{"id":273,"date":"2010-12-21T15:44:33","date_gmt":"2010-12-21T15:44:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=273"},"modified":"2010-12-28T13:59:01","modified_gmt":"2010-12-28T13:59:01","slug":"julius-schmid","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.transtrend.de\/franzkarl\/wordpress\/?p=273","title":{"rendered":"Julius Schmid"},"content":{"rendered":"<p>Julius Schmid wurde am 8.Juni 1901 in Biberach an der Riss geboren. Schon sein Gro\u00dfvater Jakob Schmid (1832-1855) bet\u00e4tigte sich k\u00fcnstlerisch. Seinen Lebensunterhalt verdiente er als Metallmaler in der Biberacher Spielwarenfabrik Rock &amp; Graner. Er nahm Malunterricht bei Johann Baptist Pflug und schuf Landschaftsbilder. Vor allem aber malte er reizvolle Vogelbilder. Sein Sohn Julius (1871-1926) nahm Unterricht bei Prof. Christian Gl\u00f6ckler. Er lebte von einem Malergesch\u00e4ft, das er in Biberach gegr\u00fcndet hatte. Er wandte sich der Freilandmalerei zu und schuf beachtliche Landschaftsbilder. Der malerischen Begabung seines Sohnes Julius lie\u00df er alle erdenklich F\u00f6rderung zukommen. Dieser wurde dann Sch\u00fcler von Christian Wei\u00df und Robert Haag. Er studierte bei Prof. Jordan in der Kunstgewerbeschule. Allerdings dr\u00e4ngte er aber auch auf eine traditionelle Malerlehrer. Da Julius Schmid sen. fr\u00fch starb musste der Sohn mit 25 Jahren schon das v\u00e4terliche Malergesch\u00e4ft \u00fcbernehmen. Dieses und sein Wohnhaus befanden sich in der Ulmertorstra\u00dfe 9\/2, hinter dem Gasthaus Taube.Julius Schmid arbeitete von 1931-1939 als Fachlehrer f\u00fcr Zeichnen an der gewerblichen Berufsschule in Biberach. Ab 1935 war er Berater der Farbkommission in Biberach. Am 12. April 1945 wurde das Wohnhaus und die Malerwerkstatt beim Luftangriff auf Biberach zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Ebenfalls schwer besch\u00e4digt wurde auch das Vordergeb\u00e4ude in der Ulmertorstra\u00dfe, so dass Frau Bernhardine Gnant, die aus Bechtenrot, Gemeinde Erolzheim stammte, in ihr Heimatdorf zur\u00fcckkehrte, bis ihr Mann Josef aus der Kriegsgefangenschaft heimkam. Da Wohnung und Gesch\u00e4ft von Julius Schmid nicht mehr benutzbar und bewohnbar waren, war auch er oft auf dem Hof in Bechtenrot. In dieser Zeit entstanden viele Bilder aus dem Rottal.<\/p>\n<p>Nach dem Krieg arbeitet Julius Schmid auch in \u00f6ffentlichen Aufgaben. Er war mitglied des Kunst-und Altertumsverein, ab 1956 Mitglied des Ausschusses der St\u00e4dtischen Sammlungen. Ab 1959 war er ehrenamtliches Mitglied des Leitergremiums. Als solcher trieb er die Inventarisierung des Museums voran.<\/p>\n<p>Er war auch wieder in der Farbkommission der Stadt. F\u00fcr die Sch\u00fctzendirektion war er bis 1951 t\u00e4tig, er gestaltete den Sch\u00fctzenfestzug und schuf auch B\u00fchnenbilder f\u00fcr das Sch\u00fctzentheater.<\/p>\n<p>In der Ulmertorstra\u00dfe gestaltete er am Haus der Metzgerei Baumg\u00e4rtner ein Sgraffito, das an die Zerst\u00f6rung beim Luftangriff erinnerte.<\/p>\n<p>Julius Schmid stellte seit 1921 aus. Er malte \u00fcberwiegend Landschaftsbilder, aber auch Blumenst\u00fccke.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Julius Schmid wurde am 8.Juni 1901 in Biberach an der Riss geboren. Schon sein Gro\u00dfvater Jakob Schmid (1832-1855) bet\u00e4tigte sich k\u00fcnstlerisch. Seinen Lebensunterhalt verdiente er als Metallmaler in der Biberacher Spielwarenfabrik Rock &amp; Graner. Er nahm Malunterricht bei Johann Baptist Pflug und schuf Landschaftsbilder. Vor allem aber malte er reizvolle Vogelbilder. 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