{"id":738,"date":"2011-01-17T16:47:05","date_gmt":"2011-01-17T16:47:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=738"},"modified":"2011-01-27T17:03:50","modified_gmt":"2011-01-27T17:03:50","slug":"klingenmnster","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=738","title":{"rendered":"Klingenm&uuml;nster"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/9332383.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border: 0px;\" title=\"9332383\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/9332383_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"9332383\" width=\"244\" height=\"185\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die erste urkundliche Erw\u00e4hnung Klingenm\u00fcnsters geht auf das Jahr 849 zur\u00fcck. In einer Urkunde best\u00e4tigt Ludwig der Deutsche dem Kloster pauschal alle Rechte und Besitzt\u00fcmer. 840 waren in einer Brandkatastrophe alle Urkunden, darunter auch die Gr\u00fcndungsurkunde vernichtet worden. Die Gr\u00fcndung muss aber weiter zur\u00fcckliegen. Als Stifter wird der Merowingerk\u00f6nig Dagobert I. (622-639) angesehen. Im 18. Jahrhundert wurde bei Umbauarbeiten an der Kirche ein Fundamentstein mit der eingravierten Jahreszahl 626 gefunden. Deshalb nimmt man heute das Jahr 626 als Gr\u00fcndungsjahr der Abtei an. Als \u201cClinga monasterium\u201d<\/p>\n<p>k\u00f6nnte das Kloster das \u00e4lteste der Urkl\u00f6ster Deutschlands sein. Das Kloster ist wohl von iro-schottischen M\u00f6nchen gegr\u00fcndet worden. In der \u201cFleidoliste\u201d des Klosters Reichenau und im Verbr\u00fcderungsbuch des Klosters Sankt Gallen wird es erw\u00e4hnt. Diese Schriftst\u00fccke k\u00f6nnen in die Jahre zwischen 780 und 820 eingeordnet werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/klm_16.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border: 0px;\" title=\"klm_16\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/klm_16_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"klm_16\" width=\"244\" height=\"189\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst lebte man nach den Regeln des heiligen Kolumbans, bis diese im 8. Jahrhundert durch die Regeln Benedikts abgel\u00f6st wurden.<\/p>\n<p>Die Bl\u00fctezeit des Klosters f\u00e4llt in die Salier und Stauferzeit zwischen 850 und 1300.<\/p>\n<p>Das Kloster stellt nun zahlreiche Bisch\u00f6fe, Erzbisch\u00f6fe und Berater des K\u00f6nigs. Dies deutet auf ein hohes Ansehen der Abtei hin. Unter Abt Stephan I. erreicht es den H\u00f6hepunkt seiner Entwicklung mit einem hohen Stand an Bildung und Kultur um 1100.\u00a0 1223 wird das Kloster unter den besonderen Schutz des Heiligen Stuhls durch Papst Honorius gestellt.<\/p>\n<p>Zum Schutz des Klosters werden im Mittelalter drei Burgen errichtet, Heidenschuh, Schl\u00f6ssel und die Landeck.<\/p>\n<p>Papst Innozenz VIII. wandelt das Kloster 1490 in ein weltliches Chorherrenstift um. Damit beginnt der wirtschaftliche Niedergang.<\/p>\n<p>Im Bauernkrieg 1525 wird das Stift gepl\u00fcndert.<\/p>\n<p>Mit der Einf\u00fchrung der Reformation wird das Stift 1563 durch Friedrich III. von der Pfalz aufgehoben und alle<br \/>\nBesitzt\u00fcmer des Stifts der \u201cAllgemeinen Kirchengef\u00e4llsverwaltung\u201d zugef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Im Zuge der Gegenreformation wird das Stift rekatholisiert, umgebaut, teilweise abgerissen und wieder s\u00e4kularisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste urkundliche Erw\u00e4hnung Klingenm\u00fcnsters geht auf das Jahr 849 zur\u00fcck. In einer Urkunde best\u00e4tigt Ludwig der Deutsche dem Kloster pauschal alle Rechte und Besitzt\u00fcmer. 840 waren in einer Brandkatastrophe alle Urkunden, darunter auch die Gr\u00fcndungsurkunde vernichtet worden. Die Gr\u00fcndung muss aber weiter zur\u00fcckliegen. Als Stifter wird der Merowingerk\u00f6nig Dagobert I. (622-639) angesehen. Im 18. 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