{"id":753,"date":"2011-01-18T17:34:21","date_gmt":"2011-01-18T17:34:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=753"},"modified":"2011-01-18T17:38:08","modified_gmt":"2011-01-18T17:38:08","slug":"schloss-warthausen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=753","title":{"rendered":"Schloss Warthausen"},"content":{"rendered":"<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/539s133a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border: 0px;\" title=\"539s133a\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/539s133a_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"539s133a\" width=\"244\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Herren von Warthausen lassen sich schon\u00a0 1108 urkundlich nachweisen. Ein Adelbert von Warthausen taucht in den Annalen des Klosters Zwiefalten und 1129 als Zeuge in einer Schenkungsurkunde f\u00fcr das Kloster Ochsenhausen auf. 1168 wird die Herrschaft an Friedrich Barbarossa verkauft. Der Enkel Friedrichs verleiht die Herrschaft seinem Truchsessen Eberhard von Waldburg. Es bildet sich eine Linie Waldburg-Warthausen. Seine S\u00f6hne Ulrich und Heinrich erscheinen erstmals 1234 als Truchsessen von Warthausen. Anfang des 14. Jahrhunderts stirbt die Linie Warthausen aus. Warthausen kommt an die Herren von Waldsee, die aber schon 1331 die Herrschaft an die Herz\u00f6ge Albrecht und Otto von \u00d6sterreich verkaufen. 1380 best\u00e4tigt Herzog Albrecht von \u00d6sterreich als Herr von Warthausen ein Franziskanerinnen-Kloster in Warthausen. Wie viele der \u00f6sterreichischen Herrschaften ist auch Warthausen vielfach verpf\u00e4ndet. Von 1446 ist es in pfandschaftlichem Besitz der Stadt Biberach. 1529 wird Warthausen dem kaiserlichen Rat Dr. Hans von Schad von Mittelbiberach die Herrschaft Warthausen zun\u00e4chst pfandweise, aber schon ab 1532 als Mannlehen \u00fcberlassen und verbleibt bis Ende des 17. Jahrhunderts im Besitz der Familie Schad. Am 15. Dezember 1692 stirbt der letzte Schad, n\u00e4mlich Leopold von Schad ohne Nachkommenschaft. Die Herrschaft f\u00e4llt wieder an \u00d6sterreich. Dieses verleiht sie dem Grafen Johann Philipp Josef von Stadion am 18. Januar 1696 als Lehen.<\/p>\n<p>Das Schloss mit seinem renaissanceartigen Charakter ist um 1620 entstanden.<a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/schlossw.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border: 0px;\" title=\"schlossw\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/schlossw_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"schlossw\" width=\"244\" height=\"171\" \/><\/a> Als sich Friedrich von Stadion 1761 vom f\u00fcrstbisch\u00f6flichen Hof in Mainz wegen Querelen zur\u00fcckziehen muss, beginnt die gro\u00dfe Zeit Warthausens. Graf Stadion versammelte zusammen\u00a0 mit seinem vorehelichen Sohn Georg Michael Frank genannt La Roche und dessen\u00a0 Frau Sophie , Arzttochter aus Kaufbeuren, am Warthausener Musenhof\u00a0 seine G\u00e4ste. Seine Tochter Maximiliana, letzte \u00c4btissin des Damenstifts Buchau, <a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/20101130151000MariaMaximilianavonStadion.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; margin-left: 0px; margin-right: 0px; border: 0px;\" title=\"20101130151000!Maria-Maximiliana-von-Stadion\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/20101130151000MariaMaximilianavonStadion_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"20101130151000!Maria-Maximiliana-von-Stadion\" width=\"204\" height=\"137\" align=\"right\" \/><\/a> der Maler Johann<\/p>\n<p>Heinrich Tischbein der \u00c4ltere, der Dichter und \u00dcbersetzer Christoph Martin Wieland, der in Biberach als Senator und Kanzleiverwalter arbeitete, der Pr\u00e4monstratenser Pater und angesehene Prediger Sebastian Sailer aus Obermarchtal, der Ortspfarrer Valentin Ignaz Heggelin, der mit den Ideen der Aufkl\u00e4rung vertraut war und die Reichs\u00e4bte aus den Kl\u00f6stern der Umgebung nahmen an dem Kreis teil. Wieland ermutigte und f\u00f6rderte seine fr\u00fchere Verlobte Sophie bei ihren schriftstellerischen Arbeiten und ver\u00f6ffentlichte die \u201cGeschichte des Fr\u00e4uleins Sternheim\u201d zun\u00e4chst anonym unter seinem Namen als Herausgeber.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/images4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; border: 0px;\" title=\"images\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/images_thumb4.jpg\" border=\"0\" alt=\"images\" width=\"121\" height=\"124\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/index7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; border: 0px;\" title=\"index\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/index_thumb4.jpg\" border=\"0\" alt=\"index\" width=\"130\" height=\"154\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sophie La Roche\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Christoph Martin Wieland.<\/p>\n<p>Als Marschall Ney, ein General Napoleons, der im Krieg gegen \u00d6sterreich Erzherzog Ferdinand 1805 bei G\u00fcnzburg bezwang, hat\u00a0 seinen Sitz von Mai bis Oktober 1806 in Schloss Warthausen.<\/p>\n<p>Der Sohn Friedrichs von Stadion Johann Philipp von Stadion war \u00f6sterreichischer Staatskanzler und Finanzminister und als solcher ein eingefleischter Gegner Napoleons. Als W\u00fcrttemberg 1806 K\u00f6nigreich wird, lebt Johann Philipp im Dauerkonflikt mit K\u00f6nig Wilhelm. Das f\u00fchrt dazu, dass er Schloss Warthausen\u00a0 am 16. Januar 1825 an den w\u00fcrttembergischen Staat. Dieser verkauft Schloss, Nebengeb\u00e4ude und Schlossgut samt Patronatsrechten, Jagdrechten und Fischerei in der Riss an die Freiherren Wilhelm Friedrich und Carl Friedrich von K\u00f6nig. Richard von K\u00f6nig, der Sohn Carl Friedrichs erhielt von der Universit\u00e4t T\u00fcbingen die Ehrendoktorw\u00fcrde f\u00fcr seine ornithologischen Arbeiten verliehen. Dessen Sohn Friedrich Karl machte sich als Weltflieger einen Namen.<\/p>\n<p>Seit 1985 ist Franz Freiherr von Ulm-Erbach Besitzer von Schloss Warthausen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Schloss_Warthausen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border: 0px;\" title=\"Schloss_Warthausen\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Schloss_Warthausen_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"Schloss_Warthausen\" width=\"204\" height=\"154\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Die Herren von Warthausen lassen sich schon\u00a0 1108 urkundlich nachweisen. Ein Adelbert von Warthausen taucht in den Annalen des Klosters Zwiefalten und 1129 als Zeuge in einer Schenkungsurkunde f\u00fcr das Kloster Ochsenhausen auf. 1168 wird die Herrschaft an Friedrich Barbarossa verkauft. 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