{"id":1181,"date":"2011-03-08T20:28:06","date_gmt":"2011-03-08T20:28:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=1181"},"modified":"2011-03-20T12:33:58","modified_gmt":"2011-03-20T12:33:58","slug":"kloster-ursberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=1181","title":{"rendered":"Kloster Ursberg"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/index5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border: 0px;\" title=\"index5\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/index5_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"index5\" width=\"79\" height=\"95\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Name Ursberg wurde im Mittelalter wohl aus Ursus\u201d B\u00e4r abgeleitet. Deshalb auch der B\u00e4r im Wappen. Heute deutet man es Berg des Ur oder Auerochsen. Urkundlich wird Ursberg 1104 erstmals im Zusammenhang mit einem Wernher von Ursberg erw\u00e4hnt. In Ursberg auf dem Michelsberg stand urspr\u00fcnglich die Ursberger Burg. Dort wohnten die Edelfreien von Schwabegg, L\u00fctzelburg, Hairenbuch und Waltenhausen. Die Stammburg der Herren von Schwabegg war die fr\u00fchmittelaterliche Ungarnschutzburg Haldenburg in den Stauden auf der Wertachleite. Dort lebten die Schwabegger als staufische Dienstleute. Sie starben schon relativ fr\u00fch aus. 1167 fiel der letzte Namenstr\u00e4ger Adelgoz auf dem Kreuzzug des Barbarossa einer Seuche zum Opfer.<\/p>\n<p>1119 errichtete der Edle Wernher III. von Schwabegg-Balzheim unterhalb seiner Burg in Ursberg ein Kloster . Auch das Augustinerchorfrauenstift Edelstetten wurde von der Familie von Schwabegg gegr\u00fcndet und zwar von Gisela von Schwabegg-Balzhausen, die in diesem Kloster auch erste \u00c4btissin war.<\/p>\n<p>Nach der \u00dcberlieferung des Pr\u00e4monstratenserordens lebten 1125 schon regulierte Chorherren in Ursberg. Diese traten anl\u00e4sslich eines Aufenthalts von Norbert von Xanten seiner Gemeinschaft bei. Um 1127 sandte Norbert den M\u00f6nch Ulrich, der in seiner Gemeinschaft in Pr\u00e9montre lebte mit Gef\u00e4hrten nach Ursberg. Er wurde der erste Propst und schuf die Voraussetzungen f\u00fcr ein bl\u00fchendes Klosterleben. Er starb am 1. August 1136 in Ursberg. Sein Nachfolger war Grimo (um 1100-1173) Er wurde sp\u00e4ter selig gesprochen. In einer Augsburger Bischofsurkunde erscheinen die Ursberger Chorherren als Br\u00fcder nach der Regel des Heiligen Augustinus, also Pr\u00e4monstratenser.<\/p>\n<p>Graf Werner war der Vogt des Bistums Augsburg und wie der Augsburger Bischof<\/p>\n<p>Hermann von Augsburg auf Seiten des K\u00f6nigs gegen den Papst. Die Exkommunikation des Bischofs von 1119-1123 brachten Klerus und Kl\u00f6ster der Di\u00f6zese in einen Loyalit\u00e4tskonflikt. Auch der Vogt ging auf Distanz zum Bischof. Ungeachtet der Querelen des immer noch andauernden Investiturstreits bl\u00fchte das Kloster rasch auf. Schon 1128 besiedelte Ursberg das Stift Osterhofen bei Passau. 1130 folgte das in der N\u00e4he gelegene Stift Roggenburg und 1135 das Stift Kaisheim<\/p>\n<p>1130 best\u00e4tigt der Augsburger Bischof das Kloster\u00a0 und stattet es mit dem Recht der freien Propstwahl aus.<\/p>\n<p>1143 wird die Abtei mit Zustimmung der Stifterfamilie unter den Schutz Konrad III., des ersten Staufer auf dem K\u00f6nigsthron, gestellt. Er privilegiert das Stift als Reichskloster.<\/p>\n<p>Der Adel der Umgebung bedachte das Kloster gro\u00dfz\u00fcgig mit Stiftungen. Einige Adlige traten ins Kloster ein und widmeten beim Eintritt ihre Besitzungen dem Kloster, so Ritter Ulrich von Hasberg (Propst von 1182-1203) und Konrad von Lichtenau (Propst von 1226- 1240), der lange Zeit als alleiniger Verfasser der Ursberger Chronik galt.<\/p>\n<p>Es kamen weiter Filialgr\u00fcndungen dazu. 1140 \u00fcbernahmen die Chorherren aus Ursberg das Stift Sch\u00e4ftlarn im Isartal und 1142 holte Bischof Otto von Freising (um 1112-1158) die Ursberger Chorherren zur Gr\u00fcndung von Neustift bei Freising. Ursberg hatte noch im 18. Jahrhundert das Recht zur Visitation der Tochterkl\u00f6ster.<\/p>\n<p>Um 1215 schreibt Propst Burchard die Ursberger Chronik. Erst seit 1764 gilt Burchard und nicht sein Amtsnachfolger Konrad von Lichtenau als Verfasser. Burchhard wurde um 1170 in Biberach an der Riss geboren. 1202 wird er durch den Konstanzer\u00a0 Bischof Diethelm von Krenklingen zum Bischof geweiht. 1205 tritt er als Novize ins Pr\u00e4monstratenserstift Schussenried ein. Schon 1209 wird er dort zum Propst gew\u00e4hlt. In Schussenried war er wohl nicht sehr lange. 1210 ist er in Rom. 1215 wird er in Ursberg zum Propst gew\u00e4hlt. in Ursberg schreibt er auch seine Chronik. Sein genaues Sterbedatum ist unbekannt. Es liegt um 1231. Die Chronik z\u00e4hlt zu den bedeutendsten, allerdings noch zu den letzten un\u00fcbersetzten Werken der mittelalterlich-lateinischen Weltchronistik.<\/p>\n<p>Zu\u00a0 den bedeutendsten noch erhaltenen Kunstwerken aus Ursberg z\u00e4hlt das romanische Kreuz mit den Assistenzfiguren der Gottesmutter und des Evangelisten Johannes.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Kreuzursberg.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border: 0px;\" title=\"Kreuzursberg\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Kreuzursberg_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kreuzursberg\" width=\"125\" height=\"244\" \/><\/a>Wie bei den fr\u00fchen Pr\u00e4monstratenserkl\u00f6ster \u00fcblich war Ursberg ein Doppelkloster. Der Frauenkonvent bestand noch 1320.<\/p>\n<p>Nachdem 1167 das letzte m\u00e4nnliche Mitglied der Familie von Schwabegg verstorben war, zog Kaiser Friedrich Barbarossa die Vogteirechte an sich. Das hei\u00dft der jeweilige Propst oder sp\u00e4ter Abt war im Territorium des Klosters Landesherr.<\/p>\n<p>Die Vogtei kam im 13. Jahrhundert an das Reich. Von da hatten die Vogtei gew\u00f6hnlich die Inhaber des Reichslehens von Neuburg an der Kammel inne, die Geschlechter von Hohenberg (1273), von Ellerbach (1349), von Rechberg, von Montfort, die Reichsstadt Ulm (1523) und ab 1548 \u00d6sterreich.<\/p>\n<p>Um 1350 erh\u00e4lt das Kloster wichtige Herrschaftsrechte, als Karl IV. Burkhart von Ellerbach die Vogteirechte \u00fcbertrug. Sp\u00e4testens 1365 wird Ursberg zur Abtei erhoben. 1418 erhalten die Ursberger \u00c4bte die Pontifikalien.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/abtsartorgrab.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border: 0px;\" title=\"abt sartor grab\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/abtsartorgrab_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"abt sartor grab\" width=\"184\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p>Abt Wilhelm Sartor (1407-1448) ist der erste infulierte Abt von Ursberg. Das 15. Jahrhundert gilt aber als Zeit st\u00e4ndiger Konflikte zwischen den \u00c4bten und dem Konvent.<\/p>\n<p>Seit 1488 geh\u00f6rt die Abtei dem Schw\u00e4bischen Bund an, dem 1488 auf dem Reichstag von Esslingen auf Veranlassung von Friedrich III. gegr\u00fcndeten Zusammenschluss der schw\u00e4bischen Reichsst\u00e4nde.<\/p>\n<p>Im Bauernkrieg 1525 wird das Kloster ausgepl\u00fcndert und verw\u00fcstet. Die Konventsgeb\u00e4ude fielen der Brandstiftung einer B\u00e4uerin zum Opfer. Das Kloster soll acht Tage lang gebrannt haben. Die Truppen des Schw\u00e4bischen Bundes hielten dann aber ein blutiges Strafgericht \u00fcber die Klosteruntertanen.<\/p>\n<p>Knapp 100 Jahre sp\u00e4ter, n\u00e4mlich 1632 zogen die Schwedischen Truppen durch Schwaben. Das Stift und die Kirche wurde wieder ein Raub der Flammen. Auch das Archiv ging dabei gro\u00dfenteils verloren. Wie im \u00fcbrigen Schwaben w\u00fctete die Pest und Hunger Not suchten auch Ursberg heim. Das nicht weit entferne Roggenburg hatte nach 1200 Einwohnern im Jahr 1632 am Kriegsende gerade noch 16. Der Ursberger\u00a0 Konvent lebte weit verstreut und\u00a0 bezog erst 1644 auf dem Michelsberg eine Notunterkunft. Zwischen 1666 und 1674 wurde der Wiederaufbau der zerst\u00f6rten Kirche und des Stifts in Angriff genommen. Im Gegensatz zu anderen Konventen in Schwaben wurde Ursberg kein eigentliches Barockkloster. Erst 1766 entschloss man sich zu einer Renovierung im Stil des sp\u00e4ten Rokokos. Neben der regen Baut\u00e4tigkeit wurde 1777 auch eine umfassende \u201cPolicey-Ordnung\u201d erlassen, die die Sonn-und Feiertagsordnung regelte, den Wirtshausbesuch bis hin zum Gl\u00fccksspiel der Stiftsuntertanen. Ende des 18. Jahrhunderts war wie in allen schw\u00e4bischen Kl\u00f6stern Experimentierfreude und Wissensdurst am Werk. In Schussenried lebte der \u201cfliegende M\u00f6nch\u201d und in Ottobeuren und Ursberg lie\u00df man einen Hei\u00dfluftballon im Klosterhof starten, allerdings mit wenig Erfolg.<\/p>\n<p>Erst 1775 wurde die Abtei reichsunmittelbar.<\/p>\n<p>1793 wurde in Ursberg die Lateinschule gebaut und 1795-1796 die Bibliothek.<\/p>\n<p>Das Jahr 1802 bedeutete wie f\u00fcr praktisch alle Kl\u00f6ster das Ende der Pr\u00e4monstratenserabtei Ursberg. Die S\u00e4kularisation beendete \u00fcberall bis zu 1000 Jahren Klosterleben. Zwar galt Ursberg zu Beginn des 19. Jahrhunderts als eines der \u00e4rmsten Pr\u00e4latenkl\u00f6ster. Doch hatte es kr\u00e4ftig in Eigenbetrieben investiert<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/249b.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border: 0px;\" title=\"249b\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/249b_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"249b\" width=\"209\" height=\"244\" \/><\/a>und verf\u00fcgte bei seiner Aufl\u00f6sung \u00fcber beachtliche Aktiva. Kloster Ursberg fiel an das bayrische Kurf\u00fcrstentum, durfte aber noch drei Jahre das Klosterleben weiterf\u00fchren.<\/p>\n<p>1884 kaufte der schw\u00e4bische Pfarrer Dominikus Ringeisen den leerstehenden Geb\u00e4udekomplex vom bayrischen Staat und begann mit der Errichtung seiner \u201cKretinen, Blinden, Taubstummen und Epileten-Versorgungsanstalt\u201d. Er gr\u00fcndete die Schwesternkonkregation St. Josef, die nach den Regeln des heiligen Franziskus lebte. Beim Tode Ringeisens 1904 galt sein Werk mit Filialen in ganz Bayern als gr\u00f6\u00dfte karitative Einrichtung der katholischen Kirche in Deutschland. Die nationalsozialistische Ideologie machte nat\u00fcrlich auch nicht vor Ursberg halt. 227 Patienten, \u00fcberwiegend M\u00e4nner, wurden zwangssterilisiert. Im Zuge der Euthanasie wurden 199 Menschen ermordet. Weitere 180 starben an Hunger und bewusster Vernachl\u00e4ssigung.<\/p>\n<p>Das Dominikus-Ringeisen-Werk ist heute eine Stiftung \u00f6ffentlichen Rechts. In Ursberg ist nach wie vor eine Heil-und Pflegenanstalt mit zahlreichen Werkst\u00e4tten, eine Fachschule f\u00fcr Heilerziehungspflege, eine F\u00f6rderschule, ein Gymnasium und ein Klostergasthaus mit eigener Brauerei.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/index1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border: 0px;\" title=\"index1\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/index1_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"index1\" width=\"115\" height=\"83\" \/><\/a>Pr\u00f6pste und \u00c4bte Ursbergs<\/p>\n<blockquote><p><strong>PRAEPOSITI:<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<ul>\n<li>Ulrich I 1125-1136<\/li>\n<li>Grimo 1136-1172<\/li>\n<li>Walchun 1172-1178<\/li>\n<li>Dietrich I 1178-1182<\/li>\n<li>Ulrich II v. Hasberg 1182-1203<\/li>\n<li>Friedrich I 1208-1215<\/li>\n<li>Burchard 1215-1226 res + 1230<\/li>\n<li>Konrad I von Liechtenau 1226-1240<\/li>\n<li>Berthold I 1240-1245<\/li>\n<li>Konrad II v. Winzern 1245-1248<\/li>\n<li>Friedrich II 1248-1257<\/li>\n<li>Heinrich I von Kn\u00f6ringen 1258-1262<\/li>\n<li>Hermann 1a 1262-1268, depos.<\/li>\n<li>Dietrich II 1268-1275<\/li>\n<li>Hermann 2a 1275-1283<\/li>\n<li>Ludwig I 1283-1295<\/li>\n<li>Heinrich II v. Kn\u00f6ringen 1295-1300<\/li>\n<li>Albert I von E\u00dflingen 1300<\/li>\n<li>Berthold II v. Marchtal 1300-1301<\/li>\n<li>Ludwig II 1301-1318<\/li>\n<li>Heinrich III von Kirchheim 1318-1323<\/li>\n<li>Konrad III Pileolus 1323-1324, res.<\/li>\n<li>Heinrich IV Ziechenbogen 1324-1333<\/li>\n<li>Albert II 1333-1340<\/li>\n<li>Heinrich V. Keller 1340-1348, res.<\/li>\n<li>Berthold III 1348-1355<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote><p><strong>ABBATES:<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<ul>\n<li>Heinrich VI v. Rain 1355-1374<\/li>\n<li>Albert III 1374-1398<\/li>\n<li>Heinrich VII v. Pfeffenhausen 1398-1407<\/li>\n<li>Wilhelm I Sartor 1407-1448, res.<\/li>\n<li>Balthasar v. Seebach 1448-1449<\/li>\n<li>Jodocus Seiz 1449-1458<\/li>\n<li>Ulrich IV S\u00e4ckler 1458-1469, depos.<\/li>\n<li>Johannes Gerngro\u00df 1469-1479<\/li>\n<li>Johannes II Ribler 1479-1500, res.<\/li>\n<li>Wilhelm II Henselmann 1500-1523<\/li>\n<li>Thomas Mang 1523-1569<\/li>\n<li>Georg I. Lechler 1569-1575<\/li>\n<li>Georg II Lock 1575-1589, res.<\/li>\n<li>Michael Ammann 1589-1592<\/li>\n<li>Jacobus M\u00fcller 1592-1595<\/li>\n<li>Johannes III Sausenthaler 1595-1617<\/li>\n<li>Vitus Sch\u00f6nhainz 1617-1628, res.<\/li>\n<li>Matthaeus Hechenrieder 1628-1672<\/li>\n<li>Maximilian Endgruber 1672-1681<\/li>\n<li>Joseph I D\u00fcrr 1681-1708, res.<\/li>\n<li>Joseph II Held 1708-1729<\/li>\n<li>Johannes Evang. Haller 1729-1746, res.<\/li>\n<li>Joseph III Seitz 1746-1771<\/li>\n<li>Wilhelm III Sch\u00f6llhorn 1771-1790<\/li>\n<li>Aloysius H\u00f6gg 1790-1803<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Name Ursberg wurde im Mittelalter wohl aus Ursus\u201d B\u00e4r abgeleitet. Deshalb auch der B\u00e4r im Wappen. Heute deutet man es Berg des Ur oder Auerochsen. Urkundlich wird Ursberg 1104 erstmals im Zusammenhang mit einem Wernher von Ursberg erw\u00e4hnt. In Ursberg auf dem Michelsberg stand urspr\u00fcnglich die Ursberger Burg. 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