{"id":3172,"date":"2021-01-21T12:42:04","date_gmt":"2021-01-21T12:42:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=3172"},"modified":"2021-01-21T12:42:04","modified_gmt":"2021-01-21T12:42:04","slug":"kloster-neubourg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=3172","title":{"rendered":"Kloster Neubourg"},"content":{"rendered":"<p><font size=\"4\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/font><\/p>\n<p><font size=\"4\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gemeinde Dauendorf Departement Bas-Rhin<\/font><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Abbaye de Neubourg.JPG\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/3\/3a\/Abbaye_de_Neubourg.JPG\/250px-Abbaye_de_Neubourg.JPG\" width=\"250\" height=\"188\"><\/p>\n<p>Das Gr\u00fcndungsdatum von Kloster Neubourg im Elsass ist nicht ganz gesichert.In der Regel werden zwei Zahlen genannt. 1128 (so z.B. Karl Klunzinger in seiner Urkundliche Geschichte der vormaligen Cisterzienser-Abtei Maulbronn, Stuttgart 1854,<\/p>\n<p>S. 129) oder 1133 wenn man der Klostertradition folgt. (sie dazu Dr. Lucien Pfleger in seinem Aufsatz \u201c\u00dcber das Gr\u00fcndungsjahr der ehemaligen Cistercienserabtei Neuburg im Heiligen Forst in Cisterzienser-Chronik Nr. 201 17. Jahrgang S. 320 ff)<\/p>\n<p>Die beiden Gr\u00fcnder waren der Graf Renaud de Lutzelbourg (1126 bis nach 1150) und Herzog Friedrich II. der Ein\u00e4ugige von Schwaben (1090-1147). Sie gr\u00fcndeten Kloster Neubourg als Tochter der Zisterzienserabtei L\u00fctzel und es wurde auch von L\u00fctzel besiedelt in der Filiation<\/p>\n<p>von Morimond. Neubourg erhielt viele Schenkungen und bl\u00fchte bis zum Ende des 14. Jahrhunderts. Es war Mutterkloster des els\u00e4ssischen Klosters Baumgarten (1148 von Kloster Beupr\u00e9, in Lothringen besiedelt aber dann Neubourg unterstellt), und der deutschen Kl\u00f6ster<\/p>\n<p>Maulbronn (1138) und Herrenalb (1148).<\/p>\n<p>Der erste Abt war Ulrich, Graf von Neuchatel in Burgund. Er kam wie bei den Zisterziensern \u00fcblich mit zw\u00f6lf M\u00f6nchen nach Neubourg, wo er 1130 das neue Kloster besiedelte. Am 21. Dezember 1146 war Abt Ulrich in Stra\u00dfburg, wo Bernhard<\/p>\n<p>von Clairvaux eine Kreuzzugspredigt hielt. Bernhard befand sich in Begleitung von Ortlieb von Frohburg (1137-1169 und dem 1. Abt von Kloster Salem Frowin (1138-1165), der Bernhard als Dolmetscher diente. Abt Ulrich starb 1147. Papst Eugen III. (1145-1153) best\u00e4tigte die Gr\u00fcndung Neubourg schon<\/p>\n<p>1141, also nur 8 Jahre nach&nbsp; der Besiedelung und noch in der Regierungsdzeit des 1. Abtes.<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Berthodus (1147-1156). 1148 schickte er 12 M\u00f6nche nach Herrenalb als Gr\u00fcndungskonvent des Klosters Herrenalb, das Graf Bertold III. von Eberstein gestiftet hatte.<\/p>\n<p>Am 1. Januar 1150 wurde am rechten Eingang des Altarraums der erste Gr\u00fcnder von Kloster Neubourg Graf Renaud bestattet. Berthodus starb am 6. M\u00e4rz 1156.<\/p>\n<p>Der 3. Abt war Neudung (1156-1178).In einer Urkunde vom Februar 1156 nahm Kaiser Friedrich I. Kloster Neuburg in seinen Schutz, best\u00e4tigte ihm seinen namentlich aufgef\u00fchrten Besitz und die Weide-und Holzrechte im Heiligen Forst, den Zehnten und den Neubruchzehnten. Die Urkundenzeugen waren bis auf den Herzog von Schwaben dieselben, die auch bei der Einweihung der Klosterkirche anwesend waren. ( RI IV,2,1 n. 3888<strong>)<\/strong><\/p>\n<p>Dieses Recht best\u00e4tigten alle Nachfolger bis hin zu K\u00f6nig Heinrich VII.(1308-1313), Urkunde ausgestellt in Speyer am 1. M\u00e4rz 1309 (RI VI,4,1 n. 64)<\/p>\n<p>1158 wurde die Klosterkirche von Neubourg durch den Bischof von Troyes Hugo I. (bis 1075) geweiht. Das muss eine sehr gro\u00dfe Veranstaltung gewesen sein, denn auch die Bisch\u00f6fe von Mainz Arnold von<\/p>\n<p>Selenhofen (1153-1160), Worms Konrad von Steinach (1150-1171), Stra\u00dfburg Burchard von Michelbach (1141-1162)und der Basler Bischof Ortlieb waren zugegen. Vom Adel war en Herzog Matthias von Lothringen (1141-1176), Friedrich IV. Herzog von Schwaben<\/p>\n<p>(1152-1167), Heinrich III. Herzog von Sachsen (1142-1180) und Graf Hugo X von Dagsburg (1137-1178) und viele andere anwesend.<\/p>\n<p>Abt Neudung starb am 6. Mai 1178.<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Hugo (1178-1190). In seiner Regierungszeit wurden der Abtei viele Schenkungen gemacht. Er starb am 26. Mai 1190.<\/p>\n<p>Der 5. Abt in Neubourg wurde Erenbart (1190-1193). Bis zu seiner Wahl in Neubourg war er Abt in Maulbronn.In Maulbronn wird allerdings ein Abt Eggehard als Maulbronner und sp\u00e4terer Abt von Neubourg angef\u00fchrt und zwar von 1257 bis Februar 1268.Dem Kloster Maulbronn waren viele Schenkungen gemacht worden, wobei oft die Gottesverehrung von Abt Eggehard als Schenkungsgrund angeben worden ist. <\/p>\n<p>Abt Erenbart starb am 30. Juni 1193.<\/p>\n<p>Der 6. Abt von Neubourg war Godefridus (1193-1196). In seiner Regierungszeit wurde die Schenkung der Kapelle von Pfaffenbrunn best\u00e4tigt. Godefridus starb am 4. August 1196.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger war Abt Peter (1196-1214). Nach der Neuburger Klostertradition war Peter&nbsp; zun\u00e4chst Kanoniker am Cassius-Stift in Bonn. Der Bonner Historiker Aloys Schulte vermutet in ihm den Trierer Dekan und kaiserlichen Pronotar Petrus,von dem die Gesta sanctorum Villariensium berichten, dass er mit mehreren andern 1188&nbsp; in das Kloster Himmerod eintrat. Wenn er dieser kaiserliche Pronotar war, dann erkl\u00e4rt sich auch die gut staufische Stellung, die Abt Peter im Konflikt zwischen Philipp von Schwaben und Papst Innozenz eingenommen hat. Das w\u00fcrde auch die Tatsache erkl\u00e4ren, dass alle Kaiserurkunden dieser Zeit f\u00fcr das Kloster Neubourg&nbsp; im Kloster selbst ausgefertigt worden sind. Die kaiserliche Kanzlei untersiegelte nur noch. Abt Peter musste bei seiner Wahl als Abt von Neubourg wohl \u00fcber Kloster Himmerod hinaus&nbsp; bekannt gewesen sein. Weshalb sonst sollte ihn ein fremder Konvent, der von Himmerod doch relativ weit entfernt war und in keinerlei Filiationsverh\u00e4ltnis zu Neubourg stand, nach dem Tod von Abt Godefridus&nbsp; er zum Abt von Neubourg gew\u00e4hlt haben . In einer am 8. Juli 1196 in Besancon ausgestellten Urkunde nimmt&nbsp; Kaiser Heinrich VI. (1191-1197) Kloster<\/p>\n<p>Neubourg in seinen Schutz, gew\u00e4hrt mit Ausnahme der Schafweide die Weiderechte des Klosters sowie Holzrechte im Heiligen Forst. Au\u00dferdem best\u00e4tigt er den Besitz des Klosters. Die Inschutznahme geschah auf Bitten von Abt Peter. Diese Urkunde f\u00fcr Neubourg ist die erste urkundliche Erw\u00e4hnung von Peter als Abt.<strong>&#8211; <\/strong>RI IV,3 n. 530<\/p>\n<p>Als Heinrich VI. 1197 starb, kam es zur Doppelwahl. die staufischen Parteig\u00e4nger w\u00e4hlten Heinrichs Bruder Philipp von Schwaben, die Welfen den Sohn von Heinrich dem L\u00f6wen Otto IV. zum K\u00f6nig. Abt Peter positionierte sich klar auf der Seite der Staufer.<\/p>\n<p>Das zahlte sich schnell und mehrfach aus. Am 3. April wurden Kaiser Heinrich II. und seine Gemahlin Kunigunde von Papst Innozenz heilig gesprochen. 1201 wurden die Gebeine der beiden feierlich im Bamberger Dom bestattet. Auch Abt Peter war bei dieser Erhebung dabei. Bei diesem Anlass <\/p>\n<p>wurden dem Abt und damit Kloster Neubourg ein Gro\u00dfteil der Reliquie geschenkt, eine gro\u00dfe Verg\u00fcnstigung f\u00fcr ein Zisterzienserkloster.<\/p>\n<p>Am 3. Juni 1201 best\u00e4tigt Philipp von Schwaben in Hagenau die Besitzungen und G\u00fcter der Abtei Neuburg. Au\u00dferdem gestattet er ihr Weide und Holzung im Heiligen Wald. RI V,1,1 n. 55<\/p>\n<p>Nicht nur der K\u00f6nigsthron war doppelt besetzt. Auch in Mainz bahnte sich nach nur 35 Jahren ein zweites Schisma an. Bei der Wahl des Mainzer Erzbischofs 1200 w\u00e4hlte eine Mehrheit den staufertreuen Wormser Bischof Leopold II. von Sch\u00f6nfeld (1200-1208) zum Mainzer Erzbischof. Eine welfische Minderheit w\u00e4hlte den Mainzer Propst an St.Peter Siegfried II. von Eppstein. Philipp von Schwaben belehnte sofort nach der Wahl Leopold II. von Sch\u00f6nfeld&nbsp; mit den Regalien. Der Papst unterst\u00fctzte den welfischen Kandidaten und Mainz hatte zwei Erzbisch\u00f6fe. Innozenz III. hatte schon bei der K\u00f6nigswahl zugunsten Ottos Partei ergriffen, der ihm im Gegenzug Schutz versprach. Im Reich konnte sich Philipp ab 1203 zunehmend milit\u00e4risch durchsetzen. Der Papst nahm deshalb mit Philipp Verhandlungen auf. Auch an einem Schisma in Mainz konnte ihm nicht gelegen sein. 1203 schickte er<\/p>\n<p>Abt Peter zusammen mit dem Salemer Abt Eberhard von Rohrdorf (1191\u20131240) zu Philipp von Schwaben. Eberhard war ebenfalls ein treuer Gefolgsmann des Schwabenherzogs. Sie sollten auf ihn einwirken, damit dieser den mittlerweile vom Papst abgesetzten und gebannten Mainzer Erzbischof <\/p>\n<p>Leopold nicht weiter unterst\u00fctze. Das w\u00e4re auch ein Schritt zur Vers\u00f6hnung zwischen Papst und Philipp gewesen. Dieser lenkte aber nicht ein. Auch eine zweite Mission der beiden \u00c4bte in dieser Sache im Juni 1205 blieb erfolglos. Dass er trotz der beiden Fehlschl\u00e4ge mit weiteren p\u00e4pstlichen Missionen betraut wurde, zeigt das Ansehen, das er beim Papst genoss.<\/p>\n<p>1208 best\u00e4tigte Papst Innozenz Kloster Neubourg seine Privilegien.<\/p>\n<p>Seine letzte Mission hatte er zusammen mit dem Abt von Pairis&nbsp;&nbsp; Hezelon (1207\u20131222) am 11. April 1213.<\/p>\n<p>1213&nbsp; erh\u00e4lt Peter zusammen mit dem Salemer Abt Eberhard&nbsp; von Papst Innozenz III. den Auftrag, in Mainz&nbsp; als p\u00e4pstlicher Legat f\u00fcr den Kreuzzug zu predigen soll. <\/p>\n<p>Eine der ersten Urkunden, die Friedrich II. f\u00fcr ein deutsches Kloster ausstellte, war eine Schenkung und Best\u00e4tigung des Allodialguts Harthausen. (Urkunde 186 in Koch, Walter: Die Urkunden Friedrichs II., Bd.: 2, 1212 &#8211; 1217, Hannover, 2007, S.34)<\/p>\n<p>Abt Peter hatte in seiner Regierungszeit den Besitzstand der Abtei gesteigert. die Best\u00e4tigungsbulle von Innozenz z\u00e4hlt 19 Grangien auf. Selbst eine Burg lie\u00df Abt Peter erbauen und zwar Neuwindstein in der N\u00e4he von Niederbonn les Bains.<\/p>\n<p>Abt Peter war wohl der bedeutendste Abt in der Geschichte von Kloster Neubourg. Kurz vor seinem Tod resignierte er. Er starb am 7. Oktober 1214.<\/p>\n<p>Der 8. Abt von Neubourg war Albero (1214-1242). 1219 bet\u00e4tigte Kaiser Friedrich II. die Privilegien und Freiheiten f\u00fcr Kloster Neubourg. Auch zwei p\u00e4pstliche Schutzurkunden gibt es f\u00fcr das Kloster, beide durch Papst Gregor IX. (1227-1247). Darin stellt er den Konvent, die G\u00fcter und die Lehensleute<\/p>\n<p>des Klosters unter den Schutz des Heiligen Stuhls. Albero starb am 23. Dezember 1242.<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Godefridus II. Er war Abt von 1242-1248. 1245 wurde das Zisterzienserinnenkloster Lichtenthal gegr\u00fcndet. Es wurde 1248 unter die Paternit\u00e4t von Kloster Neubourg gestellt. (Siehe dazu Mei B\u00fcchle, Kloster Lichtenthal).<\/p>\n<p>Abt Godefridus II. starb am 26. Januar 1248.<\/p>\n<p>Der 10. Abt war Hugo II. von 1248 bis1252. In seiner Regierung stellt Konrad IV. dem Kloster im April 1251 bei Hagenau eine Urkunde aus. (RI V,1,2)<\/p>\n<p>\u201cbefreit wegen des seelenheiles seines verstorbenen vaters des r\u00f6mischen kaiser Friedrich das kloster zu Neuenburg Cistercienserordens von einem i\u00e4hrlichen zins, welchen dasselbe f\u00fcr \u00e4cker, belegen zwischen seiner burg Suvelnheim und dem walde und zwischen den gew\u00e4ssern Brumbach und Eberbach, seiner curie zu zahlen hatte, und verbietet seinen schultheissen zu Hagenau das kloster am ruhigen und freien besitze iener \u00e4cker zu bel\u00e4stigen. \u201c  <\/p>\n<p>Abt Hugo starb am 12. Februar 1252.  <\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Godefridus III, der von 1252 bis 1280 regierte. Er brachte es also auf die bisher l\u00e4ngste Regierungszeit. F\u00fcr ihn gibt Louis Voutrey in\u201d L\u2019Abbaye de Neubourg en Alsace\u201d in Revue d\u2019Alsace 1, 1860 S. 42-48 und 65-80 an, dass Konrad IV. 1262 die Privilegien von Neuburg best\u00e4tigt.  <\/p>\n<p>Allerdings verstarb dieser bereits 1254 verstorben. Die obige Urkunden ist in den Regesta imperii abgedruckt. Er berichtet weiter von einer gro\u00dfen Synode mit dem Stra\u00dfburger Bischof Heinrich von Geroldseck nach dem Sankt Martins Fest von 1263, das w\u00e4re also nach dem 11. November 1263.  <\/p>\n<p>\u00dcber die online verf\u00fcgbaren Quellen kann ich das nicht \u00fcberpr\u00fcfen. Laut Voutrey hat im Jahr 1279 im Elsass eine schreckliche Hungersnot stattgefunden.  <\/p>\n<p>Abt Godefridus starb am 17. Mai 1280.  <\/p>\n<p>Ortlieb wurde nach dem Tod von Godefridus einstimmig zum neuen Abt von Neuburg gew\u00e4hlt. Aus seiner Regierungszeit liegen in den Regesta imperii 3 Urkunden vor  <\/p>\n<p>\u201cDie \u00e4bte von Neuburg (nordwestl. Hagenau), {Maulbronn} und Herrenalb schreiben an k\u00f6nigin Anna \u00fcber die bedr\u00e4ngnisse, welche sie durch die fehde zwischen dem markgrafen Hermann d. j. von Baden und dem grafen Simon von Zweibr\u00fccken zu erdulden haben, senden einen boten und bitten sie, von k\u00f6nig Rudolf die absendung von schreiben und befehlen zum schutze ihrer kl\u00f6ster zu erwirken.\u201d (Dazu die Bemerkung in RI Die fehde zwischen Baden und Zweibr\u00fccken muss zu ende 1280 und in den ersten monaten von 1281 gew\u00fctet haben, denn am 25. mai 1281 wurde sie beigelegt (Fester Reg. der Markgr. v. Baden n. 529, 530). Vorliegendes schreiben fallt vor den 16. febr. 1281, den todestag der k\u00f6nigin, oder h\u00f6chstens die allern\u00e4chste zeit darnach, bevor man den tod derselben am Rhein erfahren hatte.)(<font size=\"2\">RI VI,1 n. 1260)<\/font><\/p>\n<p>Es hat dann doch 8 Jahre gedauert bis der neue Herrscher Rudolf von Habsburg (1273-1293) eine Schutzurkunde f\u00fcr Kloster Neuburg ausstellte. <br \/>Am 22. November 1281 wurde sie ausgefertigt.\u201cnimmt das Zisterzienserkloster Neuburg in seinen besonderen Schutz, best\u00e4tigt ihm das Weide- und Beholzungsrecht im Heiligen Forst und genannte Besitzungen.\u201d (RI VI,1 n. 1417B)<\/p>\n<p>Am 9. April 1291 stellte Rudolf eine weitere Urkunde f\u00fcr Neuburg aus, in der er verbietet, dass man sich das Vogteirecht anmasse, besonders nicht \u00fcber alte G\u00fcter, die&nbsp; dann aufgez\u00e4hlt werden. (RI VI,1 n. 2438)<\/p>\n<p>Abt Ortlieb starb am 21. April 1292. Sein Nachfolger wurde Rudolf (1292-1309)<\/p>\n<p>1298 erhielt er vom Stra\u00dfburger Dompropst Friedrich von Lichtenberg und vom Stra\u00dfburger Bischof Konrad von Lichtenberg die Eink\u00fcnfte und die Patronage von Oberndorff. Konrad hatte in seiner Zeit als Bischof mit Synoden und Visitation f\u00fcr Reform in den Kl\u00f6stern seiner Di\u00f6zese gesorgt.<\/p>\n<p>Auch um die wirtschaftliche Lage von Kirchen und Kl\u00f6stern hat er sic gek\u00fcmmert. Nach dem Tod seines Bruders folgte ihm Friedrich im Amt des Stra\u00dfburger Bischofs nach. Er befreite das Kloster von jeglicher Schikane, die ihm auferlegt werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Abt Rudolf starb am 6 Juni 1309.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Abt wurde Konrad (1309-1316). Abt Konrad, noch kurz im Amt erhielt von dem K\u00f6nig aus dem Haus der Luxemburger Heinrich VII. (1308-1313), der auch grade zwei Monate im Amt war- er wurde nach seiner Wahl am 27.11.1308 6. Januar 1309 in Aachen zum deutschen K\u00f6nig<\/p>\n<p>gekr\u00f6nt- am 1. M\u00e4rz 1309 in Speyer folgende Urkunde ausgestellt: <\/p>\n<p>\u201cK\u00f6nig Heinrich nimmt nach dem Vorbild seiner verewigten Vorg\u00e4nger, der Kaiser (<em>divorum<\/em> <em>augu&shy;sto&shy;rum<\/em>) Heinrich [VI.], Otto [IV.] und Friedrich [II.] und der K\u00f6nige Heinrich [(VII.)], Rudolf [I.] und Albrecht [I.], auf Bitten von Abt Konrad und Konvent das von Graf Rein&shy;hold von L\u00fctzelburg und Herzog Friedrich [II.] von Schwaben gegr\u00fcndete (<em>quod a quon&shy;dam Ry&shy;nol&shy;do comite de Lvtzelmburg et Friderico duce Sweuorum fundatum dicitur<\/em>) Zister&shy;zien&shy;ser&shy;klo&shy;ster Neuburg (<em>monasterium de Niwemburg Cysterciensis ordinis<\/em>) mit allen beweg&shy;lichen und unbe&shy;weg&shy;lichen G\u00fctern, die es jetzt rechtm\u00e4\u00dfig besitzt oder in Zukunft erwerben wird, in sei&shy;nen und des Reiches besonderen Schutz. Er erlaubt allen seinen Mini&shy;ste&shy;rialen oder mit seinen Eigen&shy;g\u00fc&shy;tern belehnten Lehensleuten, sich oder ihre G\u00fcter in Ge&shy;sundheit oder auf dem Kran&shy;ken&shy;bett (<em>sanus aut in lecto egritudinis decubans<\/em>) ohne ge&shy;son&shy;derte herr&shy;scherliche Erlaubnis der Zisterze zu tradieren. Dar\u00fcber hinaus erlaubt er ihr, ihr Vieh mit Ausnahme der Schafe im Heiligen Forst (<em>in Sacra Silva<\/em>) zu weiden. Au\u00dferdem gesteht er dem Kloster das ben\u00f6tigte Brenn&shy;holz zu; f\u00fcr die Beschaffung von Bauholz ist die Zu&shy;stim&shy;mung des be&shy;tref&shy;fenden k\u00f6nig&shy;lichen Amtstr\u00e4gers notwendig. Ferner best\u00e4tigt er die p\u00e4pst&shy;lichen Gnadenerweise an den Zister&shy;zien&shy;serorden nun auch speziell diesem Kloster. Die derzeitigen Besitzungen der Zisterze werden na&shy;ment&shy;lich ge&shy;nannt: die H\u00f6fe Geboldsheim (<em>Geboldishusen<\/em>), Laubach (<em>Lon&shy;bach<\/em>), Vel&shy;ba&shy;cher Hof (<em>Willenbach<\/em>), Pfaffenbronn (<em>Phaffenbrunne<\/em>), Hohenscheit (<em>Hoen&shy;scheit<\/em>), Souff&shy;len&shy;heim (<em>Suvelnheim<\/em>), Hegeney (<em>Hekenheim<\/em>), Harthausen (<em>Harthusen<\/em>), Gereuth (<em>Ge&shy;rvte<\/em>), Bergbieten (<em>Butenheim<\/em>), M\u00fcnchshof (<em>Adel&shy;mans&shy;wilre<\/em>), Roth&shy;bach, Dauendorf (<em>Dochin&shy;dorf<\/em>), H\u00fcttendorf (<em>Hittendorf<\/em>), Don&shy;nenheim (<em>Dum&shy;minheim<\/em>), Lach (<em>Lachen<\/em>) und Krautwiller (<em>Katz&shy;wilre<\/em>), alle formelhaft mit ihren Pertinenzen. \u201c(RI VI,4,1 n. 64) Neben der Inschutznahme und der Best\u00e4tigung der Privilegien wurden der derzeitige Besitz des Klosters genannt.  <\/p>\n<p>Im Jahr 1315 w\u00fctetet in Europa eine gro\u00dfe Hungersnot von der unteranderem Deutschland, Frankreich und die Niederlande betroffen war. An vielen Orten mussten die Friedh\u00f6fe erweitert werden. Ganze D\u00f6rfer starben aus und wurden zur W\u00fcstungen. Der Hungersnot fielen mehrere Millionen  <\/p>\n<p>Menschen zum Opfer.  <\/p>\n<p>Abt Konrad starb am 7. Juli 1316.  <\/p>\n<p>Sein Nachfolger wurde Friedrich (1316-1328). 1316 erhielt Neubourg die Eink\u00fcnfte und die Patronage der Kirche von Rottbach und 1327 die Eink\u00fcnfte und Patronage der Kirche von Ettendorff.  <\/p>\n<p>Abt Friedrich starb am 2. September 1328. Auf ihn folgte als 16. Abt Otto (1328-1331). Am 31. Juli 1330 best\u00e4tigte Kaiser Ludwig der Bayer (Kaiser von 1328-1347) 4 Urkunden seiner Vorg\u00e4nger zwei von Heinrich VII., eine in der um die Pr\u00e4zisierung des Weiderechtes im Heiligen Forst ging  <\/p>\n<p>und eine mit der Inschutznahme (s.o), eine von K\u00f6nig Rudolf \u00fcber das Vogteirecht (s.o), sowie eine von Albrecht I. vom 12. Februar 1299, in der er Zollfreiheit auf dem Rhein gew\u00e4hrt.  <\/p>\n<p>Die Urkunden sind in den Regesta imperii <strong>&#8211;<\/strong> [RI VII] H. 4 n. 51 bis N 54 Abt Otto starb am 7. November 1331.  <\/p>\n<p>Sein Nachfolger Abt Berthold regierte nur zwei Jahre. Er kam bei einer Gewalttat in der Nachbarschaft des Konvents ums Leben. Bauern aus zwei Nachbard\u00f6rfern t\u00f6teten ihn. Die M\u00f6rder wurden mit dem Tode bestraft. Die D\u00f6rfer mussten S\u00fchnegelder bezahlen. Die Komplizen mussten nach Rom wallfahren und ohne Erlaubnis des Abtes durften sie nicht mehr in ihre Heimat zur\u00fcckkehren. Die \u00fcbrigen m\u00e4nnlichen Dorfbewohner \u00fcber 20 mussten barf\u00fc\u00dfig und barh\u00e4uptig mit einer Kerze in der Hand nach Stra\u00dfburg gehen und vor den Portalen der Kathedrale Abbitte leisten.  <\/p>\n<p>Der Mord geschah am 3. Januar 1333.<\/p>\n<p>Der 18. Abt wird Werner (1333-1348). 1336 best\u00e4tigt ihm Papst Benedikt XII. (1334-1342)- vor seiner Wahl zum Papst, Abt des Zisterzienserklosters Fontfroide bei Narbonne- die Privilegien von Kloster Neubourg.<\/p>\n<p>1337 schenkte&nbsp; Heinrich von Haldingen, Vogt von Hagenau dem Kloster das Dorf Uhlwiller mit Nieder-Altdorf. Das Dorf Uhlwiller war der Schauplatz des Mordes an Abt Berthold.<\/p>\n<p>Pfalzgraf Ruprecht I. (1329-1390) Kurf\u00fcrst von der Pfalz und der Mainzer Erzbischof Heinrich III. von Virneburg (1328-1353) verleihen der Abtei 1339&nbsp; Zollfreiheit auf dem Rhein.<\/p>\n<p>Abt Werner starb am 30. Dezember 1348.<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Dietrich von Kindsweiler (1348-1357). 1353 best\u00e4tigte ihm Papst Innozenz VI. (1352-1362) die Privilegien von Kloster Neubourg.<\/p>\n<p>Der Abt starb am 28. April 1357. Der 20. Abt war Johannes (1357-1362) Am Sonntag vor dem Fest des Heiligen Matthias (24.Februar) im Jahr 1362 legten die Einwohner der D\u00f6rfer Uhlwiller, Nieder-Altdorf und Daugendorf Abt Johann einen Eid ab.<\/p>\n<p>Er starb am 19. Juni 1362. Auf ihn folgte Abt Godefridus IV.. Er war zwar ein guter \u00d6konom und konnte der Abtei noch G\u00fcter erwerben. Seine Regierungszeit war aber bereits von den Auswirkungen des 100-j\u00e4hrigen Kriegs betroffen. 1365 fielen die Engl\u00e4nder unter K\u00f6nig Eduard III. im Elsass ein.<\/p>\n<p>40.000 schlugen ihr Lager in der N\u00e4he von Neubourg auf. Die M\u00f6nche wurden mit Gewalt vertrieben. Die Abtei wurde in Brand gesteckt und v\u00f6llig zerst\u00f6rt. Die Grangien und Dom\u00e4nen des Klosters erlitten dasselbe Schicksal. (Vautrey, Louis: L\u00b4abbaye de Neubourg en Alsace. In: Revue d\u00b4Alsace, 1 S 65 ff. )<\/p>\n<p>Nah dem Krieg kam der Hunger, der sechs Jahre lang alle Provinzen heimsuchte.<\/p>\n<p>Abt Godefrid starb am 29. September 1375. Auch sein Nachfolger Drutmann war von den Folgen des Krieges betroffen. 1378 wurde sein Kloster gepl\u00fcndert. 1378 war der Mutterabt aus Kloster L\u00fctzel Johannes (1362 \u2013 1379 ) zu Besuch in Neubourg. Er genehmigte den Verkauf der<\/p>\n<p>Grangie an Kloster St. Walburga, das ebenfalls von Herzog Friedrich II. von Schwaben gegr\u00fcndet worden ist und dem er und seine Ehefrau Judith von Bayern, die Eltern Friedrich Barbarossas bestattet sind. Auch Ulrich von Vinstingen, Landvogt im Unterelsass, und Volmar von Wickersheim,<\/p>\n<p>Vogt von Hagenau stimmten dem Verkauf zu. Abt Godefrid starb am 18. August 1402.<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Albert (1402-1421 Nach Louis Voutrey in\u201d L\u2019Abbaye de Neubourg en Alsace\u201d S. 71 bekam die Abtei&nbsp; 1405 vom Abt von Baumgarten als kaiserlicher Kommissar die Eink\u00fcnfte der Beguinen von Esbach. Kaiser Sigismund best\u00e4tigte auf Bitten&nbsp; von Abt Albert die Privilegien<\/p>\n<p>von Neubourg.&nbsp; Abt Albert verstarb am 18. Oktober 1421.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger Abt Bernhard (1421-1427) konnte die Verm\u00f6genslage des Klosters wieder etwas stabilisieren. Der 23. Abt war Johann Ganser (1427-1442). Er erwarb mehrere Besitzt\u00fcmer f\u00fcr den Konvent. Papst Martin V. hatte f\u00fcr 1431 ein Konzil in Basel einberufen, starb aber kurz vor dessen<\/p>\n<p>Er\u00f6ffnung. Sein Nachfolger Papst Eugen IV. hatte das Konzil, da es nicht in seinem Machtbereich stattfand, mit der Bulle Quoniam alto wieder aufgel\u00f6st und alternativ eine Versammlung nach Bologna einberufen. Die in Basel anwesenden Kirchenvertreter tagten aber weiter. Papst Eugen IV erkannte dann aber am 15.Dezember1433 die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit des Konzils an, vor es 1437 nach Ferrara verlegt wurde. Abt Johann nahm an dem Basler Konzil teil.<\/p>\n<p>Am 8. April 1434 best\u00e4tigte Kaiser Siegmund dem Kloster Neubourg alle Privilegien und Besitzungen. RI XI,2 n. 102333<\/p>\n<p>Abt Johann starb am 30. November 1442. Auf ihn folgte Rudolf K\u00fchlin (1442-1465).Seine Regierung war \u00fcberschattet von Krieg und Ungl\u00fcck. Nach dem Ende des 100-j\u00e4hrigen Krieges marschierten franz\u00f6sische Truppen unter dem Thronfolger Ludwig, dem Sohn Heinrichs VII. nach Lothringen und ins Elsass.<\/p>\n<p>Sie bezogen hier ihr Winterquartier und forderten die Unterwerfung von Metz und Stra\u00dfburg. Sie stie\u00dfen bis auf Basel vor. Auf ihrem Zug verw\u00fcstetet sie das Elsass. Kaum waren die Zerst\u00f6rungen beseitigt, traf ein Blitzschlag das Kloster und legte es in Schutt und Asche. Giovanni Kardinal Castiglione <\/p>\n<p>(1453\u20131460), p\u00e4pstlicher Legat im Elsass, gew\u00e4hrte einen Ablass von 100 Tagen f\u00fcr Spenden f\u00fcr das heimgesuchte Kloster. Abt Rudolf starb am 30. M\u00e4rz 1465.<\/p>\n<p>Der 27. Neuburger Abt war Kaspar (1465-1478). Er verschleuderte die G\u00fcter der Abtei. Als Ludwig von Lichtenberg starb,lie\u00df sein Bruder Jakob eine eindrucksvolle Beerdigungsfeier zelebrieren.Die Lichtenberg waren eine Adelsfamilie, die im ausgehenden Mittelalter die Vorherrschaft im Elsass um Stra\u00dfburg und Hagenau hatte. 8 \u00c4bte aus Kl\u00f6stern, die dem Hause liochtenberg verbunden waren, zelebrierten die Totenmesse, unter ihnen auch Abt Kaspar.<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Theobald (1478-1492) Unter seiner Regierung wurde das Kloster 1487 erneut von einem Blitzschlag betroffen. Die Kirche, der Glockenturm, das Kloster, die Schlafs\u00e4le, das Refektorium fielen dem Ungl\u00fcck zum Opfer. Der Stra\u00dfburger Bischof Albrecht von Pfalz-Mosbach (1478 bis 1506)<\/p>\n<p>gestattete Abt Theobald nach dem Weggang oder Tod des Priors von Daugendorf diese Pfarrei mit einem Priester seiner Wahl zu besetzen und die Eink\u00fcnfte der Pfarrei zu verwalten. Abt Theobald starb am 18. September 1492.<\/p>\n<p>Zu seinem Nachfolger wurde der der Cellerar Etienne gew\u00e4hlt. Er war Abt bis 1502. Sein Nachfolger Rudolf Metsch hatte wieder eine ganze Serie von Ungl\u00fccksf\u00e4llen zu ertragen. Er wurde 1502 als Prior zum Abt gew\u00e4hlt. das Jahr 1503 war zun\u00e4chst von <br \/>Wetterkapriolen gezeichnet. Einem \u00e4u\u00dferst strengen Winter folgte ein sehr hei\u00dfer Sommer. Der Hunger war deutlich sp\u00fcrbar. Dann kam die Pest. 1507 war ein vernichtender Hagelschlag zu verzeichnen.<\/p>\n<p>1525 brach der Bauernkrieg aus. Er hatte auch das Elsass voll erfasst. Dort war es Erasmus Gerber aus Molsheim gelungen alle els\u00e4ssischen Bauernhaufen unter einer F\u00fchrung zu vereinigen und unter seiner F\u00fchrung zu gemeinsamen Vorgehen zwischen Altdorf, Maursm\u00fcnster, Molsheim&nbsp; zu versammeln.<\/p>\n<p>Eine halbe Wegstunde vom Kloster Neubourg lagerte etwa 30.000 aufst\u00e4ndische Bauern. Sie teilten sich in drei Abteilungen. Eine errichtete am 14. April 1525 ihr Hauptquartier im Kloster. Die M\u00f6nche wurden verjagt, die Kirche gest\u00fcrmt, die Hostien auf dem Boden verstreut, die Bilder zerst\u00f6rt oder verbrannt, die Alt\u00e4re besudelt und dann umgest\u00fcrzt. Die Bibliothek mit vielen wertvollen Handschriften ging ebenso in flammen auf wie das Archiv.Das Kloster wurde erst gepl\u00fcndert und dann zerst\u00f6rt. Die Klosterkirche wurde erst 12 Jahre sp\u00e4ter n\u00e4mlich am 24. Mai 1537 wieder geweiht und das Kloster war wieder hergestellt.<\/p>\n<p>1529 beunruhigte eine ansteckende Krankheit die Gegend, die man \u201csudor anglicus\u201d (das englische Schwitzen) nannte. In Stra\u00dfburg war die Reformation angekommen. Ein Bildersturm hatte stattgefunden und 1529 hatte der Magistrat die katholische Messe in Stra\u00dfburg untersagt. Die St\u00e4dte Stra\u00dfburg, Konstanz, Lindau und Memmingen hatten sich zur \u201dConfessio tetrapolitana\u201d, zum Vierst\u00e4dtebekenntnis zusammengeschlossen.<\/p>\n<p>Abt Rudolf starb am 13. Januar 1533 unter schweren Schmerzen.<\/p>\n<p>Johannes Ulin (1533-1543) war der 31. Abt von Kloster Neubourg. Zu Beginn seiner Regierungszeit wurde die Klosterkirche nach den Zerst\u00f6rungen im Bauernkrieg wieder geweiht. Erbaute auch zwei M\u00fchlen wieder auf, die ebenfalls zerst\u00f6rt worden waren.<\/p>\n<p>Die Wahl von Abt Theobald Vogelmann (1543-1550) fand unter Vorsitz des Abtes von L\u00fctzel, Nicolas Rosenberg (1542-1566) statt. Er k\u00fcmmerte sich wohl auch um die bereits aufgehobenen Tochterkl\u00f6ster Maulbronn und Herrenalb, wo bei beiden w\u00e4hrend des Interims versucht worden war, die beiden <\/p>\n<p>Kl\u00f6ster wieder mit Zisteriensern zu besiedeln. Er f\u00fchrte den <br \/>Vorsitz bei der Wahl des letzten Abtes in Maulbronn Johannes 1547.&nbsp; Abt Theobald besuchte auch das gleichfalls restituierte Kloster Herrenalb. Er starb am 27. Februar 1550. Die Wahl seines Nachfolgers erfolgte ebenfalls im Beisein von Abt Nicolas. Der zum Nachfolger gew\u00e4hlte Abt<\/p>\n<p>Ludwig verstarb aber nachdem er nur 32 Wochen im Amt war.<\/p>\n<p>Abt Peter Druttmann war Keller des Klosters Neubourg, als er auch unter Vorsitz des L\u00fctzeler Abtes Nicolas zum Abt des Klosters Neubourg gew\u00e4hlt wurde. Er wurde in Stra\u00dfburg benediziert und starb am 7. August 1552 in Hagenau<\/p>\n<p>Abt Hans Pellio war Abt in Neubourg von 1552-1565. Zum Jahreswechsel 1554\/1555 gab es einen extrem strengen Winter. Nah dem Tauwetter gab es ein gro\u00dfes Hochwasser an Rhein und Donau und verw\u00fcstete dort die Orte. Ein Jahr sp\u00e4ter grassierte die Pest in Stra\u00dfburg und den umliegenden Orten.<\/p>\n<p>1557 vertrieb Herzog Christoph von W\u00fcrttemberg (1550-1568) nach dem Tod von Abt Heinrich die M\u00f6nche von Maulbronn aus dem dortigen Konvent. Einige von ihnen kamen in Neubourg unter.<\/p>\n<p>Erasmus Schenk von Limpurg war von 1541 bis 1568 Bischof von Stra\u00dfburg. Er war auch Erbauer des Palais Rohan in Ettenheim. Er veranstalte Di\u00f6zesansynoden 1549 und 1560 in Saverne. An der Synode von 1560 war auch Abt Hans zugegen. Sie enthielt ein umfangreiches Reformprogramm, das wie der Versuch einer Gegenreformation erschien.&nbsp; Abt Hans starb am 22. M\u00e4rz 1565.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger war Abt Hans Werlin (1565-1592). Er galt als gro\u00dfer Redner. F\u00fcr den Konvent erwarb er mehrere Besitzungen. Auch&nbsp; lie\u00df er mehrere Bauten errichten. im Konvent achtete er auf die Disziplin seiner M\u00f6nche.<\/p>\n<p>1565 waren mit Jacques Andr\u00e9s ein lutherischer Prediger und 1566 mit Theodor B\u00e9ze ein calvinistischer Prediger in Hagenau, die viele Anh\u00e4nger gewannen.<\/p>\n<p>Im selben Jahr musste er sich energisch gegen den Grafen von Wessenburg zur Wehr setzen, der ungerechtfertiger Weise G\u00fcter der Abtei zur\u00fcckhielt.<\/p>\n<p>Auch die Anspr\u00fcche des Stra\u00dfburger Bischofs Erasmus Schenk von Limpurg musste er abweisen, der den Konvent visitieren wollte.<\/p>\n<p>1570 wurde er vom Generalkapitel beauftragt, das Kloster K\u00f6nigsbruck zu visitieren.<\/p>\n<p>1590 war er vom Mutterabt Beat Bapst (1583 \u2013 1597 ) beauftragt worden, sich nach St\u00fcrzelbronn zu begeben, um den dortigen Abt zur freiwilligen Resignation zu bringen.<\/p>\n<p>Abt Hans Werlin starb am 9. April 1592.<\/p>\n<p>Der 37. Abt Hans Faber regierte von 1592 bis 1597. 1593 visitierte Generalabt Edmond I. de la Croix (1584-1604) Kloster Neubourg. Nachdem er in seiner ganzen Regierungszeit den Konvent<\/p>\n<p>sehr schlecht verwaltet hatte, resignierte er im Jahr 1597.<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Alexander Metzger. 1598 schickte Abt Petrus II. Miller (1593\u20131614 )aus Salem, der auch Generalvikar des Ordens f\u00fcr Deutschland war, drei Konventuale aus Salem nach Neubourg.<\/p>\n<p>Luc Keller wurde Prior, Joachim List stellvertretender Prior und Sebastian Pfeiffer Novizenmeister.<\/p>\n<p>1607 kam auf Bitten von Abt Alexander der Vaterabt aus L\u00fctzel Johannes Hanser (1605 \u2013 1625 ) nach Neubourg, um eine gro\u00dfe Meinungsverschiedenheit im Konvent zu bereinigen.<\/p>\n<p>1618 wurde die oberdeutsche Zisterzienskongregation verabredet und erste Statuten beschlossen. Generalabt Nicolas II. Boucherat (1604-1625) trieb das Vorhaben voran. In Deutschland war Abt Thomas I. Wunn (1615\u20131647) von Salem<\/p>\n<p>Motor der Kongregation und auch deren 1. Generalvikar. 1624 wurde die Kongregation endg\u00fcltig gegr\u00fcndet und sowohl vom Generalabt als auch vom Papst Urban VIII. (1623-1644) anerkannt.<\/p>\n<p>Abt Alexander resignierte 1621.<\/p>\n<p>Die Neuwahl des Abtes von Neubourg sorgte allerdings f\u00fcr Misshelligkeiten. Denn der Salemer Abt Thomas Wunn sa\u00df der Wahl vor. Der Abt von L\u00fctzel Johannes Hauser war allerdings der Meinung,<\/p>\n<p>dass der Salemer Abt ein Recht usurpiert habe, das Kloster L\u00fctzel zustehe. Der Generalabt beorderte daraufhin den neugew\u00e4hlten Abt von Neubourg Adolf Braun und den Salemer Abt Thomas nach L\u00fctzel,<\/p>\n<p>um die Differenzen auszur\u00e4umen. Abt Adolf (1621-1636) hatte wie viele seiner Vorg\u00e4nger wieder eine sehr schmerzhafte Zeit zu \u00fcberstehen. 1618 war der Drei\u00dfigj\u00e4hrige Krieg ausgebrochen.<\/p>\n<p>Ab 1621 war auch das Elsass vom Krieg betroffen. Graf Erich von Mansfeld war 1621 mit 30.000 Mann ins Elsass eingedrungen und brachte den Krieg dorthin. Er verw\u00fcstete bevorzugt Kl\u00f6ster und Kirchen. <\/p>\n<p>1624 pl\u00fcnderte und zerst\u00f6rte er Hagenau und Neubourg. 1628 wurde die Kirche und der Friedhof wieder geweiht. Nach dem Abzug von Manfelds kamen die Schweden.<\/p>\n<p>1628 befanden sich Ferdinand II.(1619-1637) und die Habsburger auf dem H\u00f6hepunkt ihrer Macht w\u00e4hrend des 30-j\u00e4hrigen Krieges. Ferdinand II. konnte es sich sogar leisten, am 6. M\u00e4rz 1629 ohne Einverst\u00e4ndnis der<\/p>\n<p>evangelischen Reichsst\u00e4nde das Restitutionsedikt zu erlassen. Dadurch sollte der Status quo des geistlichen Besitzstands im Reich wieder auf den Stand des Jahres 1552 gebracht werden. Das Generalkapitel dr\u00e4ngte nun den Abt<\/p>\n<p>von Neubourg, sich an der Wiederherstellung der Konvente von Baumgarten und Herrenalb zu beteiligen. Das h\u00e4tte allerdings die Kr\u00e4fte der Abtei sehr stark beansprucht. Der Abt von Salem versuchte Kloster Herrenalb wieder zu beleben. Allerdings ohne Erfolg.<\/p>\n<p>1629 besuchte der Abt von L\u00fctzel Laurent Lorillard&nbsp; (1625-1648) das Kloster Neubourg.<\/p>\n<p>Am 2. Februar 1632 verw\u00fcsteten die Schweden das Kloster. Auf ihrem Abzug verschleppten sie 3 M\u00f6nche. Auf die Schweden folgten die Franzosen.<\/p>\n<p>Am 5. Januar 1633 vertrieben die Kaiserlichen die Schweden aus Hagenau. 1635 pl\u00fcnderten die Kaiserlichen das Kloster.<\/p>\n<p>Mit dem Krieg war die Pest gekommen. Dann kam eine gro\u00dfe Hungersnot, die schlimmste, die das Elsass bisher erlebt hatte. Um das Ungl\u00fcck voll zu machen, bem\u00e4chtigte sich der Landvogt von Hagenau der G\u00fcter des Klosters, die diesem<\/p>\n<p>noch verblieben waren. Auch verkaufte er Lebensmittel an die M\u00f6nche, das allerdings nach Zeugnis von Abt Adolf&nbsp; zu solch \u00fcberh\u00f6hten Preisen, dass im Konvent oft das Brot fehlte. Um zu \u00fcberleben waren die M\u00f6nche auf Almosen der Gl\u00e4ubigen angewiesen.<\/p>\n<p>Abt Adolf brach unter der Last solcher Pr\u00fcfungen zusammen. Er starb am 9. Juli 1636.<\/p>\n<p>Auf ihn folgte Abt Peter Volvius (1636-1642). Er war kein strenger Abt. Er wollte lieber geliebt als gef\u00fcrchtet werden. Nach 6 Regierungsjahren resignierte er 1642. Er starb am 23. M\u00e4rz 1650.<\/p>\n<p>Der 41. Abt war Bernard Kleibeinsen (1642-1652). Er war leider ein sehr schlechter \u00d6konom, was nat\u00fcrlich in diesen vor allem auch wirtschaftlich desolaten Zeiten f\u00fcr die Abtei nicht vorteilhaft war. Er resignierte 1652.<\/p>\n<p>Das Ende des&nbsp; Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Kriegs brachte nicht nur Frieden in die vom Krieg heimgesuchte Gegend. Die H\u00e4lfte der els\u00e4ssischen Bev\u00f6lkerung kam ums Leben. Viele Gebiete waren regelrecht entv\u00f6lkert.<\/p>\n<p>Im Westf\u00e4lischen Frieden 1648 trat Habsburg seine els\u00e4ssischen Rechte und Besitzungen komplett ab. Auch im Namen des Reiches trat Habsburg&nbsp; alle Rechte des Reiches im Elsass ab.<\/p>\n<p>Schon 1633 hatte Frankreich Protektionsvertr\u00e4ge mit einigen els\u00e4ssischen Territorien abgeschlossen und diese dann milit\u00e4risch besetzt. 1638 hatte Bernhard von Weimar weite Teile des Elsasses erobert. Er wollte diese<\/p>\n<p>als eigene Herrschaft innerhalb des Reiches. Nach seinem Tod 1639 \u00fcbernahm Frankreich jedoch seine Truppen und die von ihm besetzten Gebiete. Zwischen 1633 und 1679 \u00fcbernahm das K\u00f6nigreich Frankreich<\/p>\n<p>entweder durch Vertr\u00e4ge oder im Zuge der Reunionspolitik mit Gewalt.<\/p>\n<p>F\u00fcr die beiden verbliebenen els\u00e4ssischen Zisterzienserkl\u00f6ster L\u00fctzel und Neubourg bedeutete das, dass sie jetzt unter franz\u00f6sischer Herrschaft kamen. Ihre Tochtergr\u00fcndungen waren aber \u00fcberwiegend im Deutschen Reich.<\/p>\n<p>Das gab bald Probleme mit der Visitation und der Paternalit\u00e4t. So lie\u00dfen die badischen Markgrafen zum Beispiel das zentral in ihrem Machtbereich gelegene Kloster Lichtenthal nicht mehr vom Neubourger Abt visitieren.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur Klostergeschichte von Neubourg.<\/p>\n<p>Der Nachfolger von Abt Bernard Kleibeinsen, Michael Stromeyer ein regelrechter Gl\u00fccksfall f\u00fcr die Abtei. Er kam von Kloster Salem und war einfacher M\u00f6nch. Er verf\u00fcgte \u00fcber ein profundes wirtschaftliches Wissen und war sehr tatkr\u00e4ftig.<\/p>\n<p>Der Konvent lebte von dem, was die Bauern erwirtschafteten. Er schaffte es, St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck die G\u00fcter der Abtei wieder zu erhalten. Obwohl der Konvent noch arm war, achtete er auf&nbsp; vorschriftsm\u00e4\u00dfige&nbsp; monastische Disziplin.<\/p>\n<p>Der Konvent konnte wieder atmen und fand allm\u00e4hlich aus dem elenden Zustand heraus. Die Ruinen verschwanden und der Konvent fand allm\u00e4hlich zu altem Glanz zur\u00fcck.<\/p>\n<p>1656 leitete&nbsp; er zusammen mit Abt Hugo Buchstetter (1651-1664 )aus Tennenbach die Wahl der \u00c4btissin Beatrice in Andlau.<\/p>\n<p>Er starb an Altersschw\u00e4che am 11.August 1669<\/p>\n<p>Auf ihn folgte als 43. Abt Bernard Tuperch (1669-1685). Er war schon Kojadjutor von Abt Michael. In dieser Eigenschaft nahm er auch am Kapitel der \u00c4bte der els\u00e4ssisch-schweizerischen Provinz der Oberdeutschen Zisterzienserkonkregation teil, die<\/p>\n<p>am 15. Februar 1667 stattfand. Er starb am 27. Januar 1685.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Abt kam aus dem lothringischen Kloster St\u00fcrzelbronn im Bitscher Land. Abt Charles Berenger (1685-1692) war dort Prior. Er wurde durch Abt Edmont Quiquerez (1673 \u2013 1677 ) aus Kloster L\u00fctzel in sein Amt eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Seine Wahl wurde am 27. Juli 1685 durch den Generalabt Jean Petit (1670-1692) best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Abt Charles starb am 14. August 1692.<\/p>\n<p>Der 45. Abt Jean Vireau (1692-1715) kam aus Paris. Die Profess hatte er in Citeaux abgelegt. Er war Abt von Villers-Bettnach in&nbsp; Lothringen. Das ist etwa 22 Kilometer von Metz entfernt.<\/p>\n<p>Abt Jean wurde aus&nbsp; zwei Kandidaten ausgew\u00e4hlt und vom franz\u00f6sischen K\u00f6nig Ludwig XIV. (1643-1715) zum Abt von Neubourg bestimmt. Der K\u00f6nig setzte auch in anderen Kl\u00f6ster \u00c4bte ein und die Ordensoberen konnten die Wahl nur<\/p>\n<p>noch best\u00e4tigen. Der L\u00fctzeler Vaterabt Peter Tanner (1677-1702) best\u00e4tigte diese Nominierung also.<\/p>\n<p>In seiner Regierungszeit wurde Charles Perrin, der seine Profess in Neubourg abgelegt hatte und dort Gro\u00dfkeller war, zum Abt von Eu\u00dfertal gew\u00e4hlt. Er starb dort 1724 und wurde in <br \/>Neubourg vor dem Chorgest\u00fchl beerdigt.<\/p>\n<p>Abt Jean regierte 21 Jahre in Neubourg in sehr schwierigen Zeiten. Die Menschenlebt in st\u00e4ndiger Kriegsbedrohung. Der pf\u00e4lzisch Erbfolgekrieg, der spanische und der \u00f6sterreichische Erbfolgekrieg folgten unmittelbar aufeinander<\/p>\n<p>und es bestand immer die Gefahr mit betroffen zu sein. Dazu kamen immer wieder Naturkatastrophen, Hungersn\u00f6te und \u00dcberbev\u00f6lkerung, die \u00e4hnlich wie die Pf\u00e4lzer viele Els\u00e4sser immer wieder zur Auswanderung zwangen.<\/p>\n<p>Zwischen 1671 und 1711 flohen viele Wiedert\u00e4ufer aus der Schweiz ins Elsass. Stra\u00dfburg wurde zum Zentrum der Wiedert\u00e4uferbewegung.<\/p>\n<p>Abt Jean Virau starb am 21. Oktober 1715 im Alter von 64 Jahren.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger Jacques Gacier d\u2019Auvilliers wurde wieder am 23. Dezember 1715 vom Konvent gew\u00e4hlt. Die Wahl erfolgte unter Vorsitz des Abtes von L\u00fctzel&nbsp; Nicolas Delfis (1708-1751). Sie war einstimig und wurde von Generalabt<\/p>\n<p>Edmond II. Perrot (1712-1727) best\u00e4tigt. Abt Jacques hatte an der Sorbonne studiert und mit dem Doktor abgeschlossen. Er war Priester im Kloster Neubourg. Er hatte eine sehr gute Beziehung zu K\u00f6nig Stanislaus I. Leszczy\u0144ski, der ihn oft in Neubourg besuchte.<\/p>\n<p>Seine Tochter Maria, die im August 1725 den franz\u00f6sischen K\u00f6nig Ludwig XV. heiratete, unterhielt einen Briefwechsel mit Abt Jacques. Sie schenkte reiche Schmuckst\u00fccke f\u00fcr die Klosterkirche von Neubourg. Auch der Stra\u00dfburger Bischof Fran\u00e7ois Armand Auguste von Rohan-Soubise (1747-1756)<\/p>\n<p>z\u00e4hlte den Abt zu seinen Freunden. Er hatte gute Beziehungen zum Adel, der sein Wissen und seine Tugend sch\u00e4tzte.<\/p>\n<p>Im Konvent legte er gro\u00dfen Wert auf Disziplin. Am Kloster bl\u00fchte die Wissenschaft. Er schickte mehrere M\u00f6nche nach Paris, die dort den Doktortitel erwarben. Er k\u00fcmmerte sich auch stark um die wirtschaftlichen Belange des Klosters.<\/p>\n<p>Die Kirche wurde komplett renoviert, der Konvent neu aufgebaut. M\u00fchlen wurden wieder errichtet. Er gilt als zweiter Gr\u00fcnder des Klosters. Er bereicherte die Bibliothek mit kostbaren und raren B\u00fcchern.<\/p>\n<p>Er kaufte in Stra\u00dfburg ein Haus. Im Orden war er Generalvikar f\u00fcr Lothringen.<\/p>\n<p>Auch Abt Jacques blieb von Turbulenzen nicht verschont. 1744 verw\u00fcsteten die \u00d6sterreicher das Elsass. Beteiligt war auch das Pandurenkorps des Oberst Franz von der Trenck. Als er eintraf, wurde Kloster Neubourg verpflichtet, ihm 100 Livres und seinen Offizieren 25 Livres<\/p>\n<p>zu zahlen. Der Gesamtschaden, den das Kloster&nbsp; erlitt, belief sich auf 140.000 Livres und verschlang die Einnahmen des Kloster f\u00fcr drei Jahre.<\/p>\n<p>Abt Jacques starb am 19. November 1759 im Alter von 81 Jahren. Er wurde in der Mitte des Altarraumes der Klosterkirche von Neubourg bestattet.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger als 47. und letzter Abt von Neubourg wurde Joseph Specht. Er wurde am 11. Februar 1760 in Anwesenheit des Mutterabtes Gr\u00e9goire Girardin (1751-1790) des vorletzten Abtes von L\u00fctzel gew\u00e4hlt<\/p>\n<p>Im Mai 1760 wurde er im Beisein der \u00c4bte von Pairis&nbsp; Xavier Burst und Sankt Urban Augustin M\u00fcller eingesegnet.<\/p>\n<p>Abt Joseph war seinen Konventualen ein echter Vater und er wurde von ihnen&nbsp; verehrt und geliebt wegen seiner G\u00fcte und Milde.<\/p>\n<p>Am 14. Juli 1789 brach in Frankreich die Revolution aus. Ziel war auch die Abschaffung von Standesprivilegien. Es ging auch um die Abschaffung des Zehnten. Als erste kirchliche Institution gerieten die Orden ins Visier. Am 29. Oktober 1789 wurde per Dekret das Ablegen von Ordensgel\u00fcbden <\/p>\n<p>verboten und am 13. Februar 1790 schaffte die Nationalversammlung die Ordensgeistlichkeit ab. Nur noch Frauenkl\u00f6ster, die in der Krankenpflege und im Schulwesen t\u00e4tig waren, durften bestehen bleiben,Das bedeutet nat\u00fcrlich auch das Aus f\u00fcr den Zisterzierzienserorden in Frankreich.<\/p>\n<p>Viel M\u00f6nche gingen ins Ausland und kamen dort bei den Kl\u00f6stern ihres Ordens unter.<\/p>\n<p>In Neubourg wurden die M\u00f6nche vertrieben, die Geb\u00e4ude zerst\u00f6rt. Nur noch eine kleine spitzbogige Kapelle im Kirchhof blieb \u00fcbrig.<\/p>\n<p>Damit endete eine Abtei, die im Mittelalter zu einer der reichsten im Elsass z\u00e4hlte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gemeinde Dauendorf Departement Bas-Rhin &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das Gr\u00fcndungsdatum von Kloster Neubourg im Elsass ist nicht ganz gesichert.In der Regel werden zwei Zahlen genannt. 1128 (so z.B. Karl Klunzinger in seiner Urkundliche Geschichte der vormaligen Cisterzienser-Abtei Maulbronn, Stuttgart 1854, S. 129) oder 1133 wenn man der Klostertradition folgt. (sie dazu Dr. Lucien Pfleger [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[28],"tags":[],"class_list":["post-3172","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kloester-in-frankreichschwerpunkt-elsass"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3172","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3172"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3172\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3173,"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3172\/revisions\/3173"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3172"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3172"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3172"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}