{"id":3256,"date":"2022-01-01T15:33:37","date_gmt":"2022-01-01T15:33:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=3256"},"modified":"2022-01-01T15:33:37","modified_gmt":"2022-01-01T15:33:37","slug":"kloster-wald","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=3256","title":{"rendered":"Kloster Wald"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/0\/03\/DH3-83Kloster_Wald_um_1685.JPG\/220px-DH3-83Kloster_Wald_um_1685.JPG\" width=\"220\" height=\"133\"><\/p>\n<p>Der staufische Ministeriale Burkard von Weckenstein, (+ nach 1241)kaufte&nbsp; das Gut Wald, eine schon vor 1208 bestehende Siedlung, f\u00fcr 55 Mark Silber. Das entspricht einer heutigen Kaufkraft von 24.721,00 \u20ac. Er beabsichtigte f\u00fcr seine beiden Schwestern Judinta und Ita ein Kloster zu gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Der Kaufvertrag wurde am 1. April 1212 im Hafen von Uhldingen abgeschlossen. Alle Daten stammen aus dem Stiftungsbrief des Konstanzer Bischofs Konrad II. von Tegerfelden (1209-1233) Der Stiftungsbrief wurde zwischen 1227 und 1233 ausgestellt und ist im Freiburger Di\u00f6zesan Archiv 12. 1878 S. 187 \u2013188 ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Schon in den Kauf war der Salemer Abt Eberhard von Rohrdorf (1191-1240 Abt ) eingebunden. Er genehmigte den Platz f\u00fcr die Klostergr\u00fcndung. Er erwirkte die p\u00e4pstlichen Privilegien und er er \u00fcbermittelte das Inkorporationsverlangen der Frauen an das Generalkapitel.Er kann mit Berechtigung<\/p>\n<p>durchaus als Mitbegr\u00fcnder von Kloster Wald betrachtet werden.<\/p>\n<p>Abt Eberhard war ein \u00fcberzeugter Parteig\u00e4nger der Staufer. In seinem Amt konnte er religi\u00f6se Motive mit Ordensinteressen<\/p>\n<p>und politische Absichten verkn\u00fcpfen. Dabei half ihm auch sein famili\u00e4rer Hintergrund. Er stammte aus einer bedeutenden hochadligen Familie. Er war verwandt mit Konrad von Urach (1177\/80-1227), der 1217\/1218 Abt von Citeaux war.<\/p>\n<p>Dann war er Kardinal von Porto und Santa Rufina. Au\u00dferdem war er p\u00e4pstlicher Legat. Auch mit dem Konstanzer Bischof Diethelm von Krenkingen (1189-1206) war&nbsp; Abt Eberhard verwandt. Er war bei den Staufern und beim Papst hochgesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Er hat wohl f\u00fcr die damalige Zeit&nbsp; einen ausgepr\u00e4gten Sinn f\u00fcr Recht und Gerechtigkeit. Das half ihm auch, bei der Anerkennung der Zisterzienserinnen Pionierarbeit zu leisten. Er hatte ma\u00dfgeblichen Einfluss auf die Gr\u00fcndung&nbsp; aller sechs<br \/>oberschw\u00e4bischen Frauenzisterzen. Die rasche Gr\u00fcndung von Kloster Wald (1212), Rottenm\u00fcnster (1221), Heiligkreuztal (1227), Baindt (1227), Heggbach (1233) und Gutenzell (1238) deckte sich mit dem staufischen Konzept eines staufischen Herzogtums<\/p>\n<p>Schwaben. Der Tod Welfs VII. (um 1140-1167) hatte daf\u00fcr gesorgt, dass die umfangreichen Hoheitsrechte und Besitzungen n\u00f6rdlich des Bodensees und bis zum Lechrain an die im Reich und im Herzogtum Schwaben an die Staufer \u00fcberging.<\/p>\n<p>Auch die geographische Verteilung der oberschw\u00e4bischen Zisterzen unterstreicht dieses Konzept eines staufischen Herzogtums. Heggbach und Gutenzell liegen an der nord\u00f6stlichen Peripherie des ehemaligen welfischen Machtbereichs, Baindt befand sich im Zentrum. Rottenm\u00fcnster war vor den Toren der staufischen Stadt Rottweil und Wald im ehemaligen Herrschaftsbereich der Grafen von Pfullendorf, den Rudolf von Pfullendorf bei seinem Tod 1181 ebenfalls an Friedrich I. vererbt hatte. Die Vogtei (advocatia) Wald befand sich daraufhin in staufischer Hand.<\/p>\n<p>(Zu allen oberschw\u00e4bischen Frauenkl\u00f6ster sie die entsprechenden Beitr\u00e4ge in \u201cMei B\u00fcchle\u201d)<\/p>\n<p>Kurz nach dem Kauf wurde das Gut an die Schwestern von Burkhard von Weckenstein \u00fcbergeben. Das Generalkapitel der Zisterzienser unterstellte das \u201cHaus in Wald \u201c dem Kloster Salem als Tochter und \u00fcbertrug ihm das Visitationsrecht. Auch Papst Honorius III. (1216-1227) unterst\u00fctzte das Aufnahmebegehren der Schwestern von Kloster Wald. Judinta wurde als \u00c4btissin und Ita als Priorin eingesetzt. 1215&nbsp; hatte Papst Innozenz III. (1198-1216) Kloster und Konvent in seinen Schutz genommen.<\/p>\n<p>Am 15. Juli 1216 nahm Friedrich II. (1212-1250) in \u00dcberlingen Kloster Wald in seien Schutz und best\u00e4tigte die in de Urkunde genannten Besitzungen. RI V,1,1 n. 870 Als Zeuge in der Urkunde tritt auch der Salemer Abt Eberhard auf, der ja sowohl die p\u00e4pstlichen Schutzurkunden wie der Staufer vermittelt hatte. In einer auf dasselbe Datum zur\u00fcckdatierten Urkunde nahm auch Friedrichs Sohn HeirichVII. (1220-1235) Kloster Wald in seinen Schutz auf in einer w\u00f6rtlich mit der Urkunde seines Vaters \u00fcbereinstimmenden Urkunde das Kloster in seinen Schutz auf. Heinrich (VII). &#8211; RI V,1,2 n. 3845<\/p>\n<p>Dieses Schutzversprechen war ein Mittel, den Einfluss der Staufer auf das Kloster zu sichern und deckte sich mit der Vorstellung des Zisterzienserordens, seine vogtlosen Kl\u00f6ster der generellen k\u00f6niglichen Vogtei zu unterstellen und so den Schutz der Kl\u00f6ster zu sichern.<\/p>\n<p>1217 verlieh Papst Honorius dem Kloster das gro\u00dfe Zisterzienserprivileg. M\u00f6glicherweise in Verbindung mit der Verleihung dieses Privilegs wurde Kloster Wald in den Zisterzienserorden aufgenommen.Au\u00dferdem trug der Papst dem Mainzer Erzbischof Siegfried II. von Eppstein (1200-1230)<\/p>\n<p>den Schutz des jungen Klosters auf. Eine weitere Urkunde stellte Papst Gregor IX. (1227-1241) 1233 aus. Er beauftragte den Dekan von Konstanz, entfremdete G\u00fcter wieder in den Klosterbesitz zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Man kann davon ausgehen, dass Abt Eberhard von Rohrdorf die p\u00e4pstlichen Privilegien erwirkt hat.<\/p>\n<p>Die Stiftungsurkunde des Klosters erw\u00e4hnt auch die Exemtion des Klosters von der bisch\u00f6flich konstanzischen Ordinariatsgewalt , die die Voraussetzung f\u00fcr die Ordensaufnahme war.<\/p>\n<p>Auch die f\u00fcnf anderen oberschw\u00e4bischen Zisterzen waren von der bisch\u00f6flichen Gewalt befreit. Die Konstanzer Bisch\u00f6fe konnten sich der zisterzienserfreundlichen Politik der Staufer&nbsp; in der ersten H\u00e4lfte des dreizehnten Jahrhunderts schlecht entgegen stellen.<\/p>\n<p>Eine letzte staufische Urkunde stellte Konrad IV. (1237-1254) im August 1240 f\u00fcr Kloster Wald aus. Conrad IV. &#8211; RI V,1,2 n. 4430. Darin befreite er sie Besitzungen des Klosters in \u00dcberlingen von allen Steuern und Abgaben.<\/p>\n<p>1247 wurde Trudlindis von Liebestein, die in Kloster Wald Subpriorin war, zusammen mit 5 Mitschwestern in das von der Markgr\u00e4fin Irmingard von Baden (um 1200-1260) neugegr\u00fcndete Kloster Lichtenthal berufen.Sie wurde dort 1247 erste \u00c4btissin.<\/p>\n<p>und regierte in Lichtenthal bis zu ihrer Resignation 1249. Das hatte zum einen ganz praktische Gr\u00fcnde, denn die Markgrafen von Baden besa\u00dfen ihre Stammg\u00fcter noch am Bodensee und in Oberschwaben. Zum andern standen die Nonnen von Kloster Wald aber <\/p>\n<p>im Ruf besonderer Fr\u00f6mmigkeit. Auch die zweite und die vierte \u00c4btissin in Lichtenthal kamen aus Kloster Wald. Mechthildis von Liebenstein folgte auf Trudlindis, als diese wegen Krankheit ihr Amt niederlegte. Die vierte Lichtenthaler \u00c4btissin war bei den 5 Schwestern dabei, die aus Kloster Wald kamen.<\/p>\n<p>Nach dem Untergang der Staufer best\u00e4tigte Rudolf von Habsburg (1273-1291) die Urkunde von Friedrich II. am 1. Juli 1275 Rudolf &#8211; RI VI,1 n. 398. Da zu dieser Zeit Mathilde von Hohenberg \u00c4btissin war, kam das dem Kloster sicher entgegen, denn&nbsp; Mathilde war die Schwester von<\/p>\n<p>Gertrud von Hohenberg, der Gattin von K\u00f6nig Rudolf. Nach seiner Kr\u00f6nung 1273 nannte sie sich Anna.<\/p>\n<p>K\u00f6nig Albrecht I. (1298-1308) befreite 1299 die beiden H\u00e4user von Kloster Wald in Pfullendorf und \u00dcberlingen von der Steuer. \u00c4btissin war in der Zeit Elisabeth von Hohenfels (1296-1303). Am 19. M\u00e4rz 1310 erneuerte K\u00f6nig&nbsp; Heinrich VII. (1308-1313) diese Steuerbefreiung. Heinrich VII. &#8211; RI VI,4,2 n. 398<\/p>\n<p>\u00c4btissin war Mechthild von Hasenstein (107-1311) Kloster Wald hatte drei Stadth\u00f6fe. Der gr\u00f6\u00dfte und wichtigste war der in \u00dcberlingen. Er wurde im 13. Jahrhundert erworben, wobei das genaue Datum nicht bekannt ist. Neben den oben genannten Steuerbefreiungen erhielt Kloster Wald schon eine<\/p>\n<p>erste&nbsp; Steuerbefreiung f\u00fcr den Stadthof im Jahre 1240. Geleitet wurde der Stadthof von einem Verwalter oder Amtmann. Seit der 2. H\u00e4lfte des 16. Jahrhunderts war es ein \u00dcberlinger Stadtb\u00fcrger mit kl\u00f6sterlichem Beamtenstatus. Der Stadthof in \u00dcberlingen hatte eine doppelte Funktion.<\/p>\n<p>Einmal war er der Verwaltungsmittelpunkt f\u00fcr die um \u00dcberlingen gelegenen Weinberge des Klosters und die Besitzungen eines um den Bodensee gelegenen kl\u00f6sterlichen Besitzkomplex. Zum anderen war er der wichtigste Handelsplatz, von dem das Kloster seine landwirtschaftlichen Produkte und<br \/>seinen Wein auf den st\u00e4dtischen Markt brachte. Der Stadthof von Pfullendorf wurde auch im 13. Jahrhundert erworben. Mit der Steuerbefreiung von K\u00f6nig Albrecht I. von 1299 ist der Stadthof zum ersten Mal belegt. Er erreichte aber nie die Bedeutung wie der Stadthof in \u00dcberlingen. Im Bauernkrieg und im&nbsp; 30-j\u00e4hrigen Krieg&nbsp; fl\u00fcchtete sich der Konvent nach Pfullendorf und es wurden kl\u00f6sterliche Wertgegenst\u00e4nde dorthin gebracht. Auch in Konstanz ist ein Haus von Kloster Wald schon 1244 belegt. Es hatte aber nicht die Funktionen wie die Stadth\u00f6fe in \u00dcberlingen und Pfullendorf sondern diente \u00c4btissin oder Konventsmitgliedern als Quartier, wenn diese in Konstanz waren. Weitere Funktionen sind nicht bekannt. <\/p>\n<p>Ein kurzer Blick auf die Wirtschaft von Kloster Wald.<\/p>\n<p>Das wohl wichtigste Handelsgut war der Wein.&nbsp; Seit 1240 besass das Kloster Weinberge in \u00dcberlingen, sowie sp\u00e4ter&nbsp; in Goldbach (heute ein Stadtteil von \u00dcberlingen), in Sipplingen, in Bermatingen, in Allensbach am Untersee und auf der Reichenau.<\/p>\n<p>Eine Jahresabrechnung aus dem Jahre 1784 weist Weineinnahmen in H\u00f6he von 2.891 Goldgulden auf, was 456.098,00 \u20ac entspricht.<\/p>\n<p>Ein weiterer Wirtschaftszweig war die Fischzucht. 1784 bewirtschaftete Kloster Wald 12 Weiher mit einer Gesamtfl\u00e4che von 4.877 Aar, das sind 487.700 m\u00b2.&nbsp; Das ergab einen ertrag von 560 Goldgulden, also etwa 88.348,00.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ging bei beiden Betr\u00e4gen noch der Eigenbedarf ab. Aber unterm Strich verblieb doch ein beachtlicher Betrag. (Die Jahresabrechnung bei Maren Kuhn- Rehfus, Das Ziesterzienserinnenkloster Wald, Berlin 1992. S. 356 f.)<\/p>\n<p>Kloster Wald ist sp\u00e4t gegr\u00fcndet worden. Zu dem Zeitpunkt waren dir grundherrschaftlichen rechte schon fest gelegt. Das Kloster lag in altbesiedeltem Land und so hatte es M\u00fche den zisterziensischen Eigenbewirtschaftung zu realisieren. Es betrieb sechs&nbsp; Eigenbauh\u00f6fe,<\/p>\n<p>von denen drei in der Papsturkunde von 1215 best\u00e4tigt waren. Der Begriff Grangie taucht in den Quellen nicht auf. sie werden als curtes bzw. curiae bezeichnet. Die Eigenbauh\u00f6fe wurden von Konversen bewirtschaftet.<\/p>\n<p>Das Schwergewicht der Waldschen kl\u00f6sterlichen beruhte wohl von Anfang an auf der Leihe- und Zinswirtschaft. <\/p>\n<p>Schon seit dem 13. Jahrhundert hatte das Kloster daran gearbeitet, einen geographisch konzentrierten Besitzkomplex zu schaffen. Wenige Jahrzehnte nach 1500 war das Ziel erreicht. Kloster Wald verf\u00fcgte nun \u00fcber einen geschlossenes Herrschaftsgebiet, <\/p>\n<p>das aus 18 Weilern und Einzelh\u00f6fen bestand. Im 18. Jahrhundert kam&nbsp; noch eine neugegr\u00fcndete Glash\u00fctte dazu, die sich zu einer Siedlung entwickelte.  <\/p>\n<p>In seinem&nbsp; Herrschaftsbereich hatte Kloster Wald umfangreiche Zehntrechte erworben und sich dort alle Pfarrkirchen inkorporieren lassen. wie bei allen Zisterzienserkl\u00f6stern waren die Patronatsrechte eine bedeutende Einnahmequelle.<\/p>\n<p>Patronatsrechte besass Kloster Wald in Dieterskrichen, Glash\u00fctte, G\u00f6ggingen, Hippetsweiler,Igelswies, Kappel, Rengetsweiler und Walberseiler. In Walpersweiler gab es die Wallfahrt zum Geschossenen Bild. In Igelswies ist um 1513 eine Wallfahrt entstanden,die laut Zimmerscher Chronik<\/p>\n<p>viel Geld abgeworfen hat. (Maren Kuhn-Rehfus, S. 428).<\/p>\n<p>Im 13. Jahrhundert war der Konvent eindeutig vom ministerialen Adel beherrscht. Die Konventualinnen richteten ihren Lebensstil am Vorbild des Adels aus. Pers\u00f6nliche Armut wurde schon im14. Jahrhundert, Vita communis und Klausur sp\u00e4testens im 16. Jahrhundert nicht mehr beachtet, vielmehr f\u00fchrte der Konvent ein eher stifts\u00e4hnliches Leben. Den Reformbestrebungen des Ordens in der zweiten H\u00e4lfte des 16. Jahrhunderts widersetzte sich der Walder Konvent &#8211; gemeinsam mit den \u00fcbrigen unter salemischer Paternit\u00e4t stehenden Frauenabteien Oberschwabens.<\/p>\n<p>Im 14. Jahrhundert kam Kloster Wald unter die Vogte der Herrschaft Sigmaringen. Der genaue Zeitpunkt ist nicht festzumachen. Das Vogteiverh\u00e4ltnis bildete sich erst in der Zeit nach 1323 aus, als Sigmaringen noch zu W\u00fcrttemberg geh\u00f6rte.<\/p>\n<p>Nach der Urkunde von Heinrich VII.dauerte fast 300 Jahre, bis Kloster Wald wieder ein K\u00f6nigsdiplom erhielt. Erst Maximilian I. (1486-1508 K\u00f6nig, ab 1508-1519 Kaiser stellte am 15. April 1496 dem Kloster in Worms wieder einen Schutz-und Schirmbrief aus. (Maren Kuhn-Rehfus, S. 73)<\/p>\n<p>1474 erlie\u00df \u00c4btissin Anna von Reischach (1464\u20131496 ) eine Gerichtssatzung f\u00fcr die Untertanen in der Herrschaft Wald. Das Kloster besa\u00df in der Herrschaft die Niedergerichtsbarkeit und hatte die Ortsherrschaft inne. \u00c4btissin Anna war die Tochter von Konrad von Reischach, der bei Papst <\/p>\n<p>Clemens VII. (1378-1394, Gegenpapst zu Urban VI.) in Avignon im Dienst war.<\/p>\n<p>Im Bauernkrieg erlitt das Kloster offensichtlich keine Sch\u00e4den. Es war zwar kurz von einem Bauernhaufen besetzt, der versuchte, die Herausgabe von&nbsp; Wertgegenst\u00e4nden und Lebensmitteln zu erzwingen. Die Wertgegenst\u00e4nde waren aber bereits in die Reichsstadt Pfullendorf gefl\u00fcchtet worden.<\/p>\n<p>\u00dcber den 1488 auf Veranlassung von Friedrich III.(1440-1493) gegr\u00fcndete Schw\u00e4bischen Bund hatte das Haus Habsburg einen starken Einfluss auf Oberschwaben.Nur wenige Adelige im oberschw\u00e4bischen Raum wurden evangelisch, denn das <br \/>h\u00e4tte einen&nbsp; einen offenen Konflikt mit dem habsburgischen Kaiser bedeutet. Auch die bedeutenden Adelsgeschlechter wie die F\u00fcrstenberger, die schw\u00e4bischen Hohenzollern und die Truchsessen von Waldburg standen fast durchgehend eng zum<br \/>Kaiserhof und damit zum Katholizismus. Besondere Unterst\u00fctzung erhielt die katholische Sache von den Reichskl\u00f6stern, die im oberschw\u00e4bischen Raum mit Weingarten, Salem, Ochsenhausen und Marchtal \u00fcber gro\u00dfen politischen wie wirtschaft-<br \/>lichen Einfluss verf\u00fcgten. Salem war ja das Mutterkloster von Wald. So verwundert es nicht, dass die Reformation so gut wie spurlos an Kloster Wald vor\u00fcberging.<\/p>\n<p>Eine Reaktion auf den Bauernkrieg war wahrscheinlich die Erneuerung der Gerichtssatzung durch \u00c4btissin Anna von Rotenstein (1505 und 1529-vor 1557). Das kl\u00f6sterliche Herrschaftsgebiet wurde f\u00fcnf Gerichts- und Verwaltungsbezirke eingeteilt. Im Jahr 1533 lie\u00df Anna die Artikel der Waldischen Gerichtssatzung in eine berichtigte \u00b4Form zusammenfassen und schriftlich niederlegen. Sie veranlasste auch den Umbau des Westfl\u00fcgels, des um 1500 entstandenen Westfl\u00fcgel des Klosterbaus.<\/p>\n<p>\u00c4btissin Anna verstarb am 31. M\u00e4rz 1557.<\/p>\n<p>Schon vor dem Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg war der bauliche Zustand von Kloster Wald so schlecht, dass der Salemer Abt Petrus II. Miller (auch <i>M\u00fcller<\/i>) (1593\u20131614 ) 1606 in einem Schreiben an die Bursiererin Helena von Graben empfahl, ihre Erbschaft f\u00fcr die Reparatur<br \/>des Schlafhauses sowie der Kirche und des Kreuzganges zu verwenden. (Maren Kuhn- Rehfus S.51)<\/p>\n<p>Sehr viel h\u00e4rter als der Bauernkrieg traf Kloster Wald der Drei\u00dfigj\u00e4hrige&nbsp; Krieg der seit 1630 auch Oberschwaben stark in Mitleidenschaft zog. Die Schweden besetzten erst Ulm und von dort aus schlie\u00dflich ganz Oberschwaben. 1632 waren Biberach und Ravensburg in schwedischer Hand. Die Reichsst\u00e4dte waren zwar offiziell dem Kaiser unterstellt. De facto aber waren die Schweden die Herren. In Biberach war im Wechsel von den Kaiserlichen, dann von den Schweden besetzt und das wechselte wieder. 1632 hatte sich Kloster Wald K\u00f6nig Gustav Adolf (1611-1632) unterworfen und erhielt daf\u00fcr eine<\/p>\n<p>Salva Guardia, das ist ein Schutzbrief, der den Angriff auf Geb\u00e4ude und Siedlungen untersagte.<\/p>\n<p>Im Klostergebiet von Wald wurde die Landwirtschaft und der Weinbau vernichtet. Das war die Grundlage der kl\u00f6sterlichen \u00d6konomie und somit war diese Einnahmequelle verloren. K\u00f6nig Gustav Adolf wurde in der Schlacht bei L\u00fctzen (16. November 1632) verwundet und starb an den Folgen dieser Verwundung. Der schwedische Kanzler Axel Oxenstierna \u00fcbernahm die politische F\u00fchrung. Am 23. April 1633 schloss er den Heilbronner Bund. Das war ein B\u00fcndnis protestantischer Reichsf\u00fcrsten unter schwedischer F\u00fchrung. F\u00fcr W\u00fcrttemberg nahmen in Heilbronn Herzog Julius Friedrich von W\u00fcrttemberg, der als Vormund f\u00fcr seinen Neffen Eberhard III. von W\u00fcrttemberg von 1631-1633 in W\u00fcrttemberg regierte,teil. Auch Eberhard III. Er regierte&nbsp; nach 1633, musste aber nach der Niederlage der Schweden in der Schlacht bei N\u00f6rdlingen am 06.09. 1634 fliehen und ging ins Exil nach Stuttgart.<\/p>\n<p>1633 schenkte Axel Oxenstierna Kloster Wald zusammen mit den Grafschaften Sigmaringen und Veringen dem Herzog von W\u00fcrttemberg. Die Niederlage bei N\u00f6rdlingen machte diese Schenkung hinf\u00e4llig.<\/p>\n<p>1635 grassierte im Klostergebiet von Wald die Pest. 1636 herrschte eine gro\u00dfe Hungersnot. Der Konvent musste mehrere Male das Kloster&nbsp; verlassen und begab sich nach Konstanz, \u00dcberlingen,Pfullendorf, Me\u00dfkirch und M\u00fcnsterlingen. Es gab immer wieder Einquartierungen, Pl\u00fcnderungen und<\/p>\n<p>Kontributionen. 1647 wurde f\u00fcr Oberschwaben das schlimmste Kriegsjahr. Es war auch der H\u00f6hepunkt der Zerst\u00f6rungen in Oberschwaben. Ravensburg wurde niedergebrannt, Schloss Wolfegg, Schloss Altshausen, aber auch viele kleine D\u00f6rfer.<\/p>\n<p>In einer Reihe von Friedensvertr\u00e4gen zwischen dem 15. Mai und dem 24. Oktober 1648 wurde der Krieg mit dem \u201cWestf\u00e4lischen Frieden\u201d abgeschlossen.<\/p>\n<p>In Kloster Wald wurden im Krieg die Klostergeb\u00e4ude zwar nicht ganz vernichtet aber doch schwer besch\u00e4digt. Die Sch\u00e4den zusammen mit dem Verlust der Glocken wurden auf 3000 Goldgulden gesch\u00e4tzt, das entspricht 472.006,00 \u20ac.&nbsp; (Maren Kuhn- Rehfus S.51)<\/p>\n<p>Das Kloster wurde w\u00e4hrend des Krieges von insgesamt 3 \u00c4btissinnen regiert. <\/p>\n<p>Margarethe von Werdenstein (1557\u20131638) wurde am 17. April 1600 gew\u00e4hlt und regierte bis 1636. Auf sie folgte Gertrud Giel von Gielsberg (1636\u20131641). Maria Margarethe Schenk von Castell (1641\u20131660) erlebte das Kriegsende und den Neubeginn nach dem Krieg.<\/p>\n<p>Der Krieg hatte Notverk\u00e4ufe notwendig gemacht, aber Kloster Wald erholte sich von den Kriegsfolgen erstaunlich rasch. Ein wirtschaftlicher Aufschwung auch unterst\u00fctzt durch einen starken Anstieg der Getreidepreise erm\u00f6glichte sogar einen&nbsp; Neubau der Kirche und eines Teils der<br \/>Klostergeb\u00e4ude in den 80er und 90er Jahren des 17. Jahrhunderts. 1680&nbsp; brannte das Kloster.Teile des Ost- und S\u00fcdfl\u00fcgels der mittelalterlichen Klosteranlage wurden&nbsp; zerst\u00f6rt. \u00c4btissin Maria Jakobe beauftragt den Vorarlberger Jodok Beer mit dem Wiederaufbau.&nbsp; Die Klosterkirche \u00fcberstand den Brand wurde aber wenig sp\u00e4ter f\u00fcr bauf\u00e4llig erkl\u00e4rt. Jodok Beer (1650-1688) aus der Vorarlberger Architektenfamilie war als Baumeister bei den Klosterbauten von Wald besch\u00e4ftigt. <\/p>\n<p>Kurz vor seinem Tod wurde ein Bauverding f\u00fcr den Neubau der Klosterkirche abgeschlossen. Sein j\u00fcngerer Bruder Franz Beer I ((1659\u20131722)) baute die Klosterkirche nach dem Tod seines Bruders 1688. In dem Bauverding mit Jodok Beer ist der Bauplan bereist fixiert worden, so dass Jodok als geistiger Vater des Planes gilt. Bezahlt wurde der Bau teils in bar, teils in Naturalien. Das Bargeld hatte sich Kloster Wald von verschiedenen geistlichen Institutionen wie dem Kloster Sankt Gallen und dem Deutschordenslandkomtur von Altshausen erbeten aber auch mit dem Bargeld,<br \/>das die Novizinnen mitbrachten.<\/p>\n<p>Die Bauarbeiten&nbsp; begannen unter \u00c4btissin Maria Salome von Bernhausen (1660-1681) Sie erlebte auch noch den Klosterbrand. Mehrere Familienmitglieder aus dem Hause Bernhausen waren Nonnen im Kloster Wald. Bernhausen ist heute ein Ortsteil von Filderstadt.<\/p>\n<p>Die Nachfolgerin von \u00c4btissin Maria Salome wurde 1681 Maria Jakobe von Bodman (1681-1709) Sie schloss den Bauvertrag mit Jodok Beer ab. Sie war die Tochter&nbsp; des kaiserlichen Hauptmanns Johann Sigismund von Bodman zu Wiechs und Steisslingen. Ihr Bruder Johann Rupert Siegmund war von 1678\u20131728 F\u00fcrstabt in Kempten. Zwei ihrer Schwestern waren Nonnen in Heiligkreuzthal und Rottenm\u00fcnster.<\/p>\n<p>Maria Jakobe war erste Bau\u00e4btissin der Barockzeit in Wald. Trotz der Belastung durch den Pf\u00e4lzischen Erbfolgekrieg (1688-1697) konnte sie dieses Bauvorhaben durchf\u00fchren.<\/p>\n<p>\u00c4btissin Maria Jakobe war zwar schon 1681 zur \u00c4btissin gew\u00e4hlt worden. Sie wurde aber erst 1701 von dem Salemer Abt Stephan I. Jung (1698\u20131725) benediziert.<\/p>\n<p>Kloster Wald lebte in einem verfassungsrechtlichen Schwebzustand zwischen Lands\u00e4ssigkeit und Reichsfreiheit. Die Grafen von Zollern, die in Sigmaringen herrschten, hatten die Grafschaft Sigmaringen 1535 als habsburgisches Lehen erhalten. Sigmaringen versuchte st\u00e4ndig, die<\/p>\n<p>Territorialgewalt \u00fcber das waldische Klostergebiet auszudehnen. Zwar wurden im 16. und 17. Jahrhundert mehrere Vertr\u00e4ge geschlossen, die die beiderseitigen Zust\u00e4ndigkeiten regelten. \u00c4btissin Maria Jakobe erreichte aber in zehnj\u00e4hrigen Verhandlungen<\/p>\n<p>und einem langj\u00e4hrigen Prozess in Innsbruck 1692 die Territorialfreiheit Wald gegen die Anspr\u00fcche von Hohenzollern-Sigmaringen. 1701 wurde der Vergleich best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Die Bauarbeiten an der Kirche waren 1701 abgeschlossen. Geweiht wurde sie aber erst im November 1709 durch den Konstanzer Weihbischof Konrad Ferdinand Geist von Wildegg (1692-1722).&nbsp; Die Weihe erlebte Maria Jakobe nicht mehr. Sie starb<\/p>\n<p>am 28.Februar 1709. Auf den Grundmauern der mittelalterlichen Kirche ein sechsachsiges Langhaus mit einer tief heruntergezogenen massiven Stichkappentonne.Neu ist lediglich der eingezogene, helle Chor-Anbau mit ebenfalls massivem Gew\u00f6lbe. Im Westabschluss des Schiffes ist ein Turm eingebaut, dessen unterer Teil noch mittelalterlich ist. W\u00e4re es ein Neubau, w\u00fcrde er Franz Beer nicht zur Ehre gereichen. Da dieser statischen Vorgaben folgen musste, wirkt der Innenraum gedr\u00fcckt. Aber 50 Jahre sp\u00e4ter&nbsp; wurden Stuck und Ausstattung dieses Kirchenumbaus<\/p>\n<p>durch das beeindruckende Rokokokleid ersetzt. <\/p>\n<p>Nachfolgerin von&nbsp; \u00c4btissin Maria Jakobe wurde Maria Antonia Constantina von Falkenstein (1709\u20131739). Die Familienverh\u00e4ltnisse der neuen \u00c4btissin waren \u00e4hnlich wie die ihrer Vorg\u00e4ngerin gepr\u00e4gt durch Klosterkarrieren ihrer Geschwister. Das war f\u00fcr die adeligen Konventualinnen eher die Regel <\/p>\n<p>als die Ausnahme. F\u00fcr die m\u00e4nnlichen Familienmitglieder war der Nepotismus eine \u00dcberlebensstrategie. Bei weiblichen Familienmitgliedern wurde die Eheverbindung zu verm\u00f6genden Adelsfamilien gesucht. Wenn das nicht m\u00f6glich war, waren sie f\u00fcr das Klosterleben bestimmt.<\/p>\n<p>Mehrere Schwestern der \u00c4btissin Maria Salome waren Nonnen in Kloster Wald. Je eine Schwester von&nbsp; Maria Jakobe war Nonne in Heiligkreuzthal und Rottenm\u00fcnster. Ein Bruder (s.o.) war F\u00fcrstabt von Kempten, ein weiterer Bruder war unter dem Klosternamen Martin Prior in Hofen.<\/p>\n<p>5 Schwester von Maria Antonia Constantina&nbsp; waren Nonnen,ihr Bruder Marquard Franz Leopold ist von 1709\u22121717 Landkomtur des Deutschen Ordens in Altshausen. Ihr zweiter Bruder Ignaz Franz Dominik ist der Schwager von&nbsp; Maria Jakobe . Ihr dritter Bruder Euseb Anton Adalbert (1671\u22121739) war Stiftsdekan in Kempten. Er wurde von F\u00fcrstabt Rupert Siegmund von&nbsp; als sein Nachfolger bestimmt. Der Konvent von Kempten verweigerte wegen dieses offenen Nepotismus die Wahl.&nbsp; Darauf wurde er 1730 Bischof von Csan\u00e1d nach Temeschwar in Ungarn. Der Bischofsstuhl wurde ihm<\/p>\n<p>von Graf Claudius Florimund Mercy (1666-1734), einem Vetter aus m\u00fctterlichem Stamm vermittelt.&nbsp; Als Kemptener Stiftsdekan schenkte er 1701 Kloster Wald die Reliquien des Katakombenheiligen Dioskorus. Die feierliche Aufstellung in der neuen Kirche wurde mit der gleichzeitigen Benediktion der \u00c4btissin Jakobe von Bodman verbunden.<\/p>\n<p>Maria Antonia Constantina&nbsp; wurde 1709 zur \u00c4btissin gew\u00e4hlt. 1711 wurde sie vom Salemer&nbsp; Abt Stephan I. benediziert.<\/p>\n<p>Sie beauftragte 1721 den Elchinger Baumeister&nbsp; Christian Wiedemann (1678-1739)und dessen Bruder Johann Georg (1681-1743), die&nbsp; ihr vom Elchinger Abt C\u00f6lestin Riederer (1706\u20131740) empfohlen wurden. Die beiden bauten den Konventfl\u00fcgel, das neue Abteigeb\u00e4ude und den Gastfl\u00fcgel. Es entstand eineneue Barockanlage. Sie kostet 35 200 Gulden an Bargeld, das entspricht 6.415.609,00 \u20ac. Das Kloster konnte diesen stattlichen Betrag ohne Verschuldung stemmen, was einer wirtschaftlichen Bl\u00fcte zu verdanken war aber auch der guten Verwaltung des 1704\u22121731 amtierenden Oberamtsmanns Johann Jakob Mayer <\/p>\n<p>1737 legte Maria Antonia vor ihrem Bruder Euseb Anton Albert ihre zweite Profess ab und nahm ihren zweiten Klosternamen Constantina an.<\/p>\n<p>Sie starb am 24. Dezember 1739 .<\/p>\n<p>Ihre Nachfolgerin wurde Maria Dioskora von Thurn und Valsassina (1739-1772) . Sie wurde zwei Tage nach dem Tod ihrer Vorg\u00e4ngerin zur \u00c4btissin gew\u00e4hlt. <\/p>\n<p>Ihr Vater Gallus Anton von Thurn und Valsassina (1667\u20131741) war Hofmarschall der F\u00fcrstabtei St. Gallen. Die Familie ihrer Mutter war eine alte Adelsfamilie aus Graub\u00fcnden, zun\u00e4chst im dienste der Bisch\u00f6fe von Chur und seit dem 16. Jahrhundert ebenfalls in Diensten des St. Galler F\u00fcrstabtes.<\/p>\n<p>Maria Dioskora legte&nbsp; am 11. September 1718 ihre Profess in Kloster Wald ab. Nach ihrer Wahl zur \u00c4btissin benedizierte sie der Salemer Abt Konstantin Miller (1725\u20131745) am 9. April 1741 in Salem. Beim Eid, den die \u00c4btissinen bei der Benediktion&nbsp; ablegen&nbsp; m\u00fcssen,<\/p>\n<p>stellte sie ihr Selbstbewusstsein unter Beweis. Sie unterlie\u00df die ausdr\u00fcckliche Anerkennung der salemischen Obrigkeit in geistlichen und zeitlichen Dingen. Ihre Regierungszeit war durch zwei Leistungen gekennzeichnet. Das war einmal die L\u00f6sung aus der Paternit\u00e4t von Salem<\/p>\n<p>und die Rokokoausstattung von Kloster Wald. Dadurch ging sie auch als dritte Bau\u00e4btissin in die Geschichte von Kloster Wald ein.<\/p>\n<p>1746 wurde in Salem&nbsp; Anselm II. Schwab 1746\u20131778 als Salemer Abt gew\u00e4hlt. Er pochte auf die salemische Paternit\u00e4t und zwang&nbsp; \u00c4btissin Maria Dioskora 1750 zum vollst\u00e4ndigen Wiederholen des Gehorsamseides. 1752 lie\u00df er sie nach siebent\u00e4giger Visitation des Klosters&nbsp; <\/p>\n<p>lateinische Schreiben an den Ordensgeneral in C\u00eeteaux und an den p\u00e4pstlichen Nuntius unterschreiben. Das war ihre vorbehaltlose Unterwerfung. Erst als sie eine \u00dcbersetzung aus Citeaux erhielt, wusste sie,&nbsp; was sie unterschrieben hatte. Sie setzte sich zur Wehr und mit<\/p>\n<p>Hilfe ihres Bruders und des F\u00fcrsten von Hohenzollern-Sigmaringen erreicht sie in C\u00eeteaux eine Untersuchung durch den Orden. Dieser stellte sich auf die Seite der Walder \u00c4btissin und und l\u00f6ste das Paternit\u00e4tsverh\u00e4ltnis mit Salem auf. Als Reaktion legte Abt Anselm II. der Paternit\u00e4tsrechte<\/p>\n<p>aller Frauenkl\u00f6ster nieder. Nun nutzten aber auch die Reichsabteien Gutenzell unter \u00c4btissin Maria Barbara Dominica von Gall zu Waldhof (1707-1759) und Heggbach unter \u00c4btissin Maria Aleydis Zech (1742-1773) die Gelegenheit, um wie Kloster Wald unter die neue Paternit\u00e4t von Kaisheim zu gelangen.<\/p>\n<p>Nur Heggbach kehrte auf pers\u00f6nliches Werben von Abt Anselm wieder unter die Paternit\u00e4t von Salem zur\u00fcck. Gutenzell verblieb bis zur S\u00e4kularisation bei Kaisheim und Wald w\u00e4hlte 1762 als neues Vaterkloster Kloster Tennenbach, nachdem sic h Maria Dioskora in diesem Jahr auch mit<\/p>\n<p>Kloster Kaisheim \u00fcberworfen hatte.<\/p>\n<p>Der junge Vorarlberger Stuckateur Johann Jakob Schwarzmann war in Pfullendorf gerade noch mit der Vollendung seines Erstlingswerks in der Stadtpfarrkirche St. Jakob besch\u00e4ftigt. Da Kloster Wald einen Stadthof in Pfullendorf besa\u00df, Hatte die \u00c4btissin sicher Gelegenheit,dieses Werk kennenzulernen und es hat sie \u00fcberzeugt. Sie schloss einen Vertrag mit Schwarzmann f\u00fcr die Stuckierung. Dieser beinhaltete vom Kloster das gesamte Arbeitsmaterial, volle Verpflegung einschlie\u00dflich Tischwein f\u00fcr sich und seine Mitarbeiter sowie 400 Goldgulden Bargeld. Das entspricht 63.204,00 \u20ac <\/p>\n<p>Schwarzmann begann seine Arbeit 1752. Der Wandermaler Johann Melchior Eggmann aus Rorschach hatte den Auftrag zu einem Freskenzyklus erhalten, verlie\u00df aber 1753 aus nicht bekannten Gr\u00fcnden die Baustelle fluchtartig.<\/p>\n<p>Maria Dioskora&nbsp; ersetzte ihn&nbsp; durch den Sigmaringer Hofmaler Andreas Meinrad von Ow (1712-1792) mit der Fertigstellung der Fassarbeiten durch den Bregenzer Fassmaler Johann Michael Schmadel war die Neugestaltung der Klosterkirche beendet.<\/p>\n<p>1768 musste sich Kloster Wald der \u00f6sterreichischen Territorialhoheit unterwerfen. Es wurde dem Oberamt der Landgrafschaft Nellenburg in Stockach unterstellt. Das Kloster hatte jetzt den Charakter eines schw\u00e4bisch-\u00f6sterreichischen Landstandes. Die \u00c4btissin war nun<\/p>\n<p>Mitglied des schw\u00e4bisch-\u00f6sterreichischen Pr\u00e4latenstandes.<br \/>Der \u00d6sterreichische Erbfolgekrieg von 1740-1748 hatte die Schw\u00e4chen der Habsburgermonarchie offengelegt und Reformen dringend&nbsp; notwendig gemacht. Eine moderne, leistungsf\u00e4hige Staatsb\u00fcrokratie war das Ziel. Eine Vereinheitlichung der Gesetzeslage wurde angestrebt. <\/p>\n<p>Die \u201eConstitutio Criminalis Theresiana\u201c, ein verbindliches Strafgesetzbuch f\u00fcr die Gesamtmonarchie wurde geschaffen. Der Bereich der Religion war ebenfalls ein wichtiges Gebiet der Reformen. Der Einfluss der katholischen Kirche auf das Staatswesen wurde&nbsp; zur\u00fcck gedr\u00e4ngt. Die von Maria Theresia verst\u00e4rkte Aufsicht des Staates \u00fcber die Kirche bedeutete die Beschr\u00e4nkung der p\u00e4pstlichen Autorit\u00e4t auf theologische Belange, w\u00e4hrend die Organisation der kirchlichen Strukturen unter staatliche Aufsicht kam. Ihr Nachfolger Joseph II. vollendete die Reformschritte im Josephinischen Staatskirchentum. <\/p>\n<p>\u00c4btissin Maria Dioskora verstarb am 14. Januar 1772. Ihr Tod wurde zun\u00e4chst nur dem Tennenbacher Vaterabt Maurus Berier (1765-1782) mitgeteilt. Der Salemer Abt erfuhr aber schnell von dem Ableben der Walder \u00c4btissin und forderte f\u00fcr die zuk\u00fcnftigen \u00c4btissinnen<\/p>\n<p>wieder die Paternit\u00e4t Salems. Der Konvent verweigerte dies aber dauerhaft.<\/p>\n<p>Ihre Nachfolgerin wurde Maria Edmunda von Kolb (1772\u20131799). Sie wurde&nbsp; am 20. Februar 1772&nbsp; zur \u00c4btissin gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Im Zuge der Reformen von Maria Theresia und Joseph II. (1765-1790) wurde die frei Novizenaufnahme beschnitten und die Aufnahmevoraussetzungen erschwert. Das&nbsp; wurde vom Kloster als bedr\u00fcckend empfunden. Gef\u00e4hrlich wurde die Situation f\u00fcr das Kloster,<\/p>\n<p>als Joseph II. 1782 die beschaulichen Konvente, die Bettelorden, die wirtschaftlich schwachen Kl\u00f6ster unddiejenigen mit schlechter Disziplin aufhob.&nbsp; Der nellenburgische Oberamtsrat Karl Anton Kraft von Festenburg auf Frohnberg schlug in einem Gutachten&nbsp; <\/p>\n<p>zur Aufhebung der Kl\u00f6ster vom selben Jahr vor, Wald in ein weltliches Stift f\u00fcr T\u00f6chter des Status honoratioris umzuwandeln. Eine Hofresolution von 1786 aus Wien sicherte aber den f\u00fcnf in Vorder\u00f6sterreich gelegenen Frauenkl\u00f6stern G\u00fcnterstal, Wonnental, <\/p>\n<p>Wald, Heiligkreuztal und Urspring den weiteren ungeschm\u00e4lerten Bestand zu.<\/p>\n<p>1785 wurde \u00c4btissin Edmunda vor\u00fcbergehend die Wirtschaftsverwaltung des Klosters entzogen und einem landesf\u00fcrstlichen Administrator \u00fcbertragen, nachdem ihr Bruder Josef Ernst von Kolb, Pfarrer der Klosterpfarrei Dietershofen, sie wegen Verschwendung, Misswirtschaft und Unterdr\u00fcckung der Klosteruntertanen bei der Regierung angezeigt hatte.<\/p>\n<p>Im September 1789 verlangte&nbsp; die Regierung in Freiburg von den Frauenkl\u00f6stern Konventslisten mit Angaben \u00fcber Anzahl und Namen der Nonnen<br \/>Die \u00c4ngste der Klosteraufhebung lebten wieder auf.&nbsp; Beim Regierungsantritt von Kaiser Leopold II. (1790-1792) trafen sich die \u00c4btissinnen Maria Edmunda von Kolb von Wald, Maria Josefa de Wivier&nbsp; (1761\u20131793)von Heiligkreuztal<br \/>und Maria Hildegard Reichlin von Meldegg (1767-1797)von Urspring und ihren Oberamtm\u00e4nnern am 4. Mai 1790 zu einer mehrt\u00e4gigen Konferenz in Heiligkreuzthal. Sie verfassten eine Bittschrift, die von Abt Martin Gerbert (1764-1793) von St. Blasien<\/p>\n<p>gebilligt und unterst\u00fctz wurde. Der Druck verst\u00e4rkte sich noch, als das Zisterzienserinnenkloster Olsberg in der Schweiz in ein weltliches Damenstift umgewandelt wurde. <\/p>\n<p>Aber ein Hofdekret vom 22. April 1791 verf\u00fcgte schlie\u00dflich, die vorl\u00e4ndischen Frauenkl\u00f6ster Wald, Heiligkreuztal, G\u00fcnterstal, Wonnental und Urspring in ihrem gegenw\u00e4rtigen Stand zu belassen und sie nur auf eigenen<br \/>Wunsch in weltliche Stifte umzuwandeln.<\/p>\n<p>\u00c4btissin Edmunda verstarb am 22. Januar 1799.<\/p>\n<p>Ihre Nachfolgerin wurde Maria Johanna Baptista von Zweyer auf Hoenbach (1799-1807) als letzte \u00c4btissin von Kloster Wald.<\/p>\n<p>Am 6. August 1806 legte Kaiser Franz II. (1792-106) die deutsche Kaiserkrone und das Reichsregiment nieder. Damit war das Deutsche Reich erloschen. Schon vorher hatten sowohl Baden als auch W\u00fcrttemberg versucht, Kloster Wald in Besitz zu nehmen.<\/p>\n<p>Am 16. Dezember 1805&nbsp; hatte Baden die waldischen G\u00fcter in \u00dcberlingen und &#8211; nach Mutma\u00dfung des Klosters &#8211; auch diejenigen in Bermatingen, Markdorf und Allensbach sowie die H\u00f6fe in Sohl, Rast und<br \/>Sahlenbach in Besitz genommen. Die Inbesitznahme von Kloster Wald konnte durch die Waldschen Beamten mit dem Hinweis auf die franz\u00f6sische Anordnung, da\u00df kein Teil Vorder\u00f6sterreichs ohne Zustimmung<br \/>Frankreichs von irgendjemandem in Besitz genommen werden d\u00fcrfe verhindert werden.<\/p>\n<p>K\u00f6nig Friedrich I. von W\u00fcrttemberg (1806-1816) ordnete am 1. Januar 1806 die Besitzergreifung von Herrschaft und Kloster Wald an und berief sich auf den Br\u00fcnner Vertrag vom 11.12.1805 und den Frieden von Pressburg vom 26.12. 1805, wo der Rest von Vorder\u00f6sterreich an<\/p>\n<p>Baden und W\u00fcrttemberg aufgeteilt wurde. Die Rheinbundakte vom 12. Juli 180sprach schlie\u00dflich Kloster undHerrschaft Wald dem F\u00fcrsten von Hohenzollern-Sigmaringen zu. <\/p>\n<p>Der F\u00fcrst von Hohenzollern-Sigmaringen trat in die Verpflichtungen WaIds gegen\u00fcber dessen Gl\u00e4ubigern und Pension\u00e4ren ein Anrecht auf Pensionen hatten die Ordensangeh\u00f6rigen, sofern sie s\u00e4kularisiert wurden,<br \/>und zwar auf eine eine ihren bisherigen Eink\u00fcnften, ihrer W\u00fcrde und ihrem Alter angemessene lebensl\u00e4ngliche Pension. Der von F\u00fcrst Anton Alois&nbsp; (1785-1831) ernannte&nbsp; Hof- und Regierungsrat Karl Honorat von Huber zum Zivilkommissar f\u00fcr Wald <\/p>\n<p>schloss am 25. September 1806 den Pensionsvertrag ab. Demnach erhielt die \u00c4btissin erhielt j\u00e4hrlich 1500 Gulden (= 237.843,00 \u20ac ), die Priorin 300 Gulden (= 47.569,00 \u20ac), jede Konventualin 240 Gulden ( =&nbsp; 38.055,00 \u20ac) und jede Laienschwester 200 Gulden ( = 31.712,00 \u20ac) . Die Betr\u00e4ge wurden<br \/>viertelj\u00e4hrlich ausbezahlt.&nbsp; Dazu erhielt jede Konventualin noch Holz und Dinkel.<\/p>\n<p>Der Pensionsbezug erlosch mitdem Todestag eines jeden Konventsmitglieds. Jedoch erhielt der Konvent ein Quartal der Geldpension noch ausbezahlt, um davon die Kosten f\u00fcr<br \/>Beerdigung und Leichenmahl, Gottesdienste und Jahrtage f\u00fcr die Verstorbene zu bezahlen.  <\/p>\n<p>\u00c4btissin Maria Johanna Baptista&nbsp; starb 1807. Maria Josefa von W\u00fcrz \u00e0 Rudenz wurde 1807 zur Priorin gew\u00e4hlt. Sie starb 1851. Bei der Aufl\u00f6sung des Klosters bestand&nbsp; der Konvent aus 20 Nonnen, neun Laienschwestern und drei Novizinnen.  <\/p>\n<p>Laienschwester Maria Dioskora Batsch starb 1853 und Konventualin Maria Anna B\u00fchler verlie\u00df im selben Jahr das Kloster und zog nach Konstanz, wo sie 1858 starb. <\/p>\n<p>Nach der S\u00e4kularisation wurde das Amt Wald eingerichtet. Es wurde 1850 zum Preu\u00dfischen Oberamt Wald und blieb bis 1862 bestehen. 1833 erfolgte im Abteitrakt des Klosters der Einbau des Amtsgef\u00e4ngnisses.  <\/p>\n<p>Eine weitere Zweckentfremdung gab es im Dritten Reich. Ein Teil wurde als Arbeitslager des RAD eingerichtet. 1945 richteten die franz\u00f6sischen Besatzungstruppen ein Lager f\u00fcr verschleppte Personen in Wald ein. <\/p>\n<p>1946&nbsp; gr\u00fcndeten Benediktinerinnen von der Heiligen Lioba (Freiburg-G\u00fcnterstal) eine Frauenschule, die sich sp\u00e4ter zum Gymnasium, der &#8222;Heimschule Kloster Wald&#8220; entwickelte. 1961 erwarb der Orden den f\u00fcrstlichen Teil und 1967 den staatlichen Teil des Klostergeb\u00e4udes. <\/p>\n<p>&nbsp; <\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"St Berhard Kirche Kloster Wald\" src=\"https:\/\/www.oberschwaben-tipps.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/St-Berhard-Kirche-Kloster-Wald-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Der staufische Ministeriale Burkard von Weckenstein, (+ nach 1241)kaufte&nbsp; das Gut Wald, eine schon vor 1208 bestehende Siedlung, f\u00fcr 55 Mark Silber. Das entspricht einer heutigen Kaufkraft von 24.721,00 \u20ac. Er beabsichtigte f\u00fcr seine beiden Schwestern Judinta und Ita ein Kloster zu gr\u00fcnden. Der Kaufvertrag wurde am 1. 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