{"id":1659,"date":"2011-06-09T12:24:13","date_gmt":"2011-06-09T12:24:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=1659"},"modified":"2015-03-02T09:26:51","modified_gmt":"2015-03-02T09:26:51","slug":"kloster-steingaden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=1659","title":{"rendered":"Kloster Steingaden"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/220pxStifterbchlein_38v_Welf_VI.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"220px-Stifterb\u00fcchlein_38v_Welf_VI\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/220pxStifterbchlein_38v_Welf_VI_thumb.jpg\" alt=\"220px-Stifterb\u00fcchlein_38v_Welf_VI\" width=\"139\" height=\"244\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"justify\">Welf VI. wurde 1115 als Sohn des Herzogs Heinrich der Schwarze von Bayern und der Wulfhilde von Sachsen aus der Familie der Billunger geboren. Sein Bruder war Heinrich der Stolze. Als Oberhaupt der welfischen Adelsfamilie hatte er Welf mit Uta, der Tochter des Pfalzgrafen bei Rhein Gottfried von Calw, verheiratet. Nach der Wahl des Staufers Konrad kam es zum offenen Konflikt zwischen Staufern und Welfen. Konrad entzog Heinrich die Herzogt\u00fcmer Bayern und Sachsen und Welf, der mittlerweile Markgraf von\u00a0 Tuszien war, die Markgrafschaft Tuszien.<\/p>\n<p align=\"justify\">1139 starb Heinrich. Welf wurde Vormund von Heinrich dem L\u00f6wen, dem Sohn seines Bruders Heinrich. Er vertrat nun die welfischen Anspr\u00fcche und konnte sie vor allem in Bayern behaupten. Das Verh\u00e4ltnis entspannte sich allm\u00e4hlich. 1146 nahmen sowohl Konrad als auch Welf das Kreuz. Er ordnete seine Verh\u00e4ltnisse und vor seiner Abreise gr\u00fcndete er das Kloster Steingaden 1147. Es sollte wohl in Absprache mit Heinrich dem L\u00f6wen die neue Grablege der Welfen werden.\u00a0 Nach der \u00dcberlieferung der Pr\u00e4monstratenser soll der Ordensgr\u00fcnder Norbert gesagt haben, als er sich auf einer Reise nach Rom befand und durch Steingaden kam, dass an diesem Ort einmal seine M\u00f6nche leben werden. \u201c In hoc loco habitabunt aliquando filii mei.\u201d<\/p>\n<p align=\"justify\"><a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/ka_pk_ste008.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"_ka_pk_ste-008\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/ka_pk_ste008_thumb.jpg\" alt=\"_ka_pk_ste-008\" width=\"154\" height=\"221\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p align=\"justify\">M\u00f6nche aus Rot besiedelten das Kloster. Als Propst wurde Anselm von Rot ernannt, der von 1147 bis\u00a0 zu seinem Tod am 11. Februar 1162 Propst von Steingaden war. Wie damals \u00fcblich wurde Steingaden\u00a0 als Doppelkloster gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p align=\"justify\">Unter Anselm wurde das Kloster ein Hort strenger Lebensf\u00fchrung und hoher Gelehrsamkeit.<\/p>\n<p align=\"justify\">Schon 1156 wurde das Kloster\u00a0 dem Papst unterstellt. Es geh\u00f6rte zun\u00e4chst zur Circaria Sueviae, aber ab dem 16. Jahrhundert zur Circaria Bavaricae. Es wurde der Di\u00f6zese Augsburg zugeteilt, wor\u00fcber lange gestritten wurde, weil es zu der Zeit eigentlich zu Freising geh\u00f6rt h\u00e4tte.<\/p>\n<p align=\"justify\">Das romanische M\u00fcnster, das sogenannte Welfenm\u00fcnster, wurde 1176 unter dem 2. Propst Konrad (1162-90) geweiht. Der Sohn des Klostergr\u00fcnders, Welf VII. starb<\/p>\n<p align=\"justify\"><a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/WelfVI.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"WelfVI\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/WelfVI_thumb.jpg\" alt=\"WelfVI\" width=\"186\" height=\"244\" border=\"0\" \/><\/a>am 12. September 1167 in Siena an Malaria. Er wurde im Welfenm\u00fcnster bestattet. Nachdem auch Welf VI. am 15. Dezember 1191 in Memmingen starb, wurde er neben seinem Sohn in Steingaden begraben.<\/p>\n<p align=\"justify\">In rascher Folge wurden dem Kloster die Pfarreien Peiting (1194) der Stammsitz der bayrischen Welfen, Wiedergeltingen und Prem (1197) Siebnach (1220) Wilmanshofen (1251), Ober und Unterirsingen (1284-1396) Epfach (1286), Holzhausen (1296) Trauchgau (1312) dann schlie\u00dflich die Pfarrei Steingaden selbst inkorpiert. 1758 schlie\u00dflich folgte noch Hohenfurch und Ingenried. In S\u00fcdtirol und zwar in Algund (bei Meran) und Tschars hatte das Kloster seit 1218 ausgedehnte Weinberge. Es betreute auch die Wallfahrtskirchen von Ilgen, Kreuzberg und Wies.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Schwestern wurden bald unabh\u00e4ngig. Sie hatten aber unter dem Adel der Umgebung zu leiden. Deshalb flohen sie zusammen mit den Schwestern von Polling und Rottenbuch, auch eine Welfengr\u00fcndung 1284 nach Benediktbeuren, das damals noch ein Doppelkloster war.<\/p>\n<p align=\"justify\">Das Kloster Steingaden war seit der Gr\u00fcndung reichsunmittelbar. Der Konvent war bis zum 15. Jahrhundert ausschlie\u00dflich dem Adel vorbehalten. Um 1400 verarmte der Konvent. Schlechte Klosterdisziplin und andere Bedr\u00e4ngnisse sorgten daf\u00fcr, dass 1400 nur noch ein Kanoniker im Haus lebte. 1402 brannte es auch noch im Kloster.Zur selben Zeit machte auch das Mutterkloster Rot eine schwere Phase durch. Der dortige Abt Merk (1415-1420) schaffte eine allm\u00e4hliche Konsolidierung der Roter Abtei und Abt Hessler (1421-1457), der auch der zweite Gr\u00fcnder Rots genannt wird, brachte das Kloster wieder zur Bl\u00fcte. Er griff wohl auch in\u00a0 Steingaden ein und forderte den Steingadener Propst Johann S\u00fcrg von S\u00fcrgenstein (1402-1431) zum R\u00fccktritt auf. Au\u00dferdem wurde das Kloster unter den Schutz der Herz\u00f6ge von Bayern gestellt. Langsam wendeten sich die Dinge wieder zum Besseren. 1434 wurde das Kloster zur Abtei erhoben. Der erste Abt war Johann Scheiterer (1431-1445). 1456 bis 1491 war Kaspar Suiter Abt. Er lie\u00df das Kloster in sp\u00e4tgotischem Stil<\/p>\n<p align=\"justify\"><a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/ka_ks145_01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"_ka_ks-145_01\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/ka_ks145_01_thumb.jpg\" alt=\"_ka_ks-145_01\" width=\"154\" height=\"193\" border=\"0\" \/><\/a>erneuern. 1485 erhielt die Abtei die Pontifikalien.<\/p>\n<p align=\"justify\">Im April 1525 erhoben sich die Bauern im Allg\u00e4u und Mittelschwaben. Der Schw\u00e4bische Bund bat Herzog Ludwig von Baiern, nach Mindelheim Reiter zu legen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Um den Lech\u00fcbergang zu sichern, hatte er Kriegsvolk nach Landsberg gelegt. Am 20. April lie\u00df er Buchloe pl\u00fcndern und legte es in Schutt und Asche. Die Antwort der Bauern blieb nicht aus. Der Allg\u00e4uer Haufe unter ihrem F\u00fchrer Knopf von Leubas z\u00fcndete die Burgen von Irmatshofen und Angelberg an und der Buchloer Haufe, mittlerweile \u00fcber 3000 Aufst\u00e4ndische stark unter ihrem F\u00fchrer Sebastian Bader, zog nach Steingaden und brandschatzte und pl\u00fcnderte das Kloster. Dabei ging der gr\u00f6\u00dfte Teil des Archivs verloren. Unter Abt Johann Dimpt (1527-1535) begann der Wiederaufbau im Renaissancestil. 1534 entstand das heutige Chorgest\u00fchl. Unter Abt Gallus Theiniger (1580-1606) kam 1600 ein Freskenzyklus hinzu, von dem in der Vorhalle die Welfengenealogie noch erhalten ist. W\u00e4hrend viele Kl\u00f6ster im schw\u00e4bisch-bairischen Raum unter dem Schmalkaldischen Krieg und den Wirren der Reformationszeit zu leiden hatte, blieb Steingaden davon verschont und erlebte eine Bl\u00fctezeit. Abt Theiniger machte sich auch um die Reform des Ordens verdient. Er rief Kanoniker aus Brabant. 1624 wurde ein Noviziat eingerichtet. Dann aber kam der Drei\u00dfigj\u00e4hrige Krieg. Abt August Bonenmayer (1645-1674) musste die erneute Zerst\u00f6rung des Klosters erleben. 1646 brannten franz\u00f6sische Truppen das Kloster nieder. Dabei wurde auch die Bibliothek zerst\u00f6rt. Aber er bewerkstelligte auch den Wiederaufbau nach den Kriegszerst\u00f6rungen im aufkommenden Barockstil.<\/p>\n<p align=\"justify\"><a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/220pxSteingadenInterieur.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"220px-Steingaden-Interieur\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/220pxSteingadenInterieur_thumb.jpg\" alt=\"220px-Steingaden-Interieur\" width=\"184\" height=\"244\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p align=\"justify\">Den \u00c4bten gelang es schlie\u00dflich alle Sch\u00e4den zu beheben. Auch die Wirtschaftskraft<\/p>\n<p align=\"justify\">konnte wieder gest\u00e4rkt werden. Ab 1616 \u00fcbernahm Steingaden vom Kloster Oberzell die Rechte des Mutterklosters \u00fcber das Stift Griffen in K\u00e4rnten. 1661 wurde das unter Ottheinrich 1557\u00a0 im Zuge der Reformation aufgehobene und s\u00e4kularisierte Kloster Speinshart, das 25 km s\u00fcd\u00f6stlich von Bayreuth und 30 km nordwestlich von Weiden liegt, von Steingaden aus wieder besiedelt .<\/p>\n<p align=\"justify\">Die j\u00e4hrlichen Einnahmen konnten wieder auf 34.000 Gulden gesteigert werden, wof\u00fcr 904 Gulden Steuer zu entrichten waren. Es verf\u00fcgte \u00fcber 1619 Joch Waldbesitz also rund 950 Hektar. Auch die Zahl der Konventualen hatte sich durchaus positiv entwickelt. War 1404 nur noch ein Kanoniker im Kloster, so waren es 1623 schon 28, 1764 45 und 1803 bei der Aufhebung immerhin\u00a0 noch 25. Das alles lie\u00df sich nicht schlecht an. Abt Antonius Erath von Erathsburg (1708-1715) begann dann allerdings wieder mit verschwenderischer Amtsf\u00fchrung. Das Kloster war ber\u00fcchtigt wegen seines luxuri\u00f6sen M\u00f6nchslebens. Es hatte die sch\u00f6nsten Schimmelkutschpferde im weiten Umland.<\/p>\n<p align=\"justify\">Abt Hyazinth Gassner (1729-1745) wollte die im Pr\u00e4monstratenserorden vielfach \u00fcblichen Fronleichsnamsprozession auch in Steingaden einf\u00fchren. Dazu lie\u00df er durch Pater Magnus Straub eine Figur zusammenzimmern die von dem Maler und Laienbruder Frater Lucas mit \u00d6lfarben gefasst wurde. Von 1730-1732 wurde sie auch in der Prozession mitgef\u00fchrt, dann aber wieder ausrangiert und beim Klosterwirt deponiert. Dieser schenkte sie 1738 der Wiesb\u00e4uerin Lori, die dort einen Ein\u00f6dhof f\u00fchrte. Kurz danach erz\u00e4hlte ihr Mann Martin Lori \u00fcberall herum, seine Frau habe die Figur weinen sehen. Die Steingadener M\u00f6nche waren sehr skeptisch. Der Abt meinte, man solle dem Lori auf keinen Fall Glauben schenken. Schlie\u00dflich sei er als Alkoholiker bekannt. Trotzdem machte die Erz\u00e4hlung schnell die Runde. Ein regelrechter Wallfahrtsboom brach aus. Bauer Lori verk\u00f6stigte die Pilger und machte gl\u00e4nzende Gesch\u00e4fte. Daran wollte auch der Konvent teilhaben. Eine Wallfahrtskirche<\/p>\n<p align=\"justify\"><a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/120pxBaviera._Iglesia_de_Wies_Wieskirche.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"120px-Baviera._Iglesia_de_Wies_(Wieskirche)\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/120pxBaviera._Iglesia_de_Wies_Wieskirche_thumb.jpg\" alt=\"120px-Baviera._Iglesia_de_Wies_(Wieskirche)\" width=\"124\" height=\"94\" border=\"0\" \/><\/a>\u00a0 sollte gebaut werden. 1744 gab es die ersten Baupl\u00e4ne. Baumeister ist Dominikus Zimmermann, im Pr\u00e4monstratenserorden kein Unbekannter. Schlie\u00dflich hat er auch die Wallfahrtskirche Steinhausen mit dem Gnadenbild Mariens ausgef\u00fchrt und auch einen Bauplan f\u00fcr das Neue Kloster in Schussenried entworfen. Der allerdings nicht zur Ausf\u00fchrung kam.<\/p>\n<p align=\"justify\">1745 wurde noch ohne Baugenehmigung begonnen. Abt Hyazinth Glaser verstarb 1745. Er legte seinem Nachfolger Abt Marian Mayr (1745-1772) den Bau der Wies ans Herz. Der neue Abt stammte \u00fcbrigens wie Dominikus Zimmermann aus Landsberg am Lech. Die Baukosten waren mit 30.000 Gulden veranschlagt. 1746 legte Probst Herkulan Karg aus Diessen den Grundstein. Aber die Baukosten stiegen, schlie\u00dflich auf das achtfache des Voranschlags. Einmal waren die Transportkosten enorm hoch, dann fielen hohe Holzkosten\u00a0 an f\u00fcr Dachstuhl und Gew\u00f6lbe. Dazu kam noch sehr schwieriges Gel\u00e4nde,\u00a0 der Lehm der Endmor\u00e4ne.<\/p>\n<p align=\"justify\">Au\u00dferdem mussten 20.000 Gulden f\u00fcr den Wegebau aufgebracht werden, zun\u00e4chst f\u00fcr den Transport, aber auch die Pilger mussten ja anreisen, damit sich das rechnete. Steingaden war pleite. Der Abt resignierte. Das Kloster erholte sich bis zur S\u00e4kularisation nicht mehr, obwohl mit dem letzten Abt Gilbert Michl (1786-1803,+ 1828) nochmals ein guter Wirtschafter an der Regierung war.<\/p>\n<p align=\"justify\">Bleibt noch anzumerken, dass auch der Bau von Steinhausen den damaligen Schussenrieder Abt Didacus Str\u00f6bele 1733 zur Abdankung gezwungen hatte. Dominikus Zimmermann verbrachte seinen Lebensabend in einem Haus neben der Wies. Die Familie Lori hatte den Sprung von der armen Ein\u00f6dbauernfamilie zur angesehenen Gastwirtsfamilie geschafft. Der als Kirchenbauer wenig erfolgreiche Sohn von Dominikus Zimmermann heiratete 1750 die mittlerweile verwitwete Entdeckerin des Tr\u00e4nenwunders<\/p>\n<p align=\"justify\"><a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/81pxBaviera._Iglesia_de_Wies_Wieskirche._Altar_mayor.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; border-width: 0px;\" title=\"81px-Baviera._Iglesia_de_Wies_(Wieskirche)._Altar_mayor\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/81pxBaviera._Iglesia_de_Wies_Wieskirche._Altar_mayor_thumb.jpg\" alt=\"81px-Baviera._Iglesia_de_Wies_(Wieskirche)._Altar_mayor\" width=\"85\" height=\"123\" border=\"0\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/220pxSteingadenInterieur1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; border-width: 0px;\" title=\"220px-Steingaden-Interieur\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/220pxSteingadenInterieur_thumb1.jpg\" alt=\"220px-Steingaden-Interieur\" width=\"184\" height=\"244\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p align=\"justify\">Das Kloster wurde 1803 im Zuge der S\u00e4kularisation aufgehoben. Die Klostergeb\u00e4ude wurden von den Br\u00fcdern Mayer erworben und 1819 bis auf den Fl\u00fcgel mit dem romanischen Kreuzgang abgebrochen. Die Klosterkirche, das Welfenm\u00fcnster ist jetzt Pfarrkirche von Steingaden. Angeblich hatte der bayrische Staat geplant, auch die Wieskirche abrei\u00dfen zu lassen. Nur der Widerstand der Bauern aus der Umgebung habe dies verhindert. Belegen l\u00e4sst sich das aber nicht.<\/p>\n<p align=\"justify\">Heute aber ist die Wieskirche\u00a0 Weltkulturerbe und gro\u00dfer Touristenmagnet am Ende der Romantischen Stra\u00dfe.<\/p>\n<p align=\"justify\"><a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/220pxSteingaden_Kloster_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"220px-Steingaden_Kloster_1\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/220pxSteingaden_Kloster_1_thumb.jpg\" alt=\"220px-Steingaden_Kloster_1\" width=\"184\" height=\"244\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Pr\u00f6pste und \u00c4bte von Steingaden<\/p>\n<p>1. Pr\u00f6bste<\/p>\n<p align=\"justify\">Anselm\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1147-1162\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Eberhard\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1293-1311<\/p>\n<p align=\"justify\">Konrad\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1162-1190\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ulrich\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1311-1337<\/p>\n<p align=\"justify\">Gebizo\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1190-1198\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Berthold\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1337-1379<\/p>\n<p align=\"justify\">Walter\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1198 \u20131208\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Berthold\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1369-1379<\/p>\n<p align=\"justify\">Berthold\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1208-1223\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Johann Brotschneider 1379-1385<\/p>\n<p align=\"justify\">Gebizo\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1223-1239\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Konrad\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1385-1392<\/p>\n<p align=\"justify\">Berthold\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1239-1265\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ulrich\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1392-1400<\/p>\n<p align=\"justify\">Mangold\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1266-70,1276\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Petrus\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1400- 1402<\/p>\n<p align=\"justify\">Egino\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1270 ?-1281\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Johann S\u00fcrg von S\u00fcrgenstein<\/p>\n<p align=\"justify\">Heinrich\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1273\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1402-1431<\/p>\n<p align=\"justify\">Dietrich\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1281-1293<\/p>\n<p align=\"justify\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 2. \u00c4bte<\/p>\n<p align=\"justify\">\n<p align=\"justify\">Johann Scheiterer\u00a0\u00a0 1431-1445\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Johann Dimpt\u00a0 1527-1535<\/p>\n<p align=\"justify\">Johann Pfeiffer\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1445-1450\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Michael Moser 1535-1553<\/p>\n<p align=\"justify\">Konrad Fischer\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1450-1456\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Joachim Wiedemann (Salicetus)<\/p>\n<p align=\"justify\">Kaspar Suiter\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1456-1491\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1553-1580<\/p>\n<p align=\"justify\">Vitus Meier\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1491-1500\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Gallus Theininger 1580-1606<\/p>\n<p align=\"justify\">Ulrich Griespeitel\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1501-1523\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Georg Fr\u00fchsch\u00fctz 1606-1623<\/p>\n<p align=\"justify\">Norbert Marstaller\u00a0\u00a0\u00a0 1623-1645\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Magnus Pracht 1715-1729<\/p>\n<p align=\"justify\">August Bonenmayer 1645-1674\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Hyacinth Ga\u00dfner\u00a0 1729-1745<\/p>\n<p align=\"justify\">Gilbert Schmid von Wellnstein\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Marian Mayr 1745-1772<\/p>\n<p align=\"justify\">1674-1684\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Gregor Fischer 1772-1774<\/p>\n<p align=\"justify\">Hieronymus Hail\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1684-1687\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Franz Weber 1774-1777<\/p>\n<p align=\"justify\">Augustin Bauer\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1687-1699\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Augustin Bauer 1777-1784<\/p>\n<p align=\"justify\">Marian Biechele\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1699-1708\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Gilbert Michl 1686-1803 + 1828<\/p>\n<p align=\"justify\">Antonius Erath v. Erathsburg 1708-1715<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Welf VI. wurde 1115 als Sohn des Herzogs Heinrich der Schwarze von Bayern und der Wulfhilde von Sachsen aus der Familie der Billunger geboren. Sein Bruder war Heinrich der Stolze. Als Oberhaupt der welfischen Adelsfamilie hatte er Welf mit Uta, der Tochter des Pfalzgrafen bei Rhein Gottfried von Calw, verheiratet. 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