der Tauber in anmutiger Einsamkeit, von sch\u00f6nen G\u00e4rten umgeben. Wir haben viele und sch\u00f6ne Geb\u00e4ude f\u00fcr den Abt, f\u00fcr die Br\u00fcder und die G\u00e4ste, au\u00dferdem sch\u00f6ne Werkst\u00e4tten f\u00fcr allerlei K\u00fcnste und Gewerbe. Wir besitzen eine gro\u00dfe Kirche mit 16 Alt\u00e4ren, au\u00dferdem haben wir noch f\u00fcnf Kapellen mit wohlverzierten Alt\u00e4ren. Wir besitzen zwei Bibliotheken mit Werken vieler Schriftsteller. Sechs gelehrte M\u00f6nche weilen hier, die den Magistergrad erlangt haben. Wir besitzen zwei Orgeln, auf diesen spielt ein Bruder mit h\u00f6chster Kunstfertigkeit. Mehrere Quellen flie\u00dfen durch das Kloster, eine in der Kirche, eine zweite in der Wohnung des Abtes und eine dritte im Refektorium.\u201c<br \/>online Kultur im Kloster Bronnbach 2013 <a href=\"http:\/\/www.zum.de\/Faecher\/G\/BW\/Landeskunde\/rhein\/kloester\/zisterz\/bronnb\/index.htm\">www.zum.de\/Faecher\/G\/BW\/Landeskunde\/rhein\/kloester\/zisterz\/bronnb\/index.htm<\/a> Johannes Butzbach war von 1509-1516 Prior im Benediktinerkloster Laach, der heutigen Abtei Maria Laach. Er ist ein bedeutender Vertreter des rheinischen Klosterhumanismus  <\/p>\n<p>und Nachfolger seines Vorbildes Johannes Trithemius.  <\/p>\n<p>Der oben zitierte Brief ist noch l\u00e4nger. Das Original befindet sich auf der Universit\u00e4tsbibliothek in Bonn (Cod. S. 220. V. c. fol. 139-144)  <\/p>\n<p>Die Bronnbacher&nbsp; Bibliothek wurde allerdings 1631 weitgehend vernichtet. Zur Bibliothek sagt Trunck, dass nur die Professbr\u00fcder diese ben\u00fctzen d\u00fcrfen, die Novizen noch nicht. Bei der Verfassung des Briefes waren es zwei Novizen. Neben den 6 M\u00f6nchen mit Magistergrad befand sich ein weiterer im Gymnasium zum heiligen Geist in Heidelberg. auch der Abt Johann VI.&nbsp; und der Novizenmeister hatten den Magistergrad.<\/p>\n<p>Der Konvent hatte 1510 40 Mitglieder, davon 24 Choralen, das sind die M\u00f6nche, die zum Chorgebet verpflichtet sind. 6 waren zu der Zeit in ausw\u00e4rtigen Gesch\u00e4ften unterwegs. 8 Konversen lebten und arbeiteten im kloster. Dazu kamen 2 &gt;Novizen.<\/p>\n<p>1416 wurde Johann IV. Siegemann zum 31. Bronnbacher Abt gew\u00e4hlt. Anl\u00e4sslich seiner Wahl wurde veranlasst vom Maulbronner Mutterabt Albrecht IV. (1402-1428) eine Aufstellung der Klostereink\u00fcnfte erstellt.Der Konvent bestand aus 26 M\u00f6nchen und 4 Konversen. Das Klostereinkommen belief sich e 1097 Pfund und 42 1\/2 Gulden best\u00e4ndigen und 12 Gulden an beweglichen Zinsen. <\/p>\n<p>Von 1426-1428 wurde das stark schadensanf\u00e4llige Kirchendach radikal umgebaut. Diesem Umbau fielen die Apsiden des Staffelchors zum Opfer. Der Umbau wurde von einem Meister Berthold, einem Laienbruder aus dem Mutterkloster Maulbronn vorgenommen, der dort f\u00fcr das sp\u00e4tgotische Kreuzrippengew\u00f6lbe in der Klosterkirche verantwortlich zeichnete.<\/p>\n<p>Nachdem das Kloster in der 2. H\u00e4lfte des 15. Jahrhunderts wirtschaftlich wieder gesundet war, zahllose Bauvorhaben durchf\u00fchren konnte und auch kulturell ausstrahlte, kam ab dem 16. Jahrhunderts bis zum Ende des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges eine Periode st\u00e4ndigen Niedergangs, die das Kloster an den Rand des Ruins brachte.<\/p>\n<p>Im landwirtschaftlichen Bereich hatte das Kloster drei wichtige Einnahmequellen. Das war einmal die Fischzucht, die in Bronnbach ebenso konsequent und erfolgreich betrieben wurde wie im Mutterkloster Maulbronn. Mit vielen Teichanlagen auch in den Seitent\u00e4lern der Tauber hatte das Kloster<\/p>\n<p>ein Monopol auf den Fischverkauf. Bei einem Fleischverbot von 1\/3 des Jahres war ein entsprechender Bedarf vorhanden.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich wurde die Wasserkraft genutzt. Das Kloster besa\u00df viel M\u00fchlen oder es besa\u00df einen Mahlgang in der M\u00fchle einer anderen Herrschaft. In den M\u00fchlen herrschte Mahlzwang, das heisst die Bauern durften ihr Getreide nur in der M\u00fchle ihrer Herrschaft mahlen lassen.<\/p>\n<p>Dann war der Weinbau, den die M\u00f6nche ins Taubertal gebracht hatten. Die Klosterweinberge wurden von H\u00e4ckern der Umgebung in Lohnarbeit bearbeitet. B\u00e4uerliche P\u00e4chter und Weinbauern waren verdr\u00e4ngt worden. Der Wein konnte zollfrei \u00fcber den Main verschifft werden. Dazu kam das Recht, in Wertheim Wein steuerfrei ausschenken zu d\u00fcrfen. Die \u00dcbersch\u00fcsse des Klosters wurden in den Stadth\u00f6fen des Klosters (s.o) verkauft.<\/p>\n<p>Im 14.\/15. Jahrhundert&nbsp; wurde die Klosterwirtschaft immer mehr auf Eink\u00fcnfte, auf Zinsen und G\u00fclten umgestellt, eine Reaktion auf den zunehmenden Konversenmangel, der der dem gesamten Orden zu schaffen machte.<\/p>\n<p>Die Besitzverh\u00e4ltnisse und Wirtschaftsweisen, Steuerfreiheiten, Zehnten und Rechte f\u00fchrten immer wieder zu zahlreichen Konflikten mit den jeweiligen Ortsherrschaften, mit der Dorf- und Stadtbev\u00f6lkerung, den H\u00e4ckern und Bauern.<\/p>\n<p>Der Konflikt entz\u00fcndete sich, was sich im Bauernkrieg zeigte. Kl\u00f6ster und Herrschaften waren Ziel der b\u00e4uerlichen Angriffe. Bei Kl\u00f6stern waren die jeweiligen Fischteiche Zielpunkt. Das b\u00e4uerliche Ausfischen oder das Wasserablassen der Fischteiche beendete real-symbolisch das Klostermonopol.<\/p>\n<p>Abt war in der Zeit des Bauernkrieges Johann VI. Edler von Boffsheim (Balzheim)(1501-1526) Kurz vor Ostern versammelten sich die Bauern der Klosterd\u00f6rfer um einen Bund zu schw\u00f6ren. Kloster Bronnbach wurde gepl\u00fcndert, wahrscheinlich die Seitenkapellen und die Vorhalle der Klosterkirche zerst\u00f6rt .<\/p>\n<p>Die zwei Orgeln wurden ebenso zerst\u00f6rt wie zwei Bibliotheken. Abt und Konvent wurden von den Bauern ebenfalls vertrieben. Als Abt Johann VI. am 13. November 1526 verstarb, wurde Konrad Neiff am 24. November als neuer Abt gew\u00e4hlt. Dieser trat aber schon am n\u00e4chsten Tag wieder zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Die desolate Bausubstanz hatten ihn&nbsp; wohl ebenso wie die desolaten Klosterfinanzen zu diesem Schritt veranlasst. Auf ihn folgte als 38. Abt Markus Hauck aus Lohr (1526\u20131548).1530 best\u00e4tigte Kaiser Karl V. (1520-1556)<\/p>\n<p>alle Rechte und Freiheiten, die seine Vorfahren Kloster Bronnbach verliehen hatten. Urkunde R-US 1530 Juli 20 Staatsarchiv Wertheim Findbuch R-US . <\/p>\n<p>1530 fielen im Kloster Bronnbach acht Konventualen einer Seuche zum Opfer, das war etwa ein Drittel des Konvents. Im Mutterkloster Maulbronn war Abt Johannes IX. 1534 in den Stadthof von Kloster Maulbronn nach Speyer geflohen, nachdem Herzog Ulrich von W\u00fcrttemberg mit der S\u00e4kularisierung<\/p>\n<p>der Kl\u00f6ster in seinem Herrschaftsbereich begonnen hatte. 1535 waren die ersten evangelischen Prediger in Maulbronn t\u00e4tig.1537 verlegte Abt Johannes die Abtei nach Pairis. 1537 wurde Kloster Bronnbach der fr\u00e4nkischen Zisterzienserabtei Ebrach unterstellt.<\/p>\n<p>Abt Markus war der erste Bronnbacher Abt, der bisch\u00f6fliche Insignien trug. Die Pontifikalrechte, sowie das Recht, Mitra, Ring und Stab zu f\u00fchren, wurden ihm am 17. November 1538 von Kardinal Hieronymus Aleander, Erzbischof von Brindisi.(Urkunde R-US 1538 November 17a Staatsarchiv Wertheim Findbuch R-US) gew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Abt Markus starb am 15. November 1548. Am 26. November 1548 wurde Clemens Leusser wohl unter dem Einfluss des Grafen Michael III.von Wertheim zum neuen Abt von Bronnbach gew\u00e4hlt. Am 18. Oktober 1533 war er ins Kloster Bronnbach eingetreten. Am 10. Februar 1535&nbsp; legte er seine Profess ab.<\/p>\n<p>Er versah einige Kloster\u00e4mter vor seiner Wahl zum Abt. Der Generalabt von Citeaux Jean XI. Loysier (30. M\u00e4rz 1540\u201326. Dezember 1559 ) best\u00e4tigte die Wahl von Abt Clemens am 5. Februar 1549. Er wurde am 28 April 1549 W\u00fcrzburger Weihbischof Georg Flach OSB (1544- 1564 )<\/p>\n<p>benediziert.&nbsp; In den ersten beiden Jahren seiner Regierungszeit erwies er sich noch als treuer Anh\u00e4nger und Verfechter des alten Glaubens. Dann wandte er sich zunehmend der Reformation zu. Ende 1552 meldete er deren Vollzug an den Grafen Michael III.<\/p>\n<p>Die weichen zur Reformation in der Grafschaft Wertheim stellte schon Michaels Vorg\u00e4nger Graf Georg II. von Wertheim (1509-1539). Er war den Gedanken Luthers gegen\u00fcber aufgeschlossen . Schon 1524 forderte er Abt Johann VI. zu einer Stellungnahme zu den strittigen Religionsfragen auf.<\/p>\n<p>Dieser antwortete nur sehr ausweichend. Papst Clemens VII.(1523-1534) beauftragte das Hochstift W\u00fcrzburg mit der Visitation der Kl\u00f6ster in seinem Bistum. Das Hochstift beobachtete die Vorg\u00e4nge im Kloster genau. Das Kloster wiederum sah mit der angedrohten Visitation seine Rechte bedroht.<\/p>\n<p>Es wandte sich an den Grafen von Wertheim, der das Kloster als kaiserliches Lehen f\u00fcr sich beanspruchte.Nun zeigte sich, dass das Ganze eben auch eine Machtfrage war. F\u00fcr Graf Georg ging es haupts\u00e4chlich darum, mit Hilfe der Reformation das Kloster unter seine Herrschaft zu bringen.<\/p>\n<p>Die Verhandlungen zwischen W\u00fcrzburg und Wertheim scheiterten. Das Kloster konnte mit einem Appell an das Reichskammergericht im Januar 1528 die angedrohte Visitation gerade noch abwenden. Dann starb Graf Georg II. 1530 ganz pl\u00f6tzlich. F\u00fcr die Reformationsbestrebungen bedeutete das einen Aufschub.<\/p>\n<p>1552 lie\u00df Abt Clemens in seinem Kloster in lutherischem Sinn predigen. 1553 wurde erstmals im Kloster Bronnbach und Bronnbacher Pfarreien das Abendmahl in beiderlei Gestalt gereicht. Im Kloster hatte er 24 junge unbemittelte Leute aufgenommen, um sie zu Lehrern oder Predigern der neuen Lehre auszubilden.&nbsp; Parallel zu den Reformationsereignissen liefen die Ereignisse des 2. Markgrafenkrieges. Zwischen 1552 und 1555 hatte Markgraf von Brandenburg-Kulmbach und Bayreuth Albrecht Alcibiades Raubz\u00fcge gegen seine fr\u00e4nkischen Nachbarn unternommen die Hochstifte W\u00fcrzburg und Bamberg<\/p>\n<p>zwang er, hohe Zahlungen zu leisten oder Landbesitz an ihn abzutreten.Kloster Maulbronn musste Kriegssteuern zahlen oder Naturallieferungen an die Kriegsparteien leisten. 1554 musste der Konvent vor\u00fcbergehend sein Kloster verlassen.<\/p>\n<p>Der W\u00fcrzburger Bischof Melchior Zobel (1544 \u20131558) ging gegen Abt Clemens&nbsp; vor. 1554 sollte er vom Hochstift Mainz verhaftet werden. Er leugnete seine Identit\u00e4t und konnte sich so der Verhaftung entziehen. Im Kloster f\u00fchlte er sich aber nicht mehr sicher. Er nahm das Klosterarchiv und Teile des Klosterschatzes mit und zog nach Wertheim in den Klosterhof um. Er heiratete am 1. Juni 1557. Im Streit um die Abtsw\u00fcrde seine Eink\u00fcnfte wurde er von Grafen Ludwig von Stolberg, Schwiegervater und Nachfolger Michaels III. von Wertheim, und dem Herzog Christoph von W\u00fcrttemberg unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Der neue W\u00fcrzburger Bischof Friedrich von Wirsberg (1558 \u20131573) ernannte im August 1558 den fr\u00fcheren Konventualen Johann Pleitner, der jetzt Pfarrer in K\u00f6nigshofen war zum Bronnbacher Abt, da eine vorschriftsm\u00e4\u00dfige Wahl nicht m\u00f6glich war. Johann Pleitner war einer der letzten drei katholisch gebliebenen&nbsp; M\u00f6nche nach Einf\u00fchrung der Reformation durch Abt Clemens.<\/p>\n<p>Er benedizierte ihn&nbsp; am 15. August, 1558 und installierte ihn mit Gewalt in Bronnbach. Abt Clemens hatte am 25. Oktober 1558 zum zweiten Mal geheiratet, nachdem seine erste Frau gestorben war. Aus dieser Ehe gingen mehrere Kinder hervor. <\/p>\n<p>Er arbeitet als Revisor in gr\u00e4flich Stolbergischen Diensten und starb am 6. Oktober 1572 in Wertheim.<\/p>\n<p>Abt Johann war ein Abt ohne Konvent. Die beiden verbliebenen anderen Konventualen befanden sich ausw\u00e4rts auf anderen Stellen. Pater Johann Knoll war Pfarrer in Rosenberg und Pater Martin Sch\u00e4fer starb am 22. August 1560.<\/p>\n<p>Viel bewirken konnte er nat\u00fcrlich nicht. 1560 fanden die Abl\u00f6sung der Anspr\u00fcche des gewesenen Abtes Clemens statt. 1562 wird von einer R\u00fccknahme von Kloster Bronnbach durch den W\u00fcrzburger F\u00fcrstbischof berichtet.<\/p>\n<p>Abt Johann starb 23. M\u00e4rz 1563.<\/p>\n<p>Am 22. August 1563&nbsp; f\u00fchrte F\u00fcrstbischof Friedrich von Wirsberg den letzten verbliebenen Bronnbacher Konventualen Johann Knoll&nbsp; ebenfalls mit Waffengewalt in sein Amt als Bronnbacher Abt ein, denn die Abtei hatte Graf<\/p>\n<p>Ludwig von Wertheim-L\u00f6wenstein-Stolberg in Besitz.Von seiner Vorgeschichte ist nicht viel bekannt. Sicher ist nur, dass er&nbsp; 1549 in die Abtei Bronnbach eingetreten ist, also nachdem Abt Clemens dort die Reformation eingef\u00fchrt hatte.<\/p>\n<p>Es ist nicht sicher, ob er immer dem katholischen Glauben treu geblieben ist oder ebenfalls lutherisch geworden ist und sp\u00e4ter zum katholischen Glauben zur\u00fcckgekehrt ist. Er hatte zwei T\u00f6chter, wobei er m\u00f6glicherweise vor seinem Eintritt ins Kloster<\/p>\n<p>verheiratet war. Der F\u00fcrstbischof kannte seine Vorgeschichte, ernannte ihn aber trotzdem zum Abt, was m\u00f6glicherweise damit zu begr\u00fcnden ist, dass er der einzige \u00fcberlebende Konventuale war.<\/p>\n<p>Der Generalabt&nbsp; Nicolas I. Boucherat (1571-1583) und der Abt von Kloster Ebrach Leonhard Rosen (1563\u20131591) forderten Abt Johannes auf, Bronnbach wieder f\u00fcr den Zisterzienserorden zu gewinnen. Um wieder zu einem Konvent zu kommen, erbat sich Johannes<\/p>\n<p>Konventualen aus den umliegenden Kl\u00f6stern.Da diese auch Mangel an Konventualen hatten, erfolgte das nur widerwillig und erst nach Aufforderung des F\u00fcrstbischofs. Aus Kloster Sch\u00f6ntal wurde P. Petrus Hasenbein nach Bronnbach gesandt und er wurde dort Prior.<\/p>\n<p>In der Klosterkirche predigte bis 1572 der lutherische Pfarrer von Reicholzheim. Aber 1572 wurde trotz einer beim Reichskammergericht eingereichten Klage Wertheims Kirche, Kapellen und Alt\u00e4re der Kirche wieder geweiht. Die lutherische Schule, die Graf Michael von Wertheim und Abt Clemens <\/p>\n<p>1558 im Kloster eingerichtet hatten, wurde in eine katholische Schule mit einem jesuitischen Pr\u00e4zeptor umgewandelt. Auch das geschah nur gegen den Widerstand des Grafen von Stolberg.<\/p>\n<p>Am 1. Februar 1572 best\u00e4tigte und erneuerte&nbsp; Kaiser Maximilian II. (1563-1576) die Privilegien des Klosters. Inseriert sind eine Reihe von Privilegien fr\u00fcherer K\u00f6nige und Kaiser. R-US 1572 Februar 1Fundbuch R-US Staatsarchiv Wertheim.<\/p>\n<p>Am 29. Juli 1573 unterstellte Generalabt Boucherat Bronnbach definitiv Ebrach. Er \u00fcbertrug dem Ebracher Abt, das war immer noch Leonhard Rosen, die Rechte und Funktionen eines Vaterabtes.Dieser hatte am Vortag Johann Knoll als Abt best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Mit der kl\u00f6sterlichen Disziplin gab es einige Schwierigkeiten. Der Prior P. Petrus Hasenbein und der Gro\u00dfkellner Oswald Klockhardt wurden nach W\u00fcrzburg gebracht und dort inhaftiert. Nach ihrer Freilassung wechselten sie die Konfession und der Wertheimer Graf Ludwig von Stolberg <\/p>\n<p>setzte sie als&nbsp; lutherische Pfarrer nach D\u00f6rlesberg und Nassig. Die Zahlung eines Jahresgehalt durch Kloster Bronnbach wurde aber durch ein kaiserliches Mandat verhindert.<\/p>\n<p>In W\u00fcrzburg war Julius Echter (1573-1617) F\u00fcrstbischof. Auch er unterst\u00fctzte Kloster Bronnbach sehr und beide F\u00fcrstbisch\u00f6fe hatten einen wesentlichen Anteil an erfolgreichen Wiederherstellung des Klosters Bronnbach.<\/p>\n<p>Am 24. September 1578 legte Abt Johann sein Amt aus Altersgr\u00fcnden nieder. Noch am selben Tag wurde sein Nachfolger Wigand Mayer gew\u00e4hlt. In seiner Regierungszeit erholte sich das Kloster allm\u00e4hlich von den Folgen der Reformation.<\/p>\n<p>Allerdings hatte er einige Schwierigkeiten zu meistern. Da war einmal der Wertheimer Graf Ludwig und gegen den er sein Recht bei Reichskammergericht durchsetzen musste. Am 14. November 1589 nutzte Graf Ludwig die Abwesenheit des Abtes und lie\u00df Kloster Bronnbach milit\u00e4risch besetzen.<\/p>\n<p>Den Bursar und den B\u00fcttner lie\u00df er nach Wertheim bringen. Bischof Echter griff umgehend milit\u00e4risch ein. Daraufhin klagte Graf Ludwig gegen den W\u00fcrzburger F\u00fcrstbischof. Es entstand die W\u00fcrzburger Fehde, die allerdings noch weitreichender Gr\u00fcnde hatte. Sie dauerte etwa zwanzig Jahre.<\/p>\n<p>Die vier ehemals wertheimischen \u00c4mter (Karlstadt-)Laudenbach, Remlingen, Freudenberg und Schweinberg wurden&nbsp; am Ende w\u00fcrzburgisch.<\/p>\n<p>Abt Wigand hatte auch gegen innerkl\u00f6sterliche Opposition zu k\u00e4mpfen. Konventsmitglieder klagten gegen ihn bei Bischof Julius Echter und warfen ihm vor, Klostergut verschleudert zu haben. Er wurde vorgeladen, konnte sich aber rechtfertigen. Abt Wigand sollte die Wirtschaftsverwaltung nach den Vorgaben des Hochstiftes W\u00fcrzburg modernisieren. Dass ihm das gut gelang, zeigt eine Quittung aus dem Jahr 1587:<\/p>\n<p>\u201cBischof Julius zu W\u00fcrzburg bekennt, dass das Kloster Bronnbach (Brumbach) zu Seminar und Universit\u00e4t zu W\u00fcrzburg (Wirtzburgk) 2000 Gulden beigesteuert hat.\u201d (R-US 1587 Februar 22 Findbuch R-US Staatsarchiv Wertheim). Wenn das Goldgulden waren,entspricht das immerhin<\/p>\n<p>einem Wert von ca. 75 Euro\/Gulden. In seiner Amtszeit wurden \u00fcber dem romanischen Unterbau des Konversengeb\u00e4udes im Westfl\u00fcgel zwei Stockwerke aufgef\u00fchrt und als Abtswohnung eingerichtet. In Allersheim und Hochhausen wurden die Pfarrh\u00e4user wieder hergestellt<\/p>\n<p>und Schafstall auf dem Schafhof neu erstellt. Das Kloster erhielt in seiner Regierungszeit auch wieder Zulauf. Von 1581-1601 erhielten 26 M\u00f6nche die Weihen.<\/p>\n<p>Zur Gesundung des Klosters trugen auch die Reformbem\u00fchungen des Zisterzienserordens bei, die der Orden nach dem Konzil von Trient in Angriff nahm. 1594 wurden die \u00c4bte von Ebrach als Generalvikare f\u00fcr die fr\u00e4nkischen Kl\u00f6ster, zu denen Bronnbach z\u00e4hlte, bestellt.<\/p>\n<p>1595 beschlossen 17 \u00c4bte aus dem oberdeutschen Raum im Kloster F\u00fcrstenfeld die \u201cF\u00fcrstenfelder Statuten\u201d. Aus den vier Provinzen Schweiz-Schwaben-Elsa\u00df, Franken, Baiern sowie den Kaisheim unterstehenden Kl\u00f6ster sowie Tiro wurde das oberdeutsches Generalvikariat gebildet.<\/p>\n<p>Zum Generalvikar wurde der Salemer Abt Petrus M\u00fcller (1593\u20131615) ernannt. Nach einer Visitationsreise von Generalabt Nikolaus II. Boucherat im Jahr 1615 wurde 1624 die Oberdeutsche Kongregation gegr\u00fcndet. Darin wurden die oberdeutschen Zisterzienserkl\u00f6ster in einer eigenst\u00e4ndigen Verwaltungseinheit zusammengefasst. Bronnbach geh\u00f6rte der Kongregation von Beginn an an.<\/p>\n<p>Abt Wigand starb am 23. November 1602.<\/p>\n<p>Unter dem Vorsitz von Vaterabt Hieronoymus I. H\u00f6lein (1591\u20131615) wurde der neue Abt Sebastian Ulrich gew\u00e4hlt. Er weigerte sich zun\u00e4chst, dem W\u00fcrzburger Bischof den Eid zu leisten, da in die Eidesformel verschiedene Neuerungen aufgenommen worden waren. Gutes Zureden half nichts.<\/p>\n<p>Erst nachdem er dazu gen\u00f6tigt wurde, legte er den Eid ab. 1605 reiste er zum Generalkapitel nach Citeaux.Auf dem Weg traf er sich&nbsp; in Schweinfurt&nbsp; mit den \u00c4bten von Ebrach und Bildhausen wegen der T\u00fcrkensteuer. 1612 weilte Kaiser Matthias (1612-1619) mit seiner Gemahlin Anna in W\u00fcrzburg.<\/p>\n<p>Abt Sebastian nahm an der Huldigung der Pr\u00e4laten in W\u00fcrzburg teil. In der Folge wurden alle kaiserlichen Privilegien Bronnbachs nach der Formel Rudolfs II. best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>1613 machte der Kurf\u00fcrst von Trier Lothar von Metternich ( 1599 bis 1623 ) in Bronnbach mit 250 Personen Station und musste verpflegt werden. Das kostete und der Konvent musste sich einschr\u00e4nken, was nat\u00fcrlich Anlass zur&nbsp; Schon die Reisekosten nach Citeaux hatte Abt Ulrich kaum bestreiten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Abt Ulrich wurde f\u00fcr die missliche wirtschaftliche Lage verantwortlich gemacht und es Unf\u00e4higkeit und Verschwendungssucht vorgeworfen. Er wurde nach W\u00fcrzburg vorgeladen und der Verwaltung in Bronnbach enthoben. F\u00fcrstbischof Echter setzte den Bursar Jacob H\u00f6fer als Administrator ein.<\/p>\n<p>Nachdem der Generalabt Nicolas Boucherat (1604-1625) kurz danach wieder in Franken war, wurde der Abt nochmals nach W\u00fcrzburg vorgeladen und dankte dann im Beisein von Generalabt Boucherat und dem Ebracher Abt Hieronymus ab.<\/p>\n<p>Am 11. Juli 1618 wurde nach dreij\u00e4hriger Verwaltung durch Jacob H\u00f6fer mit dem Ebracher Bursar Johannes Feilzer ein neuer Abt gew\u00e4hlt. Die Wahl fand unter Leitung des Salemer Abtes Thomas Wunn (1615\u20131647 ) als Vertreter des Generalabt Nicolas Boucherat&nbsp; und in <\/p>\n<p>Anwesenheit des Ebracher Vaterabts Johannes Dressel (1618\u20131637) statt. Der Konvent war total zerstritten und man hatte sich nur sehr schwer auf einen Kandidaten einigen k\u00f6nnen, der m\u00f6glicherweise der Neutralit\u00e4t halber aus dem Mutterkloster <br \/>Ebrach genommen worden war. Nach der&nbsp; Best\u00e4tigung durch den Generalabt wurde Abt Johannes am Januar 1619 in Ebrach zusammen mit Abt Johannes Dressel in dessen Heimatkloster von dem W\u00fcrzburger F\u00fcrstbischof <\/p>\n<p>Johann Gottfried von Aschhausen (1617-1622) benediziert assistiert von dem Langheimer Abt Peter II. Sch\u00f6nfelder (1608\u20131620 ).  <\/p>\n<p>Der neue Abt setzte nun sein ganzes Augenmerk sowohl auf den geistlichen als auch auf den wirtschaftlichen Wohlstand der wirtschaftlichen Wohlstand der Abtei. Der geistliche Wohlstand l\u00e4sst sich in <br \/>Zahlennat\u00fcrlich nicht ermessen. Aber wirtschaftlich war Abt Johannes sehr erfolgreich- bis der Drei\u00dfigj\u00e4hrige Krieg auch Franken erreichte. In den ersten Jahren seiner Amtsf\u00fchrung hatte er 17.000 Gulden an Schulden abgetragen.  <\/p>\n<p>1623 hatte er die Veitsm\u00fchle in B\u00fctthardt erworben, 1627 da sogenannte Schneckenhaus in Hochhausen und noch ein weiteres Haus an diesem Ort.  <\/p>\n<p>Am 18. Juli 1625 best\u00e4tigte Kaiser Ferdinand II. dem Kloster alle Rechte und Privilegien. Auch sicherte er kaiserlichen Schutz zu. Dies n\u00fctzte Abt Johannes um 1628 mit Hilfe kaiserlicher Reiter die Ortschaften  <\/p>\n<p>Reicholzheim, D\u00f6rlesberg, Nassig, Ebenheid , die in fremde H\u00e4nde geraten waren, wieder in den Besitz des Kloster zu bekommen. Er hatte den Neubau des G\u00e4stehauses vollendet und gro\u00dfe Summen zur  <\/p>\n<p>Anschaffung von Kirchenparamenten und Ger\u00e4ten ausgegeben, unter anderem einen neuen Abtstab ausgeben. Dann kam der Krieg in Franken an. Am 15. Oktober 1631 kapitulierte W\u00fcrzburg und wurde von Gustav Adolf (1611-1632)  <\/p>\n<p>Schon am 12. Oktober waren W\u00fcrzburger Jesuiten und hohe Geistliche auf der Flucht auch in Kloster Bronnbach vorbeigekommen und empfahlen Abt Johannes, das Kloster zu verlassen. Er lie\u00df Kirchenornat und Klosterschatz verpacken  <\/p>\n<p>und fl\u00fcchtete in Begleitung seines Cellerars Johannes Tierlauf zun\u00e4chst nach Miltenberg, dann \u00fcber Worms in die Benediktinerabtei Tholey im Saarland. Aber Tholey wurde bald von den nachr\u00fcckenden Schweden \u00fcberfallen und gepl\u00fcndert.  <\/p>\n<p>Diese brachten den Abt als Gefangenen nach Worms.  <\/p>\n<p>Am 15. Oktober 1631 brachten sich die M\u00f6nche in Sicherheit. Einige flohen nach Sch\u00f6nthal, andere nach Wettingen, einer ins Zisterzienserkloster Bottenbroich bei Kerpen und einer sogar bis ins Kloster Heiligenkreuz in der N\u00e4he von Wien.  <\/p>\n<p>Gustav Adolf hatte das verlassene Kloster dem Grafen Friedrich Ludwig zu L\u00f6wenstein-Wertheim-Virneburg geschenkt. Er hatte den gesamten Viehbestand des Klosters, nach Aussagen des Chronisten \u201cvor Vieltausend Reichsthaler Werth\u201d  <\/p>\n<p>Ebenso raubte er Wein&nbsp; und Fr\u00fcchte. Die Alt\u00e4re sch\u00e4ndete er und zerst\u00f6rte sie. Bilder wurden verbrannt, Statuen zerst\u00f6rt. Die reichhaltige Bibliothek wurde zerst\u00f6rt, die B\u00fccher verstreut, die noch verbliebenen M\u00f6nche wurden \u00fcbel behandelt.  <\/p>\n<p>Das Archiv dagegen blieb weitgehend erhalten. m\u00f6glicherweise wurde es rechtzeitig in Sicherheit gebracht.  <\/p>\n<p>Die Klosterchronik endet Ende September. Sie setzt erst 1635 wieder ein.  <\/p>\n<p>Abt Johannes kam von Worms irgendwie nach Metz und von dort schlie\u00dflich nach K\u00f6ln, wo sich auch der W\u00fcrzburger F\u00fcrstbischof Franz von Hatzfeld (1631 \u20131642) und der W\u00fcrzburger Weihbischof Jodokus Wagenhauer sowie der  <\/p>\n<p>Abt von Bildhausen Georg Kihn (1618 ?-1639) befanden. Ins K\u00f6lner Zisterzienserinnenkloster war auch der Klosterschatz in Sicherheit gebracht worden.  <\/p>\n<p>Die Schlacht bei N\u00f6rdlingen am 5. und 6. September 1634 bescherte den Schweden eine vernichtende Niederlage. Der Schw\u00e4bische, fr\u00e4nkische und Bayrische Reichskreis sowie Oberschwaben kam wieder unter kaiserliche Kontrolle.  <\/p>\n<p>In der Folge konnten auch die Bronnbacher M\u00f6nche wieder in ihr verw\u00fcstetes Kloster zur\u00fcckkehren und mit dem Wiederaufbau beginnen. Abt Johannes starb kurze Zeit nach der R\u00fcckkehr aus seinem K\u00f6lner Exil in W\u00fcrzburg am 3. September 1637.  <\/p>\n<p>Er wurde am 5. September in der Bronnbacher Kirche beerdigt.  <\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Johannes Tierlauf, der mit dem verstorbenen Abt zusammen im Exil war. 1635 war er auch mit ihm nach Bronnbach zur\u00fcckgekehrt. Laut der Urkunde R-US 1637 September 10 wird Johannes Tierlauf am 10. September 1637 zum <\/p>\n<p>neuen Abt von Bronnbach gew\u00e4hlt. Die Wahl fand unter Vorsitz des Bildhausener Abtes Georg Kihn und im Beisein des Visitator und Ebracher Abtes Johannes VI. Pfister (1637\u20131641) statt. Neun Konventuale konnten an der Wahl teilnehmen. Der Rest war noch verstreut.<\/p>\n<p>Der W\u00fcrzburger F\u00fcrstbischof Franz von Hatzfeld best\u00e4tigte die Wahl schon am 25. September. Die Benediktion konnte aber erst am 2. Februar 1638 in der Domkirche in W\u00fcrzburg stattfinden. Gleichzeitig mit Johanes Tierlauf weihte der W\u00fcrzburger F\u00fcrstbischof die neuen \u00c4bte von Ebrach<\/p>\n<p>Johannes Pfister und den Langheimer Abt Johann Gagel (1638.1649) Der neue Bronnbacher Abt hatte haupts\u00e4chlich zwei Aufgaben. Zum einen musste er seinen weitverstreuten Konvent wieder zusammenbringen. So forderte er den Bronnbacher Konventualen Friedrich Gro\u00df, wieder nach Bronnbach zur\u00fcck zu kommen. Er war in Heiligkreuz untergekommen. Der dortige Abt Christoph Sch\u00e4fer (1615-1637) erm\u00f6glichte ihm ein Studium an der Universit\u00e4t Wien. Er hatte dort 1635 den Doktorgrad in Philosophie erworben und 1638 wurde er zum Doktor der Theologie promoviert.<\/p>\n<p align=\"left\">In seiner Wiener Zeit schlo\u00df er Freundschaft mit Juan Caramel Y Lokowitz, einemscholastischen Universalgelehrten und spanischen Zisterzienser. Er war in das Kloster <br \/>Santa Maria de la Santa Espina in der Provinz Valladolid eingetretn. Er schuf mit der \u201c Theologia regularis\u201d ein umfangreiches Kommentarwerk zur Regula Benedicti, das 607 Seiten umfasste. Die zweite Auflage erschien 1646 in Frankfurt und er widmete einen Teil dieser <\/p>\n<p>Auflage Friedrich Gro\u00df. Er machte in Wien auch Bekanntschaft mit Mauritius&nbsp; Knauer&nbsp; (1649\u20131664) dem sp\u00e4teren Abt des Zisterzienserklosters Langheim sowie Gaspar Jongelinx, ab 1640 des nach dem Restitutionsedikt von 1629 wiederhergestellten Klosters Disibodenberg in der Pfalz.<\/p>\n<p>Friedrich Gro\u00df kehrte 1639 nach Bronnbach zur\u00fcck und wurde 1641 nach dem Tod von Abt Johannes Tierlauf neuer Abt in Bronnbach.<\/p>\n<p>Der zweite Schwerpunkt von Abt Johannes Tierlauf war die desolate wirtschaftliche Lage des schwergesch\u00e4digten Klosters zu verbessern. Aber es herrschte immer noch Krieg. Man konnte sich im Land kaum bewegen, denn man stie\u00df immer wieder auf umherstreifende Soldaten.<\/p>\n<p>Trotzdem schaffte es das Kloster am 10. M\u00e4rz 1638 die Lindenm\u00fchle an der Erffmit allen Rechten&nbsp; samt Zubeh\u00f6r f\u00fcr 300 Reichstaler zu kaufen.&nbsp; (Findbuch R-S , Staatsarchiv Wertheim: R-US 1638 M\u00e4rz 10).<\/p>\n<p>Auch gew\u00e4hrte der Mainzer Erzbischof Anselm Casimir Wamboldt von Umstadt (1629- 1647 )dem Kloster Zollfreiheit f\u00fcr Getreide und Wein, die 1639 nach Frankfurt und K\u00f6ln verschifft wurden. Der Abt erwirkte auch,&nbsp; dass die kurf\u00fcrstlichen Beamten in Bischofsheim, Prozelten und K\u00fclsheim angewiesen wurden, ausst\u00e4ndige Zehnten und Zinsen des Klosters f\u00fcr dasselbe einzutreiben. <\/p>\n<p>Aber es gab immer wieder Truppendurchz\u00fcge, f\u00fcr das Kloster oft eine kostspielige Angelegenheit.General Hans Christoph von K\u00f6nigsmarck&nbsp; war in die Dienste von K\u00f6nig Gustav Adolf getreten. 1639 war er schwedischer Befehlshaber in Westfalen. Von dort aus unternahm er mit einem mobilen Reiterverband Pl\u00fcnderz\u00fcge bis in den S\u00fcden Deutschlands.1639 musste das Kloster Brandschatzungsgeld an die schwedischen Truppen&nbsp; zahlen.<\/p>\n<p>Abt Johannes Tierlauf starb am 21. April 1641. Er wurde neben seinem Vorg\u00e4nger bestattet.<\/p>\n<p>Bei der Wahl des neuen Abtes waren 7 stimmberechtigt Mitglieder anwesend. Sie fand unter Vorsitz des Visitators Johannes Pfister statt. Gew\u00e4hlt wurde Friedrich Gro\u00df als J\u00fcngster der anwesenden M\u00f6nche, wegen seiner Gelehrsamkeit.<\/p>\n<p align=\"justify\">Er wurde am 20. August, am Fest des Heiligen Bernhard, im Auftrag des F\u00fcrstbischofs von W\u00fcrzburg von Abt Valentin Hendinger (1639\u20131675 ) von Kloster Maria Bildhausen&nbsp; benediziert.<\/p>\n<p align=\"justify\">Das gr\u00f6\u00dfte Augenmerk legt der Abt nun auf die Gewinnung neuer Konventualen und eine gr\u00fcndliche Ausbildung der neuen Konventsmitglieder. Das war Voraussetzung die inkorporierten Pfarreien der Abtei seelsorgerlich betreuen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p align=\"justify\">1645 z\u00e4hlte der Konvent schon wieder 16 Mitglieder. Drei davon studierten in W\u00fcrzburg Philosophie. Gleich bei Amtsantritt lie\u00df er den verw\u00fcsteten Chorraum der Kirche wieder herstellen und einen neuen Altar errichten.<\/p>\n<p align=\"justify\">1641 wies&nbsp; Girolamo Farnese(1639-1643), der p\u00e4pstliche Nuntius in Luzern an, dass alle ausw\u00e4rtigen Konventualen in ihre Professkl\u00f6ster zur\u00fcckkehren sollten. Daraufhin kamen auch die Bronnbacher Konventualen&nbsp; zur\u00fcck,<\/p>\n<p align=\"justify\">unter ihnen wohl auch Valentin Mammel, der \u00fcber Sch\u00f6nthal und Salem, wo er jedes Mal vor den Schweden fliehen musste sich dann in Wettingen aufhielt, wo er zusammen mit Nikolaus Hoffmann war, dem sp\u00e4teren Abt von Neuzelle.<\/p>\n<p align=\"justify\">F\u00fcr den Bronnbacher Hof in W\u00fcrzburg ordnete Abt Friedrich an, dass dort ein Kapitular aus dem Kloster die Verwaltung f\u00fchren sollte. Das geschah aus \u00f6konomischen Gr\u00fcnden. Gleichzeitig war ein Ansprechpartner f\u00fcr die in W\u00fcrzburg studierenden<\/p>\n<p align=\"justify\">M\u00f6nche auch zur Leitung und \u00dcberwachung vor Ort. Aber auch die f\u00fcrstbisch\u00f6fliche Kanzlei mischte sich ein. Am 21. November 1645 musste Abt Friedrich einen Revers unterzeichnen und damit die f\u00fcrstbisch\u00f6fliche \u00dcberwachung seiner Massnahmen anerkennen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Zwar gab es seit 1643 erste Verhandlungen zwischen dem Reich, Frankreich und Schweden in M\u00fcnster und Osnabr\u00fcck \u00fcber einen m\u00f6glichen Frieden. Die K\u00e4mpfe dauerten aber noch 5 Jahre an, zumal&nbsp; alle Parteien versuchten, Vorteile zu gewinnen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Bronnbach war von Kampfhandlungen betroffen. Am 20. Juni 1646 versuchten kaiserliche Reiter ins Kloster einzudringen. Da aber viele Untertanen&nbsp; aus Reicholzheim und D\u00f6rlesberg gerade im Kloster waren, weil sie ihre Habe dort in Sicherheit hatten,<\/p>\n<p align=\"justify\">konnte der Angriff abgewehrt werden. Der Abt musste aber noch dreimal nach W\u00fcrzburg fl\u00fcchten.<\/p>\n<p align=\"justify\">Am 12. November 1647&nbsp; trat Abt Friedrich von seinem Amt zur\u00fcck. Er kam damit einer drohenden Abl\u00f6sung durch die Ordensleitung zuvor. Wenn man der Bronnbacher \u00dcberlieferung folgt, waren daran die Zeitumst\u00e4nde aber auch die mangelnde Erfahrung&nbsp; in wirtschaftlichen Angelegenheiten an <\/p>\n<p align=\"justify\">seinem Scheitern schuld. Aber in der Korrespondenz zwischen Thomas Wunn, dem Generalvikar der Oberdeutschen Kongregation und Bernhard Gemelich, dem Abt von Stams und Vizepr\u00e4ses der Kongregration geht es auch um den Lebenswandel des Abtes und Schwierigkeiten zwischen ihm und dem Konvent. Die Wahl fand unter Vorsitz des Vaterabts von Ebrach Peter II. Scherenberger (1646-1658) statt. Gew\u00e4hlt wurde Valentin Mammel. Da ihm Friedrich das Treuegel\u00f6bnis nicht ablegen wollte und da er von der \u201cStabilitas\u201d, der Ortbest\u00e4ndigkeit entbunden war, verlie\u00df er die Abtei und ging zuerst nach Stams und von dort nach Maulbronn. Dort war Bernardin Buchinger Abt. Dieser forderte die alten Rechte der Mutterabtei wieder ein,&nbsp; wie er sp\u00e4ter sagte von Friedrich Gro\u00df falsch informiert. Von Abt Bernardin nicht als Profess in Maulbronn aufgenommen, kehrte er nach Franken zur\u00fcck.<\/p>\n<p align=\"justify\">Dort \u00fcbernahm er die Pfarrei Bischofsheim. Diese legte&nbsp; 1654&nbsp; nieder.&nbsp; Dort war es auch zu Auseinandersetzungen gekommen. Er ging 1654 ins Kloster Bronnbach zur\u00fcck. Er starb am 26. M\u00e4rz 1656&nbsp; und ist in Bronnbach neben der Kanzel bestattet.<\/p>\n<p align=\"justify\">Abt Valentin Mammel wurde&nbsp; am 13. November 1647 zum Nachfolger von Abt Friedrich gew\u00e4hlt. Am 10. Oktober 1649 musste Abt Valentin die Klosterd\u00f6rfer Reicholzheim, D\u00f6rlesberg und Nassig den Grafen von Wertheim \u00fcbergeben, da diese im Normaljahr 1624 in deren Besitz gewesen waren.<\/p>\n<p align=\"justify\">Er Reiste zweimal zum Reichskammergericht nach Speyer, um die Rechte des Klosters zu wahren. Er nahm auch die Hilfe seines Abtkollegen Christoph Haan (1636-1675)vom Kloster Sch\u00f6ntal in Anspruch, damit der die Sache Bronnbachs bei den Grafen L\u00f6wenstein-Wertheim vertrete. Die Streitigkeiten <\/p>\n<p align=\"justify\">dauerten bis 1672. Deren Ende erlebte er nicht mehr. W\u00e4hrend des Krieges waren dem Kloster viele Besitzungen abhanden gekommen oder wurden jetzt streitig gemacht. Abt Valentin musste sich um den m\u00fchevollen Wiedererwerb k\u00fcmmern. Damit entschuldigte er auch sein Nichterscheinen <\/p>\n<p align=\"justify\">beim Generalkapitel 1651.<\/p>\n<p align=\"justify\">Er bem\u00fchte sich, die im Krieg gelockerte Klosterdisziplin wieder herzustellen. Die Bildung seiner j\u00fcngeren Konventualen lag ihm sehr am Herzen. Auf Wusch des Generalkapitels wurde 1652 in W\u00fcrzburg im Ebracher Hof eine Studienst\u00e4tte f\u00fcr die fr\u00e4nkische Ordensprovinz er\u00f6ffnet. Dorthin schickte er<\/p>\n<p align=\"justify\">zeitweise einen Bronnbacher&nbsp; Religiosen . Besonders begabte schickte er nach Bamberg, wo sie unter Leitung des Abtes von St. Michael studierten.<\/p>\n<p align=\"justify\">1653 nahm Abt Valentin an der Erhebung der Gebeine des seligen Adams von Ebrach teil.<\/p>\n<p align=\"justify\">1657 lie\u00df er in der Klosterkirche den gro\u00dfen Kreuzaltar aufstellen, der sein Wappen tr\u00e4gt.<\/p>\n<p align=\"justify\">Im Juni 1654 visitierte Generalabt Claude Vaussin (1645-1670) die fr\u00e4nkischen Kl\u00f6ster und damit auch Bronnbach.<\/p>\n<p align=\"justify\">Abt Valentin hatte die Abtei wieder auf eine solide Grundlage gestellt und damit die neue Bl\u00fctezeit der Abtei eingeleitet.<\/p>\n<p align=\"justify\">Mit zunehmenden Alter nahmen seine Kr\u00e4fte ab. Er resignierte deshalb nach 24-j\u00e4hriger Regierungszeit am 27. April 1670. Er lebte noch zwei Jahre und starb am 18. Februar 1672. Er wurde am Eingang des Chors der Klosterkirche bestattet.<\/p>\n<p align=\"justify\">Sein Nachfolger Franziskus Wundert wurde als Sohn wohlhabenden Ratsherrn Georg Wunder in Gr\u00fcnsfeld geboren. Aus der Stadt Gr\u00fcnsfeld stammen auch die n\u00e4chsten beiden Bronnbacher \u00c4bte. Seine Eltern bedachten Kloster Bronnbach<\/p>\n<p align=\"justify\">mit reichen Spenden und k\u00f6nnen als gro\u00dfe Wohlt\u00e4ter des Klosters angesehen werden. Abt Franziskus studierte in W\u00fcrzburg. Wann er ins Kloster eingetreten ist, ist nicht bekannt.<\/p>\n<p align=\"justify\">In Bronnbach war er Novizenmeister, Lektor der Philosophie und Theologie und f\u00fcnf Jahre Prior. Er wurde als&nbsp; am 28. April 1670 einstimmig zum Abt gew\u00e4hlt. Er scheint schon einen guten Ruf gehabt zu haben, denn seine Wahl wurde sowohl vom W\u00fcrzburger<\/p>\n<p align=\"justify\">Bischof Johann Philipp von Sch\u00f6nborn (1642-1673) sowie dem Generalabt Jean XII. Petit (170-1692) sofort best\u00e4tigt. Er wurde vom W\u00fcrzburger Weihbischof Stephan Weinberger am 28. September 1670 benediziert.<\/p>\n<p align=\"justify\">Der Rechtsstreit um die D\u00f6rfer Reicholzheim, D\u00f6rlesberg und Nassig&nbsp; vor dem Reichskammergericht endete&nbsp; am 30. September 1730 mit einem Teilsieg f\u00fcr das Kloster. die D\u00f6rfer Reichholzheim und D\u00f6rlesberg wurden dem Kloster zugesprochen<\/p>\n<p align=\"justify\">und rekatholisiert. Den Einwohnern wurde Glaubensfreiheit zugesichert. Die meisten kehrten bald zur katholischen Kirche zur\u00fcck.<\/p>\n<p align=\"justify\">Im September 1763 erlebte das Kloster Bronnbach und die n\u00e4her Umgebung nochmals einen Schrecken. Der letzte Krieg lag gerade mal 20 Jahre zur\u00fcck.<\/p>\n<p align=\"justify\">1672 erkl\u00e4rten Frankreich und England den Niederlanden den Krieg, nachdem es die Diplomaten von Ludwig XIV. geschafft hatten, die Niederlande politisch zu isolieren. Einer der Hauptschaupl\u00e4tze des Niederl\u00e4ndischen Krieges war das Elsass.<\/p>\n<p align=\"justify\">Der franz\u00f6sische Marschall Henri de Turenne war im August 1673 von der Gegend von Frankfurt und Aschaffenburg aus in Franken eingefallen und hatte&nbsp; sich auf dem linken Mainufer festgesetzt um dort das kaiserliche Heer zu erwarten, welches sich unter<\/p>\n<p align=\"justify\">dem \u00f6sterreichischen Generalleutnant Raimondo F\u00fcrst von Montecuccoli, welches von N\u00fcrnberg her im Anmarsch war. Die Franzosen wurden abgedr\u00e4ngt und zogen sich in Richtung Philippsburg zur\u00fcck. Auf seinem R\u00fcckzug \u00fcberlie\u00df er aber das Land um W\u00fcrzburg den Pl\u00fcnderungen und der Gewalt seines Heeres. In Bronnbach wurden die Kornvorr\u00e4te des Klosters gepl\u00fcndert und das Vieh geraubt. Abt Franziskus war nach W\u00fcrzburg geflohen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Dann aber konnte Abt Franziskus mit der barocken Umgestaltung des Klosters beginnen. Wegen seiner Baut\u00e4tigkeit nannte ihn der letzte Abt von Bronnbach Heinrich G\u00f6bhardt den zweiten Gr\u00fcnder von Kloster Bronnbach. Beim Ostfl\u00fcgel des Konventbaus wurde 1674\/75 das Obergeschoss abgerissen und neu errichtet.<\/p>\n<p align=\"justify\">Den Bau finanzierte der Abt zum Teil aus seinem ererbten Privatverm\u00f6gen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die im drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg zerst\u00f6rte Bibliothek baute er wieder auf.<\/p>\n<p align=\"justify\">Den Bronnbacher Hof in W\u00fcrzburg lie\u00df er restaurieren. die dortige Kapelle wurde niedergerissen und durch eine neue ersetzt. Der W\u00fcrzburger Weihbischof Stephan Weinberger weihte sie am 28. September 1692.<\/p>\n<p align=\"justify\">F\u00fcr die Abteikirche schaffte er Paramente und Ger\u00e4te an, z. B. eine Monstranz, mehrere Kelche und einen Abtsstab. Auch die Ende des Jahrhunderts vom Orden neu herausgegebenen Chorb\u00fccher wurden angeschafft. <\/p>\n<p align=\"justify\">Die kl\u00f6sterliche Disziplin handhabte er sehr streng. Das schaffte ihm durchaus auch Feinde. Manche Konventuale wollten dem entkommen und versuchten in die Abtei Sch\u00f6ntal im Jagsttal auszuweichen, wie der dortige Abt<\/p>\n<p align=\"justify\">Benedikt Knittel in seiner Chronik erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p align=\"justify\">Abt Franziskus starb am am 10. September 1699&nbsp; in Neubrunn in Unterfranken. Er wurde in der Abteikirche beigesetzt.<\/p>\n<p align=\"justify\">Josef Hartmann wurde sein Nachfolger. Auch er war aus Gr\u00fcnsfeld und auch seine Familie hatte dort Ratsmitglieder gestellt. 1679 trat er in das Kloster Bronnbach ein. 1684 wurde er zum Priester geweiht.<\/p>\n<p align=\"justify\">Ab 1696 war er bis zu seiner Wahl Prior in Bronnbach. Er wurde am 19. September 1699 zum Abt gew\u00e4hlt. Er wurde vom W\u00fcrzburger F\u00fcrstbischof&nbsp; Johann Philipp II. von Greiffenclau (1699-1719)<em> <\/em>best\u00e4tigt.<\/p>\n<p align=\"justify\">Auch Generalabt&nbsp; Nicolas III. Larcher (1692\u2013 1712 ) best\u00e4tigte die Wahl umgehend.<\/p>\n<p align=\"justify\">Abt Josef wurde am 23. Mai 1700 vom W\u00fcrzburger F\u00fcrstbischof unter Assistenz des Pr\u00e4laten von Oberzell und&nbsp; Abt Benedikt Knittel (1683-1732) benediziert. Wie Abt Benedikt berichtet, hatte der W\u00fcrzburger F\u00fcrstbischof 250 Personen in seinem Gefolge mitgebracht.<\/p>\n<p align=\"justify\">Das d\u00fcrfte dem Kloster ziemliche Ausgaben verursacht haben. Aber die Finanzlage der Abtei hatte sich ja seit Abt Valentin wieder konsolidiert. Die Klosterkasse war so gut gef\u00fcllt, dass auch er wie sein Vorg\u00e4nger ein umfangreiches Bauprogramm realisieren konnte.<\/p>\n<p align=\"justify\">Begonnen wurde mit der Renovierung der Inneneinrichtung der Klosterkirche. Die steinernen Chorschranken wurden von 1700-1703 durch ein schmiedeeisernes Gitter ersetzt. Im Langhaus wurden neue Seitenalt\u00e4re errichtet, die Abt Josef am 22. April 1703 weihte.<\/p>\n<p align=\"justify\">Vor dem Klausurgitter wurden vier Alt\u00e4re zwischen 1704 und 1706 errichtet. Balthasar Esterbauer zeichnete daf\u00fcr verantwortlich. Von ihm stammt auch die Kanzel und vier Figuren am Hauptaltar. Der neue Hauptaltar von 1712 trug auch eine Statue des Heiligen Josefs, die auf<\/p>\n<p align=\"justify\">den Bauherrn verwies. Der Altar war das Werk des Bronnbahcer Laienbruders Benedikt Gamuth. 1705 wurde der Bau des Infirmariums, also des Krankenhauses mit Kapelle&nbsp; begonnen. f\u00fcr die Kapelle wurde 1707 ein Altar beschafft. Der Saal im Untergescho\u00df wurde m\u00f6glicherweise auch als Kapitelsaal benutz, der im Obergescho\u00df als Bibliothek. Von 1703 bis 1705 wurde der Schreinereibau mit darunter liegendem Weinkeller errichtet. 1714\/1715 wurde ein neues Gasthaus bei der \u00e4u\u00dferen n\u00f6rdlichen Pforte erbaut. Die Umgestaltung des Refektoriums wurde ab 1722 begonnen<\/p>\n<p align=\"justify\">aber erst 1725 unter seinem Nachfolger abgeschlossen. Auch au\u00dferhalb des Klosters lie\u00df er bauen. In Reicholzheim (1713) und in D\u00f6rlesberg (1721\/22) wurde die Kirche neu gebaut.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Baulust des Abtes verschlang viel Geld und fand nicht die ungeteilte Zustimmung des Konvents.<\/p>\n<p align=\"justify\">Auch wirtschaftliche Belange standen in seinem Blickpunkt. Am 1. M\u00e4rz 1716 kaufte er die Ebenm\u00fchle in D\u00f6rlesberg (R-US 1716 M\u00e4rz 1)<\/p>\n<p align=\"justify\">Er f\u00f6rderte in seinem Konvent&nbsp; auch die Wissenschaften. Die Begabteren konnten&nbsp; studieren. Drei Bronnbacher M\u00f6nche promovierten an der Universit\u00e4t W\u00fcrzburg, darunter sein Nachfolger Engelbert Sch\u00e4ffner.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Rechte des Klosters versuchte er zu wahren, was einige Rechtsstreitigkeiten belegen, die er f\u00fchrte.<\/p>\n<p align=\"justify\">Mit der F\u00fcrstenfamilie L\u00f6wenstein pflegte er freundschaftliche Beziehungen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Als Kaiser Karl VI. (1711-1740) im Dezember 1711 nach Frankfurt reiste, wo er am 22.12 zum Kaiser gekr\u00f6nt wurde, begr\u00fc\u00dfte Abt Josef den neuen Kaiser am Hofgut Breitenau im Eftal. Daran erinnert heute noch ein Denkmal mit<\/p>\n<p>der Inschrift: &#8222;Carolus VI ist passirt von Barcellona als er marchirt nach Francfurt durch dies Thal, gecr\u00f6nt zum Keyser nach der Wahl!&#8220;  <\/p>\n<p>1711 visitierte Abt Stephan Jung (1698-1725) aus Salem im Auftrag von Generalabt Nicolas Kloster Bronnbach wie alle Kl\u00f6ster der Oberdeutschen Kongregation.  <\/p>\n<p>1720 z\u00e4hlte Bronnbach 31 Priester und sieben Fratres, darunter einen Oblaten. Laienbr\u00fcder waren zu der Zeit nicht im Kloster.  <\/p>\n<p>Abt Joseph starb am 19. Dezember 1724 infolge einer Kopfverletzung, die er sich Sturz bei der Besichtigung der Ausgestaltung des Josefsaals durch einen Fall vom Ger\u00fcst zugezogen hatte.  <\/p>\n<p>Engelbert Sch\u00e4ffner wurde am 28. Dezember 1724 zum Abt gew\u00e4hlt. Er war der letzte der drei \u00c4bten, die aus Gr\u00fcnsfeld stammten.  <\/p>\n<p>1705 trat er in die Abtei Bronnbach ein. Am 16. Januar 1707legte er die Profess ab. Am 12. M\u00e4rz 1712 wurde er&nbsp; in W\u00fcrzburg zum Priester geweiht. Danach wurde er an der Universit\u00e4t W\u00fcrzburg  <\/p>\n<p>er zum Doktor der Theologie promoviert.  <\/p>\n<p>F\u00fcrstbischof Christoph Franz von Hutten (1724-1729) best\u00e4tigte ihn am 30. Januar 1725 in seinem Amt und benedizierte ihn am 13. Mai. Der letzte Abt Heinrich G\u00f6bhardt bezeichnete ihn in seiner  <\/p>\n<p>\u201cHistorica domestica\u201d als \u201dSS. Theologiae Doctor et insignis Orator, qui in promovendis scientiis multam adhibuit operam \u201c also als&nbsp; Doktor der Theologie und ausgezeichneten Redner, der sehr viel  <\/p>\n<p>M\u00fche darauf verwendete, in den Wissenschaften Fortschritte zu machen.  <\/p>\n<p>Er schickte mehrere seiner Konventualen nach W\u00fcrzburg zum Studium.  <\/p>\n<p>Den barocken Sommersaal, der nach seinem Vorg\u00e4nger Josefsaal genannt wurde, lie\u00df er vollenden. Er lie\u00df das innere Tor mit einem Bildnis des heiligen Bernhards von Clairvaux errichten.  <\/p>\n<p>Auch mehrere Wirtschaftsgeb\u00e4ude wurden in seiner Zeit erbaut. Das 1742\/43 gebaute Bursariat diente als Verwaltungsgeb\u00e4ude und Amtssitz des Klosterverwalters (Bursarius)Am Bursariat ist  <\/p>\n<p>das Wappen von Abt Engelbert angebracht. Er lie\u00df einen neuen garten anlegen und mit Skulpturen schm\u00fccken. Die umfangreiche Baut\u00e4tigkeit sorgte allerings zu Unordnung im kl\u00f6sterlichen Leben.  <\/p>\n<p>Vor allem aber f\u00fchrte sie zu gro\u00dfer Unzufriedenheit im Konvent. Dem Abt wurde vorgeworfen, dass er gro\u00dfe Summen f\u00fcr \u00fcberfl\u00fcssige und luxuri\u00f6se Bauten ausgebe, vor allem aber, dass er die  <\/p>\n<p>Arbeiten unkundigen Baumeistern \u00fcbertragen habe und dadurch nicht nur schlecht sondern teuer baue. Er scheint tats\u00e4chlich vom Bauwesen nicht allzu viel verstanden zu haben. zudem war er wohl zu vertrauensselig  <\/p>\n<p>und wurde deshalb oft betrogen.  <\/p>\n<p>Auch mit dem Umgang mit dem Hochstift war man unzufrieden.&nbsp; Die Konventualen bem\u00e4ngelten zu viel Nachgiebigkeit gegen\u00fcber dem bisch\u00f6flichen Ordinariat. Die Auseinandersetzungen wegen der Klosterpfarreien Reicholzheim und D\u00f6rlesberg  <\/p>\n<p>landeten schlie\u00dflich sogar vor der Rota in Rom.  <\/p>\n<p>Mit Abt Engelbert Kl\u00f6pfel (1731\u20131754 ) von Bildhausen nahm er am Generalkapitel 1738 in Clairvaux teil.  <\/p>\n<p>1751 beging die Abtei Bronnbach ihr 600-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Abt&nbsp; Engelbert lie\u00df dieses mit gro\u00dfem Aufwand feiern.  <\/p>\n<p>Am 21. August 1752 nach langer Krankheit.  <\/p>\n<p>Sein Nachfolger Ambrosius Balbus stammte aus Volkach. Seine Familie war eine der wohlhabendsten Familien in Volkach. Er besuchte dort die Lateinschule. 1721 begann er an  <\/p>\n<p>der Universit\u00e4t W\u00fcrzburg ein Philosophiestudium. Am 22. April 1725 legte er in Bronnbach die Profess ab. Am 17. April 1729 wurde er zum Priester geweiht.  <\/p>\n<p>Er studierte nochmals und schloss als Baccalaureus der Theologie und beider Rechte ab. Er lehrte 1736\/1737 Theologie an der Hauslehranstalt. Er hatte verschiedene Kloster\u00e4mter inne.  <\/p>\n<p>Von 1737-1740 war er Prior, von 1741 bis 1748 Granarius, das war der Verwalter des Kornkastens, 1746 bis 1748 Kanzleidirektor und dann noch ein Jahr Bursar.  <\/p>\n<p>Danach \u00fcbernahm er die Verwaltung des Klosterdorfs D\u00fcrrhof bei Freudenberg am Main.  <\/p>\n<p>Er wurde am 29. August 1752 zum Abt gew\u00e4hlt. Der F\u00fcrstbischof von W\u00fcrzburg Karl Philipp von Greiffenclau zu Vollrads (1749 \u20131754 ) benedizierte ihn am 9. November 1752.  <\/p>\n<p>In seiner Regierungszeit erhielt die Klosterkirche eine barocke Innenausstattung und 1778 ein neues Chorgest\u00fchl. Es wurde von Laienbruder Daniel Aschauer fertiggestellt. Er war unter Abt Ambrosius ins Kloster eingetreten und leitete  <\/p>\n<p>die Klosterschreinerei. Auch die Konventsgeb\u00e4ude wurden barockisiert und erhielten neue Stukkaturen. In den Jahren 1773 bis 1775 wurde die Orangerie f\u00fcr frostempfindliche Pflanzen errichtet. Auf ihrer Sonnenseite weist ein barockes Fresko auf. <\/p>\n<p>Es wurde zur 50-j\u00e4hrigen Profess von Abt Ambrosius angefertigt und ist das vermutlich das gr\u00f6\u00dfte Fresko im Freien n\u00f6rdlich der Alpen. Es verherrlicht das Kloster als paradiesischen Kosmos und zeigt in allegorischen Darstellungen die Vier Jahreszeiten, <\/p>\n<p>ein Hinweis auf die Landwirtschaft, die die tragende S\u00e4ule des zisterziensischen Klosterlebens war. <\/p>\n<p>1765 t\u00e4tigte die Abtei ihre letzten beiden G\u00fctererwerbungen. So wurde der Weiler R\u00fctschdorf erworben, das ist ganz in der N\u00e4he des Breitenauer Hofes und geh\u00f6rt heute zurselben Gemeinde, n\u00e4mlich Hardheim im Odenwald. <\/p>\n<p>Am 27. M\u00e4rz 1765 kaufte das Kloster von Freiherr Franz Philipp von Bettendorf den Messhof f\u00fcr 21.000 Gulden. (R-US 1765 M\u00e4rz 27, Findbuch R-US, Staatsarchiv Wertheim). <\/p>\n<p>Am 26. November 1765 best\u00e4tigte Kaiser Joseph II. (1765-1790) die Privilegien des Klosters Bronnbach (R-US 1765 November 26). Eine solche Best\u00e4tigung, wohl die letzte vor der S\u00e4kularisation, erteilte Kaiser Franz II. (1792-1806) am <\/p>\n<p>5. Dezember 1794 (R-US 1794 Dezember 5). <\/p>\n<p>Abt Ambrosius f\u00f6rderte auch die Musik im Kloster. <\/p>\n<p>Am 27. Juli 1783 resignierte er wahrscheinlich aus Alters-und Gesundheitsgr\u00fcnden. Aber er lebte dann noch elf Jahre. Er starb am am 11. Juni 1794. <\/p>\n<p>Sein Nachfolger und letzter Abt von Bronnbach wurde Heinrich G\u00f6bhardt. <\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.zisterzienserlexikon.de\/w\/images\/b\/bb\/Heinrich-goebhardt-cropped.jpg\" width=\"170\" height=\"243\">   <\/p>\n<p>Er ist in Bamberg geboren und studierte dort Philosophie . Ab November 1763 studierte er Rechtswissenschaft&nbsp; in W\u00fcrzburg. Im Fr\u00fchjahr 1764 trat er ins Kloster Bronnbach ein.<\/p>\n<p>Am 9. Juni 1765 legte er seine Profess in Bronnbach ab. 1768 empfing er die Priesterweihe. Er studierte dann noch Theologie an der Universit\u00e4t W\u00fcrzburg und schloss 1771 als Lizentiat ab.<\/p>\n<p>Dann folgte nochmals eine juristische Ausbildung. 1773 kehrte er an sein Professkloster zur\u00fcck, \u00fcbernahm aber keine Funktion. Nach dem Amtsverzicht von Abt Ambrosius wurde er 5. August 1783<\/p>\n<p>mit 35:44 Stimmen zum Nachfolger gew\u00e4hlt, obwohl er ja kein Amt aus\u00fcbte.<\/p>\n<p>Gleich zu Beginn seiner Amtszeit waren im Kloster wirtschaftliche Schwierigkeiten sp\u00fcrbar geworden. Er meisterte sie aber bald. Das erreichte er auch dadurch, dass er die Klosterverwaltung sachgerecht organisierte.<\/p>\n<p>Er lie\u00df die Eink\u00fcnfte des Klosters und den Klosterbesitz erfassen. Dieser wurde sorgf\u00e4ltig vermessen. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Amtst\u00e4tigkeit war die Erforschung der Geschichte der Abtei Bronnbach.<\/p>\n<p>Er schrieb die von ihm 1795 abgeschlossene \u201cHistoria domestica liberae abbatiae Bronnbacensis\u201d. Sie stellt die Geschichte der Abtei bis 1783 dar.<\/p>\n<p>Nach der Franz\u00f6sischen Revolution begannen 1792 die Koalitionskriege. Dass waren die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Preu\u00dfen, \u00d6sterreich und kleineren deutschen Staaten gegen das revolution\u00e4re Frankreich.<\/p>\n<p>In der Endphase des 1. Koalitionskrieges (1792-1797) war auch Mainfranken zum Kriegsschauplatz geworden. Im September 1796 fand die Schlacht von W\u00fcrzburg statt. Zu Beginn der Schlacht standen sich <\/p>\n<p>45.000 \u00d6sterreicher und etwa 41.000 Franzosen gegen\u00fcber. die umliegenden Orte waren von Brandschatzung und Pl\u00fcnderungen betroffen. Der Krieg war gef\u00e4hrlich nahe an Kloster Bronnbach heranger\u00fcckt.<\/p>\n<p>1800 besetzten franz\u00f6sische Truppen die Abtei.<\/p>\n<p>Die gravierende Folge der Koalitionskriege aber war, dass das revolution\u00e4re Frankreich seine Grenze bis an den Rhein vorgeschoben hatte. Kaiser Franz II. verzichtete in mehreren <br \/>Friedensvertr\u00e4ge auf linksrheinisches Reichsland. dadurch verloren viele F\u00fcrsten, die dort Herrschaften besa\u00dfen, ihren Besitz. Diese solltendie M\u00f6glichkeit erhalten, sich Land, Verm\u00f6gen und Rechte der katholischen Kirche, der freien Reichsst\u00e4dte und kleinerer Reichsf\u00fcrsten <\/p>\n<p>anzueignen und so f\u00fcr ihren Verlust entsch\u00e4digt werden. Die gesetzliche Grundlage sollte der Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803 bilden.<\/p>\n<p>Das f\u00fcrstlich Haus L\u00f6wenstein-Wertheim war am Erwerb von Kloster Bronnbach interessiert. Es verhandelte mit eigenen Gesandten ab Februar 1801 in Paris \u00fcber eine Entsch\u00e4digung. <\/p>\n<p>Bei den Beratungen zu&nbsp; der Reichshauptdeputation stand im August 1802 fest, dass Bronnbach an das Haus Haus L\u00f6wenstein-Wertheim&nbsp; fallen sollte.<\/p>\n<p>Am 26. November 1802 wurde Bronnbach f\u00fcr F\u00fcrst Dominik Constantin von L\u00f6wenstein-Wertheim-Rochefort in Besitz genommen. Nach dem der Hauptschluss verk\u00fcndet worden war,<\/p>\n<p>verf\u00fcgte der F\u00fcrst am 24. Februar 1803, dass Kloster Bronnbach zum 16. M\u00e4rz 1803 aufgel\u00f6st wurde. Wie der Reichsdeputationshauptschluss das vorsah, wurden Abt und M\u00f6nche mit Pensionszahlungen abgefunden.<\/p>\n<p>Es stand ihnen frei, im Kloster zu bleiben oder weg zu ziehen. Abt Heinrich zog zur\u00fcck in seine Heimatstadt Bamberg. Dort starb er am 25. Juli 1816 im 74. Lebensjahr. Er ist in der ehemaligen Benediktinerpropstei<\/p>\n<p>Sankt Getreu in Bamberg bestattet.<\/p>\n<p>Die meisten j\u00fcngeren Konventualen verlie\u00dfen Bronnbach. Die verbliebenen M\u00f6nche wurden in einer Kommunit\u00e4t zusammengefasst. Die Kommunit\u00e4t l\u00f6ste sich nach \u00dcbernahme von Seelsorgestellen und auch nach Todesf\u00e4llen<\/p>\n<p>1831 auf. Der letzte noch in Bronnbach lebende Klosterangeh\u00f6rige verstarb 1832, der letzte ehemalige Konventuale von Bronnbach verstarb 1850.<\/p>\n<p>1855 zog in das nun als Schloss und Residenz ausbebaute ehemalige Abtsgeb\u00e4ude der portugiesischen Exk\u00f6nigs Miguel I. (K\u00f6nig 1828-1834) Er starb 1866 in Bronnbach<\/p>\n<p>Seine Familie Bragan\u00e7a n\u00fctzte Bronnbach noch bis 1921.<\/p>\n<p>Von der ehemaligen Oberdeutschen Kongregation des Zisterzienserordens nur wenige Kl\u00f6ster, vor allem in der Schweiz \u00fcbrig geblieben. 1854 \u00fcbersiedelte die Abtei nach Mehrerau in Bregenz<\/p>\n<p>und nannte sich jetzt Zisterzienserkloster Wettingen-Mehrerau. 1888 entstand die Mehrerauer Kongregation. Die Kongregation fragte 1894 an, ob man bereit sei, die Zisterzienserabtei Bronnbach wieder zu begr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Das wurde aber abgelehnt. Dann gr\u00fcndete man 1898 Sittich in Slowenien. Nach dem Zusammenbruch des Habsburger Reiches 1918, verlie\u00dfen die Zisterzienser unter dem deutschen Abt Bernhard Widmann (+ 1934) Sittlich<\/p>\n<p>und gingen 1921 erst an die Birnau und \u00fcbersiedelten von dort 1922 nach Bronnbach und begr\u00fcndeten dort wieder die Zisterzienserabtei Bronnbach. Allerdings war das Projekt nicht zukunftsf\u00e4hig. Deshalb baute <\/p>\n<p>Abt Bernhard 1930 im fr\u00fcheren Zisterzienserinnenkloster Seligenporten bei N\u00fcrnberg das zuk\u00fcnftige Kloster auf. Die Bronnbacher M\u00f6nche zogen 1931 dort ein.<\/p>\n<p>Kapuzinerpatres hielten die Bronnbacher Klostertradition noch bis 1958 aufrecht.<\/p>\n<p>1986 erwarb dann der Main-Tauber-Kreis das ehemalige Kloster, sanierte es und f\u00fchrte es einer angemessenen Nutzung zu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; Kloster Bronnbach &nbsp; Im Jahre 1151 stifteten 4 Edelfreie aus Franken und dem Taubergebiet das castrum Brunnebach oberhalb des heutigen Klosters wohl nach einer Predigt Bernhard von Clairvaux in W\u00fcrzburg. Die Adligen waren Billung von Lindenfels, Sigebot von Zimmern, Erlebold von Krenzheim und Beringer von Gamburg. 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