{"id":3177,"date":"2021-02-03T15:12:31","date_gmt":"2021-02-03T15:12:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=3177"},"modified":"2021-02-03T15:12:31","modified_gmt":"2021-02-03T15:12:31","slug":"zisterzienserabtei-bellevaux","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=3177","title":{"rendered":"Zisterzienserabtei Bellevaux"},"content":{"rendered":"<p><font size=\"4\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zisterzienserabtei Bellevaux<\/font><\/p>\n<p><font size=\"4\"><\/font>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><font size=\"4\"><\/font>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/f\/f1\/Bellevaux_cloitre.jpg\/220px-Bellevaux_cloitre.jpg\" width=\"220\" height=\"139\"><\/p>\n<p>Im Jahre 1119 wurde Kloster Bellevaux als erstes Tochterkloster von Morimond gegr\u00fcndet, eine der 4 Primarabteien des Zisterziersienrordens.&nbsp; Es war das erste Zisterzienserkloster in der Freigrafschaft Burgund. In diesem Jahr hatte Papst Calixt II. (1119-1124)<\/p>\n<p>die \u201cCarta Caritatis\u201d angenommen und best\u00e4tigt. Das ist das Verfassungsdokument des Zisterzienserordens und regelt die Beziehungen der Zisterzienserkl\u00f6ster. Sie legt fest, dass die Tochterkl\u00f6ster keine finanziellen Abgaben ans das Mutterkloster zu leisten hatten,<\/p>\n<p>im Gegensatz zu den Kl\u00f6stern der Cluniazenser, wo hohe Abgaben geleistet werden mussten. Sie regelte die Neugr\u00fcndungen, die Visitation, sowie die verbindliche Auslegung der Benediktinerregel durch Kloster Citeaux. Sie legte f\u00fcr den Orden einheitliche Riten und liturgische B\u00fccher fest.<\/p>\n<p>Die Stabilitas Loci, das ist dauerhafte Bindung eines M\u00f6nches oder einer Nonne an ein bestimmtes Kloster geh\u00f6rt wie bei allen benediktinisch gepr\u00e4gten Orden ebenfalls zum Regelwerk. Die Carta Caritatis wurde wohl von Stephen Harding, dem dritten Abt von Citeaux verfasst.<\/p>\n<p>Papst Calixt II. hatte nicht nur die Carta Caritasbest\u00e4tigt, sondern auch den neuen Orden unter seinen Schutz genommen. Er stammte aus Burgund, war der Sohn von Graf Wilhelm von Burgund. Sein Bruder Hugo war ab 1086 Erzbischof von Besancon. Diese Di\u00f6zese spielte eine wichtige Rolle in der<\/p>\n<p>Entwicklung des Zisterzienserordens.<\/p>\n<p>Gegr\u00fcndet wurde Bellevaux auf Initiative von Pontius aus der Familie La Roche-sur- l\u2019Orgnon. Er wurde auch der erste Abt von Kloster Bellevaux. Er rief M\u00f6nche aus Morimond in ein Sumpfgebiet zwischen dem heutigen Chambornay-l\u00e8s Bellevaux und Cirey um dort mit Zustimmung Erzbischofs von<\/p>\n<p>Besancon Anseric von Montr\u00e9al (1117-1134) ein Zisterzienserkloster zu gr\u00fcnden. Erzbischof Anseric war ein gro\u00dfer Freund und F\u00f6rderer der Zisterzienser. In seiner Regierungszeit wurden 9 Zisterzienserkl\u00f6ster in seiner Di\u00f6zese gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Er und sein Nachfolger Humbert (1134\u20131162)erteilten viele Best\u00e4tigungen. Auf Bitten der Zisterzienserabteien sorgte er f\u00fcr Best\u00e4tigungen alter G\u00fcter und&nbsp; daf\u00fcr, dass kirchliche Rechtsprechung den Schutz kirchlicher G\u00fcter sicherte.<\/p>\n<p>Pontius leitete die Abtei fast&nbsp; 40 Jahre. Er lenkte den Aufschwung und das Aufbl\u00fchen der Abtei. Er f\u00fchrte sie zu gro\u00dfem Wohlstand. Der Legende nach haben zu seinen Lebzeiten bis zu 500 M\u00f6nche in der Abtei gelebt. (nach Ren\u00e9 Locatelli: L&#8217;implantation cistercienne dans le comt\u00e9 de Bourgogne jusqu&#8217;au milieu du XIIe si\u00e8cle Seite 87- auch online verf\u00fcgbar)<\/p>\n<p>Die Herren von La Roche-sur-l&#8217;Ognon waren zwar die ersten Stifter. Aber bald eiferten ihnen viele nach. Der umliegende Adel unterst\u00fctze die Gr\u00fcndung schnell auch sehr tatkr\u00e4ftig. Zu den ersten Stiftern z\u00e4hlte auch Richard von Montfaucon.<\/p>\n<p>1124 konnte Bellevaux schon seine erste Tochtergr\u00fcndung vornehmen. Abt Stefan wurde mit seinen M\u00f6nchen nach L\u00fctzel in der Di\u00f6zese Basel geschickt. Dort hatten die drei Grafenbr\u00fcder Hugues, Amad\u00e9e und Richard von Montfaucon das Kloster L\u00fctzel gestiftet. Es ist genau an der romanisch-germanischen Sprachgrenze gelegen. Die Gr\u00fcndung dieses Klosters bedeutete einen Meilenstein in der Entwicklung der Zisterzienser im deutschsprachigen Raum, was sich an seiner bl\u00fchenden Filiation zeigt. In nur 7 Jahren erfolgten 7 Tochtergr\u00fcndungen von 1137-1138. die 8. und letzte erfolgte dann 1194.<\/p>\n<p>1131 war Bernhard von Clairvaux in Besancon, wo er einer feierlichen Best\u00e4tigung der G\u00fcter von Bellevaux und einer Schenkung von Richard von Montfaucon beiwohnte. <\/p>\n<p>1139 best\u00e4tigte Papst Innozenz II. (1130-1143) den Besitz der Abtei.<\/p>\n<p>Im September 1143 weihte Erzbischof Humbert die Klosterkirche ein.<\/p>\n<p>Im Jahre 1156 erfolgte die erste kaiserliche Best\u00e4tigung Friedrich I. Barbarossa (1155-1190) Urkunde &#8211; RI IV,2,1 n. 4022 ausgestellt im Juni in W\u00fcrzburg 1156.<\/p>\n<p>Die Urkunde wurde f\u00fcr alle burgundischen Zisterzienserkl\u00f6ster ausgestellt und in der Urkunde auf seinen Schwiegervater Rainald III., von Burgund, der 1148 gestorben war und seine Tochter Beatrix verwiesen, mit der Friedrich I. von 1156-1184 verheiratet war.<\/p>\n<p>Beatrix wurde 1178 in Vienne zur burgundischen K\u00f6nigin gekr\u00f6nt. Sie wie auch ihr Sohn Otto I&nbsp; (\u2020 1200) stifteten f\u00fcr Kloster Bellevaux.<\/p>\n<p>\u201c Friedrich nimmt die Zisterzienserkl\u00f6ster Bellevaux, La Charit\u00e9 und La Gr\u00e2ce-Dieu , die besonders vom verstorbenen Vater seiner Gemahlin, Kaiserin Beatrix, Graf Rainald (<em>Reginardus<\/em>) von Burgund, gef\u00f6rdert worden sind, auf Bitten ihrer \u00c4bte Poncius, Petrus und Robert (<em>Ponci Belleuallis, Petre Caritatis, Roberte Rupis Floride<\/em>) in seinen Schutz und best\u00e4tigt ihnen die genannten Besitzungen sowie den Neubruchzehent. Z.: die Erzbisch\u00f6fe Hillin von Trier, Humbert von Besan\u00e7on, die Bisch\u00f6fe Otto von Freising (<em>Frisiensis<\/em>), Ortlieb (<em>Ordiebus<\/em>) von Basel, die Herzoge Heinrich von Sachsen, Matth\u00e4us von Lothringen, die Grafen Stephan von Burgund (M\u00e2con) und Theoderich von M\u00f6mpelgard (Montb\u00e9liard\/<em>Montisbeligardi<\/em>). &#8211; <em>Reginaldus canc. vice Arnoldi Mogontini archiep. et aechicanc.<\/em> \u201c  <\/p>\n<p>Abt Pons starb im Jahre 1156.&nbsp; <\/p>\n<p>Der 2. Abt von Bellevaux wurde Burchardus. Er kam aus dem Kloster Balerne, einer Benediktinergr\u00fcndung aus dem Jahr 1107, die sich 1136 als Tochter von Clairvaux dem Zisterzienserorden angeschlossen hatte. Dort war er der erste Zisterzienserabt. Burchardus galt als literarisch begabt, wenngleich sich nicht allzu viel von ihm erhalten hat.  <\/p>\n<p>Es ist ein Briefwechsel&nbsp; mit Bernhard von Clairvaux belegt&nbsp; \u201cEpistola ad Bernardum Claraevalensum\u201d. Dann hat er wohl das Schlusskapitel zur erhaltenen Vita Prima des Bernhard von Clairvaux verfasst. 1158\/9 wechselte Burchardus an das nahe gelegene Kloster Bellevaux \u00fcber, wo er Abt wurde. Dort verfasste er auch die \u201cApologia de Barbis\u201d. In den Bibliothekskatalogen von Balerne sind noch 4 Werke von Burchardus registriert. Burchardus starb 1164.  <\/p>\n<p>Sein Nachfolger war Bernardus. Er wird 1165 anl\u00e4sslich einer Schenkung erstmals urkundlich erw\u00e4hnt. 1174 kam Peter von Tarantaise ein Zisterzienserabt und Erzbischof von Tarantaise im Kloster Bellevaux schwer erkrankt an und starb dort. Er wurde in der Klosterkirche von Bellevaux  <\/p>\n<p>bestattet.  <\/p>\n<p>Am 9. Dezember nahm Papst Lucius III. (1181-1185) auf Bitten von Abt Bernhard&nbsp; Kloster Bellevaux in seinen Schutz. Es folgte eine ausf\u00fchrliche Best\u00e4tigung des kl\u00f6sterlichen Besitzes, auch gew\u00e4hrte Zinsnachl\u00e4sse, die alle best\u00e4tigt wurden. (RI IV,4,4,1 n. 883)  <\/p>\n<p>Am selben Tag stellte Papst Lucius III. eine Urkunde an die \u00c4bte Peter von C\u00eeteaux und Peter von Clairvaux ausgestellt. Darin wird berichtet, dass er durch die \u00c4bte (Bernhard) von Bellevaux und (Gaufrid) von Hautecombe (Bellevallis et Altecumbe abbates) von der Bitte des Ordens erfahren, Erzbischof Peter von Tarantaise zu kanonsieren und weiter, dass er der Bitte gerne nachgekommen w\u00e4re \u201cwenn nicht Ungelegenheit von Zeit und Sache es verhindert h\u00e4tte\u201d (RI IV,4,4,1 n. 880)  <\/p>\n<p>Die Heiligsprechung erfolgte dann durch Papst C\u00f6lestin III. (1191-1198) am 10. Mai 1191 mit der Urkunde RI IV,4,4,5 n. 32. In der Urkunde wird auf die Urkunde von Papst Lucius Bezug genommen. Seine Gebeine wurden am 11. September 1191 erhoben und Papst C\u00f6lestin gew\u00e4hrte  <\/p>\n<p>Klosterkirche von Bellevaux das Recht, dass der Heilige in dieser Kirche ruht und er befahl die feierliche Verehrung. Sein Festtag war der 10. Mai, der immer unter einem gro\u00dfen Zulauf von Pilgern gefeiert wurde. Bellevaux war zu einem bedeutenden Wallfahrtsort geworden.<\/p>\n<p>Peter von Tarantaise galt schon zu seinen Lebzeiten als Heiliger. Nach seiner Kanonisation setzte ein regelrechter Kult um seine Reliquien ein und Reliquien waren immer ein gutes Gesch\u00e4ft f\u00fcr Kl\u00f6ster. Es gab Wallfahrten und damit viele Gl\u00e4ubige, die dann durchaus ein Wirtschaftsfaktor waren.<\/p>\n<p>Auch die Stiftungen und Vergabungen mehrten sich und trugen auch zum Wohlstand des Klosters bei. <\/p>\n<p>Eine weitere Schutzurkunde stellt Kaiser Friedrich I. zwischen 1179-1186 aus&nbsp; und zwar&nbsp; RI IV,2,4 n. 3046  <\/p>\n<p>\u201cFriedrich gibt allen seinen Getreuen bekannt, dass sich die Zisterzienser\u00e4bte Peter von Clairvaux und Bernhard von Bellevaux bereit erkl\u00e4rt haben, nach seinem Tod in allen Kl\u00f6stern des Ordens f\u00fcr ihn das volle Officium wie f\u00fcr einen Abt zu halten, nimmt alle Niederlassungen und Besitzungen des Ordens in seinen Schutz und droht an, gegen jegliche Unterdr\u00fcckung des Ordens wie gegen eine seiner (des Kaisers) Br\u00fcder und Freunde vorzugehen. \u2013 \u201c  <\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten beiden \u00c4bte Conrad und Guido sind nur einmal Conrad 1186 und Guido zwei mal 1188und 1189 urkundlich nachzuweisen. Abt Wilhelm wird 1190 erw\u00e4hnt<\/p>\n<p>1189 verlieh Pfalzgraf Otto von Burgund, der Sohn Friedrichs I. Kloster Bellevaux ein weitgehendes Schutzprivileg.<\/p>\n<p>Kloster Bellevaux hatte mehrere Grangien. Zwei davon werden in der Urkunde von Papst Lucius genannt. Eines ist Champoux (de Champors) in der N\u00e4he von Besancon und das andere ist Gut Marloz bei Cirey gelegen, das ganz nahe bei Kloster Bellevaux ist.<\/p>\n<p>Die Grangien waren die Bewirtschaftungsgrundlage eines Zisterzienserklosters. Das waren Gutsh\u00f6fe, die nicht weiter als eine Tagesreise (zu Fuss) vom Kloster entfernt sein sollten . Die durchschnittliche Gr\u00f6\u00dfe einer Grangie lag zwischen 500-700 Morgen Land<\/p>\n<p>(Der Morgen entspricht heute etwa 2.500 m\u00b2) Die Grangien wurden von Konversen, das sind Laienm\u00f6nche, bewirtschaftet. Die Stellung der Konversen ist im Codex von Trient festgehalten. (Capitula 20 \u2013 22). Das Verh\u00e4ltnis Konversen zu M\u00f6nchen war etwa 3:2<\/p>\n<p>(Kloster Clairvaux- manchmal sogar mehr. Im belgischen Kloster Le Dunes waren es praktisch doppelt so viele Konversen wir M\u00f6nche. Die Aufsicht hatte der Grangienmeister, der auch Zellerar war inne. Er bestimmte in der <br \/>Regel einen der Konversen als Stellvertreter, der dann die selben Aufgaben wahr nahm wie der Grangienmeister. Deutsche Kl\u00f6ster hatten je nach Kloster zwischen 10 und 20 Grangien.<\/p>\n<p>Maulbronn hatte&nbsp; 20 Grangien, Kaisheim 17 und Eberbach 16.<\/p>\n<p>Jedes Zisterzienserkloster war ein Eigenbetrieb. Aufgrund ihrer Lage waren die Zisterzienserkl\u00f6ster meist von der Au\u00dfenwelt abgeschieden. Die notwendigen G\u00fcter musste jedes Kloster selbst herstellen. So hatten praktisch alle Kl\u00f6ster M\u00fchlen, einen Fruchtspeicher und eine Schmiede.<\/p>\n<p>Das Kloster Bellevaux hatte mehrere M\u00fchlen am Ognon und eine Schmiede in Cirey.<\/p>\n<p>Was die Zisterzienser ebenfalls bestens beherrschten, war die Wasserwirtschaft. In Bellevaux wurde ein bestehender Bach kanalisiert und diente zur Abwasserversorgung. Es wurden aber auch oberirdische Kan\u00e4le zur Bew\u00e4sserung abgezweigt.<\/p>\n<p>Wasser wurde in allen Kl\u00f6stern zun\u00e4chst als Trinkwasser und zur Bew\u00e4sserung genutzt, aber auch zum Betreiben von M\u00fchlen. In Maulbronn steht eine M\u00fchle im Klosterareal, betrieben von einem Bach, der durch das Kloster flie\u00dft. Fischzucht spielte eine gro\u00dfe Rolle.<\/p>\n<p>Auch da spielen die deutschen Kl\u00f6ster, die alle \u00fcber Bellevaux in der Filiation verkn\u00fcpft sind, eine gro\u00dfe Rolle. In Sch\u00f6ntal, Bronnbach&nbsp; und vor allem Maulbronn, das ja ein regelrechtes Teichsystem angelegt hatte, stellte die <br \/>Fischzucht nicht nur einen wesentlichen der Ern\u00e4hrung des Klosters sicher. Sie war auch eine gute Erwerbsquelle f\u00fcr das Kloster. Die Zisterzienserkl\u00f6ster brachten f\u00fcr alle Regionen, in denen sie ans\u00e4ssig waren f\u00fcr die landwirtschaftliche Entwicklung einen deutlichen Entwicklungsschub.<\/p>\n<p>Bei den deutschen Kl\u00f6stern Eberbach, Maulbronn und Bronnbach ist da vor allem der Wein zu nennen. Nicht nur, dass Reben dort eingef\u00fchrt wurden wie die Burgunderrebe in Eberbach, der Traminer in Maulbronn, auch die Weinbautechnik wurde von den Kl\u00f6stern vorangetrieben.<\/p>\n<p>Einer der \u00e4ltesten deutschen Weinberge wurde vom Kloster Eberbach angepflanzt, der Steinberg, auf dem heute noch Wein angebaut wird. In Maulbronn wurde der Terassenweinbau eingef\u00fchrt. Kloster Bellevaux kann f\u00fcr sich die Einf\u00fchrung des normannischen Cidre-Apfels in der <\/p>\n<p>Freigrafschaft in Anspruch nehmen.<\/p>\n<p>Im Laufe des 14. Jahrhunderts wurden die Grangien verpachtet. Bellevaux hatte wohl mit demselben Problem wie alle Zisterzienserkl\u00f6ster zu k\u00e4mpfen. Die Zahl der Konversen ging zur\u00fcck und es wurde immer schwieriger, das Land in Eigenregie zu bebauen.<\/p>\n<p>Kloster Bellevaux investierte in die Salinen von Lons-le-Saunier und Salins-les-Bains. In &gt;Besancon wurde laut Wikiwand ein Stadthaus errichtet. Ob das mit dem<\/p>\n<p>Hospiz mit Keller in der Rue Battant in Besan\u00e7on, das Wikipedia&nbsp; erw\u00e4hnt, konnte ich nicht genauer eruieren. Ein Hospiz zu betreiben war nicht unbedingt die Regel in Zisterzienserkl\u00f6stern.<\/p>\n<p>Das 14. Jahrhundert brachte f\u00fcr die ganze Region Schwierigkeiten, Seuchen, Naturkatastrophen und Kriege. Die Pest hatte Mitte des 14. Jahrhunderts Europa erreicht. Der Seuche fielen in Europa etwa ein Drittel der Bev\u00f6lkerung zum Opfer.<\/p>\n<p>Auch die Zahl der M\u00f6nche in Bellevaux fiel drastisch. 1352 beim Besuch des Mutterabtes von Morimond lebten noch 18 M\u00f6nche im Kloster. Die Situation verschlechterte sich aber weiter. Etwas mehr als 140 Jahre sp\u00e4ter waren es gerade noch 6 M\u00f6nche<\/p>\n<p>und man musste die Reliquien von Peter von Tarantaise ausstellen, um Almosen f\u00fcr die Reparatur der Kirche zu sammeln.-<\/p>\n<p>Die Freigrafschaft Burgund war inzwischen an das Haus Habsburg gefallen. Die Heirat Maximilians mit Maria von Burgund, der Tochter von dem burgundischen Herzog Karl dem K\u00fchnen am 19. August 1477 legte den Grundstein daf\u00fcr. Sie wurde die Gro\u00dfmutter von Karl V.<\/p>\n<p>Dieser schloss am 26. Juni 1548 in Augsburg den Burgundischen Vertrag.Dieser entzog den Burgundischen Kreis, einer der 10 Reichskreise weitgehend der Oberherrschaft des Reiches. Karl V. und sein Sohn Philipp II. waren nun Herrscher von Burgund. In dieser Zeit erholte sich Kloster Bellevaux<\/p>\n<p>auch wieder. Die \u00c4bte wurden zunehmend Kommendar\u00e4bte, das heisst, sie wurden nicht mehr vom Konvent gew\u00e4hlt sondern vom K\u00f6nig bzw. Herrscher eingesetzt.<\/p>\n<p>Die Kriege zwischen Spanien und Frankreich waren f\u00fcr das Kloster existenzbedrohend.1603 waren nur noch 5 M\u00f6nche im Kloster<\/p>\n<p>Jean-Baptiste de Cusance war Kanoniker in Besancon und wurde 1621 Abt von Bellevaux. Er hatte noch mehrere Kirchen\u00e4mter. So war er Erzdiakon von Besancon, K\u00e4mmerer von Papst von Papst Urban VIII. (1623-1644)<\/p>\n<p>1660 wurde Humbert de Precipiano von Philipp IV. von Spanien als Kommendarabt eingesetzt. Er war der letzte von einem spanischen K\u00f6nig eingesetzte Abt von Bellevaux. Er hatte in Konstanz Philosophie studiert. Am Jesuitenkolleg in Leuwen das Lizentiat f\u00fcr Recht und den Doktor der Theologie erworben. Er war Erzdiakon und Dekan des Kapitels der Erzdi\u00f6zese Besancon.<\/p>\n<p>Mit dem Westf\u00e4lischen Frieden trat das Haus Habsburg die Landgrafschaften Ober-und Unterelsass an Frankreich ab.Frankreich hatte auch die Erzbist\u00fcmer Metz, Toul und Verdun zugesprochen, die die de facto schon seit 1552 besa\u00df.<\/p>\n<p>Unter Ludwig XVI. weitete seine Herrschaft teils durch Vertr\u00e4ge, teils durch Aggression aus.&nbsp; Im Frieden von Nimwegen musste Spanien 1678 die Freigrafschaft an Frankreich abtreten.<\/p>\n<p>Bellevaux wurde nun franz\u00f6sisch. Seine ruhige Sp\u00e4tzeit begann.<\/p>\n<p>Das Kloster war jetzt Kommende.Der Abt lebte oft au\u00dferhalb des Klosters , erhielt aus den Einnahmen des Klosters betr\u00e4chtliche Zahlungen, hatte aber mit dem t\u00e4glichen Betrieb oder der geistlichen Disziplin der M\u00f6nche nichts mehr zu tun. Die Zahl der M\u00f6nche belief sich im 18. Jahrhundert auf<\/p>\n<p>vier bis f\u00fcnf M\u00f6nche einschlie\u00dflich Prior. Sie wurden von Angestellten versorgt<\/p>\n<p>Louis-Albert de Lezay-Marn\u00e9sia wurde 1731 zum letzten Abt von Bellevaux ernannt. Er ist am 3. Februar 1708 geboren. 1738 wurde er am Kapitel von St. Jean in Lyon Kanoniker. 1759 wurde er Bischof von Evreux. Im Kloster Bellevaux entwickelte er eine umfassende Baut\u00e4tigkeit und alle noch heute bestehenden Geb\u00e4ude gehen auf ihn zur\u00fcck. Er lie\u00df ein Haupt- bzw. Konventsgeb\u00e4ude errichten. Im Wirtschaftsgeb\u00e4ude waren Remisen, Stallungen und eine Fruchtsch\u00fctte. Es gab ein Waschhaus und einen Weinkeller. Die Bauten sind auf 1762 datiert. 1777 wurden die letzten Baut\u00e4tigkeiten durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Wegen Krankheit resignierte Abt Louis-Albert de Lezay-Marn\u00e9sia am 14. Januar 1774.<\/p>\n<p>1789 brach in Frankreich die Revolution aus. Abt Louis-Albert zog sich auf seinen Geburtsort zur\u00fcck, wo er am 4. Juni 1790 starb.<\/p>\n<p>Im Zuge der Revolution wurde das Kloster aufgehoben. Mobiliar und Geb\u00e4ude wurden 1791 versteigert. 1795 erwarb es der franz\u00f6sische Revolutionsgeneral Jean-Charles Pichegru und bewohnte es.<\/p>\n<p>1817 kaufte Dom Eug\u00e8ne Huvelin (1742\u20131828)<sup>&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/sup>ein ehemaliger M\u00f6nch aus dem Trappistenkloster Sept-Fonts, die ebenfalls wegen der Revolution 1791 aufgel\u00f6st worden war. Zusammen mit zwei ehemaligen&nbsp; Konversen<\/p>\n<p>gr\u00fcndete er dort ein Zisterzienserkloster der strengen Obervanz (Trappisten). Bald kamen drei Postulanten dazu. Er schaffte es auch, die Reliquien des Heiligen Peter von Tarantaise f\u00fcr Kloster Bellevaux zur\u00fcckzugewinnen.<\/p>\n<p>Nach seinem Tod 1828 hatte die Gemeinschaft 10 oder elf Novizen und neun Religiosen aber keinen Priester mehr. Bellevaux war kurz vor der Julirevolution von 1830 von der wiederbegr\u00fcndeten Abtei Gard\/Sept-Fons \u00fcbernommen, 1837 aber aus Geldnot verkauft. Die Gemeinschaft zog \u00fcber Val-Sainte-Marie bei Besan\u00e7on nach Gr\u00e2ce-Dieu und schlie\u00dflich nach Tami\u00e9 in Savoyen weiter. Die Abtei existiert heute noch und auch noch die rege Verherung des Heiligen Peter.<\/p>\n<p>Kloster Bellveaux gelangte 1837 in den Besitz derFamilie der Grafen von Ganay. Seit 1957 wurden die Geb\u00e4ude als Ferienkolonien verwendet und seit 1994 ist es wieder im <\/p>\n<p>Privatbesitz.<\/p>\n<p>Kloster Bellevaux war Mutterabtei von Lucelle (1124), Montheron in der Schweiz (1130) Rosi\u00e8res (1132) und Daphni in Athen (1211)<\/p>\n<p>Kloster Bellevaux hatte 8 Grangien n\u00e4mlich <\/p>\n<p>Cirey,&nbsp; Magny, Trevey, Argirey, Valleroy&nbsp; und Basli\u00e8res in relativer N\u00e4he zur Abtei und Champoux und Braillans im benachbarten Departement Doubs gelegen<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/f\/f1\/Bellevaux_cloitre.jpg\/220px-Bellevaux_cloitre.jpg\" width=\"220\" height=\"139\"><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die \u00c4bte der Abtei Bellevaux. In Denis de Sainte-Marthe (Hrsg.): <i><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gallia_Christiana\">Gallia Christiana<\/a>. In provincias ecclesiasticas distributa, in qua series et historiaJean-Baptiste de Cusance archiepiscoporum, episcoporum et abbatum Franci\u00e6 vicinarumque ditionum ab origine ecclesiarum ad nostra tempora deducitur, &amp; probatur ex authenticis instrumentis ad calcem appositis.<\/i> Band 15: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jean-Barth%C3%A9lemy_Haur%C3%A9au\">Jean-Barth\u00e9lemy Haur\u00e9au<\/a>: <i>Provincia Vesuntionensi.<\/i> Editio altera. Palm\u00e9, Paris 1860\u20131868, Sp. 239\u2013247 [mehrheitlich Abtliste]. <a href=\"http:\/\/books.google.com\/books?id=z9k-AAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PP7#v=onepage&amp;q&amp;f=false\">online<\/a> ist die \u00c4bteliste dabei. Au\u00dferdem eine kurze Zusammenfassung wann und weshalb die \u00c4bte urkundlich erw\u00e4hnt sind.<\/p>\n<p>Der Text ist allerdings lateinisch.<\/p>\n<p>Die Liste unten ist in&nbsp; Wikiwand Abbaye de Notre Dame de Bellevaux. sie weicht allerdings stark von der lateinischen ab, wobei mir die lateinische pr\u00e4ziser und besser belegt zu sein scheint. Z. B. wird Jean Rollin (1455-) gar nicht gef\u00fchrt und in anderen mir im Netz zug\u00e4nglichen Quellen <\/p>\n<p>finde ich keine Erw\u00e4hnung von Jean Rollin als Abt von Bellevaux.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>1119-1156 : Pons de La Roche (Sohn von Pons I de La Roche, Gr\u00fcnder Abtei) <\/p>\n<li>\n<p><a name=\"cite_ref-18\"><\/a>1156-1163 : Burchardus (renommierter Schriftsteller) <\/p>\n<li>\n<p>Bernardus <\/p>\n<li>\n<p>Conradus <\/p>\n<li>\n<p>Guido I <\/p>\n<li>\n<p>Guillelmus I <\/p>\n<li>\n<p>Wecilo <\/p>\n<li>\n<p>Herbertus <\/p>\n<li>\n<p>Odo <\/p>\n<li>\n<p>Simon <\/p>\n<li>\n<p>Humbertus I <\/p>\n<li>\n<p>Stephanus I <\/p>\n<li>\n<p>Petrus I <\/p>\n<li>\n<p>Theodoricus <\/p>\n<li>\n<p>Jordanus <\/p>\n<li>\n<p>Nicolaus <\/p>\n<li>\n<p>Pierre II de Gy <\/p>\n<li>\n<p><a name=\"cite_ref-19\"><\/a>Jean de Nant<a href=\"https:\/\/www.wikiwand.com\/fr\/Abbaye_Notre-Dame_de_Bellevaux#citenote19\">[19]<\/a><\/p>\n<li>\n<p>Guido II <\/p>\n<li>\n<p>Johannes II <\/p>\n<li>\n<p>Antonius I <\/p>\n<li>\n<p>Stephanus II <\/p>\n<li>\n<p>Guillaume II de Mo\u00fbtier <\/p>\n<li>\n<p>1455-? : <a href=\"https:\/\/www.wikiwand.com\/fr\/Jean_Rolin_(cardinal)\">Jean Rolin<\/a><\/p>\n<li>\n<p>Jacques de Theulley de Pontailler <\/p>\n<li>\n<p>Antonius II de Nant <\/p>\n<li>\n<p>1530-1546 : Marc Cussenet <\/p>\n<li>\n<p>Jean II de Tartre <\/p>\n<li>\n<p>1551-? : Pierre III d&#8217;Andelot <\/p>\n<li>\n<p>Pierre IV d&#8217;Andelot <\/p>\n<li>\n<p>Louis I de Tartre <\/p>\n<li>\n<p>Pierre V d&#8217;Albamey <\/p>\n<li>\n<p>1607-1621 : Philippe Boitouzet <\/p>\n<li>\n<p>1621-1633 : Jean-Baptiste de Cusance <\/p>\n<li>\n<p>1633-1660 : Louis II Delatour <\/p>\n<li>\n<p>1660-1682 : <a href=\"https:\/\/www.wikiwand.com\/fr\/Humbert_de_Precipiano\">Humbert II de Precipiano<\/a><\/p>\n<li>\n<p>1682-1731 : C\u00e9sar de Marnais de la Bastie <\/p>\n<li>\n<p>1731-1790 : <a href=\"https:\/\/www.wikiwand.com\/fr\/Louis-Albert_de_Lezay-Marn%C3%A9sia\">Louis-Albert de Lezay-Marn\u00e9sia<\/a><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zisterzienserabtei Bellevaux &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Im Jahre 1119 wurde Kloster Bellevaux als erstes Tochterkloster von Morimond gegr\u00fcndet, eine der 4 Primarabteien des Zisterziersienrordens.&nbsp; Es war das erste Zisterzienserkloster in der Freigrafschaft Burgund. In diesem Jahr hatte Papst Calixt II. (1119-1124) die \u201cCarta Caritatis\u201d angenommen und best\u00e4tigt. Das ist das Verfassungsdokument des Zisterzienserordens und regelt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[28],"tags":[],"class_list":["post-3177","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kloester-in-frankreichschwerpunkt-elsass"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3177","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3177"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3177\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3178,"href":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3177\/revisions\/3178"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3177"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3177"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3177"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}