{"id":645,"date":"2011-01-10T21:37:35","date_gmt":"2011-01-10T21:37:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=645"},"modified":"2011-01-12T15:11:59","modified_gmt":"2011-01-12T15:11:59","slug":"kloster-maria-laach","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=645","title":{"rendered":"Kloster Maria Laach"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/index31.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border: 0px;\" title=\"index3\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/index3_thumb1.jpg\" border=\"0\" alt=\"index3\" width=\"154\" height=\"117\" \/><\/a><\/p>\n<p>1093 gr\u00fcndete Pfalzgraf Heinrich II. von Laach das Kloster. Er versprach der Kirche ein Kloster f\u00fcr sich und seine Gemahlin Adelheid von Weimar-Orlam\u00fcnde\u00a0 als Grablege zu gr\u00fcnden. Dies geschah auch wegen ihrer Kinderlosigkeit. Der Platz war gut gew\u00e4hlt. Durch den Beller Bach hatte er Frischwasserversorgung. Die Abtei wurde unter das Doppelpatrozinium der<a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/img_geschichte.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; margin-left: 0px; margin-right: 0px; border: 0px;\" title=\"img_geschichte\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/img_geschichte_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"img_geschichte\" width=\"166\" height=\"244\" align=\"left\" \/><\/a><\/p>\n<p>der Heiligen Jungfrau Maria und des Heiligen Nikolaus gestellt. Dazu vermachte der Pfalzgraf auch die Orte Kruft, Bendorf, Alken, Bell und Riedenburg. Die ersten M\u00f6nche und\u00a0 die Bauhandwerker kamen aus dem Kloster Sankt Maximin nahe Trier.<\/p>\n<p>1193 wurden auch die Fundamente f\u00fcr die Krypta, das Langhaus, den Vierungsturm und das West-und Ostwerk gelegt. Heinrichs Erbe, der Pfalzgraf Siegfried erneuerte 1112 die Stiftung. Er schenkte das Kloster an die Abtei Affligem in Brabant zu dem das Kloster anfangs als Priorat geh\u00f6rte. Giselbert aus Affligem war zun\u00e4chst Prior und ab 1138 erster Abt. In diesem Jahr wurde Laach auch selbstst\u00e4ndige Abtei. Mit Giselbert kamen 40 M\u00f6nche und auch der Grundbesitz des Klosters an Rhein und Eifel wuchs. Zwischen 1247 und 1256 machte das Kloster eine schwierige Phase durch. Der 11. Abt Diedrich von Lehmen brachte wieder Stabilit\u00e4t<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/220pxMaria_Lach_05.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; margin-left: 0px; margin-right: 0px; border: 0px;\" title=\"220px-Maria_Lach_05\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/220pxMaria_Lach_05_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"220px-Maria_Lach_05\" width=\"224\" height=\"165\" align=\"right\" \/><\/a><\/p>\n<p>ins Kloster. Das Kloster wurde in gotischem Stil umgebaut, das Klosterleben erneuert und die Wirtschaftlichkeit wieder hergestellt. Sp\u00e4teren Historikern gilt er als zweiter Klostergr\u00fcnder. Das Kloster erlebte eine 150 j\u00e4hrige Bl\u00fctezeit.Nach dem Konstanzer Konzil wurden die Benediktiner Reformbewegungen immer st\u00e4rker umgesetzt. Der Erzbischof von Trier Johann II. von Baden f\u00f6rderte den Anschluss an die Reformbewegungen. Er sandte Johannes Fart von Deidesheim nach Maria Laach. Unter diesem Schloss sich die Abtei 1474 der Bursfelder Kongegration an. Um 1550 war die Abtei ein Zentrum des Humanismus.<\/p>\n<p>1802 wurde das Kloster durch das S\u00e4kularisationsedikt Napoleons aufgehoben. Die Abtei wurde in den Dom\u00e4nenbesitz des franz\u00f6sischen Staates \u00fcberf\u00fchrt. Infolge der Beschl\u00fcsse des Wiener Kongresses ging die Abtei 1815 in preu\u00dfischen Staatsbesitz \u00fcber. 1863 erwarb die deutsche Jesuitenprovinz das Abteigeb\u00e4ude, sie errichte dort ihr Collegium Maximumund entfaltete von dort eine intensive religi\u00f6se Publizistik. Im Rahmen des Kulturkampfs wurde das Kolleg wieder geschlossen. Die Jesuiten boten dem Benediktinerorden die Abtei zur \u00dcbernahme an. Der Prior Willibrord Brenzler aus der Erzabtei Beuron griff das Angebot auf. Kaiser Wilhelm II. hatte 1892 die Genehmigung zur \u00dcbernahme erteilt.<\/p>\n<p>1933 fand der von den Nazis abgesetzten K\u00f6lner Oberb\u00fcrgermeister Konrad Adenauer Zuflucht in Maria Laach und lebte ein Jahr als Bruder Konrad dort.<\/p>\n<p>Das Kloster ist eines der besterhaltenen romanischen Bauwerke in Deutschland.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/index41.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; margin-left: 0px; margin-right: 0px; border: 0px;\" title=\"index4\" src=\"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/index4_thumb1.jpg\" border=\"0\" alt=\"index4\" width=\"154\" height=\"132\" align=\"left\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1093 gr\u00fcndete Pfalzgraf Heinrich II. von Laach das Kloster. 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